• Do
    05.11.20
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Lutz Seiler: Stern 111

    Eröffnungslesung des 34. Freiburger Literaturgesprächs im Historischen Kaufhaus

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    „Der ‚Stern 111‘, er leuchtet spektral. Legendäres Radiofabrikat der DDR, reine Liebe für eine junge Frau, die Sternferne der Dichtkunst genauso wie der Star, der die Eltern des Romanhelden in den Westen lockt. Dieser Roman leuchtet auf jeder Seite.“ So lautete die Begründung der Jury des Preises der Leipziger Buchmesse, den in diesem Jahr Lutz Seiler für seinen Roman „Stern 111“ (Suhrkamp, 2020) erhielt.

    Zwei Tage nach der Wende: Carls Eltern verlassen ihr altes Leben und verfolgen ein lang gehütetes „Lebensgeheimnis“. Carl flieht nach Berlin, lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des „klugen Rudels“ aufgenommen wird und schließlich in der Kellerkneipe Assel landet. Im U-Boot der Assel schlingert er durch das archaische Chaos der Nachwendezeit, immer in der Hoffnung, Effi wiederzusehen, „die einzige Frau, in die er je verliebt gewesen war“. Nach seinem Bestseller „Kruso“, der von Schiffbrüchigen auf Hiddensee erzählt, führt Seiler nun die Geschichte von Inge und Walter Bischoff und ihrem Sohn Carl in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip um den halben Erdball und einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt: „Berührender als Lutz Seiler hat sehr lange niemand mehr von diesen nebligen, von anderen Dichtern zig mal in grellen Farben übertünchten Jahren erzählt“ (taz).

    Begrüßung: Ulrich von Kirchbach
    Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg

    Moderation: Insa Wilke

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 05.11.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 15/10 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    06.11.20
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Alex Rühle und Barbara Yelin: Gigaguhl und das Riesen-Glück

    34. Literaturgespräch: Wilder Freitag für Abenteuerkinder (5–9 J.)

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Für Gigaguhl, den größten aller Riesen, sind Bäume klein wie Klee, Wolken nur ein Häppchen für zwischendurch und Schafe nette Bartbewohner. Unter freiem Himmel, auf waldgrüner Wiese und mit einem Finkenpaar in der Augenbraue fühlt er sich am wohlsten. Bis er eines Tages sehr müde wird … Was aber passiert, wenn ein Riese sich schlafen legt? Was, wenn er so lange schläft, dass er gar nicht merkt, wie die Natur verschwindet und auf seinem Rücken eine Stadt gebaut wird? Und was, wenn zwei mutige Kinder den schlafenden Riesen wecken?

    Der Journalist, Autor und SZ-Redakteur Alex Rühle trifft auf die vielfach ausgezeichnete Künstlerin Barbara Yelin – entstanden ist eine gigantische Freundschaftsgeschichte mit originellen Versen und außergewöhnlicher Bilderwelt.

    Nach dem Erfolg von „Zippel, das wirklich wahre Schlossgespenst“ und „Traumspringer“ erdichtet Alex Rühle mit „Gigaguhl und das Riesen-Glück“ (dtv, 2020) eine blühende Welt. Barbara Yelin hat sich als Comiczeichnerin erst in Frankreich einen Namen gemacht, inzwischen wird sie für Bücher wie „Irmina“ oder „Der Sommer ihres Lebens“ auch hierzulande gefeiert. Nun hat sie mit schwungvollem Strich ihr erstes Bilderbuch für Kinder gezeichnet.

    Begrüßung: Anna Lee Engel, Junges Literaturhaus Freiburg

    Cover-Ausschnitt: © dtv Verlagsgesellschaft

    Datum: 06.11.2020, 15:00
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • Fr
    06.11.20
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Christian Schulteisz: Wense

    Vom Wandern, Forschen, Komponieren

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Nach dem Tod Hans Jürgen von der Wenses (1894–1966) hat man angeblich 60.000 Nachlassseiten, 258 Messtischblätter, 40 Kompositionen, 3000 Fotos und tausende Briefe gefunden. Der hochbegabte Autodidakt übersetzte und dichtete, komponierte und forschte, beschäftigte sich mit Astrologie, Meteorologie und Kartografie. Vor allem aber wanderte er. Mehr als 40.000 Kilometer soll er zurückgelegt haben. Diesen ekstatisch Umherstreifenden stellt Christian Schulteisz ins Zentrum seines Romandebüts „Wense“ (Berenberg, 2020). Angelehnt an die historische Person erzählt er von einem allwissenden Taugenichts, der plötzlich taugen soll.

    1943 muss Wense in Göttingen Kriegsersatzdienst leisten – in den Physikalischen Werkstätten. Schulteisz skizziert Wenses wachsende Freundschaft zu einem französischen Physiker, das enge Verhältnis zur Mutter, Hunger und Krankheit, Krieg und Wahnsinn. Vor allem aber beschreibt er ein Staunen, das sich leidenschaftlich in Gedanken und Büchern verliert, eine Wahrnehmung, in der alles mit allem verbunden ist. Deutsche Landschaften sind Wense ebenso heilig wie die Sagen und Mythen der Cherusker, Maya oder Osmanen, wie Sterne, Steine, Tiere – eben alles andere, was es zu entdecken gilt. Und so wandelt sich auch die Lektüre dieses schmalen Romans zur staunenden Beobachtung.

    Moderation: Katharina Knüppel

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 06.11.2020, 18:00
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Fr
    06.11.20
    20:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Uwe Timm: Der Verrückte in den Dünen. Über Utopie und Literatur

    34. Literaturgespräch: Lesung und Gespräch

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Seit fast 50 Jahren prägt Uwe Timm die Literatur. Kaum ein anderer deutschsprachiger Schriftsteller hat so konsequent erzählerische Brillanz, autobiografische Erfahrung, gesellschaftliche Moral und politisches Bewusstsein zusammengeführt und reflektiert. Der Essayband „Der Verrückte in den Dünen“ (Kiepenheuer & Witsch, 2020) erscheint in diesem Jahr zum 80. Geburtstag des großen Reisenden.

    „Was dieses Buch nicht will und nicht sein kann: eine systematische oder historische Untersuchung der Utopie“, schreibt Timm: „Versammelt sind darin persönliche Beobachtungen, Fundstücke, Fragen, die, aus einem frühen Interesse kommend, darauf gerichtet sind, an welchen Orten sich andere, sagen wir bessere, also gerechtere, freiere, lustvollere Möglichkeiten des Zusammenlebens finden.“ Tatsächlich beschäftigen Utopien den 1940 in Hamburg geborenen Autor zeitlebens: in seinem literarischen und essayistischen Werk ebenso wie auf seinen Reisen. Der neue Band beleuchtet das utopische wie dystopische Moment in Klassikern der Weltliteratur, erzählt von einer Reise nach Paraguay und untersucht gegenwärtige Aspekte utopischen Denkens, etwa bei Graffitikünstlern. Ins Gespräch mit Uwe Timm tritt Literaturwissenschaftler Torsten Hoffmann, der an der Universität Stuttgart unter anderem zur Literaturgeschichte des Interviews forscht.

    Moderation: Torsten Hoffmann

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 06.11.2020, 20:00
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Sa
    07.11.20
    10:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Esther Kinsky / Judith Zander / Dorothee Elmiger

    34. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Esther Kinsky: Schiefern
    Moderation: Annette Pehnt

    Auf die Slate Islands führt Esther Kinskys neuer Gedichtband, eine kleine Inselgruppe vor Schottlands Westküste. Die Gedichte und kurzen Prosatexte in „Schiefern“ (Suhrkamp, 2020) erkunden die geologische Frühgeschichte und Eigenart des metamorphischen Gesteins der Inseln, widmen sich der Flora und den Vögeln dieser unwirtlichen Gegend und streifen die Geschichte der in die harte Arbeit des Schieferabbaus eingebundenen Menschen. Sie fragen nach Erinnerung, die ein ähnlicher „Metamorphit“ ist wie der Schiefer, ein Schichtwerk in Bewegung, unvorhersehbaren und schwer nachvollziehbaren Wandlungen unterworfen.

    „Esther Kinsky ist eine europäische Schriftstellerin und Übersetzerin, die sich in ihrer Arbeit der Erkundung und Überwindung der Fremde verschrieben hat: Der Fremde als existenzieller, menschlicher Erfahrung, der Fremde zwischen benachbarten Sprachen und Literaturen. In ihren Texten reist sie an Peripherien, um etwas zur Sprache zu bringen, in Sprache zu übersetzen, das zumeist unbeachtet bleibt, und aus unserer allgemeinen Wahrnehmung verdrängt wird: Das scheinbar Unwichtige, Vergängliche, Aufgelassene, die Bruchhalden, die Totenhaine, die Unergründlichkeit von Naturerscheinungen“, heißt es in der Begründung für den Erich-Fried-Preis, den Kinsky in diesem Jahr ebenso erhält wie den Christian-Wagner-Preis.

    Judith Zander: Johnny Ohneland
    Moderation: Thomas Geiger

    Joana Wolkenzin weiß früh, dass sie anders ist. Sie liest stundenlang, lernt Songtexte auswendig, verliebt sich in Jungs und in Mädchen – und gibt sich einen neuen Namen: “A girl called Johnny who / Changed her name when she / Discovered her choice was to / Change or to be changed”. Aber ein neuer Name ist noch lange kein neues Leben, und so macht sich Johnny auf die Reise, auf die Suche nach ihrer eigenen Geschichte.

    Nach ihrem Romandebüt „Dinge die wir heute sagten“, das mit Sprach- und Stimmenvielfalt ein Dorf in Vorpommern porträtiert, erzählt Judith Zander mit „Johnny Ohneland“ (dtv, 2020) von einem Aufbruch: von Identifikation und Revision, Pommerland und Niemandsland, Vaterland und Terra Incognita. „Eine Meisterin des Uneindeutigen“ nannte sie die Jury des Anke Bennholdt-Thomsen-Lyrikpreises 2017. Die Gedichte ihrer beiden Bände „oder tau“ und „manual numerale“ sind „doppelbödige Zauberstücke“ (FAZ). Und wie ihre vielfach ausgezeichnete Lyrik sprüht auch dieser Roman vor Lust an der Sprache, mit Einsprengseln aus dem Englischen, dem Plattdeutschen, der Populärkultur, vor Variationsreichtum und origineller Metaphorik.

    Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik
    Moderation: Martin Bruch

    Einladung an die Waghalsigen – unter diesem Motto eröffnete am 22. Oktober 2017 das Literaturhaus in Freiburgs Stadtmitte. Entlehnt war es dem kühnen Debütroman der Schweizer Autorin Dorothee Elmiger, der u. a. den Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt erhielt. 2014 folgte der vielbeachtete Roman „Schlafgänger“, zum Literaturgespräch bringt Elmiger nun „Aus der Zuckerfabrik“ (Hanser, 2020) mit.

    „My skills never end“ steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biografien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. „Aus der Zuckerfabrik“ ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 07.11.2020, 10–13 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Ausverkauft

  • Sa
    07.11.20
    15:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Peter Stamm / Ulrike Almut Sandig / Zsófia Bán

    34. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Peter Stamm: Wenn es dunkel wird
    Moderation: Martin Bruch

    „David hatte die Maske mitgenommen, obwohl er sicher war, dass er sie heute noch nicht brauchen würde, eine Eichhörnchenmaske, die den ganzen Kopf bedeckte.“ So beginnt „Nahtigal“, eine von elf neuen Erzählungen des großen Schweizer Schriftstellers. „Peter Stamm führt uns in ein virtuos konstruiertes Labyrinth, in dem wir uns glücklich verlieren“, begründet die Jury des Schweizer Buchpreises 2018 ihre Entscheidung für Stamms letzten Roman: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ zeigt sich als vielschichtige Doppelgänger-Geschichte. Und auch im Erzählband „Wenn es dunkel wird“ (Fischer, 2020) ist nichts, wie es scheint.

    Georg geht bald in Rente. Im Büro wird er schon nicht mehr beachtet, zu Hause wartet kein Essen auf ihn. Er scheint sich langsam aufzulösen und fühlt sich, als würde er schweben. Sabrina ist geschmeichelt, als ein Künstler sie anspricht, und dann erschrickt sie, als sie sich zum ersten Mal als Kunstwerk sieht. Was, wenn die ungeheuerliche Fantasie realer wäre als die Wirklichkeit?

    In all seinen Büchern lotet Peter Stamm die Facetten menschlicher Existenz aus. Seine Figuren sind Versehrte und Fantasten. Seine Kurzgeschichten meisterhaft. Im neuen Band führen sie ins Unheimliche, erzählen von zärtlichem Grauen, abgründigem Schwindel und gespenstischer Liebe.

    Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir
    Moderation: Annette Pehnt

    Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem Scheißschwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden. Und wird selbst zum Fürchten.

