• Mi
    24.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–26.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Do
    25.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–26.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Do
    25.03.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das Werkstattgespräch findet über Zoom statt. Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Antigone Kiefner und Philipp Brotz, der durch diese digitale Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.03.2021, 19:30 Uhr
    Eintritt frei

  • Fr
    26.03.21
    12:30
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    Freitag, 26. März, 12:3015:30 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Sa
    27.03.21
    18:00
    Außer Haus
    Livestream
    < >

    Jürgen Lodemann: Siegfrieds Ermordung

    Online-Vortrag, Grußwort: Bettina Schulte

    Zum 85. Geburtstag spricht der im Ruhrgebiet wie in Freiburg verwurzelte Bücher- und Filmemacher Jürgen Lodemann über eines seiner Herzensthemen: Siegfried aus Xanten, den Drachentöter. Und Nationalheld? Nein, widerspricht Lodemann mit Verve und einem vielseitigen Werk, das sich auch am Helden der Nibelungensage reibt. Der Alfred-Kerr-Preisträger und Erfinder der Anti-Bestseller-Liste – der nach wie vor unverzichtbaren „SWR Bestenliste“ – spricht über seine Neudeutung. Bettina Schulte (Badische Zeitung) eröffnet den Abend. Mit einer Gratulation an den Jubilar, einem Blick ins Werk. Glück auf!

    Foto: © Marc Doradzillo
    Veranstalter: Katholische Akademie in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg

    Datum: 27.03.2021, 18 Uhr
    Eintritt frei
    Anmeldung zur Online-Veranstaltung:
    mail@katholische-akademie-freiburg.de

  • Mi
    31.03.21
    19:15
    Außer Haus
    Livestream
    < >

    Julia Phillips: Disappearing Earth

    Lesung und Gespräch

    Nachholtermin!

    „Einen nahezu makellosen Roman“ nannte die New York Times das Debüt der amerikanischen Autorin Julia Phillips, der auf der Shortlist für den National Book Award 2019 stand: An einem Augustnachmittag werden an der Küste Kamtschatkas, der abgelegenen und rauen Halbinsel am nordöstlichen Rand Russlands, zwei junge Schwestern entführt. Die polizeilichen Ermittlungen verlaufen erfolglos. Das Echo ihres Verschwindens hallt in der engmaschigen Gemeinschaft wider. Philipps erzählt anhand von 13 weiblichen Stimmen, die alle durch ungelöste Verbrechen, Rivalitäten und Geheimnisse verbunden sind, wie das Leben in einer männerdominierten Gesellschaft und im Schatten der verschwundenen Sowjetunion aussieht. Disappearing Earth entführt uns in die graue Stadt Petropawlowsk und in die grandiosen Weiten der Tundra. René Freudenthal moderiert den Abend, die deutschen Textxtellen liest Doris Wolters.

    Foto: © Marc Doradzillo
    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus und Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V.

    Datum: 31.03.2021, 19:15 Uhr
    Empfohlener Unkostenbeitrag: 5€
    Anmeldung zum Livestream

  • Do
    08.04.21
    19:00
    Junges Literaturhaus
    Livestream
    < >

    Livestream mit Dita Zipfel

    Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (ab 12 Jahren)

    Die Veranstaltung wird verschoben!

    Geldsorgen, Drachenherzen, Superheldinnen! Frech und sprudelnd erzählt Dita Zipfel vom Leben einer unerschrockenen 13-Jährigen. Genial illustriert von Rán Flygenring, ausgezeichnet mit dem Jugendliteraturpreis 2020. Moderation: Jugendliche aus dem Jungen Beirat des Literaturhauses.

    Der Workshop per Post (ab 12 Jahren): Lass dich von Dita Zipfel zum Schreiben anstiften! Wahnsinns-Inputs gibt’s per Post – auf Bestellung: guede@literaturhaus-freiburg.de. Das Stück zum Buch: Ab 25.4.21 im Jungen Theater Freiburg.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Die Veranstaltung mit Dita Zipfel wird verschoben. Den neuen Termin geben wir so bald wie möglich bekannt.
    Weitere Informationen: guede@literaturhaus-freiburg.de

  • Mo
    26.04.21
    19:00
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Annette Merkenthaler und Helene Bukowski: Ortswechsel

    Künstlerbuch-Premiere

    Die Veranstaltung wird auf Montag, den 5. Juli verschoben.

    Die Freiburger Künstlerin Annette Merkenthaler trifft die Berliner Autorin Helene Bukowski. Im Künstlerbuch „Ortswechsel“ untersuchen sie Merkenthalers Installation „Das andere Fenster“: fotografisch und dichterisch. Wie ein Kunstwerk die urbane Landschaft verlässt und in die Natur zieht, zeigen und erzählen die beiden an diesem Abend im PEAC Museum.

    Fotos: © Annette Merkenthaler
    Veranstalter: PEAC Museum in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg

    Datum: 05.07.2021, 19 Uhr
    Eintritt frei
    Anmeldung telefonisch: 0761 / 510 66 06

  • Mi
    28.04.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Stipendium
    < >

    Radau fürs Kinderbuch: 3 Stipendien für Künstler*innen

    Einsendeschluss: 28.04.2021

    Skizzen in der Schublade, Figuren im Kopf, Geschichten im Ärmel? Angesichts der aktuellen Umstände und Einschränkungen unterstützen drei „Radau-Stipendien“ des Literaturhauses Freiburg Ideen und kreative Allianzen für die Entwicklung von Kinderbuch-Projekten in Höhe von je 5.000 Euro. Ermöglicht wird „Radau“ durch den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und weitere Partner*innen.

    Zielgruppe: Autor*innen und Gestalter*innen als Künstler*innen-Duos sowie interdisziplinär arbeitende Einzelpersonen
    Bewerbungsfrist ist der 28.04.2021 (digital an: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Stipendien-Zeitraum: Mai-Juli 2021, Workshops in Freiburg: zwei Tage im August oder September 2021

    Zur Ausschreibung hier entlang

  • Do
    29.04.21
    17:00
    Digital
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club Digital: Yeah Yeah Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Anmeldung zum Zoom-Treffen bis zum 27. April unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um unsere japanische Schnelldruckmaschine Risograph. Nach eigenen Ideen und Entwürfen entstehen kleine und große Kunstwerke im mechanischen Siebdruckverfahren. Im Anschluss an ein Zoom-Treffen drucken geübte Gestalter*innen im Literaturhaus. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger
    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e.V.

    Datum: 29.04.2021, 17–21 Uhr
    Eintritt: 7/5 Euro
    (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)
    Anmeldung zum Zoom-Treffen:
    info@literaturhaus-freiburg.de

  • Do
    06.05.21
    10:00
    Tagung
    Außer Haus
    < >

    Von Erbfeinden zu guten Nachbarn

    Tagung zu den deutsch-französischen Beziehungen

    Der Deutsch-Französische Krieg von 1870/71 markiert einen Einschnitt der europäischen Geschichte. Er bereitet den Boden für die beiden Weltkriege und das Völkerschlachten des 20. Jahrhunderts. Dieser Krieg legt die Saat für eine Erbfeindschaft, die für drei Generationen das Verhältnis zwischen Deutschen und Franzosen vergiftet.

    150 Jahre danach blickt die Tagung zurück: In einem deutsch-französischen Dialog gehen Hélène Miard-Delacroix und Andreas Wirsching der Frage nach, wie die Entwicklung „Von Erbfeinden zu guten Nachbarn“ (Reclam Verlag, 2019) nach 1945 möglich wurde. Mit ihnen und vielen weiteren Gästen werden die Thesen des Buches erörtert und diskutiert, was zu tun ist, um diese gute Nachbarschaft auch in Zukunft zu erhalten.

    Foto: © Joshua Fuller

    Eine Veranstaltung der Katholischen Akademie in Kooperation mit dem Centre Culturel Français Freiburg, dem Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, dem Historischen Seminar der Universität Freiburg und dem Literaturhaus Freiburg

    Programm zum Download
    Anmeldung für die digitale Tagung hier
    Datum: 06.05.2021, 10-13 Uhr

  • Do
    06.05.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Markus Orths und Karl-Heinz Ott

    über Große Geister

    Die Veranstaltung wird live auf YouTube gesendet.

    Ein Freiburger Werkstattgespräch über das Lesen und Schreiben, die eigenen Themen und Verwandtschaften in der Kunst: Karl-Heinz Ott legte zuletzt essayistische Bücher zu Hölderlin und Beethoven vor, in Markus Orths’ aktuellem Roman treffen sich Stan Laurel und Thomas von Aquin im Dunkeln. Nach lichten Inspirationen fragt Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 06.05.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Spende erwünscht
    Zum Livestream

  • Fr
    07.05.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Livestream mit Judith Hermann: Daheim

    Lesung und Gespräch

    Die Veranstaltung wird live über #inFreiburgzuhause gesendet.

    Bücher von Judith Hermann sind seit jeher ein Ereignis: Schon das Debüt „Sommerhaus, später“ von 1998 machte sie schlagartig berühmt. Es folgten drei Erzählbände und ein Roman. Mit „Daheim“ (Fischer, 2021) legt die Berliner Autorin nun ihren zweiten Roman vor, die Geschichte eines Aufbruchs.

    Vollends verschwunden ist das Hauptstadtflair aus den ersten Erzählungen: Das Meer taucht auf, die Landschaft an der Küste. Judith Hermann erzählt eindringlich von einer Frau, die sich fragt, ob sie heimisch werden könnte oder ob sie weiterziehen soll. Von der Geschichte des Augenblicks, in dem das Leben sich teilt, eine alte Welt verlorengeht und eine neue entsteht. Durch den Abend führt der Literaturkritiker Christoph Schröder.

    Foto: © Michael Witte

    Datum: 07.05.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Zum Livestream
    Spende erwünscht

  • Fr
    14.05.21
    16:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Kritzeln, Stempeln, Schnitzen

    Wilder Freitag als Stempelwerkstatt für Eltern und Kinder (ab 8 Jahren)

    Die Veranstaltung findet als Online-Workshop statt. Material-Päckchen erhalten die Familien vorab per Post.

    Ärmel hochgekrempelt, Schnitzmesser gezückt: Aus Radiergummis, Korken und Holz entstehen in wenigen Handgriffen erstaunlich einfache Stempel und famose Druckstöcke. Die im Nu auf Papier und Postkarten verewigt werden. Auf zum „Wilden Freitag“, in die Literaturhaus-Stempelwerkstatt!

    Foto: © Marc Dorazillo
    Mitveranstalter: Väteraktionstage, Freiburger Bündnis für Familie

    Datum: 14.05.2021, 16–18 Uhr
    Eintritt: kostenfrei

    Anmeldung zum Zoom-Treffen bis zum 10.5. unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

  • Di
    18.05.21
    19:30
    Literaturhaus
    Freiburger Andruck
    < >

    Albert Camus und Maria Casarès: Schreib ohne Furcht und viel

    Freiburger Andruck mit Tobias Scheffel

    Diese Veranstaltung wird live über #inFreiburgzuhause gesendet.

    Im Frühjahr 1944 lernen sie sich im besetzten Paris kennen: der Schriftsteller Albert Camus und die Schauspielerin Maria Casarès. Wenig später beginnt eine leidenschaftliche Liebesgeschichte, die anderthalb Jahrzehnte währt – bis zu Camus´ tragischem Unfalltod. Welche Intensität diese Liebe hatte, welche Höhen und Tiefen sie durchlebte, das dokumentiert ausführlich und eindrucksvoll der Briefwechsel der beiden. In einer höchst poetischen Sprache versichern sie einander ihre Liebe, tauschen sich aus über Alltägliches wie über die großen Ereignisse in Politik und Literatur.

    Über den zum ersten Mal mit seinen Kolleginnen Claudia Steinitz und Andrea Spingler ins Deutsche übertragenen Briefwechsel kommt der Freiburger Übersetzer Tobias Scheffel mit dem Chefdramaturgen des Theater Freiburg Rüdiger Bering ins Gespräch. Gemeinsam mit der Schauspielerin Anja Schweitzer liest er ausgewählte Briefe.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 18.05.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: Spende erwünscht
    Zum Livestream

  • Mi
    19.05.21
    20:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    zwischen/miete: Berit Glanz

    Junge Literatur im Livestream

    Die Veranstaltung wird über YouTube livegestreamt. Die „zwischen/miete“ zieht in den Literaturhaus-Saal ein und macht es sich dort gemütlich. Berit Glanz wird zugeschaltet.

