• Do
    21.02.19
    16:00
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Grosse Pause: Das Alphabet des Büchermachens

    Impulse aus der Werkstatt (für Pädagog*innen)

    Die Initiative Buchkinder Leipzig ist eine Buchstaben- und Bilderfabrik: Seit 2001 entwickeln und drucken Kinder ab 4 Jahren eigene Bücher. Entstanden sind unzählige beeindruckende Unikate, die kleine Autor*innen mit Stolz erfüllen und große Leser*innen verzücken und inspirieren.

    Buchkinder-Werkstätten gibt es mittlerweile weltweit, von Chemnitz über Neapel bis Nairobi. Auch die Freiburger Kunstpädagoginnen Kathrin Corsini und Hanna Cord-to-Krax sind Komplizinnen der erfolgreichen Leipziger Buchmanufaktur. Im Literaturhaus geben sie praktische Einblicke in die preisgekrönte Idee und vermitteln grundlegende Fertigkeiten, um sie in Kindergarten und Schule kreativ einzusetzen. Die „Große Pause“ – unser viermal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Bild: © Buchkinder Leipzig e.V.

    Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: Buchkinder Freiburg e.V.
    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 21.02.2019, 16:00-18:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (Materialkosten)

  • Fr
    22.02.19
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Buchkinder-Werkstatt: Vom goldenen Vogel und Mondgesichtern

    Wilder Freitag mit Tusche, Pappe und Zwirn (5-10 Jahre)

    Die Idee der Buchkinder ist einfach: Kinder machen Bücher. Vom ersten Buchstaben bis zum eigens gebundenen Buch. Inspiration für diese Ausgabe liefern die Illustrationen der gerade 90 Jahre jungen Künstlerin Lilo Fromm: In leuchtenden Farben und träumerischen Bildern erzählen sie von Märchengestalten, Fabeltieren und fernen Landschaften.

    Der Kunstraum Alexander Bürkle widmet dem Bilderbuch-Reigen der Jugendliteraturpreisträgerin von 1967 („Der goldene Vogel“) eine Ausstellung. Und die Buchkinder-Werkstatt im Literaturhaus preist die Grande Dame des Bilderbuchs als Ideengeberin! Mit farbiger Tusche entstehen wilde und zarte Bilder zu neuen Geschichten der Kinder, aus allen Einzelblättern im Nu ein Buch.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Kunstraum Alexander Bürkle („Vom goldenen Vogel und anderen Traumvisionen – Die Bilderbuchkünstlerin Lilo Fromm“, 03.02.–10.03.), in Kooperation mit den Buchkindern Freiburg e.V. und Atelier Hilde Bauer

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 22.02.2019, 15:00-17:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    28.02.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ich werde viele Male ansetzen und viele Male kein Ende finden, ich kenne mich doch. Ohne Abschweifung wären meine Geschichten überhaupt gar nicht meine. Sie ist Modus und nicht selten Movens meines Schreibens: Um zu dem zu finden, was ich im Erfundenen sagen möchte, muss ich Umwege gehen.“ – Sasa Stanisic

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.02.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    15.03.19
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Sybille Hein: Luca und Ludmilla

    Wilder Freitag mit Zaubertrank und Schlagzeug (8-11 Jahre)

    Schon mal von Hexenwarzen gehört? Angeblich geschehen die aberwitzigsten Dinge, wenn sie gehäuft auftreten: Buckel und Alpträume sind die kleineren Übel, aber wenn drei Warzen in gerader Linie auf dem Nasenrücken wachsen, droht der Verlust der Zauberkraft! Allein die Vorstellung versetzt Ludmilla Zwickzwack, Hexe alter Schule, in helle Aufregung. Laut Zauberbuch gibt es nur eine Lösung: Ein trauriges Kind muss her, jetzt oder nie. Als sie schließlich den unglückseligen, elfjährigen Luca mit Geduld und Spucke ins Hexenhaus gelockt hat, nimmt die Geschichte plötzlich Fahrt auf.

    Ein höchst amüsantes Buch, rasant erzählt und fabelhaft bebildert von der Berliner Illustratorin und Kabarettistin Sybille Hein. Nach „Rutti Berg“ und „Prinz Bummelletzter“ legt sie mit „Luca und Ludmilla“ (Hanser, 2019) noch einen Zahn zu: Mit Schlagzeuger Rafat Muhammad verwandelt sie das Literaturhaus in eine jauchzend-brodelnde Hexenküche.

    Foto Literaturhaus Freiburg: © Marc Doradzillo

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 15.03.2019, 15:00-16:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    19.03.19
    19:30
    Freiburger Andruck
    Literaturhaus
    < >

    Annette Pehnt: Mein Amrum

    Freiburger Andruck auf der Insel

    „Wenn der Entschluss zu einer Insel gefasst ist, kann ich diese eine Insel erforschen, als sei sie die ganze Welt.“ Schon 2003 hat Annette Pehnt mit ihrem Roman „Insel 34“ die eigentümliche Anziehungskraft von Inseln als Sehnsuchtsort beforscht, die als Räume der Imagination die Fantasie befeuern. Jetzt erkundet sie in poetischen Amrumgeschichten die Wurzeln ihrer Liebe zu dieser kleinen, entrückten Nordseeinsel, die nicht zuletzt einen besonderen Sprachschatz hütet: „Rüm hart, klaar kimang“ bedeutet im Amrumer Idiom Öömrang „Weites Herz, klarer Horizont“. Ein Gefühl, das sich einstellen kann, wenn man vom letzten hohen Dünenkamm gen Westen blickt oder über Europas breitesten Strand aufs Meer zuläuft. Mit sinnlich genauen Beschreibungen geht es über den Kniepsand oder ins Heimatmuseum – und zugleich in Welten der Erinnerung und des Reisens.

    Über „Mein Amrum“ (Mare, 2019) kommt die Schriftstellerin und Professorin für Literarisches Schreiben ins Gespräch mit Literaturhaus-Mitarbeiterin Birgit Güde.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 19.03.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    28.03.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Nichts kann im Schreiben zurückgeholt, aber alles erfahrbar werden.“ – Judith Schalansky: „Verzeichnis einiger Verluste“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Für jede Ausgabe fertigt der Berliner Künstler und Literaturhaus-Gestalter Andreas Töpfer eine Zeichnung an. So entsteht ein Monat für Monat wachsender Bilderreigen, der von der Arbeit am Text erzählt. Die Moderation im März übernimmt Ralf Kiefer, die Ausgabe findet ausnahmsweise in den Büros des Literaturhauses statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.03.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    02.04.19
    20:15
    Art of Being …
    Außer Haus
    < >

    Art of … Making More Money

    Cut-up, mash-up, cash out

    „Ich versteh’ es einfach nicht, wie ein ziemlich gebildeter Mensch sich ohne das nötige Kleingeld auf die Straße wagen kann – eine ganz unglaubliche Frechheit!“ – Paul Scheerbart

    Die Freiburger Autoren Jürgen Reuß und Stephan Kuß verjubeln die Weltliteratur an der Börse. Versilbern sie auf dem Rücken der Werktätigen. Verblasen die Scheine in rauchenden Fabrikschloten. Ein Blankoscheck, unterschrieben unter anderem von Viktorija Tokarjewa, Ingo Schulze, Phebean Itayemi, William Gaddis, Giuseppe Tomasi di Lampedusa, Nikolai Wassiljewitsch Gogol, Halldór Laxness, Mochtar Lubis, Pierre-Joseph Proudhon und Evelyn Waugh. Mitgestaltet wird der höchst spekulative Spaziergang durch die Weltliteratur von Schauspieler*innen des Theater Freiburg.

    Mehr auf dem „Art of Being“-Blog

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: Theater Freiburg, mit freundlicher Unterstützung des Carl-Schurz-Hauses und des Literaturhauses Freiburg

    Datum: 02.04.2019, 20:15 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Passage 46, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 12/8 Euro (VVK: Theater Freiburg)

  • Do
    25.04.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Legte ein Ohr an die Außenseite des Tags.
    Schloss die Augen und sah.
    Tau. Straßen. Schillernde Lachen Benzin.
    Die Amsel holte zwitschernd alles nah.
    Die Rosen steckten die Köpfe
    durch den schmiedeeisernen Zaun.
    Sie schauten.
    Sie nickten nicht.
    Es war das Gras, das Antwort gab
    als ich zu sprechen begann.
    Ich bückte mich
    und strich ihm über das Haar.
    – Thilo Krause: „Schreiben“

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Diese Ausgabe moderiert Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.04.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    10.05.19
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Enis Maci

    Junge Literatur in WGs

    Wie könnte Widerstand heute aussehen? Enis Maci zieht eine Linie von Jeanne d’Arc über Sophie Scholl zu den albanischen Schwurjungfrauen. Sie entlarvt die medialen Strategien der Identitären als Travestie, befragt Muttersprache und Herkunft, reist nach Walhalla und blickt dort auf die Büste der in Auschwitz ermordeten Nonne Edith Stein. Sie verweilt in den sozialen Randzonen und zeigt ein dichtes Panorama europäischer Gegenwart. Das Außerordentliche überkreuzt sich in ihrem Essayband „Eiscafé Europa“ (Suhrkamp, 2018) mit dem Alltäglichen, das Private mit dem Politischen.

    Enis Maci, geboren 1993 in Gelsenkirchen, hat in Leipzig und London studiert. Neben Essays schreibt sie Theatertexte und ist in der Spielzeit 18/19 Hausautorin am Nationaltheater Mannheim. Nach Freiburg kommt sie für einen Abend zur „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 10.05.2019, 20:00 Uhr
    Ort: WG Barbarastraße 10, 79106 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro
    (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Fr
    17.05.19
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Aljoscha Blau: Die Schlacht von Karlawatsch

    Wilder Freitag als Bilderbuchgefecht (5 bis 10 Jahre)

    Es beginnt mit einem Missgeschick: In einer Menschenmenge tropft etwas Blaubeereis auf einen Hund. Ein bisschen Blau auf rötlichem Fell. In Windeseile breitet sich Unmut aus, der Groll ist gewaltig. Die Menschen schlagen sich auf zwei Seiten, Rotröcke marschieren gegen Blauröcke. Es fliegen Hüte zu den Gegnern. Die werfen zurück. Es folgen Rockknöpfe, Jacken, Socken – bis alle in Unterhosen dastehen. Und dann weiß keiner mehr, wer Freund oder Feind ist.

    Aljoscha Blau zeichnet live und stellt „Die Schlacht von Karlawatsch“ (Atlantis, 2018) vor. Das Bilderbuch zeigt in wenigen Worten und Farben einen Konflikt, der sich bis zum Krieg ausweitet – um dann ebenso überraschend wieder ein Ende zu finden. Eine Parodie des hochgelobten Kinderbuchautors Heinz Janisch auf den Wahnsinn des Krieges, verwoben mit den feinsinnigen Zeichnungen des deutsch-russischen Künstlers Aljoscha Blau.

    Cover: © Atlantis Verlag

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 17.05.2019, 15-16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Di
    21.05.19
    16:00
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Große Pause: Literatur in Einfacher Sprache

    Das Frankfurter Modell mit Hauke Hückstädt

    Wie geht das: Literatur für alle? In Frankfurt haben acht Autor*innen Geschichten in Einfacher Sprache geschrieben. Das Einfache als Kunst. Offen und ohne Schranken. Klar und verständlich. Ausgedacht hat sich das faszinierende Inklusions-Projekt das Frankfurter Literaturhaus mit seinem Leiter Hauke Hückstädt. In Freiburg stellt er es vor und kommt ins Gespräch mit allen, die Geschichten mögen. Mit allen, die Experimente mögen. Mit allen, die Sprache mögen.

