• Mi
    19.07.17
    12:00
    Richtfest
    Literaturhaus
    < >

    Dank an die Handwerker

    Richtfest Literaturhaus Freiburg

    Liebe Damen und Herren,

    nach dem Umbau in der Alten Universität ist es soweit. Wir freuen uns, dass wir im Herbst als Literaturhaus neu eröffnen können – unter idealen Voraussetzungen. Das ist auch Ihr Verdienst! Für Ihre großartige Arbeit in den letzten Wochen und Monaten möchten wir uns sehr herzlich innerhalb eines kleinen Richtfests bedanken: am 21. Juli 2017 um 12 Uhr im renovierten Saal in der Alten Universität.

    Auf Ihre Teilnahme freuen sich
    Literaturbüro-Team und -Vorstand

    Foto: © Constanze Knothe

  • So
    22.10.17
    11:00
    Auftakt
    Literaturhaus
    < >

    Einladung an die Waghalsigen

    Eröffnung Literaturhaus Freiburg

    Ein Festtag als Auftakt, mit Veranstaltungen von früh bis spät, für Jung und Alt – herzlich willkommen im Literaturhaus Freiburg!

    Auf den folgenden Seiten können Sie durch die hier genannten Eröffnungsveranstaltungen blättern.

    Sonntag, 22.10.2017

    11 Uhr
    Worte für ein neues Literaturhaus
    Aufgrund begrenzter Plätze: auf Einladung

    14-17 Uhr
    Buchstaben für ein Junges Literaturhaus
    Ein knallbunter Nachmittag für Jung und Alt

    18 Uhr
    Buenaventura
    Live-Hörspiel mit Dorothee Elmiger, Veit Arlt, Ephraim Wegner

    20 Uhr
    Mein Leben mit Ernest Hemingway
    von Hanns-Josef Ortheil

    22 Uhr
    Einladung an die Geheime Gesellschaft der Schlaflosen
    mit Iris Wolff

    Die Eröffnungswoche wird gefördert von: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

  • So
    22.10.17
    14:00
    Knallbunter Nachmittag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Buchstaben für ein Junges Literaturhaus

    Ein knallbunter Nachmittag für Jung und Alt

    Am ersten Literaturhaus-Nachmittag sind alle willkommen. Alle, die noch nicht lesen können. Alle, die nicht mehr lesen wollen. Ihre Familien. Die Omas, die Opas. Fans, Freunde und der ganze große Rest. Ein vielseitiger, knallbunter Nachmittag mit Kinderbuchautorin und Illustratorin Nadia Budde, mit Literaturhaus-Bühnenbildner Jens Burde und der Literaturhaus-Partnerklasse aus der Freiburger Karlschule, mit Gaspard Weissheimer und seinem Druckbus, mit Peter und der Kaffee-Kiste. Und mit vielen Überraschungsgästen mehr.

    Nadia Budde, 1967 in Berlin geboren, ist Illustratorin, Autorin und Übersetzerin zahlreicher Kinderbücher; den Deutschen Jugendliteraturpreis erhielt sie für „Eins Zwei Drei Tier“ (2000) und „Such dir was aus, aber beeil dich!“ (2010). Zur Eröffnung des Jungen Literaturhauses und zugleich als Abschluss des Lirum Larum Lesefests bringt die Meisterin im Buchstaben jonglieren ihren Klassiker „Trauriger Tiger toastet Tomaten“ (Peter Hammer, 2000) mit.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Datum: 22.10.2017, 14-17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    22.10.17
    18:00
    Live-Hörspiel
    Literaturhaus
    < >

    Buenaventura

    Live-Hörspiel mit Dorothee Elmiger, Veit Arlt und Ephraim Wegner

    Die erste Seite, das erste Buch: Mit „Einladung an die Waghalsigen“ (Dumont, 2010) hat die Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger eines der kühnsten Debüts dieses Jahrzehnts hingelegt. „Grund dieser Schreiben, Wortergreifungen und Aussprüche, Grund auch aller umständlichen Rufe über das Land hinweg und tief in seine Schächte hinab … ist die Suche nach dem fehlenden Fluss.“

    Margarete und Fritzi, die übrig gebliebene Jugend einer verschwindenden Stadt, suchen den Buenaventura. Sie wissen nicht, wo er liegt – vielleicht hier. Eine Rückeroberung der Welt durch die Sprache, nennt die Frankfurter Rundschau diese poetische wie märchenhaft düstere Landvermessung. Zu einer Rückeroberung des Romans in Form eines Live-Hörspiels laden ein: Dorothee Elmiger (Text), Veit Arlt (Dramaturgie) und Ephraim Wegner (Musik und Sound).

    Dorothee Elmiger, geboren 1985, ist für „Einladung an die Waghalsigen“ und den 2014 erschienenen Roman „Schlafgänger“ mit dem Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt, dem Rauriser Literaturpreis und dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet worden.

    Foto: © Jürgen Beck

    Datum: 22.10.2017, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

    Ausverkauft

  • So
    22.10.17
    20:00
    Hommage
    Literaturhaus
    < >

    Mein Leben mit Ernest Hemingway

    Hommage an einen Waghalsigen von Hanns-Josef Ortheil

    Die neue Reihe „Hommage an einen Waghalsigen“ befragt mit dem ersten Literaturhaus-Programm Autoren nach ihren persönlichen Lesebiografien, nach Hausgöttern, Erweckungserlebnissen, Obsessionen. Hanns-Josef Ortheil spricht zum Auftakt über Ernest Hemingway – einen Autor, den er fast sein ganzes Leben lang verfolgt hat. Ob in Paris, der venezianischen Lagune oder in Key West: Ortheil hat überall nach „seinem Hemingway“ gesucht, und entstanden ist dabei mit den Jahren eine große Erzählung, zu der nur noch die letzten Bausteine fehlen. Welche, wird er an diesem Abend in seiner Annäherung an einen noch ungeschriebenen großen Roman verraten.

    Hanns-Josef Ortheil, 1951 in Köln geboren, gehört seit vielen Jahren zu den bedeutendsten deutschen Autoren der Gegenwart. Für sein Werk erhielt er zahlreiche Preise, darunter den Thomas-Mann-Preis, den Nicolas-Born-Preis, den Stefan-Andres-Preis und zuletzt den Hannelore-Greve-Literaturpreis.

    Foto: © Lotta Ortheil

    Datum: 22.10.2017, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

    Ausverkauft

  • So
    22.10.17
    22:00
    Dunkellesung
    Literaturhaus
    < >

    Einladung an die Geheime Gesellschaft der Schlaflosen

    Dunkellesung mit Iris Wolff

    Der Erste Weltkrieg bringt einen österreichischen Soldaten in ein Karpatendorf. Eine junge Frau besucht nachts die „Geheime Gesellschaft der Schlaflosen“. Ruhig und intensiv erzählt die in Hermannstadt geborene und heute in Freiburg lebende Iris Wolff von Schönheit und Schrecken des Lebens in und außerhalb Siebenbürgens, schreibt ARD-Kritiker Denis Scheck. In vier Erzählungen zeigt Wolff Momentaufnahmen einer Familie, über vier Generationen, über ein ganzes Jahrhundert hinweg. Nebenbefunde zeigen: „Die Kastanien wussten es immer als Erstes“, „Der Tod hatte seine eigene Meinung“. Die Lichter gehen aus für die erste Dunkellesung im Literaturhaus. Zum Abschluss klirren Schnapsgläser.

    Iris Wolff, geboren 1977, ist nach langjähriger Mitarbeit am Deutschen Literaturarchiv Marbach neben dem Schreiben heute am Kulturamt der Stadt Freiburg tätig. Vor ihrem aktuellen Roman „So tun, als ob es regnet“ (Otto Müller, 2017) erschienen „Leuchtende Schatten“ (2015) und „Halber Stein“ (2012).

    Foto: © Falko Schubring

    Datum: 22.10.2017, 22 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro oder 1 Schnapsglas

  • Do
    26.10.17
    19:30
    Buchpremiere
    Literaturhaus
    < >

    Verborgene Chronik 1915–1918

    Buchpremiere mit Meike Droste, Wolfgang Hörner und Herbert Kapfer

    „Was Walter Kempowski mit seinem ‚Echolot‘ für den Zweiten Weltkrieg schuf, ist nun auch für den Ersten Weltkrieg realisiert worden“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. „Eine atemberaubende, multiperspektivische Nahaufnahme des Ersten Weltkriegs, wie sie nicht im Geschichtsbuch steht und stehen kann“ nannte die Zeitung schon den vergleichsweise bescheidenen Auftaktband der „Verborgenen Chronik“ – jetzt wird das Großprojekt vervollständigt: Eine Montage aus über 100 bisher unveröffentlichten Tagebüchern, gehoben im Deutschen Tagebucharchiv Emmendingen, zeichnet ein erschütterndes Bild des ersten großen Weltenbrandes.

    Das Tagebuchprojekt präsentieren Herbert Kapfer, Leiter der Abteilung Hörspiel und Medienkunst im Bayerischen Rundfunk, der beide Bände gemeinsam mit der Publizistin Lisbeth Exner editierte, Galiani-Verleger Wolfgang Hörner und die Schauspielerin Meike Droste, die die Gesamtausgabe mit Wolfgang Condrus und Wolfram Koch eingesprochen hat (Der Hörverlag, 2017).

    Foto: © Nadja Klier

    Mitveranstalter: Deutsches Tagebucharchiv Emmendingen, Galiani Verlag, Der Hörverlag

    Datum: 26.10.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    27.10.17
    16:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Sebastian Polmans: Namasté, ich kann Dich sehen

    Lesekonzert und Bilderschau (ab 5 Jahren)

    Sanft und stark blickt der Löwe auf dem Bild. Es hängt auf Kinderaugenhöhe, so wie die anderen Kugelschreiber-Zeichnungen des vielseitigen Künstlers Sebastian Polmans: Bilder zu Geschichten in Gedichtform, die für ein neues Kinderbuch entstehen. Wie die von der Amsel und den Obstbäumen, vom Kind, das von den Walen träumt, und von der weiten Wanderung auf den Spuren der Sonne. Polmans, 1982 in Neuwerk am Niederrhein geboren, hat als Rapper („Summsemann“) und Suhrkamp-Autor („Junge“) von sich reden gemacht, das Label „Herzpost“ gegründet und im letzten Jahr die Leitung der „Fröhlich Sein-AG“ an einer Grundschule übernommen. In seiner künstlerischen Arbeit mit und für Kinder verwebt er Worte, Bilder und Musik. Dem Auftakt unserer neuen Reihe „Wilder Freitag“ stellt er einen indischen Gruß voran, aus dem ein Lied geworden ist: „Namasté, ich kann Dich sehen. Namasté, alles oke.“

    Zeichnung: © Sebastian Polmans

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 27.10.2017, 16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    27.10.17
    19:30
    Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Manifest des unvollendeten Kunstwerks

    Thomas von Steinaecker und Benjamin Heisenberg über das Scheitern und die Faszination des Fragments

    „Wir feiern die Gescheiterten. Wir feiern die Größenwahnsinnigen. Wir feiern die zu früh und nochmals viel zu früh Gestorbenen und ihre Werke. Hoch sollt ihr leben. Kleist, Shelley, Schubert, Runge, Marc, Monroe, Fassbinder, Herrndorf, Hadid und der ganze Klub 27: dreimal Hoch!“

    Mit seinem „Manifest des unabsichtlich unvollendeten Kunstwerks“ (www.hundertvierzehn.de, 2017) hebt der mit dem Carl-Amery-Literaturpreis ausgezeichnete Schriftsteller Thomas von Steinaecker die Helden des Unfertigen auf den Thron. Fasziniert vom Ringen, Hoffen und Bangen auf dem Weg zur Entstehung eines Kunstwerks sucht er nach dem Ungeschliffenen. Und entdeckt Erstaunliches. Im Literaturhaus – über fünf Jahre lang selbst unvollendet – öffnet der Autor im Gespräch mit dem Künstler und Filmemacher Benjamin Heisenberg („Über-Ich und Du“, 2014) ein spektakuläres Panorama des Scheiterns, des Träumens und der Kunst.

    Moderation: Viola Hasselberg

    Foto: © Jürgen Bauer

    Datum: 27.10.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    28.10.17
    13:00
    Kurzlesungen
    Literaturhaus
    < >

    Der erste Literaturhaus-Lesemarathon

    Auf literarischer Expedition mit Freiburger Autoren und Übersetzern

    Ein Nachmittag am Puls der Freiburger Literatur: Über 20 Autoren und Übersetzer verwandeln die Alte Universität in einen Klangraum des literarischen Schaffens in der Region. Ausgehend vom Literaturhaus laden stündliche Expeditionen in das Areal der Bertoldstraße 17 ein, bekannte Stimmen neu und neue Stimmen erstmals zu entdecken.

    Es lesen Laura Bärtle, Eva-Maria Berg, Ulrich Blumenbach, Maria Bosse-Sporleder, Volkmar Braunbehrens, Daniela Engist, Manuela Fuelle, Susanne Fritz, Bille Haag, Heide Jahnke, Karlheinz Kluge, Andreas Kirchgäßner, Renate Klöppel, Jürgen Lodemann, Ulrich Land, Alexa Rudolph, Tobias Scheffel, Aaron Schmidt-Riese, Beate Thill, Maja Ueberle-Pfaff, Marie T. Martin, Werner Weimar-Mazur, Adelheid Zöfel und „Schreibcouch“-Teilnehmerinnen 2016/17. Durch die Kurzlesungen führen Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Hans Hoischen, Eberhard Bittcher, Werner Baur und Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 28.10.2017, 13-17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Sa
    28.10.17
    19:30
    Freiburger Andruck
    Literaturhaus
    < >

    Annette Pehnt: Lexikon der Liebe

    Freiburger Andruck als Buchpremiere mit Musik

    „Als sie das erste Mal an seiner Tür klopft, öffnet er nicht. Sie wartet eine Weile und will schon wieder davongehen, da reißt er doch die Tür auf, um die Hand ein blutiges Geschirrhandtuch gewickelt.“ So beginnt der Lebenslauf einer Liebe, erzählt in präzisen Bildern, eine Geschichte aus Annette Pehnts neuem Lexikonprojekt. 192 Seiten Liebe, die sich manchmal unsichtbar macht und ganz still wird, manchmal von heute auf morgen erlischt oder unbemerkt eine neue Form annimmt. Wie die Liebe zwischen Eltern und ihren Kindern. Oder die Zuneigung zu geliebten Gegenständen, die Liebe zu alten Freunden.

    Die diesjährige Kulturpreisträgerin Baden-Württembergs knüpft mit „Lexikon der Liebe“ (Piper, 2017) an „Lexikon der Angst“ (2013) an. Die Bücher dazwischen zeigen Pehnts beeindruckende Spannbreite: Kinderbücher über den herrlich miesen und schrecklich gut gelaunten Bärbeiß, „Alle für Anuka“ für alle ab 10 Jahre, „Briefe an Charley“ und die Anthologie „Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“.

    Musik: Wolfgang Rüdiger (Fagott)

    Foto: © Peter von Felbert

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 28.10.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • So
    29.10.17
    16:00
    Sätzlinge
    Außer Haus
    < >

    Sätzlinge

    Lesewanderung durch Freiburgs Innenstadt

    Bislang unentdeckte Freiburger Schreibende, sogenannte „Sätzlinge“ {Sätz|lin|ge [‚zɛtsliŋə] = Autoren, deren schriftstellerische Laufbahn noch im Frühbeet ihres Schaffens steckt}, überraschen auf einer Lesewanderung mit noch nie Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenschätzen. Passend zu den Texten werden ungewöhnliche Leseorte gesucht: In kleinen Gruppen erfährt das Publikum laufend und lauschend urban-poetische Zusammenspiele.

    Am letzten Tag der Eröffnungswoche ziehen drei „Sätzlinge“, ausgewählt aus einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung, durch die Innenstadt. Zum Abschluss gibt Singer-Songwriter Sebastian Polmans ein Konzert im neuen Literaturhaus.

    Mehr unter: www.saetzlinge.de

    Foto: © Christian Haller

    Mit freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Freiburg

    Datum: 29.10.2017, 16 Uhr
    Startpunkt: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Di
    31.10.17
    19:30
    Diskussion
    Literaturhaus
    < >

    95 Anschläge: Thesen für die Zukunft

    Diskussion mit Friederike von Bünau, Peter Carp, Hauke Hückstädt, Magdalena Kuhn und Jagoda Marinic

    31. Oktober 1517: Mit Hammerschlägen, die durch ganz Europa hallen, nagelt Martin Luther seine Thesen an die Wittenberger Schlosskirche. 500 Jahre später sucht der Sammelband „95 Anschläge – Thesen für die Zukunft“ (S. Fischer, 2017) nach Echos: 95 Stellvertreter unserer Gesellschaft aus unterschiedlichen Professionen und Generationen zeichnen ein vielstimmiges Bild aktueller Glaubens- und Lebensfragen. Am Reformationstag verdichten sich im Literaturhaus Antworten aus dem Bereich Sprache, Literatur und Theater.

    Über Werte und Wagnisse kommen die Herausgeber Hauke Hückstädt (Literaturhaus Frankfurt) und Friederike von Bünau (EKHN Stiftung) ins Gespräch mit der Schriftstellerin und Journalistin Jagoda Marinic, der Psychologin Magdalena Kuhn (Goethe-Universität Frankfurt) sowie dem neuen Intendanten des Theater Freiburg Peter Carp. Gelesen werden steile Thesen aus dem Debattenbuch. Anregend, unterhaltsam, provokativ.

    Kooperationspartner: Katholische Akademie der Erzdiözese Freiburg
    Gefördert von der EKHN Stiftung

    Datum: 31.10.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    02.11.17
    21:00
    Art of Being ...
    Außer Haus
    < >

    Art of Being … Drunk

    Cut-up, mash-up, hiccup

    „Er legte sich in seinem Stuhl zurück. Hoch über ihm jagten windgetrieben ein paar weiße Wolken einem noch nicht ganz vollen Mond nach. Trink den ganzen Vormittag, sagten sie zu ihm, trink den ganzen Tag. Das heißt Leben!“ – Malcolm Lowry

    Die Sektkorken knallen: Premiere! Unsere neue Reihe „Art of Being …“ bündelt Weltliteratur in Kompilationen der Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß. Aus Texten von Charles Bukowski, Dorothy Parker, Ernest Hemingway, Clemens Meyer und weiteren Giganten der Literaturgeschichte mixen sie einen rauschhaften Cocktail rund um das Phänomen des Trinkens. Unterstützt von Schauspielern des Theater Freiburg führt der legere Abend auf eine so genussvolle wie erkenntnisreiche Tour zwischen beschwipster Schaffenslust und durchzechter Epiphanie.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung Charles Bukowski: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus
    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 02.11.2017, 21 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten-Vorverkauf über das Theater Freiburg

    Ausverkauft

  • Fr
    03.11.17
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Irene Diwiak

    Junge Literatur in WGs

    Die WG-Küche als literarischer Salon: Die Reihe „zwischen/miete“ verwandelt studentische Alltagsräume in Leseinseln für neue Literatur. Von einem Team Studierender organisiert und moderiert, kommen zu den Abendgesellschaften auf Socken in jedem Semester drei Nachwuchsautoren – für eine besondere Freiburger „Zwischenmiete“.

    Die 1991 in Graz geborene Irene Diwiak bringt zur November-Ausgabe ihr Romandebüt „Liebwies“ (Deuticke, 2017) mit, das ins Jahr 1924 entführt, in die Welt der Oper. Eine herrlich bösartige Geschichte über falschen Glanz, die Gier nach Ruhm und wahre Schönheit, die mit alldem nichts zu tun hat.

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Foto: © www.corn.at / Deuticke

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 03.11.2017, 20 Uhr
    Ort: WG in der Günterstalstraße 78, Hinterhaus
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Sa
    04.11.17
    10:00
    Messe
    Literaturhaus
    < >

    Print it, Baby! Messe für Gedrucktes

    Für alle Fans von Druckgraphiken, Fanzines und besonderen Büchern

    Ein Wochenende im Literaturhaus mit Freunden aus Papier – zwischen Risographie und Bibliophilie, Gedrucktem und Gebundenem. Zu Gast: unabhängige Verlage, Labels und Künstler aus Freiburg und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Begleitet wird die Messe von Veranstaltungen, unter anderem einer Lesung mit dem Hamburger Comiczeichner Sascha Hommer, dessen Reisetagebuch „In China“ (Reprodukt) im letzten Jahr erschien. Die Aussteller sind ab Oktober online einsehbar. Special guest: Buchgestalter Andreas Töpfer.

    Logo: © Ludmilla Bartscht

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals Illu3: Verein ProjektionsAreal in Kooperation mit dem Literaturhaus und ILLU Freiburg e.V. Die Lesung mit Sascha Hommer wird mitveranstaltet vom Konfuzius-Institut an der Universität Freiburg.

    Datum: Samstag, 04.11.2017, 10-20 Uhr; Sonntag, 05.11.2017, 10-16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    09.11.17
    18:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus / Außer Haus
    < >

    Sehen Sie hier: Das Blaue vom Himmel.

    31. Freiburger Literaturgespräch

    Vier Tage, drei Spielstätten, 16 Künstler: Baden-Württembergs ältestes Literaturfest zieht ins Literaturhaus ein. Aus Freiburgs neuer Herzkammer für die Präsentation und Produktion zeitgenössischer Literatur vernetzt sich das internationale, interdisziplinäre Festival in die Stadt.

    Neben den öffentlichen Veranstaltungen finden Schullesungen und eine literarische Werkstatt für Freiburger Studierende statt.

    Die einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf den folgenden Seiten.

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Robert Bosch Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Slowenische Botschaft in Berlin, British Council

    Kooperationspartner: Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Frankfurter Buchmesse 2017 mit dem Ehrengast-Programm „Francfort en français – Frankfurt auf Französisch“, Kommunales Kino Freiburg, Kunstraum Alexander Bürkle, Theater Freiburg

    Orte: Rathaus, Literaturhaus, Theater Freiburg
    Eintrittskarten sind ab dem 09.10.2017 im Literaturhaus-Vorverkauf und an der Tageskasse erhältlich.

  • Do
    09.11.17
    18:00
    Literaturgespräch
    Außer Haus
    < >

    Ingo Schulze: Peter Holtz: Sein glückliches Leben erzählt von ihm selbst

    Eröffnung des 31. Freiburger Literaturgesprächs im Neuen Rathaus

    Wie hängen Geld und Glück zusammen? Das Geld, das fehlt, und das Glück, das auf der Straße liegt? Das Glück, das fehlt, und das Geld, das zum Fenster hinausgeworfen wird? Oder – mit Ingo Schulze gefragt – wie wird ein ostdeutsches Waisenkind zum Millionär?

    Peter Holtz, der titelgebende Held von Ingo Schulzes neuem Roman (S. Fischer, 2017), zieht in die Welt auf der Suche nach einem glücklichen Leben. Überzeugt von der Sache des Kommunismus, praktiziert er schon als Kind die Abschaffung des Geldes, erfindet den Punk aus dem Geist des Arbeiterliedes und bekehrt sich zum Christentum. Nach der Wende glaubt er den Verheißungen des Kapitalismus mit der gleichen Inbrunst wie zuvor denen des Sozialismus. Und wird als einer, der das Geld grundsätzlich ablehnt, plötzlich von der Marktwirtschaft mit märchenhaftem Reichtum belohnt.

    Mit Witz und Poesie lässt Ingo Schulze eine Schelmenfigur in der Tradition des Simplicissimus erstehen. In einer entlarvenden Mischung aus Naivität und Hintersinn führt Peter Holtz die herrschenden Parolen beider politischer Systeme, zwischen die er gerät, ad absurdum – ganz einfach, indem er sie beim Wort nimmt.

    Moderation: Thomas Geiger

    Foto: © Gaby Gerster

    Datum: 09.11.2017, 18 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses, Rathausplatz 4, 79098 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro / Kombi-Ticket (inkl. Lesung mit A. L. Kennedy): 9 Euro

  • Do
    09.11.17
    20:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    A. L. Kennedy: Leises Schlängeln

    Eröffnung des 31. Freiburger Literaturgesprächs im Literaturhaus

    Seit ihrem Roman „Gleißendes Glück“ (2000) – inzwischen verfilmt mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur – hat die schottische Autorin A. L. Kennedy sich in Deutschland eine große Fangemeinde erschrieben. Nicht zuletzt, weil sie in Ingo Herzke einen Übersetzer gefunden hat, der ihre kühnen Assoziationen, Gedankensprünge und Metaphern in die fremde Sprache überführt. Ihre jüngste Erzählung „Leises Schlängeln“ (Karl Rauch, 2016) ist bislang nur auf Deutsch erschienen, in einer bibliophilen Ausgabe, deren Umschlag die feine Poesie des Textes und das leise Zischen der Schlange Lanmo vorwegnimmt, die in diesem modernen Märchen die Hauptrolle spielt.