    Was Gewalt bedeutet, wissen sie beide. Hier, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Viktor macht jeden Tag Sit-ups und rasiert sich eine Glatze. Dass einer wie er als Au-Pair nach Frankreich geht, versteht niemand. Doch für Viktor ist es überall besser als zu Hause. Und Ruth? Die flüchtet sich ins Geigenspiel. Wohin es die beiden auch verschlägt, überall werden sie von Gewalt eingeholt. Wann also schaut Ruth von ihrer Geige auf? Und vor allem: Wie rettet man einander?

    „Monster wie wir“ (Schöffling, 2020) ist der erste Roman der gefeierten Dichterin und Klangkünstlerin Ulrike Almut Sandig. In funkelnder Prosa voll harter Beats schildert sie ihre Generation, geprägt von Um- und Aufbruch, von Identitätsverlust und der Suche nach Selbstbestimmung.

    Zsófia Bán: Weiter atmen
    Moderation: Thomas Geiger

    Franz Reichelt steht 1912 mit seinem selbstgebauten Fallschirm auf dem Eiffelturm und zögert, sein Atem wölkt sich in der Kälte, in den alten Schwarzweißaufnahmen „pulsieren Chemie und Kratzspuren wie dichter Schneefall“. Robika, der ein Siebtklässler wäre, wenn er eine Vorstellung von der Zeit hätte und in die Schule ginge, hat eine Obsession: Jede Woche sucht er sich im Laden von Mama Roza sieben weiße Seifen aus. Als der Laden einmal geschlossen ist, hat Robikas Mutter mit dem untröstlichen Kind einen Fahrradunfall und Robika muss geröntgt werden, eine Seife fest in jeder Hand.

    Ob sie von einer gestrandeten Flüchtlingsfamilie erzählt, von Rimbaud und denen, die ihn erforschen, von Liebenden, Kranken, Kindern – Zsófia Bán gelingen in „Weiter atmen“ (Suhrkamp, 2020, aus dem Ungarischen von Terézia Mora) mit wenigen Sätzen Figuren, Bilder, innere Landschaften von ungekannter Tiefenschärfe.

    „Was mich interessiert, ist die kleine Lücke zwischen der Abbildung und der Wirklichkeit dahinter“, sagt Zsófia Bán. Die 1957 in Rio de Janeiro geborene Autorin lebt heute in Budapest. Nach „Abendschule. Fibel für Erwachsene“ und „Als nur die Tiere lebten“ erschienen auf Deutsch die Essays „Der Sommer unsres Missvergnügens“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 07.11.2020, 15-18 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Ausverkauft

  • Sa
    07.11.20
    21:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Nora Gomringer, Philipp Scholz und Philip Frischkorn: Peng Peng Parker

    34. Literaturgespräch: Jazz & Lyrik

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Dorothy Parker: Dichterin, Werbetexterin, Oscar-Nominee. Sie schrieb über die Liebe und das Leben, seufzend und lachend, mal zart, mal hart, immer trinkfest. Ein New York der 1920er-Jahre ohne diese Ikone ist undenkbar. Aus der Fülle von Parkers Spott-, Humor- und Liebesgedichten für Kollegen, Hunde und Männer haben die vielfach preisgekrönte Autorin Nora Gomringer, der Jazz-Pianist Philip Frischkorn und der Jazz-Schlagzeuger Philipp Scholz erstaunliche Songs geschaffen: melodiös und rhythmisch, witzig und eigen („Peng Peng Parker“, Voland & Quist, 2019).

    Das englische Original und die wunderbaren Übersetzungen durch Ulrich Blumenbach („Denn mein Herz ist frisch gebrochen“, Dörlemann 2017) erklingen dabei zu gleichen Teilen. „Gomringer singt und haucht und ätzt und rezitiert Gedichte von Dorothy Parker, bettet also – auf Deutsch und Englisch – die messerscharfen Zeilen der Amerikanerin auf ein modernes Klangbett aus Schlagzeug-Beat und Klavier-Groove.“ (Süddeutsche Zeitung)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 07.11.2020, 21:00
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • So
    08.11.20
    15:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Nora Gomringer / Roman Ehrlich / Monika Helfer

    34. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Das Literaturgespräch entfällt entsprechend der aktuellen Corona-Maßnahmen. Die Veranstaltungen werden nach Möglichkeit Anfang 2021 nachgeholt.

    Nora Gomringer: Gottesanbieterin
    Moderation: Anna Lee Engel

    Mit Fotografien, Skizzen und Grafiken von Zara Teller sowie einem raffiniert verspiegelten Cover spielt der Gedichtband „Gottesanbieterin“ (Voland & Quist, 2020) die Gretchen-Frage, der sich Nora Gomringer stellt, direkt zurück zu den Lesenden. Glaubst du? Wie und an was, an wen? Gomringer antwortet in Essays, Reden, Geschichten und natürlich: in Gedichten. Die Lyrikerin hat sich zuletzt mit irdischen Ängsten, Krankheiten und Phänomenen des Oberflächlichen beschäftigt, doch das Alltägliche stets mit dem Metaphysischen verschränkt.

    Schon vor vielen Jahren traf Nora Gomringer auf eine riesige Gottesanbeterin. Eine einstündige Begegnung des Schweigens, die zur Hinterfragung des irdischen Seins und der Vielgestaltigkeit von Religion geführt hat. Mit Tiefsinn und Humor, verspielt und verblüffend befragen ihre Gedichte nun Bilder, Bräuche und vermeintliche Gewissheiten, suchen nach Parallelen von Gebet und Gedicht, Literatur und Liturgie.

    Die Künstlerin und Kuratorin bewegt sich mit ihrem Werk gewandt zwischen Poesie, Performance, Musik und Mode. Wie keine andere beherrscht sie den sinnlichen Vortrag, das Malen mit Lauten. Für Gomringer ist Klang „wie Geruch, führt zurück und macht uns weich und zugänglich (…), kann uns anstacheln, uns aufregen und den Puls antreiben.“

    Roman Ehrlich: Malé
    Moderation: Katharina Knüppel

    Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert: Der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen, Pauschaltouristen haben sich längst neue Ziele gesucht. Die heruntergekommene Hauptstadt Malé wird für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteiger*innen und Utopist*innen, zu einem Ort, an dem neue Formen der Solidarität erprobt werden – und Menschen unauffindbar verschwinden.

    Schon seine Dankesrede zum Bremer Literaturpreis 2014 hat Roman Ehrlich der „Freiheit des Erzählens“, dem Unheimlichen als dem „ein für alle Mal Feststehenden“ und der „Angst vor dem Unendlichen, dem Ungreifbaren, Unergründlichen“ gewidmet. „Die Fremdheit, die Gegenstand dieser Angst ist“, schreibt Ehrlich, „ist jedoch mit der Freiheit eng verwandt. Beide werden durch Grenzen definiert. Durch Grenzüberschreitungen.“ Auch „Malé“ (S. Fischer, 2020), das bereits sechste Buch des 1983 geborenen Erzählers, ist ein Grenzgang zwischen Euphorie und Albtraum, Freiheit und Abhängigkeit. „Seine Sätze sind Störfaktoren, raffinierte Täuschungsmanöver“, schreibt Literaturkritikerin Insa Wilke. Sie locken in eine Welt voller Abgründe, die der unsrigen unheimlich ähnelt.

    Nadja Küchenmeister: Im Glasberg
    Moderation: Thomas Geiger

    Mit „Im Glasberg“ (Schöffling, 2020) legt die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Nadja Küchenmeister ihren dritten Gedichtband vor. Den verwunschenen Titel leiht sie sich bei den Gebrüdern Grimm: Sieben Raben, heißt es dort, wohnen im Glasberg, am Ende der Welt. Sieben Knaben waren sie gewesen, doch ein Fluch hat sie in krächzende Trauertiere verwandelt. Ihre kleine Schwester zieht aus, sie zu retten: „die sonne ist der mond / mein auge ein stern unter sternen / mein koffer ein stühlchen / mein herzstück ein ring / ich bin ohne furcht“.

    Nicht nur literarische Traditionen wie das Märchen, auch der Alltag, die eigene Herkunft, Landschaften, Städte, Lektüren und Briefe werden Nadja Küchenmeister zum Quell poetischer Verwandlungen. Ihre Texte halten unseren Blick auf die Welt beweglich, verdichten und dehnen die Zeit, öffnen Türen, wo wir keine vermuten, „während / das herz wie eine biene schwirrt / honig sammelt im mittelfellraum“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 08.11.2020, 15-18 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Ausverkauft

  • Di
    08.12.20
    18:30
    Literaturhaus
    Vernissage
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    Vernissage mit Apéro

    Im Gespräch mit Gesa Schneider, Mimi von Moos und Dan Solbach

    Die Pop-up-Ausstellung samt Begleitprogramm wird aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen auf den 9.–19. März 2021 verschoben.

    Zum Auftakt der Schau „Schönste Schweizer Bücher“ kommt Jurorin Gesa Schneider aus dem Zürcher Literaturhaus mit den Preisträger*innen Mimi von Moos und Dan Solbach ins Gespräch über Wagnisse und Freuden der Buchgestaltung. Für seinen „Almanach Ecart. Une archive collective, 1969-2019“ (Head/Art&Fiction, 2019) erhielt der Gestalter Dan Solbach auch die „Goldene Letter“ und damit die höchste Ehrung des Wettbewerbs „Die schönsten Bücher aus aller Welt“. Das Inventar von Arbeiten der Genfer Fluxus-Gruppe Ecart begeistert durch die Auswahl an Materialien und das Gespür fürs Detail.

    Die Künstlerin Mimi von Moos begibt sich mit „Die Verwandte“ (Edition Patrick Frey, 2019) auf die Spuren ihrer Urgroßtante Anne-Marie von Wolff: Wer war die Frau, die mit einem so zärtlichen Blick durch die Kamera auf ihre Mitmenschen schaute? Neben der meisterhaften Bildgestaltung bestechen die Fotografien durch ihre Unmittelbarkeit, die den Betrachter in den Alltag der 30er- und 40er-Jahre versetzt.

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 08.12.2020, 18:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    09.12.20
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
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    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Die Pop-up-Ausstellung samt Begleitprogramm wird aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen auf den 9.–19. März 2021 verschoben.

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) sind nun „Schönste Schweizer Bücher“ zu Gast: Drei Pop-up-Ausstellungen im Literaturhaus feiern den Swiss Style in Typografie, Plakatkunst und Buchgestaltung.

    Zum Abschluss der Serie machen die 19 ausgezeichneten Titel des diesjährigen Wettbewerbs „Schönste Schweizer Bücher“ für zehn Tage Station in Freiburg. Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind Höhepunkte der Buchgestaltung und –produktion zu entdecken.

    So vielgestaltig die Techniken, so vielseitig die Themen: von Fenstermalerei bis Robotik, vom kollektiven Archiv bis zum fotografischen Tagebuch, von Reformationsgeschichte bis Atomenergie, von Philosophie bis Architektur gehen Form und Inhalt allerschönste Verbindungen ein.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung: 09. bis 18.12.2020: Di, Mi, Do, Fr, 15–19 Uhr; Sa, So, 14–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Anmeldung (info@literaturhaus-freiburg.de)

  • Do
    10.12.20
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
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    Dunkelkammern: Geschichten vom Entstehen und Verschwinden

    Mit Melinda Nadj Abonji, Gianna Molinari und Joël László

    Die Pop-up-Ausstellung samt Begleitprogramm wird aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen auf den 9.–19. März 2021 verschoben.

    Jede Geschichte hat ihre eigene Entstehungsgeschichte. Meist bleibt sie im Verborgenen, denn was im Dunkeln geschieht, bevor eine Erzählung, ein Roman, ein Theaterstück das Licht der Welt erblickt, wird selten enthüllt. Die Anthologie „Dunkelkammern“ (Suhrkamp, 2020) gibt Einblick in die Prozesse literarischen Schaffens. Auf poetische Weise widmen sich 17 Autor*innen der Frage des Stoffs: Wie er sich zeigt oder verbirgt, aufdrängt oder entzieht. Wie das Entstehen mit dem Verschwinden, das Erleben mit dem Erzählen einhergeht.

    Inmitten „Schönster Schweizer Bücher“ erzählen drei Schweizer Schreibende – Melinda Nadj Abonji, Gianna Molinari und Joël László – von ihren Dunkelkammern der Imagination: von den Obsessionen, Bildern und Phänomenen, die nicht zu greifen sind. Von denen es kein Loskommen gibt, bis sie Form annehmen.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Gefördert von Alit – Verein Literaturstiftung

    Datum: 10.12.2020, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    11.12.20
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Die Pop-up-Ausstellung samt Begleitprogramm wird aufgrund der aktuellen Corona-Maßnahmen auf den 9.–19. März 2021 verschoben.

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) sind nun „Schönste Schweizer Bücher“ zu Gast: Drei Pop-up-Ausstellungen im Literaturhaus feiern den Swiss Style in Typografie, Plakatkunst und Buchgestaltung.