    „Die ‚Pixel‘ des digitalen Zeitalters und die ‚Tänzer‘ der Weimarer Republik führt Berit Glanz zusammen in einer Geste der Verweigerung. Man kann einfach nur staunen“, so Julia Encke (FAZ) über den Debütroman „Pixeltänzer“ (Schöffling, 2019). Zu Gast ist die Hebbel-Preisträgerin in der Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © privat
    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 19.05.2021, 20 Uhr
    Livestream: Spende erwünscht
    Zum Livestream

  • Fr
    21.05.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Entfällt: Peter-Huchel-Preisträger: Marcel Beyer und Henning Ziebritzki

    Die Veranstaltung entfällt. Lesungen, Laudationes und Dankesworte finden Sie ab dem 21. Mai unter www.peter-huchel-preis.de

    Zwei Preisträger, ein Abend voller Gedichte: Nach der Verleihung des vom Land Baden-Württemberg und dem SWR gestifteten Peter-Huchel-Preises stellen Marcel Beyer und Henning Ziebritzki ihre ausgezeichneten Bände in Freiburg vor. Durch den Abend führen Kristina Maidt-Zinke und Norbert Hummelt.

    Fotos Ziebritzki und Beyer: © Björn Klein, Jürgen Bauer
    Mitveranstalter: SWR

  • Do
    10.06.21
    17:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Stream! Lesung mit Dita Zipfel

    Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte (ab 12 Jahren)

    Nachhol-Termin! Die Veranstaltung wird über YouTube gesendet.

    Lucie glaubt an einen Jackpot, als sie den Aushang findet. Ein völlig überbezahlter Gassigeh-Job! Doch es stellt sich heraus: Der Hund ist schon lange tot, der Zettel das Täuschungsmanöver eines verrückten Alten namens Klinge, der einen Ghostwriter für sein Kochbuch sucht. Aber ganz ehrlich: Im Alltagswahnsinn eines Teenagers mit Patchwork-Familie, Verliebtsein und Taschengeldnöten erscheint Klinge gar nicht so merkwürdig. Selbst wenn er angeblich 27 Salti nacheinander springt und Feen die klitzekleinen Zähne ausschlägt.

    Dita Zipfel hat mit „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ (Hanser, 2019) ein herrlich unkonventionelles Jugendbuch geschrieben. Frech, sprudelnd und genial illustriert von Ran Flygenring erzählt es vom turbulenten Leben einer unerschrockenen 13-Jährigen. Moderiert wird die Lesung von Jugendlichen aus dem Jungen Beirat des Literaturhauses.

    Cover-Ausschnitt: © Carl Hanser Verlag

    Datum: 10.06.2021, 17–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    13.06.21
    11:00
    Literaturhaus
    Performance
    < >

    Jasmine Tutum: Other Others, Entangling Urgencies

    Performance

    Die jüngste Arbeit der Freiburger Künstlerin Jasmine Tutum ist eine poetische Untersuchung der vielen Facetten des Andersseins, der Zugehörigkeit und Entfremdung. Musikalisch begleitet begibt sich Tutum auf die Spuren diskontinuierlicher Landschaften von Westafrika über den amerikanischen Kontinent bis nach Europa.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltung des Festivals „Dear White
    People – Let’s break the silence!“ in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 13.06.2021, 11–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Anmeldung hier

  • Fr
    18.06.21
    19:30
    Literaturhaus
    Performance
    < >

    Keren Cytter: Business Class

    Performance

    Für „A Day’s Work“ wird die Künstlerin Keren Cytter die Simulation einer Probe ihrer aktuell entstehenden Performance „Business Class“ im Literaturhaus inszenieren. Dabei probt Cytter mit zwei nicht-professionellen Schauspielerinnen einen spezifischen Ausschnitt aus der Performance und verfolgt den Prozess des Auswendiglernens und der körperlichen Interpretation des geschriebenen Wortes bis zum Entstehen einer Lesung. Abschließend wird der entsprechende Abschnitt als Aufzeichnung der Original-Performance präsentiert. Veranstaltungssprache: Englisch.

    „Woman: Once when I was in Paris I went to buy earrings for Isabelle, my then sister in law. It was a huge department store high ceilings and escalators. As I was walking and looking at the jewels, I see this cool-looking young woman, walking around the store. I smiled at her and she smiles back. She seemed so nice and friendly. I had to introduce my self to her. So I’m walking to her with my hand like that, and I bump my head in the mirror…. I ran away from the store. That was the last time I saw me.”

    Mit: Keren Cytter, Inka Meißner, Laurie Mlodzik, Sarah Lehnerer

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltung der Biennale für Freiburg in Kooperation mit dem Deutschen Tagebucharchiv und dem Literaturhaus. Im Rahmen von „A Day’s Work“ – ein Projekt von Jackie Grassmann, Inka Meißner, Sarah Lehnerer, eingeladen von der Biennale für Freiburg

    Datum: 18.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Anmeldung hier

  • Di
    22.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89; online an dieser Stelle

  • Di
    22.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Felicitas Hoppe: Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Wer glaubt, Frauen in Märchen seien nur schön, der hat weit gefehlt. Sie können sekundenschnell von der Sonne zum Mond wandern und Stroh zu Gold spinnen, sie schütteln Silber aus Bäumen, zähmen Bären, verhandeln mit Zauberern, Hexen und Fröschen, die sie nach Lust und Laune zu Prinzen schlagen. Die preisgekrönte Schriftstellerin und kundige Märchenexpertin Felicitas Hoppe lädt ein zu einem Streifzug durch die Märchenwelt: Im Gespräch mit jungen und jugendlichen Leserinnen beschwört sie die Leuchtkraft der Grimmschen Frauenfiguren und erschließt „Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen” (Reclam, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Michael Köhlmeier: Die Märchen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Als Kind hat Michael Köhlmeier traditionelle Märchen gehört oder gelesen – heute schreibt er die Märchen unserer Zeit! Keine Nacherzählungen bekannter Stoffe, sondern eigene Geschichten. Von der traurigen Frau und dem neidischen Arzt, von Schneeblume und Kasgsichtl: „Wild, witzig und wuchtig. Schaurig und schön, mit einem Schuss Melancholie“ (Frankfurter Rundschau). Hinter sprechenden Tieren und schweigenden Menschen tönt die alte Frage aus dem „geheimsten aller geheimen Märchen“. Was ist aus den ersten Menschen geworden, nachdem sie aus dem Paradies vertrieben wurden? Denn weil sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute … Michael Köhlmeier, bekannt als enthusiastischer Vermittler von Märchen und Sagen in Büchern, im Rundfunk und Fernsehen, liest und erzählt „Die Märchen“ (Hanser, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Literaturhaus

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 23.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    20:30
    Junges Literaturhaus
    Lesekonzert
    < >

    Ulrike Almut Sandig: Horch, wie es grimmt

    Freiluft-Lesekonzert, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Uralte Bilder, den Träumen und Albträumen der Menschen entsprungen – für Ulrike Almut Sandig ist jedes Märchen pure Poesie und Fremdsprache zugleich. Seit langem beschäftigt sich die Berliner Dichterin mit den Kinder- und Hausmärchen der Grimms, gießt sie in neue, eindringliche Formen, im Rhythmus vertrauter Redewendungen und Beschwörungsformeln. Die Stimme und Performance der Klangkünstlerin verleihen den Zeilen zusätzliche Intensität – live, geloopt oder untermalt von elektronischer Musik. Ein traumhaftes Lesekonzert: herzlich willkommen!

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 24.07.2021, 20:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

    Ausverkauft

  • Do
    01.07.21
    19:30
    Literaturhaus
    Performance
    < >

    Robert Stadlober: Hyperion

    Eine Performance

    Jetzt unterstützen!

    Vor 250 Jahren wurde Friedrich Hölderlin geboren, vor 220 Jahren veröffentlichte er seinen Briefroman „Hyperion“, vor 50 Jahren kam der erste Synthesizer für den Hausgebrauch auf den Markt. Diese Ereignisse mögen auf den ersten Blick nur willkürlich zusammenhängen.

    Für den Schauspieler und Musiker Robert Stadlober aber ist klar: Hätte Hölderlin Zugriff auf einen Synthesizer gehabt, noch dazu auf einen Minimoog, er hätte ihn mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit genutzt. Für seinen Hyperion. Er hätte ihn die Gestade Europas umsegeln lassen, zu den Klängen aus magischen, elektronischen Kisten, die sich mit seinen Versen zu hymnischen Gesängen an die Kraft des Aufbruchs verbunden hätten. Heute Abend sticht an seiner statt Robert Stadlober in See – um zwischen und in den Worten Hölderlins die Töne zu finden, die wir bis dato überhört haben.

    Foto: © Christoph Eberle

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2020 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 01.07.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mo
    05.07.21
    19:00
    Außer Haus
    Buchpremiere
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    Annette Merkenthaler: Vorstellung Künstlerbuch Ortswechsel

    Mit einer Lesung von Helene Bukowski

    Anlass für Annette Merkenthalers neues Künstlerbuch ist die Installation „Das andere Fenster“. Von 2008 bis 2019 stand sie auf dem Parkplatz des Unternehmens Alexander Bürkle, gegenüber des PEAC und zum Museum gehörend. Seit Herbst 2019, dem Abbau der Installation, lehnen die beiden Foto-Bildplatten im Garten der Künstlerin an einer Mauer.

    Ihr Künstlerbuch beinhaltet neben einer Dokumentation der ortsbezogenen Installation eine Auswahl von fotografischen Arbeiten, aufgenommen nach dem „Ortswechsel“ von Merkenthaler selbst. Es enthält zudem eine kunstwissenschaftliche Reflexion von Julia Galandi-Pascual sowie einen Beitrag von Helene Bukowski. Die Berliner Autorin lernte Annette Merkenthaler und ihre Arbeit bei einem Schreibstipendium innerhalb des Freiburger Stadtjubiläums 2020 kennen und nahm die Einladung an, einen literarischen Text zum „Ortswechsel“ zu schreiben.

    Im Rahmen der Veranstaltung kommt Annette Merkenthaler mit Julia Galandi-Pascual über die Installation, ihren Ortswechsel und das neue Künstlerbuch ins Gespräch. Helene Bukowski liest ihren Beitrag sowie einen Auszug aus dem in Freiburg begonnenen Roman.

    Foto: © Literaturhaus

    Veranstalter: PEAC Museum in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg

    Datum: 05.07.2021, 19 Uhr
    Ort: PEAC Museum, Robert-Bunsen-Straße 5
    Eintritt frei
    Anmeldung telefonisch bei PEAC: 0761 / 510 66 06

  • Di
    06.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Lesung
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    Markus Ostermair: Der Sandler

    Lesung und Gespräch

    „Große Literatur und Aufklärung in einem“, so Alex Rühle (Süddeutsche Zeitung): „Wann hätte je ein literarischer Text das Leben auf der Straße derart tief beleuchtet?“ Der Debütroman „Der Sandler“ (Osburg Verlag, 2020) erzählt von der Scham des sozialen Abstiegs – und diese Scham macht die Betroffenen schweigen. Der Sprachlosigkeit der Obdachlosen setzt Markus Ostermair eine Sprache entgegen, die nahe an ihr Leben heranführt, ohne zu werten, zu romantisieren oder voyeuristisch zu sein.

    Foto: © Literaturhaus

    Themenwoche Obdach, veranstaltet vom Theater im Marienbad in Zusammenarbeit mit
    Obermaier/Spagl und Freiburg 900 + 1, Literaturhaus Freiburg

    Datum: 06.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Theater im Marienbad, Marienstraße 4
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    07.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Preisträger*in des Deutschen Preises für Nature Writing

    Lesung und Gespräch mit Andreas Rötzer

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    „Natur ist unglaublich, sie ist ein Wunder. Etwas wächst, entwickelt sich, ohne dass es im menschlichen Sinne gemacht ist. Eigentlich müsste das ein beständiger Schock sein, aber wir haben uns daran gewöhnt und nehmen das gleichgültig hin“, schreibt die Autorin Marion Poschmann, die 2017 den ersten Deutschen Preis für Nature Writing erhielt. In diesem Jahr vergibt der Berliner Verlag Matthes & Seitz zum fünften Mal in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung für literarische Werke, die Naturwahrnehmung und -begegnung in Sprachlandschaften verwandeln. Für ihre künstlerische Reflexion wurden bislang u. a. Ulrike Draesner, Daniela Danz und Sabine Scho ausgezeichnet.