    Die „Große Pause“ – unser viermal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Hannes Windrath, Literaturhaus Frankfurt

    Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Kooperationspartner: Kommunale Behindertenbeauftragte der Stadt Freiburg, Koordinationsstelle Inklusion im Dezernat III der Stadt Freiburg

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 21.05.2019, 16-17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    23.05.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Die eigentliche, schwierige Arbeit ist tatsächlich, das richtige Wort an die richtige Stelle zu setzen. Man muss jedes Wort auf die Goldwaage legen, und dann die Sätze, ihre Reihenfolge, ihren Rhythmus und ihre Musikalität.“ – Barbara Honigmann

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet wegen Christi Himmelfahrt ausnahmsweise nicht am letzten, sondern am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 23.05.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    27.06.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Alte Texte muss man zerstäuben. Man muss sie Wort für Wort zerreiben. Und den Plot verschleißen, dann entsteht wieder etwas, was da mal war.“ – PeterLicht (zerstäubt regelmäßig Molière)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Reihe findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation der Juni-Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.06.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    28.06.19
    21:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Julia Zejn

    Junge Literatur in WGs, Spätvorstellung

    Die Graphic Novel „Drei Wege“ (Avant-Verlag, 2018) erzählt von drei Frauenleben, die ein ganzes Jahrhundert umspannen: 1918 arbeitet Ida als Dienstmädchen einer gutbürgerlichen Familie. 50 Jahre später verliebt sich Marlies in den revolutionär gesinnten Studenten Wolfgang. 2018 treibt die junge Selin ziellos durch die Stadt.

    Text und Zeichnungen stammen aus der Feder der 1985 geborenen Julia Zejn. Die minimalistischen Bleistiftzeichnungen ihres Debüts nehmen die Lebenswelt ihrer Figuren detailliert in den Blick. Im Wechsel der Epochen scheint das sich wandelnde Frauenbild der vergangenen 100 Jahre auf.

    Aus Leipzig kommt die Künstlerin zu Lesung, Live-Zeichnen und Gespräch in die Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender. Diese Sommer-Ausgabe findet eine Stunde später statt als üblich, damit Julia Zejns Bilder im Schatten der Nacht an der Hauswand erstrahlen.

    Cover: © Avant Verlag

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 28.06.2019, 21:00 Uhr
    Ort: WG Elsässer Straße 17, 79110 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro
    (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Do
    26.09.19
    16:00
    Große Pause
    Literaturhaus
    < >

    Grosse Pause: Swiss Style für die Schule

    Für Kunst- und Deutschlehrer*innen, Erzieher*innen und Interessierte

    Die Pop-up-Ausstellung „Poesie im Weltformat“ (15.-27.09.) zeigt herausragende Schweizer Plakatkunst und spielt mit den Wahrnehmungsgrenzen von Schrift und Bild. „Siehst du noch oder liest du schon?“ fragt die Schau, die auch Schulklassen spielerische Einblicke in den berühmten Swiss Style bietet.

    Impulse aus der Werkstatt gibt die Schweizer Gestalterin Alice Kolb in einem Workshop für Erwachsene mit und ohne Vorkenntnisse. Ausgehend von „grau blau miau“, ihrem Kunstbuch für Kinder mit begleitender App, greift sie Techniken aus der eigenen künstlerischen Praxis auf: Aus einem kleinen Formenkatalog entsteht ein ganzes Universum von Bildern und Kompositionen. Mit der japanischen Schnelldruckmaschine Risograph werden die heutigen Beispiele mehrfarbig gedruckt und vervielfältigt.

    Die „Große Pause“ – unser viermal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Anna Haas

    Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 26.09.2019, 16-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.09.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus-Büro
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Am geselligsten waren die Schriftsteller, die sich beim Essen oft verabredeten, später ins Pub zu gehen. Ein einziges Mal ließ ich mich überreden, mit ihnen mitzugehen, aber sie redeten nur über Geld und Bücher, die ich nicht gelesen hatte, und nach dem zweiten Bier verabschiedete ich mich und ging zurück in mein Studio.“ – Peter Stamm: „Marcia aus Vermont“

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aus allen Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Philipp Brotz, Ralf Kiefer, Antigone Kiefner und Eberhard Bittcher, der durch die erste Ausgabe in diesem Herbst führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Monster: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.09.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg (Büro), Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    27.09.19
    15:00
    Wilder Freitag
    Literaturhaus
    < >

    Alice Kolb und Raphael Urweider: grau blau miau

    Wilder Freitag mit Poesie und Postkarten (ab 5 Jahren)

    Milos Leben ist ziemlich grau. Streit überall. Zum Glück gibt es Kater Milosch. Der führt ihn durch einen stockdunklen Tunnel in eine andere Welt: Was sich zunächst fremd anfühlt, erfüllt den Jungen nach und nach mit Leichtigkeit. „Die bunten Flecken, als hätten sie Flügel, steigen hoch und fliegen über Täler und Hügel. / Milo sieht, wie ein paar davonschweben, / die sich auch über die graue Stadt legen.“

    Ausziehen und Ankommen – das sind die beiden Pole des wundersam poetischen Kunstbuchs „grau blau miau“. 2019 erscheint das Projekt der Schweizer Illustratorin Alice Kolb und des Dichters Raphael Urweider auch als interaktive App, gefördert von der Berner Design Stiftung.

    Beim „Wilden Freitag“ wird das Prinzip der App tatkräftig umgesetzt: Nach der Lesung puzzeln die Kinder aus Elementen und Formen der Geschichte eigene Welten, die im Postkarten-Format gedruckt und vervielfältigt werden. Als Gruß aus einer bunten Welt!

    Grafik: © Alice Kolb

    Vormittags zu Gast: Freiburger Kita- und Schulkinder

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 27.09.2019, 15-16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Di
    01.10.19
    17:00
    Werkstatt
    Literaturhaus
    < >

    Gläserne Übersetzer

    Live-Übersetzen mit Yvonne Eglinger und Tobias Scheffel

    Am 30. September ist Hieronymustag – der Internationale Übersetzertag. Zum Fest für Übersetzer* innen und Leser*innen in der ganzen Welt lädt das Literaturhaus zur offenen Werkstatt. Tobias Scheffel bringt Briefe von Albert Camus an die Schauspielerin Maria Casarès ins Deutsche – eine Korrespondenz zwischen zwei Liebenden, die erst vor Kurzem in Frankreich erschienen ist. Yvonne Eglinger nimmt sich Margaret Atwoods Handbuch „Survival“ vor: Das Buch, in dem Atwood die Motive und Strukturen untersucht, die in ihrer eigenen, noch recht jungen kanadischen Nationalliteratur vorherrschten, sorgte bei seinem Erscheinen in den 1970er Jahren für einigen Wirbel. Derzeit wird es erstmals vollständig ins Deutsche übertragen.

    Auf die große Leinwand werden Original und entstehende Übersetzung projiziert. Mit Fragen, Ergänzungen, Kommentaren arbeitet das Publikum live an der Lösungssuche mit!

    Fotos: © M. Hinderer, privat

    Mitveranstalter: Weltlesebühne e.V.

    Ablauf: Tobias Scheffel, Französisch – Deutsch (17–18:15 Uhr), Yvonne Eglinger, Englisch – Deutsch (ab 18:30 Uhr)

    Gefördert von TOLEDO – ein Programm der Robert Bosch Stiftung und des Deutschen Übersetzerfonds

    Datum: 01.10.2019, 17-20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    09.10.19
    20:00
    Freiburger Andruck
    Außer Haus
    < >

    Kai Weyand: Die Entdeckung der Fliehkraft

    Freiburger Andruck

    Karl pendelt zwischen Familie und Gefängnis. Doch manchmal ist die Familie das wahre Gefängnis und das Gefängnis die wahre Familie. Als Lehrer konfrontiert er sein kriminelles Klassenzimmer jedenfalls nicht nur mit Lyrik-Klassikern, sondern auch mit universellen Lebensfragen. Die besten Antworten entlässt der Held dieses wunderbar skurrilen Romans später in die Freiheit: Vom Plateau eines Münsterturms aus schickt er sie als Papierflieger aufdie Reise. „Vielleicht ist das Pädagogik, das Licht im Allerkleinsten sehen“, meint einer seiner Schüler.

    Mit „Die Entdeckung der Fliehkraft“ (Wallstein, 2019) ist dem bei Freiburg lebenden Kai Weyand ein wahres Kunststück gelungen: eine kleine, federleicht erzählte Geschichte über das große Ziel, einen Tag ohne Fehler hinzulegen. Bettina Schulte (Badische Zeitung) kommt mit dem Autor ins Gespräch über die Freiheit im Alltag und die Kunst des Ausbrechens.

    Foto Literaturhaus Freiburg: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 09.10.2019, 20 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer,
    Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    11.10.19
    19:30
    Hommage
    Literaturhaus
    < >

    Elfriede Jelinek

    Hommage an eine Wütende als szenische Lesung

    „Gier“, „Neid“, „Wut“ – von „wir sind lockvögel baby!“ über „Bambiland“ zu „Winterreise“: Elfriede Jelineks Kunst provoziert mit ihrer Sprache, ihren Aussagen, ihren Einsprüchen. Den Werdegang der Grande Dame des deutschsprachigen Theaters begleiten Preise und Auszeichnungen. Die lange Liste krönt der Literaturnobelpreis, verliehen im Jahr 2004 für „den musikalischen Fluss von Stimmen und Gegenstimmen in Romanen und Dramen, die mit einzigartiger sprachlicher Leidenschaft die Absurdität und zwingende Macht der sozialen Klischees enthüllen“.

    Durch diesen Fluss leiten – in Form eines Streifzugs durchs Werk der Autorin – Schauspieler*innen des Theater Freiburg. Dabei trifft das unterschwellige Spielzeitmotto „Wut und Wahn“ auf die Literaturhaus-Reihe „Hommage an eine Waghalsige“. Eine Woche später feiert „Wut“ von Elfriede Jelinek eine der ersten Premieren der Theater-Spielzeit.

    Cover: © Rowohlt Verlag

    Mitveranstalter: Theater Freiburg

    Datum: 11.10.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro (VVK: Literaturhaus und Theater Freiburg)

  • Do
    31.10.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Ich habe mein maschinelles Notizbuch eingeschaltet
    Es ist Ostermorgen
    Ich habe einen Groschenroman
    Der mir Geistergeschichten erzählt
    Von Matrosen und aus Zentralasien
    Meinen Schatten
    Einen leichten Husten
    Ein wenig geliehenes Geld
    Wenn ich jetzt schon einschlafe
    Wache ich morgen viel zu früh auf
    Unter den Geistern von Kaschgar …
    – Mathias Énard: „Letzte Mitteilung an die Proust-Gesellschaft von Barcelona“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Monster: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 31.10.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    12.11.19
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Angela Lehner

    Junge Literatur in WGs

    Wahnsinn im Jugendstil-Bau mit Blick auf Wien: Angela Lehners Debüt führt in die Psychiatrie des berühmten Otto-Wagner-Spitals. „Die Irrenanstalt als Naherholungsgebiet“, kommentiert Erzählerin Eva und spielt Katz und Maus mit den Insassen, Schwestern, Ärzten. Schließlich entführt sie ihren Bruder Bernhard, ebenfalls Patient, auf einen Roadtrip zur Wurzel allen Übels: „Unser Geschwür ist der Vater. Der Vater wuchert uns unter der Haut, er dringt uns aus den Poren. Der Vater kriecht uns den Rachen herauf, wenn wir uns verschlucken.“