    Zum Abschluss der Serie machen die 19 ausgezeichneten Titel des diesjährigen Wettbewerbs „Schönste Schweizer Bücher“ für zehn Tage Station in Freiburg. Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind Höhepunkte der Buchgestaltung und –produktion zu entdecken.

    So vielgestaltig die Techniken, so vielseitig die Themen: von Fenstermalerei bis Robotik, vom kollektiven Archiv bis zum fotografischen Tagebuch, von Reformationsgeschichte bis Atomenergie, von Philosophie bis Architektur gehen Form und Inhalt allerschönste Verbindungen ein.

    Illustration: © Andreas Töpfer

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung: 09. bis 18.12.2020: Di, Mi, Do, Fr, 15–19 Uhr; Sa, So, 14–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Führungen für Schulklassen und Gruppen nach Anmeldung (info@literaturhaus-freiburg.de)

  • Mo
    04.01.21
    0:00
    Literaturhaus
    Postkarten
    < >

    100 Wörter: Neujahrs-Postkarten

    Bestellen, verschicken, verschenken

    Liebes, sehr vermisstes Publikum!

    Mit der Absage des regulären Programms aufgrund der Corona-Maßnahmen rief das Literaturhaus im November zur Aktion 100 Wörter auf. Seither haben uns über 400 Texte und Karten aus ganz Deutschland, dem Erfinderland der „Correspondenzkarte“ Österreich, der Schweiz, Polen, Norwegen und Dänemark erreicht. Lyrisches, Prosa, Beobachtungen, Comics – Miniaturen unterschiedlichster Form.

    100 ausgewählte Postkarten entdecken Sie beim Neujahrsempfang im Literaturhaus (14.–17. Januar 2021). Vorab können Sie zwei in Handarbeit am Risograf gedruckte Editionen à 8 Postkarten zum Unkostenbeitrag von 5 Euro (pro Edition, inkl. Porto) bestellen.

    Edition Quasselasseln: Daniela Engist, Sabina Fudulakos, Bille Haag, Heide Jahnke, Esther Kinsky, Ulrike Almut Sandig, Dirk Schindelbeck, Anna Sennefelder

    Edition Pardauz: Maria Bosse-Sporleder, Susanne Fritz, Hans Hoischen, Ida Milan, José F.A. Oliver, Pirmin Schmitz, Iris Wolff + eine Blankokarte für Ihre 100 Wörter

    Machen Sie sich und anderen eine Freude: Verschenken und verschicken Sie Postkarten zum neuen Jahr! Bestellungen der limitierten Editionen nehmen wir gern bis zum 4. Januar 2021 entgegen: info@literaturhaus-freiburg.de.

    Grafik: © Andreas Töpfer

  • Do
    14.01.21
    15:00
    jos fritz
    Schaufensterschau
    < >

    Neujahrsgrüße

    Ein Fenster mit Postkartengeschichten

    331 Einsendungen, 100 ausgewählte Postkarten: Entdecken Sie ab dem 14. Januar bis Monatsende „100 Wörter“-Geschichten im Schaufenster der Buchhandlung jos fritz! Da die Bestimmungen infolge der Corona-Pandemie den geplanten Neujahrsempfang im Literaturhaus nicht zulassen, zieht die Schau in eines der schönsten Schaufenster der Stadt um.

    Seien Sie willkommen, die Postkartengeschichten bei jos fritz – im Freien, mit Abstand – zu entdecken.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 14.-31.01.2021
    Ort: Buchhandlung jos fritz, Wilhelmstraße 15

  • Mi
    20.01.21
    18:00
    Livestream
    Literaturgespräch
    < >

    Dorothee Elmiger, Roman Ehrlich, Peter Stamm

    Literaturgespräch-Livestream (Nachlese)

    Die Veranstaltung findet als Livestream aus dem Literaturhaus statt: ein Abend, drei neue Bücher! „Aus der Zuckerfabrik“ folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und Weltgegenden, „Wenn es dunkel wird“ erzählt vom Unheimlichen und Gespenstischen, „Malé“ erfindet den Endzeit-Tourismus auf den Malediven.

    Peter Stamm: Wenn es dunkel wird
    Moderation: Martin Bruch

    „David hatte die Maske mitgenommen, obwohl er sicher war, dass er sie heute noch nicht brauchen würde, eine Eichhörnchenmaske, die den ganzen Kopf bedeckte.“ So beginnt „Nahtigal“, eine von elf neuen Erzählungen des großen Schweizer Schriftstellers. „Peter Stamm führt uns in ein virtuos konstruiertes Labyrinth, in dem wir uns glücklich verlieren“, begründet die Jury des Schweizer Buchpreises 2018 ihre Entscheidung für Stamms letzten Roman: „Die sanfte Gleichgültigkeit der Welt“ zeigt sich als vielschichtige Doppelgänger-Geschichte. Und auch im Erzählband „Wenn es dunkel wird“ (Fischer, 2020) ist nichts, wie es scheint.

    Georg geht bald in Rente. Im Büro wird er schon nicht mehr beachtet, zu Hause wartet kein Essen auf ihn. Er scheint sich langsam aufzulösen und fühlt sich, als würde er schweben. Sabrina ist geschmeichelt, als ein Künstler sie anspricht, und dann erschrickt sie, als sie sich zum ersten Mal als Kunstwerk sieht. Was, wenn die ungeheuerliche Fantasie realer wäre als die Wirklichkeit?

    In all seinen Büchern lotet Peter Stamm die Facetten menschlicher Existenz aus. Seine Figuren sind Versehrte und Fantasten. Seine Kurzgeschichten meisterhaft. Im neuen Band führen sie ins Unheimliche, erzählen von zärtlichem Grauen, abgründigem Schwindel und gespenstischer Liebe.

    Roman Ehrlich: Malé
    Moderation: Frederik Skorzinski

    Alle Versuche, die Malediven vor dem steigenden Meeresspiegel zu retten, sind gescheitert: Der Großteil der Bevölkerung musste die Inseln verlassen, Pauschaltouristen haben sich längst neue Ziele gesucht. Die heruntergekommene Hauptstadt Malé wird für die kurze Zeit bis zu ihrem Untergang zur Projektionsfläche für Aussteiger*innen und Utopist*innen, zu einem Ort, an dem neue Formen der Solidarität erprobt werden – und Menschen unauffindbar verschwinden.

    Schon seine Dankesrede zum Bremer Literaturpreis 2014 hat Roman Ehrlich der „Freiheit des Erzählens“, dem Unheimlichen als dem „ein für alle Mal Feststehenden“ und der „Angst vor dem Unendlichen, dem Ungreifbaren, Unergründlichen“ gewidmet. „Die Fremdheit, die Gegenstand dieser Angst ist“, schreibt Ehrlich, „ist jedoch mit der Freiheit eng verwandt. Beide werden durch Grenzen definiert. Durch Grenzüberschreitungen.“ Auch „Malé“ (S. Fischer, 2020), das bereits sechste Buch des 1983 geborenen Erzählers, ist ein Grenzgang zwischen Euphorie und Albtraum, Freiheit und Abhängigkeit. „Seine Sätze sind Störfaktoren, raffinierte Täuschungsmanöver“, schreibt Literaturkritikerin Insa Wilke. Sie locken in eine Welt voller Abgründe, die der unsrigen unheimlich ähnelt.

    Dorothee Elmiger: Aus der Zuckerfabrik
    Moderation: Martin Bruch

    Einladung an die Waghalsigen – unter diesem Motto eröffnete am 22. Oktober 2017 das Literaturhaus in Freiburgs Stadtmitte. Entlehnt war es dem kühnen Debütroman der Schweizer Autorin Dorothee Elmiger, der u. a. den Aspekte-Literaturpreis für das beste deutschsprachige Prosadebüt erhielt. 2014 folgte der vielbeachtete Roman „Schlafgänger“, zum Literaturgespräch bringt Elmiger nun „Aus der Zuckerfabrik“ (Hanser, 2020) mit.

    „My skills never end“ steht auf dem T-Shirt eines Arbeiters, der gerade seinen Lohn ausbezahlt bekommt. Am Strand einer karibischen Insel steht der erste Lottomillionär der Schweiz und blickt aufs Meer hinaus. Nachts drängen sich Ziegen am Bett der Autorin. Dorothee Elmiger folgt den Spuren des Geldes und des Verlangens durch die Jahrhunderte und die Weltgegenden. Sie entwirft Biografien von Mystikerinnen, Unersättlichen, Spielern, Orgiastinnen und Kolonialisten, protokolliert Träume und Fälle von Ekstase und Wahnsinn. „Aus der Zuckerfabrik“ ist die Geschichte einer Recherche, ein Journal voller Beobachtungen, Befragungen und Ermittlungen. Ein Text, der den Blick öffnet für die Komplexität dieser Welt.

    Fotos: Marc Doradzillo

    Datum: 20.01.2021, 18-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: 5 Euro (für alle drei Lesungen)
    Hier zum Livestream

  • Mi
    27.01.21
    19:30
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Lutz Seiler: Stern 111

    Literaturgespräch-Nachlese

    Diese Veranstaltung wird verschoben!

    „Der ‚Stern 111‘, er leuchtet spektral. Legendäres Radiofabrikat der DDR, reine Liebe für eine junge Frau, die Sternferne der Dichtkunst genauso wie der Star, der die Eltern des Romanhelden in den Westen lockt. Dieser Roman leuchtet auf jeder Seite.“ So lautete die Begründung der Jury des Preises der Leipziger Buchmesse, den im letzten Jahr Lutz Seiler für seinen Roman „Stern 111“ (Suhrkamp, 2020) erhielt.

    Zwei Tage nach der Wende: Carls Eltern verlassen ihr altes Leben und verfolgen ein lang gehütetes „Lebensgeheimnis“. Carl flieht nach Berlin, lebt auf der Straße, bis er in den Kreis des „klugen Rudels“ aufgenommen wird und schließlich in der Kellerkneipe Assel landet. Im U-Boot der Assel schlingert er durch das archaische Chaos der Nachwendezeit, immer in der Hoffnung, Effi wiederzusehen, „die einzige Frau, in die er je verliebt gewesen war“. Nach seinem Bestseller „Kruso“, der von Schiffbrüchigen auf Hiddensee erzählt, führt Seiler nun die Geschichte von Inge und Walter Bischoff und ihrem Sohn Carl in zwei großen Erzählbögen fort – in einem Roadtrip um den halben Erdball und einem Berlin-Roman, der uns die ersten Tage einer neuen Welt vor Augen führt: „Berührender als Lutz Seiler hat sehr lange niemand mehr von diesen nebligen, von anderen Dichtern zig mal in grellen Farben übertünchten Jahren erzählt“ (taz).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Diese Veranstaltung wird verschoben!

  • Do
    11.02.21
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Ulrike Almut Sandig, Christian Schulteisz, Nadja Küchenmeister

    Literaturgespräch-Nachlese

    Die Veranstaltung findet als Livestream aus dem Literaturhaus statt: ein Abend, drei neue Bücher!

    Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir
    Moderation: Annette Pehnt

    Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem Scheißschwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden. Und wird selbst zum Fürchten.

    Was Gewalt bedeutet, wissen sie beide. Hier, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Viktor macht jeden Tag Sit-ups und rasiert sich eine Glatze. Dass einer wie er als Au-Pair nach Frankreich geht, versteht niemand. Doch für Viktor ist es überall besser als zu Hause. Und Ruth? Die flüchtet sich ins Geigenspiel. Wohin es die beiden auch verschlägt, überall werden sie von Gewalt eingeholt. Wann also schaut Ruth von ihrer Geige auf? Und vor allem: Wie rettet man einander?

    „Monster wie wir“ (Schöffling, 2020) ist der erste Roman der gefeierten Dichterin und Klangkünstlerin Ulrike Almut Sandig. In funkelnder Prosa voll harter Beats schildert sie ihre Generation, geprägt von Um- und Aufbruch, von Identitätsverlust und der Suche nach Selbstbestimmung.

    Christian Schulteisz: Wense
    Moderation: Beatrice Faßbender

    Nach dem Tod Hans Jürgen von der Wenses (1894–1966) hat man angeblich 60.000 Nachlassseiten, 258 Messtischblätter, 40 Kompositionen, 3000 Fotos und tausende Briefe gefunden. Der hochbegabte Autodidakt übersetzte und dichtete, komponierte und forschte, beschäftigte sich mit Astrologie, Meteorologie und Kartografie. Vor allem aber wanderte er. Mehr als 40.000 Kilometer soll er zurückgelegt haben. Diesen ekstatisch Umherstreifenden stellt Christian Schulteisz ins Zentrum seines Romandebüts „Wense“ (Berenberg, 2020). Angelehnt an die historische Person erzählt er von einem allwissenden Taugenichts, der plötzlich taugen soll.