    Den Deutschen Preis für Nature Writing 2021 erhalten Mara-Daria Cojocaru und Bernd Marcel Gonner, wie der Verlag Matthes & Seitz am 5. Juli bekannt gegeben hat. Herzlichen Glückwunsch und auf bald beim „Weltgarten“! Bernd Marcel Gonner reist nach Freiburg, Mara-Daria Cojocaru wird digital zugeschaltet. Durch die Veranstaltung führt Matthes & Seitz-Verleger Andreas Rötzer.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Mi
    07.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Judith Schalansky, Andreas Rötzer: Klassiker des Nature Writing

    Lesung und Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Von Weltflucht zu Weltwahrnehmung: Herausgeberin, Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky erkundet im Gespräch mit Verleger Andreas Rötzer, wie wir heute auf ewige und neu übersetzte Klassiker etwa von Henry David Thoreau, John Muir, Edward Abbey oder Nan Shepherd schauen. „Nature Writing ist kein Trostpflaster für sinnentleerte Großstädter, die in einer idealisierten Natur jene Ursprünglichkeit und Wildheit wiederzufinden suchen, die ihrem Leben abhandengekommen sind. Nature Writing ist vielmehr ein notwendiges Korrektiv zur technischen Epoche des Anthropozän“, befindet der Philosoph Jürgen Goldstein mit Blick auf das 200 Jahre alte Genre.

    Welche Positionen das aktuelle Nachdenken und Schreiben über die Natur prägen, erfragt die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Annette Pehnt bei diesem Gang durch die weithin beachtete Matthes & Seitz-Reihe „Klassiker des Nature Writing“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Do
    08.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Robert Macfarlane: Natur schreiben

    Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Er gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen des Nature Writing im englischsprachigen Raum: Der britische Schriftsteller Robert Macfarlane erkundet in einfühlend-poetischer und zugleich präziser Sprache Landschaften und Orte, Natur und Menschen. Seine Geschichten erforschen unwegsame Moore und abgelegene Inseln abseits des Straßenatlas („Karte der Wildnis“, 2015), lauschen den alten Legenden entlang von Feld- und Seewegen („Alte Wege“, 2016), bergen die aus unserem Alltag verschwindenden Worte für eine einst nahe Natur („Die verlorenen Wörter“, 2018) und wandern durch das weitverzweigte „Unterland“ (2021) ebenso wie hinauf zu den Bergspitzen („Berge im Kopf“, 2021).

    Mit Schriftstellerkollegin Annette Pehnt diskutiert der mit der Hay Festival Medal for Prose und dem E. M. Forster Award for Literature ausgezeichnete Autor über sein Werk. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Pehnt liest aus den deutschen Übersetzungen, Macfarlane wird per Zoom zugeschaltet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    08.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Jutta Person, Katrin Schumacher und Florian Werner: Korallen, Füchse, Schnecken

    Lesung und Gespräch zu „Naturkunden“

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Seit 2013 verblüffen und begeistern die von Judith Schalansky herausgegebenen „Naturkunden“. Der Name der Matthes & Seitz-Reihe ist Programm: Hier wird keine bloße Wissenschaft betrieben, sondern leidenschaftliche Erforschung der Welt, kundig, anschaulich und im Bewusstsein, dass sie dabei vor allem vom Menschen erzählt.

    Heute erzählen die Journalistinnen und Literaturkritikerinnen Katrin Schumacher und Jutta Person sowie der Schriftsteller Florian Werner von ihren Expeditionen. Person, die sich in einem der erfolgreichsten Bände der Reihe bereits der Esel angenommen hat, taucht ein in die rätselhafte Welt der Korallen. Schumacher folgt den Fährten der Füchse. Und Werner heftet den Blick – nach seiner Kult-Kulturgeschichte „Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung“ (2009) – auf die schillernden Spuren der Schnecken. Ein Gespräch mit Judith Schalansky: über faszinierende Lebewesen und darüber, was sie verbindet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Hans Jürgen Balmes: Der Rhein – Biographie eines Flusses

    Lesung und Gespräch mit Simone Schröder

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Sechs Jahre lang hat Hans Jürgen Balmes, der heute als Editor-at-Large bei den S. Fischer Verlagen tätige Lektor, Übersetzer und Herausgeber, den Rhein bereist, erwandert, mit dem Kajak befahren. Auf fast 600 Seiten führt seine gerade erschienene Natur- und Kulturgeschichte am Fluss entlang in die Seele einer Landschaft. Einst entsprang der Rhein an seiner heutigen Mitte, wo in einem tropischen Meer Seekühe lebten. Er schuf sich sein Bett stromauf und besitzt eine erstaunliche Geologie. Noch heute leben hier die ältesten Geschöpfe Europas. Gleichzeitig ist der Rhein geprägt von Eingriffen des Menschen. Kein anderer Fluss versammelt so viele Widersprüche in sich – er ist Grenze, Verkehrsweg, Fluchtroute und Lebensader.

    Ins Gespräch mit dem Autor tritt Simone Schröder, Expertin für Naturessayistik und ilb-Programmleiterin. Über Begegnungen mit Menschen, die den Rhein zu ihrer Sehnsucht und Lebensaufgabe gemacht haben. Über die Stille und das unerschöpfliche Fließen der Geschichten.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse erhältlich!

  • Fr
    09.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Bartholomäus Traubeck, Anja Utler und Simone Schröder: Erscheinungsräume der Natur

    Lesung, Performance, Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Ein Dialog zwischen den Künsten, mit der Natur: Die Dichterin, Essayistin und Übersetzerin Anja Utler liest aus ihrem aktuellen Band „kommen sehen“ (Edition Korrespondenzen, 2020), der als poetischer Monolog aus der Zukunft zu einer Art Lobgesang auf die Ökologie anhebt. „Der poetische Eingriff erlöst nicht“, schreibt Utler, „er geht Verwachsungen durch, kriegt gerade dadurch die Finger in das, was ist und was sein kann (…)“. Verwachsungen und Variationen spürt auch der bildende Künstler Bartholomäus Traubeck nach. Seine Installation „Years“ übersetzt Jahresringe von Bäumen in Klaviermusik.

    Nach Lesung und Performance kommen die beiden Künstler*innen mit der Literaturwissenschaftlerin Simone Schröder ins Gespräch, die zu poetischen und epistemologischen Fragen des naturessayistischen Genres forscht. Durch einen Abend zu Inspiration und Erkenntnis bei der Wandlung von Naturerfahrung in Kunst führt Hans Jürgen Balmes.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    21:45
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Nikolaus Geyrhalter: Erde

    Film-Screening, Einführung: Florian Fromm (KoKi)

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    „Betrachtet man die Erde als Organismus, dann ist die Erdkruste als Haut das filigranste Organ“, so Nikolaus Geyrhalter über „Erde“ (2019, 115 min.). Sein mit dem Berlinale-Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichneter Dokumentarfilm beobachtet, wie Milliarden Tonnen Erde von Menschenhand bewegt werden – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Kommentarlos richtet der Wiener Regisseur, Produzent und Kameramann den Blick in Steinbrüche und Minen, lässt ihn über Großbaustellen und Kohleabbaugebiete schweifen. Im Namen des Fortschritts knattern und rattern die Maschinen von Europa bis nach Nordamerika. Zwischen der mechanisierten Choreographie kommen Arbeiter*innen und Wissenschaftler*innen zu Wort. Mit seinem Film schafft Geyrhalter eine Bestandsaufnahme der Wunden unserer Erde.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 21:45 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    10.07.21
    12:00
    Literaturhaus
    Weltgarten
    < >

    Bartholomäus Traubeck: Years

    Installation

    Bitte beachten: Die Schau schließt bereits um 17 Uhr.

    Während ein Baum Jahr für Jahr wächst, teilt sich die Wachstumsschicht, das Kambium, und stößt die neu gewonnenen Zellen nach innen und außen ab – es entstehen Jahresringe. Sie verkörpern das Alter des Baums, seine Stärke und Dicke. Für den in Österreich schaffenden Medienkünstler Bartholomäus Traubeck sind sie die Quelle der Daten, die seine Installation „Years“ in Klaviermusik übersetzt. Er legt quer geschnittene Baumscheiben auf den Plattenspieler – ein Lichtsensor ersetzt die Tonnadel – und lässt die Holztextur von Algorithmen analysieren und in Musik transformieren. Die schnell wachsende Fichte mit ihren dicken Jahresringen erzeugt minimalistische Klangfolgen, das dichte Holz der Walnuss birst hingegen beinahe vor Komplexität und Rhythmus. Allein die Tonart wird vom Künstler bestimmt: So erklingt die Fichte in a-Moll, die Esche in c-Moll.

    Der Literaturhaus-Saal verwandelt sich an diesem Tag in eine Naturphilharmonie. Inmitten junger Bäume wuchern Sounds von Fichte, Esche, Walnuss und Buche. Herzlich willkommen zum Baumkonzert!

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit der Baumschule Vonderstraß

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 12–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Sa
    10.07.21
    19:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Marcel Beyer, Daniela Danz und Esther Kinsky: Dämonenräumdienst, Wildniß, Schiefern

    Lesung und Gespräch

    Diese Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit; Open-Air-Reservierungen verfallen leider.

    Auf die Slate Islands, eine kleine Inselgruppe vor Schottlands Westküste, führt Esther Kinskys Gedichtband „Schiefern“ (Suhrkamp, 2020). Hier sucht sie nach Erinnerung, die ein ähnlicher Metamorphit ist wie der Schiefer, ein Schichtwerk in Bewegung, unvorhersehbaren Wandlungen unterworfen. Von der Geisterstadt Prypjat, der „Stadt der Avantgarde“ und vielen anderen Orten erzählt „Wildniß“ (Wallstein, 2020) von Daniela Danz – ebenso wie von der „Wildnis der Rede“. Mit „Farn“ ist der erste Teil des mit dem Peter-Huchel-Preis 2021 ausgezeichneten Bands „Dämonenräumdienst“ (Suhrkamp, 2020) von Marcel Beyer überschrieben, nach dem Auftaktgedicht: „Ich lebe dort, wo ich verbreitet bin, / bei meiner Farnverwandschaft, (…)“.

    Im Gespräch mit der Dichterin Dagmara Kraus führt dieser Abend durch die aktuellen Bände von drei der profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartslyrik und fragt nach der Natur als Gelände, Wortschatz, Gegenüber.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 19 Uhr
    Ort: Baumschule Vonderstraß, Humbergweg 14, verlegt ins Literaturhaus
    Eintritt: 9/6 Euro

  • So
    11.07.21
    10:30
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Ernst Paul Dörfler: Nestwärme

    Lesung und Vogelwanderung

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, im Waldhaus statt.

    Nach drei Jahren bürokratischer Hürden und staatlicher Prüfungen erschien 1986 Ernst Paul Dörflers erstes Buch „Zurück zur Natur?“ und wurde zum Kulturbuch der ostdeutschen Umweltbewegung. Wenig später zog der promovierte Ökochemiker, Naturschützer und Autor mit seiner Familie nach Ostberlin, um dort die Grüne Partei der DDR mitzugründen und eine ökologische Politik zu fordern. Sein jüngstes Buch „Nestwärme“ (Hanser, 2019) ist eine Liebeserklärung an die Vögel, ein Appell an das Umweltgewissen unserer Gesellschaft und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten: Faire partnerschaftliche Beziehungen, ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr und Gewaltverzicht – die Vogelwelt scheint unserer einiges vorauszuhaben.

    „Ernst Paul Dörfler ist nicht nur ein bedeutender Naturschützer. Er ist auch ein intimer Kenner bedrohter heimischer Vogelarten“, sagt Jonathan Franzen. Als solcher lädt Dörfler im Anschluss der Lesung zu einer Vogelwanderung ein.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 11.07.2021, 10:30 Uhr
    Ort: WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6
    Eintritt: 9/6 Euro

    Die Personenzahl für die Wanderung ist begrenzt. Anmeldung unter info@literaturhaus-freiburg.de

  • So
    11.07.21
    18:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Lauben lesen

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, in Schrebergärten in der Wonnhalde statt.

    Zum Finale des „Weltgarten“ öffnen sich Schrebergärten in der Freiburger Wonnhalde. Ein Abend, drei Entdeckungen!