    „Vater unser“ (Hanser Berlin, 2019) ist Pop-, Heimat- und Entwicklungsroman, erzählt mit lakonischem Witz, aus der hellsichtigen Perspektive einer Verrückten. Angela Lehner, 1987 in Kärnten geboren, lebt heute in Berlin. Nach Freiburg kommt sie für einen Abend zur „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto Literaturhaus Freiburg: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 12.11.2019, 20 Uhr
    Ort: WG in der Schwarzwaldstr. 82a, 79102 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro
    (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Do
    28.11.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Einen UNENDLICHEN SATZ sprechen, das wäre gut, aber ist das nicht zu viel für einen einzelnen Menschen?“ – Terézia Mora: „Alle Tage“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende einmal im Monat unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Reihe findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Ralf Kiefer übernimmt die Moderation der November-Ausgabe.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.11.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    04.12.19
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    „Über dem Lesen hatte ich die Zeit des Abendessens verpasst. Als ich in den Speisesaal kam, war niemand mehr da, nur ein junges Mädchen in einer weißen Schürze, das dabei war, das Büfett abzuräumen und meinen Gruß nur mit einem scheuen Nicken erwiderte. Ich hatte gerade noch Zeit, mir einen Teller Suppe zu schöpfen und ein paar Scheiben Brot aus einer großen Holzkiste zu nehmen.“ – Peter Stamm: „Marcia aus Vermont“

    Zum Jahresausklang laden wir ein zu Suppe und Brot an der Langen Tafel mit Freiburger Autoren, Übersetzerinnen und Bücherfreunden. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Anmeldung bis 25.11. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 04.12.2019, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

  • Di
    10.12.19
    19:30
    Gespräch
    Literaturhaus
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Susanne Bader, Jens Burde, Iris Wolff und Martin Bruch

    Die letzten Seiten des dritten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich leuchtende Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Susanne Bader, die ihre Buchhandlung zum Wetzstein, eine der schönsten überhaupt, nach 41 Jahren in diesem Dezember schließt, aber natürlich weiter liest – mit ungebrochener Neugierde. Jens Burde, der schon im selbstgebauten Doppeldecker furchtlos in die Elbe flog, außerdem Bühnenbilder und Ausstellungen entwirft oder unverzichtbare Orte einrichtet: von einem Geburtshaus in Basel über eine Berliner Chocolaterie bis hin zum Literaturhaus Freiburg. Iris Wolff, die zur Eröffnungsnacht dieses Hauses in einer Dunkellesung ihr drittes Buch vorstellte, den inzwischen mehrfach prämierten Roman „So tun, als ob es regnet“. Vervollständigt wird das Quartett von Literaturhaus-Leiter Martin Bruch.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden.

    Foto Literaturhaus Freiburg: © Marc Doradzillo

    Datum: 10.12.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    13.12.19
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Eine unendliche Geschichte

    Wilder Freitag als Taschenlampen-Lesung (ab 8 Jahren)

    Generationen von Kindern haben gespannt mit Bastian Balthasar Bux auf dem Dachboden gefiebert, sind auf Fuchurs Rücken durch die Lüfte geflogen, haben sich dem Nichts entgegengestellt: Vor 40 Jahren erschien Michael Endes Roman „Die unendliche Geschichte“ und wurde ein Welterfolg. Am 12. November wäre der große Kinderbuchautor 90 Jahre alt geworden, und noch immer ziehen „Momo“, „Der Wunschpunsch“ oder „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ junge und erfahrene Leser*innen auf der ganzen Welt in ihren Bann.

    Heute ziehen sie allesamt ins Literaturhaus ein! Licht aus, Kissen raus, Taschenlampe an, Ohren gespitzt: Hereinspaziert in eine Welt, in der Fantasie und Wirklichkeit kein Widerspruch sind. Kommt und lauscht …

    Kooperationspartner: Institut für deutsche Sprache und Literatur der PH Freiburg, Leitung: Franziska Trischler

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Lizenzrecht: Nachlass Michael Ende, München, vertreten durch: AVA international GmbH, Autoren- und Verlagsagentur, www.ava-international.de; mehr unter: www.michaelende.de

    Datum:13.12.2019, 15–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Do
    19.12.19
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Das wunderschöne Verb GELSTERN. Es müsste sofort wiederbelebt werden. Es bedeutet ‚gellend schreien, laut heulen‘. Und es reimt sich auf Elstern. Es ist fast zu gut, um wahr zu sein. Vielleicht wird es deshalb nicht mehr verwendet.“ – Clemens J. Setz über Perlen des Grimm’schen Wörterbuchs

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die letzte Ausgabe in diesem Jahr findet wegen der Weihnachtsfeiertage nicht am letzten, sondern bereits am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Monster: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 19.12.2019, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    30.01.20
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Antigone Kiefner und Philipp Brotz, der durch die erste Ausgabe im neuen Jahr führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 30.01.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg (Büro im Innenhof), Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    31.01.20
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Isabel Pin: Rosie auf dem Baum

    Wilder Freitag als Werkstatt in den Wipfeln (6-9 Jahre, Eltern verboten!)

    Vernünftige Ratschläge von Erwachsenen? Manche pfeifen darauf! Wie der fliegende Robert im Struwwelpeter, der bei Sturm und Regen nach draußen geht und mit dem Schirm in die Freiheit abhebt. Oder Pippi Langstrumpf, die samt Pferd und Affe in ihrer Villa lebt und nicht daran denkt, sich von Polizisten ins Kinderhaus stecken zu lassen. Rosie wiederum sitzt entschieden auf einem Baum und bleibt dort oben – solang es ihr gefällt. Einen Tag, einen Abend. Wochen, Monate.

    Vom Beine-baumeln-Lassen, nettem Besuch und hellen Nächten im Wipfel erzählt in wenigen Worten und mit wunderbar stimmungsvollen Bildern die deutsch-französische Künstlerin Isabel Pin. Im Workshop zu ihrem Bilderbuch „Rosie auf dem Baum“ (Tyrolia-Verlag, 2020) entwickeln die Fantasien der jungen Besucher*innen ein buntes Eigenleben – über Papier- und Baumgrenzen hinaus.

    Illustration: © Isabel Pin

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Vormittags zu Gast: Freiburger Kita- und Schulkinder

    Datum: 31.01.2020, 15–16:15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    13.02.20
    18:30
    Große Pause
    Junges Literaturhaus
    < >

    Bücher machen Schule. Große Pause mit Stefanie Höfler

    Für Lehrer*innen (Sek. 1) und weitere Interessierte

    Der Tag, an dem Bens Mutter plötzlich und völlig unerwartet stirbt, ist ein strahlender Oktobertag. In „Der große schwarze Vogel“ (Beltz, 2018) erzählt Ben von der ersten Zeit danach und wie er, sein Bruder Krümel und Pa zurechtkommen. Oder eben nicht. Ein hochgelobter, tiefgründiger, humorvoller Jugendroman – auch für die Schule.

    Stefanie Höfler ist nicht nur vielfach ausgezeichnete Jugendbuchautorin, sondern mit gleicher Begeisterung Lehrerin für Deutsch und Theater. Eine ideale Brückenbauerin. Darüber, wie man im Unterricht (ob Deutsch, Ethik oder Kunst) über neue Bücher ins Gespräch oder zum Weiterschreiben kommt, spricht sie mit Anna Lee Engel vom Jungen Literaturhaus – und mit Ihnen.

    Die „Große Pause“, unser viermal im Jahr stattfindender Austausch, richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Anmeldung unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 13.02.2020, 18:30–20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    14.02.20
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Stefanie Höfler: Helsin Apelsin und der Spinner

    Wilder Freitag als Weltbuchpremiere (6-10 Jahre)

    Helsin ist klein und biegsam wie ein Grashüpfer und immer gut gelaunt. Bisher hatte sie nur ein winziges Problem: Manchmal, wenn ihr etwas nicht passt, bekommt sie einen Wutausbruch wie Rumpelstilzchen. Wie an dem Tag, als Louis neu in die Zwergen-Klasse kommt und „Helsin, Apelsin, Apfelsine“ murmelt. Da klaut Helsin nämlich einfach seinen Fidschileguan, was zu einem dicken Problem wird. Wie soll sie da nur wieder rauskommen? Dass Louis eigentlich ganz nett ist, bleibt nicht die einzige Überraschung.

    Seit ihrem Debüt „Mein Sommer mit Mucks“ (Beltz, 2015) nicht mehr aus der deutschen Jugendliteraturszene wegzudenken, legt Stefanie Höfler mit „Helsin Apelsin und der Spinner“ (Beltz, 2020) ihr erstes Kinderbuch vor. Mit viel Witz illustriert von Comicbuchpreisträgerin Anke Kuhl. Willkommen zur Weltbuchpremiere!

    Cover-Ausschnitt: © Beltz

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 14.02.2020, 15–16:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Mo
    17.02.20
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Marko Dinic

    Junge Literatur in WGs

    „Ein Teil von mir versuchte krampfhaft, mein bisheriges Leben in Serbien zu vergessen, während ein anderer Teil ununterbrochen daran erinnert wurde, wie sehr Wörter wie Sehnsucht oder Heimat zur Falle werden können.“ Marko Dinics Romandebüt „Die guten Tage“ (Zsolnay, 2019) ist eine Abrechnung der Generation, die als Kinder den Jugoslawienkrieg erlebte: mit den Eltern, der Geschichte, mit Chauvinismus und Nationalismus. Im „Gastarbeiterexpress“ von Wien nach Belgrad ruckelnd, hebt der Erzähler zu einem bildgewaltigen Monolog an. Der Soundtrack: lauter Jugo-Pop und fluchende Männer. Der Motor: Wut, Schmerz und Angst, die sich in einer drängenden, mitreißenden Sprache entladen.

    Marko Dinic, 1988 in Wien geboren, verbrachte Kindheit und Jugend in Belgrad, studierte in Salzburg Germanistik und Jüdische Kulturgeschichte. Heute kommt er zur „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WG-Küchen in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto Literaturhaus Freiburg: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Datum: 17.02.2020, 20 Uhr
    Ort: WG in der Jacobistraße 1, 79104 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Mi
    26.02.20
    12:30
    Lange Tafel
    Literaturhaus
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    Digestion statt Diegese. Schreiben sei Verdauungsstunde, / Darmkontrakt. Ich gehe prompt d’accord! Die Selbstverdauung / schieb’ ich weiter vor mir her. Verwesung tritt ja schließlich / nach dem Tode ein. Die Form verdaue sich viel schwerer / als der Inhalt, wagte Goethe, unser Prahlhans, zu behaupten, / als er’s reflexiv gebrauchte. Ferner will ich heute nichts / von den Entzündungswerten wissen. Hab’ Verständnis, / erst vor Kurzem rissen diese einen Werner aus dem Leben. / And pardon my French: Vom Fasten, um die Zellen zu recyclen, / halt’ ich nichts. Solcherart geh’n and’re nach wie vor. Ich schwör!
    – Alexandru Bulucz: „was Petersilie über die Seele weiß“ (Schöffling & Co., 2020)

    Wir laden ein zu Suppe und Brot an der langen Tafel mit Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 18.02. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.02.2020, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

  • Do
    27.02.20
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Warum heißt es: ‚Das Kind steht auf‘? Warum steht das ‚auf‘ da? Warum trennen sich die Dinge in der deutschen Sprache? Ist es nicht genug, dass wir so viele Alleinerziehende in der Gesellschaft haben? Ich mache das für die Familie in der deutschen Gesellschaft: Alle Verben müssen untrennbar werden!“ – Abbas Khider im Interview zu: „Deutsch für alle“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.02.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg (Büro im Innenhof), Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.03.20
    19:30
    Werkstattgespräch
    Literaturhaus
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Veranstaltung abgesagt – entsprechend der aktuellen Situation. Was die Zeit nach dem 20. April angeht, bitten wir Sie, die Ankündigungen auf unserer Webseite zu verfolgen.