    1943 muss Wense in Göttingen Kriegsersatzdienst leisten – in den Physikalischen Werkstätten. Schulteisz skizziert Wenses wachsende Freundschaft zu einem französischen Physiker, das enge Verhältnis zur Mutter, Hunger und Krankheit, Krieg und Wahnsinn. Vor allem aber beschreibt er ein Staunen, das sich leidenschaftlich in Gedanken und Büchern verliert, eine Wahrnehmung, in der alles mit allem verbunden ist. Deutsche Landschaften sind Wense ebenso heilig wie die Sagen und Mythen der Cherusker, Maya oder Osmanen, wie Sterne, Steine, Tiere – eben alles andere, was es zu entdecken gilt. Und so wandelt sich auch die Lektüre dieses schmalen Romans zur staunenden Beobachtung.

    Nadja Küchenmeister: Im Glasberg
    Moderation: Thomas Geiger

    Mit „Im Glasberg“ (Schöffling, 2020) legt die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Nadja Küchenmeister ihren dritten Gedichtband vor. Den verwunschenen Titel leiht sie sich bei den Gebrüdern Grimm: Sieben Raben, heißt es dort, wohnen im Glasberg, am Ende der Welt. Sieben Knaben waren sie gewesen, doch ein Fluch hat sie in krächzende Trauertiere verwandelt. Ihre kleine Schwester zieht aus, sie zu retten: „die sonne ist der mond / mein auge ein stern unter sternen / mein koffer ein stühlchen / mein herzstück ein ring / ich bin ohne furcht“.

    Nicht nur literarische Traditionen wie das Märchen, auch der Alltag, die eigene Herkunft, Landschaften, Städte, Lektüren und Briefe werden Nadja Küchenmeister zum Quell poetischer Verwandlungen. Ihre Texte halten unseren Blick auf die Welt beweglich, verdichten und dehnen die Zeit, öffnen Türen, wo wir keine vermuten, „während / das herz wie eine biene schwirrt / honig sammelt im mittelfellraum“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.02.2021, 18-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: 5 Euro (für alle drei Lesungen)
    Zum Livestream

  • Mi
    10.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Do
    11.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Fr
    12.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Sa
    13.03.21
    14:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • So
    14.03.21
    14:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Di
    16.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–26.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Mi
    28.04.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Stipendium
    < >

    Radau fürs Kinderbuch: 3 Stipendien für Künstler*innen

    Einsendeschluss: 28.04.2021

    Skizzen in der Schublade, Figuren im Kopf, Geschichten im Ärmel? Angesichts der aktuellen Umstände und Einschränkungen unterstützen drei „Radau-Stipendien“ des Literaturhauses Freiburg Ideen und kreative Allianzen für die Entwicklung von Kinderbuch-Projekten in Höhe von je 5.000 Euro. Ermöglicht wird „Radau“ durch den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und weitere Partner*innen.

    Zielgruppe: Autor*innen und Gestalter*innen als Künstler*innen-Duos sowie interdisziplinär arbeitende Einzelpersonen
    Bewerbungsfrist ist der 28.04.2021 (digital an: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Stipendien-Zeitraum: Mai-Juli 2021, Workshops in Freiburg: zwei Tage im August oder September 2021

    Zur Ausschreibung hier entlang

  • Di
    22.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89; online an dieser Stelle

  • Di
    22.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Felicitas Hoppe: Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Wer glaubt, Frauen in Märchen seien nur schön, der hat weit gefehlt. Sie können sekundenschnell von der Sonne zum Mond wandern und Stroh zu Gold spinnen, sie schütteln Silber aus Bäumen, zähmen Bären, verhandeln mit Zauberern, Hexen und Fröschen, die sie nach Lust und Laune zu Prinzen schlagen. Die preisgekrönte Schriftstellerin und kundige Märchenexpertin Felicitas Hoppe lädt ein zu einem Streifzug durch die Märchenwelt: Im Gespräch mit jungen und jugendlichen Leserinnen beschwört sie die Leuchtkraft der Grimmschen Frauenfiguren und erschließt „Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen” (Reclam, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Michael Köhlmeier: Die Märchen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Als Kind hat Michael Köhlmeier traditionelle Märchen gehört oder gelesen – heute schreibt er die Märchen unserer Zeit! Keine Nacherzählungen bekannter Stoffe, sondern eigene Geschichten. Von der traurigen Frau und dem neidischen Arzt, von Schneeblume und Kasgsichtl: „Wild, witzig und wuchtig. Schaurig und schön, mit einem Schuss Melancholie“ (Frankfurter Rundschau). Hinter sprechenden Tieren und schweigenden Menschen tönt die alte Frage aus dem „geheimsten aller geheimen Märchen“. Was ist aus den ersten Menschen geworden, nachdem sie aus dem Paradies vertrieben wurden? Denn weil sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute … Michael Köhlmeier, bekannt als enthusiastischer Vermittler von Märchen und Sagen in Büchern, im Rundfunk und Fernsehen, liest und erzählt „Die Märchen“ (Hanser, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Literaturhaus

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 23.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    20:30
    Junges Literaturhaus
    Lesekonzert
    < >

    Ulrike Almut Sandig: Horch, wie es grimmt

    Freiluft-Lesekonzert, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Uralte Bilder, den Träumen und Albträumen der Menschen entsprungen – für Ulrike Almut Sandig ist jedes Märchen pure Poesie und Fremdsprache zugleich. Seit langem beschäftigt sich die Berliner Dichterin mit den Kinder- und Hausmärchen der Grimms, gießt sie in neue, eindringliche Formen, im Rhythmus vertrauter Redewendungen und Beschwörungsformeln. Die Stimme und Performance der Klangkünstlerin verleihen den Zeilen zusätzliche Intensität – live, geloopt oder untermalt von elektronischer Musik. Ein traumhaftes Lesekonzert: herzlich willkommen!

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 24.07.2021, 20:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

    Ausverkauft

  • Mi
    07.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Preisträger*in des Deutschen Preises für Nature Writing

    Lesung und Gespräch mit Andreas Rötzer

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    „Natur ist unglaublich, sie ist ein Wunder. Etwas wächst, entwickelt sich, ohne dass es im menschlichen Sinne gemacht ist. Eigentlich müsste das ein beständiger Schock sein, aber wir haben uns daran gewöhnt und nehmen das gleichgültig hin“, schreibt die Autorin Marion Poschmann, die 2017 den ersten Deutschen Preis für Nature Writing erhielt. In diesem Jahr vergibt der Berliner Verlag Matthes & Seitz zum fünften Mal in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung für literarische Werke, die Naturwahrnehmung und -begegnung in Sprachlandschaften verwandeln. Für ihre künstlerische Reflexion wurden bislang u. a. Ulrike Draesner, Daniela Danz und Sabine Scho ausgezeichnet.

    Den Deutschen Preis für Nature Writing 2021 erhalten Mara-Daria Cojocaru und Bernd Marcel Gonner, wie der Verlag Matthes & Seitz am 5. Juli bekannt gegeben hat. Herzlichen Glückwunsch und auf bald beim „Weltgarten“! Bernd Marcel Gonner reist nach Freiburg, Mara-Daria Cojocaru wird digital zugeschaltet. Durch die Veranstaltung führt Matthes & Seitz-Verleger Andreas Rötzer.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Mi
    07.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Judith Schalansky, Andreas Rötzer: Klassiker des Nature Writing

    Lesung und Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Von Weltflucht zu Weltwahrnehmung: Herausgeberin, Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky erkundet im Gespräch mit Verleger Andreas Rötzer, wie wir heute auf ewige und neu übersetzte Klassiker etwa von Henry David Thoreau, John Muir, Edward Abbey oder Nan Shepherd schauen. „Nature Writing ist kein Trostpflaster für sinnentleerte Großstädter, die in einer idealisierten Natur jene Ursprünglichkeit und Wildheit wiederzufinden suchen, die ihrem Leben abhandengekommen sind. Nature Writing ist vielmehr ein notwendiges Korrektiv zur technischen Epoche des Anthropozän“, befindet der Philosoph Jürgen Goldstein mit Blick auf das 200 Jahre alte Genre.

    Welche Positionen das aktuelle Nachdenken und Schreiben über die Natur prägen, erfragt die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Annette Pehnt bei diesem Gang durch die weithin beachtete Matthes & Seitz-Reihe „Klassiker des Nature Writing“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Do
    08.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Robert Macfarlane: Natur schreiben

    Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Er gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen des Nature Writing im englischsprachigen Raum: Der britische Schriftsteller Robert Macfarlane erkundet in einfühlend-poetischer und zugleich präziser Sprache Landschaften und Orte, Natur und Menschen. Seine Geschichten erforschen unwegsame Moore und abgelegene Inseln abseits des Straßenatlas („Karte der Wildnis“, 2015), lauschen den alten Legenden entlang von Feld- und Seewegen („Alte Wege“, 2016), bergen die aus unserem Alltag verschwindenden Worte für eine einst nahe Natur („Die verlorenen Wörter“, 2018) und wandern durch das weitverzweigte „Unterland“ (2021) ebenso wie hinauf zu den Bergspitzen („Berge im Kopf“, 2021).

    Mit Schriftstellerkollegin Annette Pehnt diskutiert der mit der Hay Festival Medal for Prose und dem E. M. Forster Award for Literature ausgezeichnete Autor über sein Werk. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Pehnt liest aus den deutschen Übersetzungen, Macfarlane wird per Zoom zugeschaltet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    08.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Jutta Person, Katrin Schumacher und Florian Werner: Korallen, Füchse, Schnecken

    Lesung und Gespräch zu „Naturkunden“

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Seit 2013 verblüffen und begeistern die von Judith Schalansky herausgegebenen „Naturkunden“. Der Name der Matthes & Seitz-Reihe ist Programm: Hier wird keine bloße Wissenschaft betrieben, sondern leidenschaftliche Erforschung der Welt, kundig, anschaulich und im Bewusstsein, dass sie dabei vor allem vom Menschen erzählt.

    Heute erzählen die Journalistinnen und Literaturkritikerinnen Katrin Schumacher und Jutta Person sowie der Schriftsteller Florian Werner von ihren Expeditionen. Person, die sich in einem der erfolgreichsten Bände der Reihe bereits der Esel angenommen hat, taucht ein in die rätselhafte Welt der Korallen. Schumacher folgt den Fährten der Füchse. Und Werner heftet den Blick – nach seiner Kult-Kulturgeschichte „Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung“ (2009) – auf die schillernden Spuren der Schnecken. Ein Gespräch mit Judith Schalansky: über faszinierende Lebewesen und darüber, was sie verbindet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Hans Jürgen Balmes: Der Rhein – Biographie eines Flusses

    Lesung und Gespräch mit Simone Schröder

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Sechs Jahre lang hat Hans Jürgen Balmes, der heute als Editor-at-Large bei den S. Fischer Verlagen tätige Lektor, Übersetzer und Herausgeber, den Rhein bereist, erwandert, mit dem Kajak befahren. Auf fast 600 Seiten führt seine gerade erschienene Natur- und Kulturgeschichte am Fluss entlang in die Seele einer Landschaft. Einst entsprang der Rhein an seiner heutigen Mitte, wo in einem tropischen Meer Seekühe lebten. Er schuf sich sein Bett stromauf und besitzt eine erstaunliche Geologie. Noch heute leben hier die ältesten Geschöpfe Europas. Gleichzeitig ist der Rhein geprägt von Eingriffen des Menschen. Kein anderer Fluss versammelt so viele Widersprüche in sich – er ist Grenze, Verkehrsweg, Fluchtroute und Lebensader.

    Ins Gespräch mit dem Autor tritt Simone Schröder, Expertin für Naturessayistik und ilb-Programmleiterin. Über Begegnungen mit Menschen, die den Rhein zu ihrer Sehnsucht und Lebensaufgabe gemacht haben. Über die Stille und das unerschöpfliche Fließen der Geschichten.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse erhältlich!

  • Fr
    09.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Bartholomäus Traubeck, Anja Utler und Simone Schröder: Erscheinungsräume der Natur

    Lesung, Performance, Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Ein Dialog zwischen den Künsten, mit der Natur: Die Dichterin, Essayistin und Übersetzerin Anja Utler liest aus ihrem aktuellen Band „kommen sehen“ (Edition Korrespondenzen, 2020), der als poetischer Monolog aus der Zukunft zu einer Art Lobgesang auf die Ökologie anhebt. „Der poetische Eingriff erlöst nicht“, schreibt Utler, „er geht Verwachsungen durch, kriegt gerade dadurch die Finger in das, was ist und was sein kann (…)“. Verwachsungen und Variationen spürt auch der bildende Künstler Bartholomäus Traubeck nach. Seine Installation „Years“ übersetzt Jahresringe von Bäumen in Klaviermusik.