    Gewohnt fintenreich hat Kennedy kurzerhand die Schlange aus Saint-Exupérys „Der Kleine Prinz“ entführt. Auch hier erscheint sie als goldenes Armband und steht im Bund mit dem Tod, freundet sich aber nicht mit einem Prinzen, sondern mit dem Mädchen Mary an. Lanmo, der sich als Beschützer, Verwandlungskünstler und hellsichtiger Beobachter erweist, begleitet Mary durch Liebe und Verlust, durch ein ganzes Leben. „Nie ohne Humor, abgründig und zärtlich“ – so beschreibt die Jury des Heinrich-Heine-Preises das eigenwillige Werk der Autorin, in dem sie die Grenzen der menschlichen Seele wie des Schreibens auslotet. Das tut sie auch hier, kunstvoll auf engstem Raum.

    Moderation: Annette Pehnt
    Dolmetscher: Shawn Huelle

    Foto: © Donna Lisa Healy

    Datum: 09.11.2017, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro / Kombi-Ticket (inkl. Lesung mit Ingo Schulze): 9 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    10.11.17
    17:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Maren Kames und Denise Winter: Sehen Sie ein Luftbild. Poesie im Raum

    Apéro und Vernissage

    90° 0′ 0“ S – der geografische Südpol, der auf dem Kontinent Antarktika unter dem ewigen Eis liegt, wird zum Ausgangspunkt einer poetischen Installation. An der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum bespielt die Lyrikerin Maren Kames zusammen mit der bildenden Künstlerin Denise Winter die Räume des Literaturhauses. Über die weißen Wände treiben Bildsequenzen wie Schneewehen, Stimmen schlagen Schneisen ins Land, überlagern sich, verstummen, treten an anderer Stelle als Echos wieder auf.

    „Der Text wollte immer schon in den Raum“, sagt Maren Kames über ihr multimediales Debüt „Halb Taube Halb Pfau“ (Secession, 2016). Sie hat es bereits in den Loop eines akustischen White Cube überführt, als Sound-Performance inszeniert und als begehbaren Sprachraum realisiert – in Freiburg erfindet sie es noch einmal neu. Im Buch heißt es: „Also machen wir eine Ausstellung. Wir bieten das alles an hier. Das ist der Ausverkauf das ist der Tauschhandel das ist der Deal. Das können Sie alles haben und mitnehmen.“

    Einführung: Julia Galandi-Pascual, Kunstraum Alexander Bürkle

    Foto: © Mathias Botor

    Datum: 10.11.2017, 17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Die Ausstellung ist bereits ab 15 Uhr geöffnet sowie am Sonntag,12.11.2017, 13–18 Uhr, Sonntag, 26.11.2017, 17–20 Uhr und Sonntag, 10.12.2017, 13–18 Uhr.

  • Fr
    10.11.17
    18:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Fatma Aydemir / Maren Kames

    Debüts im Dialog

    Mit Fatma Aydemirs Roman „Ellbogen“ (Hanser, 2017) und Maren Kames’ Lyrikband „Halb Taube Halb Pfau“ (Secession, 2016) treffen zwei der aufregendsten Debüts des letzten Jahres aufeinander. Rasant getaktet, klug komponiert, getragen von einem feinen Sensorium und Genauigkeit in der Sprache.

    Der rotzig-roughe Sound von Aydemirs Protagonistin Hazal Akgündüz – ein unsicheres, wütendes Mädchen – trifft den Leser „wie ein Faustschlag“ (Berliner Morgenpost), „ein Tritt in den Magen“ (Süddeutsche Zeitung). Dicht, wild und ehrlich erzählt die Autorin eine transkulturelle Coming-of-Age-Geschichte zwischen Berlin und Istanbul: „Es geht nur darum, den anderen überzeugende Lügen zu erzählen und sich nicht erwischen zu lassen.“ Das poetische Konzeptalbum von Maren Kames, ausgezeichnet mit dem Düsseldorfer PoesieDebütPreis 2017, zieht sämtliche Register zwischen Stille und Stimmengewirr. „gestrandet auf deiner halbtauben Haut / gelandet im halbgaren Licht hier“ erkundet das lyrische Ich eine Landschaft aus Bildern und Klängen.

    Ins Gespräch mit diesen eigenwilligen und unbedingt entdeckenswerten Stimmen kommt Frederik Skorzinski: über das schreibende Ich, die Durchlässigkeit von Texten, die Poesie des Regelbruchs.

    Foto Fatma Aydemir: © Bradley Secker

    Die Veranstaltung wird aus Mitteln des Förderprogramms „Grenzgänger“ der Robert Bosch Stiftung unterstützt.

    Datum: 10.11.2017, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Fr
    10.11.17
    20:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Tanguy Viel: Selbstjustiz

    Soirée française: Lesung und Gespräch

    Ein Mann ertrinkt auf hoher See. Nur das Meer und die Möwen sind Zeugen. Ein Unfall? Oder Mord? Die Aussage des Verdächtigen Martial Kermeur wird zur Lebensbeichte, zum Bekenntnis eines Mannes, der alles versucht, alles verloren hat, und dem das Verbrechen zur einzigen Möglichkeit wird, Würde und Aufrichtigkeit zu bewahren.

    „Was mich beim Schreiben wirklich interessiert, ist nicht der rohe Handlungsstoff, sondern der Prozess der Verwandlung: von einer komplizierten, intellektuellen Problematik hin zur Einfachheit der Dinge“, so Tanguy Viel. Mit dem Roman „Selbstjustiz“ (Wagenbach, 2017) kleidet er Fragen nach Recht und Gewalt, Rache und Moral in eine lakonisch-verknappte Erzählung: eine menschliche Tragödie im Gewand eines maritimen Thrillers.

    Dabei erweist sich der Autor einmal mehr als „Formalist“ im besten Wortsinn, dessen Schreiben vom Spiel mit Genres, Erzählhaltungen und Lesererwartungen lebt. Und von einer atmosphärischen Schärfe, mit der er die melancholische Landschaft der Bretagne wie einen feinen Schleier über die Seelen seiner Protagonisten legt – „weder Nebel noch Wind, sondern ganz einfach ein unzerreißbarer Vorhang, der uns von den Dingen trennt“. Kongenial ins Deutsche übertragen hat das elegante Sprachkunstwerk der Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel, der mit dem Autor ins Gespräch kommt.

    Foto: © Roland Allard

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français Freiburg und Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, im Rahmen des Ehrengast-Programms „Francfort en français – Frankfurt auf Französisch“ der Frankfurter Buchmesse 2017

    Datum: 10.11.2017, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 5 Euro / Kombi-Ticket (inkl. Disco mit Thomas Bohnet): 9 Euro

  • Fr
    10.11.17
    22:00
    Literaturgespräch
    Disco
    < >

    Tour de France

    Soirée française mit DJ Thomas Bohnet

    Willkommen und Bienvenue zu einer „Tour de France“ der besonderen Art: ein Streifzug durch die Hits der Grande Nation, eine musikalische Erkundung des Nachbarlands – „La Boum“ statt „La Grande Boucle“! An den Start gehen alte Hasen wie Serge Gainsbourgh und Françoise Hardy, Helden des Nouvelle Chanson wie Dominique A oder Benjamin Biolay, Hiphop-Großmeister MC Solaar und Reggae-Künstler Tiken Jah Fakoly. Musik, die in die Beine geht, serviert vom Maître der französisch frankophonen Club-Feinkost DJ Thomas Bohnet. Einzige Regel: Die Texte sind französisch. Alors on danse!

    Foto: © Stefan Prager

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français Freiburg

    Datum: 10.11.2017, 22 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 5 Euro / Kombi-Ticket (inkl. Lesung mit Tanguy Viel): 9 Euro

  • Sa
    11.11.17
    10:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Thomas Lehr / David Constantine / Melinda Nadj Abonji

    Kurzlesungen mit Gespräch

    Thomas Lehr: „Schlafende Sonne“
    Moderation: Katharina Knüppel

    Mit „Schlafende Sonne“ (Hanser, 2017) erzählt Thomas Lehr ein Jahrhundert deutscher Geschichte an einem einzigen Tag im Sommer 2011. Das passende Bild für dieses literarische Fresko findet er bei der bildenden Künstlerin Louise Bourgeoise: „Die Spirale ist ein Versuch, das Chaos unter Kontrolle zu bringen. Sie hat zwei Richtungen. Wohin stellst du dich, an den äußeren Rand oder mitten in den Wirbel?“

    Dieses Zitat stellt Thomas Lehr seinem Text voran – in dessen Zentrum eine Ausstellung steht. Wer den Windungen seiner Prosa folgt, sich dem Taumel der Zeit und des Raumes überlässt, entdeckt ein wagemutiges Experiment „einer der eigenwilligsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur, eines Autors am Puls der Gegenwart“, wie die Jury des Joseph-Breitbach-Preises befindet, mit dem Thomas Lehr 2015 für sein Lebenswerk ausgezeichnet.

    David Constantine: „Wie es ist und war“
    Moderation: Annette Pehnt

    „Wie es ist und wie es war“ (Kunstmann, 2017) bündelt 17 Short Stories des britischen Erzählers, Lyrikers, Essayisten und Übersetzers David Constantine, die sich durch zarte, aufwühlende Bilder auszeichnen. „Jeder Satz ist unvorhersehbar und gleichzeitig genau so, wie er sein sollte“, meint The Guardian.

    Die Geschichten entwerfen Figuren, die isoliert sind und Halt suchen im Ungewissen. Wovor sie ausweichen, wem sie nachjagen, bleibt oft ungesehen, in weiter Ferne. „Ein großer Stiller, von dessen Versen man lernen kann, wie Mitgefühl sich in poetische Energie verwandeln lässt, ohne aufdringlich zu sein“, fasst Schriftstellerkollege Volker Sielaff Constantines Sprachkunst zusammen. Das Gespräch zwischen dem Autor und Annette Pehnt findet in deutscher Sprache statt.

    Melinda Nadj Abonji: „Schildkrötensoldat“
    Moderation: Martin Bruch

    Nach ihrem gefeierten Besteller „Tauben fliegen auf“ erzählt Melinda Nadj Abonji in ihrem zweiten Roman „Schildkrötensoldat“ (Suhrkamp, 2017) von Zoltan Kertesz, Sohn eines „Halbzigeuners“ in einem kleinen Ort in Serbien. Als 1991 der jugoslawische Bürgerkrieg ausbricht, soll der „Taugenichts“ in der Volksarmee zuerst zum Mann und dann zum Helden werden. Aber Zoltan stellt die falschen Fragen und die auch noch stotternd. Als sein einziger Freund in der Folge sinnloser Schleiferei tot zusammenbricht, verweigert sich Zoltan endgültig einer Ordnung, die alle Macht dem Stärkeren zugesteht.

    Vom sanften Widerstand der Phantasie gegen die Beschränkungen eines Systems, das nur Befehl, Gehorsam und Unterwerfung kennt, erzählt Melinda Nadj Abonji in „Schildkrötensoldat“ – in einer schwingenden, musikalischen Sprache und in eindringlichen, die Kraft des vogelwilden Denkens beschwörenden Bildern.

    Datum: 11.11.2017, 10-13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

  • Sa
    11.11.17
    15:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Dietmar Dath / Orsolya Kalász / Ales Steger

    Kurzlesungen mit Gespräch

    Dietmar Dath: „Der Schnitt durch die Sonne“
    Moderation: Katharina Knüppel

    Eine Schülerin, ein Koch, ein Finanzberater, eine Mathematikerin, ein Gitarrist und eine Pianistin reisen zur Sonne. Mit neuen Körpern sollen sie drei große Aufgaben bewältigen und geraten dabei zwischen die Fronten eines gewaltigen Konflikts. In bester Science-Fiction-Manier verlagert Dietmar Dath in „Der Schnitt durch die Sonne“ (S. Fischer, 2017) die drängenden Fragen der Gegenwart in ein anderes Sonnensystem, eine andere Zeit, eine andere Zivilisation.

    In der Tradition von H.G. Wells, Stanisław Lem und Arno Schmidt, oder auch: in der Tradition von Dietmar Dath. Die Zukunftsvision ist dem Vielschreiber nicht bloß schmückendes Kostüm oder pädagogische Parabel, sondern ureigener Erzählgegenstand. In Form der futuristischen Geschichte des Kommunismus („Venus siegt!“) oder in Gestalt telepathisch kommunizierender und sich selbst klonender Tiere („Die Abschaffung der Arten“) übt Dath ausgeklügelte Gesellschaftskritik im Gewand wissenschaftlicher Fantastik. Jeder Roman ein Weltentwurf, eine neue spektakuläre Zumutung.

    Orsolya Kalász: „Das Eine“
    Moderation: Martin Bruch

    Dem Geheimnis von Denken und Lieben nähert sich die ungarische Dichterin Orsolya Kalász in ihrem minimalistisch gestalteten Band „Das Eine“ (Brüterich Press, 2016) mithilfe der Heraldik. Die alte Kunst, sich mit Symbolen zu bewehren, die schon aus weiter Ferne Zugehörigkeiten erkennen lassen – sie verleiht dem Liebesgedicht in ihren Sprach- und Denk-Räumen neue Impulse.

    „Bei Orsolya Kalász kommt das Staunen, das am Anfang aller Poesie steht, zu seinem Recht: In einer offenen, fragenden, dem Fremden sich aussetzenden Poetik tastet sich ihr Band ‚Das Eine‘ durch das Labyrinth des Erkennens, Benennens und Verwandelns von Welt.“ – so die Jury des Peter-Huchel-Preises für deutschsprachige Lyrik, die in diesem Jahr „Das Eine“ auszeichnete. In Staufen im Breisgau, wo Peter Huchel seinen Lebensabend verbrachte, wurde Orsolya Kalász im April der Preis überreicht – um die „herausragende Neuerscheinung des Jahres“ drehen sich Lesung und Gespräch in Freiburg.

    Ales Steger: „Logbuch der Gegenwart“
    Moderation: Annette Pehnt

    Ljubljana, Platz der Republik, am Tag des prophezeiten Weltuntergangs. Minamisōma nahe dem Atomkraftwerk von Fukushima. Belgrad, Busstation, Zwischenstopp syrischer Flüchtlinge auf ihrem Weg nach Ungarn. Jeweils exakt zwölf Stunden nimmt sich der slowenische Schriftsteller Ales Steger, um Eindrücke dieser Schauplätze festzuhalten, die durch seine Augen und Hände direkt aufs Papier fließen.

    „Sein ‚Logbuch‘ schafft es, uns den kalten Wind fühlen zu lassen, der uns von den diversen Eisbergen anweht, auf die wir während unserer gemeinsamen Schiffsreise derzeit zusteuern“, schreibt die Zeitschrift Kulturaustausch über die literarischen Reportagen, die der Autor im „Logbuch der Gegenwart“ (Haymon, 2017, aus dem Slowenischen von Matthias Göritz) versammelt.

    Datum: 11.11.2017, 15-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

  • Sa
    11.11.17
    20:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Helmut Böttiger: Wir sagen uns Dunkles. Bachmann / Celan

    Lesung und Gespräch

    Am 20. Mai 1948 schreibt die 22 Jahre alte Ingeborg Bachmann ihren Eltern: „Heute hat sich noch etwas ereignet. Der surrealistische Lyriker Paul Celan hat sich herrlicherweise in mich verliebt … Mein Zimmer ist momentan ein Mohnfeld, da er mich mit dieser Blumensorte zu überschütten beliebt.“ Als junge, unbekannte Lyriker lernen sich Bachmann und Celan kennen und lieben. Ihre Beziehung, die immer wieder von Phasen des Rückzugs gezeichnet war, dauert bis in die 60er Jahre, als beide längst zu den bedeutendsten Dichtern der deutschen Nachkriegszeit zählen. Kaum jemand wusste von ihrer Nähe, die sie selbst nie lange aushielten – zu unvereinbar der biografische Hintergrund, zu groß die zugefügten Verletzungen, zu sehr hatten sie ihr Leben der Dichtung verschrieben.

    „Es erinnert alles an die letztlich nicht auszulotende Geschichte mit den zwei Königskindern, die füreinander bestimmt waren, aber nicht zueinander kommen konnten“, schreibt Helmut Böttiger. Ihrem Versuch, in spürbar dünner Höhenluft Dichtung und Leben miteinander in Einklang zu bringen, folgt der Literaturkritiker in der bislang ersten umfassenden Darstellung ihrer Beziehung mit dem Titel „Wir sagen uns Dunkles“ (DVA, 2017): eine faszinierende psychologische Studie über zwei herausragende Dichter, die gemeinsam um Worte rangen.

    Moderation: Theresia Prammer

    Foto: © Cordula Giese

    Datum: 11.11.2017, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Sa
    11.11.17
    22:00
    Literaturgespräch
    Kino
    < >

    Die Geträumten

    Kino im Literaturhaus

    In 193 Briefen haben sich Ingeborg Bachmann und Paul Celan zwischen 1948 und 1967 von ihrer Liebe geschrieben. Einer dramatischen, rauschhaften, aber auch unendlich traurigen Liebe: „Dass du nicht hier bist, macht mir alles leichter und schwerer zugleich.“ Der Spielfilm „Die Geträumten“ (Drehbuch: Ruth Beckermann und Ina Hartwig, Österreich, 2016, 89 Minuten) findet subtile Bilder für die Worte der österreichischen Schriftstellerin und des jüdischen Dichters aus Czernowitz, die sich in den Nachkriegswirren in Wien begegneten und sofort ineinander verliebten.

    Im Studio 3 des Wiener Funkhauses lesen die jungen Schauspieler Anja Plaschg und Laurence Rupp die Liebesbriefe in einer simulierte Hörspielsituation. Sichtlich berührt von der Gefühlswelt auf Papier, werden die beiden zu Stellvertretern für die Schreibenden. In den Pausen sitzen sie rauchend auf der Treppe, schweigen, streiten, lachen. Der Film oszilliert zwischen Nähe und Distanz, Inszenierung und Dokumentation. So öffnet sich „ein geräumiger und ruhiger Echoraum für die herzergreifenden Zeugnisse eines Ringens um Nähe“ (Badische Zeitung).

    Einführung: Florian Fromm, Kommunales Kino Freiburg

    Foto: © Ruth Beckermann, Filmproduktion

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg

    Datum: 11.11.2017, 22 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • So
    12.11.17
    11:00
    Literaturgespräch
    Außer Haus
    < >

    Péter Nádas: Aufleuchtende Details

    Abschluss-Matinee

    Während Peter Nádas’ Mutter am 14. Oktober 1942 in Budapest mit der Straßenbahn zur Entbindung fährt, liquidiert ein Einsatzkommando das Getto in Mizocz, Anne Frank zeichnet das Gewicht jedes Familienmitglieds auf, Jan Karski übermittelt in den Pyrenäen der polnischen Exilregierung Nachrichten des Widerstands, und Viktor Klemperer erhält in Dresden kein Brot. Jedes Ereignis wirkt auf alle anderen Ereignisse ein. Der schreibende Lichtbildner aus Ungarn, in dessen beeindruckendem OEuvre Text, Bild und Denken einen Zusammenhang bilden, errichtet ein Erzähllabyrinth aus „Aufleuchtenden Details“ (Rowohlt, 2017, aus dem Ungarischen von Christina Virágh), verschränkt Persönliches und Zeitgeschichtliches.

    „Ein Bild kann sowieso nicht auf- oder niedergeschrieben werden. Wenn wir es beschreiben, wird es zur Fiktion. In diesem Sinne ist auch mein Text Fiktion, obwohl ich danach strebte, der Vorstellungskraft keinen Raum zu geben“, sagt Péter Nádas über die Erinnerungsbilder, die er in seinen jetzt vorliegenden, über 1000 Seiten starken Memoiren versammelt. Ins Gespräch in deutscher Sprache kommt der große europäische Erzähler mit seinem slowenischen Dichterfreund Ales Steger.

    Foto: © Barnan Burger

    Datum: 12.11.2017, 11 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    17.11.17
    17:00
    Lesung
    Junges Literaturhaus
    < >

    Andreas Steinhöfel: Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch

    Jugendbuchlesung (ab 10 Jahren)

    Endlich gibt es Neues von Rico und Oskar! Frischer Lesestoff für die Fans der ungleichen Freunde: Es weihnachtet in der Dieffenbachstraße. Volles Programm, und natürlich läuft nichts nach Plan … Die Bäume sind zwar geschmückt, aber wer mit wem feiert, ist alles andere als klar. Und warum verschwindet ständig so viel Essen – füttert Oskar da etwa noch jemanden mit durch? Als auch noch ein Schneesturm über Berlin hereinbricht und niemand mehr aus dem Haus kann, ist das Chaos perfekt. Genau der richtige Zeitpunkt für die Ankunft eines neuen Geschwisterchens für Rico!

    Andreas Steinhöfel, geboren 1962 in Battenberg, preisgekrönter Autor und Mitglied in der Akademie für Sprache und Dichtung, liest Ausschnitte aus „Rico, Oskar und das Vomhimmelhoch“ (Carlsen, 2017), zeigt die großartigen Illustrationen von Peter Schössow und signiert.

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Kooperation „Seitenwechsel“ zwischen Theater Freiburg und Literaturhaus Freiburg

    Datum: 17.11.2017, 17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Di
    21.11.17
    19:30
    Beats & Stories
    Literaturhaus
    < >

    Sylvain Prudhomme: Ein Lied für Dulce

    Lesung mit Musik der Romanfiguren

    „Eines hat dieser Roman mit der wirklichen Sängerin von ‚Super Mama Djombo‘ gemeinsam: Die überwältigende Kraft der Stimme, die mit all ihrer Schönheit einen der poetischsten Texte dieses Jahres durchflutet.“ – Le Monde

    Couto, einst Gitarrist der legendären Band „Super Mama Djombo“, schlägt sich im westafrikanischen Guinea-Bissau durchs Leben. Nach dem Tod seiner großen Liebe Dulce, der Sängerin der Band, zieht er traurig von Bar zu Bar. Unterdessen steht die Stadt unter Hochspannung: Alle erwarten den Putsch der Generäle. Sylvain Prudhomme verwebt in „Ein Lied für Dulce“ (Unionsverlag, 2017, deutsch von Claudia Kalscheuer) die Erzählung einer großen Liebe mit der portugiesischen Kolonialgeschichte.

    Die zweisprachige Lesung (deutsche Stimme: Marcel Hinderer) wird musikalisch mitreißend kommentiert von Malan Mané und Djon Motta. Sie findet in der Reihe „Beats & Stories“ statt: Jede Geschichte hat ihren Soundtrack. Und jede Saison die Bücher, die nachhallen.

    Foto: © Editions Gallimard

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz, Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, im Rahmen des Ehrengast-Programms „Francfort en français – Frankfurt auf Französisch“ der Frankfurter Buchmesse 2017

    Datum: 21.11.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    22.11.17
    16:00
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Große Pause

    Auftakt mit Kaffee und Klatsch (für Lehrerinnen und Lehrer)

    Willkommen im Jungen Literaturhaus! Streifen Sie mit uns durch vielseitig bespielbare Räume und entdecken Sie das junge Programm: In Lesungen, Schreibworkshops, Autorenbegegnungen und Druckwerkstätten laden wir Sie mit Ihren Schülerinnen und Schülern aller Schulformen ein, Literatur zu erleben. Wir freuen uns auf einen regen Austausch – und darauf, Sie kennenzulernen.

    Foto: © Alexandra Heneka

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 22.11.2017, 16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Information und Anmeldung: Birgit Güde, Junges Literaturhaus (guede@literaturhaus-freiburg.de, 0761/28 99 89)

  • Do
    23.11.17
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem das Literaturhaus Freiburg hervorgeht: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit 29 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Philipp Brotz, Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer und Antigone Kiefner. Gastgeber der ersten Ausgabe im neuen Haus: Eberhard Bittcher. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden (E-Mail: info@literaturbuero-freiburg.de).

    Datum: 23.11.2017, 19:30 Uhr
    Eintritt frei

  • Do
    23.11.17
    19:30
    Lesung
    Außer Haus
    < >

    Juri Andruchowytsch: Kleines Lexikon intimer Städte

    Die Veranstaltung fällt leider aus.

    In seinem Reisebrevier „Kleines Lexikon intimer Städte“ (Suhrkamp, 2016, aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr) verquickt Juri Andruchowytsch Herzensgeschichten mit politischer Polemik, Anekdoten mit Romanentwürfen, Klischee mit Epiphanie. „Der poetische Landvermesser“ (FAZ) aus der Unruhezone Ukraine hat viel Zeit investiert, um sich mit fremden Städten anzufreunden. Er ist mit Andrzej Stasiuk im hundertgeschossigen InterContinental in Bukarest. Im tragischen Museum in Charkiw. In verlassenen Gärten in Detroit. In Novi Sad. Odessa. Paris. Stuttgart. Toronto. Uschhorod. Venedig.