    Gingen wir unter, ließe sich leiser sprechen, / die Sätze in einen Halbschlaf zwingen, den Schalen / Schweigen abringen. Leere Hüllen tief in den Sand. / Gingen wir unter, wäre das eine kalte Reform, / getaucht, gezuckt, dem Himmel in die Karten / gespuckt. Letztes Klappern in unsern Mündern. / Gingen wir unter, wäre das ein gekonntes Manöver, / denn was verloren wir am Grund, dort, wo wir nichts / als Beiwerk, Schlummer, nichts als Stille sind. / Gingen wir unter, konnten wir endlich geschlossen sein. / Was oben war? Nur ein Gerücht. Perlmutt und Rhetorik.
    – Nora Bossong: „Perlmutt und Rhetorik“ (aus: „Kreuzzug mit Hund“, Suhrkamp, 2018)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    VERANSTALTUNG ENTFÄLLT

    Datum: 26.03.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    27.03.20
    15:00
    Wilder Freitag
    Junges Literaturhaus
    < >

    Dita Zipfel: Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte

    Wilder Freitag mit Taschengeldsorgen, Drachenherzen und Swoosh! (10-14 J.)

    Veranstaltung abgesagt – entsprechend der aktuellen Situation. Was die Zeit nach dem 20. April angeht, bitten wir Sie, die Ankündigungen auf unserer Webseite zu verfolgen.

    Lucie glaubt an einen Jackpot, als sie den Aushang findet. Ein völlig überbezahlter Gassigeh-Job! Doch es stellt sich heraus: Der Hund ist schon lange tot, der Zettel das Täuschungsmanöver eines verrückten Alten namens Klinge, der einen Ghostwriter für sein Kochbuch sucht. Aber ganz ehrlich: Im Alltagswahnsinn eines Teenagers mit Patchwork-Familie, Verliebtsein und Taschengeldnöten erscheint Klinge gar nicht so merkwürdig. Selbst wenn er angeblich 27 Salti nacheinander springt und Feen die klitzekleinen Zähne ausschlägt.

    Dita Zipfel hat mit „Wie der Wahnsinn mir die Welt erklärte“ (Hanser, 2019) ein herrlich unkonventionelles Jugendbuch geschrieben. Frech, sprudelnd und genial illustriert von Ran Flygenring erzählt es vom turbulenten Leben einer unerschrockenen 13-Jährigen. Moderiert wird die Lesung von Jugendlichen aus dem Jungen Beirat des Literaturhauses.

    Cover-Ausschnitt: © Carl Hanser Verlag

    Kooperationspartner: Junges Theater Freiburg

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    ENTFÄLLT: Vormittags zu Gast: Freiburger Schulklassen

    VERANSTALTUNG ENTFÄLLT

    Datum: 27.03.2020, 15–16:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Do
    23.04.20
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Veranstaltung abgesagt – entsprechend der aktuellen Situation.

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Antigone Kiefner und Philipp Brotz, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Im April ziehen wir die Werkstatt – aufgrund des „Tanz in den Mai“ im Literaturhaus – eine Woche vor.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 23.04.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    13.05.20
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete-Spezial im MuDom Keller

    Mit Lisa Goldschmidt, Lucia Leidenfrost und Yannic Han Biao Federer

    Verlegt ins Netz!
    13. Mai, 20 Uhr, YouTube und
    www.facebook.com/zwischenmiete

    Ein Abend, drei Gäste, drei erste Bücher! Lisa Goldschmidts Gedichtband „Tage Fragmente“ (Lesezeichen e.V., 2019) sucht nach einer Sprache für Sinneserfahrungen und entwirft eine Choreografie auf Papier: voll Witz, Wagemut und Artistik. Lucia Leidenfrost versammelt in „Mir ist die Zunge so schwer“ (Kremayr & Scheriau, 2017) Geschichten von Zeitzeugen der Katastrophen des 20. Jahrhunderts, von Tätern und Opfern, von Geheimnissen und den Grenzen der Erinnerung. Yannic Han Biao Federers Romandebüt „Und alles wie aus Pappmaché“ (Suhrkamp, 2019) erzählt vom Spätsommer 2001: Jian, Sarah, Frank und Anna ringen um Zugehörigkeit und Orientierung – um eine gemeinsame Geschichte.

    Die drei Literatur-Stipendiat*innen des Landes Baden-Württemberg 2020 kommen für einen Abend zur „zwischen/miete“ nach Freiburg: Für die Sonderausgabe verwandelt die Reihe den MuDom Keller in einen literarischen Salon, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto Lucia Leidenfrost: © punktachtneun.de

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Datum: 13.05.2020, 20:00 Uhr
    Ort: MuDom Keller, Engelbergerstraße 41H
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Bier und Brötchen, nur Abendkasse)

  • Do
    28.05.20
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Veranstaltung abgesagt – entsprechend der aktuellen Situation.

    in einer bewegung hielt ich inne, erlebte ich mich doch als etwas vergangenes, in all meiner gegenwärtigkeit, dachte

    an jenes selbst, das aus der zukunft auf mich herabsehen wird, das zurückdenken wird, an eine ähre, die noch wuchs, die noch

    biegsam war, das selbst, das nun in einer bewegung befangen sein wird, das mit dem stift über das papier fährt, das sich

    herausnimmt aus dem weiß, das dahingleitet.
    – Lisa Goldschmidt: „Tage Fragmente“

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Antigone Kiefner.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.05.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    07.07.20
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete: Maren Kames

    Junge Literatur in WGs

    Maren Kames’ Langgedicht „Luna Luna“ (Secession, 2019) ist ein dunkler Text – rasant, rasend, atemlos. Zwischen Traum und Trauma entfalten sich Zeilen übers Verlieren und Verletzen. Über einen Krieg, der vielleicht nie stattfand und der doch in jeder Pore steckt. Darüber schwebt Luna als Fixpunkt für die Höhe der Sehnsucht: „in meinen gloriöseren tagen bin ich ziemlich / lunar gewesen / und wahnsinnig rastlos, / in den gliedern krachend u griffig, / im wipfel wild …“

    Die eindringliche „Beschwörung des Mondes als Collage von Sounds und Anspielungen“ hat die Jury des diesjährigen Leipziger Buchpreises auf ihre Shortlist gewählt. Wie schon Kames’ Debüt „Halb Taube Halb Pfau“ ist „Luna Luna“ ein verführerisches Buchkunstwerk: Weiße Buchstaben tanzen über schwarze Buchseiten wie Sterne am Nachthimmel. Die Reihe verwandelt heute, bei gnädigem Wetter, den Musikpavillon im Stadtgarten in einen literarischen Salon, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 07.07.2020, 20:00 Uhr
    Ort: Musikpavillon im Stadtgarten
    Eintritt: 5 Euro (inkl. Getränk, nur Abendkasse)

  • Do
    09.07.20
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Christoph Meckel: Eine Tür aus Glas, weit offen

    Freiburger Andruck mit Michael Braun

    Veranstaltung verschoben, Nachholtermin: 02.10.2020, 20 Uhr, SWR Studio Freiburg

    „Wohl denen die gelebt“ – mit Christoph Meckels Erinnerungen an Marie Luise Kaschnitz startete im April 2009 die Reihe „Freiburger Andruck“. Im Januar dieses Jahres ist der Malerpoet im Alter von 84 Jahren verstorben. Eine Eigenheit Meckels sei es, die Dinge in einer surrealen Schwebe zu lassen, sagt Michael Braun: „elegische Blicke auf die Faszination der Schöpfung“. An diesem Abend führt der Literaturkritiker mit SWR-Sprecherin Isabell Demey durch die gesammelte Prosa des großen Schriftstellers, die posthum beim Hanser Verlag unter dem Titel „Eine Tür aus Glas, weit offen“ erscheint.

    Christoph Meckel erzählt darin von seiner Arbeit und seinem Leben, von Poesie und Kunst, von Weggefährten und von dem, „was noch nicht gemacht ist“. Vom bucklicht Männlein, das schon durch die Kinderträume geistert, und von Monsieur Bernstein. Der Band zeigt Meckels große Spannbreite, dicht am eigenen Leben und doch mit der ganzen Weite der Poesie. Moderation: Ina Held (SWR).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 09.07.2020, 20:00 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    02.10.20
    20:00
    Außer Haus
    #zweiterfruehling
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    Christoph Meckel: Eine Tür aus Glas, weit offen

    Freiburger Andruck mit Michael Braun

    An dieser ausverkauften Veranstaltung können Sie per Live-Stream unter www.swr.de/suedbaden teilnehmen.

    „Wohl denen die gelebt“ – mit Christoph Meckels Erinnerungen an Marie Luise Kaschnitz startete im April 2009 die Reihe „Freiburger Andruck“. Im Januar dieses Jahres ist der Malerpoet im Alter von 84 Jahren verstorben. Eine Eigenheit Meckels sei es, die Dinge in einer surrealen Schwebe zu lassen, sagt Michael Braun: „elegische Blicke auf die Faszination der Schöpfung“. An diesem Abend führt der Literaturkritiker mit SWR-Sprecherin Isabelle Demey durch die gesammelte Prosa des großen Schriftstellers, die posthum beim Hanser Verlag unter dem Titel „Eine Tür aus Glas, weit offen“ erscheint.

    Christoph Meckel erzählt darin von seiner Arbeit und seinem Leben, von Poesie und Kunst, von Weggefährten und von dem, „was noch nicht gemacht ist“. Vom bucklicht Männlein, das schon durch die Kinderträume geistert, und von Monsieur Bernstein. Der Band zeigt Meckels große Spannbreite, dicht am eigenen Leben und doch mit der ganzen Weite der Poesie. Moderation: Ina Held (SWR).

    Foto: © G. Funke-Meckel

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 02.10.2020, 20 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Mi
    07.10.20
    19:30
    Literaturhaus
    Freiburger Andruck
    < >

    Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

    Freiburger Andruck

    Diese ausverkaufte Veranstaltung wird live in das Weingut Andreas Dilger (Urachstr. 3) übertragen. Gastgeber ist die Buchhandlung Schwarz. Eintritt frei, Anmeldung bei der Buchhandlung erforderlich: 0761 – 71 80 6, info@buchhandlung-schwarz.de.

    Nach ihrem gefeierten Roman „So tun, als ob es regnet“ legt die in Hermannstadt geborene und heute in Freiburg lebende Autorin Iris Wolff ihr viertes Buch vor: „Die Unschärfe der Welt“ (Klett-Cotta, 2020) führt erneut ins Banat und entwirft ein Panorama des 20. Jahrhunderts – mit großer Leichtigkeit, Eigensinn und Formwillen.

    Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? Iris Wolff verbindet die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. Kunstvoll und höchst präzise lotet sie die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 07.10.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    13.10.20
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete: Helene Bukowski

    Junge Literatur in WGs

    Eines Tages steht das Kind plötzlich da, die Haare feuerrot leuchtend inmitten des Kiefernwaldes, und gehört niemandem. Skalde nimmt es mit zu sich, obwohl sie weiß, dass die anderen, die in dieser abgelegenen Gegend leben, das nicht dulden werden. In ihrem Debütroman „Milchzähne“ (Aufbau, 2019) erzählt Helene Bukowski von Vertrauen und Zuneigung in einer Familie, die von Misstrauen und Feindseligkeit umgeben ist.

    „In der Welt in meinem Roman ist es Brauch, die herausgefallenen Milchzähne aufzuheben. Es ist ein Sinnbild dafür, wie sehr die Figuren an Dingen festhalten, die eigentlich schon verloren sind“, so die Autorin, die in diesem Herbst im Rahmen des 900. Stadtjubiläums als Stipendiatin in Freiburg zu Gast ist, um an ihrem zweiten Roman zu arbeiten. Für einen Abend kommt sie aus der Schreibklausur zur „zwischen/miete“. Die Reihe verwandelt WGs in literarische Salons: Abendgesellschaften auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg

    Datum: 13.10.2020, 20 Uhr
    Ort: Café Pow, Belfortstraße 52
    Eintritt: 3 Euro (nur Abendkasse), Anmeldung erforderlich: info@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • Do
    29.10.20
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Philipp Brotz, Antigone Kiefner und Ralf Kiefer, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 29.10.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    10.11.20
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Yeah Yeah Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Der Riso Club entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen.

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild … Alle Herzen, die jetzt höher schlagen, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e.V.