    Nach Lesung und Performance kommen die beiden Künstler*innen mit der Literaturwissenschaftlerin Simone Schröder ins Gespräch, die zu poetischen und epistemologischen Fragen des naturessayistischen Genres forscht. Durch einen Abend zu Inspiration und Erkenntnis bei der Wandlung von Naturerfahrung in Kunst führt Hans Jürgen Balmes.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    21:45
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Nikolaus Geyrhalter: Erde

    Film-Screening, Einführung: Florian Fromm (KoKi)

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    „Betrachtet man die Erde als Organismus, dann ist die Erdkruste als Haut das filigranste Organ“, so Nikolaus Geyrhalter über „Erde“ (2019, 115 min.). Sein mit dem Berlinale-Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichneter Dokumentarfilm beobachtet, wie Milliarden Tonnen Erde von Menschenhand bewegt werden – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Kommentarlos richtet der Wiener Regisseur, Produzent und Kameramann den Blick in Steinbrüche und Minen, lässt ihn über Großbaustellen und Kohleabbaugebiete schweifen. Im Namen des Fortschritts knattern und rattern die Maschinen von Europa bis nach Nordamerika. Zwischen der mechanisierten Choreographie kommen Arbeiter*innen und Wissenschaftler*innen zu Wort. Mit seinem Film schafft Geyrhalter eine Bestandsaufnahme der Wunden unserer Erde.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 21:45 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    10.07.21
    12:00
    Literaturhaus
    Weltgarten
    < >

    Bartholomäus Traubeck: Years

    Installation

    Bitte beachten: Die Schau schließt bereits um 17 Uhr.

    Während ein Baum Jahr für Jahr wächst, teilt sich die Wachstumsschicht, das Kambium, und stößt die neu gewonnenen Zellen nach innen und außen ab – es entstehen Jahresringe. Sie verkörpern das Alter des Baums, seine Stärke und Dicke. Für den in Österreich schaffenden Medienkünstler Bartholomäus Traubeck sind sie die Quelle der Daten, die seine Installation „Years“ in Klaviermusik übersetzt. Er legt quer geschnittene Baumscheiben auf den Plattenspieler – ein Lichtsensor ersetzt die Tonnadel – und lässt die Holztextur von Algorithmen analysieren und in Musik transformieren. Die schnell wachsende Fichte mit ihren dicken Jahresringen erzeugt minimalistische Klangfolgen, das dichte Holz der Walnuss birst hingegen beinahe vor Komplexität und Rhythmus. Allein die Tonart wird vom Künstler bestimmt: So erklingt die Fichte in a-Moll, die Esche in c-Moll.

    Der Literaturhaus-Saal verwandelt sich an diesem Tag in eine Naturphilharmonie. Inmitten junger Bäume wuchern Sounds von Fichte, Esche, Walnuss und Buche. Herzlich willkommen zum Baumkonzert!

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit der Baumschule Vonderstraß

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 12–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Sa
    10.07.21
    19:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Marcel Beyer, Daniela Danz und Esther Kinsky: Dämonenräumdienst, Wildniß, Schiefern

    Lesung und Gespräch

    Diese Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit; Open-Air-Reservierungen verfallen leider.

    Auf die Slate Islands, eine kleine Inselgruppe vor Schottlands Westküste, führt Esther Kinskys Gedichtband „Schiefern“ (Suhrkamp, 2020). Hier sucht sie nach Erinnerung, die ein ähnlicher Metamorphit ist wie der Schiefer, ein Schichtwerk in Bewegung, unvorhersehbaren Wandlungen unterworfen. Von der Geisterstadt Prypjat, der „Stadt der Avantgarde“ und vielen anderen Orten erzählt „Wildniß“ (Wallstein, 2020) von Daniela Danz – ebenso wie von der „Wildnis der Rede“. Mit „Farn“ ist der erste Teil des mit dem Peter-Huchel-Preis 2021 ausgezeichneten Bands „Dämonenräumdienst“ (Suhrkamp, 2020) von Marcel Beyer überschrieben, nach dem Auftaktgedicht: „Ich lebe dort, wo ich verbreitet bin, / bei meiner Farnverwandschaft, (…)“.

    Im Gespräch mit der Dichterin Dagmara Kraus führt dieser Abend durch die aktuellen Bände von drei der profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartslyrik und fragt nach der Natur als Gelände, Wortschatz, Gegenüber.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 19 Uhr
    Ort: Baumschule Vonderstraß, Humbergweg 14, verlegt ins Literaturhaus
    Eintritt: 9/6 Euro

  • So
    11.07.21
    10:30
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Ernst Paul Dörfler: Nestwärme

    Lesung und Vogelwanderung

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, im Waldhaus statt.

    Nach drei Jahren bürokratischer Hürden und staatlicher Prüfungen erschien 1986 Ernst Paul Dörflers erstes Buch „Zurück zur Natur?“ und wurde zum Kulturbuch der ostdeutschen Umweltbewegung. Wenig später zog der promovierte Ökochemiker, Naturschützer und Autor mit seiner Familie nach Ostberlin, um dort die Grüne Partei der DDR mitzugründen und eine ökologische Politik zu fordern. Sein jüngstes Buch „Nestwärme“ (Hanser, 2019) ist eine Liebeserklärung an die Vögel, ein Appell an das Umweltgewissen unserer Gesellschaft und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten: Faire partnerschaftliche Beziehungen, ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr und Gewaltverzicht – die Vogelwelt scheint unserer einiges vorauszuhaben.

    „Ernst Paul Dörfler ist nicht nur ein bedeutender Naturschützer. Er ist auch ein intimer Kenner bedrohter heimischer Vogelarten“, sagt Jonathan Franzen. Als solcher lädt Dörfler im Anschluss der Lesung zu einer Vogelwanderung ein.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 11.07.2021, 10:30 Uhr
    Ort: WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6
    Eintritt: 9/6 Euro

    Die Personenzahl für die Wanderung ist begrenzt. Anmeldung unter info@literaturhaus-freiburg.de

  • So
    11.07.21
    18:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Lauben lesen

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, in Schrebergärten in der Wonnhalde statt.

    Zum Finale des „Weltgarten“ öffnen sich Schrebergärten in der Freiburger Wonnhalde. Ein Abend, drei Entdeckungen!

    Lukas Jüliger: Unfollow
    Kuration: zwischen/miete

    Für sein Debüt „Vakuum“ (2013) wurde der Berliner Illustrator Lukas Jüliger als neues Talent gefeiert. Mit der Graphic Novel „Unfollow“ (Reprodukt, 2020) legt er seine bislang umfangreichste Arbeit vor. In kühlen Blau-Rot-Kolorierungen erzählt Jüliger die Geschichte von „Nature’s Own YouTuber“ Earthboi, der fernab der menschlichen Zivilisation sein Wissen und seine Erinnerungen an den Ursprung allen Lebens im Internet teilt. Er weiß, welche Rolle ihm dabei zukommt, die Erde zu heilen. Und welche den Menschen. Mitreißend spinnt Lukas Jüliger eine moderne Fabel über alternative Lebensentwürfe, die Klimakrise und die bizarren Auswüchse der Influencer-Kultur. Zu Gast ist der 1988 geborene Künstler in der Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Saskia Hennig von Lange: Der Baum denkt
    Einführung: Friederike von Wallmoden

    „Viele sind gekommen. Ich höre, wie sie reden, trotz des Rauschens im Hintergrund, und ich höre, was sie sagen, während sie an mir herumklopfen, in mich hineinschauen, mein Holz zwischen ihren Fingern zerreiben.“ Die über vierhundert Jahre alte Gerichtslinde ist am Ende ihres Lebens angelangt – und erinnert sich an Stürme und Kriege, an Liebesschwüre und vor allem an Marie, die schon als Kind Zuflucht bei ihr suchte. Zwei Jahre lang hat die Autorin und Kunstwissenschaftlerin Saskia Hennig von Lange Geschichten rund um einen der ältesten Bäume in Oberursel gesammelt und zu Papier gebracht. Poetisch strömen die Gedanken der Linde, entfaltet sich ihre Sichtweise auf die Natur und uns Menschen. Eine Lesung, eingeführt von Friederike von Wallmoden.

    Harry Martinson: Schwärmer und Schnacken
    Eine Hommage von Jürgen Reuß

    Obwohl sein Name in der internationalen Literaturwelt längst ein Begriff ist, bleibt der schwedische Schriftsteller Harry Martinson in Deutschland nahezu unbekannt. Für sein von Natur und Reisen geprägtes OEuvre, „das den Trautropfen einfängt und das Weltall spiegelt“, erhielt er 1974 den Nobelpreis für Literatur. Nun entdeckt der Berliner Verlag Guggolz seine Naturessays wieder. Der Freiburger Übersetzer Jürgen Reuß stellt Martinsons von Mohnkapseln, Baum-Weißlingen, Wasservögeln und Erdgerüchen bevölkertes Werk vor. Ein Werk von atemberaubender Schönheit, getragen von einer Beobachtungsgabe, die das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt genau befragt.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.07.2021, 18–20 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde
    Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    02.09.21
    9:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Franka Geiser und Ann Bahrs (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 2. und 3.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • Fr
    10.09.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Tanja Esch (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 9.09.2021, 14–18 Uhr
    10.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    15–15:30 Uhr Willkommen im Café Ü
    Feierliche Eröffnung mit Grußwort vom Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Genießen Sie die Ouvertüre, decken Sie sich am Büffet ein und starten Sie mit uns ins anschließende Programm.

    15:30–16:30 Uhr Speed-Dating
    Erzählen vom Einstieg. Das kleine Einmaleins, oder eher, das ABC des Übersetzens, durchbuchstabiert im vertraulichen Gespräch mit Freiburger Übersetzer*innen. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    17:30–19 Uhr Mini-Revue im Café Ü: durchs übersetzte Bücherjahr mit…
    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue: Ulrich Pröfrock, Friederike Schulte, Hanna Hovtvian und Jürgen Reuß, stellen ihre Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vor. Auch als Livestream verfügbar.

    19:30–21 Uhr Vernissage
    Café Ü lädt zu Sekt und Häppchen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Mini-Revue im Café Ü: Durchs übersetzte Jahr mit…

    Hanna Hovtvian, Ulrich Pröfrock, Jürgen Reuß und Friederike Schulte

    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue

    Margaret Atwood, George Orwell, Agatha Christie, William Gibson, Karine Tuil, Albert Camus, Maryse Condé. „Ödipus – das Findelkind“, „Die militante Madonna“, „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“, „Das Reich der Grasländer“ oder „Spirou bei den Sowjets“. Allein die rund 40 Autor*innen und Titel, die jährlich in Freiburg übersetzt werden, haben es bereits in sich: Höchste Zeit für ein übersetzerisches Quartett, das seine Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vorstellt.

    Die Bühne des Café Ü ist eröffnet! Freuen Sie sich auf inspirierende Buchtipps von Friederike Schulte, der amtierenden Direktorin des Carl-Schurz-Hauses, dem deutsch-amerikanischen Institut in Freiburg, Ulrich Pröfrock, der vor allem Comics und Graphic Novels aus dem Französischen übersetzt, Hanna Hovtvian, die derzeit mitverantwortlich für das Programm im Literaturhaus Freiburg ist, und Jürgen Reuß, der seit Mitte der 90er aus dem Englischen und aus dem Schwedischen übersetzt und kulturelle Veranstaltungen organisiert – nicht zuletzt das Café Ü.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: café-ü.de

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 19.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Mo
    20.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Podcast im Café Ü
    Judith Holofernes unterhält sich zum Ende des ersten regulären Ausstellungstags in ihrem Podcast „Salon Holofernes“ mit ihrer Mutter Cornelia Holfelder-von der Tann über das literarische Übersetzen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    21.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Der Übersetzer
    Juri Elperin, einer der bekanntesten Übersetzer russischer Literatur, hat hunderte Werke zeitgenössischer russischer Autoren ins Deutsche übertragen. Dieses Lebenswerk honoriert das Café Ü in einer Vorführung des Films „Der Übersetzer“ von Grigory Manyuk und Manfred Wiesner. Einführung: Prof. Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums Freiburg.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    22.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Reisen Sie heute mit Übersetzerin Maja Ueberle-Pfaff und ihrer schottischen Autorin Kathleen nach Quinhagak, an die Küste von Alaska. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das englische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr handverlesen: Gebärdenpoesie trifft lautsprachige Lyrik
    Kassandra Wedel und Lea Schneider stellen gebärdete Poesie und geschriebene Lyrik im Übersetzungs-Wechselspiel vor: Sie präsentieren Gebärdenpoesien, tragen sie in Lautsprache übersetzt vor und umgekehrt. Anschließend kommen sie mit Franziska Winkler, Mitbegründerin und Leiterin von handverlesen, ins Gespräch. Die Veranstaltung wird simultan in Gebärdensprache gedolmetscht.

    Tickets

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    23.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Jenseits der Hauptsprachen
    Übersetzen schickt Geschichten auf Weltreise, bis in die entlegensten Winkel. Über die geheimsten Orte auf der literarischen Landkarte diskutieren der Berliner Verleger Sebastian Guggolz, Expertin für Tagalog Annette Hug, Autorin und Übersetzerin aus dem Chinesischen Lea Schneider und Moderator Frank Geeraers, Übersetzer für Niederländisch, Deutsch, Dänisch und Englisch.