    Lukas Jüliger: Unfollow
    Kuration: zwischen/miete

    Für sein Debüt „Vakuum“ (2013) wurde der Berliner Illustrator Lukas Jüliger als neues Talent gefeiert. Mit der Graphic Novel „Unfollow“ (Reprodukt, 2020) legt er seine bislang umfangreichste Arbeit vor. In kühlen Blau-Rot-Kolorierungen erzählt Jüliger die Geschichte von „Nature’s Own YouTuber“ Earthboi, der fernab der menschlichen Zivilisation sein Wissen und seine Erinnerungen an den Ursprung allen Lebens im Internet teilt. Er weiß, welche Rolle ihm dabei zukommt, die Erde zu heilen. Und welche den Menschen. Mitreißend spinnt Lukas Jüliger eine moderne Fabel über alternative Lebensentwürfe, die Klimakrise und die bizarren Auswüchse der Influencer-Kultur. Zu Gast ist der 1988 geborene Künstler in der Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Saskia Hennig von Lange: Der Baum denkt
    Einführung: Friederike von Wallmoden

    „Viele sind gekommen. Ich höre, wie sie reden, trotz des Rauschens im Hintergrund, und ich höre, was sie sagen, während sie an mir herumklopfen, in mich hineinschauen, mein Holz zwischen ihren Fingern zerreiben.“ Die über vierhundert Jahre alte Gerichtslinde ist am Ende ihres Lebens angelangt – und erinnert sich an Stürme und Kriege, an Liebesschwüre und vor allem an Marie, die schon als Kind Zuflucht bei ihr suchte. Zwei Jahre lang hat die Autorin und Kunstwissenschaftlerin Saskia Hennig von Lange Geschichten rund um einen der ältesten Bäume in Oberursel gesammelt und zu Papier gebracht. Poetisch strömen die Gedanken der Linde, entfaltet sich ihre Sichtweise auf die Natur und uns Menschen. Eine Lesung, eingeführt von Friederike von Wallmoden.

    Harry Martinson: Schwärmer und Schnacken
    Eine Hommage von Jürgen Reuß

    Obwohl sein Name in der internationalen Literaturwelt längst ein Begriff ist, bleibt der schwedische Schriftsteller Harry Martinson in Deutschland nahezu unbekannt. Für sein von Natur und Reisen geprägtes OEuvre, „das den Trautropfen einfängt und das Weltall spiegelt“, erhielt er 1974 den Nobelpreis für Literatur. Nun entdeckt der Berliner Verlag Guggolz seine Naturessays wieder. Der Freiburger Übersetzer Jürgen Reuß stellt Martinsons von Mohnkapseln, Baum-Weißlingen, Wasservögeln und Erdgerüchen bevölkertes Werk vor. Ein Werk von atemberaubender Schönheit, getragen von einer Beobachtungsgabe, die das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt genau befragt.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.07.2021, 18–20 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde
    Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    22.07.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Literaturhaus-Saal statt digital: In unserer Reihe „Literarisches Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt, wegen der nahenden Sommerferien ziehen wir diese Ausgabe vor. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.07.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    23.07.21
    16:00
    Junges Literaturhaus
    Werksttatt
    < >

    Wortgewächse

    Offene Druckwerkstatt

    Es geht weiter – ganz analog, mit Abstand aber voller Vorfreude!

    Das Junge Literaturhaus lädt in Kooperation mit dem Bündnis für Familie zur inklusiven Druckwerkstatt „Wortgewächse“ für alle von 8–14 Jahren ein. Die Workshops werden von professionellen Autor*innen und Gestalter*innen angeleitet: Mit Schere, Papier und Stempel entstehen wild wuchernde Gedichte- und Geschichten-Plakate. Original gedruckt auf unserer japanischen Schnelldruckmaschine „Risograph“.

    Eine Kooperation mit dem Freiburger Bündnis für Familie im Rahmen des Projektes „Inklusiv Zusammen Wachsen“ der Aktion Mensch

    Datum: 23.07.2021, 16–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Alter: 8 bis 12 Jahre

    Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de
    Eintritt frei

  • Mi
    28.07.21
    10:00
    Außer Haus
    Aktionstag
    < >

    70 Jahre Genfer Flüchtlingskonvention

    Aktionstag

    Das „Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge“ – wie der eigentliche Titel der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) lautet – wurde am 28. Juli 1951 verabschiedet und 1967 durch ein wichtiges Protokoll ergänzt. Insgesamt 149 Staaten sind bisher der GFK und/oder dem Protokoll von 1967 beigetreten. Bis heute ist die GFK das wichtigste internationale Dokument für den Flüchtlingsschutz. Die Konvention legt klar fest, wer ein Flüchtling ist, welchen rechtlichen Schutz, welche Hilfe und welche sozialen Rechte sie oder er von den Unterzeichnerstaaten erhalten soll. Die Tagung anlässlich des 70. Jahrestages ihrer Verabschiedung würdigt die Konvention und stellt zugleich eine Reihe kritischer Fragen. Vor allem die, ob die Konvention angesichts neuartiger Fluchtursachen (Klimawandel/Disaster Displacement) einen erweiterten Flüchtlingsbegriff braucht. Das umfangreiche Programm findet sich online bei der Katholische Akademie.

    Grafik: © UNHCR

    Veranstalter: Katholische Akademie Freiburg in Zusammenarbeit mit dem Flüchtlingsrat Baden-Württemberg, dem Theater Freiburg, dem Theater im Marienbad und dem Literaturhaus

    Datum: 28.07.2021, 10-20 Uhr
    Ort: Online, gesendet aus der Katholische Akademie, Wintererstraße 1
    Mehr zu Eintritt und Anmeldung

  • Mi
    01.09.21
    9:00
    Außer Haus
    Sommer
    < >

    Sommerfrische

    Weiterlesen, weiterschreiben

    Wir danken für eine ungewohnte Saison voller ungewöhnlicher Projekte und Veranstaltungen – für alle Neugier, Unterstützung und Begleitung! Seien Sie im Herbst wieder bei uns zu Gast: Das neue Literaturhaus-Programm erscheint im September als Heft und online an dieser Stelle.

    Junges Literaturhaus: Hier entlang zur Anmeldung für unsere „Radau“-Ferienworkshops (8–12 Jahre), zur Bewerbung um einen „Schreibcouch“-Platz (ab 13 Jahre) und zur Ausschreibung unseres großen „Hey, hey, hey Taxi!“-Schreibwettbewerbs (3–33 Jahre)

    Das 35. Freiburger Literaturgespräch findet vom 11. bis zum 14. November 2021 statt. Der Karten-Vorverkauf startet am 10. Oktober.

    Posteingang für Leserinnen und Leser: Unser Newsletter versorgt Sie monatlich mit schönster Vorschau-Prosa.

    Foto: © Marc Doradzillo

  • Do
    02.09.21
    9:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Franka Geiser und Ann Bahrs (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 2. und 3.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • Fr
    10.09.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Tanja Esch (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 9.09.2021, 14–18 Uhr
    10.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    15–15:30 Uhr Willkommen im Café Ü
    Feierliche Eröffnung mit Grußwort vom Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Genießen Sie die Ouvertüre, decken Sie sich am Büffet ein und starten Sie mit uns ins anschließende Programm.

    15:30–16:30 Uhr Speed-Dating
    Erzählen vom Einstieg. Das kleine Einmaleins, oder eher, das ABC des Übersetzens, durchbuchstabiert im vertraulichen Gespräch mit Freiburger Übersetzer*innen. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    17:30–19 Uhr Mini-Revue im Café Ü: durchs übersetzte Bücherjahr mit…
    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue: Ulrich Pröfrock, Friederike Schulte, Hanna Hovtvian und Jürgen Reuß, stellen ihre Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vor. Auch als Livestream verfügbar.

    19:30–21 Uhr Vernissage
    Café Ü lädt zu Sekt und Häppchen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Mini-Revue im Café Ü: Durchs übersetzte Jahr mit…

    Hanna Hovtvian, Ulrich Pröfrock, Jürgen Reuß und Friederike Schulte

    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue

    Margaret Atwood, George Orwell, Agatha Christie, William Gibson, Karine Tuil, Albert Camus, Maryse Condé. „Ödipus – das Findelkind“, „Die militante Madonna“, „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“, „Das Reich der Grasländer“ oder „Spirou bei den Sowjets“. Allein die rund 40 Autor*innen und Titel, die jährlich in Freiburg übersetzt werden, haben es bereits in sich: Höchste Zeit für ein übersetzerisches Quartett, das seine Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vorstellt.

    Die Bühne des Café Ü ist eröffnet! Freuen Sie sich auf inspirierende Buchtipps von Friederike Schulte, der amtierenden Direktorin des Carl-Schurz-Hauses, dem deutsch-amerikanischen Institut in Freiburg, Ulrich Pröfrock, der vor allem Comics und Graphic Novels aus dem Französischen übersetzt, Hanna Hovtvian, die derzeit mitverantwortlich für das Programm im Literaturhaus Freiburg ist, und Jürgen Reuß, der seit Mitte der 90er aus dem Englischen und aus dem Schwedischen übersetzt und kulturelle Veranstaltungen organisiert – nicht zuletzt das Café Ü.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Mehr unter: café-ü.de

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 19.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Mo
    20.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Podcast im Café Ü
    Judith Holofernes unterhält sich zum Ende des ersten regulären Ausstellungstags in ihrem Podcast „Salon Holofernes“ mit ihrer Mutter Cornelia Holfelder-von der Tann über das literarische Übersetzen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    21.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Der Übersetzer
    Juri Elperin, einer der bekanntesten Übersetzer russischer Literatur, hat hunderte Werke zeitgenössischer russischer Autoren ins Deutsche übertragen. Dieses Lebenswerk honoriert das Café Ü in einer Vorführung des Films „Der Übersetzer“ von Grigory Manyuk und Manfred Wiesner. Einführung: Prof. Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums Freiburg.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    22.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Reisen Sie heute mit Übersetzerin Maja Ueberle-Pfaff und ihrer schottischen Autorin Kathleen nach Quinhagak, an die Küste von Alaska. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das englische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr handverlesen: Gebärdenpoesie trifft lautsprachige Lyrik
    Kassandra Wedel und Lea Schneider stellen gebärdete Poesie und geschriebene Lyrik im Übersetzungs-Wechselspiel vor: Sie präsentieren Gebärdenpoesien, tragen sie in Lautsprache übersetzt vor und umgekehrt. Anschließend kommen sie mit Franziska Winkler, Mitbegründerin und Leiterin von handverlesen, ins Gespräch. Die Veranstaltung wird simultan in Gebärdensprache gedolmetscht.

    Tickets

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    23.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Jenseits der Hauptsprachen
    Übersetzen schickt Geschichten auf Weltreise, bis in die entlegensten Winkel. Über die geheimsten Orte auf der literarischen Landkarte diskutieren der Berliner Verleger Sebastian Guggolz, Expertin für Tagalog Annette Hug, Autorin und Übersetzerin aus dem Chinesischen Lea Schneider und Moderator Frank Geeraers, Übersetzer für Niederländisch, Deutsch, Dänisch und Englisch.

    Tickets

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    16:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 16:30–18:30 Uhr

    15–16 Uhr Café Ü im Bild: Wie übersetzt man Comics?
    Der Freiburger Übersetzer Ulrich Pröfrock stellt den aktuellen Band der „Esther“-Comics vor. Mit ihm auf der Bühne: die Schauspielerin Kaija Ledergerber, die Esther ihre Stimme leiht.

    Tickets

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Tobias Scheffel, der Timothée de Fombelles Jugendbuch „Alma: le vent se lève“ übersetzt. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Café Ü Podium: Diversität und literarisches Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur „Alif“, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreterinnen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Eine Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung. Auch als Livestream verfügbar.

    Tickets
    Zum Livestream hier entlang

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü Podium: Diversität und Literarisches Übersetzen

    Mit Leila Chammaa, Cornelia Holfelder-von der Tann, Dejla Jassim, Melody Ledwon und Mirjam Nuenning

    Jetzt unterstützen!

    Die Debatte zu den Übersetzungen von Amanda Gormans Inauguration Poem „The Hill We Climb“ zeigt, dass zunehmend Faktoren wie die Identität oder der persönliche Erfahrungshorizont der Übersetzenden als Kriterien für eine gelungene Übersetzung herangezogen werden. Die dadurch angestoßene öffentliche Debatte verdeutlichte, dass eine Zuspitzung auf die Frage „Muss man Schwarz sein, um eine Schwarze Autorin zu übersetzen?“ zu kurz greift. Ist Übersetzen doch gerade die Kunst der Auseinandersetzung mit dem, was der*die Übersetzer*in selbst nicht ist. Umso drängender sind die komplementären Fragen: Wieso gibt es eigentlich so wenige Literaturübersetzer*innen of Color? Wie konnte eine Kunst, die so sehr auf der Auseinandersetzung mit dem Anderen beruht, auf den großen Erfahrungsschatz von Diversität verzichten?