    Neben seinem Alphabet der 44 Städte stellt Andruchowytsch den von ihm herausgegebenen Band „Euromaidan: Was in der Ukraine auf dem Spiel steht“ vor, dessen Geist auch das Theaterstück „Der Extremist“ durchweht (Aufführungen im E-Werk: 24. und 25.11.2017).

    Moderation: Katharina Knüppel, Literaturhaus Freiburg

    Foto: © Nina Andruchowytsch

    Mitveranstalter: E-Werk Freiburg, Zwetajewa-Zentrum Freiburg
    Im Rahmen des Projekts „Spurensuche: 100 Jahre RussischeRevolution. Russische Kulturtage in Freiburg 2017“, www.russische-kulturtage-freiburg.de

    Datum: 23.11.2017, 19:30 Uhr
    Ort: E-Werk, Eschholzstraße 77
    Eintritt: 10/7 Euro

    Die Veranstaltung fällt leider aus.

  • Fr
    24.11.17
    16:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Nele Palmtag: Durch den Wald

    Wilder Freitag als Leseabenteuer (ab 5 Jahren)

    Im Haustierparadies bei Frau Liebs lebt es sich herrlich sorglos – und langweilig. Als die alte Dame plötzlich ins Krankenhaus muss, wollen die drei Schützlinge ihr einen Besuch abstatten und machen sich auf den Weg. Allein. Durch den Wald! Das ist ziemlich aufregend für einen Pudel mit Föhnfrisur, einen quietschgelben Piepmatz im Käfig und eine Katze, die am liebsten auf dem Sofa döst …

    Schon die erste Bekanntschaft, ein gemeines Wildschwein, ist furchteinflößend. Aber spätestens, als die wilden Waldtiere drei unerfahrenen Wanderern aus der Patsche helfen, hat sich das Mutigsein bewährt. „Es macht Spaß, das Leben, wenn man es wagt“ – das sieht dann sogar Frau Liebs ein.

    Nele Palmtag, die 1973 geborene Autorin und Illustratorin dieses reich bebilderten Buches (Kunstanstifter, 2017), lädt die Kinder ein, im Literaturhaus einen Wald zu bauen – bunt und voller Abenteuer wie das echte Leben. Vorlese-Gast ist die Schülerin Anni Riedel, die in diesem Jahr den Freiburger Vorlesewettbewerb gewonnen hat.

    Illustration: © Nele Palmtag

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 24.11.2017, 16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • So
    26.11.17
    17:00
    Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Maren Kames und Denise Winter: Sehen Sie ein Luftbild

    Eröffnet beim 31. Literaturgespräch, geöffnet an zwei weiteren Sonntagen

    90° 0′ 0“ S – der geografische Südpol, der auf dem Kontinent Antarktika unter dem ewigen Eis liegt, wird zum Ausgangspunkt einer poetischen Installation. An der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum bespielt die Lyrikerin Maren Kames zusammen mit der bildenden Künstlerin Denise Winter die Räume des Literaturhauses. Über die weißen Wände treiben Bildsequenzen wie Schneewehen, Stimmen schlagen Schneisen ins Land, überlagern sich, verstummen, treten an anderer Stelle als Echos wieder auf.

    „Der Text wollte immer schon in den Raum“, sagt Maren Kames über ihr multimediales Debüt „Halb Taube Halb Pfau“ (Secession, 2016). Sie hat es bereits in den Loop eines akustischen White Cube überführt, als Sound-Performance inszeniert und als begehbaren Sprachraum realisiert – in Freiburg erfindet sie es noch einmal neu. Im Buch heißt es: „Also machen wir eine Ausstellung. Wir bieten das alles an hier. Das ist der Ausverkauf das ist der Tauschhandel das ist der Deal. Das können Sie alles haben und mitnehmen.“

    Foto: © Katharina Knüppel

    Datum: 26.11.2017, 17–20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Die Ausstellung ist ebenfalls geöffnet am Sonntag,10.12.2017, 13–18 Uhr.

  • Mi
    29.11.17
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Natascha Wodin: Sie kam aus Mariupol

    Lesung und Gespräch

    „Wenn du gesehen hättest, was ich gesehen habe.“ – Natascha Wodins Mutter sagte diesen Satz immer wieder und nahm doch, was sie meinte, mit ins Grab. Da war die Tochter zehn und angefüllt mit Fragen: Wieso lebten sie in einem Lager für „Displaced Persons“, woher kam die Mutter, was hatte sie erlebt? Jahrzehnte später öffnet sich die Blackbox ihrer Herkunft …

    In „Sie kam aus Mariupol“ (Rowohlt, 2017) geht Wodin dem Leben ihrer ukrainischen Mutter nach, die 1943 mit ihrem Mann als „Ostarbeiterin“ nach Deutschland verschleppt wurde. Sie erzählt beklemmend intensiv vom Anhängsel des Holocaust, einer Fußnote der Geschichte: der Zwangsarbeit im Dritten Reich. Die Familienrecherche verhandelt mit existenzieller Wucht die katastrophalen Geschichtsbrüche des 20. Jahrhunderts en miniature, fasst Literaturkritiker Helmut Böttiger zusammen. Die vielfach ausgezeichnete Autorin erhielt unter anderem den Alfred-Döblin-Preis und den Preis der Leipziger Buchmesse 2017.

    Moderation: Bettina Schulte, Badische Zeitung

    Foto: © Susanne Schleyer

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Zwetajewa-Zentrum Freiburg
    Im Rahmen des Projekts „Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution. Russische Kulturtage in Freiburg 2017“, www.russische-kulturtage-freiburg.de

    Datum: 29.11.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    01.12.17
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Außer Haus
    < >

    Colson Whitehead: Underground Railroad

    Lesung und Gespräch mit dem Pulitzer-Preisträger 2017

    „Wenn man sehen will, was es mit diesem Land auf sich hat, dann muss man auf die Schiene. Schaut hinaus, während ihr hindurchrast, und ihr werdet das wahre Gesicht Amerikas sehen.“

    Cora ist eine von unzähligen Schwarzen, die auf den Baumwollplantagen Georgias schlimmer als Tiere behandelt werden. Alle träumen von der Flucht – doch wie und wohin? Da hört Cora von der Underground Railroad, einem Fluchtnetzwerk für Sklaven. Es beginnt eine Reise, auf der sie Leichendieben, Kopfgeldjägern, obskuren Ärzten,aber auch heldenhaften Bahnhofswärtern begegnet. Jeder Staat, den sie durchquert, hat andere Gesetze, andere Gefahren.

    Colson Whiteheads „Underground Railroad“ (Hanser, 2017, aus dem Englischen von Nikolaus Stingl) beleuchtet eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte Amerikas. Über seinen vielfach prämierten Roman kommt der 1969 in New York geborene Autor ins Gespräch mit dem in Frankfurt lehrenden Literaturwissenschaftler Jan Wilm.

    Foto: © Michael Lionstar

    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus, Buchhandlung Rombach

    Datum: 01.12.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Peterhofkeller der Universität Freiburg, Niemensstraße 10
    Eintritt: 12/10 Euro, Vorverkauf Studierende (im Carl-Schurz-Haus und im Literaturhaus): 2 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    05.12.17
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Unmögliche Liebe

    Jan Wagner und Daniela Seel über die Kunst des Minnesangs

    „Eine poesiehistorische Tiefbohrung in Sachen unerfüllter Liebe“ nennt Michael Braun die mit „Unmögliche Liebe“ (Hanser, 2017) betitelte große Anthologie des Minnesangs, zusammengestellt von Jan Wagner und Tristan Marquardt. Sie haben 69 Lyriker der Gegenwart eingeladen, über 800 Jahre hinweg in ein Zwiegespräch mit ihren mittelalterlichen Kollegen zu treten und die Urform der Liebesdichtung in unsere Zeit zu übersetzen: „Du irgend mein, ich dir / Verlass, Verlass sei dir. / In meine Brust / beschlossen, / Schlüsselchen – ists hin. / Wirst noch und je darin.“ – Autor: Anonym, Übertragung: Daniela Seel

    Das ist viele Jahrhunderte her und dennoch keinen Tag vergangen. In Lesung und Gespräch stellt der Dichter, Herausgeber und neue Büchner-Preisträger Jan Wagner gemeinsam mit der Lyrikerin, Übersetzerin und Verlegerin Daniela Seel dieses „Best of Minnesang“ vor – unerhörte Funde aus der Dichtung des Mittelalters in vielstimmiger Übersetzungskunst der Gegenwart.

    Moderation: Michael Braun

    Foto: © Villa Massimo / Alberto Novelli

    Datum: 05.12.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    08.12.17
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Sergej Lebedew: Menschen im August

    Zweisprachige Lesung und Gespräch mit Ilma Rakusa

    Sergej Lebedew, geboren 1981 in Moskau, schrieb für eine Zeitung, die während des Ukrainekonflikts verboten wurde. Seine Romane sind hierzulande mit Begeisterung aufgenommen worden: Auf „Der Himmel auf ihren Schultern“ (2013) folgte „Menschen im August“ (S. Fischer, 2015, aus dem Russischen von Franziska Zwerg). „Lebedews Vergangenheit lebt“, schreibt sein Autorenkollege Per Leo in der FAZ: „Er beschreibt sie nicht wie der Historiker seine Epoche oder der Pathologe eine Leiche. Er jagt sie.“ Sprachmächtig erzählt „Menschen im August“ von Russland im Jahr 1991: Ein Putsch bringt das Land zum Beben, Gorbatschow wird abgesetzt, Jelzin kommt an die Macht und Putin kann kaum erwarten, der Nächste zu sein. Das Land zerfällt.

    Ins Gespräch mit Lebedew tritt die kosmopolitische Publizistin und Übersetzerin Ilma Rakusa, die 2017 ihren 70. Geburtstag feiert – und mit dem Berliner Literaturpreis ausgezeichnet wurde.

    Dolmetscherin: Dr. Elisabeth Liphardt
    Deutsche Lesestimme: Heinzl Spagl

    Mitveranstalter: Zwetajewa-Zentrum Freiburg
    Im Rahmen des Projekts „Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution. Russische Kulturtage in Freiburg 2017“, www.russischekulturtage-freiburg.de

    Datum: 08.12.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • So
    10.12.17
    13:00
    Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Maren Kames und Denise Winter: Sehen Sie ein Luftbild

    Eröffnet beim 31. Literaturgespräch, geöffnet an zwei weiteren Sonntagen

    90° 0′ 0“ S – der geografische Südpol, der auf dem Kontinent Antarktika unter dem ewigen Eis liegt, wird zum Ausgangspunkt einer poetischen Installation. An der Schnittstelle von Stimme, Sound und Raum bespielt die Lyrikerin Maren Kames zusammen mit der bildenden Künstlerin Denise Winter die Räume des Literaturhauses. Über die weißen Wände treiben Bildsequenzen wie Schneewehen, Stimmen schlagen Schneisen ins Land, überlagern sich, verstummen, treten an anderer Stelle als Echos wieder auf.

    „Der Text wollte immer schon in den Raum“, sagt Maren Kames über ihr multimediales Debüt „Halb Taube Halb Pfau“ (Secession, 2016). Sie hat es bereits in den Loop eines akustischen White Cube überführt, als Sound-Performance inszeniert und als begehbaren Sprachraum realisiert – in Freiburg erfindet sie es noch einmal neu. Im Buch heißt es: „Also machen wir eine Ausstellung. Wir bieten das alles an hier. Das ist der Ausverkauf das ist der Tauschhandel das ist der Deal. Das können Sie alles haben und mitnehmen.“

    Foto: © Katharina Knüppel

    Datum: 10.12.2017, 13–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    12.12.17
    19:30
    Lesung und Gepräch
    Literaturhaus
    < >

    Markus Orths: Max

    Lesung und Gespräch

    „Sein faszinierendes, abenteuerliches Leben hat mir schier den Atem verschlagen“, sagt Markus Orths über Max Ernst, dessen Leben und Werk der Autor zu einem Roman verdichtet hat. Max kämpft gegen die Verrücktheit einer Welt, die aus den Fugen gerät. Max flieht vor dem wilhelminischen Vater, später vor dem Nationalsozialismus. Und Max sucht die Frau, die er lieben kann. In Deutschland, im wilden Paris der 20er Jahre, im Exil in den USA.

    Den rebellischen Freiheitsdrang, den unruhigen Blick auf die inneren Ungeheuer des Menschen, das Streben nach dem Fremden, Neuen, Unbekannten des Künstlers fängt Orths im Spiegel von sechs Frauenfiguren ein. Jedes Kapitel ist aus der Perspektive einer Liebe von Max Ernst erzählt: Luise Straus-Ernst, Gala Éluard Dalí, Marie-Berthe Aurenche, Leonora Carrington, Peggy Guggenheim und Dorothea Tanning – Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts, deren Lebensgeschichten sich im schillernden Kaleidoskop dieses Romans verschränken.

    Moderation: Katharina Knüppel, Literaturhaus Freiburg

    Foto: © Yves Noir

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach

    Datum: 12.12.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    13.12.17
    19:30
    Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    José F. A. Oliver, Bettina Schulte, Ulrich Pröfrock und Birgit Güde

    Die letzten Seiten des ersten Literaturhaus-Programms, das weihnachtlich klingelnde Finale einer Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren José F. A. Oliver, Lyriker und Veranstalter des wunderbaren „Leselenz“ in Hausach, der im Schwarzwald versteckten „Literaturhauptstadt des ländlichen Raumes“, die Jury-erfahrene Literaturkritikerin Bettina Schulte von der Badischen Zeitung, der Comicexperte und Träger des Christoph-Martin-Wieland Übersetzerpreises Ulrich Pröfrock vom Freiburger Comicladen X für U und Birgit Güde vom Jungen Literaturhaus.

    Zeichnung: © Régis Loisel

    Datum: 13.12.2017, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    14.12.17
    21:00
    Art of Being ...
    Literaturhaus
    < >

    Art of Being … Lazy

    Cut-up, mash-up, chill out

    „Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.“ – Friedrich Nietzsche

    Nehmt das, ihr Selbst- und Fremdausbeuter, Arbeitsmoralisten, Ich-AGler, Turbokapitalisten und Ego-Optimierer und – lasst los. Bei der zweiten Ausgabe unserer monatlichen Reihe, diesmal im Literaturhaus statt in der Theater-Passage, drehen die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß Weltliteratur zu einem launigen Joint. Garantiert rauchfreies Tune-in, absolut legales Drop-out. Ein lazy blend aus fein geschnittenen Texten unter anderem von Iwan Gontscharow, Herman Melville, Robert Walser, Evelyn Waugh, T. C. Boyle, Italo Svevo und Haruki Murakami. Mitgestaltet wird der leichtfüßige Leseabend von Schauspielern des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus
    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 14.12.2017, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    15.12.17
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Julia Weber

    Junge Literatur in WGs

    Die Mutter sagt, das Leben sei eine Wucht, und dass sie gerne noch ein Glas Wein hätte. Denn es hält ihren Sehnsüchten nicht stand, das Leben, und die Männer halten ihrer Liebe nicht stand. Es ist nicht einfach, so ein Leben zu leben, sagt die Mutter, darum will sie noch ein Glas. „Immer ist alles schön“ (Limmat, 2017) heißt der berührende, mit leisem Humor grundierte Roman der 1983 geborenen, in Zürich lebenden Debütautorin Julia Weber. „Diese Geschichte, die so einfach und doch so rätselhaft erzählt wird, müsste zum Himmel schreien, umso mehr, als solche Geschichten in Wirklichkeit öfter vorkommen, als man denken würde“, schreibt die Süddeutsche Zeitung.

    Die Reihe „zwischen/miete“ verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Weiter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Foto: © Ayse Yavas

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg
    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 15.12.2017, 20 Uhr
    Ort: Kronenstraße 14, 79100 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Di
    19.12.17
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Freiburger Autoren und Übersetzern

    Das Literaturhaus bittet zur Literatenspeisung: „Oh, friedlicher Mittag / mitten in der Stadt mit den verschiedenen / Mittagessengerüchen im Treppenhaus. Die Fahrräder / stehen im Hausflur, abgeschlossen, neben / dem Kinderwagen, kein Laut ist zu hören.“ Während in Rolf Dieter Brinkmanns Gedicht auf die Mittagsstunde Stille herrscht, laden wir ein zu regem Austausch, lebendigem Gespräch und leckerer Suppe – im Saal des Literaturhauses, mitten in der Stadt. Viermal im Jahr kommen Freiburger Autoren, Übersetzer, Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen, zum gemeinsamen Essen an der langen Tafel zusammen. Bei Suppe und Brot geht es um Fragen des Schreibens, Übersetzens, Lesens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 19.12.2017, 12:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 3 Euro (nur Tageskasse)

  • Di
    19.12.17
    19:30
    Kino
    Literaturhaus
    < >

    Die Geträumten

    NACHHOLTERMIN: Kino im Literaturhaus

    In 193 Briefen haben sich Ingeborg Bachmann und Paul Celan zwischen 1948 und 1967 von ihrer Liebe geschrieben. Einer dramatischen, rauschhaften, aber auch unendlich traurigen Liebe: „Dass du nicht hier bist, macht mir alles leichter und schwerer zugleich.“ Der Spielfilm „Die Geträumten“ (Drehbuch: Ruth Beckermann und Ina Hartwig, Österreich, 2016, 89 Minuten) findet subtile Bilder für die Worte der österreichischen Schriftstellerin und des jüdischen Dichters aus Czernowitz, die sich in den Nachkriegswirren in Wien begegneten und sofort ineinander verliebten.

    Im Studio 3 des Wiener Funkhauses lesen die jungen Schauspieler Anja Plaschg und Laurence Rupp die Liebesbriefe in einer simulierte Hörspielsituation. Sichtlich berührt von der Gefühlswelt auf Papier, werden die beiden zu Stellvertretern für die Schreibenden. In den Pausen sitzen sie rauchend auf der Treppe, schweigen, streiten, lachen. Der Film oszilliert zwischen Nähe und Distanz, Inszenierung und Dokumentation. So öffnet sich „ein geräumiger und ruhiger Echoraum für die herzergreifenden Zeugnisse eines Ringens um Nähe“ (Badische Zeitung).

    Einführung: Florian Fromm, Kommunales Kino Freiburg

    Foto: © Ruth Beckermann, Filmproduktion

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg

    Datum: 19.12.2017, 19.30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Do
    21.12.17
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Nichts geht über die rasende Freude um drei Uhr morgens, wenn Satz Nummer fünfzehn endlich einwilligt, das zu tun, was man von ihm erwartet, und nie hat es sich so heldenhaft angefühlt, Striche und Kringel auf einen Computerbildschirm zu tippen …“ – A. L. Kennedy: „Schreiben“ (Hanser, 2016)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Weihnachtsferien diesmal bereits am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden (E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de).

    Datum: 21.12.2017, 19:30 Uhr
    Eintritt frei

  • Fr
    22.12.17
    16:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Jess Jochimsen: Wazn Teez?

    Wilder Freitag als musikalische Lesung (ab 5 Jahren)

    „Wazn teez?“, fragt eine Florfliege. „Mi nanüt“, entgegnet die Fliegendame ratlos. Eine kleine grüne Spitze schiebt sich aus der Erde und erregt die Aufmerksamkeit wunderfitziger Krabbeltierchen. Während die Pflanze wächst und gedeiht, sich entblättert und schließlich eine bunte Blüte treibt („An mirobelli Freuenschuh!“), ranken sich aufgeregte Aus- und Zurufe in ansteckend zauberhaftem Insektendeutsch um das Gewächs: „Wazn Teez?“ (NordSüd, 2017) – „ista supa Bildabuxi“ (Deutschlandfunk Kultur)!

    Der Freiburger Autor und Kabarettist Jess Jochimsen hat das Bilderbuch der amerikanischen Autorin und Illustratorin Carson Ellis gemeinsam mit Anja Schöne in deutsche Fantasiesprache übersetzt. Im Literaturhaus stellt er es in einer Lesung mit dem Musiker Joe Killi vor. Die Freiburger Buchkinder laden im Anschluss zum Druck waznteeziger Weihnachts- und Neujahrskarten ein.

    Kooperationspartner: Buchkinder Freiburg
    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 22.12.2017, 16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Mo
    08.01.18
    10:00
    Winterfrische
    Literaturhaus
    < >

    Jahreswechsel

    Winterferien: 23.12.2017 bis 08.01.2018

    Einladung an die Waghalsigen – unter diesem Motto eröffnete am 22. Oktober 2017 das neue Haus für Literatur in Freiburgs Stadtmitte. Der Einladung folgten am überwältigend schönen Tag eins über 800 kleine, große und sehr kleine Leserinnen und Leser. Nach rund 40 weiteren Veranstaltungen bis hierher sagen wir: herzlichen Dank! Und wünschen schöne Feiertage und einen guten Jahreswechsel.

    Die Fensterläden klappen wir am 8. Januar 2018 wieder auf und freuen uns auf das Winter-Programm, durch das Sie auf den folgenden Seiten blättern können.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Datum: 08.01.2018, 10 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

  • Di
    09.01.18
    20:15
    Art of Being …
    Außer Haus
    < >

    Art of Being … Not Human

    Cut-up, mash-up, beam up

    „Vom Standpunkt der Hochtechnologie ist der Mensch ein miserables Werk.“ – Stanislaw Lem

    Für die dritte Ausgabe unserer monatlichen Reihe, diesmal wieder in der Passage 46, mendeln die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß Weltliteratur zu einem extraterrestrischen Evolut, bei dem der Fortbestand des Menschen nicht garantiert ist.

    Eine unheimliche Operation am offenen Denken unter anderem mit Marge Piercy, Teju Cole, Joana Russ, Lu Xun, André Maurois, Mary Shelley, Michail Bulgakow, Ambrose Bierce, Michel Bernanos und Yasunari Kawabata. Mitgestaltet wird der übermenschliche Leseabend von Schauspielern des Theater Freiburg; Soundcollagen steuert mbody mit freundlicher Unterstützung des Labor für Medienökologie der Hochschule Offenburg bei.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus. Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Freiburg

    Datum: 09.01.2018, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten-Vorverkauf über das Theater Freiburg

  • Di
    16.01.18
    15:30
    Netzwerktreffen
    Junges Literaturhaus
    < >

    Netzwerktreffen Kulturelle Bildung

    Für Multiplikatoren, Akteure, Interessierte

    Das Netzwerk Kulturelle Bildung ermöglicht Synergien, unterstützt Kooperationen und liefert Impulse. Diesmal sind Kunst- und Kulturschaffende sowie Lehrerinnen und Lehrer aus Freiburg eingeladen, mehr über das Programm des Jungen Literaturhauses zu erfahren. Außerdem geht es um die ganz praktische Frage: Wie schreibe ich einen Finanzplan?

    Foto: © Marc Doradzillo

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg

    Datum: 16.01.2018, 15:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei
    Anmeldung bis 12.01.2018 unter:
    martina.wolff@stadt.freiburg.de

  • Mi
    17.01.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Sasha Marianna Salzmann: Außer Sich

    Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel

    „Ich ist im Russischen nur ein Buchstabe: Я. Ein einziger Buchstabe in einem dreiunddreißigstelligen Alphabet. Der letzte … Mein Name fängt mit dem ersten Buchstaben des Alphabets an und ist ein Schrei, ein Stocken, ein Fallen.“ Alissa, genannt Ali, sucht in Istanbul nach ihrer Herkunft, nach Zwillingsbruder Anton, nach Zugehörigkeit jenseits von Vaterland, Muttersprache oder Geschlecht. Dabei verwebt sie in Erinnerungsschleifen ein ganzes Jahrhundert und vier Generationen Lebensgeschichten – „Zeit ist eine Drehscheibe“, sagt sie.

    Sasha Marianna Salzmanns erster Roman (Suhrkamp, 2017) stand auf der Shortlist für den aspekte-Literaturpreis, den Deutschen Buchpreis und ist mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 ausgezeichnet. Die Hausautorin am Berliner Maxim Gorki Theater hat ein Debüt geschrieben, das auch sprachlich „Außer sich“ ist. Verwinkelt und verspiegelt wie ein Kaleidoskop. Eine Drehung, eine weitere Schleife, und nichts ist mehr, wie es schien.