    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 10.11.2020, 17-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

  • Di
    17.11.20
    19:30
    Literaturhaus
    Freiburger Andruck
    < >

    Iris Wolff: Die Unschärfe der Welt

    Wiederholung im Literaturhaus-Stream

    Nach ihrem gefeierten Roman „So tun, als ob es regnet“ legt die in Hermannstadt geborene und heute in Freiburg lebende Autorin Iris Wolff ihr viertes Buch vor: „Die Unschärfe der Welt“ (Klett-Cotta, 2020) führt erneut ins Banat und entwirft ein Panorama des 20. Jahrhunderts – mit großer Leichtigkeit, Eigensinn und Formwillen.

    Hätten Florentine und Hannes den beiden jungen Reisenden auch dann ihre Tür geöffnet, wenn sie geahnt hätten, welche Rolle der Besuch aus der DDR im Leben der Familie noch spielen wird? Hätte Samuel seinem besten Freund Oz auch dann rückhaltlos beigestanden, wenn er das Ausmaß seiner Entscheidung überblickt hätte? Iris Wolff verbindet die Lebenswege von sieben Personen, sieben Wahlverwandten, die sich trotz Schicksalsschlägen und räumlichen Distanzen unaufhörlich aufeinander zubewegen. Kunstvoll und höchst präzise lotet sie die Möglichkeiten und Grenzen von Sprache und Erinnerung aus – und von jenen Bildern, die sich andere von uns machen.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 07.10.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Streaming-Ticket: 5 Euro

  • Mi
    18.11.20
    19:30
    Literaturhaus
    Hommage
    < >

    Thomas Kling

    Marcel Beyer: Hommage an einen Waghalsigen

    Die Veranstaltung wird ins Jahr 2021 verschoben. Bereits erworbene Karten behalten ihre Gültigkeit. Den neuen Termin geben wir an dieser Stelle bekannt.

    Der Verlust dieses Dichters sei nur mit jenem zu vergleichen, den der Tod Paul Celans bedeutet hat, schrieb Marcel Beyer in seinem Nachruf auf den am 1. April 2005 verstorbenen Freund Thomas Kling. 15 Jahre später vereint die von ihm herausgegebene vierbändige Werkausgabe auf rund 2.000 Seiten den Textbestand sämtlicher Bücher und bibliophiler Editionen, die der mit 47 Jahren verstorbene große deutsche Dichter publiziert hat. Ergänzt wird sie um zahlreiche weitgehend unbekannte Gedichte und Essays sowie eine Auswahl bislang unveröffentlichter, aus dem Thomas Kling Archiv geborgener Arbeiten.

    Der Georg-Büchner-Preisträger Marcel Beyer stellt in seiner Hommage das Schreiben dieses „Poesie Gratwanderers“ (Friederike Mayröcker) vor, der seit Mitte der 90er-Jahre auf dem Gelände der ehemaligen Raketenstation Hombroich bei Neuss lebte. Ein Werk von atemberaubender Schönheit und Beobachtungsgabe, beseelt von wildem Humor. Moderation: Michael Braun.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 18.11.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    27.11.20
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Nadia Budde: Letzte Runde Geisterstunde

    Wilder Freitag mit Gruselgewusel (für alle ab 6 Jahren)

    Der „Wilde Freitag“ entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Allerdings hat Nadia Budde eine Gruselaufgabe vorbereitet: Jetzt sind Fantasie und Spürsinn gefragt! Aus dem Buch „Letzte Runde Geisterstunde“ sind sämtliche Geister entwischt, auch die Farben sind verschwunden. Könnt ihr sie zurückbringen? Eine wuselige Geistersuche zum Ausdrucken, Ausmalen und Zusammenkleben: hier entlang zum Download!

    Schlotternd, schnaufend und schlurfend ziehen sie durch raffinierte Reime, schleichen nachts durch Schiffe oder ackern in der Geisterbahn: In Nadia Buddes „Letzte Runde Geisterstunde“ (Kunstmann, 2020) tummelt sich ein Haufen wunderbar verrückter Spukgestalten. Ob Trampelgeister, Zitter- oder Muffelgeister – mit pfiffigen Strichen und leuchtenden Farben präsentiert die Künstlerin eine so furchtlose wie liebenswerte Geisterschar. Woher sie kommen, ob sie mit dem Geisterbringmobil reisen oder Flaschen entsteigen, darüber lässt sich nur munkeln …

    Zum „Wilden Freitag“ erscheinen die Geister jedenfalls nicht allein! Im Gepäck hat Nadia Budde bekannte und beliebte Figuren aus ihren Werken der letzten zwei Jahre. Ein Nachmittag zum Gruseln und Gucken, Lauschen und Lachen.

    Cover-Ausschnitt: © Verlag Antje Kunstmann

    Gefördert von der Eugen-Martin- Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Datum: 27.11.2020, 15-16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Di
    01.12.20
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Live-Stream! Durchs Bücherjahr mit …

    Ursula Hellerich, Theresia Walser, Jürgen Reuß und Frederik Skorzinski

    Die letzten Seiten des vierten Literaturhaus-Winters, das vorweihnachtlich funkelnde Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Theresia Walser, Wahl-Wittnauerin und weithin bekannte Dramatikerin, von der Wochenzeitung Die Zeit 2019 zur „Deutschen Meisterin der Bühnengroteske“ gekürt. Vielleserin Ursula Hellerich, die seit der Eröffnung des Literaturhauses und darüber hinaus kaum eine Lesung verpasst und in ihrer freien Zeit als Pathologin arbeitet. Jürgen Reuß, Journalist, Mitkurator der Lesereihe „Art of Being …“ und Übersetzer, der gerade eine Biografie zu Cy Twombly ins Deutsche überträgt. Die Runde komplettiert Frederik Skorzinski, Dienstältester im Literaturhaus-Team (Praktikum 2013), engagiert im Unabhängige Lesereihen e.V. und in Freiburg auch als DJ Fred Pferd bekannt.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden. Der Abend wird live aus dem Literaturhaus gesendet; zum Stream bitte hier entlang: stream.reservix.io/1638702-2.

    Foto: © Identis – Designgruppe Joseph Pölzelbauer Freiburg

    Datum: 01.12.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg
    Streaming-Ticket: 5 Euro

  • Do
    17.12.20
    16:00
    Literaturhaus
    Große Pause
    < >

    Faltwerkstatt: Große Pause mit Malin Widén

    Für Literaturvermittler*innen, Kunstlehrer*innen und weitere Interessierte

    Aufgrund der Corona-Pandemie findet diese Veranstaltung digital per Zoom statt. Anmeldung unter: engel@literaturhaus-freiburg.de. Eintritt frei!

    Für Malin Widén haben Bücher ganz verschiedene Seiten: Die Luzerner Illustratorin und Kunstvermittlerin setzt sich in Ihren Arbeiten mit allen Facetten der grafischen Gestaltungskunst auseinander und gibt zahlreiche Workshops für Kinder und Jugendliche.

    In der „Großen Pause“ spricht sie über die Idee, das Buch räumlich zu begreifen. Mittels verschiedener Falttechniken und grafischer Tricks wird ein Buch als Raum erfahrbar, in dem sich Vielerlei entdecken, entfalten, öffnen oder auseinanderziehen lässt. Die anschließende Werkstatt zeigt handwerkliche Kniffe im Experimentieren mit Farben und Formen: Ein Workshop für alle, die Impulse und Ideen für Schule und Nachmittagsbetreuung direkt umsetzen möchten.

    Die „Große Pause“ – unser dreimal im Jahr stattfindender Austausch – richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Gefördert von der Eugen-Martin-Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Anmeldung unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.12.2020, 16-18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    17.12.20
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das Werkstattgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen.

    „Der Güter gefährlichstes, die Sprache.“ – Friedrich Hölderlin

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt, wegen der nahenden Feiertage ziehen wir die Dezember-Ausgabe vor. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.12.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    18.12.20
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Reise ins Buch: Faltwerkstatt mit Malin Widén

    Wilder Freitag mit Pinsel und Papier (8-12 Jahre)

    Diese Veranstaltung entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Daher laden wir nun in anderer Form ein: Von welcher Abenteuerreise hast du schon immer geträumt?

    Die Luzerner Illustratorin Malin Widén verwandelt Papier in Fenster, Türen, Luken und Schnäbel. Mit Schere, Kleber und Stiften kannst du ein Buch für dein nächstes, großes Abenteuer gestalten. Was verbirgt sich auf der nächsten Seite, was lauert hinter der nächsten Faltung?

    Alles, was du dafür brauchst, findest du hier: eine kurze Anleitung sowie zwei Bastel-Videos auf unserem YouTube-Kanal.

    Bild: © Malin Widén

    Gefördert von der Eugen-Martin- Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Von welcher Abenteuerreise hast du schon immer geträumt? Von einem Flug auf den Mond? Einer Reise in den Dschungel? Oder auf einen geheimen Dachboden? Heute gestalten wir mit Pinsel, Stift und Stempel ein Buch für dein nächstes, großes Abenteuer. In dieser Werkstatt darfst du Buchseiten biegen, knicken, falten – so entstehen Fenster, Türen, Luken. Was verbirgt sich auf der nächsten Seite, was lauert hinter der nächsten Faltung?

    Eine Einladung zur Reise in dein eigenes, handgemachtes Abenteuerbuch! Oder: ein perfektes Weihnachtsgeschenk, falls dir zufällig noch eins fehlt …

    Datum: 18.12.2020, 15-17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    15.01.21
    20:00
    Livestream
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete: Ronya Othmann

    Junge Literatur im Livestream

    Die Veranstaltung findet digital statt: Die „zwischen/miete“ zieht in den Literaturhaus-Saal ein und macht es sich dort gemütlich. Ronya Othmann wird zugeschaltet.

    „Jeden Sommer flogen sie in das Land, in dem der Vater aufgewachsen war. Das Land hatte zwei Namen. Der eine stand auf Landkarten, Globen und offiziellen Papieren. Den anderen benutzten sie in der Familie.“ Ronya Othmanns jüngst mit dem Mara-Cassens-Preis ausgezeichnetes Debüt „Die Sommer“ (Hanser, 2020) erzählt die Geschichte von Leyla, Tochter einer Deutschen und eines jesidischen Kurden, die ihre Sommer in einem kleinen Dorf in Nordsyrien, den Rest des Jahres in München verbringt. Ihre kulturelle Zerrissenheit beschreibt Othmann ebenso zärtlich wie wütend. Mit dem durch Leylas Erfahrungswelt gefilterten Blick auf die syrische Geschichte, Politik und Konflikte eröffnet ihr Roman „ganz unvermittelt neue Einsichten, tiefere Einblicke“ (Süddeutsche Zeitung).

    Ronya Othmann, 1993 in München geboren, studierte am Literaturinstitut in Leipzig und kommt heute für einen Abend zur Freiburger „zwischen/miete“. Unsere Reihe wird organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 15.01.2021, 20 Uhr
    Livestream-Ticket: 5 Euro

  • Di
    09.02.21
    17:00
    Hauspost
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club Digital: Yeah Yeah Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Anmeldung zum Zoom-Treffen bis zum 4. Februar unter: info@literaturhaus-freiburg.de. In der Woche vor der Werkstatt mailen wir Hinweise zum Erstellen von Druckvorlagen, die Gestalterin Silke Jaspers am Risograph umsetzt. Die Ergebnisse erhalten Sie per Post.

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild… Alle Herzen, die jetzt höher schlagen, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e.V.