    Tickets

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    16:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 16:30–18:30 Uhr

    15–16 Uhr Café Ü im Bild: Wie übersetzt man Comics?
    Der Freiburger Übersetzer Ulrich Pröfrock stellt den aktuellen Band der „Esther“-Comics vor. Mit ihm auf der Bühne: die Schauspielerin Kaija Ledergerber, die Esther ihre Stimme leiht.

    Tickets

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Tobias Scheffel, der Timothée de Fombelles Jugendbuch „Alma: le vent se lève“ übersetzt. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Café Ü Podium: Diversität und literarisches Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur „Alif“, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreterinnen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Eine Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü Podium: Diversität und Literarisches Übersetzen

    Mit Leila Chammaa, Cornelia Holfelder-von der Tann, Dejla Jassim, Melody Ledwon und Mirjam Nuenning

    Jetzt unterstützen!

    Die Debatte zu den Übersetzungen von Amanda Gormans Inauguration Poem „The Hill We Climb“ zeigt, dass zunehmend Faktoren wie die Identität oder der persönliche Erfahrungshorizont der Übersetzenden als Kriterien für eine gelungene Übersetzung herangezogen werden. Die dadurch angestoßene öffentliche Debatte verdeutlichte, dass eine Zuspitzung auf die Frage „Muss man Schwarz sein, um eine Schwarze Autorin zu übersetzen?“ zu kurz greift. Ist Übersetzen doch gerade die Kunst der Auseinandersetzung mit dem, was der*die Übersetzer*in selbst nicht ist. Umso drängender sind die komplementären Fragen: Wieso gibt es eigentlich so wenige Literaturübersetzer*innen of Color? Wie konnte eine Kunst, die so sehr auf der Auseinandersetzung mit dem Anderen beruht, auf den großen Erfahrungsschatz von Diversität verzichten?

    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur Alif, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreter*innen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Ein Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung und die Herausforderungen, die den Arbeitsalltag von Literaturübersetzer*innen aus marginalisierten Gruppen gegenwärtig bestimmen.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 24.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    25.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Speed-Dating
    Fragen über Fragen im direkten Tête-à-Tête. Das Café Ü fühlt sich dem Netzwerkgedanken sehr verbunden und bittet in der zweiten Speed-Dating-Runde alle Neugierigen zu Tisch. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    19:30–20:30 Uhr Translation Slam
    Angespornt von Slam-Master Ingo Herzke tüfteln Literaturübersetzer*innen und ein engagiertes Publikum ad hoc an markanten Sätzen und Versen aus Literatur und Musik, Religion und Volksmund, Werbung und Politik.

    20:30–22 Uhr Café Ü macht Musik
    Ein zwanglos-entspannt-musikalisches Get-Together von Leser*innen, Übersetzer*innen und allen anderen Freund*innen des Café Ü. Mit abseitig-extravaganten Sounds von DJ Hercules.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    13:00
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 13–16 Uhr

    11–12 Uhr Drama im Café Ü: Übersetzen im Theater
    Der Übersetzer und Autor Jürgen Reuß im Gespräch mit Rüdiger Bering, Chefdramaturg am Theater Freiburg, und einem Gast aus der aktuellen Produktion.

    17:30–18:45 Uhr Café Ü und die Weltliteratur
    Guillaume Fiedler-Plas im Gespräch mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen. Einführung: Florence Dancoisne, Direktorin des Centre Culturel Français Freiburg. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü und die Weltliteratur

    Cécile Wajsbrot im Gespräch mit Anne Weber und Guillaume Fiedler-Plas

    Cécile Wajsbrots aktueller Roman „Nevermore“ erzählt von einer Übersetzerin, die sich nach dem Tod einer befreundeten Schriftstellerin nach Dresden zurückzieht, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs Roman „To the lighthouse“ zu arbeiten. Das wirft Fragen auf, schließlich hat Cécile Wajsbrot selbst einen Roman von Virginia Woolf übersetzt. „Nevermore“ wiederum wurde von Anne Weber ins Deutsche übertragen. Sie ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Französischen und gewann 2020 für „Annette – Ein Heldinnenepos“ den Deutschen Buchpreis. Beziehungsweise: „Annette – Une Epopée“, denn Anne Weber verfasst ihre eigenen Bücher zweisprachig.

    Guillaume Fiedler-Plas vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg navigiert uns durch die komplexen Bezüge zwischen Sprachen, Realitäten und Berufungen und spricht mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Centre-Culturel-Français Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 26.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mo
    27.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Tradurre
    „Tradurre“ lässt zehn Übersetzer*innen, die ins Italienische übersetzen, von ihrem Schaffen erzählen, während parallel Teig geknetet und Brot gebacken wird. Einführung: Sascha Berst-Frediani, stellvertretender Vorsitzender der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg e. V.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    28.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
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    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: The Miracle of the Little Prince
    Übersetzer*innen aus verschiedensten Regionen der Erde übertragen Antoine de Saint-Exupérys weltberühmtes Kinderbuch „Der kleine Prinz“ in ihre Muttersprachen. Wie machen sie ihrer Kultur die Geschichte zugänglich? Was ist mit Wörtern wie „Brunnen“, die mancherorts nicht einmal als Konzept existieren? Einführung: das Kinoprogramm-Team des Café Ü.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Yvonne Eglinger und Alice Zeniters Roman „Comme un empire dans un empire“. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das französische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Science-Fiction aus China
    Das Berliner Magazin „Kapsel“ übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos. Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor. Auch als Livestream verfügbar.

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    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Science-Fiction aus China

    Fantastisch vorgestellt: das Berliner Magazin Kapsel

    Jetzt unterstützen!

    „Die Blume von Shazui“; „Der Nachtstreifzug des Drachenpferds“; „Das verlorene Paradies“. Die umtriebige chinesische Science-Fiction-Szene bringt derzeit eine fantastische Erzählung nach der anderen hervor. Das Berliner Magazin Kapsel übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos und stellt damit Fragen zu Literatur und Zukunft.

    Welche Rolle spielt die Poetik im digitalen Zeitalter? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie sehr prägt die Sprache das Träumen von der Zukunft? Wovon träumen chinesische Science-Fiction-Autor*innen? Und wie übersetzt man das? Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: café-ü.de

    In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 29.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr „Rebekka“-Preisverleihung im Café Ü
    Der Rebekka-Preis für langjähriges Übersetzen wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert seine Premiere im Café Ü, wo die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt wird. Auch als Livestream verfügbar.

    Karten

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Rebekka-Preis im Café Ü

    Verleihung an Cornelia Holfelder-von der Tann

    Die „Rebekka“ gebührt Übersetzer*innen, die seit vielen Jahren kenntnisreich, begeistert und beharrlich Belletristik und Sachbücher übersetzen und trotz ihrer langen Titelliste zu wenig Beachtung finden. Dabei erreichen die von ihnen übersetzten Bücher oft hohe Auflagen und bilden das finanzielle Fundament vieler Verlage. Sie sind die Vielgelesenen, die durch ihre Arbeit in und an der Sprache ganz wesentlich zu einer lebendigen und vielfältigen Kultur beitragen.

    „Rebekka“ wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert ihre Premiere im Café Ü. Die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann wird für ihr beeindruckendes Lebenswerk mit dem Preis geehrt. Künstlerisch begleitet von Spoken-Word-Artist „Sir“ Reginald Anthony und Musiker Joe Killi, der die unzähligen Herausforderungen übersetzerischen Schaffens in Form eines Ein-Mann-Orchesters musikalisch interpretiert. Die Laudatio hält Ulrich Blumenbach, selbst mehrfach prämiert für sein übersetzerisches Schaffen. Überreicht wird der Preis von Karen Nölle, Präsidentin des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V., mit anwesend: der Erste Bürgermeister der Stadt Freiburg, Ulrich von Kirchbach.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: café-ü.de

    In Kooperation mit dem Rebekka-Preis

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 30.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    01.10.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Gute Nacht Taxi
    < >

    Hey, hey, hey, Taxi! Schreibwettbewerb (3–33 Jahre)

    Einsendeschluss: 1.10.2021

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum?

    „Hey, hey, hey, Taxi!“ ruft der Autor Saša Stanišić und erzählt in seinem gerade erschienenen Kinderbuch von lustigen, fantastischen und verrückten Taxifahrten. Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lädt er jetzt zur nächsten Runde, zum Weiterschreiben ein: Schickt uns eure Taxi-Geschichten!

    Mindestens einen Satz, maximal zwei Seiten. Am besten per E-Mail an Birgit Güde.

    Taxi-Termine 2021:
    1.10. Einsendeschluss Schreibwettbewerb (mit Angaben zu Alter und Adresse)
    29.10. Gute Nacht Taxi – Schlafanzuglesung mit eingesandten Texten
    1.12. Lesung mit Saša Stanišić und Ehrung der Schreibwettbewerb-Teilnehmer*innen
    1.–24.12. Adventskalender mit Gute Nacht Taxi-Clips auf dieser Website

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

  • So
    03.10.21
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Comic-Lesung
    < >

    Ferdinand Lutz: Q-R-T. Im Raumschiff nach New York

    Auftakt Lirum Larum Lesefest (6-10 Jahre)

    Q-R-T im Ufo-Anflug: 122 Jahre alt und technologisch extrem gut ausgestattet, verlegt dieser Junge aus dem All seinen Wohnsitz vorübergehend auf die Erde. Seine Mission: die Erkundung der Menschen. Doch Nachbarin Lara kommt Q-R-T und seinem Haustier und Verwandlungskünstler Flummi auf die Schliche. Das gemeinsame Geheimnis macht die beiden schnell zu einem Team – und zu echten Freunden.

    Mit Stimmen, Geräuschen, Musik und Animationen erwecken Comiczeichner Ferdinand Lutz und Musiker Dominik Merscheid das neuste „Q-R-T“-Abenteuer „Im Raumschiff nach New York” (Reprodukt,2021) zum Leben: Was beim Lesen eines Comics im Kopf passiert, geschieht an diesem Vormittag auf der Bühne. Willkommen bei der Eröffnung des Lirum Larum Lesefests!

    Foto: © Lutz Müller

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.10.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Anmeldung über www.freiburg.de/lesefest

  • So
    03.10.21
    12:30
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 03.–Fr, 08.10.2021
    So, 12:30–17 Uhr / Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    04.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    05.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    06.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    07.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    08.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    29.10.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Schlafanzug-Lesung: Gute Nacht Taxi

    Wilder Freitag mit Taxi-Geschichten

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum? Mit „Hey, hey, hey, Taxi!“ beginnt jede Geschichte in Saša Stanišićs neuem Kinderbuch (mairisch, 2021) und erzählt von verrückten, fantastisch-schönen Taxifahrten.

    Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lud der Autor im Sommer 2021 zum „Gute Nacht Taxi“-Schreibwettbewerb ein. Eine Auswahl der eingesandten Taxi-Geschichten präsentieren nun Vorleser*innen zu später Stunde im gemütlichen Literaturhaus. Schlafanzüge und Kuscheltiere sind ausdrücklich erwünscht!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Zur Anmeldung

    Datum: 29.10.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    11.11.21
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Lutz Seiler und Anja Kampmann

    Eröffnungslesung des 35. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

    Zwei Generationen, ein Abend zwischen Lyrik und Prosa: Anja Kampmann und Lutz Seiler stellen ihre aktuellen Bücher vor, je einen Gedichtband und einen Roman.

    Mit „Stern 111“, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2020, hätte Lutz Seiler das letztjährige Literaturgespräch eröffnen sollen. Heute gehen wir von diesem Roman aus, der vom Chaos der Nachwendezeit und von Carl erzählt, der nach Berlin flieht und in der Straße der guten Gedichte landet. „Der Hallraum eines Gedichts sollte nicht kleiner sein als der eines Romans“, so Seiler, der außerdem seinen druckfrischen Lyrikband „schrift für blinde riesen“ (Suhrkamp,2021) im Gepäck hat.

    Anja Kampmanns jüngste Gedichte „der hund ist immer hungrig“ (Hanser, 2021) erzählen vom Anthropozän, von Veränderung und Zerstörung unserer Umwelt durch den Menschen. Davor überraschte die Absolventin des Leipziger Literaturinstituts, an dem sich Seiler und Kampmann kennenlernten, mit ihrem Debüt „Wie hoch die Wasser steigen“(2018). Poetisch und dicht beschreibt sie die Arbeitswelt der Ölplattformen, den Versuch der Rückkehr aus der Fremde. „Anja Kampmann wagt eine Reise an die Wurzel unserer Gegenwart – atmosphärisch, intensiv, sinnlich“, schrieb Lutz Seiler.