    Foto: © Christoph Eberle

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 17.01.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Di
    23.01.18
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Freiburger Autoren und Übersetzern

    In den Pausen zwischen den Bäumen: Schnee
    in den Räumen zwischen den Worten: Schnee
    in den Mulden zwischen den Häusern: Schnee
    in den Gärten zwischen den Zäunen: Schnee
    und kalt
    in den Teichen zwischen den Kneipen: Schnee
    in den Löchern zwischen den Eichen: Schnee
    in den Träumen zwischen den Feldern: Schnee
    in den Tellern und Falten: Schnee
    – Ilma Rakusa

    Viermal im Jahr kommen Freiburger Autoren, Übersetzer, Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen, zum gemeinsamen Essen an der langen Tafel zusammen. Bei Suppe und Brot geht es um Fragen des Schreibens, Übersetzens, Lesens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 23.01.2018, 12:30-14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 3 Euro (nur Tageskasse)
    Anmeldung bis 18.01. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

  • Do
    25.01.18
    19:30
    Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    „Wer Perlen will / Der muss ins Meer sich stürzen.“ – Goethe

    Theresia Prammer und Monika Rinck: Ein Gespräch über Gedichte

    Zwei Diven auf dem Divan vor klassischer Fototapete: Lebenslust und Daseinsweisen, Vertrauen sub Rosa, das Laub dieser Welt und die Substanzlogik des Nektars. Die Diven ehren den Handwerker, den flüchtigen Schwärmer, den Helden der schlampigen Assonanz – und versuchen den geflügelten Worten, lange nach ihrer Landung, einen Himmelsflug abzuringen. Sie werden feilschen, erobern, den Vielgereisten laben, versammeln, versemmeln, entschaffen und sich entfernen, doch sich dann aus der Ferne, neu proviantiert, dem Freiherrn auf intrikaten Pfaden neu nähern. Sie graben sicherlich nicht mehr vergebens. Saure Wochen! Frohe Feste! Wille wau wau wau! Wille wo wo wo! Wird die Binse wieder weise? Stehen Zoten zu Gebote? Werden die Diven die Frauen mit Nachsicht behandeln? Füllt sich dann das Bier in den Krügen? Ist das mehr als schlechter Trost?

    Kurz gesagt: Die Leserinnen Theresia Prammer und Monika Rinck stellen Gedichte vor, darunter einige von Goethe.

    Foto: © Hannes Klotz / Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Goethe-Gesellschaft Freiburg, Deutsches Seminar und Studium generale der Universität Freiburg

    Datum: 25.01.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro (frei für „Auszeichnungsmitglieder“ der Goethe-Gesellschaft)

  • Do
    25.01.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Seine Hose war aus gutem Stoff, die Schuhe aus feinem Leder, seine Hände aber waren Diebes- oder Schreiberhände, die nie gearbeitet hatten; die rechte hielt die Zügel, die linke die Peitsche. Seine Augen blitzten, er grüßte hierhin und dorthin.“ – Daniel Kehlmann: „Tyll“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.01.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    26.01.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Ferdinand Lutz: Rosa und Louis – Geisterstunde

    Wilder Freitag als Comiclesung (ab 8 Jahren)

    Rosa ist acht Jahre alt und will Zauberin werden. Oder Detektivin. Vielleicht auch beides. Louis ist zwölf, sein Ziel: möglichst schnell erwachsen werden. Mit dem Einzug in ein echtes Schloss – das ihrer Oma – haben die Geschwister das große Los gezogen. Hier warten die tollsten Abenteuer, denn alle ehemaligen Bewohner des altehrwürdigen Gemäuers sind noch da: als Geister!

    Mit Stimmen und Geräuschen, Musik und Animationen erwecken Comiczeichner Ferdinand Lutz und Musiker Dominik Müller die Geschichten von Rosa und Louis zum Leben: Was beim Lesen eines Comics im Kopf passiert, geschieht an diesem Nachmittag auf der Literaturhaus-Bühne. „Rosa und Louis“ erscheint seit 2016 in Dein Spiegel, der Sammelband „Geisterstunde“ (Reprodukt, 2017) ist das erste Buch zur Serie.

    Vormittags zu Gast im Literaturhaus: die Feyel-Schule aus Freiburg-Ebnet
    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 26.01.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    26.01.18
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Julia Rothenburg

    Junge Literatur in WGs

    Klar und kühl erzählt Julia Rothenburg in ihrem Debüt „Koslik ist krank“ (Frankfurter Verlagsanstalt, 2017) vom kafkaesken Lauf der Dinge. René Koslik wird wegen Verdachts auf einen Schlaganfall ins Krankenhaus eingeliefert – in eine Parallelwelt aus labyrinth-artigen Gängen, mit einer undurchschaubaren Choreographie von Ärzten und Pflegern. Der Autorin gelingt ein verstörendes Kammerspiel, eine literarische Endoskopie eines Mannes mittleren Alters mit dem Finger auf der Reset-Taste. Skalpellscharf beobachtet, treffsicher formuliert.

    Die WG-Küche als literarischer Salon: Die Reihe „zwischen/miete“ verwandelt studentische Alltagsräume in Leseinseln für neue Literatur. Von einem Team Studierender organisiert und moderiert, kommen zu den Abendgesellschaften auf Socken in jedem Semester drei Nachwuchsautoren – für eine besondere Freiburger „Zwischenmiete“.

    Weiter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Foto: © privat

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 26.01.2018, 20 Uhr
    Ort: WG im Höheweg 3, 79104 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Fr
    02.02.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Außer Haus
    < >

    Daniel Kehlmann: Tyll

    Lesung und Gespräch mit Karl-Heinz Ott

    Daniel Kehlmann inszeniert mit seinem neuen Roman „Tyll“ (Rowohlt, 2017) ein Welttheater unvergesslicher Gestalten, ein leuchtendes Stück Erzählkunst, ein schillerndes Bild aus Anmut und Grausamkeit. Witz und Vernunft, Kunst und Kenntnis verwebt der Autor vor dem historischen Tableau des Dreißigjährigen Krieges, der die politische und geistige Topographie Europas wie keine andere Epoche geprägt hat.

    Zu den Figuren auf Kehlmanns Bühne gehören der „Winterkönig“ Friedrich I., seine unbeugsame Gattin Elizabeth, Enkelin der Maria Stuart, der junge Gelehrte und Schriftsteller Martin von Wolkenstein, der Arzt Paul Fleming und nicht zuletzt der Weltweise Athanasius Kircher. Während die einen noch dem Hexenkult huldigen, suchen andere das Dasein mit naturwissenschaftlichen Methoden zu entzaubern. Über dem Graben, der die Zeitenwende von Mittelalter zur Neuzeit prägt, schwebt seiltanzend: Tyll Eulenspiegel. Jener rätselhafte Gaukler, der eines Tages beschlossen hat, niemals zu sterben …

    Foto: © Beowulf Sheehan

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Studium generale der Universität Freiburg

    Datum: 02.02.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Kaisersaal
    Münsterplatz 24
    Eintritt: 15/10 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    09.02.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Annette Pehnt: Der Bärbeiß – Schrecklich gut gelaunt

    Wilder Freitag für kleine Narren (ab 5 Jahren)

    Ein Bärbeiß lächelt nie. Nie und nimmer. Missmutig, grummelig, ein bisschen vorwurfsvoll allem und jedem gegenüber – so kennen und schätzen die nachsichtigen Bewohner von Timbukti ihren Bärbeiß. Als die gute Laune den Griesgram ohne jede Vorwarnung überkommt, verwirrt das nicht nur ihn, sondern auch seine Freunde Tingeli, Graureiher und Königspinguin. Nach und nach wird klar: Sie wollen den vertrauten bärbeißigen Nachbarn wieder zurück!

    Die vielseitige Freiburger Schriftstellerin Annette Pehnt erzählt in diesem dritten, von Jutta Bauer gewitzt illustrierten Bärbeiß-Band (Hanser, 2017) eine berührende Geschichte über unverhoffte Überraschungen und echte Freundschaft.

    An alle großen und kleinen Timbukti-Fans: Kommt verkleidet!

    Vormittags zu Gast im Literaturhaus: die Grundschule des Freiburger Montessori Zentrum ANGELL
    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 09.02.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Di
    20.02.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Arno Geiger: Unter der Drachenwand

    Lesung und Gespräch mit Bettina Schulte

    „Arno Geiger ist kein Autor der großen literarischen Gesten, sondern der stillen, beharrlichen Empathie“, lobt die Jury des Alemannischen Literaturpreis 2017. Als solcher erweist sich der österreichische Erzähler in unheimlich eindrucksvoller Art und Weise in seinem neuen Roman „Unter der Drachenwand“ (Hanser, 2018).

    1944. Der Krieg ist verloren, der Frieden dennoch fern. In einem österreichischen Dorf am Mondsee, wo die Drachenwand ihre „breite Brust“ öffnet, begegnen sich drei junge Menschen. Veit Kolbe, fünf Jahre an der Front, in Russland schwer verletzt, auf der Suche nach Heilung, nach Hoffnung. Die Lehrerin Margarete, in die sich Veit verliebt, und Margot, mit ihrem Neugeborenen. Zwischen Albtraum und verstörender Normalität fängt Geiger mit diesem Zeitporträt die sonderbare Stimmung des Kriegsendes ein.

    Über die Sprache als Schlüssel zur Welt, den Zugang der Literatur zur Geschichte und das Reden als Reisen kommt der Schriftsteller ins Gespräch mit Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © Heribert Corn

    Datum: 20.02.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Mi
    21.02.18
    20:15
    Freiburger Andruck
    Außer Haus
    < >

    Léon Werth: Als die Zeit stillstand

    Freiburger Andruck mit Tobias Scheffel

    Ein vergessenes Meisterwerk, ein einmaliges Zeitzeugnis: „Als die Zeit stillstand. Tagebuch 1940-1944“ (S. Fischer, 2017) ist das bewegende Tagebuch des französischen Publizisten und Kritikers Léon Werth aus dem besetzten Frankreich zur Zeit des Vichy-Regimes. Werth, jüdischer Herkunft, Pazifist und Antikolonialist, flieht und versteckt sich in einem Dorf im Jura. Flüchtlinge und Dorfbewohner leben hier zusammen, begierig auf Nachrichten, abgekapselt und doch ganz nah am Geschehen. In seinem Vorwort betont Georges-Arthur Goldschmidt, wie aktuell Werths Text 70 Jahre nach seinem Entstehen noch immer ist, da er um die Frage kreist: Wie verhält man sich in einem Land, in dem Freiheit und Demokratie gefährdet sind?

    Ins Deutsche übersetzt haben das visionäre Vermächtnis Barbara Heber-Schärer und der seit 1988 in Freiburg lebende Tobias Scheffel, der Essays, Belletristik sowie Kinder- und Jugendliteratur aus dem Französischen überträgt. Ins Gespräch mit dem preisgekrönten Übersetzer tritt die Lektorin Melanie Heusel.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 21.02.2018, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    22.02.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Er las viel und schrieb, vor allem schrieb er, weil er glaubte, nur das könne die wahre sozialistische Pflicht eines jeden Menschen auf diesem Planeten sein, nämlich glücklich zu werden, und das Schreiben war, was ihn am glücklichsten machte.“ – Sasha Marianna Salzmann: „Außer sich“

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem das Literaturhaus Freiburg im letzten Jahr hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.02.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    23.02.18
    19:30
    Langstreckenlesung
    Literaturhaus
    < >

    Andreas Maier: Die Universität

    Ein Roman in viereinhalb Stunden

    Es gibt Schriftsteller, die wissen, dass sie Buch um Buch um Buch schreiben müssen. So Andreas Maier, wie er 2010 in der Zeit verriet: „Ich schrieb auf ein großes Blatt Papier ‚Ortsumgehung‘, dann schrieb ich elf Titel darunter, vom ‚Zimmer‘ über das ‚Haus‘ bis am Ende zum ‚Teufel‘ und zum ‚lieben Gott‘. Dann habe ich mich für endgültig verrückt erklärt und daran zu schreiben angefangen.“

    Maier, der Balzac aus der Wetterau und Stammgast der Freiburger Buchhandlung Schwarz, wird aus dem sechsten Band seiner autobiographischen Erinnerungschronik lesen und lesen und lesen. Viereinhalb Stunden, bis zur letzten Seite. „Die Universität“ (Suhrkamp, 2018) führt nach Frankfurt, in die Jahre 1988/89. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, Freiheit. Es droht der völlige Verlust der eigenen Person. Aus der Matratzengruft rettet den Studenten ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen. Er lässt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

    Foto: © Christoph Eberle

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 23.02.2018, 19:30-00:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei und zu jeder vollen Stunde möglich

  • Di
    27.02.18
    21:00
    Art of Being …
    Literaturhaus
    < >

    Art of … Making Money

    Cut-up, mash-up, cash out

    „Alle Menschen lieben das Geld: sie streicheln es. küssen es. drücken es ans Herz, wickeln es in schöne Tücher, hätscheln es wie eine Puppe oder singen ihm schöne Lieder.“ – Daniil Charms

    Die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß kassieren die Weltliteratur gnadenlos ab. Verjubeln sie an der Börse. Versilbern sie auf dem Rücken der Werktätigen. Verblasen die Scheine in rauchenden Fabrikschloten. Ein Blankoscheck unterschrieben unter anderem von Viktorija Tokarjewa, Ingo Schulze, Phebean Itayemi, William Gaddis, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Nikolai Wassiljewitsch Gogol, Halldór Laxness, Mochtar Lubis, Pierre-Joseph Proudhon und Evelyn Waugh. Mitgestaltet wird der höchst spekulative Abend von Schauspielern des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus. Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Freiburg

    Datum: 27.02.2018, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    01.03.18
    19:30
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Gedichte für alle

    Große Pause mit Arne Rautenberg

    Die Schule ohne Gedichte? Nicht vorstellbar! Der Universalkünstler und Collagist Arne Rautenberg ist in unzähligen Klassenzimmern aufgetreten. Im Literaturhaus führt der wilde Ritt durch Rautenbergs Welt vom Gruselgedicht für Kinder über Erkundungen „An der Steilküste morgens um halb sechs“ bis hin zu einem flammenden Plädoyer für mehr Poesie in der Schule.

    „Kind und Dichter finden leicht zusammen. Beide wollen spielen“, sagt der Verleger Hans-Joachim Gelberg. Seien Sie eingeladen zu einer inspirierenden „Großen Pause“: Der viermal im Jahr stattfindende Austausch richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Für Lehrerinnen und Lehrer: Um 18:30 Uhr findet eine Einführung ins Junge Literaturhaus statt (Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de).

    Foto: © Birgit Rautenberg

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 01.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    02.03.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Arne Rautenberg: Rotkäppchen fliegt Rakete

    Wilder Freitag mit Gedichte-Feuerwerk (ab 6 Jahren)

    Rautenbergs Gedichte klingen, knallen, reimen sich und versprühen tausend Funken. „Das Beste an Gedichten ist, dass es keine Regeln gibt“, findet Arne Rautenberg. Kein Wunder, dass dieser Dichter so gewitzt und leichtfüßig – „drippelnd schnibbelnd hakenschlagend“ – mit Sprache umspringt, wie 22 Fußballhasen in einem seiner Gedichte über den Rasen flitzen. Mit Spaß, Tempo und Zug zum Ziel.

    Arne Rautenberg erhielt die Liliencron-Poetik-Dozentur und ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. 2016 wurde er mit dem Josef-Guggenmos-Preis ausgezeichnet – dem ersten Preis für Kinderlyrik, der je in Deutschland vergeben wurde.

    Cover: © Peter Hammer Verlag

    Vormittags findet ein Workshop mit einer noch geheimen Freiburger Schulklasse statt.
    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 02.03.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    09.03.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Außer Haus
    < >

    Bernhard Schlink: Olga

    Lesung und Gespräch mit Wolfgang Niess

    Mit einer Krimi-Trilogie fing es an, 1995 kam der Weltruhm: „Der Vorleser“ wurde in über 50 Sprachen übersetzt. Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, lebt als Jurist und Schriftsteller in Berlin und New York. Sein neuer Roman „Olga“ (Diogenes, 2018) führt in ein Dorf in Pommern am Ende des 19. Jahrhunderts.

    Olga ist Waise, Herbert der Sohn des Gutsherrn. Sie verlieben sich und bleiben gegen den Widerstand seiner Eltern ein Paar, das immer wieder zueinander findet, auch als Olga Lehrerin wird und er zu Abenteuern nach Afrika, Amerika und Russland reist. Vom Kampf gegen die Herero zurückgekehrt, voller Träume von kolonialer Macht und Größe, will er für Deutschland die Arktis erobern. Seine Expedition scheitert, und die Bemühungen zu seiner Rettung enden, als der Erste Weltkrieg ausbricht. Olga sieht ihn nicht wieder und bleibt ihm doch auf ihre eigene Weise verbunden.

    Foto: Alberto Venzago / © Diogenes Verlag

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach

    Datum: 09.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Kaisersaal
    Münsterplatz 24
    Eintritt: 15/10 Euro

    Ausverkauft

  • Mo
    12.03.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Garth Greenwell: Was zu dir gehört

    Zweisprachige Lesung und Gespräch mit René Freudenthal

    Einer der aufregendsten Nachwuchsautoren Amerikas: Garth Greenwells Debüt „Was zu dir gehört“ (Hanser Berlin, 2018, übersetzt von Daniel Schreiber) wurde als sensibles Porträt einer Obsession von der amerikanischen und britischen Presse hymnisch gefeiert.

    „Dass meine erste Begegnung mit Mitko B. in einem Verrat endete, wenn auch einem geringfügigen, hätte mir eine größere Warnung sein sollen … Aber derartige Warnungen sind an Orten wie den Toiletten des Nationalen Kulturpalasts, wo wir aufeinandertrafen, ein Bestandteil der Luft, die man atmet.“ Zwischen Verlangen und Unbehagen, Nähe und Abhängigkeit erzählt Greenwell von einem amerikanischen Expat, der sich in Bulgarien in einen jüngeren Mann verliebt – und davon, was mit Menschen passiert, die nie gelernt haben, ihre Gefühle auszudrücken, weil ihr Begehren gesellschaftlich nicht akzeptiert ist. Mit federleichter Präzision beschreibt der Autor nicht nur seine Figuren, er erweckt in eleganter, lyrischer Sprache auch den bleiernen Himmel und tristen Ostblock Beton Sofias zum Leben.

    Cover: © Hanser Berlin

    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus

    Datum: 12.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Di
    13.03.18
    20:15
    Art of Being …
    Außer Haus
    < >

    Art of Being … obsessed

    Cut-up, mash-up, freak out

    „Die ganze Hölle schien in meinem Leibe lebendig und ich der Gewalt der Dämonen völlig ausgeliefert.“ – Soeur Jeanne

    Streift die Pantoffeln ab, löst die Sicherheitsgurte, kündigt den Bausparvertrag – und stellt euch euren Obsessionen. In der fünften Folge der Reihe bringen sich literarische Helden in Gefahr. Oft genug kommen sie darin um. Die Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß haben mehr als ein dreckiges Dutzend Besessene, Draufgängerinnen und Schwerenöter aus der Weltliteratur aufgestöbert, unter anderem aus der Hand von Patricia Highsmith, Elias Canetti, Vladimir Nabokov, William Peter Blatty, Auguste de Villiers de L’Isle-Adam, Ernst Jünger, Sadeq Hedayat, Claudio Magris, Giacomo Casanova, Charlotte Roche, Jean Anthelme Brillat-Savarin und Philip Roth. Auch diesmal geben Schauspieler des Theater Freiburg dem Wahnsinn eine Stimme.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus. Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Freiburg

    Datum: 13.03.2018, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten-Vorverkauf über das Theater Freiburg

     

  • Sa
    17.03.18
    11:00
    Druckwerkstatt
    Junges Literaturhaus
    < >

    Riso Club Junior

    Zeichnen, dichten, drucken (ab 8 Jahren, Eltern verboten)

    Langer Samstag im Literaturhaus: Wir verwandeln den Saal in eine Druckwerkstatt mit allem Pipapo. Ehrengast: unser Riso(graph). Mit der japanischen Schnelldruckmaschine erstellen und vervielfältigen wir in Windeseile Werke, die an diesem Nachmittag entstehen.

    Gestempelte Bilder, gewagte Reime: Wir freuen uns auf eure Ideen!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e.V. Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 17.03.2018, 11-16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei
    Information und Anmeldung bei Birgit Güde, Junges Literaturhaus, unter: guede@literaturhaus-freiburg.de, Tel. 0761/29 27 07 12

  • So
    18.03.18
    18:00
    Hommage
    Literaturhaus
    < >

    Roger Willemsen

    Insa Wilke: Hommage an einen Waghalsigen

    Die neue Literaturhaus-Reihe fragt nach Lesebiographien, Erweckungserlebnissen, Herzensbüchern. Diesmal spricht die Publizistin Insa Wilke, ausgezeichnet mit dem Alfred-Kerr-Preis, über einen der scharfsinnigsten Intellektuellen unserer Zeit: den Schriftsteller, Filme- und Programmmacher, Musikliebhaber, Humoristen und Humanisten, den Grimme-Preisträger, Ehrenprofessor und langjährigen Komplizen Roger Willemsen (1955–2016).

    In seinen Büchern – „Der Knacks“, „Momentum“, „Die Enden der Welt“ – hat man ihn noch immer vor sich. Mit allem Gespür und Wissen um die menschliche Zerbrechlichkeit nie von seinem Anspruch abrückend: Wir müssen den Leuten etwas zumuten. Im Sommer 2015 hielt Willemsen eine „Zukunftsrede“, die Insa Wilke als seine Nachlassverwalterin unter dem Titel „Wer wir waren“ (Fischer, 2017) herausgab. Ein leidenschaftliches Plädoyer für eine „Abspaltung aus der Rasanz der Zeit“. „Das Leben kann man nicht verlängern, aber wir können es verdichten“, schrieb Roger Willemsen. Insa Wilke verdichtet sein Leben und Werk an diesem Abend in Texten, Erzählungen, Erinnerungen.

    Es liest: Victor Calero

    Foto Insa Wilke: © Frank Mädler

    Datum: 18.03.2018, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Di
    20.03.18
    19:30
    Erzählabend
    Literaturhaus
    < >

    Weltgeschichtentag

    Die Erzählerinnen Nikola Hübsch und Kathinka Marcks laden ein

    Deutsch, Alemannisch, Französisch: Aus Anlass des Weltgeschichtentags treffen Erzähler aus dem Dreiländereck aufeinander. Sie erzählen frei – alte und neue Geschichten, in Interaktion mit dem Publikum.

    Im Rahmen des Festivals Weltgeschichtentage 2018 „Wise Fools“ finden von Freitag, 16. März, bis Sonntag, 18. März, zahlreiche Abendprogramme, Workshops sowie mehrsprachige Veranstaltungen mit und ohne Worte (Gebärdensprache) in kleinen Läden und auf den Straßen der Freiburger Altstadt statt.

    Im Literaturhaus treten Lénaïc Eberlin, Jürg Steigmeier und Wolfgang Fernow auf. Umrahmt und miterzählt wird der Abend von Nikola Hübsch und Kathinka Marcks.

    Mehr unter
    www.weltgeschichtentage-freiburg.de

    Logo: © Mats Rehnman

    Veranstalter: Ideen³ e.V. und Ars Narrandi e.V., dieser Abend findet in Kooperation mit dem Literaturhaus statt

    Datum: 20.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    21.03.18
    19:30
    Lesung
    Literaturhaus
    < >

    Robert Stadlober liest Christian Geissler: Das Brot mit der Feile

    Mit einer Einführung von Bille Haag

    „Christian Geissler war ein radikaler Autor, politisch und ästhetisch. Jetzt ist er vergessen“, schreibt die taz. Wir laden ein zur Wiederentdeckung: Der Chronist des Widerstands in der Bundesrepublik betrat mit „Anfrage“ (1960) als „junger Wilder“ die Bühne der Literatur, drehte Fernsehspiele und Dokumentarfilme, schrieb Romane, Hörspiele und Gedichte.

    In „Das Brot mit der Feile“ (1973, neu aufgelegt 2016 vom Verbrecher Verlag) zeichnet Geissler (1928–2008) die Arbeiter- und Studentenkämpfe im Hamburg der 60er Jahre nach. Er schreibt an gegen das Verstummen und schickt seine Hauptfigur mitten hinein in den politischen Aufbruch: Geissler, der Meister des fragmentarischen Erzählens, des harten Schnitts und der Montage, fordert noch immer heraus. Und niemand liest seine Prosa so atemberaubend wie der preisgekrönte österreichische Schauspieler Robert Stadlober – „in benennender Festlegung wie phantastischer Dynamik“ (Dietmar Dath, FAZ).

    Foto: © ZVG

    Gezeigt werden Bilder von Harald Herrmann, ausgehend von Christian Geisslers Texten.

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Christian Geissler Gesellschaft

    Datum: 21.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    22.03.18
    19:30
    Seitenwechsel
    Außer Haus
    < >

    Uwe Timm: Ikarien

    Lesung und Gespräch mit Torsten Hoffmann

    Wenn Uwe Timm vorliest, hört man ihm beim Denken zu. Schreiben ist für den Autor „ein kognitives Durchdringen der Wirklichkeit“, Literatur unbedingt politisch – und persönlich. Er hat mit „Heißer Sommer“ (1974) den ersten Roman über die Studentenbewegung geschrieben, in „Morenga“ (1978) von Völkermord und Befreiungskampf im damaligen Deutsch-Südwestafrika erzählt, in „Am Beispiel meines Bruders“ (2003) vom eigenen Bruder, der sich freiwillig zur SS-Totenkopfdivision gemeldet hatte.