    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur Alif, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreter*innen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Ein Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung und die Herausforderungen, die den Arbeitsalltag von Literaturübersetzer*innen aus marginalisierten Gruppen gegenwärtig bestimmen.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Mehr unter: café-ü.de

    In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 24.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    25.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Speed-Dating
    Fragen über Fragen im direkten Tête-à-Tête. Das Café Ü fühlt sich dem Netzwerkgedanken sehr verbunden und bittet in der zweiten Speed-Dating-Runde alle Neugierigen zu Tisch. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    19:30–20:30 Uhr Translation Slam
    Angespornt von Slam-Master Ingo Herzke tüfteln Literaturübersetzer*innen und ein engagiertes Publikum ad hoc an markanten Sätzen und Versen aus Literatur und Musik, Religion und Volksmund, Werbung und Politik.

    20:30–22 Uhr Café Ü macht Musik
    Ein zwanglos-entspannt-musikalisches Get-Together von Leser*innen, Übersetzer*innen und allen anderen Freund*innen des Café Ü. Mit abseitig-extravaganten Sounds von DJ Hercules.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    13:00
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 13–16 Uhr

    11–12 Uhr Drama im Café Ü: Übersetzen im Theater
    Der Übersetzer und Autor Jürgen Reuß im Gespräch mit Rüdiger Bering, Chefdramaturg am Theater Freiburg, und einem Gast aus der aktuellen Produktion.

    17:30–18:45 Uhr Café Ü und die Weltliteratur
    Guillaume Fiedler-Plas im Gespräch mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen. Einführung: Florence Dancoisne, Direktorin des Centre Culturel Français Freiburg. Auch als Livestream verfügbar.

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    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü und die Weltliteratur

    Cécile Wajsbrot im Gespräch mit Anne Weber und Guillaume Fiedler-Plas

    Cécile Wajsbrots aktueller Roman „Nevermore“ erzählt von einer Übersetzerin, die sich nach dem Tod einer befreundeten Schriftstellerin nach Dresden zurückzieht, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs Roman „To the lighthouse“ zu arbeiten. Das wirft Fragen auf, schließlich hat Cécile Wajsbrot selbst einen Roman von Virginia Woolf übersetzt. „Nevermore“ wiederum wurde von Anne Weber ins Deutsche übertragen. Sie ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Französischen und gewann 2020 für „Annette – Ein Heldinnenepos“ den Deutschen Buchpreis. Beziehungsweise: „Annette – Une Epopée“, denn Anne Weber verfasst ihre eigenen Bücher zweisprachig.

    Guillaume Fiedler-Plas vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg navigiert uns durch die komplexen Bezüge zwischen Sprachen, Realitäten und Berufungen und spricht mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen.

    Grafik: © Andreas Töpfer

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    In Kooperation mit dem Centre-Culturel-Français Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 26.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mo
    27.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Tradurre
    „Tradurre“ lässt zehn Übersetzer*innen, die ins Italienische übersetzen, von ihrem Schaffen erzählen, während parallel Teig geknetet und Brot gebacken wird. Einführung: Sascha Berst-Frediani, stellvertretender Vorsitzender der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg e. V.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    28.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: The Miracle of the Little Prince
    Übersetzer*innen aus verschiedensten Regionen der Erde übertragen Antoine de Saint-Exupérys weltberühmtes Kinderbuch „Der kleine Prinz“ in ihre Muttersprachen. Wie machen sie ihrer Kultur die Geschichte zugänglich? Was ist mit Wörtern wie „Brunnen“, die mancherorts nicht einmal als Konzept existieren? Einführung: das Kinoprogramm-Team des Café Ü.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Yvonne Eglinger und Alice Zeniters Roman „Comme un empire dans un empire“. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das französische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Science-Fiction aus China
    Das Berliner Magazin „Kapsel“ übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos. Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Science-Fiction aus China

    Fantastisch vorgestellt: das Berliner Magazin Kapsel

    Jetzt unterstützen!

    „Die Blume von Shazui“; „Der Nachtstreifzug des Drachenpferds“; „Das verlorene Paradies“. Die umtriebige chinesische Science-Fiction-Szene bringt derzeit eine fantastische Erzählung nach der anderen hervor. Das Berliner Magazin Kapsel übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos und stellt damit Fragen zu Literatur und Zukunft.

    Welche Rolle spielt die Poetik im digitalen Zeitalter? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie sehr prägt die Sprache das Träumen von der Zukunft? Wovon träumen chinesische Science-Fiction-Autor*innen? Und wie übersetzt man das? Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor.

    Grafik: © Andreas Töpfer

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    In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 29.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr „Rebekka“-Preisverleihung im Café Ü
    Der Rebekka-Preis für langjähriges Übersetzen wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert seine Premiere im Café Ü, wo die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt wird. Auch als Livestream verfügbar.

    Karten

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Grafik: Andreas Töpfer

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Rebekka-Preis im Café Ü

    Verleihung an Cornelia Holfelder-von der Tann

    Die „Rebekka“ gebührt Übersetzer*innen, die seit vielen Jahren kenntnisreich, begeistert und beharrlich Belletristik und Sachbücher übersetzen und trotz ihrer langen Titelliste zu wenig Beachtung finden. Dabei erreichen die von ihnen übersetzten Bücher oft hohe Auflagen und bilden das finanzielle Fundament vieler Verlage. Sie sind die Vielgelesenen, die durch ihre Arbeit in und an der Sprache ganz wesentlich zu einer lebendigen und vielfältigen Kultur beitragen.

    „Rebekka“ wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert ihre Premiere im Café Ü. Die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann wird für ihr beeindruckendes Lebenswerk mit dem Preis geehrt. Künstlerisch begleitet von Spoken-Word-Artist „Sir“ Reginald Anthony und Musiker Joe Killi, der die unzähligen Herausforderungen übersetzerischen Schaffens in Form eines Ein-Mann-Orchesters musikalisch interpretiert. Die Laudatio hält Ulrich Blumenbach, selbst mehrfach prämiert für sein übersetzerisches Schaffen. Überreicht wird der Preis von Karen Nölle, Präsidentin des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V., mit anwesend: der Erste Bürgermeister der Stadt Freiburg, Ulrich von Kirchbach.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Mehr unter: café-ü.de

    In Kooperation mit dem Rebekka-Preis

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 30.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    01.10.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Gute Nacht Taxi
    < >

    Hey, hey, hey, Taxi! Schreibwettbewerb (3–33 Jahre)

    Einsendeschluss: 1.10.2021

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum?

    „Hey, hey, hey, Taxi!“ ruft der Autor Saša Stanišić und erzählt in seinem gerade erschienenen Kinderbuch von lustigen, fantastischen und verrückten Taxifahrten. Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lädt er jetzt zur nächsten Runde, zum Weiterschreiben ein: Schickt uns eure Taxi-Geschichten!

    Mindestens einen Satz, maximal zwei Seiten. Am besten per E-Mail an Birgit Güde.

    Taxi-Termine 2021:
    1.10. Einsendeschluss Schreibwettbewerb (mit Angaben zu Alter und Adresse)
    29.10. Gute Nacht Taxi – Schlafanzuglesung mit eingesandten Texten
    1.12. Lesung mit Saša Stanišić und Ehrung der Schreibwettbewerb-Teilnehmer*innen
    1.–24.12. Adventskalender mit Gute Nacht Taxi-Clips auf dieser Website

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

  • So
    03.10.21
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Comic-Lesung
    < >

    Ferdinand Lutz: Q-R-T. Im Raumschiff nach New York

    Auftakt Lirum Larum Lesefest (6-10 Jahre)

    Q-R-T im Ufo-Anflug: 122 Jahre alt und technologisch extrem gut ausgestattet, verlegt dieser Junge aus dem All seinen Wohnsitz vorübergehend auf die Erde. Seine Mission: die Erkundung der Menschen. Doch Nachbarin Lara kommt Q-R-T und seinem Haustier und Verwandlungskünstler Flummi auf die Schliche. Das gemeinsame Geheimnis macht die beiden schnell zu einem Team – und zu echten Freunden.

    Mit Stimmen, Geräuschen, Musik und Animationen erwecken Comiczeichner Ferdinand Lutz und Musiker Dominik Merscheid das neuste „Q-R-T“-Abenteuer „Im Raumschiff nach New York” (Reprodukt,2021) zum Leben: Was beim Lesen eines Comics im Kopf passiert, geschieht an diesem Vormittag auf der Bühne. Willkommen bei der Eröffnung des Lirum Larum Lesefests!

    Foto: © Lutz Müller

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.10.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Anmeldung über www.freiburg.de/lesefest

  • So
    03.10.21
    12:30
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 03.–Fr, 08.10.2021
    So, 12:30–17 Uhr / Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    04.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    05.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    06.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    07.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    08.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    14.10.21
    19:30
    Literaturhaus
    Preisverleihung
    < >

    Maria Ensle Preis: Birgit Heiderich

    Preisverleihung und Lesung, Grußwort: Gabi Rolland (MdL)

    „Birgit Heiderich gehört zu einer Generation, die Ende der 1960er Jahre angetreten ist, die ökonomischen Schreibbedingungen für Frauen zu verbessern“, so Laudator Prof. Dr. Hansgeorg Schmidt-Bergmann (Literarische Gesellschaft Karlsruhe). Ihr Debüt „Mit geschlossenen Augen“ erschien 1980 bei Suhrkamp, es folgten unter anderem „Feuerspur. Eine Liebesgeschichte“ (S. Fischer,2000) und zuletzt der Band „Sterben hat seine Zeit“ (Klöpfer & Meyer, 2014). Zudem war die in Freiburg lebende Schriftstellerin als Herausgeberin tätig. Für ihr Gesamtwerk erhält Birgit Heiderich nun den Maria Ensle Preis 2020.

    Seit 1994 werden mit dem Maria Ensle Preis der Kunststiftung Baden-Württemberg erfahrene Künstlerinnen und Künstler aus den Bereichen Komposition, Bildende Kunst und Literatur ausgezeichnet, deren Werk bis dato nicht die ihm zustehende Würdigung erfahren hat.

    Foto: © Chris Stock-Müller

    Veranstalter: Kunststiftung Baden-Württemberg

    Anmeldung unter: kulturmanagement@kunststiftung.de

    Datum: 14.10.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    24.10.21
    11:00
    Literaturhaus
    Kurzlesungen
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    Herbstlese – Rundlauf durch die Region

    Kurzlesungen mit Ping Pong

    Ein Sonntag am Puls der Freiburger Literatur: Neue Bücher leiten durch diesen lauschig-langen Lesetag, der im Stundentakt dazu einlädt, bekannte Stimmenneu und neue Stimmen erstmals zu entdecken. Den Auftakt machen die jüngsten Schreibenden: Unsere Jugend-Schreibwerkstatt „Schreibcouch“ diskutierte in den letzten Monaten zeitweise digital, ihre neuesten Texte erklingen heute im Literaturhaus. Es folgen Kurzlesungen von Thommie Bayer, Eva-Maria Berg, Daniela Engist, Ingeborg Gleichauf, Andreas Kirchgäßner, Ulrich Land, Gabriele Michel, Annette Pehnt, Sylvia Schmieder und Dirk Schindelbeck. Dazwischen lockt der Rundlauf an der Tischtennisplatte.

    Es lesen:

    11 Uhr Jugend-Schreibwerkstatt „Schreibcouch“
    12 Uhr Annette Pehnt („Hieronymus oder Wie man wild wird“) und Andreas Kirchgäßner („Die sieben Farben der Nacht. Marokkos Süden“)
    13 Uhr Thommie Bayer („Das Glück meiner Mutter“) und Daniela Engist („Lichte Horizonte“)
    14 Uhr Ingeborg Gleichauf („Hannah Arendt und Karl Jaspers. Geschichte einer einzigartigen Freundschaft“) und Dirk Schindelbeck („Notgeld“)
    15 Uhr Pause!
    16 Uhr Ulrich Land („Dating Tucholsky“) und Sylvia Schmieder („SALING aus dem Wald“)
    17 Uhr Gabriele Michel („Von einfachen Dingen“) und Eva-Maria Berg („eine schneise im wasser – une brèche dans l´eau“, „Pour la lumière dans l´espace“)

    Tauschen statt kaufen: An diesem Tag laden wir zu einer Lieblingsbuch-Tauschaktion ein. Bringen Sie Ihre Entdeckung aus den letzten Monaten mit und entdecken Sie, was andere begeistert hat. Auf zur Herbstlese!

    Zeichnung © Andreas Töpfer

    Unterstützt vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 24.10.2021, 11–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    27.10.21
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
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    Ruth Mader-Koltay: Die Tschechow-Leserin

    Freiburger Andruck mit dem nonsolo Verlag

    „Nonsolo“, übersetzt aus dem Italienischen, bedeutet „nicht nur“. Dieses kurze, vielsagende Wort steht für das Programm des Freiburger Independent-Verlags, der seit 2017 in der Hildastraße residiert. Unter seinem Dach: ein rühriges Team um die Verlegerin Alessandra Ballesi-Hansen, das die deutschsprachigen Bücherregale mit glänzenden italienischen Neuerscheinungen bestückt. Wie das gelingt? Nur durch gute Übersetzungen.