    Begrüßung: Christine Buchheit, Bürgermeisterin der Stadt Freiburg

    Moderation: Thomas Geiger

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 15/10 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Rathaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    12.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Paul Maar und das Sams-Trio: Das Sams und der blaue Drache

    Wilder Freitag mit blauen Wunschpunkten (ab 6 Jahren)

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Nichts darf man! Schrecklich langweilig ist dem Sams, während Herr Taschenbier auf der Arbeit ist. So sehr, dass es verbotenerweise mit der Wunschmaschine spielt: Es wünscht sich einen Drachen, wie ihn die Kinder auf der Wiese steigen lassen. Als dann plötzlich ein leibhaftiger Drache vor ihm steht, mit Flügeln und Feuer in der Nase, ist sogar das Sams verdutzt. Ein chinesischer Glücksdrache! Kein Wunder, dass nun alle so viel Glück haben. Sogar die grantige Frau Rotkohl – die auf keinen Fall Wind vom neuen Mitbewohner bekommen darf.

    Rote Haare, blaue Punkte und eine Nase wie ein Ferkelchen: Seit einem Samstag im Jahr 1973 bringt das Sams als wunderlich-freches Geschöpf seinen Papa Herrn Taschenbierdurcheinander und unzählige Kinder zum Lachen. Nun ist mit „Das Sams und der blaue Drache“ (Oetinger, 2020) der zehnte Band der vielfach übersetzten Erfolgsserie erschienen. Die Idee dazu lieferte das Geschenk eines Fans, der einen drei Meter großen Drachen mit einem riesigen, aufgemalten Sams gebastelt hatte. Prompt schlug Paul Maar – Erzähler, bildender Künstler und Sprachphilosoph – fantasievoll Funken aus diesem Teekesselchen. In Freiburg erfüllt der Sams-Erfinder in Begleitung der Musiker Wolfgang Stute und Konrad Haas den kleinen und großen Sams-Leser*innen den Wunsch nach „mehr Sams“.

    Begrüßung: Birgit Güde, Junges Literaturhaus Freiburg

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 12.11.2021, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Fr
    12.11.21
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Paul Maar mit dem Roman seiner Kindheit: Wie alles kam

    35. Literaturgespräch: Lesung mit Musik von Wolfgang Stute

    Paul Maar erzählt in seinem Erinnerungsbuch „Wie alles kam“ (S. Fischer, 2020) eindrücklich und bewegend von seiner Kindheit. Vom frühen Tod seiner Mutter, von dem viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, von der neuen Mutter. Er erinnert sich an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge der Wirtschaftswunderjahre. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Die hellauf begeisterte Literaturkritik lobt das „stille, sympathische und kluge Buch eines Mannes, der es geschafft hat, die Kindheitstraumata durch seine Literatur in Erfolge zu verwandeln“ (WDR 5),„eine Meditation über das Erinnern“ (Süddeutsche Zeitung),ein bewegendes Sittengemälde „ohne moralische Besserwisserei“(Die Zeit).

    Mit seinem beeindruckend vielseitigen Werk zählt Paul Maar zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. 1937 in Schweinfurt geboren, studierte er Malerei und Kunstgeschichte, war als Lehrer und Kunsterzieher tätig, bevor er sich als freier Autor und Illustrator ganz auf die Kunst konzentrierte. In „Wie alles kam“ beschreibt er auch, womit er sich auskennt wie kein Zweiter: die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Komponisten und Gitarristen Wolfgang Stute.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 12.11.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Angelika Klüssendorf / Yevgeniy Breyger / Laszlo Krasznahorkai

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Bitte beachten Sie: Die Lesungen werden aufgrund unvorhergesehener Baumaßnahmen neben dem Literaturhaus ins Freiburger Rathaus verlegt (Rathausplatz 2-4, Ratssaal – 1 Fußminute vom Literaturhaus entfernt). Der Livestream muss leider entfallen.

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai (letzte Lesung, s.u.) kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.  

    Angelika Klüssendorf: Vierunddreissigster September
    Moderation: Thomas Geiger

    Nach ihrer gefeierten Roman-Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“ legt Angelika Klüssendorf ihr neues Buch vor: „Vierunddreißigster September“ (Piper, 2021) führt in ein ostdeutsches Dorf, zu den Lebenden und den Toten, zu Hilde und Walter, zu Röschen, Branka, dem Rollschuhmädchen und der ganzen Dorfgemeinschaft. Während in der Gegenwartsliteratur die Perspektive der Mittelschicht vorherrsche, erzähle Klüssendorf „von Außenseitern, mal mit plebejischem Witz, mal mit rebellischer Kraft“, so der Journalist Jens Bisky in seiner Laudatio auf die Marie Luise Kaschnitz-Preisträgerin 2019.

    Mit großer Empathie und tiefschwarzer Komik führt Angelika Klüssendorf in die kleine Gesellschaft ihres neuen Romans ein. Am Anfang steht ein Mord: Der zornige Walter wird in der Silvesternacht erschlagen – von Hilde, seiner Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und zugewandt. Als Toter wird er zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah sie aus Hass oder aus Barmherzigkeit? Ein Dorfroman als hintersinniges Meisterwerk voller Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

    Yevgeniy Breyger: gestohlene luft
    Moderation: Annette Pehnt

    „Erinnerung strömt durch Gelenke, sammelt sich in Faszien, wird Information, Narrativ, Krankheit – wird übertragen.“ So beschreibt Yevgeniy Breyger seine Poetik. In seinem jüngsten Lyrikband „gestohlene luft“ (kookbooks Verlag, 2020) fließen Erinnerungen, Glücksmomente und Traumata durch sechs, in ihrer Form unterschiedliche Zyklen, stets verankert im lyrischen Ich. Angefangen mit dem Countdown der Schöpfung „Noch fünf Tage“ bis zum letzten Gedicht „Mit sieben Augen aufgewacht und keines sieht“ versammelt Breyger Träume, die die Grenzen zwischen Individuum und Weltgeschichte, zwischen Mensch und Tier, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt verschwimmen lassen. Als „mit allen rhythmischen Wassern gewaschen“ – so sein Dichterkollege Jan Kuhlbrodt – zieht er die Leser*innen wie von Zauberhand hinein in seine vielfältigen, rätselhaften „Königreiche“.

    Der in der Ukraine geborene Lyriker studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Curatorial Studies an der Hochschule für Bildende Künste–Städelschule in Frankfurt am Main. Für seinen vielbeachteten Debütband „flüchtige monde“ erhielt Yevgeniy Breyger u. a. den Leonce-und-Lena-Preis 2019.

    László Krasznahorkai: Herscht 07769
    Moderation: Thomas Geiger

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.

    „Jedes meiner Bücher soll die literarische Landkarte verschieben“, sagt der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, der europäische Weltbürger László Krasznahorkai. Die Werke des in Ungarn geborenen Autors erzählen von weit voneinander entfernten Ortschaften und ihren Bewohner*innen: von kleinen Städten in Südostungarn („Satanstango“, „Melancholie des Widerstands“), von der Mongolei („Der Gefangene von Urga“), vom Süden Kyotos („Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss“), von Budapest, Kreta und Rom („Krieg und Krieg“).Dabei fängt er die menschliche Existenz in Szenen ein, „die besorgniserregend, befremdlich, erschreckend komisch und oft überwältigend schön sind“, heißt es in der Jurybegründung zum Man Booker International Prize 2015.

    Sein jüngster Roman „Herscht 07769“ (S. Fischer, 2021) führt in eine vergessene Kleinstadt in Thüringen, in der Florian Herscht unermüdlich Briefe an Frau Merkel verfasst. Fieberhaft-eilig, dabei vergeblich auf Antworten wartend, warnt er immer wieder vor der vermeintlichen Katastrophe. Mit melancholischem Humor und abgründigem Sarkasmus erzählt László Krasznahorkai von einer beängstigenden deutschen Gegenwart. „Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet … Ein unfassbarer Teufelstango!“ (Clemens Meyer)

    Foto Angelika Klüssendorf: © Marc Doradzillo

    Datum: 13.11.2021, 10–13 Uhr
    Ort: Rathaus Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Sasha Marianna Salzmann / Jo Lendle / Monika Helfer

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
    Moderation: Hanna Hovtvian

    „Ich blicke immer noch nicht durch: In der UdSSR herrschte Wohnungsnot, aber manche hatten eigene Häuser, alle waren Kommunisten, aber glaubten an Gott und Geld, sie waren Juden und gleichzeitig Atheisten.“ Nächte, Wochen, Monate hat Nina mit Dokumenten, Zeitungsberichten und Reportagen verbracht, um zu verstehen, was nicht mehr existiert: ein zerfallenes Land, eine verschwiegene Zeit und die Widersprüchlichkeit der unterschiedlichen Realitäten. Die „Fleischwolf-Maschine“, die ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena mit sich gerissen hat. Ihren Antrieb, die Ukraine nach dem Umbruch zu verlassen, um in Jena noch einmal von vorn zu beginnen. Sasha Marianna Salzmanns zweiter Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ (Suhrkamp,2021) erzählt vom Zerfall der Systeme, von rasanten Umwälzungen und allmählichem Wandel. Von Menschen, die an einer ganz bestimmten Art Phantomschmerz leiden: „Das Land, in das sie hineingeboren wurden, ist schon amputiert, aber es schmerzt trotzdem noch“.

    Für ihre Theaterstücke erhielt die Hausautorin des Berliner Maxim Gorki Theaters zahlreiche Preise, zuletzt den Kunstpreis Berlin 2020. Ihr Romandebüt „Außer sich“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und ist mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 ausgezeichnet.

    Jo Lendle: Eine Art Familie
    Moderation: Torsten Hoffmann

    Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus und die junge DDR bis in die Bundesrepublik der Nachkriegszeit führt Jo Lendles raffiniert komponierter Roman über das Zerbrechen einer Familie – und die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod. „Es ist die Geschichte einer deutschen Familie. Zufällig meiner eigenen“, sagt Jo Lendle selbst über „Eine Art Familie“ (Penguin, 2021).

    Das sechste Buch des Schriftstellers und Verlegers der Hanser Literaturverlage erzählt von den Brüdern Lud und Wilhelm, die Bach und Hölderlin verehren und dieselben unerreichbaren Ideale teilen. Der eine tritt früh in die nationalsozialistische Partei ein, der andere wird Professor für Pharmakologie, erforscht erst den Schlaf und wie man ihn herbeiführen kann, später Giftgas – gequält von seinen eigenen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg. „Als Kind wunderte es mich nicht, dass im Keller Koffer mit der Aufschrift standen ‚Nach meinem Tode ungeöffnet verbrennen‘“, erzählt Jo Lendle, der schließlich doch neugierig wurde auf die Geschichte seines Großvaters, auf das Leben der beiden gegensätzlichen Brüder und des Waisenkinds Alma. Ein Jahrhundert deutscher Geschichte und ein außergewöhnliches Familienporträt.

    Monika Helfer: Vati
    Moderation: Annette Pehnt

    „Auf der Fotografie, die ich über meinen Schreibtisch an die Wand geheftet habe, steht er links, abseits. Er sieht aus, als gehöre er nicht dazu“, schreibt Monika Helfer über ihren Vater. Seit seiner Geburt war Josef ein Außenseiter: Der abgewiesene Sohn eines Bauern, der mit seiner Mutter, der Bauernmagd, im Schopf hauste. Der winzige, blasse Bube mit dem unheimlichen Blick, der sein Entkommen in Buchstaben, Zeichen und Ziffern fand. Jahre später wird er zu einem Kriegsversehrten, zu einem Sprachzerleger, der seine Geschichte hinter der Schweigsamkeit der Bücherregale verbirgt.

    Nach ihrem gefeierten Roman „Die Bagage“ führt die zuletzt mit dem Solothurner Literaturpreis 2020 sowie dem Schubart-Literaturpreis 2021 ausgezeichnete Schriftstellerin aus Vorarlberg ihre Familiengeschichte fort. In einem Mosaik aus Erinnerungen an die Nachkriegsjahre erzählt Monika Helfer in „Vati“ (Hanser, 2021) bruchstückhaft von ihrer eigenen Jugend und dem zutiefst traumatisierten Mann, der in die neue Zeit hineinpassen wollte. Zärtlich und suchend blickt sie auf ihren Vater und findet Worte für seine Sprachlosigkeit. „‚Vati‘ ist kein Buch, das Wahrheiten verkündet, sondern eines, das nach den Zwischentönen und Schicksalspunkten von Biografien sucht.“ (Die Zeit)

    Foto Sasha Marianna Salzmann: © Marc Doradzillo

    Datum: 13.11.2021, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • So
    14.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm

    35. Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Torsten Hoffmann

    „Kröne dich selbst – sonst krönt dich keiner!“, so legitimiert die Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe in ihren Heidelberger Poetikvorlesungen ein Schreiben auf den Spuren real-historischer wie fantastischer Personen, von Geschichten durch Raum und Zeit. Mit ihrem Debütroman „Pigafetta“(1999) fuhr sie mit dem Containerschiff um die Welt, mit „Hoppe“ (2012) bereiste sie geträumte autobiografische Kontinente, mit „Prawda. Eine amerikanische Reise“ (2018) ein uns unbekanntes Amerika.