    In „Ikarien“ (Kiepenheuer & Witsch, 2017) porträtiert Timm das materiell und moralisch zerstörte Deutschland nach dem Krieg, erzählt faszinierend und verstörend von einem amerikanischen Offizier deutscher Herkunft, der die Rolle eines bedeutenden Wissenschaftlers im Nazireich aufdecken soll: Alfred Ploetz, der als Begründer der Eugenik gilt, der Großvater seiner, Uwe Timms, Ehefrau.

    Im Wechsel von Nähe und Distanz, zwischen Erzählebenen, Textsorten und Motivsträngen gelingt Uwe Timm das literarische Kunststück „einer in der Schwebe gehaltenen Unruhe“ (Ingo Schulze).

    Foto: © Gunter Glücklich

    Eine Veranstaltung im Rahmen der Kooperation „Seitenwechsel“ zwischen Theater Freiburg und Literaturhaus Freiburg. Mitveranstalter bei dieser Ausgabe ist die Buchhandlung Rombach.

    Datum: 22.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Kleines Haus, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 15/10 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    22.03.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Das Ende der Geschichte kann ich Ihnen nicht erzählen, sagte ich, ein Ende haben Geschichten nur in Büchern. Aber ich kann Ihnen erzählen, was weiter geschah.“ – Peter Stamm: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ (zu Gast im Literaturhaus am 02.05.2018)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Osterferien diesmal nicht am letzten, sondern bereits am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.03.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    03.04.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Farhad Showghi: Wolkenflug spielt Zerreißprobe

    Peter-Huchel-Preis 2018: Lesung und Gespräch mit Martin Bruch

    „Poetische Beobachtungen, die immer wieder am Anfang beginnen, um zu einem neuen Infinitiv zu gelangen – einer neuen Vorstellung von Landschaft zwischen den Himmelsrichtungen“, so beschreibt die Jury des Peter-Huchel-Preises Farhad Showghis neueste Gedichte, versammelt im Band „Wolkenflug spielt Zerreißprobe“ (kookbooks, 2017). Sie folgen dem Weg der Wahrnehmung zwischen Hand und Auge, innen und außen, Landschaft und Körper: „Der Rücken klebt ja nicht ständig am selben Himmel mit dem Hellblau des Hemds, das Auge schreibt weiter an der letzten Fassung des Blicks.“

    Ein Blick, der so weit geschärft wird, dass in der entstehenden Unschärfe Erkenntnis möglich wird. Der vom Land Baden-Württemberg und dem SWR gestiftete Peter-Huchel-Preis wird am Vormittag des 3. April 2018, dem Geburtstag Huchels, in Staufen im Breisgau verliehen. Am Abend stellt der deutsch-iranische Lyriker die „herausragende Neuerscheinung des Jahres 2017“ in Freiburg vor.

    Foto: G2 Baraniak Hamburg

    Mitveranstalter: SWR

    Datum: 03.04.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    06.04.18
    14:00
    Druckwerkstatt
    Junges Literaturhaus
    < >

    Mapping Freiburg: Edition Familie

    Neue Stadtkarten für #freiburgsammelt

    Zeichen- und Druckwerkstatt für Enkel, Großeltern, Schwippschwager und Wahlverwandtschaften aller Art: Wir entwerfen neue Stadtkarten mit Lieblingsorten in der Freiburger Innenstadt.

    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ausstellung „#freiburgsammelt. Erinnerungen für morgen“ des Freiburger Museums für Stadtgeschichte.

    Keine Vorkenntnisse erforderlich

    Anmeldung für Einzelpersonen und Gruppen bis 03.04. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit ILLU Freiburg e.V., mit herzlichem Dank an den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Weiter: www.facebook.com/mappingfreiburg

    Datum: 06.04.2018, 14-18 Uhr
    Sammelstelle: Wentzingerhaus, Münsterplatz 30
    Druckwerkstatt: Literaturhaus, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 3/2 Euro

  • Fr
    06.04.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Felicitas Hoppe: Prawda. Eine amerikanische Reise

    Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel

    Bewegung ist eine Konstante im Werk von Felicitas Hoppe. Reisend findet die Büchner-Preisträgerin ihre Stoffe. Erzählend kartografiert sie die Erde vom kanadischen Eis bis zur australischen Wüste in „Hoppe“, mit dem Frachtschiff über die Weltmeere in „Pigafetta“. Für den Roman „Prawda“ (S. Fischer, 2018) ist sie 10.000 Meilen mit dem Auto durch die USA gereist. Hellwach und hellsichtig folgt sie der Route der russischen Schriftsteller Ilf und Petrow, die achtzig Jahre zuvor das Land des kapitalistischen Erzfeinds erkundeten. Mitte der 30er-Jahre, auf dem Höhepunkt des stalinistischen Terrors und der Great Depression, erforschten sie im Auftrag der sowjetischen Zeitung Prawda (russisch: Wahrheit) „das eingeschossige Amerika“.

    Ob Hoppe mit den beiden den ersten elektrischen Stuhl besichtigt, nebenbei den Zaun von Tom Sawyer streicht, in einem Tornado verschwindet oder im Auge des Sturms auf Quentin Tarantino persönlich trifft – diese Nachreise enthüllt ganz neue Wahrheiten über Ost und West.

    Foto: © Tobias Bohm

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Carl-Schurz-Haus und Studium generale der Universität Freiburg

    Datum: 06.04.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    12.04.18
    17:00
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Große Pause: Gedankenflieger. Philosophieren mit Kindern

    Für Pädagogen aus Schule, Hort und Kindergarten

    „Gedankenflieger schaffen Raum für Fragen, geben Anregungen zum kreativen Denken und ermutigen zum Nachbohren“: Das Literaturhaus Hamburg lädt regelmäßig Kinder zum Philosophieren ein. Neuerdings fährt sogar ein Gedankenflieger-Mobil über Land zu Schulen, in denen die allerjüngsten Philosophen mit ausgewählten Bilderbüchern über große Themen wie Freiheit, Sprache und Mut beraten. Isabell Köster, Mitgründerin der von der Bundeszentrale für politische Bildung geförderten Reihe, ist bei uns zu Gast, um davon zu berichten, wie sich das faszinierende Konzept in Kindergärten und Schule umsetzen lässt.

    Und welche Gedanken beflügeln das Junge Literaturhaus? Kommen Sie mit uns ins Gespräch: Die „Große Pause“ – unser viermal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 12.04.2018, 17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    13.04.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Gedankenflieger: Woraus ist Mut gemacht?

    Wilder Freitag zum Kreuz- und Querdenken (ab 6 Jahren)

    „Philosophieren ist Reisen im Kopf. Als Gepäck haben wir nichts als einen Sack voller Fragen.“

    Viele Menschen haben Angst im Dunkeln. Aber kann man im Dunkeln nicht genauso gut Mut haben? Wo kommt Mut eigentlich her? Woraus besteht er, wie könnte er aussehen? Und wohin kann Mut uns bringen?

    Über solche Fragen denkt Isabell Köster eigentlich mit Kindern in Hamburg nach. Zum Freiburger Gedanken-Gastspiel bringt die Kulturwissenschaftlerin die Bilderbücher „Dunkel“ von Lemony Snicket (NordSüd, 2014) und „Der Taucher“ von Friedrich Schiller (Carlsen, 2009) mit. Ausgehend von den Geschichten ermutigt die Kinderphilosophin alle jungen Denker und Rabaukinnen zu Wortspielen, Bastelprojekten und Gedankenreisen.

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 13.04.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • So
    15.04.18
    11:00
    Naturlyrik mit Musik
    Literaturhaus
    < >

    Heimatkunde: Kein Blatt wie das andere

    Matinee mit Jürgen-Peter Stössel, Ullo von Peinen und Wolfgang Fernow

    Eingespielt im gemeinsamen Auftritt, im Ausflug zu dritt: Jürgen-Peter Stössel gibt an diesem Vormittag den Takt an – „Im Garten geht / den Augen die Sonne auf / an diesem Sommermorgen“. Ullo von Peinen (Rezitation) und Wolfgang Fernow (Kontrabass) folgen dem in Freiburg wohnenden Lyriker, der seit 1963 veröffentlicht, in die Natur seiner Gedichte.

    Unsere Matinee-Reihe „Heimatkunde“ war in den Jahren 2015 und 2016 in der Region unterwegs, nun lädt sie Autorinnen und Autoren aus dem Dreiländereck ins Literaturhaus ein. Bei Kaffee und Croissant öffnen sich neue Perspektiven auf die eigene Heimat.

    Foto: © privat, hinter Ebnet am Bach im Baumschatten

    Datum: 15.04.2018, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Di
    17.04.18
    21:00
    Art of Being ...
    Literaturhaus
    < >

    Art of Being … Wutbürger

    Cut-up, mash-up, fuck off

    „Die Zeitalter sind schwachsinnig, der Staat ist ein Gebilde, das fortwährend zum Scheitern, das Volk ein solches, das ununterbrochen zur Infamie und zur Geistesschwäche verurteilt ist.“ – Thomas Bernhard

    Finale! In der sechsten und vorerst letzten Ausgabe unserer Late-Night-Reihe verstärken die beiden Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß den Aufschrei aufgebrachter Literaten: all die wutschnaubenden Meckerer, rasenden Randalierer und keifenden Kritikaster. Mit anschwellendem Furor erklingen u.a. Elfriede Jelinek, Heinrich von Kleist, Markus Orths, Esa Sariola, Herman Melville, Sara Gmuer, William Shakespeare, William Gass, Christianna Brand, Kristin Marja Baldursdóttir und Richard Russo. Angeheizt wird der kollektive Wutausbruch von Schauspielern des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus. Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und dem Kulturamt Freiburg

    Datum: 17.04.2018, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    19.04.18
    20:00
    Freiburger Andruck
    Außer Haus
    < >

    Susanne Fritz: Wie kommt der Krieg ins Kind

    Freiburger Andruck

    „Wir kennen nicht die wichtigsten Ereignisse, die sich jenseits unserer Wände abspielen. Nichtsdestoweniger rücken sie unerbittlich an. Man braucht nur die Tür zu öffnen.“ Mit Worten des Regisseurs Tadeusz Kantor eröffnet Susanne Fritz das Kapitel „Der Knacks“ ihres neuen Buches: „Wie kommt der Krieg ins Kind“ (Wallstein, 2018) ist ein groß angelegter, sehr persönlicher Essay. Eine Spurensuche.

    Vierzehn Jahre alt ist die Mutter, als sie 1945 verhaftet und ins polnische Arbeitslager Potulice gebracht wird. Der Grund: Sie hatte mit neun ein Formular unterschrieben, das sie in einem von Hitler überfallenen Gebiet als Deutsche auswies. Die Autorin, Regisseurin und Musikerin Susanne Fritz erzählt vom Schicksal ihrer Mutter und ihrer Familie über mehrere Generationen. Sie fragt nach Menschlichkeit und Verrat, nach Identität und Sprache. Mit Bettina Schulte (Badische Zeitung) spricht sie über ihr neues Werk und das deutsch-polnische Verhältnis über zwei Weltkriege hinweg.

    Foto: © Burkhard Riegels

    Mitveranstalter: „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 19.04.2018, 20 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Kartäuserstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    25.04.18
    20:00
    Kulturgespräche
    Literaturhaus / Außer Haus
    < >

    Sanatorium Europa: Kino und Diskussion

    11. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    In einer Welt, die sich im Umbruch befindet, und einer Zeit, in der die europäische Idee so bedroht erscheint wie nie, wirft der Dokumentarfilm einen Blick zurück und zeigt, wie die großen Dichter und Denker – leidenschaftliche Europäer wie Thomas Mann und Hermann Hesse – auf die erste europäische Krise reagierten: die Jahre zwischen 1900 und 1918, als Europa dem Ersten Weltkrieg entgegensteuert. Der Philosoph Andreas Weber und die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot ordnen die gesellschaftlichen Phänomene ideengeschichtlich ein und ziehen Parallelen zur Gegenwart, in der es einmal mehr darum geht, Europas Zukunft neu zu denken.

    Nach dem Dokumentarfilm von Julia Benkert (ARTE/HR 2017, 52 Min., deutsche Sprachfassung) findet ein Publikumsgespräch mit Ulrike Guérot statt. Moderation: Jürgen Reuß.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit: Literaturhaus Freiburg sowie Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Paris), ARTE, Fondation Entente Franco-Allemande, Institut für Auslandsbeziehungen, Kulturpolitische Gesellschaft, Centre Culturel Français, Katholische Akademie und Kommunales Kino Freiburg

    Zum gesamten Programm der Deutsch-Französischen Kulturgespräche:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 25.04.2018, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.04.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Eine Spannung Wort zieht Wort nach, mit sich, weiter, / Laut Laut und Sinn auch Sinn, so geht es hin

    und läßt nicht los, ist so wie nicht ist, unablässig, / bis es endet, Stop, abläßt, und steht wie angewurzelt,

    Pflock in den Boden, Salzsäule, schau, verlaß die Stadt, / zieh Ort zu Ort, zieh Leine, Seil, bis es sich kappt.

    – Elke Erb: „Sonanz. 5-Minuten-Notate“*

    Das „Literarische Werkstättgesprach“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem das Literaturhaus Freiburg im letzten Jahr hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Moderator dieser Ausgabe ist Eberhard Bittcher.

    *Wir gratulieren der Dichterin zum 80. Geburtstag!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.04.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    27.04.18
    16:00
    Kulturgespräche
    Literaturhaus
    < >

    Forum 1: Wie verändert der Populismus unsere Demokratien?

    11. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Die aktuellen Formen des Populismus in Europa wirken sich in den einzelnen Staaten ganz unterschiedlich auf die jeweilige politische Kultur und die öffentlichen Diskurse aus. In Deutschland werden Rechts- und Linkspopulismus oft in einem Zug als Bedrohung für die Demokratie bewertet, während in Frankreich differenzierter diskutiert und sogar ein legitimer linker Populismus gefordert wird. In anderen Ländern (Polen, Ungarn, Türkei) ist der Populismus schlichtweg Legitimationsstrategie autoritärer Regierungsformen.

    Lassen sich Grundwerte im Namen eines „Volkes“ tatsächlich relativieren, ohne die Idee der Demokratie zu verraten? Und umgekehrt: Welche Lehren können unsere Demokratien aus der Populismusdebatte ziehen und so gestärkt aus der aktuellen Krise hervorgehen?

    Impulsvortrag: Claus Leggewie
    „Demokratien können sterben.
    Die Herausforderung von rechts“

    Podium: Gaël Brustier (assoziiertes Mitglied des Observatoire des radicalités politiques, Fondation Jean-Jaurès, und politischer Berater in Paris); Catherine Colliot-Thélène (Philosophin an der Université Rennes 1, ehemalige Direktorin des Centre Marc Bloch in Berlin); Beate Küpper (Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen an der Hochschule Niederrhein); Claus Leggewie (Politikwissenschaftler, ehemaliger Direktor des Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen); Frank Richter (ehemaliger Leiter der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen); Moderation: Cécile Calla (freie Journalistin, Berlin)

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit: Literaturhaus Freiburg sowie Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Paris), ARTE, Fondation Entente Franco-Allemande, Institut für Auslandsbeziehungen, Kulturpolitische Gesellschaft, Centre Culturel Français, Katholische Akademie und Kommunales Kino Freiburg

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Datum: 27.04.2018, 16-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Zum gesamten Programm der Deutsch-Französischen Kulturgespräche:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

  • Fr
    27.04.18
    20:00
    Kulturgespräche
    Außer Haus
    < >

    Robert Menasse: Die Hauptstadt

    11. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Robert Menasses Roman „Die Hauptstadt“ ist für Literaturkritiker Denis Scheck „eine grandiose … Liebeserklärung an Europa und gleichzeitig eine blendend recherchierte Innenansicht über die Arbeit der Europäischen Kommission“. Dort, in Brüssel, laufen die Fäden zusammen – und ein Schwein durch die Straßen.

    Fenia Xenopoulou, Beamtin in der Generaldirektion Kultur der Europäischen Kommission, steht vor einer schwierigen Aufgabe. Sie soll das Image der Kommission aufpolieren. Aber wie? Sie beauftragt den Referenten Martin Susman, eine Idee zu entwickeln. Die Idee nimmt Gestalt an – die Gestalt eines Gespensts aus der Geschichte, das für Unruhe in den EU-Institutionen sorgt. In seinem neuen Roman, der 2017 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, spannt Robert Menasse einen weiten Bogen zwischen den Zeiten, den Nationen, dem Unausweichlichen und der Ironie des Schicksals, zwischen kleinlicher Bürokratie und großen Gefühlen.

    Und was macht Brüssel? Es sucht einen Namen – für das Schwein, das durch die Straßen läuft.

    Nach der Lesung kommt der Schriftsteller ins Gespräch mit der Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit: Literaturhaus Freiburg sowie Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Paris), ARTE, Fondation Entente Franco-Allemande, Institut für Auslandsbeziehungen, Kulturpolitische Gesellschaft, Centre Culturel Français, Katholische Akademie und Kommunales Kino Freiburg

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Datum: 27.04.2018, 20 Uhr
    Ort: Paulussaal, Dreisamstraße 3
    Eintritt frei

    Zum gesamten Programm der Deutsch-Französischen Kulturgespräche:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

  • Sa
    28.04.18
    15:00
    Kulturgespräche
    Literaturhaus
    < >

    Forum 2: Narrative und Entwürfe für ein demokratisches Europa

    11. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Befindet sich Europa am Rande des Scheiterns, weil es zu wenig demokratisch konstruiert ist? Weil nationale Eigenheiten und ausgeprägter Patriotismus ignoriert wurden – zugunsten einer nie vollendeten europäischen Identität? Die europäische Idee von kultureller Vielfalt in solidarischer Einheit wird jedenfalls vielerorts zum Feind nationaler und regionaler kultureller Identität stilisiert. Wie müssen wir kulturelle Leitbilder und die EU-Strukturen weiterentwickeln, um unsere Grundwerte überzeugend einzulösen? Welche Narrative, welche Vision beflügeln Europa heute?

    Impulsvortrag: Justine Lacroix
    „Der demokratischen Erosion widerstehen“

    Podium: Justine Lacroix (Politologin an der Université libre de Bruxelles); Jonas Lüscher (Schriftsteller); Daniel Schade (Vizevorsitzender des politischen Thinktanks Project for Democratic Union); Albert Ogien (Soziologe am CNRS, Leiter des Instituts Marcel-Mauss in Paris); Moderation: Sebastian Körber (Stellvertretender Generalsekretär des Institut für Auslandsbeziehungen)

    Im Anschluss (17 Uhr): Schlussbetrachtung von Joseph Jurt (Gründungsmitglied des Frankreich-Zentrums und Mitinitiator der Deutsch-Französischen Kulturgespräche Freiburg)

    Der Romanist begleitet die Debatten und Vorträge im Literaturhaus und im Paulussaal und zieht im Anschluss an das Forum 2 ein Résumé.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit: Literaturhaus Freiburg sowie Friedrich-Ebert-Stiftung (Büro Paris), ARTE, Fondation Entente Franco-Allemande, Institut für Auslandsbeziehungen, Kulturpolitische Gesellschaft, Centre Culturel Français, Katholische Akademie und Kommunales Kino Freiburg

    Datum: 28.04.2018, 15-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Zum gesamten Programm der Deutsch-Französischen Kulturgespräche:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

  • Mo
    30.04.18
    21:00
    Disco
    Literaturhaus
    < >

    Tanz in den Mai

    Frühlings Erwachen

    Zu Ehren des nahenden Wonnemonats stapeln wir die Stühle zur Seite, rollen die Diskokugel in den Saal und drehen den Bass auf. Das Literaturhaus bittet zum Tanz!

    Mit dem liebsten Rauschmittel der Dichter arbeiten wir an der Abschaffung der Nacht, entzünden ein Maifeuer der Beats, drehen irrlichternde Pirouetten: Anmut bei hoher Umdrehungszahl. Wir tanzen mit den Mäusen auf den Tischen, rubbeln die Katz und steppen den Bär unter den Teppich. Im Takt oder draußen. Radikal oder zaudernd. Mit Pauken oder Trompeten.

    An den Plattentellern: der Trägerverein höchstselbst. Mitglieder des Literatur Forum Südwest legen auf. Special guest: DJ Fred Pferd. Im stündlichen Wechsel geht es querbeet durch den Stilgarten des Pop – hinreißend, mitreißend, umwerfend.

    Foto: © Martin Bruch

    Datum: 30.04.2018, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Mi
    02.05.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Peter Stamm: Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt

    Lesung und Gespräch mit Martin Bruch

    Ob es eine „Agnes“-Fortsetzung gebe, haben ihn junge Leserinnen und Leser immer wieder gefragt. Denn Peter Stamms vor zwanzig Jahren erschienener erster Roman ist inzwischen Schullektüre in Baden-Württemberg. Und tatsächlich liest sich sein neues Buch „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ (S. Fischer, 2018) wie ein Doppelgänger des Debüts – keine Fortsetzung, aber eine mögliche Entstehungsgeschichte, verriet Stamm dem Schweizer Radio.

    Elegant verwischt der große Schweizer Erzähler darin die Grenzen zwischen Literatur und Wirklichkeit. Christoph trifft auf die viel jüngere Lena. Er erzählt ihr, dass er vor zwanzig Jahren eine Frau geliebt habe, die ihr ähnlich, ja, die ihr gleich war. Er kennt das Leben, das sie führt, und weiß, was ihr bevorsteht. Auf kleinstem Raum entspinnt sich eine andere Geschichte der unerklärlichen Nähe, die einen von dem trennt, der man früher war.

    Foto: © Anita Affentranger

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach

    Datum: 02.05.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    04.05.18
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Julia Korbik

    Junge Literatur in WGs

    Bonjour, Simone! Die Journalistin und Autorin Julia Korbik wirft einen neuen Blick auf Leben und Wirken der schillernden Autorin, Philosophin und Feministin Simone de Beauvoir (1908-1986). Die berühmte Denkerin des 20. Jahrhunderts hat mit „Das andere Geschlecht“ (1949) und ihrer Autobiografie „Memoiren einer Tochter aus gutem Hause“ (1958) kluge, leidenschaftliche Plädoyers für Emanzipation und Unabhängigkeit veröffentlicht. In Zeiten von #MeToo fragt Korbik in „Oh, Simone!“ (Rowohlt, 2017): What would Simone do? und philosophiert bei Bier und Brötchen über die Scotch-Trinkerin.

    Die Reihe „zwischen/miete“ verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Zur Einstimmung auf diese Ausgabe empfehlen wir den Blog der Autorin: www.eaudebeauvoir.com.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg
    Mehr unter www.facebook.com/zwischenmiete

    Datum: 04.05.2018, 20 Uhr
    Ort: WG in der Haslacher Str. 119, 79115 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Di
    08.05.18
    19:30
    Kurzlesungen und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Wie Romane entstehen

    Mit Hanns-Josef Ortheil und Masterstudierenden des Hildesheimer Literaturinstituts

    Das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft der Universität Hildesheim ist eine der bekanntesten universitären Ausbildungsstätten für junge Schriftsteller in Deutschland. Im Masterstudiengang arbeiten sie zwei Jahre an einem umfangreichen Schreibprojekt, bei dessen Entstehung sie von Mentoren und Lektoren betreut werden.

    Wie genau sieht eine solche Zusammenarbeit aus? Wie viel Freiheit und Spontaneität lässt sie den Schreibenden? Und wie stellen sich typische Phasen von Langzeit-Schreibprozessen dar, denen sich die Studierenden in solcher Intensität zum ersten Mal im Leben stellen? Hanns-Josef Ortheil, Schriftsteller und Professor für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, spricht mit den drei Nachwuchsautoren Milena Maren Röthig, Jana Schrader und Salvatore Calabrese über ihre Romanpläne, die sie in Kurzlesungen vorstellen.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: das Kuratorenteam der Reihe „zwischen/miete“ – Junge Literatur in WGs

    Datum: 08.05.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    09.05.18
    17:00
    Druckwerkstatt
    Literaturhaus
    < >

    Mapping Freiburg: Open End

    Neue Stadtkarten für #freiburgsammelt

    Zeichen- und Druckwerkstatt bei Musik und Drinks: Wir erfinden neue Freiburg-Stadtkarten – „in der Dämmerung“, „unterm Sternenhimmel“, „bei Sonnenaufgang“.

    Die Veranstaltung findet statt im Rahmen der Ausstellung „#freiburgsammelt. Erinnerungen für morgen“ des Freiburger Museums für Stadtgeschichte.