    Datum: 9.02.2021, 17-21 Uhr
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

  • Do
    18.02.21
    19:30
    Literaturhaus
    Freiburger Andruck
    < >

    Marie T. Martin: Rückruf

    Freiburger Andruck mit José F. A. Oliver

    Mit „Rückruf“ (Poetenladen, 2020) legt die im Dreisamtal aufgewachsene Dichterin Marie T. Martin ihr viertes Buch vor: „einen wegweisenden, womöglich epochalen Gedichtband – fein komponiert, anrührend und erstaunlich in jeder Zeile“ (FAZ). Die Autorin wird zugeschaltet, im Literaturhaus tritt der Hausacher Lyriker José F. A. Oliver ins Gespräch mit Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © Privatarchiv Oliver

    Mitveranstalter: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 18.02.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: 5 Euro
    Zum Livestream
    Gedichte anhören

  • Fr
    05.03.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Jens Rassmus: Juhu, LetzteR!

    Wilder Freitag mit Jubelruf (für alle ab 5 Jahren)

    Bei der großen Olympiade der Tiere gibt es ein Problem – immer gewinnen dieselben. Das ist so langweilig, dass sogar der Elefant einschläft und von der Tribüne purzelt. Hier muss sich etwas ändern! Die Lösung: Ab jetzt sollen die gewinnen, die am langsamsten laufen, das geringste Gewicht stemmen und die klitzekleinsten Sprünge machen. Ein kniffliger Plan, aber auf der Jagd nach Medaillen entstehen raffinierte Ideen.

    Beim „Wilden Freitag“ eröffnet der preisgekrönte Illustrator Jens Rassmus eine Olympiade der anderen Art: In „Juhu, LetzteR!“ (G&G Verlag, 2020) werden die Regeln auf den Kopf gestellt und das Feld von hinten aufgerollt. Zeichnend und erzählend versammelt der Künstler das Publikum zu einem spaßigen und spannenden Wettbewerb.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 05.03.2021, 15-16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: 5 Euro
    Zum Livestream

  • Fr
    14.05.21
    16:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Kritzeln, Stempeln, Schnitzen

    Wilder Freitag als Stempelwerkstatt für Eltern und Kinder (ab 8 Jahren)

    Die Veranstaltung findet als Online-Workshop statt. Material-Päckchen erhalten die Familien vorab per Post.

    Ärmel hochgekrempelt, Schnitzmesser gezückt: Aus Radiergummis, Korken und Holz entstehen in wenigen Handgriffen erstaunlich einfache Stempel und famose Druckstöcke. Die im Nu auf Papier und Postkarten verewigt werden. Auf zum „Wilden Freitag“, in die Literaturhaus-Stempelwerkstatt!

    Foto: © Marc Dorazillo
    Mitveranstalter: Väteraktionstage, Freiburger Bündnis für Familie

    Datum: 14.05.2021, 16–18 Uhr
    Eintritt: kostenfrei

    Anmeldung zum Zoom-Treffen bis zum 10.5. unter: guede@literaturhaus-freiburg.de

  • Mi
    19.05.21
    20:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    zwischen/miete: Berit Glanz

    Junge Literatur im Livestream

    Die Veranstaltung wird über YouTube livegestreamt. Die „zwischen/miete“ zieht in den Literaturhaus-Saal ein und macht es sich dort gemütlich. Berit Glanz wird zugeschaltet.

    „Die ‚Pixel‘ des digitalen Zeitalters und die ‚Tänzer‘ der Weimarer Republik führt Berit Glanz zusammen in einer Geste der Verweigerung. Man kann einfach nur staunen“, so Julia Encke (FAZ) über den Debütroman „Pixeltänzer“ (Schöffling, 2019). Zu Gast ist die Hebbel-Preisträgerin in der Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © privat
    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Datum: 19.05.2021, 20 Uhr
    Livestream: Spende erwünscht
    Zum Livestream

  • Do
    22.07.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Zum ersten Mal seit langer Zeit wieder Literaturhaus-Saal statt digital: In unserer Reihe „Literarisches Werkstattgespräch“ können Schreibende unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt, wegen der nahenden Sommerferien ziehen wir diese Ausgabe vor. Die Moderation übernimmt Eberhard Bittcher.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.07.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    27.10.21
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Ruth Mader-Koltay: Die Tschechow-Leserin

    Freiburger Andruck mit dem nonsolo Verlag

    „Nonsolo“, übersetzt aus dem Italienischen, bedeutet „nicht nur“. Dieses kurze, vielsagende Wort steht für das Programm des Freiburger Independent-Verlags, der seit 2017 in der Hildastraße residiert. Unter seinem Dach: ein rühriges Team um die Verlegerin Alessandra Ballesi-Hansen, das die deutschsprachigen Bücherregale mit glänzenden italienischen Neuerscheinungen bestückt. Wie das gelingt? Nur durch gute Übersetzungen.

    Solche liefert Ruth Mader-Koltay, vielbeachtete literarische Übersetzerin und Dozentin bei der Dante-Alighieri-Gesellschaft. Nach vier Bänden, darunter „Ohne Halt ins Blaue“ von Anna Pavignano, legt sie nun ihre Übersetzung von „Die Tschechow-Leserin“ der Debütantin Giulia Corsalini vor. Durch diesen in Grün, Weiß und Rot leuchtenden Abend rund um Mader-Koltays Arbeit und den hiesigen Verlag führt Bettina Schulte (Badische Zeitung).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Zur Anmeldung

    Datum: 27.10.2021, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    28.10.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Die Veranstaltung entfällt, da uns keine Text-Einsendungen erreicht haben. Seien Sie herzlich zur nächsten Ausgabe am 25.11. willkommen!

    Nun spürte ich, dass ich viel mehr wollen
    durfte: Schreiben.
    – Paul Maar: „Wie alles kam“ (S. Fischer, 2020)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellenhier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Philipp Brotz und Antigone Kiefner, die durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.10.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    18.11.21
    20:00
    zwischen/miete
    Außer Haus
    < >

    zwischen/miete: Carla Cerda

    Junge Literatur im POW

    „wir wirbeln und rascheln im Dickicht, unsere Nasen ragen
    bequem, lässig und solidarisch in die wahren Geschichten: please note
    that you are responsible for your own safety when you join this tour“

    Was für eine Tour ist das, zu der Carla Cerda in ihrem Debüt „Loops“ (roughbooks, 2020) einlädt? Eine, so viel ist sicher, die wir so noch nie erlebt haben. Wir begegnen dabei reimenden Stachelhäutern in Unterwasserwelten, beobachten das Seekabel MAREA bei seinem zukünftigen Verfall, bevor Bambi die Evolution anregt. Was wir in diesen wahrscheinlichen Zukünften und unwahrscheinlichen Vergangenheiten über unsere Gegenwart erfahren, ist humorvoll, berührend, schockierend. Mit seiner klangvollen und beweglichen Sprache entwickelt dieser Gedichtband einen Sog, der tief in eine faszinierende Bildwelt hineinführt, in der die Strukturen der Gegenwart in einem ungewohnten Licht erscheinen.

    Carla Cerda ist Biologin, Dichterin und Übersetzerin aus dem Spanischen, Englischen und Schwedischen. Sie gewann den Hauptpreis des open mike 2019. Unsere Reihe „zwischen/miete“ verwandelt das Café POW in einen literarischen Salon: in eine Abendgesellschaft auf Socken, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.facebook.com/zwischenmiete

    Datum: 18.11.2021, 20 Uhr
    Ort: Café POW, Belfortstraße 52, 79098 Freiburg
    Eintritt: 3 Euro (nur Abendkasse)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    25.11.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    weil kiefern sind wie zum erinnern
    dachtest du an HEIKO, deinen kolbenfüller
    aus dem schmiergerätewerk:
    aufstrich, abstrich, kleiner bogen
    großer bogen, in tinte ertrunken
    & immer das löschblatt gerade verschwunden …
    – Lutz Seiler: Auszug aus „in schreibschrift geschrieben“ („schrift für blinde riesen“, S. 15, Suhrkamp, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    15.12.21
    12:30
    Literaturhaus
    Lange Tafel
    < >

    Entfällt: Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    Diese Veranstaltung muss leider entfallen.

    Er warf ihr einen Blick zu, der aussah wie eine von Paulas Suppen, wenn sie wieder einmal alles zusammenrührte, was vom Vortag übrig war, bis alles eine trübe Farbe annahm, aus der hier und da ein einzelner Strunk Gemüse heraussah. Was aus Ludwigs Blick heraussah: Verblüffung und Entsetzen.
    – Jo Lendle: „Eine Art Familie“ (Penguin, 2021)

    Wir laden ein zu Suppe und Brot an der langen Tafel mit Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 5.12. unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 15.12.2021, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    16.12.21
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Nur Helden fürchten sich nie, deshalb schreiben sie keine Bücher.
    – Felicitas Hoppe: „Die Nibelungen“ (S. Fischer, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt, wegen der nahenden Feiertage ziehen wir die Dezember-Ausgabe vor. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 16.12.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    19.01.22
    20:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    zwischen/miete: Stefan Hornbach

    Junge Literatur in WGs

    „Meine Oma nahm mich in den Arm, drückte mich fest an sich und sagte: Was für ein Scheiß.“ Das Leben des 24-jährigen Sebastian wird auf den Kopf gestellt: Drei Tumore sind in seinem Körper, zwei davon faustgroß. „Den Hund überleben“ (Hanser, 2021) ist ein bewegendes Debüt mit zartem Humor. Ins Gespräch bringt den mit dem Literaturpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung ausgezeichneten Roman ein Team Studierender.

    Foto: © Christian Hanner

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 19.01.2022, 20 Uhr
    Ort: Dogstudio, Vordermattenstraße 2, 79108 Freiburg
    Eintritt: 3 Euro (nur Abendkasse)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    24.02.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Unsere Reihe ist offen für alle: Schreibende wie Interessierte, die gern über Texte im Entstehen diskutieren. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest, diesmal Eberhard Bittcher.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhausfreiburg.de

    Datum. 24.02.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    25.02.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Deine Rechte!

    Wilder Freitag mit Druckwerkstatt (ab 6 Jahren, Eltern verboten)

    Alle Kinder haben Rechte. Auf Spiel, auf Schutz, auf alle Dinge, die es zum Leben braucht. Mit den Freiburger Buchkindern setzen sie ihre Ideen in Wort und in Bild um, inspiriert von Christoph Meckels Radierungen: Seine Serie „Die Rechte der Kinder“ ist in der kommenden Ausstellung im Haus der Graphischen Sammlung zu sehen. Aufgenommen werden darin auch die Drucke der Kinder, die heute entstehen.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Städtische Museen Freiburg, Buchkinder Freiburg e.V.

    Die Ausstellung „Christoph Meckel. Mensch-Sein, Kind-Sein, Ich-Sein“ des Museums für Neue Kunst im Haus der Graphischen Sammlung läuft vom 05.03.–19.06.2022.

    Datum: 25.02.2022, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 4 Euro
    Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    03.03.22
    19:30
    Literaturhaus
    Freiburger Andruck
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    Fatma Sagir: Alphabet der Sehnsucht

    Freiburger Andruck

    Mit ihrem „Alphabet der Sehnsucht“ (Edition Schreib-Stimme, 2021) buchstabiert die Freiburger Autorin, Wissenschaftlerin und Übersetzerin Fatma Sagir die türkisch-deutsche Migrationsgeschichte seit dem Anwerbeabkommen vor 60 Jahren. Ihre poetischen Texte erschreiben den Gastarbeiter*innen im Diskurs um die deutsche Identität einen Platz in der Mitte – „mit einem wachen Blick für Rassismus und Entfremdung auf Migration und Identität und darauf, was eigentlich Heimat bedeutet“ (Kontext Wochenzeitung). Moderation: Jenny Warnecke.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 03.03.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    10.03.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Nicole Seifert und Anna Bers: Frauenliteratur, Frauen | Lyrik

    Lesung und Gespräch

    Angefangen bei der Schullektüre zeigt Nicole Seifert mit „Frauenliteratur“ (KiWi, 2021), wie Strukturen an den Schaltstellen von Universitäten, Verlagshäusern und Redaktionen weibliches Schreiben lange Zeit abgewertet und verdrängt haben. Wie man Mechanismen von Kanonisierung und Wertung wirksam und ungemein lesenswert unterläuft, führt Anna Bers vor: „Frauen | Lyrik“ (Reclam, 2020) ist eine Anthologie als Debattenbuch. Mehr als 500 Gedichte lassen weibliche Dichtung in all ihrer Vielfalt schillern. Ins Gespräch kommen beide mit der Lyrikerin Carolin Callies.