    Mit „Die Nibelungen“ (S. Fischer, 2021) legt Hoppe nun das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart vor. Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Held*innen, die in Island oder Norwegen beginnt, sich am Rhein entlang entfaltet, die Donau herunter erzählt wird und schließlich ins Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: so hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht einmal Tarantino es kann.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 14.11.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    14.11.21
    19:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Michael Fehr und Rico Baumann: super light

    35. Literaturgespräch: Jazz-Konzert

    Im Schriftbild Poem, in der Tragweite episch. Verdichtet und raffiniert lotet Michael Fehr in seinem jüngsten Band „superlight“ (Der gesunde Menschenversand, 2021) das Spektrum des widersprüchlichen Menschseins aus. Mit Präzision und Genuss führt der Berner Erzähler in den existenziellen Wahnsinn: Ein Mann brät eine Katze, die sich in seine Wohnung verirrt hat. Es wird geplündert, eine Bank überfallen, gemordet, geraucht und irgendwann eine Flasche Bourbon getrunken. Doch der Mensch ist nicht nur das „grausigste tier“. Er gehört zum Ozeanblau und hat ein Herz wie ein Spatz, er fliegt oben und ist „superleicht“.

    Mit dem Musiker und Schlagzeuger Rico Baumann(European Jazzorchestra, True) verwandelt Michael Fehr seine Miniaturen in Songs, den Klang der Texte in Musik. Vier Hände, zwei Schlagzeuge, eine Stimme. Mal gesungen, mal rezitiert, mal donnernd, mal fragil. Das ist stark reduziert, aber auch ziemlich raffiniert, mit überraschenden Tempowechseln, schnellen Crescendi und unerwarteter Stille. Ein Abend von brachialer Zartheit, mit wirbelnden Bildern und Geschichten, die in ihrem eigenen Sound aufgehen, bis sie plötzlich verschwunden sind.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 14.11.2021, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    20.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Foto: © Ulrich Birtel

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    21.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Foto: © Ulrich Birtel

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    01.12.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Sasa Stanisic: Hey, hey, hey, Taxi!

    Lesung und Adventskalender-Premiere

    Der Autor wird digital zu dieser ausverkauften Veranstaltung zugeschaltet. Hier finden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus. Herzlich willkommen!

    Gute-Nacht-Geschichten zählen zu den Sternstunden des Kind- und Elternseins! Der Autor Saša Stanišic und sein Sohn Nikolai haben die gemeinsam erfundenen Gute-Nacht-Geschichten kurzerhand aufgeschrieben. Mit ihrem Buch „Hey, hey, hey, Taxi!“ (mairisch, 2021) stiften sie kleine und große Leser*innen zum endlosen Weitererzählen, Fabulieren und Tagträumen an.

    Als Schirmherr des Freiburger „Gute Nacht Taxi“- Schreibwettbewerbs eröffnet der Buchpreisträger heute den Literaturhaus-Adventskalender: Aus allen eingesandten Texten sind 24 Film-Clips entstanden. Abend für Abend lüften die digitalen Betthupferl den Vorhang zu einer Welt fantastischer Möglichkeiten. Und zwar hier, unter: www.literaturhaus-freiburg.de/haus/junges-literaturhaus.

    Die Überraschung des Abends: Heute erhält auch Saša Stanišić eine Auszeichnung, den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2021. Dieser von der Tonträgerindustrie unabhängige Kritikerpreis wird an besondere Kompositionen, Interpretationen und Produktionen vergeben – in diesen Jahr auch an das beste Kinder-Hörbuch des Jahres. „In seinen wundervollen Taxigeschichten löst Saša Stanišić die Grenze zwischen Alltag und einladender Traumwelt auf. Ein Glücksfall!“ (www.schallplattenkritik.de)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Datum: 01.12.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Di
    07.12.21
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club Digital: Weihnachtsedition

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild … Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 07.12.2021, 17-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    14.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–20 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    15.01.22
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 11–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    16.01.22
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 11–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mo
    17.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    18.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    19.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    20.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    21.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    01.02.22
    0:00
    Stadtraum
    Buch-Buden
    < >

    Buch-Buden

    Eine Förderkreis-Initiative

    Von Bücherschränken zu Buch-Buden: Die Pandemie hat neue nachbarschaftliche Bücher-Tausch-Orte hervorgebracht. Ein Hoch auf die Improvisation, ruft der Literaturhaus-Förderkreis und initiiert 22 Buch-Buden- Patenschaften in Freiburg! Haben Sie Platz für eine Buch-Bude vor Ihrem Haus, an Ihrer Straße? Schicken Sie uns ein Foto vom freien Winkel, mit Maßen und Details. Die passende Buch-Bude wird kostenfrei gezimmert und installiert.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Pate werden, Patin werden: info@literaturhaus-freiburg.de.

  • Mi
    09.03.22
    0:00
    Außer Haus
    #StandWithUkraine
    < >

    Sei bei mir, du ganze traumlose Nacht

    Eine Spenden-Aktion von Literaturhaus Freiburg und Illu Freiburg e.V.

    Mit Schrecken und Entrüstung verfolgen wir die aktuellen Nachrichten aus der Ukraine: Angesichts des unfassbaren Bruchs des Völkerrechts durch den Angriff auf das zweitgrößte Land Europas setzen Literaturhaus Freiburg und Illu Freiburg e.V. ein Zeichen der Solidarität.

    An unserer japanischen Schnelldruckmaschine Risograf ist in Windeseile eine handgemachte Postkarten-Edition mit Illustrationen und Gedichten ukrainischer Künstlerinnen und Künstler entstanden. Vertreten sind die Gestalter*innen Tasha Levytska (Kyiv), Oleksandr Shatokhin (Kyiv) und Olesia Sekeresh (Freiburg) sowie die Autor*innen Halyna Kruk (Lviv) und Ostap Slyvynskyj (Lviv).

    Die Sets mit je 5 Postkarten sind ab sofort im Literaturhaus, im Freiburger Buchhandel sowie bei teilnehmenden Kulturinstitutionen gegen eine Spende erhältlich (empfohlen: 10 Euro). Die gesamten Einnahmen werden auf das Konto „Nothilfe Lviv“ überwiesen, das die Stadt Freiburg für unsere ukrainische Partnerstadt eingerichtet hat.

    Foto: © Anna Ausheva

    Kooperationspartner: Illu Freiburg e.V.

    Orte: Theater Freiburg, Park Hotel Post, Delphi_Space gvbk, Das Landkartenhaus, Buchhandlung Klingberg, Buchhandlung Schwarz, Buchhandlung X für U, Buchhandlung jos fritz, Buchhandlung Rombach, Café Pow, Kunstverein Schallstadt, Der Plattenladen, Kunstverein Freiburg, Carl-Schurz-Haus

    Weitere Orte? Wenn Sie die Aktion unterstützen und Postkarten-Sets in Ihrer Buchhandlung oder Einrichtung vertreiben möchten, kommen Sie gern auf uns zu (Tel.: 0761-28 99 89, E-Mail: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de)

  • So
    13.03.22
    11:00
    Außer Haus
    #StandWithUkraine
    < >

    Mini-Messe für Gedrucktes

    Spenden-Aktion für die Ukraine

    Ergänzend zum Benefizkonzert für die Ukraine im Konzerthaus laden wir gemeinsam mit Delphi_Space und Illu Freiburg e.V. am Sonntag, 13. März, von 11 bis 20 Uhr zu einem Gang um die Ecke und durch die Freiburger Kunstszene ein: Im neuen Kunstraum GVBK bieten Künstler*innen aus der Region gedruckte, handgemachte Unikate und live Zeichnen gegen Spenden an. Die gesamten Einnahmen gehen an das Spendenkonto „Nothilfe Lviv“ der Stadt Freiburg.

    Unikate – Prints – Druckgrafik von:
    Olesia Sekeresh, Tilmann Waldvogel, Anatolij Pikmann, Silke Jaspers, Ulrich Birtel/ fischwerk, Ludmilla Bartscht, Vanesa Idiaquez, herralexander, Ellinor Amini, Vincent Beck, Esfir Brod/ Inkjam, Varduhi Antonyan/ 4madeyes, Jakob Klapprott, juleswashingmachine, Alexandra Junge, Guano Project, Literaturhaus Freiburg, Illu Freiburg e.V. u.v.m

    Live zeichnen:
    Mitglieder und Freund*innen des Literaturhaus und Illu Freiburg zeichnen live vor Ort.

    Grafik: © Silke Jaspers

    Mitveranstalter: Illu Freiburg e.V., Delphi_Space

    Datum: 13.03.2022, 11–20 Uhr
    Ort: GVBK, Bismarckallee 18-20
    Eintritt frei

  • Fr
    08.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Nathan Dumlao

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    29.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Nathan Dumlao

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    03.05.22
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Yeah, Yeah, Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Grafik: © Ludmilla Bartscht

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V.
    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.05.2022, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    12.05.22
    12:00
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
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    Die Stadt von Morgen / La ville á venir

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Wem gehört die Stadt? Welche Dynamiken bestimmen gegenwärtige Tendenzen – soziopolitisch, ökologisch, demografisch? Und wohin entwickelt sich die Stadt von morgen? Mit explizit europäischer Perspektive diskutieren die aus dem Jahr 2020 verschobenen Deutsch-Französischen Kulturgespräche kulturelle und gesellschaftliche Grundlagen urbaner Fragestellungen für das 21. Jahrhundert.

    Eröffnung in der Aula der Universität mit Bürgermeister für Stadtgestaltung in Bordeaux Bernard Blanc, Vorträge und Diskussionen im Literaturhaus mit Andreas Ruby, Fabienne Hoelzel, Katrin Lompscher, Marie-Hélène Bacqué, Tim Freytag, Dominik Neidlinger, Michael Gies, Bernard Blanc, Liz Rech, Gabu Heindl, Dominique Gauzin-Müller, Isabelle Regnier und anderen mehr. Begleitet durch eine Arte-Filmreihe im Kommunalen Kino, eine Exkursion durch Freiburg-Vauban, ein Podiumsgespräch zu neuen Stadtteilen in Freiburg und Strasbourg sowie eine Ausstellung von Justine Siret im Centre Culturel Français.

    Foto: Bernard Blanc © privat

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft ab Anfang April bei allen Veranstaltern erhältlich; weitere Informationen:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 12.–14.05.2022
    Orte: Universität, Literaturhaus, Centre Culturel Français und Kommunales Kino Freiburg
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    20.05.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Nathan Dumlao

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    03.06.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Nathan Dumlao

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    24.06.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Nathan Dumlao

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • So
    26.06.22
    15:00
    Außer Haus
    Freiluft-Lesung
    < >

    Dita Zipfel: Brummps

    Freiluft-Lesung für Kinder und Käfer (ab 6 Jahre)

    Jonny Ameise reicht’s! Im Ameisenhügel sind alle kleiner, wendiger, flinker und stärker als er. Zu allem Überfluss beginnt auch noch sein Körper zu zittern und zu surren. Die Diagnose: Jonny hat Brummps. Da sucht er mit seiner Freundin Butz kurzerhand das Weite, raus aus dem Hügel und rein ins große Abenteuer. Und zwischen Bäumen, Wiesen und Gras werden Jonnys Schwächen plötzlich zu Stärken.

    Dita Zipfels neuer Kinderroman „Brummps“ (Hanser, 2022), gefördert mit dem Radau-Stipendium 2021 des Freiburger Literaturhauses, summt und schwirrt vor Sprachwitz und Fantasie. Unser radelnder Lesekiosk „Freileser“ lädt am Waldrand zur Lesung unter freiem Himmel ein!

    Cover-Ausschnitt: © Hanser Verlag

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2022 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e. V.

    Datum: 26.06.2022, 15–16 Uhr
    Treffpunkt: Sternwaldwiese, Waldseestraße
    Eintritt frei

    • >

      Mai 2022

    • Di
      03
      17:00

      Riso Club: Yeah, Yeah, Yeah

      Offene Druckwerkstatt

      Literaturhaus
      Druckwerkstatt
    • Do
      12
      12:00

      Die Stadt von Morgen / La ville á venir

      12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

      Literaturhaus
      Kulturgespräche
    • Fr
      20
      18:00

      KAWACAJ

      Begegnungscafé im Literaturhaus

      Literaturhaus
      #StandWithUkraine
    • >

      Juni 2022

    • Fr
      03
      18:00

      KAWACAJ

      Begegnungscafé im Literaturhaus

      Literaturhaus
      #StandWithUkraine
    • Fr
      24
      18:00

      KAWACAJ

      Begegnungscafé im Literaturhaus

      Literaturhaus
      #StandWithUkraine
    • So
      26
      15:00

      Dita Zipfel: Brummps

      Freiluft-Lesung für Kinder und Käfer (ab 6 Jahre)

      Außer Haus
      Freiluft-Lesung