    Keine Vorkenntnisse erforderlich

    Anmeldung für Einzelpersonen und Gruppen bis 04.05. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 09.05.2018, 17-21 Uhr
    Sammelstelle: Wentzingerhaus, Münsterplatz 30
    Druckwerkstatt: Literaturhaus, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 3/2 Euro (Bezahlung bei Veranstaltungsbeginn)

  • Do
    17.05.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Die Schneemonate Januar und Februar bringen andere Träume vom Schreiben hervor als der Sommer oder der Herbst.“ – Marcel Beyer: „Schreiben im Traum“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Pfingstferien diesmal bereits am vorvorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.05.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    18.05.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Annika Reich: Lotto will was werden

    Wilder Freitag für Erfinder-Kinder (ab 6 Jahren)

    Irgendwann will Lotto groß werden. Aber das dauert noch! In der Zwischenzeit stellt sie ernsthafte Überlegungen zu ihrer Zukunft an. Raketenchefin, Schlagzeugerin, Sultanine, Hochhausfensterputzerin? Berufe ausdenken ist Lottos Rezept gegen Langeweile und einfallslose Erwachsene, denn „das ist wie verkleiden, nur noch toller, weil man alles sein kann – ganz ohne Kostüm.“

    Blitzgescheit, frech und unverblümt sprudelt Lotto los und hält nur inne, um hier und da eine Lebensweisheit zu verkünden. Zum Beispiel, dass sie – obwohl zweibeinig, einnasig, zehnzehig – sowieso nicht jeden Tag dieselbe ist. Und dass das Werdenwollen niemals aufhört.

    Mit „Lotto will was werden“ (Hanser, 2018) legt die Schriftstellerin Annika Reich, Mitinitiatorin des Aktionsbündnisses „Wir machen das“, ihren zweiten, höchst amüsanten Lotto-Band vor. Wieder findigfamos illustriert von der Hamburger Künstlerin und Herausgeberin Regina Kehn.

    Foto: © Jenny Endom

    Vormittags zu Gast: Erfinder-Kinder aus Freiburger Grundschulen

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 18.05.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    18.05.18
    19:00
    Sätzlinge
    Außer Haus
    < >

    Sätzlinge

    Lesewanderung durch Herdern

    Bislang unentdeckte Freiburger Schreibende, sogenannte „Sätzlinge“ {Sätz|lin|ge [‚zɛtsliŋə] = Autor/innen, deren schriftstellerische Laufbahn noch im Frühbeet ihres Schaffens steckt}, überraschen auf einer Lesewanderung mit noch nie Gehörtem, geheimen Entwürfen und Schubladenschätzen. Ausgewählt werden sie aus einer Vielzahl von Einsendungen im Zuge einer öffentlichen Ausschreibung.

    Mit den Gewinnertexten von Mirko Bombach, Gottfried Haufe und Viola Priss geht es diesmal entlang ungewöhnlicher Leseorte durch den Stadtteil Herdern: In kleinen Gruppen erfährt das Publikum laufend und lauschend urban-poetische Zusammenspiele. Zum Abschluss gibt Singer-Songwriter Erik Thoma ein kleines Konzert.

    Foto „Sätzlinge“ in der Innenstadt: © Hannes Klotz

    Mehr unter: www.saetzlinge.de

    Mit freundlicher Unterstützung des Studierendenwerks Freiburg

    Datum: 18.05.2018, 19 Uhr
    Startpunkt: Herdermer Kirchplatz
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    06.06.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Außer Haus
    < >

    Christophe Boltanski: Das Versteck

    Zweisprachige Lesung und Gespräch mit Tobias Scheffel

    Als großes Textgebäude errichtet Christophe Boltanski in „Das Versteck“ (Hanser, 2017) das Haus seiner Großeltern in der Pariser Rue Grenelle. Kapitel wie „Küche“, „Arbeitszimmer“, „Salon“ bilden die Architektur des Hauses nach – bis zum geheimnisvollen „Zwischenraum“: In diesem Schlupfwinkel zwischen Bad und Schlafzimmer fand der Großvater Etienne, Nachkomme russisch-jüdischer Migranten, während des Zweiten Weltkrieges 18 Monate lang Schutz vor den Nazis. Seine Frau hütete das Geheimnis, indem sie sich offiziell scheiden ließ und selbst ihren Kindern nichts von der List verriet.

    Trotz dieser schmerzhaften Geschichte bleibt das Haus ein Ort großer Freiheit: „Dieser unglaubliche Lebenshunger, die Momente der Trunkenheit, ja der Euphorie. Das Licht trotz der Finsternis.“ Über die Familiengeschichte der „Bolts“ spricht der Autor – bekannt als Journalist für Liberation und das Reportagemagazin XXI – mit seinem Übersetzer Tobias Scheffel.

    Foto: © Julien Falsimagne

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg

    Datum: 06.06.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11
    Eintritt: 7/5 Euro (kein Vorverkauf, die Abendkasse öffnet um 19 Uhr)

  • So
    10.06.18
    11:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä: Vernissage

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    11–17 Uhr Vernissage
    Für alle – junge, ganz junge und erfahrene ABC-Schützen
    Mit seinem Basler Druckbus kommt Gaspard ins Literaturhaus. In der mobilen Siebdruckwerkstatt dürfen sich alle Besucher*innen als Schwarzkünstler probieren. Für den Typo-Nachwuchs packt unser Freileser-Team Schweizer Kinderbuch-Klassiker und das Vorlesetheater Kamishibai aus. Für Speis und Trank ist gesorgt: än Guetä!

    11 Uhr Gut zum Druck
    Herzlich willkommen zur Pop-up-Ausstellung „Gautschätä“
    Zum Auftakt spricht Kuratorin Dr. Verena Faber mit Hansjakob Fehr (Typoclub der Hochschule der Künste Bern).

    13 Uhr Textkiosk on stage
    Eva Seck und Patric Marino (Literaturbüro Olten) erfüllen mit ihren Schreibmaschinen – Typ Hermes Baby – Textwünsche für Groß und Klein, von A bis Z: Anekdoten, Balladen, Gipfelgrüße und Zaubersprüche. Am Mittag lesen die Autoren eine Auswahl der entstandenen Texte, natürlich auch auf Schwizerdütsch.

    14 Uhr Tip Top Typo Talk
    Buchgestalterin Madeleine Stahel (Büro 146, Zürich), Verleger Georg Rutishauser (edition fink, Zürich) und Dieter Weber (modo Verlag, Freiburg) sprechen über die Kunst und Lust des Büchermachens und geben Gipfelblicke in die Schweizer Buchlandschaft.

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    12.06.18
    15:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    Heute geöffnet: 15-21 Uhr

    Führungen für Gruppen und Schulklassen: info@literaturhaus-freiburg.de

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    13.06.18
    15:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä: Chillvosa, Typo-Kino

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    Heute geöffnet: 15-21 Uhr

    ab 18 Uhr Chillvosa: Chillen und „Gervosa“ (rätoromanisch für „Bier“)
    Auf zum Schweizer Feierabendbier: Heute servieren wir kühle Limo und Gervosa als Apéro zum Kinoabend. Proscht!

    19:30 Typo-Kino: Dokumentarfilm „Helvetica“ von Gary Hustwit (2007), 80 min.
    Zum 50. Geburtstag gratulierte der amerikanische Filmemacher Gary Hustwit 2007 der Helvetica mit einer filmischen Hommage. Die Dokumentation spürt dem Schweizer Schrift-Klassiker nach und lässt Designer wie Erik Spiekermann, Massimo Vignelli, Wim Crouwel und Hermann Zapf ins Schwärmen geraten.

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    14.06.18
    15:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    Heute geöffnet: 15-21 Uhr

    Führungen für Gruppen und Schulklassen: info@literaturhaus-freiburg.de

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    15.06.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Gautschätä: Schriften erfinden

    Wilder Freitag in der Pop-up-Ausstellung (ab 6 Jahren, Eltern verboten)

    Mit Schere, Papier und Kopierer: ein Buchstaben-Workshop mit den Schweizer Gestalterinnen Julia Marti und Dafi Kühne. Für alle bastelwütigen ABC-Schützen ab 6 Jahren.

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Foto: © Julia Marti

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 15.06.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    15.06.18
    18:00
    Typo-Werkstatt
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä: Frische Schriften

    Workshop für Erwachsene mit Apéro in der Pop-up-Ausstellung

    Typografie aktiv heißt es am Freitagabend mit den Schweizer Gestalterinnen Julia Marti und Dafi Kühne. Julia Marti arbeitet an der Schnittstelle von Typografie, Zeichnung und Vermittlung (www.juliamarti.com). Dafi Kühnes Fokus liegt auf analogen Drucktechniken (www.babyinktwice.ch). Beide verbindet die Leidenschaft für Typografie – lassen Sie sich anstecken!

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Foto: © Dafi Kühne

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 15.06.2018, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 15/10 Euro

  • Fr
    15.06.18
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Lorenz Just

    Junge Literatur in WGs

    Wer oder was ist das Böse? Lorenz Just macht sich in seinen Geschichten auf die Suche. Er spürt es auf in Personen, ihren Biografien, ihren Umfeldern. Menschen, die Schuld auf sich geladen haben oder sich schuldig machen, indem sie tun, was sie tun, denken, was sie denken, sagen, was sie sagen – vom ehemaligen Warlord in der Badewanne bis zu ungeahnt abgründigen Bibliotheksbesuchern.

    „Kühne Poesie und gedankliche Präzision“, lobt Lutz Seiler. „Ein Sturz durch die Himmel“, findet Dorothee Elmiger. Der rote Teppich ist ausgerollt, wenn Lorenz Just mit „Der böse Mensch“ (Dumont, 2017) zur „zwischen/miete“ nach Freiburg kommt.

    Die Reihe verwandelt studentische Alltagsräume in Leseinseln für neue Literatur. Von einem Team Studierender organisiert und moderiert, kommen zu den Abendgesellschaften auf Socken in jedem Semester drei Nachwuchsautoren.

    Weiter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Foto: © Julius Matuschik

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 15.06.2018, 20 Uhr
    Ort: WG in der Friedrichstr. 17
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Sa
    16.06.18
    10:00
    Exkursion
    Außer Haus
    < >

    Gautschätä: Basel

    Typo-Tagesexkursion

    Reisen Sie mit uns zur Buchmesse „I never read“ in die Kaserne Basel und zum „Abenteuer Schrift“ in die Basler Papiermühle!

    Zum 7. Mal präsentieren sich auf der Kunstbuchmesse „I never read“ Verlage, Autoren, Gestalter und Künstler aus dem In- und Ausland, parallel zur Art Basel. Eveline Wüthrich, Leiterin der Messe, heißt die Freiburger Delegation willkommen. Danach geht es weiter zum „Abenteuer Schrift“ ins Papiermuseum, das durch 5.000 Jahre Schreibkultur führt und Einblicke in die Geschichte der Buchdruckerstadt Basel gibt.

    Anmeldung bis 13.06. unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Foto: © „I never read“

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 16.06.2018, 10-18 Uhr (Treffpunkt: 10 Uhr, Freiburg HBF, Schalterhalle)
    Ort: Basler Kunstbuchmesse und Papiermühle
    Kosten: 20/15 Euro zzgl. Baden-Württemberg-Ticket

  • Sa
    16.06.18
    11:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    Heute geöffnet: 11-17 Uhr

    Führungen für Gruppen und Schulklassen: info@literaturhaus-freiburg.de

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    17.06.18
    11:00
    Pop-up-Ausstellung
    Literaturhaus
    < >

    Gautschätä: Finissage

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Schriftkunst

    „Gautschätä“ – so heißt die Buchdruckertaufe in der Schweiz. In Anlehnung an jenen Brauch aus dem 16. Jahrhundert führt die Pop-up-Ausstellung mit Witz und Verve in die Kunst der Schweizer Buchgestaltung ein. Zu Feier und Ehre des „Swiss Style“ ist Schriftkunst von den Anfängen im 20. Jahrhundert bis in die junge Typo-Szene unseres Nachbarlands zu entdecken.

    Der letzte Ausstellungstag!
    Heute geöffnet: 11-17 Uhr

    Führungen für Gruppen und Schulklassen: info@literaturhaus-freiburg.de

    Öffnungszeiten 10.-17.06.2018
    Di-Fr 15-21 Uhr / Sa-So 11-17 Uhr

    kuratiert von: Dr. Verena Faber
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: milchhof : atelier, Michal Rudolph, Andreas Töpfer

    in Kooperation mit:
    Typoclub der Hochschule der Künste Bern, Fachbereich Gestaltung und Kunst

    gefördert von:
    Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia
    Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

    Laufzeit: 10.-17.06.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    22.06.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Dagmara Kraus, Matthias Kadar: alle nase diederdase

    Lauter leise Lesekonzerte: Wilder Freitag mit gesungenen Gedichten (ab 4 Jahren)

    „es war einmal in soundso, / da kroch zebraffe aus dem stroh, / geboren mit gigantenohren …“ Ein Fantasietier sucht seinen Artikel: Die? Der? Das? Was? Wie ist er bloß verloren gegangen? Zu Hilfe eilt der ganze Zoo: Pelikaninchen und Zornesmienchen, Lotterdotter und Ottermotte. Alle unsäglich aufgekratzt.

    Poesie für kleine und große Menschen aus Dagmara Kraus’ fabelhaftem Kinderbuch „alle nase diederdase“, das 2018 bei kookbooks erscheint. Dazu Melodien von Komponist und Gitarrist Matthias Kadar. Zugaben? Gibt’s auf Französisch, Polnisch, Niederländisch, Englisch …

    Foto: © Dirk Skiba

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 22.06.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    22.06.18
    19:30
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Aufklang mit Apéro

    Lauter leise Lesekonzerte: Eröffnung

    Mit Trompeten, Tusch und Trommelwirbel rollt Freiburgs erstes Lyrikfestival den roten Teppich aus. Musikalische Miniaturen, gedichtete Häppchen, knallende Korken und perlender Sekt: Herzlich willkommen im Literaturhaus Freiburg!

    Mit Martina Hefter, Dagmara Kraus, Ulf Stolterfoht und vielen anderen mehr

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 22.06.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    22.06.18
    21:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    PeterLicht: Das Sausen der Welt

    Lauter leise Lesekonzerte: Lesung und Lieder

    Ein Leben ohne PeterLicht ist möglich, aber sinnlos. Der alte Schlawiner Kapitalismus ist trotz melodischer Verkündigung des Gegenteils noch immer nicht vorbei – es besteht also eine gewisse Dringlichkeit.

    PeterLicht, Kämpfer und Künstler an vielen Fronten, betritt die Manege des postfaktischen Zeitalters. Ein Happening mit heilender Wirkung, ein Treffen mit alten Bekannten in neuen Zeiten: Songs aus nunmehr 15 Jahren schillernder Heiterkeit und bislang Ungehörtes auf dem Weg zu einem neuen Album, einem neuen Buch. Sanft schaukelnde Gedankenboote, vom Lotsen PeterLicht durch Gehörgänge in Gehirnwindungen geschleust, wo sie leise zu leuchten beginnen.

    Foto: © Christian Knieps

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 22.06.2018, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 15/10 Euro

  • Sa
    23.06.18
    11:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Ulrike Almut Sandig / Ulf Stolterfoht / Dagmara Kraus und Matthias Kadar

    Lauter leise Lesekonzerte: Erster Dreiklang

    Ulrike Almut Sandig: „ich bin ein Feld voller Raps verstecke die Rehe und leuchte wie dreizehn Ölgemälde übereinandergelegt“
    Hörbare Dichtung

    „hochverehrtes Publikum, hören Sie bitte / haarscharf vorbei. folgen Sie bitte der Klangspur / des elektronischen Gedichts entlang / der Lautsprecherboxen. sehen Sie schon / Musik und Geräusche? hören Sie schon / die farbigen Lichter?“ Die frisch gekürte Wilhelm-Lehmann-Preisträgerin Ulrike Almut Sandig schlägt ihren jüngsten Band „ich bin ein Feld voller Raps …“ (Schöffling, 2016) auf, schaltet das Mikro an und hebt ab zu einer Reise durch Zeit und Raum. Im Heißluftballon der Zukunft geht es hinweg über Erdbeben und Verwüstung und hinab in die Tiefen von Märchen und Mythen. Getragen von den Loops ihrer Stimme, auf einem fliegenden Teppich aus Worten, Lauten, Rhythmen. Und schon schwebt auch das Publikum ein paar Zentimeter über dem vertrauten Grund.

    Ulf Stolterfoht: Musikgedichte
    „Nachbau der Forellenmaske“

    Auf den Spuren von „Urgeräuschen der Dichtung, die sich wie die Tonspuren der Pop-Musik in den Körper einschreiben“ (Michael Braun) führt Ulf Stolterfoht durch sein Werk. Bekannt als Lyriker mit mehr als einem Dutzend Bänden, als Peter-Huchel- und Anna-Seghers-Preisträger, als Übersetzer, als Verleger von Brueterich Press. Daneben Auftritte als bewanderter Prophet experimenteller Lyrik, als Anstifter, Vermittler und Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Nicht zuletzt ist Stolterfoht ein glühender Musik-Enthusiast: Heute liest er Gedichte, die von Musik und Musikern handeln – darunter ein gewisser Captain Beefheart & His Magic Band.

    Dagmara Kraus und Matthias Kadar
    Gesungene Gedichte

    Vom „kummerang“ (2012) zum „wehbuch“ (2016), von „kleine grammaturgie“ (2013) zu „das vogelmot schlich mit geknickter schnute“ (2016): Dagmara Kraus’ Gedichte wimmeln von verblüffenden Wortneuschöpfungen, verspielten Klängen und Fundstücken aus Fremd- und Fachsprachen. „Sie verschiebt und zerlegt Wörter, spielt verdichtend mit Vokalen und Konsonanten und macht besonders das Klangliche zum Träger des Komischen“ – so die Jury des Förderpreis Komische Literatur 2018. Vertont und begleitet von Gitarrist Matthias Kadar erklingen schillernde Zeilen.

    Foto Ulrike Almut Sandig: © Wolfgang Frank

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 22.06.2018, 11-12:45 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro

  • Sa
    23.06.18
    14:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Rike Scheffler / José F. A. Oliver / Martina Hefter

    Lauter leise Lesekonzerte: Zweiter Dreiklang

    Rike Scheffler: „der rest ist resonanz“

    Das Schriftbild als Klanggebilde – gespickt mit Partituren, Regieanweisungen, parallel zu lesenden Tracks. Auf der Bühne wird daraus eine vielstimmige Performance zwischen Rufen und Flüstern, Summen und Singen. Für ihren ersten Gedichtband „der rest ist resonanz“ (kookbooks, 2014) erhielt Rike Scheffler den Orphil-Debütpreis für Lyrik. In diesem Frühsommer erkundet sie als erste Stadtschreiberin Ludwigsburgs die Geburtsstadt Mörikes – und reist von dort als „moderne Sappho mit Gitarre und Loopmaschine“ (Michael Braun) ins Literaturhaus.

    José F. A. Oliver: „wundgewähr“

    Aus der „Literaturhauptstadt des ländlichen Raumes“ schwingt sich der Dichter José F. A. Oliver herüber zu Freiburgs neuem lyrischen Landeplatz. Im Gepäck: seinen druckfrischen Band „wundgewähr“ (Matthes & Seitz, 2018). Ein eindrucksvolles Fahrtenbuch zwischen den Sprachen und Landschaften, „wort & welt im ohr“. In Hausach, auf Alemannisch Huuse, wuchs Oliver als Sohn andalusischer Gastarbeiter mindestens zweisprachig auf. Auf das Debüt „Auf-Bruch“ (1987) folgten mehr Bücher, als eine Reisebibliothek schafft. Doch auf jedes Abheben – ob nach Ägypten, Peru oder in die Türkei – gelang die Landung im Schwarzwald, wo Oliver jährlich zum „Hausacher Leselenz“ lädt.

    Martina Hefter: „Es könnte auch schön werden“

    „Seid ihr vielleicht die Schatten hinter den Bäumen, / seid ihr Tiere aus dem chinesischen Horoskop, fürchterlich / am Himmel, seid ihr das Geziehe und Gezerre an mir, / ausgerechnet euch soll ich erzählen, wie ich in einen Fluss stieg?“ Auf Wegen jenseits einer Welt, die wir kennen, erkundet Martina Hefter in ihrem neuen Band „Es könnte auch schön werden“ (kookbooks, 2018) das Reservoir der Träume, die Leerstellen des Alterns und die Präsenz des Todes. Sie verwandelt die reale Situation der Unterbringung eines Familienmitglieds im Altenpflegeheim in Poesie. Ein Balanceakt zwischen Dur und Moll, den die vielfach ausgezeichnete Autorin und Performerin leichtfüßig meistert.

    Foto Rike Scheffler: © Valerie Schmidt

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 23.06.2018, 14-16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro

  • Sa
    23.06.18
    17:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Raphael Urweider / Michael Fehr und Manuel Troller

    Lauter leise Lesekonzerte: Helvetische Hymnen, eidgenössische Riffs

    Raphael Urweider: „Wildern“

    „Dass Grazie möglich ist in der modernen Poesie“, bewies laut Lyriker und Kritiker Harald Hartung schon das Debüt von Raphael Urweider, „Lichter in Menlopark“ (Dumont, 2000). Der vielseitige Berner Dichter und Musiker begeisterte mit zwei weiteren, preisgekrönten Bänden: Zeilen von großer Leichtigkeit, von „stiller Heiterkeit“ (NZZ). Nach zehn Jahren Publikationspause lädt nun „Wildern“ (Hanser, 2018) zu sprachmächtigen Expeditionen in das Dickicht der Städte und Wälder. Gegenwartskunde im Gedicht. Und die Grazie? Für die Urweidersche Fährtensuche noch immer ein Wort, das sitzt.

    Michael Fehr und Manuel Troller: „Glanz und Schatten“
    Songs und Stories

    Im Schriftbild Poem, in der Tragweite episch: Michael Fehr versammelt in „Glanz und Schatten“ (Der gesunde Menschenversand, 2017) verdichtete Erzählungen von Menschen, Tieren, Dingen im Wandel. Wirbelnde Bilder, blitzschnelle Wenden, versteckter Witz und ein Hauch von Wahnsinn. Mit dem Gitarristen und Komponisten Manuel Troller verwandelt der Berner Erzähler seine Geschichten in Songs, den Klang der Texte in Musik. Mal gesungen, mal rezitiert, mal donnernd, mal fragil. Wer Fehrs Stimme auf dem Album „Bruxelles“ des Pianisten Simon Ho einmal hört, der weiß um ihre rauchige Wucht. Jede Menge Glanz im Schatten.

    Foto Fehr/Troller: © Affolter/Savolainen

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 23.06.2018, 17-19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro

  • So
    24.06.18
    11:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Marcel Beyer und Christian Dierstein: Aber abends frißt uns Musik

    Lauter leise Lesekonzerte: Eine Matinee

    Schreiben ist Arbeiten mit der Sprache, an der Sprache, mitunter gegen den Eigensinn der Sprache, ist Anrufung der Sprache als Kumpan, so Marcel Beyer. Was, wenn die Sprache eines Tages antwortet? In Gestalt von Musik? Die Poesie des Büchner-Preisträgers ist angetrieben von einer eminenten Rhythmizität, die sich einschreibt in Texte wie „Liedpostkarten“ und „Lambadamaschine“ aus dem großartigen Band „Graphit“ (Suhrkamp, 2014).

    Mit schlagender Kraft lotet der virtuose Perkussionist Christian Dierstein, Mitglied des Freiburger ensemble recherche, an diesem Morgen den Resonanzraum von Beyers Gedichten aus. Aufeinander schauend, lauschend, arbeiten die beiden Künstler, die sich in Freiburg erstmals begegnen, auf einen gemeinsamen Beat hin.

    Foto Marcel Beyer: ©Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 24.06.2018, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro

  • So
    24.06.18
    17:00
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Südufer-Chor: Unmögliche Liebe

    Lauter leise Lesekonzerte: Gesänge

    Im Südufer-Chor begegnen sich neue und alte Freiburger*innen aus aller Welt. Vielsprachig erklingen Lieder aus den Herkunftsländern der Sänger*innen und Neukomponiertes – arrangiert von Carla Wierer und Jan F. Kurth.

    Heute bringt der Chor Liebeslieder mit, darunter ein vertontes Gedicht des syrischen Poeten Nizar Qabbani, einem der wichtigsten Vertreter der aktuellen arabischsprachigen Lyrik. Improvisiert wird zu einer neu übersetzten Minnesang-Auswahl aus der Meilenstein-Anthologie „Unmögliche Liebe“ (Hanser, 2017), begleitet von Pianist Tilman Fehse und Perkussionist Konrad Wiemann, unterstützt durch die Stimmen von José F. A. Oliver und Rike Scheffler.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Der Südufer-Chor ist ein Projekt des E-Werk Freiburg und wird gefördert von: Kulturamt der Stadt Freiburg und aus Mitteln des Programms Demokratie leben sowie des Innovationsfonds Kunst Baden-Württemberg.

    Datum: 24.06.2018, 17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    24.06.18
    19:30
    Lyrikfestival
    Literaturhaus
    < >

    Nora Gomringer und Philipp Scholz: Machen wir das Gedicht? Aus.