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Datum: 10.03.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    31.03.22
    19:30
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Verschoben: Karl-Heinz Ott: Verfluchte Neuzeit

    Freiburger Andruck

    Die Lesung muss krankheitsbedingt leider verschoben werden: Ersatztermin ist der 3. Mai 2022. Bereits gekaufte Tickets können an der Theaterkasse umgebucht oder gegen Erstattung zurückgegeben werden.

    Querdenker stürmen den Reichstag. Ein Schamane triumphiert im Kapitol. Als „Eine Geschichte des reaktionären Denkens“ (Hanser, 2022) führt Karl-Heinz Otts jüngster Essay direkt in unsere Gegenwart, nach Polen, Ungarn, in die USA, auf Corona-Spaziergänge. Der in Wittnau lebende Schriftsteller legt die geistigen Fundamente antidemokratischer Bewegungen frei. Sein Blick auf die lange Tradition der Rebellion gegen die Aufklärung zeigt: Die Vernunft kann nur die Oberhand behalten, wenn sie ihre Gegner kennt. Moderation: Thomas Steiner (Badische Zeitung).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 31.03.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro, VVK: Theater Freiburg

  • Do
    28.04.22
    19:30
    Literaturhaus-Büro
    Werkstattgespräch
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „… nicht der Stift erinnert sich, sondern die Tinte, die wüst ist, aber nicht leer, die dann trocken wird wie ein beim Schlafen geöffneter Mund, und sie kratzt bloß über das Papier wie ein Messer über Stein, wundenbeschrifteter Loseblattblock.“
    – Joshua Cohen: „Witz“ (Schöffling, 2022)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Philipp Brotz, Antigone Kiefner und Ralf Kiefer, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.04.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg Büro, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    03.05.22
    20:30
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Karl-Heinz Ott: Verfluchte Neuzeit

    Nachholtermin: Freiburger Andruck

    Querdenker stürmen den Reichstag. Ein Schamane triumphiert im Kapitol. Als „Eine Geschichte des reaktionären Denkens“ (Hanser, 2022) führt Karl-Heinz Otts jüngster Essay direkt in unsere Gegenwart, nach Polen, Ungarn, in die USA, auf Corona-Spaziergänge. Der in Wittnau lebende Schriftsteller legt die geistigen Fundamente antidemokratischer Bewegungen frei. Sein Blick auf die lange Tradition der Rebellion gegen die Aufklärung zeigt: Die Vernunft kann nur die Oberhand behalten, wenn sie ihre Gegner kennt. Moderation: Thomas Steiner (Badische Zeitung).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 03.05.2022, 20:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro,
    VVK: Theater Freiburg, Tel. 0761 201 28 53

  • Do
    05.05.22
    19:00
    Junges Literaturhaus
    Große Pause
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    Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar: Mit Kindern über Rassismus Sprechen

    Große Pause für Pädagog*innen, Eltern, Multiplikator*innen

    „Gib mir mal die Hautfarbe“ (Beltz, 2021) setzt bei der angeborenen Neugierde und dem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn von Kindern an und macht klar: Menschen sind zwar nicht alle gleich, aber gleichwertig. Offen, persönlich und engagiert zeigen die Autorinnen mit diesem Ratgeber-Buch, wie sehr Kinder und Erwachsene von einer diversitätssensiblen und rassismuskritischen Erziehung profitieren. Sie stärkt den Zusammenhalt, fördert Kreativität und lässt Kinder unerschrockener und offener ins Leben gehen.

    Die Kulturwissenschaftlerin Olaolu Fajembola und die Psychologin Tebogo Nimindé-Dundadengar bieten in ihrem Online-Shop Tebalou Spielwaren für Kinder in einer diversen Gesellschaft an. 2019 wurden die beiden mit dem Kreativpiloten-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet.

    Die „Große Pause“, unser offener Austausch mit Impulsen aus der Praxis, richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Mitveranstalter: Volkshochschule Freiburg, Buchhandlung jos fritz
    Gefördert vom Amt für Schule und Bildung Freiburg

    Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 05.05.2022, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    10.05.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
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    Zwischen/miete: Lea Draeger

    Junge Literatur in WGs

    „Das Lachen meiner Mutter war schön und frei. Es war leer und hässlich. Ich liebte es. Ich hasste es. Es endete im Totengrinsen meiner Großmutter.“ Wie ein Mosaik setzt sich die Geschichte einer Familie über drei Generationen hinweg zusammen. Voller Grausamkeit und Zartheit erzählt die 13-jährige Enkelin in Lea Draegers Debüt „Wenn ich euch verraten könnte“ (hanserblau, 2022) vom Leben ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter. Es ist eine Geschichte der Verletzung und Sprachlosigkeit. Eine Geschichte über patriarchale Strukturen und generationsübergreifende Traumata.

    Lea Draeger ist Schauspielerin, Autorin und bildende Künstlerin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und spielt seit 2015 im Ensemble des Berliner Maxim Gorki Theater. Über ihren ersten Roman spricht sie in unserer Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 10.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: josfritzcafé, Wilhelmstraße 15/1
    Eintritt: 5 Euro

  • Do
    19.05.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ich schreibe nun Tag und Nacht Wörter, male mit ihrem Klang die Fluten des Himmels, die einen tollwütigen Fisch vor mein Fenster treiben; ich baue Türme und Brücken, lasse die Sonne mit blitzendem Besen die Schatten aus den Schluchten kehren und schüttle den Kopf, wenn der Wind, den ich beschreibe, wie ein Vagabund in einem Winkel alte Zeitungen liest; hastig, mit lachhafter Neugier, blättert er um.“
    – Adelheid Duvanel: „Fern von hier“ (Limmat, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet ausnahmsweise am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch:
    info@literaturhausfreiburg.de

    Datum: 19.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    25.05.22
    12:30
    Literaturhaus
    Lange Tafel
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    „Ich zeichnete beim Essen auf die gefalteten Papierservietten, ich bemalte die Wände unseres Hofs mit Kreide. Ich zeichnete Gegenstände und Menschen, manchmal möglichst wirklichkeitsgetreu, manchmal als undefinierbare, abstrakte Konstrukte, die ich mir selbst nicht erklären konnte.“
    – Nino Haratischwili: „Das mangelnde Licht“ (FVA, 2022)

    Wir laden ein zu Suppe und Brot an der langen Tafel mit Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 19.05. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.05.2022, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    29.06.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Gegenworte: Per Leo, Géraldine Schwarz, Elke Gryglewski

    Auftakt der Gesprächsreihe mit dem Freiburger Dokumentationszentrum NS in Gründung

    Ende 2023 soll in Freiburg das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus eröffnen. Vorab durchleuchtet die gemeinsame Gesprächsreihe „Gegenworte“ Möglichkeitsräume eines Erinnerns für die Zukunft. Der Titel lehnt sich an Paul Celans Definition des Gedichts als „Gegenwort“ an, das der historischen Schrecken eingedenk zugleich die Gegenrede, den Widerspruch in sich trägt.

    Zum Auftakt liest Per Leo aus seinem Essayband „Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur“ (Klett-Cotta, 2021), der einen Weg aus der routinierten Betroffenheit hin zu einem weltoffeneren Blick auf unsere Gegenwart als vielfältiges Einwanderungsland sucht. Ins Gespräch treten die deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Géraldine Schwarz („Die Gedächtnislosen“, Secession, 2018) und die Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen sowie Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Elke Gryglewski. Durch den Abend führt mit Julia Wolrab die Leiterin des entstehenden NS-Dokumentationszentrums.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Radio Dreyeckland

    Datum: 29.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    06.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Marie Malcovati: Als hätte jemals ein Vogel verlangt, dass man ihm ein Haus baut

    Freiburger Andruck

    Drei Frauen, eine faszinierende Reise: Auf das Debüt „Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte“ folgt der nächste Roman der bei Freiburg lebenden Autorin und Übersetzerin Marie Malcovati mit einem der eigensinnigsten Titel der Saison (Edition Nautilus, 2022). Iona, Tine und Karolin reisen in den Norden Finnlands, auf den Spuren von Tahvo, dem Verschwundenen. Doch es ist nicht der abwesende Mann, der ihre Leben bestimmt … Moderation: Paula Kersten (SWR).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 06.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    13.07.22
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete: Judith Keller

    Junge Literatur in WGs

    Alice Kneter und Charli Uetz haben ein Problem: Sie sind schlecht erzählt. Also nehmen die beiden schwierigen Töchter das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. „Oder?“ (Der gesunde Menschenversand, 2021) ist das Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt. Über ihren ersten Roman spricht die Schweizer Autorin Judith Keller in unserer Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 13.07.2022, 20 Uhr
    Ort: WG-Garten im Almendweg 2
    Regenalternative: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Mi
    20.07.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Nahid Shahalimi: Wir sind noch da! Mutige Frauen aus Afghanistan

    Lesung und Gespräch

    In „Wir sind noch da!“ (Elisabeth Sandmann Verlag, 2021) porträtiert Nahid Shahalimi dreizehn couragierte afghanische Frauen – von der politischen Aktivistin bis zur Pilotin. Die Künstlerin, Filmemacherin und Autorin spricht in unserer Reihe „Girl, Woman, Other“ über ihr Buch, das kurz nach dem Abzug der internationalen Truppen und der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 erschien. Ein aufrüttelnder Appell zu Solidarität und Zusammenhalt.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, Buchladen in der Alten Post Titisee, Deutsch-Afghanische Initiative e.V. Freiburg, Krone Theater Kino Titisee-Neustadt, Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Live-Übertragung ins Krone-Theater Kino, Titisee-Neustadt
    Platzreservierung: www.krone-theater.de
    Eintritt frei, Spenden zugunsten eines Frauenprojekts der DAI sind willkommen.

    Datum: 20.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    21.07.22
    19:30
    Eintritt frei
    Werkstatt
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Unsere Reihe ist offen für alle: Schreibende wie Interessierte, die gern über Texte im Entstehen diskutieren. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Philipp Brotz und Antigone Kiefner, die durch diese Ausgabe führt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 21.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    21.09.22
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Werner Weimar-Mazur: Heimwehe

    Freiburger Andruck

    „wir richteten uns ein im bauch eines wales / und hofften er würde uns wieder ausspeien / nach seinen tauchgängen im marianengraben / seinen flügen über wellenberge“ – mit diesen Zeilen aus dem Gedicht „isenheim“ eröffnet Werner Weimar-Mazur seinen vierten Band. Die als „gesänge“ titulierten Poeme beschreiten weite Wege, führen durch Träume, in mythologische Landschaften, ferne Erdzeitalter. Als offene Gebilde mit einer weitschwingenden Musikalität beschrieb der Dichter und Grafiker Christoph Meckel die lyrischen Bewegungen des Buches. Ihren Ausgang nehmen sie in einem vorangestellten Motto: „wir tragen mehrere heimaten in uns, also haben wir auch allerlei heimwehe“. Über „heimwehe“ (edition offenes feld, 2022) ins Gespräch kommt der in Waldkirch bei Freiburg lebende Autor und Ingenieurgeologe Werner Weimar-Mazur mit dem Lyriker und Hausacher Leselenz-Kurator José F. A. Oliver.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 21.09.2022, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    22.09.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    29.09.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Aber was heißt es, dass die Worte zu sich kommen? Stimmt es eigentlich, dass die Sprache da allein spricht?“
    – Uljana Wolf: „Etymologischer Gossip“ (kookbooks, 2021)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Philipp Brotz, Antigone Kiefner, Ralf Kiefer und Eberhard Bittcher, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 29.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    30.09.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Laura D’Arcangelo: Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb

    Wilder Freitag mit Verfolgungsjagd (ab 5 Jahre)

    Herr Bert ist so klein wie die Kleinstadt, in der er mit seinem Hund Alfonso lebt. Ständig werden sie übersehen. Für einen Detektiv ist Unsichtbarkeit allerdings nicht das Schlechteste! Als ein Dieb die kleine Stadt unsicher macht, fällt der Verdacht auf die beiden. Nun gilt es, den richtigen Übeltäter zu finden, bevor sie selbst verhaftet werden. Eine Geschichte mit wilder Verfolgungsjagd und ziemlich viel Knoblauchwurst – ein vergnügtes, buntkariertes Bilderbuch (Atlantis, 2021), ausgezeichnet mit dem Serafina-Preis für Illustration.