    Solche liefert Ruth Mader-Koltay, vielbeachtete literarische Übersetzerin und Dozentin bei der Dante-Alighieri-Gesellschaft. Nach vier Bänden, darunter „Ohne Halt ins Blaue“ von Anna Pavignano, legt sie nun ihre Übersetzung von „Die Tschechow-Leserin“ der Debütantin Giulia Corsalini vor. Durch diesen in Grün, Weiß und Rot leuchtenden Abend rund um Mader-Koltays Arbeit und den hiesigen Verlag führt Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © privat

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Zur Anmeldung

    Datum: 27.10.2021, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    28.10.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Die Veranstaltung entfällt, da uns keine Text-Einsendungen erreicht haben. Seien Sie herzlich zur nächsten Ausgabe am 25.11. willkommen!

    Nun spürte ich, dass ich viel mehr wollen
    durfte: Schreiben.
    – Paul Maar: „Wie alles kam“ (S. Fischer, 2020)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellenhier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Philipp Brotz und Antigone Kiefner, die durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.10.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    29.10.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
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    Schlafanzug-Lesung: Gute Nacht Taxi

    Wilder Freitag mit Taxi-Geschichten

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum? Mit „Hey, hey, hey, Taxi!“ beginnt jede Geschichte in Saša Stanišićs neuem Kinderbuch (mairisch, 2021) und erzählt von verrückten, fantastisch-schönen Taxifahrten.

    Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lud der Autor im Sommer 2021 zum „Gute Nacht Taxi“-Schreibwettbewerb ein. Eine Auswahl der eingesandten Taxi-Geschichten präsentieren nun Vorleser*innen zu später Stunde im gemütlichen Literaturhaus. Schlafanzüge und Kuscheltiere sind ausdrücklich erwünscht!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Zur Anmeldung

    Datum: 29.10.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    31.10.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
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    Mithu Sanyal: Identitti

    Lesung und Gespräch

    Jetzt unterstützen!

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. Hier steht unser kostenfreier Live-Stream aus dem Literaturhaus zur Verfügung. Herzlich willkommen!

    Was für ein Skandal: Prof. Dr. Saraswati ist WEISS! Eben noch war die Professorin für Postcolonial Studies in Düsseldorf die Übergöttin aller Debatten über Identität – und beschrieb sich als Person of Colour. Während im Netz ein Shitstorm tobt und Demos ihre Entlassung fordern, stellt ihre Studentin Nivedita ihr intimste Fragen, darunter die bestechend einfache: Warum eigentlich?

    Mit Witz und Ironie erzählt Kulturwissenschaftlerin, Journalistin und Kritikerin Mithu Sanyal in ihrem Romandebüt „Identitti“ (Hanser, 2021) von der akademischen Bubble, dem Twitter-Universum und der komplexen Debatte über Identität und Rassismus. An diesem Abend kommt sie mit Autorin und Aktivistin Oliwia Hälterlein und Literaturhaus-Mitarbeiterin Hanna Hovtvian ins Gespräch. Über Fragen der Zugehörigkeit, der kulturellen Aneignung und des Postkolonialismus. Über das aktuelle Nachdenken und Schreiben auf dem umkämpften Feld der Identitätspolitik.

    Foto: © Guido Schiefer

    Mitveranstalterinnen: Aufgeklärt?!, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Buchhandlung jos fritz

    Im Rahmen der Kampagne #zweiterfrühling, gefördert im Programm „Neustart Kultur“

    Datum: 31.10.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    11.11.21
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Lutz Seiler und Anja Kampmann

    Eröffnungslesung des 35. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

    Zwei Generationen, ein Abend zwischen Lyrik und Prosa: Anja Kampmann und Lutz Seiler stellen ihre aktuellen Bücher vor, je einen Gedichtband und einen Roman.

    Mit „Stern 111“, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2020, hätte Lutz Seiler das letztjährige Literaturgespräch eröffnen sollen. Heute gehen wir von diesem Roman aus, der vom Chaos der Nachwendezeit und von Carl erzählt, der nach Berlin flieht und in der Straße der guten Gedichte landet. „Der Hallraum eines Gedichts sollte nicht kleiner sein als der eines Romans“, so Seiler, der außerdem seinen druckfrischen Lyrikband „schrift für blinde riesen“ (Suhrkamp,2021) im Gepäck hat.

    Anja Kampmanns jüngste Gedichte „der hund ist immer hungrig“ (Hanser, 2021) erzählen vom Anthropozän, von Veränderung und Zerstörung unserer Umwelt durch den Menschen. Davor überraschte die Absolventin des Leipziger Literaturinstituts, an dem sich Seiler und Kampmann kennenlernten, mit ihrem Debüt „Wie hoch die Wasser steigen“(2018). Poetisch und dicht beschreibt sie die Arbeitswelt der Ölplattformen, den Versuch der Rückkehr aus der Fremde. „Anja Kampmann wagt eine Reise an die Wurzel unserer Gegenwart – atmosphärisch, intensiv, sinnlich“, schrieb Lutz Seiler.

    Begrüßung: Christine Buchheit, Bürgermeisterin der Stadt Freiburg

    Moderation: Thomas Geiger

    Fotos: © Heike Steinweg / Juliane Henrich

    Datum: 11.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 15/10 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Rathaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    12.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Paul Maar und das Sams-Trio: Das Sams und der blaue Drache

    Wilder Freitag mit blauen Wunschpunkten (ab 6 Jahren)

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Nichts darf man! Schrecklich langweilig ist dem Sams, während Herr Taschenbier auf der Arbeit ist. So sehr, dass es verbotenerweise mit der Wunschmaschine spielt: Es wünscht sich einen Drachen, wie ihn die Kinder auf der Wiese steigen lassen. Als dann plötzlich ein leibhaftiger Drache vor ihm steht, mit Flügeln und Feuer in der Nase, ist sogar das Sams verdutzt. Ein chinesischer Glücksdrache! Kein Wunder, dass nun alle so viel Glück haben. Sogar die grantige Frau Rotkohl – die auf keinen Fall Wind vom neuen Mitbewohner bekommen darf.

    Rote Haare, blaue Punkte und eine Nase wie ein Ferkelchen: Seit einem Samstag im Jahr 1973 bringt das Sams als wunderlich-freches Geschöpf seinen Papa Herrn Taschenbierdurcheinander und unzählige Kinder zum Lachen. Nun ist mit „Das Sams und der blaue Drache“ (Oetinger, 2020) der zehnte Band der vielfach übersetzten Erfolgsserie erschienen. Die Idee dazu lieferte das Geschenk eines Fans, der einen drei Meter großen Drachen mit einem riesigen, aufgemalten Sams gebastelt hatte. Prompt schlug Paul Maar – Erzähler, bildender Künstler und Sprachphilosoph – fantasievoll Funken aus diesem Teekesselchen. In Freiburg erfüllt der Sams-Erfinder in Begleitung der Musiker Wolfgang Stute und Konrad Haas den kleinen und großen Sams-Leser*innen den Wunsch nach „mehr Sams“.

    Begrüßung: Birgit Güde, Junges Literaturhaus Freiburg

    Foto: © privat

    Datum: 12.11.2021, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Fr
    12.11.21
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Paul Maar mit dem Roman seiner Kindheit: Wie alles kam

    35. Literaturgespräch: Lesung mit Musik von Wolfgang Stute

    Paul Maar erzählt in seinem Erinnerungsbuch „Wie alles kam“ (S. Fischer, 2020) eindrücklich und bewegend von seiner Kindheit. Vom frühen Tod seiner Mutter, von dem viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, von der neuen Mutter. Er erinnert sich an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge der Wirtschaftswunderjahre. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Die hellauf begeisterte Literaturkritik lobt das „stille, sympathische und kluge Buch eines Mannes, der es geschafft hat, die Kindheitstraumata durch seine Literatur in Erfolge zu verwandeln“ (WDR 5),„eine Meditation über das Erinnern“ (Süddeutsche Zeitung),ein bewegendes Sittengemälde „ohne moralische Besserwisserei“(Die Zeit).

    Mit seinem beeindruckend vielseitigen Werk zählt Paul Maar zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. 1937 in Schweinfurt geboren, studierte er Malerei und Kunstgeschichte, war als Lehrer und Kunsterzieher tätig, bevor er sich als freier Autor und Illustrator ganz auf die Kunst konzentrierte. In „Wie alles kam“ beschreibt er auch, womit er sich auskennt wie kein Zweiter: die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Komponisten und Gitarristen Wolfgang Stute.

    Foto: © Jörg Schwalfenberg

    Datum: 12.11.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Angelika Klüssendorf / Yevgeniy Breyger / Laszlo Krasznahorkai

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Bitte beachten Sie: Die Lesungen werden aufgrund unvorhergesehener Baumaßnahmen neben dem Literaturhaus ins Freiburger Rathaus verlegt (Rathausplatz 2-4, Ratssaal – 1 Fußminute vom Literaturhaus entfernt). Der Livestream muss leider entfallen.

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai (letzte Lesung, s.u.) kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.  

    Angelika Klüssendorf: Vierunddreissigster September
    Moderation: Thomas Geiger

    Nach ihrer gefeierten Roman-Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“ legt Angelika Klüssendorf ihr neues Buch vor: „Vierunddreißigster September“ (Piper, 2021) führt in ein ostdeutsches Dorf, zu den Lebenden und den Toten, zu Hilde und Walter, zu Röschen, Branka, dem Rollschuhmädchen und der ganzen Dorfgemeinschaft. Während in der Gegenwartsliteratur die Perspektive der Mittelschicht vorherrsche, erzähle Klüssendorf „von Außenseitern, mal mit plebejischem Witz, mal mit rebellischer Kraft“, so der Journalist Jens Bisky in seiner Laudatio auf die Marie Luise Kaschnitz-Preisträgerin 2019.

    Mit großer Empathie und tiefschwarzer Komik führt Angelika Klüssendorf in die kleine Gesellschaft ihres neuen Romans ein. Am Anfang steht ein Mord: Der zornige Walter wird in der Silvesternacht erschlagen – von Hilde, seiner Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und zugewandt. Als Toter wird er zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah sie aus Hass oder aus Barmherzigkeit? Ein Dorfroman als hintersinniges Meisterwerk voller Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

    Yevgeniy Breyger: gestohlene luft
    Moderation: Annette Pehnt

    „Erinnerung strömt durch Gelenke, sammelt sich in Faszien, wird Information, Narrativ, Krankheit – wird übertragen.“ So beschreibt Yevgeniy Breyger seine Poetik. In seinem jüngsten Lyrikband „gestohlene luft“ (kookbooks Verlag, 2020) fließen Erinnerungen, Glücksmomente und Traumata durch sechs, in ihrer Form unterschiedliche Zyklen, stets verankert im lyrischen Ich. Angefangen mit dem Countdown der Schöpfung „Noch fünf Tage“ bis zum letzten Gedicht „Mit sieben Augen aufgewacht und keines sieht“ versammelt Breyger Träume, die die Grenzen zwischen Individuum und Weltgeschichte, zwischen Mensch und Tier, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt verschwimmen lassen. Als „mit allen rhythmischen Wassern gewaschen“ – so sein Dichterkollege Jan Kuhlbrodt – zieht er die Leser*innen wie von Zauberhand hinein in seine vielfältigen, rätselhaften „Königreiche“.

    Der in der Ukraine geborene Lyriker studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Curatorial Studies an der Hochschule für Bildende Künste–Städelschule in Frankfurt am Main. Für seinen vielbeachteten Debütband „flüchtige monde“ erhielt Yevgeniy Breyger u. a. den Leonce-und-Lena-Preis 2019.

    László Krasznahorkai: Herscht 07769
    Moderation: Thomas Geiger

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.

    „Jedes meiner Bücher soll die literarische Landkarte verschieben“, sagt der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, der europäische Weltbürger László Krasznahorkai. Die Werke des in Ungarn geborenen Autors erzählen von weit voneinander entfernten Ortschaften und ihren Bewohner*innen: von kleinen Städten in Südostungarn („Satanstango“, „Melancholie des Widerstands“), von der Mongolei („Der Gefangene von Urga“), vom Süden Kyotos („Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss“), von Budapest, Kreta und Rom („Krieg und Krieg“).Dabei fängt er die menschliche Existenz in Szenen ein, „die besorgniserregend, befremdlich, erschreckend komisch und oft überwältigend schön sind“, heißt es in der Jurybegründung zum Man Booker International Prize 2015.

    Sein jüngster Roman „Herscht 07769“ (S. Fischer, 2021) führt in eine vergessene Kleinstadt in Thüringen, in der Florian Herscht unermüdlich Briefe an Frau Merkel verfasst. Fieberhaft-eilig, dabei vergeblich auf Antworten wartend, warnt er immer wieder vor der vermeintlichen Katastrophe. Mit melancholischem Humor und abgründigem Sarkasmus erzählt László Krasznahorkai von einer beängstigenden deutschen Gegenwart. „Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet … Ein unfassbarer Teufelstango!“ (Clemens Meyer)

    Foto Angelika Klüssendorf: © Andreas Hornoff

    Datum: 13.11.2021, 10–13 Uhr
    Ort: Rathaus Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Sasha Marianna Salzmann / Jo Lendle / Monika Helfer

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
    Moderation: Hanna Hovtvian

    „Ich blicke immer noch nicht durch: In der UdSSR herrschte Wohnungsnot, aber manche hatten eigene Häuser, alle waren Kommunisten, aber glaubten an Gott und Geld, sie waren Juden und gleichzeitig Atheisten.“ Nächte, Wochen, Monate hat Nina mit Dokumenten, Zeitungsberichten und Reportagen verbracht, um zu verstehen, was nicht mehr existiert: ein zerfallenes Land, eine verschwiegene Zeit und die Widersprüchlichkeit der unterschiedlichen Realitäten. Die „Fleischwolf-Maschine“, die ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena mit sich gerissen hat. Ihren Antrieb, die Ukraine nach dem Umbruch zu verlassen, um in Jena noch einmal von vorn zu beginnen. Sasha Marianna Salzmanns zweiter Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ (Suhrkamp,2021) erzählt vom Zerfall der Systeme, von rasanten Umwälzungen und allmählichem Wandel. Von Menschen, die an einer ganz bestimmten Art Phantomschmerz leiden: „Das Land, in das sie hineingeboren wurden, ist schon amputiert, aber es schmerzt trotzdem noch“.

    Für ihre Theaterstücke erhielt die Hausautorin des Berliner Maxim Gorki Theaters zahlreiche Preise, zuletzt den Kunstpreis Berlin 2020. Ihr Romandebüt „Außer sich“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und ist mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 ausgezeichnet.

    Jo Lendle: Eine Art Familie
    Moderation: Torsten Hoffmann

    Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus und die junge DDR bis in die Bundesrepublik der Nachkriegszeit führt Jo Lendles raffiniert komponierter Roman über das Zerbrechen einer Familie – und die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod. „Es ist die Geschichte einer deutschen Familie. Zufällig meiner eigenen“, sagt Jo Lendle selbst über „Eine Art Familie“ (Penguin, 2021).

    Das sechste Buch des Schriftstellers und Verlegers der Hanser Literaturverlage erzählt von den Brüdern Lud und Wilhelm, die Bach und Hölderlin verehren und dieselben unerreichbaren Ideale teilen. Der eine tritt früh in die nationalsozialistische Partei ein, der andere wird Professor für Pharmakologie, erforscht erst den Schlaf und wie man ihn herbeiführen kann, später Giftgas – gequält von seinen eigenen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg. „Als Kind wunderte es mich nicht, dass im Keller Koffer mit der Aufschrift standen ‚Nach meinem Tode ungeöffnet verbrennen‘“, erzählt Jo Lendle, der schließlich doch neugierig wurde auf die Geschichte seines Großvaters, auf das Leben der beiden gegensätzlichen Brüder und des Waisenkinds Alma. Ein Jahrhundert deutscher Geschichte und ein außergewöhnliches Familienporträt.

    Monika Helfer: Vati
    Moderation: Annette Pehnt

    „Auf der Fotografie, die ich über meinen Schreibtisch an die Wand geheftet habe, steht er links, abseits. Er sieht aus, als gehöre er nicht dazu“, schreibt Monika Helfer über ihren Vater. Seit seiner Geburt war Josef ein Außenseiter: Der abgewiesene Sohn eines Bauern, der mit seiner Mutter, der Bauernmagd, im Schopf hauste. Der winzige, blasse Bube mit dem unheimlichen Blick, der sein Entkommen in Buchstaben, Zeichen und Ziffern fand. Jahre später wird er zu einem Kriegsversehrten, zu einem Sprachzerleger, der seine Geschichte hinter der Schweigsamkeit der Bücherregale verbirgt.

    Nach ihrem gefeierten Roman „Die Bagage“ führt die zuletzt mit dem Solothurner Literaturpreis 2020 sowie dem Schubart-Literaturpreis 2021 ausgezeichnete Schriftstellerin aus Vorarlberg ihre Familiengeschichte fort. In einem Mosaik aus Erinnerungen an die Nachkriegsjahre erzählt Monika Helfer in „Vati“ (Hanser, 2021) bruchstückhaft von ihrer eigenen Jugend und dem zutiefst traumatisierten Mann, der in die neue Zeit hineinpassen wollte. Zärtlich und suchend blickt sie auf ihren Vater und findet Worte für seine Sprachlosigkeit. „‚Vati‘ ist kein Buch, das Wahrheiten verkündet, sondern eines, das nach den Zwischentönen und Schicksalspunkten von Biografien sucht.“ (Die Zeit)

    Foto Sasha Marianna Salzmann: © Heike Steinweg

    Datum: 13.11.2021, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • So
    14.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm

    35. Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Torsten Hoffmann

    „Kröne dich selbst – sonst krönt dich keiner!“, so legitimiert die Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe in ihren Heidelberger Poetikvorlesungen ein Schreiben auf den Spuren real-historischer wie fantastischer Personen, von Geschichten durch Raum und Zeit. Mit ihrem Debütroman „Pigafetta“(1999) fuhr sie mit dem Containerschiff um die Welt, mit „Hoppe“ (2012) bereiste sie geträumte autobiografische Kontinente, mit „Prawda. Eine amerikanische Reise“ (2018) ein uns unbekanntes Amerika.

    Mit „Die Nibelungen“ (S. Fischer, 2021) legt Hoppe nun das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart vor. Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Held*innen, die in Island oder Norwegen beginnt, sich am Rhein entlang entfaltet, die Donau herunter erzählt wird und schließlich ins Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: so hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht einmal Tarantino es kann.

    Foto: © Anita Affentranger

    Datum: 14.11.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    14.11.21
    19:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Michael Fehr und Rico Baumann: super light

    35. Literaturgespräch: Jazz-Konzert

    Im Schriftbild Poem, in der Tragweite episch. Verdichtet und raffiniert lotet Michael Fehr in seinem jüngsten Band „superlight“ (Der gesunde Menschenversand, 2021) das Spektrum des widersprüchlichen Menschseins aus. Mit Präzision und Genuss führt der Berner Erzähler in den existenziellen Wahnsinn: Ein Mann brät eine Katze, die sich in seine Wohnung verirrt hat. Es wird geplündert, eine Bank überfallen, gemordet, geraucht und irgendwann eine Flasche Bourbon getrunken. Doch der Mensch ist nicht nur das „grausigste tier“. Er gehört zum Ozeanblau und hat ein Herz wie ein Spatz, er fliegt oben und ist „superleicht“.

    Mit dem Musiker und Schlagzeuger Rico Baumann(European Jazzorchestra, True) verwandelt Michael Fehr seine Miniaturen in Songs, den Klang der Texte in Musik. Vier Hände, zwei Schlagzeuge, eine Stimme. Mal gesungen, mal rezitiert, mal donnernd, mal fragil. Das ist stark reduziert, aber auch ziemlich raffiniert, mit überraschenden Tempowechseln, schnellen Crescendi und unerwarteter Stille. Ein Abend von brachialer Zartheit, mit wirbelnden Bildern und Geschichten, die in ihrem eigenen Sound aufgehen, bis sie plötzlich verschwunden sind.

    Foto Michael Fehr: © Franco Tettamanti

    Datum: 14.11.2021, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    17.11.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
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    Tomas Espedal: Lieben

    Lesung und Gespräch mit Hinrich Schmidt-Henkel

    Diese Veranstaltung muss leider entfallen.

    „Solange du lebst, wirst du dich nie von dir selber trennen können“, schreibt Tomas Espedal in „Gehen: oder die Kunst, ein wildes und poetisches Leben zu führen“, das 2011 als sein erstes ins Deutsche übersetztes Buch erschien. Die Werke des Meisters der Autofiktion sind durchdrungen von ungeschützter autobiografischer Aufrichtigkeit und beiläufiger Poesie. Verdichtet und lakonisch bringt der Autor die eigene Existenz zu Papier.

    Mit „Lieben“ (Matthes & Seitz, 2021) schließt er nun sein auf zehn Bände angelegtes autobiografisches Mammutprojekt ab. Jahre nach dem Verlust seiner Mutter und seiner Frau Agneta („Wider die Kunst“, 2015), nach der schwierigen Trennung von seiner jungen Geliebten („Wider die Natur“, 2014) beschließt der Ich-Erzähler, sich auf das zu freuen, was ihm noch bleibt: den Tod. Er gibt sich ein Jahr Zeit, das zu den intensivsten zwölf Monaten seines Lebens wird. Ins Gespräch über das Leben, die Liebe und den guten Tod tritt der norwegische Autor mit seinem vielfach ausgezeichneten Übersetzer Hinrich Schmidt-Henkel.

    Foto: © Helge Skodvin

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 17.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    18.11.21
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Carla Cerda

    Junge Literatur im POW

    „wir wirbeln und rascheln im Dickicht, unsere Nasen ragen
    bequem, lässig und solidarisch in die wahren Geschichten: please note
    that you are responsible for your own safety when you join this tour“

    Was für eine Tour ist das, zu der Carla Cerda in ihrem Debüt „Loops“ (roughbooks, 2020) einlädt? Eine, so viel ist sicher, die wir so noch nie erlebt haben. Wir begegnen dabei reimenden Stachelhäutern in Unterwasserwelten, beobachten das Seekabel MAREA bei seinem zukünftigen Verfall, bevor Bambi die Evolution anregt. Was wir in diesen wahrscheinlichen Zukünften und unwahrscheinlichen Vergangenheiten über unsere Gegenwart erfahren, ist humorvoll, berührend, schockierend. Mit seiner klangvollen und beweglichen Sprache entwickelt dieser Gedichtband einen Sog, der tief in eine faszinierende Bildwelt hineinführt, in der die Strukturen der Gegenwart in einem ungewohnten Licht erscheinen.

    Carla Cerda ist Biologin, Dichterin und Übersetzerin aus dem Spanischen, Englischen und Schwedischen. Sie gewann den Hauptpreis des open mike 2019. Unsere Reihe „zwischen/miete“ verwandelt das Café POW in einen literarischen Salon: in eine Abendgesellschaft auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Datum: 18.11.2021, 20 Uhr
    Ort: Café POW, Belfortstraße 52, 79098 Freiburg
    Eintritt: 3 Euro (nur Abendkasse)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    20.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Logo: © Ludmilla Bartscht

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    21.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Logo: © Ludmilla Bartscht

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    24.11.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Vera Sebert, Erik Wunderlich

    Lesung mit Stipendiat*innen der Kunststiftung Baden-Württemberg

    Ein Blick in die Werkstatt: Vera Sebert, Stipendiatin der Kunststiftung BW 2020, wurde in Freiburg geboren. Sie studierte Freie Kunst und Sprachkunst in Braunschweig und Wien. Ihre Arbeiten bewegen sich in den Grenzbereichen von visuellen Medien, Sprache, Film und Computerprogrammen. Der in Freiburg lebende Autor Erik Wunderlich zählt zum aktuellen Jahrgang der Stipendiat*innen: Er studierte Physik in Karlsruhe und Psychologie an der FU Berlin, war Finalist beim Open Mike 2018 und 3. Preisträger des Schwäbischen Literaturpreises 2019. „Irgendwohin nach Hause“ lautet der Arbeitstitel seines Erzählbands, aus dem er an diesem von Corina Rombach (Kunststiftung BW) moderierten Abend liest.

    Die Veranstaltung findet im Rahmen der Ausstellung „Ping-Pong“ des Museums für Neue Kunst Freiburg und der Kunststiftung BW statt. Diese vereint Ressourcen, Expertisen und Möglichkeiten der Institutionen in einem neuen Format des Sichtbarmachens: Die künstlerischen Positionen werden im öffentlichen Raum gezeigt.

    Foto Vera Sebert: © Matthias Gruber

    In Kooperation mit der Kunststiftung Baden-Württemberg und dem Museum für Neue Kunst Freiburg

    Anmeldung bis Dienstag, 23. November unter assistenz@kunststiftung.de

    Datum: 24.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    25.11.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    weil kiefern sind wie zum erinnern
    dachtest du an HEIKO, deinen kolbenfüller
    aus dem schmiergerätewerk:
    aufstrich, abstrich, kleiner bogen
    großer bogen, in tinte ertrunken
    & immer das löschblatt gerade verschwunden …
    – Lutz Seiler: Auszug aus „in schreibschrift geschrieben“ („schrift für blinde riesen“, S. 15, Suhrkamp, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    30.11.21
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Entfällt: Die SWR-Bestenliste

    Mit Helmut Böttiger, Jutta Person und Jan Wiele, moderiert von Carsten Otte

    Die Veranstaltung muss leider entfallen.

    In Deutschland erscheinen rund 90.000 Buchtitel pro Jahr, fast 250 Titel am Tag. Eine Jury aus derzeit 30 renommierten Literaturkritiker*innen wählt jeden Monat zehn Bücher auf die „SWR-Bestenliste“, denen sie möglichst viele Leser*innen wünscht. Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, ist die „SWR-Bestenliste“ auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autor*innen, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlags zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen. Das garantiert monatlich immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltsames.

    Über folgende Titel der Liste des Monats Dezember diskutiert der Literaturkritiker Helmut Böttiger mit seiner Kollegin Jutta Person und dem FAZ-Redakteur Jan Wiele: Dilek Güngör, „Vater und ich“ (Verbrecher); Georg Klein, „Bruder aller Bilder“ (Rowohlt); Emine Sevgi Özdamar, „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp); Richard Russo, „Mittelalte Männer“ (DuMont). Die Moderation übernimmt Carsten Otte (SWR2). Das Gespräch im Literaturhaus wird aufgezeichnet und am 5. Dezember um 17:05 Uhr auf SWR2 gesendet.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: SWR, in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 30.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    01.12.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Sasa Stanisic: Hey, hey, hey, Taxi!

    Lesung und Adventskalender-Premiere

    Der Autor wird digital zu dieser ausverkauften Veranstaltung zugeschaltet. Hier finden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus. Herzlich willkommen!

    Gute-Nacht-Geschichten zählen zu den Sternstunden des Kind- und Elternseins! Der Autor Saša Stanišic und sein Sohn Nikolai haben die gemeinsam erfundenen Gute-Nacht-Geschichten kurzerhand aufgeschrieben. Mit ihrem Buch „Hey, hey, hey, Taxi!“ (mairisch, 2021) stiften sie kleine und große Leser*innen zum endlosen Weitererzählen, Fabulieren und Tagträumen an.

    Als Schirmherr des Freiburger „Gute Nacht Taxi“- Schreibwettbewerbs eröffnet der Buchpreisträger heute den Literaturhaus-Adventskalender: Aus allen eingesandten Texten sind 24 Film-Clips entstanden. Abend für Abend lüften die digitalen Betthupferl den Vorhang zu einer Welt fantastischer Möglichkeiten. Und zwar hier, unter: www.literaturhaus-freiburg.de/haus/junges-literaturhaus.

    Die Überraschung des Abends: Heute erhält auch Saša Stanišić eine Auszeichnung, den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2021. Dieser von der Tonträgerindustrie unabhängige Kritikerpreis wird an besondere Kompositionen, Interpretationen und Produktionen vergeben – in diesen Jahr auch an das beste Kinder-Hörbuch des Jahres. „In seinen wundervollen Taxigeschichten löst Saša Stanišić die Grenze zwischen Alltag und einladender Traumwelt auf. Ein Glücksfall!“ (www.schallplattenkritik.de)

    Foto: © Katja Saemann

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Datum: 01.12.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    02.12.21
    19:30
    Literaturhaus
    Gastveranstaltung
    < >

    Gastveranstaltung: Böse Geister

    Theaterperformance von Maria Thorgevskaja

    Diese Veranstaltung ist Teil der Russischen Kulturtage Trilateral 2021. Einführung: Dr. Michel Abeßer (Universität Freiburg), anschließende Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Elisbaeth Cheauré und Maria Thorgevskaja

    „Die bösen Geister“ ist der sechste Roman von F. M. Dostoevskij und handelt vom Schicksal Russlands. In einer kleinen Stadt wird ein Student umgebracht, um die Machtstellung der radikal revolutionären Bewegung zu stärken. Ganz Russland ist erschüttert. Maria Thorgevskaja berichtet von den Geschehnissen aus der Sicht von Varvara Petrovna Stavrogina. Sie ist eigenwillig und machtgierig, egoistisch und aufopfernd, manchmal naiv und gleichzeitig weitblickend. Sie ist ein lebendiger Mensch mit unzähligen Schwächen und einer großen Gabe: der Gabe, zu lieben. Wie alle anderen findet sie sich im Strudel der Geschehnisse gefangen, unfähig, sie zu reflektieren. Die Erkenntnis kommt erst spät und der Preis dafür ist zu hoch.

    Maria Thorgevskaja, gemäß NZZ „das kleine Theaterkraftwerkchen aus St. Petersburg“, hat gemeinsam mit Dan Wiener unzählige Theater- und Musikproduktionen kreiert und diese auf zahlreichen auch internationalen Tournéen gespielt. Sie wurde mehrfach preisgekrönt (Salzburger Stier, Tschechow-Preis), wobei sie regelmässig eigene Stückfassungen entwickelt und erfolgreich Regie führt. Als Autorin hat sie jüngst ihr erstes Buch „Wo Berge das Sagen haben“ (2021) publiziert.

    Foto: © Maria Thorgevskaja: privat

    Veranstalter: Zwetajewa-Zentrum für russische Kultur an der Universität Freiburg e.V. und IGK Kulturtransfer Freiburg – Moskau, in Kooperation mit dem Literaturhaus Freiburg

    Datum: 2.12.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 12/8 Euro

    Kartenreservierung unter:
    anmeldung@zwetajewa-zentrum.de

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    07.12.21
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Weihnachtsedition

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild … Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 07.12.2021, 17-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    08.12.21
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    PeterLicht: Ja okay, aber

    Lesung und Lieder

    Nach seinem Album „Beton und Ibuprofen“ im Frühjahr legt PeterLicht nach: „Ja okay, aber“ (Tropen, 2021) erzählt vom Co-Working-Büro, von einem Mann mit Matratze und Kaffeemaschine. Ein Roman über den Zustand der Arbeit, so komisch, irrsinnig, heiter und hellsichtig wie nur der Künstler und Kämpfer vom „Sonnendeck“ unsere Gegenwart besingt. Auf seinen Debütsong folgten inzwischen sechs Studio-Alben und vier Bücher, begleitet vom Triumph beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb mit der „Geschichte meiner Einschätzung am Anfang des 3. Jahrtausends“. Dem alten Schlawiner Kapitalismus spürt PeterLicht auch auf deutschsprachigen Theaterbühnen nach. Zuletzt schälte er Molières Komödien aus der Realität des französischen Absolutismus ins „Ja okay, aber“ unserer Zeit: als Sprudeln von Worten, als Tanz der Uneigentlichkeit, als Schäumen und Quirlen, Tosen und Blasen von Gegensätzen. Durch den Abend führt Jan Wiele (FAZ).

    Foto: © Christian Knieps

    Im Rahmen der Kampagne #zweiterfrühling, gefördert im Programm „Neustart Kultur“

    Datum: 08.12.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    09.12.21
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Martine Chantrel, Reinhild Dettmer-Finke, Martin Ebel und Anna Lee Engel

    Die letzten Seiten des fünften Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich freudige Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Martine Chantrel, die dem Centre Culturel Français Freiburg bis Ende 2019 als Direktorin vorstand und unzählige unvergessene Kooperationsveranstaltungen initiierte. Reinhild Dettmer-Finke, die als passionierte Filmemacherin seit 1988 preisgekrönte Dokumentationen u.a. bei ARD, ZDF und ARTE vorlegt und beim Stadtjubiläum mit der Ausstellung „Strafraum – Absitzen in Freiburg“ überraschte. Martin Ebel, der erst für die Badische Zeitung schrieb und bis zuletzt für den Zürcher Tages-Anzeiger als Literaturchef tätig war, zahlreiche Jurys und den SRF-Literaturclub bereicherte. Vervollständigt wird das Quartett von Anna Lee Engel, die das Junge Literaturhaus durch pandemische Zeiten navigierte.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Datum: 09.12.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Karten kaufen

  • So
    12.12.21
    11:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    Gustave Flaubert, George Sand: Eine Freundschaft in Briefen

    Matinee zu Flauberts 200. Geburtstag, mit Sieglinde Eberhart und Tobias Scheffel

    „Warum (in den jetzigen abscheulichen Zeiten) etwas veröffentlichen?“, so Gustave Flaubert im Dezember 1872: „Ich schreibe nicht für den Leser von heute, sondern für alle Leser, die es geben kann, solange die Sprache lebt.“ Irritieren ließ sich George Sand von ihrem oft aufbrausenden Gegenüber selten, auch deshalb wächst die unwahrscheinliche Freundschaft der beiden aller Verschiedenheit zum Trotz in diesem mitreißenden Briefwechsel. Ein großes Gespräch über Politik, Gesellschaft und Kunst, das in seiner bissigen Widerwilligkeit und sprachlichen Schönheit noch immer fasziniert.

    Aus der 1992 bei C. H. Beck erschienenen Gesamtausgabe, herausgegeben von Alphonse Jacobs, übersetzt von Annette Lallemand, Helmut Scheffel und Tobias Scheffel, liest Letzterer im Duett mit der Schauspielerin und Sprecherin Sieglinde Eberhart.

    Fotos: © Étienne Carjat, Nadar / wikimedia.commons.org

    Veranstalter: Centre Culturel Français und Frankreich- Zentrum der Universität Freiburg in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 12.12.2021, 11 Uhr
    Ort: Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11
    Eintritt: 7/5 Euro, Anmeldung unter: volontariat@ccf-fr.de

  • Mi
    15.12.21
    12:30
    Literaturhaus
    Lange Tafel
    < >

    Entfällt: Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    Diese Veranstaltung muss leider entfallen.

    Er warf ihr einen Blick zu, der aussah wie eine von Paulas Suppen, wenn sie wieder einmal alles zusammenrührte, was vom Vortag übrig war, bis alles eine trübe Farbe annahm, aus der hier und da ein einzelner Strunk Gemüse heraussah. Was aus Ludwigs Blick heraussah: Verblüffung und Entsetzen.
    – Jo Lendle: „Eine Art Familie“ (Penguin, 2021)

    Wir laden ein zu Suppe und Brot an der langen Tafel mit Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 5.12. unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 15.12.2021, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    16.12.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Nur Helden fürchten sich nie, deshalb schreiben sie keine Bücher.
    – Felicitas Hoppe: „Die Nibelungen“ (S. Fischer, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt, wegen der nahenden Feiertage ziehen wir die Dezember-Ausgabe vor. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 16.12.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

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      Dezember 2021

    • Mi
      01
      18:00

      Sasa Stanisic: Hey, hey, hey, Taxi!

      Lesung und Adventskalender-Premiere

      Junges Literaturhaus
      Lesung
    • Do
      02
      19:30

      Gastveranstaltung: Böse Geister

      Theaterperformance von Maria Thorgevskaja

      Literaturhaus
      Gastveranstaltung
    • Di
      07
      17:00

      Riso Club: Weihnachtsedition

      Offene Druckwerkstatt

      Literaturhaus
      Druckwerkstatt
    • Mi
      08
      19:30

      PeterLicht: Ja okay, aber

      Lesung und Lieder

      Literaturhaus
      Lesung
    • Do
      09
      19:30

      Durchs Bücherjahr mit …

      Martine Chantrel, Reinhild Dettmer-Finke, Martin Ebel und Anna Lee Engel

      Literaturhaus
      Gespräch
    • So
      12
      11:00

      Gustave Flaubert, George Sand: Eine Freundschaft in Briefen

      Matinee zu Flauberts 200. Geburtstag, mit Sieglinde Eberhart und Tobias Scheffel

      Außer Haus
      Lesung
    • Mi
      15
      12:30

      Entfällt: Lange Tafel

      Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

      Literaturhaus
      Lange Tafel
    • Do
      16
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstattgespräch

Gute Nacht Taxi

Unser Adventskalender mit fantastischen Taxi-Geschichten: Vom 1. bis 24. Dezember öffnen wir täglich um 18 Uhr ein Türchen mit Kurzfilm für Kinder, Familien und alle, die Geschichten lieben.

Herzlich willkommen zu 24 Schlafanzuglesungen!

Ihr Literaturhaus Freiburg

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