    Lauter leise Lesekonzerte: Finale furioso

    Philipp Scholz lauscht. Nora Gomringer atmet ein, Scholz holt aus, Gomringer setzt an, Scholz trommelt, Gomringer spricht und … „PENG, PENG, PENG“ (Voland & Quist, 2017)! Alte Magie in neuem Gewand: Wort und Takt, Humor und Tiefsinn, ein Mikrofon, ein Schlagzeug und zwei begnadete Künstler.

    Die Ingeborg-Bachmann-Preisträgerin Nora Gomringer rezitiert eigene Texte und Zeilen aus der Weltliteratur – von Heinrich Heine über Dorothy Parker bis zu Ernst Jandl und Kurt Schwitters. Drummer Philipp Scholz legt Beats darunter, dagegen, darüber. Jazz und Poesie, die am aktuellen Zustand der Gesellschaft rütteln: „Allerfeinste Wortmusik“ (FAZ).

    Foto Gomringer/Scholz: © Judith Kinitz

    Kooperationspartner: Buchhandlung Schwarz

    Gefördert vom Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Datum: 24.06.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro

  • Do
    28.06.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ohne Fokus, ohne Zentrum und Ziel, wäre Schreiben nicht denkbar, liefe die ganze Anstrengung ins Leere und wurde sich in bloßer Choreografie und ästhetischer Schönheit erschöpfen, ein Fußballspiel ohne Tore. Auch auf das Tor muss man nämlich warten können, selbst wenn es schon in der ersten Minute fällt.“ – Felicitas Hoppe: „Schreiben. Dortmunder Poetikvorlesungen“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen können bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch eingereicht werden: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.06.2018 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    06.07.18
    13:00
    Konferenz
    Junges Literaturhaus
    < >

    Die erstaunliche Konferenz

    Mit Pippi, Harry, Maulina und Jugendbuch-Expert*innen ab 12 Jahren

    Konferieren ohne Punkt und Komma: An zwei Tagen diskutieren 80 Jugendliche, Studierende und Bücher-Profis über große Fragen und kleine Unterschiede. Gibt es typische Jungs- und Mädchenbücher? War das schon immer so? Und wie geht das anders?

    Zaungäste erwünscht! Die Ergebnisse erleben Sie in Diskussionen, Performances und in Form der größten LEGO-Installation, die Sie je gesehen haben …

    Öffentlich: Panel 1
    6. Juli 2018, 18:30–19:45 Uhr
    Die erstaunliche Revue!
    Jugendbuch-Texte aus den letzten 300 Jahren, gelesen von der Schauspielerin Nic Reitzenstein und Heinzl Spagl, Ensemblemitglied des Theater im Marienbad. Live kommentiert von drei Generationen: Kiran Koller, Adelheid Zöfel und Birgit Güde
    Um Anmeldung wird gebeten (info@literaturhaus-freiburg.de).

    Öffentlich: Panel 2
    7. Juli 2018, 14:15–15:45 Uhr
    Abschluss-Podium
    Profis aus der Buchbranche diskutieren und beantworten Fragen aus dem Publikum. Mit Annette Pehnt (Autorin und Professorin für Literarisches Schreiben / Universität Hildesheim), Christoph Rieger (Internationales Literaturfestival Berlin, LeseLuchs-Jury), Sascha Verlan (Journalist und Autor von „Die Rosa-Hellblau-Falle“). Mit dabei: Die Freiburger Jugendbuch-Expert*innen Fabian Blaznik (Studierender Universität Freiburg) und Monika Hoffmann (Schülerin und „Schreibcouch“-Autorin). Moderiert von Kathrin Feldhaus
    Um Anmeldung wird gebeten (info@literaturhaus-freiburg.de).

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Eine Veranstaltung des Kinder-und Jugendliteratursommers 2018 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de

    In Kooperation mit dem Deutschen Seminar der Universität Freiburg und dem Theater im Marienbad

    Datum: 06.-07.07.2018
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    13.07.18
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Felix Schiller

    Junge Literatur in WGs

    Seit nunmehr acht Jahren verwandelt die Reihe „zwischen/miete“ WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Der 1986 geborene Lyriker Felix Schiller gehörte einst zu den Mitbegründern der Reihe, bevor es ihn nach Berlin verschlug, ins Finale des Wettlesens open mike, ans Haus für Poesie. Heute nimmt der „zwischen/miete“-Veteran auf der anderen Seite des Sofas Platz und stellt sein Debüt „regionale konflikte“ (hochroth, 2017) vor.

    Schillers Texte nehmen politische und ökonomische Konflikte im europäischen Raum zum Anlass, über die rhythmische Durchmischung von Gemeinschaft und Individuum nachzudenken: im Emotionalen und im Gedanklichen, im Körperlichen und im Politischen. Ein Almanach mit 29 Konflikten, inklusive einer Europakarte. Die Krisenherde als Seitenzahlen, die Form fast durchgehend Fragen.

    Weiter: www. facebook.com/zwischenmiete

    Foto: © Paul Sauvant

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 13.07.2018, 20 Uhr
    Ort: WG in der Stadtstraße 19, 79104 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Di
    17.07.18
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Autoren, Übersetzern und Bücherfreunden

    „Wenn die Stunde gekommen, will ich aus Leibeskräften an Schlagsahne denken. Schlagsahne hält nicht auf. Sie stopft und hinterlässt dabei doch einen angenehmen Nachgeschmack …“ – Frank Wedekind: „Frühlings Erwachen“

    „Das Leben ist Geschmackssache“, wusste schon Wedekinds Moritz. Ihm schmeckt’s nicht. Ihnen hoffentlich umso mehr: Zum Ende der literarischen Sommersaison laden wir ein zu Suppe und Brot. An der langen Tafel nehmen Freiburger Autoren, Übersetzer und Bucherfreunde Platz. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Übersetzens, Lesens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Anmeldung bis 10.07. unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 17.07.2018, 12:30-14:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 3 Euro (nur Tageskasse)

  • So
    09.09.18
    16:00
    Sommerfrische
    Außer Haus
    < >

    Freileser

    Die literarische Badesaison ist eröffnet!

    Das neue Literaturhaus-Programm wird am 15. September 2018 veröffentlicht. Sie finden es wie gewohnt als gedrucktes Programmheft (Okt.-Dez.) im Literaturhaus und u.a. in den Freiburger Buchhandlungen sowie an dieser Stelle. Das 32. Freiburger Literaturgespräch findet vom 8. bis zum 11. November 2018 statt. Der Karten-Vorverkauf startet am 1. Oktober.

    In den Sommermonaten radeln wird mit unserem mobilen Lese-Kiosk „Freileser“ in Freiburgs Freibäder. Im Gepäck Comics, Kinderbücher und jede Menge Ideen.

    Standort, Fotos und mehr:
    www.facebook.com/freileser

    Foto: © Alexandra Heneka

    Mit herzlichem Dank an den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg

    Zeitraum: August und September 2018
    Orte: Freiburger Freibäder
    Eintritt frei

  • Di
    02.10.18
    16:00
    Große Pause
    Literaturhaus
    < >

    Grosse Pause: Schule des Übersetzens

    Für Deutsch- und Fremdsprachen-Lehrer*innen

    „Übersetzerinnen und Übersetzer sind die Hidden Champions der Literaturwelt“, so TraLaLit, eine Online-Plattform für übersetzte Literatur. Ob Belletristik, Fantasy, Comics oder Lieblingssongs – oft öffnen erst die Übersetzungen Türen zu neuen Welten. Und mehr noch: Übersetzen fördert die Sprachkompetenz und ist unabdingbar für interkulturelle Kommunikation. Höchst erwünschte Fertigkeiten in einer globalisierten Gesellschaft.

    Die (kinder-)literarischen Übersetzungen der Freiburger Cornelia Holfelder-von der Tann und Tobias Scheffel füllen ganze Bücherregale. Und sind vielfach preisgekrönt. Im Gespräch mit Birgit Güde, Junges Literaturhaus Freiburg, berichten die Grenzschreiber aus der Praxis und geben Impulse für den Unterricht.

    Die „Große Pause“ – unser viermal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern. Anmeldung erbeten (guede@literaturhaus-freiburg.de).

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 02.10.2018, 16-17:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    02.10.18
    17:00
    Werkstatt
    Literaturhaus
    < >

    Gläserne Übersetzer

    Live-Übersetzen mit Yvonne Eglinger und Cornelia Holfelder-von der Tann

    Am 30. September ist Hieronymustag, der internationale Übersetzertag – ein Fest für Übersetzer*innen und Leser*innen überall in der Welt. Das Literaturhaus öffnet aus diesem Anlass die Werkstatt: Cornelia Holfelder-von der Tann bringt den Hacker-Thriller „This is Gomorrha“ des Briten Tom Chatfield ins Deutsche, der bei Rowohlt erscheinen wird. Mit dem Debütroman „Pourquoi les oiseaux meurent“ (Éditions Finitude, 2017) von Victor Pouchet knüpft Yvonne Eglinger an: In der Normandie fallen wiederholt tote Vögel vom Himmel und stellen den ohnehin von Verwirrung und Lethargie geplagten Ich-Erzähler vor neue Rätsel.

    Auf die große Leinwand werden Original und entstehende Übersetzungen projiziert. Und jetzt sind Sie dran – mit Fragen, Ergänzungen, Kommentaren!

    Mitveranstalter: Stadtbibliothek Freiburg und Weltlesebühne

    Gefördert von TOLEDO – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds

    Datum: 02.10.2018, 17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    04.10.18
    20:00
    Ausstellungseröffnung
    Außer Haus
    < >

    In Freiburg übersetzt: Vom Träumen

    Ausstellungseröffnung mit Kurzlesungen

    Übersetzen ist eine Kunst – und Vermittlung zwischen Sprachen und Kulturen. Freiburger Übersetzer*innen aus dem Literaturhaus-Trägerverein stellen unter dem Motto „Vom Träumen“ Bücher vor, die sie im letzten Jahr ins Deutsche übertragen haben. Traumhafte Literatur unter anderem von Pulitzer-Preisträgerin Susan Faludi, der Queen of Crime Agatha Christie und der schwedischen Verlegerin und Autorin Sigrid Rausing. Auch ein neu übersetztes Praxisbuch zur Traumdeutung darf an diesem Abend natürlich nicht fehlen. Eingebettet sind die Lesungen in ein fährtenreiches Quiz für das aufgeweckte Auditorium.

    Die Veranstaltung bildet den Auftakt zur Bücherausstellung „In Freiburg übersetzt“.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Stadtbibliothek Freiburg

    Datum: 04.10.2018, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt frei

  • Fr
    05.10.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Literaturhaus
    < >

    Oliver Scherz: Ein Freund wie kein anderer

    Wilder Freitag mit Erdhörnchen- und Wolfsgeheul (ab 5 Jahren)

    Erdhörnchen Habbi ist mit einem Wolf zusammengeprallt, dem größten Feind der Erdhörnchen! Doch statt sich auf Habbi zu stürzen, blinzelt der Wolf nur kraftlos. Er scheint schwer verletzt zu sein. Wie könnte Habbi ihn da einfach allein lassen? Täglich versorgt er den Wolf mit Futter, und nach und nach freunden die beiden sich an. Bis ihre Freundschaft auf eine harte Probe gestellt wird …

    Der 2015 als „Lesekünstler des Jahres“ prämierte Oliver Scherz erzählt die Geschichte zweier ungleicher Freunde, die sich gemeinsam gegen Vorurteile behaupten. Ein Kinderbuch mit Bildern von Barbara Scholz (Thienemann-Esslinger, 2018). Die Hörbuch-Fassung, vom Autor eingelesen, ist für den BEO-Kinderhörbuchpreis 2018 nominiert.

    Foto: © Angela Meyer

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 05.10.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    05.10.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Außer Haus
    < >

    Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

    Lesung und Gespräch mit Guillaume Plas

    „Ihr, die ihr Leid über den einfachen Mann brachtet, ihr, die ihr über sein Leid lachtet, fühlt euch nicht sicher. Der Dichter erinnert sich.“

    Worte des Nobelpreisträgers Czesław Miłosz stellt Olivier Guez seinem preisgekrönten Tatsachenroman voran: „Das Verschwinden des Josef Mengele“ (Aufbau, 2018, übersetzt von Nicola Denis) folgt der Flucht des Lagerarztes von Auschwitz nach Südamerika. Ein dichtes Netzwerk an Unterstützern empfängt Mengele 1949 in Buenos Aires. Unter falschem Namenlebt er im Exil ein mehr als bequemes Leben, schließlich nehmen der Mossad, Simon Wiesenthal und Fritz Bauer die Verfolgung auf. Zunehmend isoliert, endet sein Versteckspiel 1979 – 30 Jahre nach der Flucht fand man Mengeles Leiche an einem brasilianischen Strand.

    Der in Straßburg geborene Autor und Journalist Olivier Guez wurde bereits für sein Drehbuch von „Der Staat gegen Fritz Bauer“ mit dem deutschen Filmpreis geehrt. Das Gespräch in Freiburg findet auf Deutsch statt. Lesestimme: Rainer Suchan (SWR).

    Foto: © JF Paga-Grasset

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Landeszentrale für politische Bildung

    Datum: 05.10.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Di
    09.10.18
    20:15
    Art of Being ...
    Außer Haus
    < >

    Art of Being … Lazy

    Cut-up, mash-up, chill out

    „Alle guten Dinge haben etwas Lässiges und liegen wie Kühe auf der Wiese.“ – Friedrich Nietzsche

    Nehmt das, ihr Selbst- und Fremdausbeuter, Arbeitsmoralisten, Ich-AGler, Turbokapitalisten und Ego-Optimierer und – lasst los. Für diese Ausgabe, eine Wiederaufnahme in der Theater-Passage, drehen die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß Weltliteratur zu einem launigen Joint. Garantiert rauchfreies Tune-in, absolut legales Drop-out. Ein lazy blend aus fein geschnittenen Texten unter anderem von Iwan Gontscharow, Herman Melville, Robert Walser, Evelyn Waugh, T. C. Boyle, Italo Svevo und Haruki Murakami. Mitgestaltet wird der leichtfüßige Leseabend von Schauspielern des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Theater Freiburg, Carl-Schurz-Haus

    Datum: 09.10.2018, 20:15 Uhr
    Ort: : Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro (VVK: Theater Freiburg)

  • So
    14.10.18
    15:00
    Kinderbuchlesung
    Literaturhaus
    < >

    Ateliergemeinschaft Labor: Ich so du so

    Auftakt Lirum Larum Lesefest (ab 7 Jahren)

    Mit „Ich so du so“ (Beltz & Gelberg, 2018) hat die Frankfurter Ateliergemeinschaft Labor ein neues Sachbuch aus dem Hut gezaubert: mit überraschenden und höchst unterschiedlichen Zeichnungen, Texten, Fotos und Interviews zum Thema „Normalsein“. Einer ist verträumt, die andere groß. Manche haben eine andere Hautfarbe als die meisten um sie herum. Und manche finden Dinge schwer, die anderen leichtfallen. Aber was ist schon normal? Ich so, du so – gut so!

    Zum Auftakt des Lirum Larum Lesefests tritt das Künstlerkollektiv mit zwei der Büchermacher*innen im Literaturhaus auf: Natascha Vlahovic und Anke Kuhl, ausgezeichnet mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis und dem Eulenspiegel-Bilderbuchpreis, laden zum Lesen, Spielen, Mitdenken und Mitmachen ein.

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 14.10.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    17.10.18
    19:30
    Freiburger Andruck
    Literaturhaus
    < >

    Karl-Heinz Ott: Und jeden Morgen das Meer

    Freiburger Andruck

    Was tun, wenn plötzlich alles schiefläuft? 30 Jahre war Sonja Chefin eines Hotels am Bodensee, ihr Mann Bruno bekam als Koch sogar einen Stern. Doch dann stirbt Bruno. Sein Bruder Arno ist bereit, alles, und damit auch einen Berg von Schulden, zu übernehmen – vorausgesetzt, Sonja verschwindet. Also reist sie nach Wales zu Mister Pettibone. Obwohl dieser ausdrücklich warnt. Vor der abgetakelten Pension, dem Essen, seinem Onkel, überhaupt vor diesem traurigen Land: zugige Fenster, zugige Türen, rundum Ödnis. Doch das Meer ist herrlich! Und ist Wales im Regen nicht allemal besser als ein Feinschmeckerhotel am Bodensee?

    Karl-Heinz Ott entfaltet in seinem druckfrischen Roman „Und jeden Morgen das Meer“ (Hanser, 2018) den ironischen, bissigen Reiz des Unglücks. Ins Gespräch kommt der vielfach preisgekrönte Freiburger Autor mit Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © Peter-Andreas Hassiepen

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 17.10.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    19.10.18
    15:00
    Expedition
    Literaturhaus
    < >

    Im Wald

    Expedition mit Stift und Papier (für Jugendliche ab 13 Jahren)

    „Hinaus in die Natur gehen, nachsehen, was wir dort finden, was zu uns spricht.“ – Marie T. Martin

    Steilhänge und Täler, ertastet in der Rinde eines Baumes. Ein ganzes Universum, entdeckt im aufgerollten Farnblatt. Käuzchenrufe im Wörterwald. In der amerikanischen Tradition des „Nature Writing“ erkunden zwölf Jugendliche gemeinsam mit zwei Schriftstellern Natur und Sprache in ihrer unbändigen Vieldeutigkeit.

    Die literarische Expeditionsleitung übernehmen Marie T. Martin, Kurzprosa-Autorin und Lyrikerin, zuletzt prämiert mit dem Mörike-Förderpreis, und der zeichnende Musiker und Suhrkamp-Autor Sebastian Polmans.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Information und Bewerbung mit einer Textprobe bis 30.09.: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    In Kooperation mit dem Black Forest Institute of Art, Lenzkirch

    Datum: 19.-21.10.2018
    Ort: Black Forest Institute of Art, Lenzkirch

  • So
    21.10.18
    13:00
    Jubiläum
    Literaturhaus
    < >

    Freiburgs neue Seiten

    30 Jahre Literatur Forum Südwest, 1 Jahr Literaturhaus

    Ein Festtag am Puls der Freiburger Literatur: von der Werkstatt zum fertigen Buch, von Kurzlesungen zum Translation Slam. Zum runden Geburtstag des Literatur Forum Südwest – Trägerverein des Hauses – knallen 30 Korken im Innenhof der Alten Universität.

    Vor genau einem Jahr schlug der 1988 gegründete Verein von hiesigen Schriftsteller*innen und Übersetzer*innen eine neue Seite auf: mit der Eröffnung des Hauses für Literatur in der Stadtmitte. Herzlich willkommen im zweiten Jahr!

    ab 13 Uhr: Pop-up-Pommes mit „zusammen kartoffeln“
    14 Uhr: „Schreibcouch“-Präsentation! Die Literaturhaus-Schreibwerkstatt für Jugendliche
    16 Uhr: Erste Doppelseite: Kai Weyand und Iris Wolff lesen Unveröffentlichtes
    17 Uhr: Zweite Doppelseite: Renate Klöppel und Ulrich Land lesen Neuerschienenes
    19 Uhr: Translation Slam! Mit Übersetzer*innen und allen, die mitslammen

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Der Originaltext für den Translation Slam kann ab dem 15.10. angefordert werden: info@literaturhaus-freiburg.de

    Unterstützt vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 21.10.2018, 13-20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Pop-up-Pommes, nur Tageskasse)

  • Mi
    24.10.18
    19:30
    Lesung und Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Esther Kinsky: Hain

    Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel

    Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman „Hain“ (Suhrkamp, 2018). In die olivenbaumbewachsenen Hügel von Olevano, die Lagunenlandschaft Valli di Comacchio, die Vergangenheit – entlang von Erinnerungen an frühere, mit dem längst verstorbenen Vater unternommene Italienausflüge. Ihre Erkundungen führen durch äußere Landschaften und zugleich stets nach innen: zu Trauer und Schmerz, zu Inseln des Trostes, in ein Dazwischen der Bedeutung. Gesagtes meint immer auch Abwesendes, offenbart Verborgenes, Durchscheinendes.

    Die „Dichterin der Elemente“, wie die Süddeutsche Zeitung Kinsky nennt, beobachtet mit übersinnlicher Genauigkeit, die sich in Rhythmus und Melodie ihrer Sätze niederschlägt. Ein Sound, der einen leisen Zauber, eine eigenartige Schönheit entfaltet. Für diese eindrucksvolle Schule der Wahrnehmung hat die Lyrikerin, Übersetzerin und Schriftstellerin im Frühjahr 2018 den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.

    Foto: © Heike Steinweg

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz

    Datum: 24.10.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    25.10.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Wörter rollten in der Hand wie Murmeln, versehrte Glasmurmeln mit stumpfer, zerkratzter Oberfläche und winzigen Scharten, gescheuert an Sand, Erde, Beton, am Glas anderer Murmeln. Ein leises Klicken, wenn sie aneinanderstießen, ein Geräusch, in das der ganze Körper angespannt horchte, ob es zu einem Bild wurde.“ – Esther Kinsky: „Hain“

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem das Literaturhaus Freiburg vor einem Jahr hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Moderator dieser Ausgabe ist Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.10.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    26.10.18
    19:30
    Eröffnung Georgische Woche
    Literaturhaus
    < >

    Nino Haratischwili: Die Katze und der General

    Lesung und Gespräch mit Martin Bruch

    Eben noch Festrednerin bei der Frankfurter Buchmesse, heute Eröffnungsgast der Georgischen Woche in Freiburg: Nino Haratischwili erzählt in ihrem neuen Roman vom russischen Oligarchen Alexander Orlow, genannt „der General“. Er hat ein neues Leben in Berlin begonnen, doch die Erinnerung an seinen Einsatz im Ersten Tschetschenienkrieg lässt ihn nicht los. An die grausamste aller Nächte, nach der von der jungen Nura nichts blieb als eine große ungesühnte Schuld. Die Zeit der Abrechnung ist gekommen.

    Die diesjährige Bertolt-Brecht-Preisträgerin durchkämmt die Trümmer des zerfallenden Sowjetreichs: „Die Katze und der General“ (FVA, 2018) ist ein spannungsgeladener, tiefenscharfer Text über den Krieg in den Ländern, den Köpfen. Wie in einem Zauberwürfel drehen sich die Schicksale der Figuren ineinander, um eine verborgene Achse aus Liebe und Schuld. Mit der Wucht einer klassischen Tragödie prallen sie aufeinander.

    Foto: © danny merz / Sollsuchstelle*

    Mehr unter: www.georgische-woche.de

    Mitveranstalter: Künstlertribüne Freiburg

    Förderer der Georgischen Woche: Kulturamt der Stadt Freiburg, Georgian National Book Center, Sparkasse Freiburg – Nördlicher Breisgau

    Partner: Arts Dialogue e.V.

    Datum: 26.10.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    08.11.18
    19:30
    Literaturgespräch
    Außer Haus
    < >

    Herta Müller: Lebensangst und Worthunger

    Eröffnungslesung des 32. Freiburger Literaturgesprächs im Neuen Rathaus

    Moderation: Insa Wilke
    Der Karten-Vorverkauf startet am 15. September 2018.

    Foto: © von Becker

    Datum: 08.11.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses, Rathausplatz 4, 79098 Freiburg
    Eintritt: 15/10 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    09.11.18
    15:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Franz Hohler: Am liebsten ass der Hamster Hugo / Spaghetti mit Tomatensugo

    Wilder Freitag mit Tiergedichten (für alle ab 4 Jahren)

    Begrüßung: Birgit Güde, Junges Literaturhaus
    Der Karten-Vorverkauf startet am 15. September 2018.

    Foto: © Christian Altorfer

    Datum: 09.11.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    09.11.18
    18:00
    Literaturgespräch
    Außer Haus
    < >

    Katharina Adler: Ida

    Lesung und Gespräch

    Ab auf die Couch – mit dem Debüt des Bücherherbstes! Katharina Adlers opulenter Roman „Ida“ (Rowohlt, 2018) erzählt von einer der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts. Das jüdische Mädchen mit der „petite hystérie“, die kaum achtzehn war, als sie es wagte, ihre Kur bei Sigmund Freud vorzeitig zu beenden, und ihn – wie er es fasste – „um die Befriedigung [brachte], sie weit gründlicher von ihrem Leiden zu befreien.“
    Für die 1980 geborene Adler war die widerständige Patientin lange nicht mehr als eine Familien-Anekdote: ihre Urgroßmutter, die unter dem Namen „Dora“ zu Nachruhm gelangte und dabei mal zum Opfer, mal zur Heldin stilisiert wurde. Von ihr, von Ida, handelt der inzwischen für den Aspekte-Literaturpreis nominierte Text. Mit großem gestalterischem Weitblick erzählt Katharina Adler die Geschichte einer Frau zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung. Eine Geschichte, in die sich ein halbes Jahrhundert mit seinen Verwerfungen eingeschrieben hat. Ein Plädoyer für die Wahrheit der Empfindung und die Vielfalt ihrer Versionen. Der Roman eines weitreichenden Lebens, das – mit Freuds Praxistür im Rücken – erst seinen Anfang nahm.

    Moderation: Martin Bruch

    Foto: © Christoph Adler

    Datum: 09.11.2018, 18 Uhr
    Ort: Universitätsbibliothek Freiburg, Platz der Universität 2
    Eintritt frei

  • Fr
    09.11.18
    20:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Michael Lentz: Schattenfroh

    Lesung und Gespräch

    „Man nennt es schreiben.“ Dieser Satz ist der erste und der letzte in Michael Lentz‘ gewaltigem Werk „Schattenfroh“ (S. Fischer, 2018). Dazwischen liegen exakt eintausend Seiten, und alles, was dieser Satz bedeuten kann – „konkret und assoziativ schreiben, vorwärts und rückwärts, buchstäblich und anagrammatisch, konventionell und kopfstehend, in Antiqua und Fraktur, gedruckt und handschriftlich, schwarz auf weiß und verblassend, todernst und wortspielerisch, verstörend und betörend“, wie Literaturkritiker Andreas Platthaus zusammenfasst.
    Wer „Schattenfroh“ liest, der liest Gott und den Teufel, der liest die Liebe und den Tod, die Einsamkeit und den Schmerz, die Toten des Luftangriffs auf Düren am 16. November 1944, der liest Tinte und Weißraum, der liest die Schrift. Tausend verzweifelte Seiten, die die Frage nicht beantworten, ob uns das Erzählen heilen kann. Tausend manische Seiten des unmöglichen Abschieds vom Vater. Vor diesem Opus magnum veröffentlichte der Autor, Musiker und Professor für Literarisches Schreiben Lentz zuletzt den Roman „Pazifik Exil“ (2007), den Gedichtband „Offene Unruh. 100 Liebesgedichte“ (2010) und die Frankfurter Poetikvorlesungen „Atmen Ordnung Abgrund“ (2013).

    Moderation: Andreas Platthaus

    Foto: © Jörg Steinmetz

    Datum: 09.11.2018, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Sa
    10.11.18
    10:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Jan Wagner / María Cecilia Barbetta / Brigitta Falkner

    Kurzlesungen mit Gespräch

    Jan Wagner: Die Live Butterfly Show
    Moderation: Katharina Knüppel

    María Cecilia Barbetta: Nachtleuchten
    Moderation: Martin Bruch

    Brigitta Falkner: Strategien der Wirtsfindung
    Moderation: Annette Pehnt

    Der Karten-Vorverkauf startet am 15. September 2018.

    Foto María Cecilia Barbetta: © Marcus Höhn

    Datum: 10.11.2018, 10-13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Karten kaufen

  • Sa
    10.11.18
    15:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Elke Erb / Karen Duve / Bora Ćosić

    Kurzlesungen mit Gespräch

    Elke Erb: Sonnenklar Meins. Das Hündle kam weiter auf drein
    Moderation: Annette Pehnt

    Karen Duve: Fräulein Nettes kurzer Sommer
    Moderation: Katharina Knüppel

    Bora Cosic: Im Zustand stiller Auflösung
    Moderation: Alida Bremer

    Der Karten-Vorverkauf startet am 15. September 2018.

    Foto Bora Cosic: © Bogenberger / autorenfotos.com

    Datum: 10.11.2018, 15-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Karten kaufen

  • Sa
    10.11.18
    20:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Poesiefilme aus dem ZEBRA Poetry Film Wettbewerb 2018

    Kino im Literaturhaus

    Aus der Taufe gehoben vom Berliner Haus für Poesie im Jahr 2002, hat sich das ZEBRA Poetry Film Festival zur weltweit größten internationalen Plattform für Poesiefilme entwickelt – Kurzfilme, die auf Gedichten basieren. Mehr als 1.200 Einsendungen aus 97 Ländern wurden für die diesjährige Ausgabe eingereicht. Rund 100 davon laufen vom 27.-30. September 2018 in fünf Wettbewerben und einem thematischen Filmprogramm im Schlosstheater Münster. Eine Auswahl reist weiter nach Freiburg: Filme um die brennenden Themen Identität, Heimat und Migration, persönliche Liebes- und Familiengeschichten über die Suche nach einem Platz in der Welt.

    Foto: © Kurzfilm „Accidents, Blunders and Calamities“, ZEBRA Poetry Film Festival

    Datum: 10.11.2018, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 5 Euro

    Karten kaufen

  • So
    11.11.18
    10:30
    Literaturgespräch
    Außer Haus
    < >

    Michael Köhlmeier: Bruder und Schwester Lenobel

    Lesung und Gespräch

    Der „mitreißende Erzähler“ Michael Köhlmeier, der seine Leser*innen auf „ebenso unterhaltsame wie hoch intelligente, traditionsbewusste wie eigensinnig-tollkühne Weise“ in „grenzenlose Welten verführt“, wie die Jury des Kaschnitz-Preises schreibt, legt mit „Bruder und Schwester Lenobel“ (Hanser, 2018) seinen nächsten Roman vor. Im Mai schreibt Hanna an ihre Schwägerin in Dublin: Komm, dein Bruder wird verrückt! Zwei Tage später landet Jetti Lenobel in Wien – und Robert ist verschwunden. Doch Jetti glaubt nicht daran, dass der Bruder verrückt geworden ist. Sie kennt ihre sehr ungewöhnliche jüdische Familie. In der ist immer mit allem zu rechnen …
    Den verschlungenen Lebensläufen der Geschwister Jetti und Robert, seiner Frau, ihrer Kinder und Freunde folgt der österreichische Autor – entlang von kurzen Märchen, die er den dreizehn Kapiteln seines Romans voranstellt. Als Märchenforscher ist Köhlmeier seit langem bekannt: 1995 wurde er mit seiner Neuerzählung der „Sagen des klassischen Altertums“ berühmt. Seither erschien ein umfangreiches Werk mit Romanen wie „Abendland“ (2007), „Zwei Herren am Strand“ (2014) und „Das Mädchen mit dem Fingerhut“ (2016) und den Gedichtbänden „Der Liebhaber bald nach dem Frühstück“ (2012) und „Ein Vorbild für die Tiere“ (2017).

    Foto: © Peter-Andreas Hassiepen

    Datum: 11.11.2018, 10:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • So
    11.11.18
    16:00
    Literaturgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Maria Stepanova / Vladimir Sorokin

    Kurzlesungen mit Gespräch

    Maria Stepanova: Nach dem Gedächtnis
    Moderation: Olga Radetzkaja

    Vladimir Sorokin: Manaraga. Tagebuch eines Meisterkochs
    Moderation: NN, Dolmetscherin: Dr. Elisabeth Liphardt

    Der Karten-Vorverkauf startet am 15. September 2018.

    Foto Vladimir Sorokin: © Maria Sorokina

    Datum: 11.11.2018, 16-19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für beide Lesungen)

    Karten kaufen

  • Do
    22.11.18
    19:30
    Buchvorstellung
    Literaturhaus
    < >

    Marina Zwetajewa: Ich schicke meinen Schatten voraus

    Ilma Rakusa erzählt, Renate Obermaier liest

    Eine Stimme zum Wiederentdecken! Marina Zwetajewa (1892–1941) zählt zu den bedeutendsten russischen Dichterinnen des 20. Jahrhunderts. Die vierbändige Werkausgabe eröffnet ihre Prosa unter dem Titel „Ich schicke meinen Schatten voraus“ (Suhrkamp, 2018). Ob sie in ihren Tagebüchern das Chaos der Moskauer Revolutions- und Bürgerkriegsjahre schildert oder in autobiographischen Erzählungen der Exil-Jahre in Berlin, Prag, Paris die verlorenen Kindheitsparadiese, darunter Freiburg, aufruft – immer ist die Sprache die eigentliche Protagonistin. Lyrisch, assoziativ, dringlich.

    Übersetzt haben die scharfsinnigen und klangvollen Texte Elke Erb, Marie-Luise Bott, Margret Schubert – und Ilma Rakusa. In Freiburg erzählt die Lyrikerin und außergewöhnliche Vermittlerin zwischen den Sprachen von ihrer Arbeit als Zwetajewas Herausgeberin. Mit einer Einführung von Elisabeth Cheauré (Zwetajewa-Zentrum).

    Zeichnung Ilma Rakusa: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Zwetajewa-Zentrum Freiburg

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 22.11.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Mi
    28.11.18
    20:00
    Freiburger Andruck
    Außer Haus
    < >

    Simone Regina Adams: Flugfedern

    Freiburger Andruck

    Thibaut, Anfang zwanzig, lebt auf einem Bauernhof mit seiner aus Frankreich stammenden Großmutter. Als er eines Abends von einem Sommerfest kommt, wird er Zeuge einer Vergewaltigung. Er steht Sophie bei und nimmt sie mit zu sich nach Hause. Als die junge Frau ein paar Wochen später verschwindet, sucht er sie überall, findet sie nach Monaten schließlich – und erfährt, dass sie in der Zwischenzeit von einem anderen Mann schwanger geworden ist. Trotzdem hofft Thibaut auf einen gemeinsamen Neuanfang. Dieser scheitert und führt zur Trennung. Bis Sophie ihn, Jahre später, wiedersehen will.

    Nach dem Debüt „Nashornvögel“ veröffentlichte Simone Regina Adams den mit dem Werner-Bräunig-Preis ausgezeichneten Roman „Die Halbruhigen“ sowie den Band „Glück“. Über ihre Novelle „Flugfedern“ (Klöpfer & Meyer, 2018) kommt die Autorin ins Gespräch mit Klaus Gülker (SWR).

    Foto: © Margit Müller

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg
    sowie Badische Zeitung

    Datum: 28.11.2018, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    29.11.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Lieb Lies, ich plage mich wie ein armer Hund mit meinen schlechten Stahlfedern und habe schon ein ganzes Kästchen durchprobiert, aber alle wollen entweder die Dinte nicht lassen, oder haben immer von Neuem Haare im Schnabel, als wenn ihnen ein Bart nachwüchse.“ – Annette von Droste-Hülshoff, Hauptfigur in Karen Duves „Fräulein Nettes kurzer Sommer“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 29.11.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    30.11.18
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Mareike Schneider

    Junge Literatur in WGs

    „Wos iech dee grood moachng dät?“ – Bitte was? Das ist Vogtländisch. Zum Hochdeutschen greift Franka Rabens Oma nur ausnahmsweise, „wie zu einer Waffe“. Gerade ist ihre vom Kunststudium desillusionierte Enkelin zu Besuch. Der Schauplatz: eine ostdeutsche Kleinstadt. Das Empfangskomitee: „ein delliger Hintern, umspannt von einer Kittelschürze, auf krampfaderigen Beinen“. Der Sommer geht ins Land, Franka bleibt. Während die Oma trotz Darmkrebs hartnäckig ihre Marotten pflegt.

    Die 1981 geborene Mareike Schneider fragt mit ihrem Romandebüt „Alte Engel“ (Rowohlt, 2018) nach Alter und Krankheit, Familie und Heimat – zart, tiefgründig, vogtländisch. Aus Leipzig kommt sie zur Freiburger „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Gene Glover/Agentur Focus

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 30.11.2018, 20 Uhr
    Ort: WG wird an dieser Stelle bekannt gegeben
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Mi
    05.12.18
    20:15
    Art of Being ...
    Außer Haus
    < >

    Art of Being … Dead

    Cut-up, mash-up, check-out

    „Klopfte man an die Gräber und fragte die Toten, ob sie wieder aufstehen wollten; sie würden mit den Köpfen schütteln.“ – Arthur Schopenhauer

    Wie begegnen wir Freund Hein, diesem „Skandal der Schöpfung“ (Elias Canetti)? Mit Anstand? Verzweiflung? Stoischer Ruhe? Gründen Selbstmordvereine? Nach einer Wiederholung der Ausgabe „Art of Being … Lazy“ (09.10., 20:15, Passage 46) widmen sich die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß in der neuesten Ausgabe der Reihe den letzten Dingen.

    Vertreter*innen der Weltliteratur wie Virginia Woolf, Joan Didion, Wolfgang Herrndorf, Lew Tolstoj und Daniel Kehlmann berichten von Begegnungen der letzten Stunde – manchmal auch von der Zeit danach. Mitgestaltet wird das literarische Endspiel wie stets von Schauspieler*innen des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Theater Freiburg, mit freundlicher Unterstützung des Carl-Schurz-Hauses und des Literaturhauses Freiburg

    Datum: 05.12.2018, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro (VVK: Theater Freiburg)

  • Fr
    07.12.18
    19:30
    Revue
    Literaturhaus
    < >

    Freiburger Kriminacht

    Kurzlesungen von sieben Autor*innen

    Zu Ehren des Krimi-Pioniers Friedrich Glauser ruft das Syndikat – ein Netzwerk von rund 750 Vertreter*innen des Genres – zum alljährlichen Krimitag auf. Von Augsburg bis Zürich, von Bamberg bis Berlin: Überall lesen Überzeugungstäter in der Woche um den 8. Dezember, Glausers Todestag, für einen guten Zweck.

    Unter dem Kommando von Anne Grießer und Alexa Rudolph überfallen folgende Autor*innen mit ihren aktuellen Kriminalgeschichten das Literaturhaus: Alexa Rudolph („Der letzte Spargel“), Thomas Erle („Das Lied der Wächter. Das Erwachen“), Ulrike Blatter („Korrekt getrennt“), Anne Grießer („Von Risiken und Nebenwirkungen“), Ulrich Land („Krätze eiskalt“), Volkmar Braunbehrens („Triadenspiel“) und Sascha Berst-Frediani („Reue“).

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mehr unter: www.das-syndikat.com

    Veranstalter: Syndikat, unter Beihilfe des Literaturhauses Freiburg

    Schirmherr: Ulrich von Kirchbach, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg

    Datum: 07.12.2018. 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Spenden willkommen

  • Mi
    12.12.18
    20:15
    Freiburger Andruck
    Außer Haus
    < >

    Catherine Meurisse: Olympia in Love

    Freiburger Andruck mit Ulrich Pröfrock

    Olympia ist Schauspielerin mit Leib und Seele. Ihr Traum: die Julia in Shakespeares Liebesdrama spielen. Allerdings weigert sie sich, auf die Besetzungscouch zu steigen, schließlich glaubt sie an die wahre Liebe. Als sie bei Dreharbeiten tatsächlich ihren Romeo kennenlernt, wird alles noch komplizierter: Die eifersüchtige Venus, Star der Orsay-Studios, setzt alles daran, ihre Konkurrentin auszustechen und Romeo für sich zu gewinnen.

    Der preisgekrönte Freiburger Comic-Übersetzer Ulrich Pröfrock stellt den neuen Geniestreich von Catherine Meurisse vor: In „Olympia in Love“ (Reprodukt, 2018) vereint die französische Karikaturistin Film, Malerei und Tanz, inszeniert mit viel Humor ihre eigene „West Side Story“ und verlegt diese kurzerhand ins Pariser Musée d’Orsay. Auf Deutsch erschien bisher ihr Comic „Die Leichtigkeit“, ebenfalls in Pröfrocks Übersetzung. Darin erzählt Meurisse vom Anschlag auf Charlie Hebdo im Januar 2015, dem sie nur durch Zufall entkam.

    Zeichnung: © Régis Loisel

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 12.12.2018, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

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  • Do
    13.12.18
    19:30
    Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Jess Jochimsen, Susanne Schmid, Ulrich Blumenbach und Katharina Knüppel

    Die letzten Seiten des zweiten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich knisternde Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Jess Jochimsen, Autor, Fotograf, Kabarettist, Musiker und verlässlicher Verfasser sommerlicher Literatur-Tipps in der Badischen Zeitung. Susanne Schmid aus der unbestechlichen Buchhandlung jos fritz, ebenfalls bekannt für zielgenaue Empfehlungen – auch musikalische: Glänzte bereits als DJane auf der Literaturhaus-Bühne. Der Übersetzer Ulrich Blumenbach, weithin geachteter Viel- und Querbeet-Leser. Auch gerühmt als deutsche Stimme von David Foster Wallace, dessen Roman „Infinite Jest“ er über sechs Jahre in einen „Unendlichen Spaß“ verwandelte. Vervollständigt wird das Quartett von Literaturhaus-Programmmacherin Katharina Knüppel.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden.

    Foto Jess Jochimsen: © Felix Groteloh

    Datum: 13.12.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    14.12.18
    15:00
    Wilder Freitag
    Literaturhaus
    < >

    Christine Nöstlinger: Eine Waghalsige!

    Wilder Vorlese-Freitag mit Wunschzettel-Werkstatt (für alle ab 5 Jahren)

    Mit „Die feuerrote Friederike“, „Maikäfer, flieg!“, „Geschichten vom Franz“ und 150 weiteren Büchern hat Christine Nöstlinger unzählige kleine und große Leser*innen geprägt. Die 1936 geborene Wienerin studierte Gebrauchsgrafik an der Akademie für Angewandte Kunst und arbeitete als Journalistin, bevor sie anfing zu schreiben. Waren andere Kinderbücher für sie „Pädagogikpillen, gewickelt in buntes Geschichterlpapier“, so erzählt die Astrid-Lindgren-Gedächtnis-Preisträgerin von Kindern, die schwach sein dürfen, aber nie verzagen. Ihre aufmüpfigen Figuren behaupten sich mit Witz gegen Ungerechtigkeiten, erobern mit Lust die Wirklichkeit. Im unverwechselbaren österreichischen Nöstlinger-Sound.

    Der 2018 verstorbenen Schriftstellerin widmen wir einen wilden Lesenachmittag: junge und erfahrene Nöstlinger-Fans stellen ihre Lieblingsbücher vor. Im Anschluss werden Wunschzettel gedruckt: für mehr Eis, weniger Streit und eine mutigere Welt!

    Foto: © privat

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 14.12.2018, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Karten kaufen

  • Mi
    19.12.18
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Druck- und Bücherfreund*innen

    in der Küche stehn wir beide
    rühren in dem leeren Topf
    schauen aus dem Fenster beide
    haben 1 Gedicht im Kopf
    – Friederike Mayröcker: „Requiem für Ernst Jandl“

    Zum Jahresausklang laden wir ein zu Suppe und Brot – gerahmt von einem Weihnachtsbazar mit Druckkunst. An der Wand Werke der Freiburger Künstler*innen Ludmilla Bartscht, Ulrich Birtel und Silke Jaspers, an der langen Tafel Freiburger Autoren, Übersetzerinnen und Bücherfreunde. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 10.12. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 19.12.2018, 12.30-14:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

  • Do
    20.12.18
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Was wirst du tun, wenn das alles vorbei ist? – Schreiben. Das Buch schreiben. Und damit das Kapitel ein für alle Mal abschließen. Und dann … dann vielleicht den Beruf wechseln und einen kaukasischen Schnellimbiss in Kreuzberg eröffnen.“ – Nino Haratischwili: „Die Katze und der General“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Dezember-Ausgabe unserer Reihe findet aufgrund der Weihnachtszeit nicht am letzten, sondern bereits am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Textbewerbungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 20.12.2018, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    • >

      September 2018

    • So
      09
      16:00

      Freileser

      Die literarische Badesaison ist eröffnet!

      Sommerfrische
      Außer Haus
    • >

      Oktober 2018

    • Di
      02
      16:00

      Grosse Pause: Schule des Übersetzens

      Für Deutsch- und Fremdsprachen-Lehrer*innen

      Große Pause
      Literaturhaus
    • Di
      02
      17:00

      Gläserne Übersetzer

      Live-Übersetzen mit Yvonne Eglinger und Cornelia Holfelder-von der Tann

      Werkstatt
      Literaturhaus
    • Do
      04
      20:00

      In Freiburg übersetzt: Vom Träumen

      Ausstellungseröffnung mit Kurzlesungen

      Ausstellungseröffnung
      Außer Haus
    • Fr
      05
      15:00

      Oliver Scherz: Ein Freund wie kein anderer

      Wilder Freitag mit Erdhörnchen- und Wolfsgeheul (ab 5 Jahren)

      Wilder Freitag
      Literaturhaus
    • Fr
      05
      19:30

      Olivier Guez: Das Verschwinden des Josef Mengele

      Lesung und Gespräch mit Guillaume Plas

      Lesung und Gespräch
      Außer Haus
    • Di
      09
      20:15

      Art of Being … Lazy

      Cut-up, mash-up, chill out

      Art of Being ...
      Außer Haus
    • So
      14
      15:00

      Ateliergemeinschaft Labor: Ich so du so

      Auftakt Lirum Larum Lesefest (ab 7 Jahren)

      Kinderbuchlesung
      Literaturhaus
    • Mi
      17
      19:30

      Karl-Heinz Ott: Und jeden Morgen das Meer

      Freiburger Andruck

      Freiburger Andruck
      Literaturhaus
    • Fr
      19
      15:00

      Im Wald

      Expedition mit Stift und Papier (für Jugendliche ab 13 Jahren)

      Expedition
      Literaturhaus
    • So
      21
      13:00

      Freiburgs neue Seiten

      30 Jahre Literatur Forum Südwest, 1 Jahr Literaturhaus

      Jubiläum
      Literaturhaus
    • Mi
      24
      19:30

      Esther Kinsky: Hain

      Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel

      Lesung und Gespräch
      Literaturhaus
    • Do
      25
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Werkstattgespräch
      Literaturhaus
    • Fr
      26
      19:30

      Nino Haratischwili: Die Katze und der General

      Lesung und Gespräch mit Martin Bruch

      Eröffnung Georgische Woche
      Literaturhaus
    • >

      November 2018

    • Do
      08
      19:30

      Herta Müller: Lebensangst und Worthunger

      Eröffnungslesung des 32. Freiburger Literaturgesprächs im Neuen Rathaus

      Literaturgespräch
      Außer Haus
    • Fr
      09
      15:00

      Franz Hohler: Am liebsten ass der Hamster Hugo / Spaghetti mit Tomatensugo

      Wilder Freitag mit Tiergedichten (für alle ab 4 Jahren)

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • Fr
      09
      18:00

      Katharina Adler: Ida

      Lesung und Gespräch

      Literaturgespräch
      Außer Haus
    • Fr
      09
      20:00

      Michael Lentz: Schattenfroh

      Lesung und Gespräch

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • Sa
      10
      10:00

      Jan Wagner / María Cecilia Barbetta / Brigitta Falkner

      Kurzlesungen mit Gespräch

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • Sa
      10
      15:00

      Elke Erb / Karen Duve / Bora Ćosić

      Kurzlesungen mit Gespräch

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • Sa
      10
      20:00

      Poesiefilme aus dem ZEBRA Poetry Film Wettbewerb 2018

      Kino im Literaturhaus

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • So
      11
      10:30

      Michael Köhlmeier: Bruder und Schwester Lenobel

      Lesung und Gespräch

      Literaturgespräch
      Außer Haus
    • So
      11
      16:00

      Maria Stepanova / Vladimir Sorokin

      Kurzlesungen mit Gespräch

      Literaturgespräch
      Literaturhaus
    • Do
      22
      19:30

      Marina Zwetajewa: Ich schicke meinen Schatten voraus

      Ilma Rakusa erzählt, Renate Obermaier liest

      Buchvorstellung
      Literaturhaus
    • Mi
      28
      20:00

      Simone Regina Adams: Flugfedern

      Freiburger Andruck

      Freiburger Andruck
      Außer Haus
    • Do
      29
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Werkstattgespräch
      Literaturhaus
    • Fr
      30
      20:00

      zwischen/miete: Mareike Schneider

      Junge Literatur in WGs

      zwischen/miete
      Außer Haus
    • >

      Dezember 2018

    • Mi
      05
      20:15

      Art of Being … Dead

      Cut-up, mash-up, check-out

      Art of Being ...
      Außer Haus
    • Fr
      07
      19:30

      Freiburger Kriminacht

      Kurzlesungen von sieben Autor*innen

      Revue
      Literaturhaus
    • Mi
      12
      20:15

      Catherine Meurisse: Olympia in Love

      Freiburger Andruck mit Ulrich Pröfrock

      Freiburger Andruck
      Außer Haus
    • Do
      13
      19:30

      Durchs Bücherjahr mit …

      Jess Jochimsen, Susanne Schmid, Ulrich Blumenbach und Katharina Knüppel

      Gespräch
      Literaturhaus
    • Fr
      14
      15:00

      Christine Nöstlinger: Eine Waghalsige!

      Wilder Vorlese-Freitag mit Wunschzettel-Werkstatt (für alle ab 5 Jahren)

      Wilder Freitag
      Literaturhaus
    • Mi
      19
      12:30

      Lange Tafel

      Bei Suppe und Brot mit Druck- und Bücherfreund*innen

      Lange Tafel
      Literaturhaus
    • Do
      20
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Werkstattgespräch
      Literaturhaus