    Nach der Lesung hat die Schweizer Illustratorin und Bilderbuchautorin Laura D’Arcangelo für alle Spürnasen noch eine Extra-Überraschung dabei. Aber pssst!

    Cover-Ausschnitt: © Atlantis Verlag

    Mitveranstalter: Freiburger Bündnis für Familie

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 30.09.2022, 15–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Karten kaufen

  • Di
    04.10.22
    19:30
    Literaturhaus
    Hommage
    < >

    Ror.Wolf.Lesen

    Hommage an einen Waghalsigen von Jan Wilm und Annette Pehnt

    Die Literaturhaus-Reihe „Hommage an eine(n) Waghalsige(n)“ fragt nach Lesebiografien, Erweckungserlebnissen, Herzensbüchern. An diesem Abend blättert der Autor und Übersetzer Jan Wilm im Gespräch mit seiner Schriftstellerkollegin Annette Pehnt durch das vielseitige Gesamtwerk des Künstlers Ror Wolf. Eines der verblüffendsten in der deutschsprachigen Literaturlandschaft, das sich seit den 1950er Jahren von Bildcollagen über Prosa, Gedicht, Essay bis hin zu Hörspiel und Film alle erdenklichen Genres und Medien erobert hat und dabei virtuose Formstrenge mit eigensinnigem Humor verbindet, befeuert von immenser Erneuerungslust. Zum 90. Geburtstag erschien in diesem Sommer Jan Wilms Erinnerungsbuch „Ror.Wolf. Lesen“ (Schöffling, 2022), eine Hommage an den Dichter und zugleich eine Einladung an Ror- Kundige und Wolf-Neulinge zu einer Feier der Sprache, Bilder, Klänge.

    Cover-Ausschnitt: © Schöffling Verlag

    Datum: 04.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Di
    18.10.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Andrei S. Markovits: Der Pass mein Zuhause

    Lesung und Gespräch in der Reihe Gegenworte

    Andrei S. Markovits legt mit „Der Pass mein Zuhause“ (Neofelis, 2022, aus dem Englischen von Robert Zwarg) die bewegte Autobiografie eines jüdischen Intellektuellen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Geboren 1948 als Kind rumänischer Schoa-Überlebender, aufgewachsen in Timisoara, Wien und New York, prägte er über Jahrzehnte die politischen und akademischen Debatten in Deutschland und den USA mit. Seit 1999 lehrt der Soziologe an der University of Michigan in Ann Arbor, 2012 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen.

    Der transatlantische Brückenschlag erhellt seine vielgestaltigen Publikationen zu jüdischer Geschichte, deutscher, europäischer und amerikanischer Politik und Gesellschaft. Nun erzählt er von der doppelten Emigration – von Rumänien nach Österreich, von Wien nach New York –, von fünf Jahrzehnten Leben und Forschen auf zwei Kontinenten. Davon, wie zwischen Orten und Sprachen in der Heimatlosigkeit ein Zuhause, in der Wurzellosigkeit der Antrieb für ein Lebenswerk zu finden ist. Moderation: Grazyna Jurewicz (Universität Potsdam).

    Foto: © University of Michigan

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Datum: 18.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    20.10.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    25.10.22
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    ZWISCHEN/STAND

    Junge Literatur in WGs

    Seit 2010 bringt unsere Reihe „zwischen/miete“ erste Bücher ins Gespräch: Organisiert und moderiert von einem Team Studierender lesen Debütautor*innen in WGs, Cafés und Gärten aus ihren druckfrischen Romanen, Gedicht- oder Essaybänden.

    Die aktuellen Kurator*innen gehen nun einen Schritt zurück und suchen nach Entwürfen, die noch in Schubläden oder Träumen schlummern. Nach einem Open Call im August werden beim „zwischen/stand“ neue Texte aus Freiburg präsentiert: Ob fertig, noch am Anfang oder irgendwo dazwischen – gesucht war Unveröffentlichtes aller Formen und Gattungen. Heute werden die ausgewählten Einsendungen gelesen und vom „zwischen/miete“-Team ins Gespräch gebracht. Den Aufruf verpasst? Kein Problem: Die Open Stage am Ende lädt zu spontanen Auftritten ein. Ein Abend mit Premierenfieber!

    Alle Fans der klassischen Debütlesungen dürfen sich auf eine „zwischen/miete“-Ausgabe im November freuen: Ort und Termin werden online bekannt gegeben.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 25.10.2022, 20 Uhr
    Ort: wird an dieser Stelle bekannt gegeben
    Eintritt frei, Spenden erwünscht

  • Do
    27.10.22
    19:30
    Literaturhaus-Büro
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „War nicht nur das Schreiben, sondern das Nicht-Vollenden, die Täuschung der Ordnung, die Schenkung an den Freund, die Hoffnung auf eine Verbrennung – war all das ein Versuch, der Endgültigkeit zu entgehen?“
    – Katja Petrowskaja: „Das Foto schaute mich an“ (Suhrkamp, 2022)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg (Büro), Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    22.11.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Sonja Eismann: Moments and Movements. Indigene Feminismen

    Leinwandlesung und Gespräch

    Eine Comic-Sammlung mit Stimmen indigener feministischer Bewegungen weltweit: „Movements and Moments“ (Jaja Verlag, 2022) erzählt in zehn Graphic Novels von den anarchistischen Chola-Gewerkschafterinnen im Peru der 1920er Jahre, vom brasilianischen Kampf für die Rechte indigener LGBTQIA+-Personen, von der Pflege bedrohter musikalischer Traditionen im vietnamesischen Hochland. Die Themen der Comics, in denen Frauen mutig und entschlossen gegen herrschende Verhältnisse aufbegehren, sind so vielseitig wie die künstlerischen Stile, in denen die Geschichten grafisch Gestalt annehmen. Sie zeigen neue Facetten im globalen Kampf um Gleichberechtigung.

    Im Literaturhaus spricht die Autorin Sonja Eismann, Mitgründerin des Missy-Magazins und Herausgeberin der Anthologie, in unserer Reihe „Girl, Woman, Other“ über Unterdrückung und Widerstand mit Aktivist*innen, die aus Brasilien, Ecuador und Vietnam live zugeschaltet werden.

    Cover-Ausschnitt: © Jaja Verlag

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, FAIRburg e. V., Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Datum: 22.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    24.11.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    24.11.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Beim Schreiben auch: Läuft das Wort über das Seil bis ans Ende, oder fällt es vom Seil herunter? Manchmal schrie ich laut: ‚Wen soll es angehen, was du schreibst, wen?‘ Aber ich schrieb weiter.“
    – Emine Sevgi Özdamar: „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 24.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    08.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Julia Galandi-Pascual, Heinzl Spagl, René Zipperlen und Hanna Hovtvian

    Die letzten Seiten des sechsten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich glänzende Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Julia Galandi-Pascual, die im Herbst vom Freiburger PEAC-Museum zur Marburger Sammlung Pohl wechselt und heute für einen Abend die weißen Räumen für internationale Gegenwartskunst gegen die lichte Literaturhaus-Bühne tauscht. Heinzl Spagl, langjähriges Ensemble-Mitglied des Theaters im Marienbad, Schauspieler und Sprecher, der zusammen mit Renate Obermaier den Reinhold-Schneider-Ehrenpreis 2020 auch für seine unbändige Liebe zur Literatur erhielt. René Zipperlen, der mit seinen Texten die Wochenzeitung Der Sonntag mitprägte und seit Jahresanfang in der Kulturredaktion der Badischen Zeitung für die Literatur zuständig ist. Vervollständigt wird das Quartett von Literaturhaus-Mitarbeiterin Hanna Hovtvian.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 08.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    09.12.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Johanna Schaible: Es war einmal und wird noch lange sein

    Wilder Freitag als Zeitreise (8-12 Jahre, Eltern verboten!)

    „Vor einem Jahr zogen die Vögel nach Süden. Vor einem Monat war noch Herbst. Gestern gab es ein Gewitter. Vor einer Stunde ist die Sonne untergegangen. Vor einer Minute wurde das Licht gelöscht. Jetzt! Wünsch dir was!“

    Von den Dinosauriern über die ersten Schiffe bis hin zu dem, was die Welt noch gar nicht kennt: Johanna Schaibles Bilderbuch „Es war einmal und wird noch lange sein“ (Hanser, 2021) führt wie im Flug durch Jahrmillionen. Ein umwerfender Blick auf das, was war, ist, sein wird. Und ein gestalterischer Geniestreich: Die Schweizer Illustratorin erhielt für ihr Debüt den Schweizer Kinder- und Jugendliteraturpreis 2022. Im Literaturhaus blättert sie in Lesung und Workshop durch die Zeit. Mit Scheren, Schablonen und Collagen basteln die Kinder ihr eigenes Zeitreise-Bilderbuch – zum Verschenken oder Immer-wieder-selbst-Anschauen!

    Foto: © Nikkol Rot

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 09.12.2022, 15–16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    15.12.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    15.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ich dachte an die Musik von Michael Jackson. Und dann tat ich etwas, das mich selbst überraschte. Ich trat mit einer einzigen Bewegung den Computermonitor vom Schreibtisch.“ – Martin Kordić: „Jahre mit Martha“ (S. Fischer Verlag, 2022)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Winterpause ausnahmsweise am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 15.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    • >

      September 2022

    • Mi
      21
      20:00

      Werner Weimar-Mazur: Heimwehe

      Freiburger Andruck

      Außer Haus
      Freiburger Andruck
    • Do
      22
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      29
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstattgespräch
    • Fr
      30
      15:00

      Laura D’Arcangelo: Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb

      Wilder Freitag mit Verfolgungsjagd (ab 5 Jahre)

      Junges Literaturhaus
      Wilder Freitag
    • >

      Oktober 2022

    • Di
      04
      19:30

      Ror.Wolf.Lesen

      Hommage an einen Waghalsigen von Jan Wilm und Annette Pehnt

      Literaturhaus
      Hommage
    • Di
      18
      19:30

      Andrei S. Markovits: Der Pass mein Zuhause

      Lesung und Gespräch in der Reihe Gegenworte

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      20
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Di
      25
      20:00

      ZWISCHEN/STAND

      Junge Literatur in WGs

      Außer Haus
      zwischen/miete
    • Do
      27
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus-Büro
      Werkstattgespräch
    • >

      November 2022

    • Di
      22
      19:30

      Sonja Eismann: Moments and Movements. Indigene Feminismen

      Leinwandlesung und Gespräch

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      24
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      24
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstattgespräch
    • >

      Dezember 2022

    • Do
      08
      19:30

      Durchs Bücherjahr mit …

      Julia Galandi-Pascual, Heinzl Spagl, René Zipperlen und Hanna Hovtvian

      Literaturhaus
      Gespräch
    • Fr
      09
      15:00

      Johanna Schaible: Es war einmal und wird noch lange sein

      Wilder Freitag als Zeitreise (8-12 Jahre, Eltern verboten!)

      Junges Literaturhaus
      Wilder Freitag
    • Do
      15
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      15
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstattgespräch