• Do
    11.02.21
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Ulrike Almut Sandig, Christian Schulteisz, Nadja Küchenmeister

    Literaturgespräch-Nachlese

    Die Veranstaltung findet als Livestream aus dem Literaturhaus statt: ein Abend, drei neue Bücher!

    Ulrike Almut Sandig: Monster wie wir
    Moderation: Annette Pehnt

    Ruth spielt Geige und hat Angst vor Vampiren. Sie wächst in einem Pfarrhaus in der ostdeutschen Pampa auf. Aber Gott ist kein Parteisekretär, um dessen Schutz man buhlen könnte. Ihr bester Freund Viktor hat einen Mondglobus und Falten im Gesicht. Er fürchtet sich nur vor seinem Scheißschwager. Aber dann findet er diesen Schalter in seinem Kopf, um rein gar nichts zu empfinden. Und wird selbst zum Fürchten.

    Was Gewalt bedeutet, wissen sie beide. Hier, wo der Braunkohleabbau ganze Dörfer und Wälder verschlingt, hilft man sich am besten selbst. Viktor macht jeden Tag Sit-ups und rasiert sich eine Glatze. Dass einer wie er als Au-Pair nach Frankreich geht, versteht niemand. Doch für Viktor ist es überall besser als zu Hause. Und Ruth? Die flüchtet sich ins Geigenspiel. Wohin es die beiden auch verschlägt, überall werden sie von Gewalt eingeholt. Wann also schaut Ruth von ihrer Geige auf? Und vor allem: Wie rettet man einander?

    „Monster wie wir“ (Schöffling, 2020) ist der erste Roman der gefeierten Dichterin und Klangkünstlerin Ulrike Almut Sandig. In funkelnder Prosa voll harter Beats schildert sie ihre Generation, geprägt von Um- und Aufbruch, von Identitätsverlust und der Suche nach Selbstbestimmung.

    Christian Schulteisz: Wense
    Moderation: Beatrice Faßbender

    Nach dem Tod Hans Jürgen von der Wenses (1894–1966) hat man angeblich 60.000 Nachlassseiten, 258 Messtischblätter, 40 Kompositionen, 3000 Fotos und tausende Briefe gefunden. Der hochbegabte Autodidakt übersetzte und dichtete, komponierte und forschte, beschäftigte sich mit Astrologie, Meteorologie und Kartografie. Vor allem aber wanderte er. Mehr als 40.000 Kilometer soll er zurückgelegt haben. Diesen ekstatisch Umherstreifenden stellt Christian Schulteisz ins Zentrum seines Romandebüts „Wense“ (Berenberg, 2020). Angelehnt an die historische Person erzählt er von einem allwissenden Taugenichts, der plötzlich taugen soll.

    1943 muss Wense in Göttingen Kriegsersatzdienst leisten – in den Physikalischen Werkstätten. Schulteisz skizziert Wenses wachsende Freundschaft zu einem französischen Physiker, das enge Verhältnis zur Mutter, Hunger und Krankheit, Krieg und Wahnsinn. Vor allem aber beschreibt er ein Staunen, das sich leidenschaftlich in Gedanken und Büchern verliert, eine Wahrnehmung, in der alles mit allem verbunden ist. Deutsche Landschaften sind Wense ebenso heilig wie die Sagen und Mythen der Cherusker, Maya oder Osmanen, wie Sterne, Steine, Tiere – eben alles andere, was es zu entdecken gilt. Und so wandelt sich auch die Lektüre dieses schmalen Romans zur staunenden Beobachtung.

    Nadja Küchenmeister: Im Glasberg
    Moderation: Thomas Geiger

    Mit „Im Glasberg“ (Schöffling, 2020) legt die vielfach ausgezeichnete Lyrikerin Nadja Küchenmeister ihren dritten Gedichtband vor. Den verwunschenen Titel leiht sie sich bei den Gebrüdern Grimm: Sieben Raben, heißt es dort, wohnen im Glasberg, am Ende der Welt. Sieben Knaben waren sie gewesen, doch ein Fluch hat sie in krächzende Trauertiere verwandelt. Ihre kleine Schwester zieht aus, sie zu retten: „die sonne ist der mond / mein auge ein stern unter sternen / mein koffer ein stühlchen / mein herzstück ein ring / ich bin ohne furcht“.

    Nicht nur literarische Traditionen wie das Märchen, auch der Alltag, die eigene Herkunft, Landschaften, Städte, Lektüren und Briefe werden Nadja Küchenmeister zum Quell poetischer Verwandlungen. Ihre Texte halten unseren Blick auf die Welt beweglich, verdichten und dehnen die Zeit, öffnen Türen, wo wir keine vermuten, „während / das herz wie eine biene schwirrt / honig sammelt im mittelfellraum“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.02.2021, 18-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Livestream-Ticket: 5 Euro (für alle drei Lesungen)
    Zum Livestream

  • Mi
    10.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Do
    11.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Fr
    12.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Sa
    13.03.21
    14:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • So
    14.03.21
    14:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–19.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Di
    16.03.21
    15:00
    Literaturhaus
    Pop-up-Ausstellung
    < >

    Schönste Schweizer Bücher

    Pop-up-Ausstellung zu Schweizer Buchkunst

    Nach „Tip Top Typo Pop“ (2018) und „Poesie im Weltformat“ (2019) gastieren nun „Schönste Schweizer Bücher“: Lesend, blätternd, schauend, lauschend sind mit den 19 aktuell ausgezeichneten Titeln des gleichnamigen Wettbewerbs Höhepunkte der Buchgestaltung und -produktion zu entdecken.

    Ein Best-of des nun abgeschlossenen dreiteiligen Literaturhaus-Schwerpunkts zu Schweizer Buchkunst rahmt die Ausstellung. Der filmische Schnelldurchlauf zeigt das bewegliche Bergmassiv aus 90 Jahren Schweizer Plakatkunst der letzten Schau (2019). Das Alphabet aus 26 Schweizer Schriftarten des Serien-Starts (2018) steht als exklusive Taschen-Edition für den Alltag zum Verkauf. Schließlich lenkt die Installation der Schweizer Grafikerin Anna Haas das Augenmerk auf Klang und Geruch von Buchobjekten.

    Die Sicherheit des Publikums steht in Corona-Zeiten an erster Stelle. Die Anzahl der Gäste im Saal, der über eine Lüftungsanlage verfügt, ist limitiert. Ein Besuch ist aufgrund der aktuellen Situation nur nach vorheriger Anmeldung möglich (über Doodle oder telefonisch unter: 0761-28 99 89). Darüber hinaus greift das im letzten Jahr eingeführte und bewährte Hygiene- und Sicherheitskonzept im Literaturhaus.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kuratorin: Dr. Katharina Knüppel, Literaturhaus
    Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Pop-up-Ausstellung:
    10.–26.03.2021:
    Di–Fr, 15–19 Uhr
    Sa–So, 14–18 Uhr

    Eintritt frei, nach vorheriger Anmeldung

  • Mi
    28.04.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Stipendium
    < >

    Radau fürs Kinderbuch: 3 Stipendien für Künstler*innen

    Einsendeschluss: 28.04.2021

    Skizzen in der Schublade, Figuren im Kopf, Geschichten im Ärmel? Angesichts der aktuellen Umstände und Einschränkungen unterstützen drei „Radau-Stipendien“ des Literaturhauses Freiburg Ideen und kreative Allianzen für die Entwicklung von Kinderbuch-Projekten in Höhe von je 5.000 Euro. Ermöglicht wird „Radau“ durch den Innovationsfonds Kunst des Landes Baden-Württemberg und weitere Partner*innen.

    Zielgruppe: Autor*innen und Gestalter*innen als Künstler*innen-Duos sowie interdisziplinär arbeitende Einzelpersonen
    Bewerbungsfrist ist der 28.04.2021 (digital an: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Stipendien-Zeitraum: Mai-Juli 2021, Workshops in Freiburg: zwei Tage im August oder September 2021

    Zur Ausschreibung hier entlang

  • Di
    22.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89; online an dieser Stelle

  • Di
    22.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Felicitas Hoppe: Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Wer glaubt, Frauen in Märchen seien nur schön, der hat weit gefehlt. Sie können sekundenschnell von der Sonne zum Mond wandern und Stroh zu Gold spinnen, sie schütteln Silber aus Bäumen, zähmen Bären, verhandeln mit Zauberern, Hexen und Fröschen, die sie nach Lust und Laune zu Prinzen schlagen. Die preisgekrönte Schriftstellerin und kundige Märchenexpertin Felicitas Hoppe lädt ein zu einem Streifzug durch die Märchenwelt: Im Gespräch mit jungen und jugendlichen Leserinnen beschwört sie die Leuchtkraft der Grimmschen Frauenfiguren und erschließt „Grimms Märchen für Heldinnen von heute und morgen” (Reclam, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Mi
    23.06.21
    19:30
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Michael Köhlmeier: Die Märchen

    Freiluft-Lesung, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Als Kind hat Michael Köhlmeier traditionelle Märchen gehört oder gelesen – heute schreibt er die Märchen unserer Zeit! Keine Nacherzählungen bekannter Stoffe, sondern eigene Geschichten. Von der traurigen Frau und dem neidischen Arzt, von Schneeblume und Kasgsichtl: „Wild, witzig und wuchtig. Schaurig und schön, mit einem Schuss Melancholie“ (Frankfurter Rundschau). Hinter sprechenden Tieren und schweigenden Menschen tönt die alte Frage aus dem „geheimsten aller geheimen Märchen“. Was ist aus den ersten Menschen geworden, nachdem sie aus dem Paradies vertrieben wurden? Denn weil sie nicht gestorben sind, leben sie noch heute … Michael Köhlmeier, bekannt als enthusiastischer Vermittler von Märchen und Sagen in Büchern, im Rundfunk und Fernsehen, liest und erzählt „Die Märchen“ (Hanser, 2020).

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Literaturhaus

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 23.06.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Parcours
    < >

    Märchen-Parcours: Geschichten, Gestalten und Fabelei

    Märchen-Parcours (für Kinder ab 6 Jahren)

    Märchen erzählen von Verwandlungen, von versteckten Orten und abenteuerlichen Prüfungen. Bei diesem Parcours auf der Stadtgarten-Bühne könnt ihr eure Fantasie und Fabulierkunst messen: rettende Zaubersprüche erfinden, Lügenmärchen spinnen, geheime Schriftzeichen entschlüsseln oder das endlose Geschichtenrätsel lösen. Eine kreative Abenteuerreise mit Grimms Märchen im Gepäck. Szenografie: Jens Burde, Institut für Sagenhaftes.

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 22.–24.06.21
    Für Grundschulklassen: 10–13 Uhr (mit Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de)
    Für Familien: 14–17 Uhr (ohne Anmeldung)
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt frei

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

  • Do
    24.06.21
    20:30
    Junges Literaturhaus
    Lesekonzert
    < >

    Ulrike Almut Sandig: Horch, wie es grimmt

    Freiluft-Lesekonzert, Reihe: Es grimmt

    Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt! Tickets behalten ihre Gültigkeit (erforderlich ist ein negativer Corona-Test sofern Sie nicht vollständig geimpft oder genesen sind).

    Uralte Bilder, den Träumen und Albträumen der Menschen entsprungen – für Ulrike Almut Sandig ist jedes Märchen pure Poesie und Fremdsprache zugleich. Seit langem beschäftigt sich die Berliner Dichterin mit den Kinder- und Hausmärchen der Grimms, gießt sie in neue, eindringliche Formen, im Rhythmus vertrauter Redewendungen und Beschwörungsformeln. Die Stimme und Performance der Klangkünstlerin verleihen den Zeilen zusätzliche Intensität – live, geloopt oder untermalt von elektronischer Musik. Ein traumhaftes Lesekonzert: herzlich willkommen!

    Verhext, verwandelt, verwunschen: An drei Tagen präsentiert die Freiluft-Lesereihe „Es grimmt“ Märchen und Fabeln in zeitgenössischem Gewand und verwandelt die Stadtgarten-Bühne in einen Märchen-Parcours. Es grimmt! Sagenhaft schön, fabelhaft bezaubernd in Lesung, Gespräch und Konzert. Für alle kleinen und großen Märchen-Fans.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltungsreihe des Kinder- und Jugend-
    literatursommers 2020/21 der Baden-Württemberg-Stiftung, literatursommer.de

    Datum: 24.07.2021, 20:30 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten
    Eintritt: 9/6 Euro

    Bei Blitz und Donner finden die Veranstaltungen im Literaturhaus statt; Wettertelefon: 0761/28 99 89 oder online an dieser Stelle

    Ausverkauft

  • Mi
    07.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Preisträger*in des Deutschen Preises für Nature Writing

    Lesung und Gespräch mit Andreas Rötzer

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    „Natur ist unglaublich, sie ist ein Wunder. Etwas wächst, entwickelt sich, ohne dass es im menschlichen Sinne gemacht ist. Eigentlich müsste das ein beständiger Schock sein, aber wir haben uns daran gewöhnt und nehmen das gleichgültig hin“, schreibt die Autorin Marion Poschmann, die 2017 den ersten Deutschen Preis für Nature Writing erhielt. In diesem Jahr vergibt der Berliner Verlag Matthes & Seitz zum fünften Mal in Kooperation mit dem Umweltbundesamt und der Stiftung Kunst und Natur die mit 10.000 Euro dotierte Ehrung für literarische Werke, die Naturwahrnehmung und -begegnung in Sprachlandschaften verwandeln. Für ihre künstlerische Reflexion wurden bislang u. a. Ulrike Draesner, Daniela Danz und Sabine Scho ausgezeichnet.

    Den Deutschen Preis für Nature Writing 2021 erhalten Mara-Daria Cojocaru und Bernd Marcel Gonner, wie der Verlag Matthes & Seitz am 5. Juli bekannt gegeben hat. Herzlichen Glückwunsch und auf bald beim „Weltgarten“! Bernd Marcel Gonner reist nach Freiburg, Mara-Daria Cojocaru wird digital zugeschaltet. Durch die Veranstaltung führt Matthes & Seitz-Verleger Andreas Rötzer.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Mi
    07.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Judith Schalansky, Andreas Rötzer: Klassiker des Nature Writing

    Lesung und Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet im Stadtgarten statt.

    Von Weltflucht zu Weltwahrnehmung: Herausgeberin, Autorin und Buchgestalterin Judith Schalansky erkundet im Gespräch mit Verleger Andreas Rötzer, wie wir heute auf ewige und neu übersetzte Klassiker etwa von Henry David Thoreau, John Muir, Edward Abbey oder Nan Shepherd schauen. „Nature Writing ist kein Trostpflaster für sinnentleerte Großstädter, die in einer idealisierten Natur jene Ursprünglichkeit und Wildheit wiederzufinden suchen, die ihrem Leben abhandengekommen sind. Nature Writing ist vielmehr ein notwendiges Korrektiv zur technischen Epoche des Anthropozän“, befindet der Philosoph Jürgen Goldstein mit Blick auf das 200 Jahre alte Genre.

    Welche Positionen das aktuelle Nachdenken und Schreiben über die Natur prägen, erfragt die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Annette Pehnt bei diesem Gang durch die weithin beachtete Matthes & Seitz-Reihe „Klassiker des Nature Writing“.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 07.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse

  • Do
    08.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Robert Macfarlane: Natur schreiben

    Lesung und Gespräch mit Annette Pehnt

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Er gehört zu den wichtigsten literarischen Stimmen des Nature Writing im englischsprachigen Raum: Der britische Schriftsteller Robert Macfarlane erkundet in einfühlend-poetischer und zugleich präziser Sprache Landschaften und Orte, Natur und Menschen. Seine Geschichten erforschen unwegsame Moore und abgelegene Inseln abseits des Straßenatlas („Karte der Wildnis“, 2015), lauschen den alten Legenden entlang von Feld- und Seewegen („Alte Wege“, 2016), bergen die aus unserem Alltag verschwindenden Worte für eine einst nahe Natur („Die verlorenen Wörter“, 2018) und wandern durch das weitverzweigte „Unterland“ (2021) ebenso wie hinauf zu den Bergspitzen („Berge im Kopf“, 2021).

    Mit Schriftstellerkollegin Annette Pehnt diskutiert der mit der Hay Festival Medal for Prose und dem E. M. Forster Award for Literature ausgezeichnete Autor über sein Werk. Das Gespräch findet auf Englisch statt. Pehnt liest aus den deutschen Übersetzungen, Macfarlane wird per Zoom zugeschaltet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    08.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
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    Jutta Person, Katrin Schumacher und Florian Werner: Korallen, Füchse, Schnecken

    Lesung und Gespräch zu „Naturkunden“

    Wetter-Radar! Die Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt; Tickets behalten ihre Gültigkeit.

    Seit 2013 verblüffen und begeistern die von Judith Schalansky herausgegebenen „Naturkunden“. Der Name der Matthes & Seitz-Reihe ist Programm: Hier wird keine bloße Wissenschaft betrieben, sondern leidenschaftliche Erforschung der Welt, kundig, anschaulich und im Bewusstsein, dass sie dabei vor allem vom Menschen erzählt.

    Heute erzählen die Journalistinnen und Literaturkritikerinnen Katrin Schumacher und Jutta Person sowie der Schriftsteller Florian Werner von ihren Expeditionen. Person, die sich in einem der erfolgreichsten Bände der Reihe bereits der Esel angenommen hat, taucht ein in die rätselhafte Welt der Korallen. Schumacher folgt den Fährten der Füchse. Und Werner heftet den Blick – nach seiner Kult-Kulturgeschichte „Die Kuh. Leben, Werk und Wirkung“ (2009) – auf die schillernden Spuren der Schnecken. Ein Gespräch mit Judith Schalansky: über faszinierende Lebewesen und darüber, was sie verbindet.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 08.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Bühne im Stadtgarten, Jacob-Burckhardt-Straße/Leopoldring
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    18:15
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Hans Jürgen Balmes: Der Rhein – Biographie eines Flusses

    Lesung und Gespräch mit Simone Schröder

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Sechs Jahre lang hat Hans Jürgen Balmes, der heute als Editor-at-Large bei den S. Fischer Verlagen tätige Lektor, Übersetzer und Herausgeber, den Rhein bereist, erwandert, mit dem Kajak befahren. Auf fast 600 Seiten führt seine gerade erschienene Natur- und Kulturgeschichte am Fluss entlang in die Seele einer Landschaft. Einst entsprang der Rhein an seiner heutigen Mitte, wo in einem tropischen Meer Seekühe lebten. Er schuf sich sein Bett stromauf und besitzt eine erstaunliche Geologie. Noch heute leben hier die ältesten Geschöpfe Europas. Gleichzeitig ist der Rhein geprägt von Eingriffen des Menschen. Kein anderer Fluss versammelt so viele Widersprüche in sich – er ist Grenze, Verkehrsweg, Fluchtroute und Lebensader.

    Ins Gespräch mit dem Autor tritt Simone Schröder, Expertin für Naturessayistik und ilb-Programmleiterin. Über Begegnungen mit Menschen, die den Rhein zu ihrer Sehnsucht und Lebensaufgabe gemacht haben. Über die Stille und das unerschöpfliche Fließen der Geschichten.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 18:15 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro
    Tickets an der Abendkasse erhältlich!

  • Fr
    09.07.21
    20:00
    Außer Haus
    Weltgarten
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    Bartholomäus Traubeck, Anja Utler und Simone Schröder: Erscheinungsräume der Natur

    Lesung, Performance, Gespräch

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    Ein Dialog zwischen den Künsten, mit der Natur: Die Dichterin, Essayistin und Übersetzerin Anja Utler liest aus ihrem aktuellen Band „kommen sehen“ (Edition Korrespondenzen, 2020), der als poetischer Monolog aus der Zukunft zu einer Art Lobgesang auf die Ökologie anhebt. „Der poetische Eingriff erlöst nicht“, schreibt Utler, „er geht Verwachsungen durch, kriegt gerade dadurch die Finger in das, was ist und was sein kann (…)“. Verwachsungen und Variationen spürt auch der bildende Künstler Bartholomäus Traubeck nach. Seine Installation „Years“ übersetzt Jahresringe von Bäumen in Klaviermusik.

    Nach Lesung und Performance kommen die beiden Künstler*innen mit der Literaturwissenschaftlerin Simone Schröder ins Gespräch, die zu poetischen und epistemologischen Fragen des naturessayistischen Genres forscht. Durch einen Abend zu Inspiration und Erkenntnis bei der Wandlung von Naturerfahrung in Kunst führt Hans Jürgen Balmes.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 20 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    09.07.21
    21:45
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Nikolaus Geyrhalter: Erde

    Film-Screening, Einführung: Florian Fromm (KoKi)

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, am Alten Wiehrebahnhof statt.

    „Betrachtet man die Erde als Organismus, dann ist die Erdkruste als Haut das filigranste Organ“, so Nikolaus Geyrhalter über „Erde“ (2019, 115 min.). Sein mit dem Berlinale-Preis der Ökumenischen Jury ausgezeichneter Dokumentarfilm beobachtet, wie Milliarden Tonnen Erde von Menschenhand bewegt werden – mit Schaufeln, Baggern oder Dynamit. Kommentarlos richtet der Wiener Regisseur, Produzent und Kameramann den Blick in Steinbrüche und Minen, lässt ihn über Großbaustellen und Kohleabbaugebiete schweifen. Im Namen des Fortschritts knattern und rattern die Maschinen von Europa bis nach Nordamerika. Zwischen der mechanisierten Choreographie kommen Arbeiter*innen und Wissenschaftler*innen zu Wort. Mit seinem Film schafft Geyrhalter eine Bestandsaufnahme der Wunden unserer Erde.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.07.2021, 21:45 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof, Urachstraße 40
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    10.07.21
    12:00
    Literaturhaus
    Weltgarten
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    Bartholomäus Traubeck: Years

    Installation

    Bitte beachten: Die Schau schließt bereits um 17 Uhr.

    Während ein Baum Jahr für Jahr wächst, teilt sich die Wachstumsschicht, das Kambium, und stößt die neu gewonnenen Zellen nach innen und außen ab – es entstehen Jahresringe. Sie verkörpern das Alter des Baums, seine Stärke und Dicke. Für den in Österreich schaffenden Medienkünstler Bartholomäus Traubeck sind sie die Quelle der Daten, die seine Installation „Years“ in Klaviermusik übersetzt. Er legt quer geschnittene Baumscheiben auf den Plattenspieler – ein Lichtsensor ersetzt die Tonnadel – und lässt die Holztextur von Algorithmen analysieren und in Musik transformieren. Die schnell wachsende Fichte mit ihren dicken Jahresringen erzeugt minimalistische Klangfolgen, das dichte Holz der Walnuss birst hingegen beinahe vor Komplexität und Rhythmus. Allein die Tonart wird vom Künstler bestimmt: So erklingt die Fichte in a-Moll, die Esche in c-Moll.

    Der Literaturhaus-Saal verwandelt sich an diesem Tag in eine Naturphilharmonie. Inmitten junger Bäume wuchern Sounds von Fichte, Esche, Walnuss und Buche. Herzlich willkommen zum Baumkonzert!

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit der Baumschule Vonderstraß

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 12–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Sa
    10.07.21
    19:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Marcel Beyer, Daniela Danz und Esther Kinsky: Dämonenräumdienst, Wildniß, Schiefern

    Lesung und Gespräch

    Diese Veranstaltung wird aufgrund der Wetterlage ins Literaturhaus verlegt. Tickets behalten ihre Gültigkeit; Open-Air-Reservierungen verfallen leider.

    Auf die Slate Islands, eine kleine Inselgruppe vor Schottlands Westküste, führt Esther Kinskys Gedichtband „Schiefern“ (Suhrkamp, 2020). Hier sucht sie nach Erinnerung, die ein ähnlicher Metamorphit ist wie der Schiefer, ein Schichtwerk in Bewegung, unvorhersehbaren Wandlungen unterworfen. Von der Geisterstadt Prypjat, der „Stadt der Avantgarde“ und vielen anderen Orten erzählt „Wildniß“ (Wallstein, 2020) von Daniela Danz – ebenso wie von der „Wildnis der Rede“. Mit „Farn“ ist der erste Teil des mit dem Peter-Huchel-Preis 2021 ausgezeichneten Bands „Dämonenräumdienst“ (Suhrkamp, 2020) von Marcel Beyer überschrieben, nach dem Auftaktgedicht: „Ich lebe dort, wo ich verbreitet bin, / bei meiner Farnverwandschaft, (…)“.

    Im Gespräch mit der Dichterin Dagmara Kraus führt dieser Abend durch die aktuellen Bände von drei der profiliertesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartslyrik und fragt nach der Natur als Gelände, Wortschatz, Gegenüber.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 10.07.2021, 19 Uhr
    Ort: Baumschule Vonderstraß, Humbergweg 14, verlegt ins Literaturhaus
    Eintritt: 9/6 Euro

  • So
    11.07.21
    10:30
    Außer Haus
    Weltgarten
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    Ernst Paul Dörfler: Nestwärme

    Lesung und Vogelwanderung

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, im Waldhaus statt.

    Nach drei Jahren bürokratischer Hürden und staatlicher Prüfungen erschien 1986 Ernst Paul Dörflers erstes Buch „Zurück zur Natur?“ und wurde zum Kulturbuch der ostdeutschen Umweltbewegung. Wenig später zog der promovierte Ökochemiker, Naturschützer und Autor mit seiner Familie nach Ostberlin, um dort die Grüne Partei der DDR mitzugründen und eine ökologische Politik zu fordern. Sein jüngstes Buch „Nestwärme“ (Hanser, 2019) ist eine Liebeserklärung an die Vögel, ein Appell an das Umweltgewissen unserer Gesellschaft und eine augenzwinkernde Aufforderung, das eigene Leben hin und wieder aus einer neuen Perspektive zu betrachten: Faire partnerschaftliche Beziehungen, ein Leben mit der Sonne statt nach der Uhr und Gewaltverzicht – die Vogelwelt scheint unserer einiges vorauszuhaben.

    „Ernst Paul Dörfler ist nicht nur ein bedeutender Naturschützer. Er ist auch ein intimer Kenner bedrohter heimischer Vogelarten“, sagt Jonathan Franzen. Als solcher lädt Dörfler im Anschluss der Lesung zu einer Vogelwanderung ein.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 11.07.2021, 10:30 Uhr
    Ort: WaldHaus Freiburg, Wonnhaldestraße 6
    Eintritt: 9/6 Euro

    Die Personenzahl für die Wanderung ist begrenzt. Anmeldung unter info@literaturhaus-freiburg.de

  • So
    11.07.21
    18:00
    Außer Haus
    Weltgarten
    < >

    Lauben lesen

    Wetter-Radar! Diese Veranstaltung findet, wie geplant, in Schrebergärten in der Wonnhalde statt.

    Zum Finale des „Weltgarten“ öffnen sich Schrebergärten in der Freiburger Wonnhalde. Ein Abend, drei Entdeckungen!

    Lukas Jüliger: Unfollow
    Kuration: zwischen/miete

    Für sein Debüt „Vakuum“ (2013) wurde der Berliner Illustrator Lukas Jüliger als neues Talent gefeiert. Mit der Graphic Novel „Unfollow“ (Reprodukt, 2020) legt er seine bislang umfangreichste Arbeit vor. In kühlen Blau-Rot-Kolorierungen erzählt Jüliger die Geschichte von „Nature’s Own YouTuber“ Earthboi, der fernab der menschlichen Zivilisation sein Wissen und seine Erinnerungen an den Ursprung allen Lebens im Internet teilt. Er weiß, welche Rolle ihm dabei zukommt, die Erde zu heilen. Und welche den Menschen. Mitreißend spinnt Lukas Jüliger eine moderne Fabel über alternative Lebensentwürfe, die Klimakrise und die bizarren Auswüchse der Influencer-Kultur. Zu Gast ist der 1988 geborene Künstler in der Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Saskia Hennig von Lange: Der Baum denkt
    Einführung: Friederike von Wallmoden

    „Viele sind gekommen. Ich höre, wie sie reden, trotz des Rauschens im Hintergrund, und ich höre, was sie sagen, während sie an mir herumklopfen, in mich hineinschauen, mein Holz zwischen ihren Fingern zerreiben.“ Die über vierhundert Jahre alte Gerichtslinde ist am Ende ihres Lebens angelangt – und erinnert sich an Stürme und Kriege, an Liebesschwüre und vor allem an Marie, die schon als Kind Zuflucht bei ihr suchte. Zwei Jahre lang hat die Autorin und Kunstwissenschaftlerin Saskia Hennig von Lange Geschichten rund um einen der ältesten Bäume in Oberursel gesammelt und zu Papier gebracht. Poetisch strömen die Gedanken der Linde, entfaltet sich ihre Sichtweise auf die Natur und uns Menschen. Eine Lesung, eingeführt von Friederike von Wallmoden.

    Harry Martinson: Schwärmer und Schnacken
    Eine Hommage von Jürgen Reuß

    Obwohl sein Name in der internationalen Literaturwelt längst ein Begriff ist, bleibt der schwedische Schriftsteller Harry Martinson in Deutschland nahezu unbekannt. Für sein von Natur und Reisen geprägtes OEuvre, „das den Trautropfen einfängt und das Weltall spiegelt“, erhielt er 1974 den Nobelpreis für Literatur. Nun entdeckt der Berliner Verlag Guggolz seine Naturessays wieder. Der Freiburger Übersetzer Jürgen Reuß stellt Martinsons von Mohnkapseln, Baum-Weißlingen, Wasservögeln und Erdgerüchen bevölkertes Werk vor. Ein Werk von atemberaubender Schönheit, getragen von einer Beobachtungsgabe, die das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt genau befragt.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.07.2021, 18–20 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde
    Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    02.09.21
    9:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Franka Geiser und Ann Bahrs (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 2. und 3.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • Fr
    10.09.21
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Radau
    < >

    Radau

    Ferienworkshop mit Tanja Esch (8-12 Jahre)

    Eine Kinderjury hat unsere Radau-Stipendien 2021 an drei herausragende Kinderbuch-Ideen vergeben. Jetzt kommen die Gewinnerinnen nach Freiburg: In zweitägigen Workshops lernt ihr die Künstlerinnen und ihre Buchprojekte kennen. Gemeinsam tüftelt ihr an den ausgewählten Geschichten, erweckt Bilder zum Leben und bringt sie als Legetrickfilme in Bewegung. Viel Spaß beim Pinseln, Filmen, Stempeln und Schnipseln!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 9.09.2021, 14–18 Uhr
    10.09.2021, 9–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17

    Informationen und Anmeldung bis 27.8. unter: engel@literaturhaus-freiburg.de

    Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    15–15:30 Uhr Willkommen im Café Ü
    Feierliche Eröffnung mit Grußwort vom Ersten Bürgermeister Ulrich von Kirchbach. Genießen Sie die Ouvertüre, decken Sie sich am Büffet ein und starten Sie mit uns ins anschließende Programm.

    15:30–16:30 Uhr Speed-Dating
    Erzählen vom Einstieg. Das kleine Einmaleins, oder eher, das ABC des Übersetzens, durchbuchstabiert im vertraulichen Gespräch mit Freiburger Übersetzer*innen. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    17:30–19 Uhr Mini-Revue im Café Ü: durchs übersetzte Bücherjahr mit…
    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue: Ulrich Pröfrock, Friederike Schulte, Hanna Hovtvian und Jürgen Reuß, stellen ihre Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vor. Auch als Livestream verfügbar.

    19:30–21 Uhr Vernissage
    Café Ü lädt zu Sekt und Häppchen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    19.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Mini-Revue im Café Ü: Durchs übersetzte Jahr mit…

    Hanna Hovtvian, Ulrich Pröfrock, Jürgen Reuß und Friederike Schulte

    4 Gäste, 8 Favoriten, 90 Minuten Talkrevue

    Margaret Atwood, George Orwell, Agatha Christie, William Gibson, Karine Tuil, Albert Camus, Maryse Condé. „Ödipus – das Findelkind“, „Die militante Madonna“, „Das Geheimnis der Schnallenschuhe“, „Das Reich der Grasländer“ oder „Spirou bei den Sowjets“. Allein die rund 40 Autor*innen und Titel, die jährlich in Freiburg übersetzt werden, haben es bereits in sich: Höchste Zeit für ein übersetzerisches Quartett, das seine Lieblingsübersetzungen der jüngeren Vergangenheit vorstellt.

    Die Bühne des Café Ü ist eröffnet! Freuen Sie sich auf inspirierende Buchtipps von Friederike Schulte, der amtierenden Direktorin des Carl-Schurz-Hauses, dem deutsch-amerikanischen Institut in Freiburg, Ulrich Pröfrock, der vor allem Comics und Graphic Novels aus dem Französischen übersetzt, Hanna Hovtvian, die derzeit mitverantwortlich für das Programm im Literaturhaus Freiburg ist, und Jürgen Reuß, der seit Mitte der 90er aus dem Englischen und aus dem Schwedischen übersetzt und kulturelle Veranstaltungen organisiert – nicht zuletzt das Café Ü.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr unter: café-ü.de

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 19.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Mo
    20.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Podcast im Café Ü
    Judith Holofernes unterhält sich zum Ende des ersten regulären Ausstellungstags in ihrem Podcast „Salon Holofernes“ mit ihrer Mutter Cornelia Holfelder-von der Tann über das literarische Übersetzen.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    21.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Der Übersetzer
    Juri Elperin, einer der bekanntesten Übersetzer russischer Literatur, hat hunderte Werke zeitgenössischer russischer Autoren ins Deutsche übertragen. Dieses Lebenswerk honoriert das Café Ü in einer Vorführung des Films „Der Übersetzer“ von Grigory Manyuk und Manfred Wiesner. Einführung: Prof. Elisabeth Cheauré, Vorsitzende des Zwetajewa-Zentrums Freiburg.

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    22.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Reisen Sie heute mit Übersetzerin Maja Ueberle-Pfaff und ihrer schottischen Autorin Kathleen nach Quinhagak, an die Küste von Alaska. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das englische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr handverlesen: Gebärdenpoesie trifft lautsprachige Lyrik
    Kassandra Wedel und Lea Schneider stellen gebärdete Poesie und geschriebene Lyrik im Übersetzungs-Wechselspiel vor: Sie präsentieren Gebärdenpoesien, tragen sie in Lautsprache übersetzt vor und umgekehrt. Anschließend kommen sie mit Franziska Winkler, Mitbegründerin und Leiterin von handverlesen, ins Gespräch. Die Veranstaltung wird simultan in Gebärdensprache gedolmetscht.

    Tickets

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    23.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Jenseits der Hauptsprachen
    Übersetzen schickt Geschichten auf Weltreise, bis in die entlegensten Winkel. Über die geheimsten Orte auf der literarischen Landkarte diskutieren der Berliner Verleger Sebastian Guggolz, Expertin für Tagalog Annette Hug, Autorin und Übersetzerin aus dem Chinesischen Lea Schneider und Moderator Frank Geeraers, Übersetzer für Niederländisch, Deutsch, Dänisch und Englisch.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    16:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 16:30–18:30 Uhr

    15–16 Uhr Café Ü im Bild: Wie übersetzt man Comics?
    Der Freiburger Übersetzer Ulrich Pröfrock stellt den aktuellen Band der „Esther“-Comics vor. Mit ihm auf der Bühne: die Schauspielerin Kaija Ledergerber, die Esther ihre Stimme leiht.

    Tickets

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Tobias Scheffel, der Timothée de Fombelles Jugendbuch „Alma: le vent se lève“ übersetzt. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Café Ü Podium: Diversität und literarisches Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur „Alif“, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreterinnen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Eine Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Fr
    24.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü Podium: Diversität und Literarisches Übersetzen

    Mit Leila Chammaa, Cornelia Holfelder-von der Tann, Dejla Jassim, Melody Ledwon und Mirjam Nuenning

    Jetzt unterstützen!

    Die Debatte zu den Übersetzungen von Amanda Gormans Inauguration Poem „The Hill We Climb“ zeigt, dass zunehmend Faktoren wie die Identität oder der persönliche Erfahrungshorizont der Übersetzenden als Kriterien für eine gelungene Übersetzung herangezogen werden. Die dadurch angestoßene öffentliche Debatte verdeutlichte, dass eine Zuspitzung auf die Frage „Muss man Schwarz sein, um eine Schwarze Autorin zu übersetzen?“ zu kurz greift. Ist Übersetzen doch gerade die Kunst der Auseinandersetzung mit dem, was der*die Übersetzer*in selbst nicht ist. Umso drängender sind die komplementären Fragen: Wieso gibt es eigentlich so wenige Literaturübersetzer*innen of Color? Wie konnte eine Kunst, die so sehr auf der Auseinandersetzung mit dem Anderen beruht, auf den großen Erfahrungsschatz von Diversität verzichten?

    Die Freiburger Übersetzerin und Moderatorin Dejla Jassim kommt ins Gespräch mit Cornelia Holfelder-von der Tann, die derzeit „Die Farbe Lila“ aus dem Amerikanischen ins Deutsche überträgt, außerdem mit Leila Chammaa, Leiterin der arabisch-deutschen Literaturagentur Alif, sowie mit Mirjam Nuenning und Melody Ledwon, die als Vertreter*innen eines Kollektivs Schwarzer Übersetzer*innen aus Berlin zugeschaltet sind. Ein Diskussion über die Rolle von Diversität in der Literaturübersetzung und die Herausforderungen, die den Arbeitsalltag von Literaturübersetzer*innen aus marginalisierten Gruppen gegenwärtig bestimmen.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 24.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    25.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Speed-Dating
    Fragen über Fragen im direkten Tête-à-Tête. Das Café Ü fühlt sich dem Netzwerkgedanken sehr verbunden und bittet in der zweiten Speed-Dating-Runde alle Neugierigen zu Tisch. Mit Ruth Mader-Koltay, Tobias Scheffel, Andrea Wurth, Maja Überle-Pfaff, Judith Elze, Yvonne Eglinger, Christoph Trunk, Katja Meintel.

    19:30–20:30 Uhr Translation Slam
    Angespornt von Slam-Master Ingo Herzke tüfteln Literaturübersetzer*innen und ein engagiertes Publikum ad hoc an markanten Sätzen und Versen aus Literatur und Musik, Religion und Volksmund, Werbung und Politik.

    20:30–22 Uhr Café Ü macht Musik
    Ein zwanglos-entspannt-musikalisches Get-Together von Leser*innen, Übersetzer*innen und allen anderen Freund*innen des Café Ü. Mit abseitig-extravaganten Sounds von DJ Hercules.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    13:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 13–16 Uhr

    11–12 Uhr Drama im Café Ü: Übersetzen im Theater
    Der Übersetzer und Autor Jürgen Reuß im Gespräch mit Rüdiger Bering, Chefdramaturg am Theater Freiburg, und einem Gast aus der aktuellen Produktion.

    17:30–18:45 Uhr Café Ü und die Weltliteratur
    Guillaume Fiedler-Plas im Gespräch mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen. Einführung: Florence Dancoisne, Direktorin des Centre Culturel Français Freiburg. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • So
    26.09.21
    17:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü und die Weltliteratur

    Cécile Wajsbrot im Gespräch mit Anne Weber und Guillaume Fiedler-Plas

    Cécile Wajsbrots aktueller Roman „Nevermore“ erzählt von einer Übersetzerin, die sich nach dem Tod einer befreundeten Schriftstellerin nach Dresden zurückzieht, um dort an der Übertragung von Virginia Woolfs Roman „To the lighthouse“ zu arbeiten. Das wirft Fragen auf, schließlich hat Cécile Wajsbrot selbst einen Roman von Virginia Woolf übersetzt. „Nevermore“ wiederum wurde von Anne Weber ins Deutsche übertragen. Sie ist eine der renommiertesten Übersetzerinnen aus dem Französischen und gewann 2020 für „Annette – Ein Heldinnenepos“ den Deutschen Buchpreis. Beziehungsweise: „Annette – Une Epopée“, denn Anne Weber verfasst ihre eigenen Bücher zweisprachig.

    Guillaume Fiedler-Plas vom Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg navigiert uns durch die komplexen Bezüge zwischen Sprachen, Realitäten und Berufungen und spricht mit Cécile Wajsbrot und Anne Weber über das Übersetzen in Fiktion und Realität, seine Bedeutung für Leser*innen und Verfasser*innen und sein ungeheures Potential, Welten neu zu erschließen.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Centre-Culturel-Français Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 26.09.21, 17:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mo
    27.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: Tradurre
    „Tradurre“ lässt zehn Übersetzer*innen, die ins Italienische übersetzen, von ihrem Schaffen erzählen, während parallel Teig geknetet und Brot gebacken wird. Einführung: Sascha Berst-Frediani, stellvertretender Vorsitzender der Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg e. V.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Di
    28.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr Café Ü Kino: The Miracle of the Little Prince
    Übersetzer*innen aus verschiedensten Regionen der Erde übertragen Antoine de Saint-Exupérys weltberühmtes Kinderbuch „Der kleine Prinz“ in ihre Muttersprachen. Wie machen sie ihrer Kultur die Geschichte zugänglich? Was ist mit Wörtern wie „Brunnen“, die mancherorts nicht einmal als Konzept existieren? Einführung: das Kinoprogramm-Team des Café Ü.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    17:30–18:30 Uhr Gläsernes Übersetzen
    Die Freiburger Übersetzer*innen zeigen bereits seit vielen Jahren im „Gläsernen Übersetzen“, wie ein Text von einer Sprache in die andere findet. Heute zu Gast: Yvonne Eglinger und Alice Zeniters Roman „Comme un empire dans un empire“. Auf großer Leinwand simultan abgebildet: das französische Original und die werdende Übersetzung. Mit Fragen, Ergänzungen und Kommentaren live aus dem Publikum.

    19:30–21 Uhr Science-Fiction aus China
    Das Berliner Magazin „Kapsel“ übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos. Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor. Auch als Livestream verfügbar.

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    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Mi
    29.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Science-Fiction aus China

    Fantastisch vorgestellt: das Berliner Magazin Kapsel

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    „Die Blume von Shazui“; „Der Nachtstreifzug des Drachenpferds“; „Das verlorene Paradies“. Die umtriebige chinesische Science-Fiction-Szene bringt derzeit eine fantastische Erzählung nach der anderen hervor. Das Berliner Magazin Kapsel übersetzt seit 2017 bislang unveröffentlichte Geschichten aus dem chinesischen Sci-Fi-Kosmos und stellt damit Fragen zu Literatur und Zukunft.

    Welche Rolle spielt die Poetik im digitalen Zeitalter? Wie sieht die Stadt der Zukunft aus? Wie sehr prägt die Sprache das Träumen von der Zukunft? Wovon träumen chinesische Science-Fiction-Autor*innen? Und wie übersetzt man das? Im Gespräch mit dem Freiburger Science-Fiction-Autor und Übersetzer Frank Borsch berichten die Herausgeber und Übersetzer Felix Meyer zu Venne und Lukas Dubro vom Redaktionsalltag und stellen chinesische Zukunftsvisionen vor.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Konfuzius-Institut Freiburg

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 29.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    14:00
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Café Ü – in Freiburg übersetzt

    Festival – Ausstellung – Digitales

    Café Ü, das ist das fiktive Lieblingscafé der Freiburger Übersetzer*innen, inszeniert als realer Ort. Das Literaturhaus Freiburg wandelt sich zum geschichtenreichen Schauraum übersetzerischen Schaffens und lädt ein, die Arbeit und den Alltag des Übersetzens unverstellt und detailreich kennenzulernen, während am Tresen gemütlich die Kaffeemaschine tröpfelt.

    Heute geöffnet: 14–18:30 Uhr

    19:30–21 Uhr „Rebekka“-Preisverleihung im Café Ü
    Der Rebekka-Preis für langjähriges Übersetzen wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert seine Premiere im Café Ü, wo die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann für ihr beeindruckendes Lebenswerk geehrt wird. Auch als Livestream verfügbar.

    Karten

    Mehr unter: café-ü.de

    Öffnungszeiten: 19.–30.09.2021
    Mo–Do, Sa 14–18:30 Uhr / Fr 16:30–18:30 Uhr / So, 13–16 Uhr

    Kuratiert von: Jürgen Reuß, Frederik Skorzinski
    Szenografie: Institut für Sagenhaftes, Jens Burde
    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit Buchhandlungen jos fritz und Schwarz, Carl-Schurz-Haus Freiburg, Centre Culturel Français Freiburg, Dante-Alighieri-Gesellschaft Freiburg, Institut für Sagenhaftes, Konfuzius-Institut Freiburg, Theater Freiburg, Weltlesebühne e. V., Zwetajewa-Zentrum Freiburg und IGK 1956

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Ausstellung: Eintritt frei

  • Do
    30.09.21
    19:30
    Literaturhaus
    Café Ü
    < >

    Rebekka-Preis im Café Ü

    Verleihung an Cornelia Holfelder-von der Tann

    Die „Rebekka“ gebührt Übersetzer*innen, die seit vielen Jahren kenntnisreich, begeistert und beharrlich Belletristik und Sachbücher übersetzen und trotz ihrer langen Titelliste zu wenig Beachtung finden. Dabei erreichen die von ihnen übersetzten Bücher oft hohe Auflagen und bilden das finanzielle Fundament vieler Verlage. Sie sind die Vielgelesenen, die durch ihre Arbeit in und an der Sprache ganz wesentlich zu einer lebendigen und vielfältigen Kultur beitragen.

    „Rebekka“ wird dieses Jahr erstmals verliehen und feiert ihre Premiere im Café Ü. Die renommierte Freiburger Übersetzerin Cornelia Holfelder-von der Tann wird für ihr beeindruckendes Lebenswerk mit dem Preis geehrt. Künstlerisch begleitet von Spoken-Word-Artist „Sir“ Reginald Anthony und Musiker Joe Killi, der die unzähligen Herausforderungen übersetzerischen Schaffens in Form eines Ein-Mann-Orchesters musikalisch interpretiert. Die Laudatio hält Ulrich Blumenbach, selbst mehrfach prämiert für sein übersetzerisches Schaffen. Überreicht wird der Preis von Karen Nölle, Präsidentin des Freundeskreises zur Förderung literarischer und wissenschaftlicher Übersetzungen e. V., mit anwesend: der Erste Bürgermeister der Stadt Freiburg, Ulrich von Kirchbach.

    Foto: © Marc Doradzillo

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    In Kooperation mit dem Rebekka-Preis

    Gefördert von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Übersetzerfonds e. V. und vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg

    Datum: 30.09.21, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17, 79098 Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    01.10.21
    0:00
    Junges Literaturhaus
    Gute Nacht Taxi
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    Hey, hey, hey, Taxi! Schreibwettbewerb (3–33 Jahre)

    Einsendeschluss: 1.10.2021

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum?

    „Hey, hey, hey, Taxi!“ ruft der Autor Saša Stanišić und erzählt in seinem gerade erschienenen Kinderbuch von lustigen, fantastischen und verrückten Taxifahrten. Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lädt er jetzt zur nächsten Runde, zum Weiterschreiben ein: Schickt uns eure Taxi-Geschichten!

    Mindestens einen Satz, maximal zwei Seiten. Am besten per E-Mail an Birgit Güde.

    Taxi-Termine 2021:
    1.10. Einsendeschluss Schreibwettbewerb (mit Angaben zu Alter und Adresse)
    29.10. Gute Nacht Taxi – Schlafanzuglesung mit eingesandten Texten
    1.12. Lesung mit Saša Stanišić und Ehrung der Schreibwettbewerb-Teilnehmer*innen
    1.–24.12. Adventskalender mit Gute Nacht Taxi-Clips auf dieser Website

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Das Projekt wird gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e.V.

  • So
    03.10.21
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Comic-Lesung
    < >

    Ferdinand Lutz: Q-R-T. Im Raumschiff nach New York

    Auftakt Lirum Larum Lesefest (6-10 Jahre)

    Q-R-T im Ufo-Anflug: 122 Jahre alt und technologisch extrem gut ausgestattet, verlegt dieser Junge aus dem All seinen Wohnsitz vorübergehend auf die Erde. Seine Mission: die Erkundung der Menschen. Doch Nachbarin Lara kommt Q-R-T und seinem Haustier und Verwandlungskünstler Flummi auf die Schliche. Das gemeinsame Geheimnis macht die beiden schnell zu einem Team – und zu echten Freunden.

    Mit Stimmen, Geräuschen, Musik und Animationen erwecken Comiczeichner Ferdinand Lutz und Musiker Dominik Merscheid das neuste „Q-R-T“-Abenteuer „Im Raumschiff nach New York” (Reprodukt,2021) zum Leben: Was beim Lesen eines Comics im Kopf passiert, geschieht an diesem Vormittag auf der Bühne. Willkommen bei der Eröffnung des Lirum Larum Lesefests!

    Foto: © Lutz Müller

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.10.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Anmeldung über www.freiburg.de/lesefest

  • So
    03.10.21
    12:30
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
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    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 03.–Fr, 08.10.2021
    So, 12:30–17 Uhr / Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    04.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    05.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    06.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    07.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
    < >

    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    08.10.21
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Mitmach-Ausstellung
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    Im Q-R-T-Kosmos

    Lirum Larum Mitmach-Ausstellung von Ferdinand Lutz und Jens Burde

    Heute geöffnet: 15–17 Uhr

    „Notiz an mich selber: Sonderbarer Junge mit blauem Pulli benimmt sich sonderbar.“ Lara, aus der Kindercomic-Reihe „Q-R-T“, ist verwirrt – und neugierig: Wer ist dieser neue Nachbar? Was hat es mit seinen merkwürdigen Gerätschaften auf sich? Was ist sein Geheimnis?

    In der Lirum Larum Mitmach-Ausstellung schaut auch ihr euch mit Forscherblick um. Anders, komisch, außerirdisch – das ist nicht nur der neue Nachbar, sondern eigentlich jede*r von uns! Von welchem Planeten kommst du? Worin bist du anders als die anderen? Und welche Erfindungen würdest du mit auf die Erde bringen?

    Der Kölner Comiczeichner und Trickfilmer Ferdinand Lutz und der Freiburger Künstler Jens Burde verwandeln das Literaturhaus eine Woche lang in einen kreativen Comic-Parcours: viel Spaß beim Forschen, Zeichnen und Erfinden!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Datum: 03.–08.10.2021
    Öffnungszeiten: Mo–Fr, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    29.10.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
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    Schlafanzug-Lesung: Gute Nacht Taxi

    Wilder Freitag mit Taxi-Geschichten

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum? Mit „Hey, hey, hey, Taxi!“ beginnt jede Geschichte in Saša Stanišićs neuem Kinderbuch (mairisch, 2021) und erzählt von verrückten, fantastisch-schönen Taxifahrten.

    Zusammen mit dem Jungen Literaturhaus lud der Autor im Sommer 2021 zum „Gute Nacht Taxi“-Schreibwettbewerb ein. Eine Auswahl der eingesandten Taxi-Geschichten präsentieren nun Vorleser*innen zu später Stunde im gemütlichen Literaturhaus. Schlafanzüge und Kuscheltiere sind ausdrücklich erwünscht!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Zur Anmeldung

    Datum: 29.10.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    11.11.21
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Lutz Seiler und Anja Kampmann

    Eröffnungslesung des 35. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

    Zwei Generationen, ein Abend zwischen Lyrik und Prosa: Anja Kampmann und Lutz Seiler stellen ihre aktuellen Bücher vor, je einen Gedichtband und einen Roman.

    Mit „Stern 111“, ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse 2020, hätte Lutz Seiler das letztjährige Literaturgespräch eröffnen sollen. Heute gehen wir von diesem Roman aus, der vom Chaos der Nachwendezeit und von Carl erzählt, der nach Berlin flieht und in der Straße der guten Gedichte landet. „Der Hallraum eines Gedichts sollte nicht kleiner sein als der eines Romans“, so Seiler, der außerdem seinen druckfrischen Lyrikband „schrift für blinde riesen“ (Suhrkamp,2021) im Gepäck hat.

    Anja Kampmanns jüngste Gedichte „der hund ist immer hungrig“ (Hanser, 2021) erzählen vom Anthropozän, von Veränderung und Zerstörung unserer Umwelt durch den Menschen. Davor überraschte die Absolventin des Leipziger Literaturinstituts, an dem sich Seiler und Kampmann kennenlernten, mit ihrem Debüt „Wie hoch die Wasser steigen“(2018). Poetisch und dicht beschreibt sie die Arbeitswelt der Ölplattformen, den Versuch der Rückkehr aus der Fremde. „Anja Kampmann wagt eine Reise an die Wurzel unserer Gegenwart – atmosphärisch, intensiv, sinnlich“, schrieb Lutz Seiler.

    Begrüßung: Christine Buchheit, Bürgermeisterin der Stadt Freiburg

    Moderation: Thomas Geiger

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 11.11.2021, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 15/10 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Rathaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    12.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Paul Maar und das Sams-Trio: Das Sams und der blaue Drache

    Wilder Freitag mit blauen Wunschpunkten (ab 6 Jahren)

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Nichts darf man! Schrecklich langweilig ist dem Sams, während Herr Taschenbier auf der Arbeit ist. So sehr, dass es verbotenerweise mit der Wunschmaschine spielt: Es wünscht sich einen Drachen, wie ihn die Kinder auf der Wiese steigen lassen. Als dann plötzlich ein leibhaftiger Drache vor ihm steht, mit Flügeln und Feuer in der Nase, ist sogar das Sams verdutzt. Ein chinesischer Glücksdrache! Kein Wunder, dass nun alle so viel Glück haben. Sogar die grantige Frau Rotkohl – die auf keinen Fall Wind vom neuen Mitbewohner bekommen darf.

    Rote Haare, blaue Punkte und eine Nase wie ein Ferkelchen: Seit einem Samstag im Jahr 1973 bringt das Sams als wunderlich-freches Geschöpf seinen Papa Herrn Taschenbierdurcheinander und unzählige Kinder zum Lachen. Nun ist mit „Das Sams und der blaue Drache“ (Oetinger, 2020) der zehnte Band der vielfach übersetzten Erfolgsserie erschienen. Die Idee dazu lieferte das Geschenk eines Fans, der einen drei Meter großen Drachen mit einem riesigen, aufgemalten Sams gebastelt hatte. Prompt schlug Paul Maar – Erzähler, bildender Künstler und Sprachphilosoph – fantasievoll Funken aus diesem Teekesselchen. In Freiburg erfüllt der Sams-Erfinder in Begleitung der Musiker Wolfgang Stute und Konrad Haas den kleinen und großen Sams-Leser*innen den Wunsch nach „mehr Sams“.

    Begrüßung: Birgit Güde, Junges Literaturhaus Freiburg

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 12.11.2021, 15 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Fr
    12.11.21
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Paul Maar mit dem Roman seiner Kindheit: Wie alles kam

    35. Literaturgespräch: Lesung mit Musik von Wolfgang Stute

    Paul Maar erzählt in seinem Erinnerungsbuch „Wie alles kam“ (S. Fischer, 2020) eindrücklich und bewegend von seiner Kindheit. Vom frühen Tod seiner Mutter, von dem viele Jahre im Krieg verschwundenen Vater, von der neuen Mutter. Er erinnert sich an das Paradies bei den Großeltern und die unbarmherzige Strenge der Wirtschaftswunderjahre. Paul Maars Erinnerungen sind zugleich Abenteuer- und Freundschaftsgeschichte, ein Vater-Sohn-Roman und eine Liebeserklärung an seine Frau Nele. Die hellauf begeisterte Literaturkritik lobt das „stille, sympathische und kluge Buch eines Mannes, der es geschafft hat, die Kindheitstraumata durch seine Literatur in Erfolge zu verwandeln“ (WDR 5),„eine Meditation über das Erinnern“ (Süddeutsche Zeitung),ein bewegendes Sittengemälde „ohne moralische Besserwisserei“(Die Zeit).

    Mit seinem beeindruckend vielseitigen Werk zählt Paul Maar zu den beliebtesten und erfolgreichsten deutschen Kinder- und Jugendbuchautoren. 1937 in Schweinfurt geboren, studierte er Malerei und Kunstgeschichte, war als Lehrer und Kunsterzieher tätig, bevor er sich als freier Autor und Illustrator ganz auf die Kunst konzentrierte. In „Wie alles kam“ beschreibt er auch, womit er sich auskennt wie kein Zweiter: die innere Insel, auf die sich Kinder zurückziehen. Musikalisch begleitet wird der Abend vom Komponisten und Gitarristen Wolfgang Stute.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 12.11.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Angelika Klüssendorf / Yevgeniy Breyger / Laszlo Krasznahorkai

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Bitte beachten Sie: Die Lesungen werden aufgrund unvorhergesehener Baumaßnahmen neben dem Literaturhaus ins Freiburger Rathaus verlegt (Rathausplatz 2-4, Ratssaal – 1 Fußminute vom Literaturhaus entfernt). Der Livestream muss leider entfallen.

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai (letzte Lesung, s.u.) kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.  

    Angelika Klüssendorf: Vierunddreissigster September
    Moderation: Thomas Geiger

    Nach ihrer gefeierten Roman-Trilogie „Das Mädchen“, „April“ und „Jahre später“ legt Angelika Klüssendorf ihr neues Buch vor: „Vierunddreißigster September“ (Piper, 2021) führt in ein ostdeutsches Dorf, zu den Lebenden und den Toten, zu Hilde und Walter, zu Röschen, Branka, dem Rollschuhmädchen und der ganzen Dorfgemeinschaft. Während in der Gegenwartsliteratur die Perspektive der Mittelschicht vorherrsche, erzähle Klüssendorf „von Außenseitern, mal mit plebejischem Witz, mal mit rebellischer Kraft“, so der Journalist Jens Bisky in seiner Laudatio auf die Marie Luise Kaschnitz-Preisträgerin 2019.

    Mit großer Empathie und tiefschwarzer Komik führt Angelika Klüssendorf in die kleine Gesellschaft ihres neuen Romans ein. Am Anfang steht ein Mord: Der zornige Walter wird in der Silvesternacht erschlagen – von Hilde, seiner Frau. Nur kurz vor seinem Ende war er plötzlich sanft und zugewandt. Als Toter wird er zum Chronisten, sieht sich dazu verdammt, die Schicksale im Dorf festzuhalten. Und er fragt nach dem Warum. Was war der Grund für Hildes Tat? Geschah sie aus Hass oder aus Barmherzigkeit? Ein Dorfroman als hintersinniges Meisterwerk voller Wut, Melancholie und Zärtlichkeit.

    Yevgeniy Breyger: gestohlene luft
    Moderation: Annette Pehnt

    „Erinnerung strömt durch Gelenke, sammelt sich in Faszien, wird Information, Narrativ, Krankheit – wird übertragen.“ So beschreibt Yevgeniy Breyger seine Poetik. In seinem jüngsten Lyrikband „gestohlene luft“ (kookbooks Verlag, 2020) fließen Erinnerungen, Glücksmomente und Traumata durch sechs, in ihrer Form unterschiedliche Zyklen, stets verankert im lyrischen Ich. Angefangen mit dem Countdown der Schöpfung „Noch fünf Tage“ bis zum letzten Gedicht „Mit sieben Augen aufgewacht und keines sieht“ versammelt Breyger Träume, die die Grenzen zwischen Individuum und Weltgeschichte, zwischen Mensch und Tier, zwischen Zärtlichkeit und Gewalt verschwimmen lassen. Als „mit allen rhythmischen Wassern gewaschen“ – so sein Dichterkollege Jan Kuhlbrodt – zieht er die Leser*innen wie von Zauberhand hinein in seine vielfältigen, rätselhaften „Königreiche“.

    Der in der Ukraine geborene Lyriker studierte Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus in Hildesheim, Literarisches Schreiben am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und Curatorial Studies an der Hochschule für Bildende Künste–Städelschule in Frankfurt am Main. Für seinen vielbeachteten Debütband „flüchtige monde“ erhielt Yevgeniy Breyger u. a. den Leonce-und-Lena-Preis 2019.

    László Krasznahorkai: Herscht 07769
    Moderation: Thomas Geiger

    Aktuelle Meldung: László Krasznahorkai kann leider nicht anreisen. Hans Jürgen Balmes, sein Lektor von den S. Fischer Verlagen, stellt dessen Werk in Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger vor.

    „Jedes meiner Bücher soll die literarische Landkarte verschieben“, sagt der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller, der europäische Weltbürger László Krasznahorkai. Die Werke des in Ungarn geborenen Autors erzählen von weit voneinander entfernten Ortschaften und ihren Bewohner*innen: von kleinen Städten in Südostungarn („Satanstango“, „Melancholie des Widerstands“), von der Mongolei („Der Gefangene von Urga“), vom Süden Kyotos („Im Norden ein Berg, im Süden ein See, im Westen Wege, im Osten ein Fluss“), von Budapest, Kreta und Rom („Krieg und Krieg“).Dabei fängt er die menschliche Existenz in Szenen ein, „die besorgniserregend, befremdlich, erschreckend komisch und oft überwältigend schön sind“, heißt es in der Jurybegründung zum Man Booker International Prize 2015.

    Sein jüngster Roman „Herscht 07769“ (S. Fischer, 2021) führt in eine vergessene Kleinstadt in Thüringen, in der Florian Herscht unermüdlich Briefe an Frau Merkel verfasst. Fieberhaft-eilig, dabei vergeblich auf Antworten wartend, warnt er immer wieder vor der vermeintlichen Katastrophe. Mit melancholischem Humor und abgründigem Sarkasmus erzählt László Krasznahorkai von einer beängstigenden deutschen Gegenwart. „Dieses Buch ist wie der Teilchenbeschleuniger, vor dem sich Herscht so fürchtet … Ein unfassbarer Teufelstango!“ (Clemens Meyer)

    Foto Angelika Klüssendorf: © Marc Doradzillo

    Datum: 13.11.2021, 10–13 Uhr
    Ort: Rathaus Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    13.11.21
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Sasha Marianna Salzmann / Jo Lendle / Monika Helfer

    35. Literaturgespräch: Kurzlesungen mit Gespräch

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. An dieser Stelle werden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus finden. Herzlich willkommen!

    Sasha Marianna Salzmann: Im Menschen muss alles herrlich sein
    Moderation: Hanna Hovtvian

    „Ich blicke immer noch nicht durch: In der UdSSR herrschte Wohnungsnot, aber manche hatten eigene Häuser, alle waren Kommunisten, aber glaubten an Gott und Geld, sie waren Juden und gleichzeitig Atheisten.“ Nächte, Wochen, Monate hat Nina mit Dokumenten, Zeitungsberichten und Reportagen verbracht, um zu verstehen, was nicht mehr existiert: ein zerfallenes Land, eine verschwiegene Zeit und die Widersprüchlichkeit der unterschiedlichen Realitäten. Die „Fleischwolf-Maschine“, die ihre Mutter Tatjana und deren Freundin Lena mit sich gerissen hat. Ihren Antrieb, die Ukraine nach dem Umbruch zu verlassen, um in Jena noch einmal von vorn zu beginnen. Sasha Marianna Salzmanns zweiter Roman „Im Menschen muss alles herrlich sein“ (Suhrkamp,2021) erzählt vom Zerfall der Systeme, von rasanten Umwälzungen und allmählichem Wandel. Von Menschen, die an einer ganz bestimmten Art Phantomschmerz leiden: „Das Land, in das sie hineingeboren wurden, ist schon amputiert, aber es schmerzt trotzdem noch“.

    Für ihre Theaterstücke erhielt die Hausautorin des Berliner Maxim Gorki Theaters zahlreiche Preise, zuletzt den Kunstpreis Berlin 2020. Ihr Romandebüt „Außer sich“ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis und ist mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung 2017 ausgezeichnet.

    Jo Lendle: Eine Art Familie
    Moderation: Torsten Hoffmann

    Vom Kaiserreich über den Nationalsozialismus und die junge DDR bis in die Bundesrepublik der Nachkriegszeit führt Jo Lendles raffiniert komponierter Roman über das Zerbrechen einer Familie – und die feinen Unterschiede zwischen Schlaf, Narkose und Tod. „Es ist die Geschichte einer deutschen Familie. Zufällig meiner eigenen“, sagt Jo Lendle selbst über „Eine Art Familie“ (Penguin, 2021).

    Das sechste Buch des Schriftstellers und Verlegers der Hanser Literaturverlage erzählt von den Brüdern Lud und Wilhelm, die Bach und Hölderlin verehren und dieselben unerreichbaren Ideale teilen. Der eine tritt früh in die nationalsozialistische Partei ein, der andere wird Professor für Pharmakologie, erforscht erst den Schlaf und wie man ihn herbeiführen kann, später Giftgas – gequält von seinen eigenen Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg. „Als Kind wunderte es mich nicht, dass im Keller Koffer mit der Aufschrift standen ‚Nach meinem Tode ungeöffnet verbrennen‘“, erzählt Jo Lendle, der schließlich doch neugierig wurde auf die Geschichte seines Großvaters, auf das Leben der beiden gegensätzlichen Brüder und des Waisenkinds Alma. Ein Jahrhundert deutscher Geschichte und ein außergewöhnliches Familienporträt.

    Monika Helfer: Vati
    Moderation: Annette Pehnt

    „Auf der Fotografie, die ich über meinen Schreibtisch an die Wand geheftet habe, steht er links, abseits. Er sieht aus, als gehöre er nicht dazu“, schreibt Monika Helfer über ihren Vater. Seit seiner Geburt war Josef ein Außenseiter: Der abgewiesene Sohn eines Bauern, der mit seiner Mutter, der Bauernmagd, im Schopf hauste. Der winzige, blasse Bube mit dem unheimlichen Blick, der sein Entkommen in Buchstaben, Zeichen und Ziffern fand. Jahre später wird er zu einem Kriegsversehrten, zu einem Sprachzerleger, der seine Geschichte hinter der Schweigsamkeit der Bücherregale verbirgt.

    Nach ihrem gefeierten Roman „Die Bagage“ führt die zuletzt mit dem Solothurner Literaturpreis 2020 sowie dem Schubart-Literaturpreis 2021 ausgezeichnete Schriftstellerin aus Vorarlberg ihre Familiengeschichte fort. In einem Mosaik aus Erinnerungen an die Nachkriegsjahre erzählt Monika Helfer in „Vati“ (Hanser, 2021) bruchstückhaft von ihrer eigenen Jugend und dem zutiefst traumatisierten Mann, der in die neue Zeit hineinpassen wollte. Zärtlich und suchend blickt sie auf ihren Vater und findet Worte für seine Sprachlosigkeit. „‚Vati‘ ist kein Buch, das Wahrheiten verkündet, sondern eines, das nach den Zwischentönen und Schicksalspunkten von Biografien sucht.“ (Die Zeit)

    Foto Sasha Marianna Salzmann: © Marc Doradzillo

    Datum: 13.11.2021, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • So
    14.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Felicitas Hoppe: Die Nibelungen. Ein deutscher Stummfilm

    35. Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Torsten Hoffmann

    „Kröne dich selbst – sonst krönt dich keiner!“, so legitimiert die Büchner-Preisträgerin Felicitas Hoppe in ihren Heidelberger Poetikvorlesungen ein Schreiben auf den Spuren real-historischer wie fantastischer Personen, von Geschichten durch Raum und Zeit. Mit ihrem Debütroman „Pigafetta“(1999) fuhr sie mit dem Containerschiff um die Welt, mit „Hoppe“ (2012) bereiste sie geträumte autobiografische Kontinente, mit „Prawda. Eine amerikanische Reise“ (2018) ein uns unbekanntes Amerika.

    Mit „Die Nibelungen“ (S. Fischer, 2021) legt Hoppe nun das erste gesamteuropäische Heldenepos der Gegenwart vor. Der Stoff ist unschlagbar: ein Bad in Blut, eine schöne Frau, Gold und ein Mord, der grausam gerächt wird. So klingt das Lied der Nibelungen, die Sage von Siegfried, dem Strahlenden, seinem düsteren Gegenspieler Hagen und der schönen Kriemhild. Aber ist das die wahre Geschichte dieser europäischen Held*innen, die in Island oder Norwegen beginnt, sich am Rhein entlang entfaltet, die Donau herunter erzählt wird und schließlich ins Schwarzen Meer mündet? Niemand weiß, wie es wirklich war, meint Hoppe und erfindet die Wahrheit: so hell und schnell, poetisch und politisch, wie nicht einmal Tarantino es kann.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 14.11.2021, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    14.11.21
    19:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Michael Fehr und Rico Baumann: super light

    35. Literaturgespräch: Jazz-Konzert

    Im Schriftbild Poem, in der Tragweite episch. Verdichtet und raffiniert lotet Michael Fehr in seinem jüngsten Band „superlight“ (Der gesunde Menschenversand, 2021) das Spektrum des widersprüchlichen Menschseins aus. Mit Präzision und Genuss führt der Berner Erzähler in den existenziellen Wahnsinn: Ein Mann brät eine Katze, die sich in seine Wohnung verirrt hat. Es wird geplündert, eine Bank überfallen, gemordet, geraucht und irgendwann eine Flasche Bourbon getrunken. Doch der Mensch ist nicht nur das „grausigste tier“. Er gehört zum Ozeanblau und hat ein Herz wie ein Spatz, er fliegt oben und ist „superleicht“.

    Mit dem Musiker und Schlagzeuger Rico Baumann(European Jazzorchestra, True) verwandelt Michael Fehr seine Miniaturen in Songs, den Klang der Texte in Musik. Vier Hände, zwei Schlagzeuge, eine Stimme. Mal gesungen, mal rezitiert, mal donnernd, mal fragil. Das ist stark reduziert, aber auch ziemlich raffiniert, mit überraschenden Tempowechseln, schnellen Crescendi und unerwarteter Stille. Ein Abend von brachialer Zartheit, mit wirbelnden Bildern und Geschichten, die in ihrem eigenen Sound aufgehen, bis sie plötzlich verschwunden sind.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 14.11.2021, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G Modell (geimpft / genesen / PCR-getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    20.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Foto: © Ulrich Birtel

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    21.11.21
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print It, Baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum dritten Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen und Siebdruckfans höher schlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem! Zu Gast: Verlage, Labels und Künstler*innen aus ganz Deutschland und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche.

    Die Aussteller*innen: Andrea Rausch (Leipzig), Edition Moderne (Zürich), fischwerk (Freiburg), Graphik Moon & Dorothea Schubert (Freiburg), Illu Freiburg e.V., Kibitz Verlag (Berlin), kunstanstifter verlag (Mannheim), Lilienfeld Verlag (Düsseldorf), Olesia Sekeresh (Freiburg), Janta Island (Leipzig), view_of_twinone (Freiburg), Raphaël Verscheure (Tübingen), Studierende der H.E.A.R (Strasbourg)

    Foto: © Ulrich Birtel

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU5: ILLU Freiburg e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Öffnungszeiten: Sa, 20.–So, 21.11.2021
    Sa, 11–19 Uhr / So, 11–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G Modell (geimpft / genesen). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    01.12.21
    18:00
    Junges Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Sasa Stanisic: Hey, hey, hey, Taxi!

    Lesung und Adventskalender-Premiere

    Der Autor wird digital zu dieser ausverkauften Veranstaltung zugeschaltet. Hier finden Sie unseren kostenfreien Live-Stream aus dem Literaturhaus. Herzlich willkommen!

    Gute-Nacht-Geschichten zählen zu den Sternstunden des Kind- und Elternseins! Der Autor Saša Stanišic und sein Sohn Nikolai haben die gemeinsam erfundenen Gute-Nacht-Geschichten kurzerhand aufgeschrieben. Mit ihrem Buch „Hey, hey, hey, Taxi!“ (mairisch, 2021) stiften sie kleine und große Leser*innen zum endlosen Weitererzählen, Fabulieren und Tagträumen an.

    Als Schirmherr des Freiburger „Gute Nacht Taxi“- Schreibwettbewerbs eröffnet der Buchpreisträger heute den Literaturhaus-Adventskalender: Aus allen eingesandten Texten sind 24 Film-Clips entstanden. Abend für Abend lüften die digitalen Betthupferl den Vorhang zu einer Welt fantastischer Möglichkeiten. Und zwar hier, unter: www.literaturhaus-freiburg.de/haus/junges-literaturhaus.

    Die Überraschung des Abends: Heute erhält auch Saša Stanišić eine Auszeichnung, den Preis der deutschen Schallplattenkritik 2021. Dieser von der Tonträgerindustrie unabhängige Kritikerpreis wird an besondere Kompositionen, Interpretationen und Produktionen vergeben – in diesen Jahr auch an das beste Kinder-Hörbuch des Jahres. „In seinen wundervollen Taxigeschichten löst Saša Stanišić die Grenze zwischen Alltag und einladender Traumwelt auf. Ein Glücksfall!“ (www.schallplattenkritik.de)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Datum: 01.12.2021, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Di
    07.12.21
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club Digital: Weihnachtsedition

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild … Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung unter: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V. Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 07.12.2021, 17-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer medizinischen/FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    14.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–20 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    15.01.22
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 11–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • So
    16.01.22
    11:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 11–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mo
    17.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    18.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    19.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Do
    20.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    21.01.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen

    Geöffnet: 15–18 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic; in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Auf unseren Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt ein zum Schmökern, Entdecken und Anschauen – 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg sowie im Rahmen von „Neustart Kultur“

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes

    Öffnungszeiten: Fr, 14.01., 15–20 Uhr;
    Sa, 15.01. / So, 16.01., 11–17 Uhr;
    Mo–Fr, 17.–21.01., 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Der Zutritt erfolgt nach dem 2G+ Modell (geimpft / genesen + getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

  • Di
    01.02.22
    0:00
    Stadtraum
    Buch-Buden
    < >

    Buch-Buden

    Eine Förderkreis-Initiative

    Von Bücherschränken zu Buch-Buden: Die Pandemie hat neue nachbarschaftliche Bücher-Tausch-Orte hervorgebracht. Ein Hoch auf die Improvisation, ruft der Literaturhaus-Förderkreis und initiiert 22 Buch-Buden- Patenschaften in Freiburg! Haben Sie Platz für eine Buch-Bude vor Ihrem Haus, an Ihrer Straße? Schicken Sie uns ein Foto vom freien Winkel, mit Maßen und Details. Die passende Buch-Bude wird kostenfrei gezimmert und installiert.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Pate werden, Patin werden: info@literaturhaus-freiburg.de.

  • Mi
    09.03.22
    0:00
    Außer Haus
    #StandWithUkraine
    < >

    Sei bei mir, du ganze traumlose Nacht

    Eine Spenden-Aktion von Literaturhaus Freiburg und Illu Freiburg e.V.

    Mit Schrecken und Entrüstung verfolgen wir die aktuellen Nachrichten aus der Ukraine: Angesichts des unfassbaren Bruchs des Völkerrechts durch den Angriff auf das zweitgrößte Land Europas setzen Literaturhaus Freiburg und Illu Freiburg e.V. ein Zeichen der Solidarität.

    An unserer japanischen Schnelldruckmaschine Risograf ist in Windeseile eine handgemachte Postkarten-Edition mit Illustrationen und Gedichten ukrainischer Künstlerinnen und Künstler entstanden. Vertreten sind die Gestalter*innen Tasha Levytska (Kyiv), Oleksandr Shatokhin (Kyiv) und Olesia Sekeresh (Freiburg) sowie die Autor*innen Halyna Kruk (Lviv) und Ostap Slyvynskyj (Lviv).

    Die Sets mit je 5 Postkarten sind ab sofort im Literaturhaus, im Freiburger Buchhandel sowie bei teilnehmenden Kulturinstitutionen gegen eine Spende erhältlich (empfohlen: 10 Euro). Die gesamten Einnahmen werden auf das Konto „Nothilfe Lviv“ überwiesen, das die Stadt Freiburg für unsere ukrainische Partnerstadt eingerichtet hat.

    Foto: © Anna Ausheva

    Kooperationspartner: Illu Freiburg e.V.

    Orte: Theater Freiburg, Park Hotel Post, Delphi_Space gvbk, Das Landkartenhaus, Buchhandlung Klingberg, Buchhandlung Schwarz, Buchhandlung X für U, Buchhandlung jos fritz, Buchhandlung Rombach, Café Pow, Kunstverein Schallstadt, Der Plattenladen, Kunstverein Freiburg, Carl-Schurz-Haus

    Weitere Orte? Wenn Sie die Aktion unterstützen und Postkarten-Sets in Ihrer Buchhandlung oder Einrichtung vertreiben möchten, kommen Sie gern auf uns zu (Tel.: 0761-28 99 89, E-Mail: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de)

  • So
    13.03.22
    11:00
    Außer Haus
    #StandWithUkraine
    < >

    Mini-Messe für Gedrucktes

    Spenden-Aktion für die Ukraine

    Ergänzend zum Benefizkonzert für die Ukraine im Konzerthaus laden wir gemeinsam mit Delphi_Space und Illu Freiburg e.V. am Sonntag, 13. März, von 11 bis 20 Uhr zu einem Gang um die Ecke und durch die Freiburger Kunstszene ein: Im neuen Kunstraum GVBK bieten Künstler*innen aus der Region gedruckte, handgemachte Unikate und live Zeichnen gegen Spenden an. Die gesamten Einnahmen gehen an das Spendenkonto „Nothilfe Lviv“ der Stadt Freiburg.

    Unikate – Prints – Druckgrafik von:
    Olesia Sekeresh, Tilmann Waldvogel, Anatolij Pikmann, Silke Jaspers, Ulrich Birtel/ fischwerk, Ludmilla Bartscht, Vanesa Idiaquez, herralexander, Ellinor Amini, Vincent Beck, Esfir Brod/ Inkjam, Varduhi Antonyan/ 4madeyes, Jakob Klapprott, juleswashingmachine, Alexandra Junge, Guano Project, Literaturhaus Freiburg, Illu Freiburg e.V. u.v.m

    Live zeichnen:
    Mitglieder und Freund*innen des Literaturhaus und Illu Freiburg zeichnen live vor Ort.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Illu Freiburg e.V., Delphi_Space

    Datum: 13.03.2022, 11–20 Uhr
    Ort: GVBK, Bismarckallee 18-20
    Eintritt frei

  • Fr
    08.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    29.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    03.05.22
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Yeah, Yeah, Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Grafik: © Ludmilla Bartscht

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V.
    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.05.2022, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    12.05.22
    12:00
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Die Stadt von Morgen / La ville á venir

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Wem gehört die Stadt? Welche Dynamiken bestimmen gegenwärtige Tendenzen – soziopolitisch, ökologisch, demografisch? Und wohin entwickelt sich die Stadt von morgen? Mit explizit europäischer Perspektive diskutieren die aus dem Jahr 2020 verschobenen Deutsch-Französischen Kulturgespräche kulturelle und gesellschaftliche Grundlagen urbaner Fragestellungen für das 21. Jahrhundert.

    Eröffnung in der Aula der Universität mit Bürgermeister für Stadtgestaltung in Bordeaux Bernard Blanc, Vorträge und Diskussionen im Literaturhaus mit Andreas Ruby, Fabienne Hoelzel, Katrin Lompscher, Marie-Hélène Bacqué, Tim Freytag, Dominik Neidlinger, Michael Gies, Bernard Blanc, Liz Rech, Gabu Heindl, Dominique Gauzin-Müller, Isabelle Regnier und anderen mehr. Begleitet durch eine Arte-Filmreihe im Kommunalen Kino, eine Exkursion durch Freiburg-Vauban, ein Podiumsgespräch zu neuen Stadtteilen in Freiburg und Strasbourg sowie eine Ausstellung von Justine Siret im Centre Culturel Français.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft ab Anfang April bei allen Veranstaltern erhältlich; weitere Informationen:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 12.–14.05.2022
    Orte: Universität, Literaturhaus, Centre Culturel Français und Kommunales Kino Freiburg
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    20.05.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg
    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    03.06.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    01.07.22
    18:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Dietmar Dath: Cordula killt dich!

    Eröffnungslesung und Gespräch mit Philipp Theisohn

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Ein Fest des Anfangs, ein Sommerwochenende mit 20 literarischen Debüts und der Frage: Wie beginnt das Schreiben? 10 druckfrische Bücher treffen auf 10 Erstlinge aus den letzten 25 Jahren. Willkommen zu Begegnungen, Lesungen und Gesprächen im Grünen! Am Freitag beim Alten Wiehrebahnhof, am Samstag in den Lauben der Wonnhalde und am Sonntag in den himmlischen Gärten des Klosters St. Lioba.

    Die erste Seite des Festivals „Aller Anfang ist Yeah“ schlägt mit Dietmar Dath der aktuelle Reinhold-Schneider-Preisträger der Stadt Freiburg auf – veröffentlicht hat er sie 1995. Es folgen drei herausragende Debüts aus den Jahren 2008, 2010 und 2013 im Gespräch. Und bei Anbruch der Dunkelheit: eine Graphic Novel auf großer Leinwand. Dieser Anfang ist auch eine leuchtende Rückkehr. Wir sind zu Gast im alten Zuhause des Literaturbüros, wo das Kommunale Kino in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Wir gratulieren sehr herzlich!

    In „Cordula killt dich!“ (Verbrecher Verlag, 1995/2021) verschwindet die Komponistin, Denkerin und Dichterin Cordula Späth nach einem Sturz aus dem Fenster und lässt ihre Freund*innen Katja, Wolfgang, Dietmar und Barbara ratlos mit der Realität ringend zurück. Zwischen Erzählung, Science-Fiction und linker Theorie, gespickt mit Musik, Comics und schier allen Ideen der 1990er Jahre erschien Daths Debütroman als erstes Buch des Verbrecher Verlags und wurde letztes Jahr neu aufgelegt – ergänzt um fünf kurze Kapitel, in denen die Romanfiguren über Werk und Autor richten.

    Foto: © Marc Doradzillo
    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 18 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Fr
    01.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    María Cecilia Barbetta, Jonas Lüscher und Leif Randt

    Debüts im Gespräch

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Aller Anfang sucht nach Figuren, Orten, Zeiten. Diese drei Romandebüts finden je eine ganz eigenwillige, stilprägende Sprache für ihre Stoffe. Sie führen ins Buenos Aires der 1980er Jahre, ins hippe East End Anfang des neuen Jahrtausends und in die tunesische Wüste einer allzu nahen Zukunft. Sie führen in eine Änderungsschneiderei, durch den Friseursalon, ins Luxusressort und in die Psychiatrie. Über das Spiel mit doppelten Böden, über Verstrickungen von Privatem und Politischem, Fantasie und Realität sprechen die vielfach ausgezeichneten Schriftsteller*innen María Cecilia Barbetta, Jonas Lüscher und Leif Randt. Moderation: Beate Tröger.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Fr
    01.07.22
    21:30
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Mia Oberländer: Anna

    Leinwandlesung

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Drei Generationen außergewöhnlicher Frauen. Drei Annas, deren Gliedmaßen nicht nur jedes Comic-Panel sprengen. Bad Hohenheim, wo „die Kuh zufrieden auf der Weide schmatzt“ und „der Metzger den Kindern Lyoner schenkt“, ist eben klein und die Annas sind riesig. „Im Stil eines entzückend altmodischen Schulhefts mit Schnürlschrift erzählt Mia Oberländer mit ebenso viel Ironie wie Empathie vom Anderssein – und davon, wie Größe letztendlich nicht nur ertragen, sondern als solche empfunden wird: großartig.“ (Missy Magazin)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 21:30 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 5 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Sa
    02.07.22
    11:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Festival-Samstag: 11–14 Uhr

    1 Ticket, 4 Lauben, 12 Kurzlesungen

    Ausverkauft! Restkarten an der Tageskasse.
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Der Lesefest-Samstag führt durch die verschlungenen Pfade der Kleingartenanlage in der Wonnhalde, zu Wiederentdeckungen und Neubegegnungen. Das Publikum wandert – und hat stündlich die Wahl. Am Wegesrand laden weitere Lauben zu Picknick und Getränken, zum Drucken und Stempeln und natürlich an den reich gedeckten Büchertisch des Festivals ein. Wir danken allen Gärtner*innen, die ihre Lauben für Debüts und Gäste öffnen!

    Einlass und Information: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2 – Eingang zu den Schrebergärten in der Wonnhalde

    Laube 1
    (Regenvariante: Literaturhaus Freiburg)

    11 Uhr ABSAGE: Hengameh Yaghoobifarah: Ministerium der Träume – Blumenbar, 2021
    11 Uhr NEU: Mia Oberländer im Gespräch über ihre Graphic Novel „Anna“ – Edition Moderne, 2020
    12 Uhr Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt – Hanser, 2012
    13 Uhr Yade Yasemin Önder: Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron – Kiepenheuer & Witsch, 2022

    Laube 2
    (Regenvariante: Buchhandlung Schwarz)

    11 Uhr Anna Yeliz Schentke: Kangal – S. Fischer, 2022
    12 Uhr Eva Raisig: Seltene Erde – Matthes & Seitz, 2022
    13 Uhr Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren – C. H . Beck, 2013

    Laube 3
    (Regenvariante: Kunstverein Freiburg)

    11 Uhr María Cecilia Barbetta: Änderungsschneiderei Los Milagros – S. Fischer, 2008
    12 Uhr Lin Hierse: Wovon wir träumen – Piper, 2022
    13 Uhr Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch – Lenos, 2016

    Laube 4
    (Regenvariante: DELPHI_space/gvbk)

    11 Uhr Leif Randt: Leuchtspielhaus – Berliner Taschenbuchverlag, 2010
    12 Uhr Sven Pfizenmaier: Draußen feiern die Leute – Kein & Aber, 2022
    13 Uhr Matthias Nawrat: Wir zwei allein – Nagel & Kimche, 2012

    Lauben-Moderationen: Chris Möller, Matthias Nawrat (beide Berlin), Jule Steinmetz (Stuttgart), Tilman Strasser (Köln), Jürgen Reuß, Mirja Riggert (beide Freiburg)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 02.07.2022, 11–14 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde (Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2)
    Eintritt: 15/8 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Samstag (Alle Lesungen am Vormittag: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • Sa
    02.07.22
    16:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Festival-Samstag: 16–19 Uhr

    1 Ticket, 4 Lauben, 12 Kurzlesungen

    Ausverkauft! Restkarten an der Tageskasse.
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Der Lesefest-Samstag führt durch die verschlungenen Pfade der Kleingartenanlage in der Wonnhalde, zu Wiederentdeckungen und Neubegegnungen. Das Publikum wandert – und hat stündlich die Wahl. Am Wegesrand laden weitere Lauben zu Picknick und Getränken, zum Drucken und Stempeln und natürlich an den reich gedeckten Büchertisch des Festivals ein. Wir danken allen Gärtner*innen, die ihre Lauben für Debüts und Gäste öffnen!

    Einlass und Information: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2 – Eingang zu den Schrebergärten in der Wonnhalde

    Laube 1
    (Regenvariante: Literaturhaus Freiburg)

    16 Uhr Laura Cwiertnia: Auf der Straße heißen wir anders – Klett-Cotta, 2022
    17 Uhr Anna Yeliz Schentke: Kangal – S. Fischer, 2022
    18 Uhr Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt – Hanser, 2012

    Laube 2
    (Regenvariante: Buchhandlung Schwarz)

    16 Uhr Kai Weyand: Am Dienstag stürzen die Neubauten ein – Wallstein, 2005
    17 Uhr Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch – Lenos, 2016
    18 Uhr Sven Pfizenmaier: Draußen feiern die Leute – Kein & Aber, 2022

    Laube 3
    (Regenvariante: Kunstverein Freiburg)

    16 Uhr Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther – Suhrkamp, 2014
    17 Uhr Eva Raisig: Seltene Erde – Matthes & Seitz, 2022
    18 Uhr Mirjam Wittig: An der Grasnarbe – Suhrkamp, 2022

    Laube 4
    (Regenvariante: DELPHI_space/gvbk)

    16 Uhr Lin Hierse: Wovon wir träumen – Piper, 2022
    17 Uhr Yade Yasemin Önder: Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron – Kiepenheuer & Witsch, 2022
    18 Uhr Laura Cwiertnia: Auf der Straße heißen wir anders – Klett-Cotta, 2022

    Lauben-Moderationen: Chris Möller, Matthias Nawrat (beide Berlin), Jule Steinmetz (Stuttgart), Tilman Strasser (Köln), Jürgen Reuß, Mirja Riggert (beide Freiburg)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 02.07.2022, 16–19 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde (Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2)
    Eintritt: 15/8 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Samstag (Alle Lesungen am Nachmittag: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • So
    03.07.22
    11:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Zsuzsa Bánk, Nora Bossong und Mirjam Wittig

    Lesegarten mit Gespräch

    Ausverkauft!
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Ein Ausflug als Abschluss: Die in einer Spanne von zwei Jahrzehnten veröffentlichten Debüts dieses Vormittags verzweigen sich in verschiedene Zeiten und Länder. Getragen werden alle drei von einer besonderen Atmosphäre, von der Nähe zur Natur. In kleinen Gruppen folgt das Publikum den Fährten der Bücher und den Wegen des Klosters St. Lioba. Das Gespräch im Anschluss moderiert die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben Annette Pehnt.

    Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer
    (S. Fischer, 2002)

    Über dieses preisgekrönte Debüt geriet nicht nur der ungarische Erzähler Péter Nádas ins Schwärmen, auch die Kritik und eine riesige Leserschaft sind begeistert. Es erzählt von Ungarn im Jahr 1956. Eine Frau flüchtet in den Westen, ihr Mann zieht mit den zwei Kindern durchs Land, nur am Wasser fühlen sie eine Art Glück. Sie ahnen, dass ihr Leben erst beginnt. „Als ich das Buch das erste Mal fertig sah, dachte ich, das kommt nicht von mir, ich habe nur jemandem geholfen, dass es entstehen konnte.“

    Nora Bossong: Reglose Jagd
    (zu Klampen, 2007)

    Hunde, Katzen, Fische, ein Fuchs, Krokodile, Marder und Läuse – rund zwanzig verschiedene Tiere zählte die FAZ in diesem Lyrik-Debüt. Nora Bossong ist in vielen literarischen Genres zuhause, ihre ersten Gedichte: geschliffen schön. Mit diesen Zeilen aus „Standort“ endet der Band: „Doch es gibt keinen Halt, diese Stadt ist / wie ein Schneerest im März. Nur der Wind, / der den Regen in seine Form treibt, / deutet ein Ortsende an. Unser Haus bleibt / von Eis bedeckt und verschwunden.“

    Mirjam Wittig: An der Grasnarbe
    (
    Suhrkamp, 2022)
    Noas Angst sitzt ihr tief in den Knochen, lässt ihr Herz poltern, ihre Gedanken rasen und vertreibt sie aus den U-Bahnschächten Berlins nach Südfrankreich aufs Land. Hier, auf einem kleinen Hof zwischen Bergen und Tälern, hütet sie nun Schafe, setzt Zäune, baut Früchte an, während ihr Blick über den wasserarmen Fluss und die erodierte Erde streift. Das Landleben birgt nicht weniger Ängste und Widersprüche als Noas früheres Leben … „Ein flirrendes, faszinierendes Panorama.“ (Südwest Presse)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 03.07.2022, 11 Uhr
    Ort: Kloster St. Lioba (Treffpunkt: Kloster-Pforte, Riedbergstraße 3)
    Regenvariante: Kaminzimmer des Klosters St. Lioba
    Eintritt: 12/9 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Sonntag (15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • Sa
    10.09.22
    15:00
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Stefanie Höfler: Waldtage

    Freiluft-Lesung zwischen Rutsche und Schaukel (ab 5 Jahre)

    Wetterbedingt muss die Veranstaltung leider entfallen.

    Waldwoche in der Kindergarten-Igel-Gruppe: Jeden Tag stapfen die Kinder in den Wald, dort gibt es so viel zu entdecken! Gekribbel, Gekrabbel und dieses komische Knacksen? Sind das wilde Tiere? Wildschweine, Einhörner, Wölfe und so? „Waldtage!“ (Beltz & Gelberg, 2020) ist eine waldgrün-duftende Geschichte von großartigen kleinen Kindern, die sich erst vorsichtig, dann immer sicherer den Wald erobern.

    Die preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautorin Stefanie Höfler macht eine Freileser-Tour über die Stühlinger Spielplätze und lädt ein zu kleinen Leseinseln im Grünen. Viel Spaß beim letzten Streich unserer sommerlichen Veranstaltungsreihe rund um den Lese-Kiosk Freileser!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 10.09.2022, 15–17 Uhr
    Ort: Spielplätze im Stühlinger, Friedhofsstraße/Kreuzstraße/Kirchplatz
    Eintritt frei

  • So
    09.10.22
    11:00
    Außer Haus
    Comiclesung
    < >

    Mawil: Comiclesung und Live-Zeichnen

    Auftakt des Lirum Larum Lesefests (ab 4 Jahre)

    Rosa und hellblau, Krönchen und Bauarbeiterhelme, Einhörner und Bagger – alles alte Hüte. Aber heute wird diese Welt auf den Kopf gestellt: Die Prinzessinnen pfeifen auf die Hofetikette und pesen auf der Suche nach Abenteuern durch die Provinz, während Bauarbeiter Boris nach dem Baggern erstmal mit seinen Kumpels bummeln geht.

    Die verschmitzten Kinderbuchparodien „Mauer, Leiter, Bauarbeiter“ und „Power-Prinzessinnen-Patrouille“ (Reprodukt, 2021) ziehen mit einer unnachahmlichen Mischung aus Humor, Fabulierfreude und wildem Strich Klischees durch den Kakao. Endlich zeichnet der preisgekrönte Berliner Comiczeichner Mawil auch aus seinem Familienleben heraus und begeistert damit Kinder und Eltern.

    Ein Riesenspaß für Einhorn-Fans und Bauarbeiter- Freund*innen – und vorlesende Bagger- und Glitzerstaub-Allergiker*innen gleichermaßen!

    Zeichnung: © Mawil

    Kooperationspartner: Haus der Jugend

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 09.10.2022, 11 Uhr
    Ort: Haus der Jugend, Uhlandstraße 2
    Eintritt frei

  • So
    09.10.22
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišić in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November. Eintrittskarten und weitere Infos finden sich hier.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes.

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    10.11.22
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Saša Stanišić: Meine Damen und Herren, ich brauche einen Freiwilligen

    Eröffnungslesung des 36. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

    Nicht von ungefähr schwebt die Einladung eines Zauberkünstlers über der diesjährigen Eröffnung: Saša Stanišić kennt sich aus mit Magiern, liebenswürdigen Heuchlern und Betrügern, mit Drachen, Drahtseilakten und Doppelbödigkeiten aller Manier. Er ist einer, „der lügt wie gedruckt, weil er fabelnd denken kann“, wie Literaturkritiker Denis Scheck ihm begeistert bescheinigt. Einer, der weiß, wie man dem Zufälligen unserer Lebensläufe mit Fiktion, mit Erfindergeist beikommt. „Herkunft“ (Luchterhand, 2019), ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, ist ein Roman über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und alles, was danach kommt.

    Saša Stanišić kam 1978 in Višegrad, damals Bosnien-Herzegowina, zur Welt, floh 1992 aus dem Bürgerkrieg nach Deutschland, studierte in Heidelberg und am Leipziger Literaturinstitut. 2006 erschien sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gefolgt von „Vor dem Fest“ (2014) über die letzten nicht globalisierten Deutschen in der Uckermark und dem Erzählband „Fallensteller“ (2016), allesamt preisgekrönt. „Niemals aufhören, Geschichten zu erzählen“, sagt Saša Stanišić. Zuletzt veröffentlichte er zwei Kinderbücher. Was als nächstes kommt, verrät er im Gespräch mit der Moderatorin und aktuellen Juryvorsitzenden des Ingeborg-Bachmann-Preises Insa Wilke.

    Begrüßung: Ulrich von Kirchbach, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg

    Foto: © Katja Sämann

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 10.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 15/10 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    11.11.22
    16:30
    Junges Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Saša Stanišić und Uljana Wolf: Uno, dos, Taxi!

    Wilder Freitag mit magischen Verwandlungen und einer Buchpremiere (ab 5 Jahre)

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum? Mit seinem ersten Kinderbuch „Hey, hey, hey, Taxi!“ (mairisch Verlag, 2021) stiftet Saša Stanišić eindrucksvoll zum Geschichtenerfinden an: 286 Taxi-Texte von kleinen Freiburger Autor*innen flatterten bei einem groß angelegten Literaturhaus-Schreibwettbewerb im Sommer 2021 ins Haus. Dazu neun weitere Erzählungen von renommierten Autor*innen, die wir exklusiv zu literarischen Taxi-Touren eingeladen hatten. Und eine Extrarunde von Saša mit seinem Sohn Nikolai.

    24 der Geschichten wurden zu „Gute Nacht Taxi“-Filmclips für unseren digitalen Adventskalender 2021. Sämtliche Einsendungen waren 2022 im Rahmen zweier Ausstellungen zum Liegen, Lesen und Lauschen im Literaturhaus zu entdecken. Zum Abschluss des Projekts präsentieren wir nun ein großformatiges Vorlese-Mitmach-Buch – von Kindern für Kinder. Entstanden in Workshops des Berliner Buchgestalters und Literaturhaus-Grafikers Andreas Töpfer mit neun Freiburger Schulklassen. „Hier dürfen alle hampeln, / weil in dieses Taxi passen Faxen rein“, dichtet Uljana Wolf, die heute gemeinsam mit Saša Stanišić ins Taxi steigt und zur Buchpremiere ins Literaturhaus düst.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 11.11.2022, 16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

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  • Fr
    11.11.22
    20:30
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Stefan Heym: Vom Aufstoßen der Fenster

    Lesekonzert mit Robert Stadlober und Daniel Moheit

    „Ich aber ging über die Grenze“, schrieb der junge Helmut Flieg im Frühjahr 1933, kurz nachdem er genau das getan hatte. Kurz bevor er sich den Namen gab, unter dem er weltberühmt werden sollte: Stefan Heym. Über die Grenze gegangen, nach Prag, war er wegen eines Gedichts. Eines von über 300, die er bis in den Sommer 1936 schrieb.

    Anfang 2020 fanden sich Klara Deutschmann, Daniel Moheit und Robert Stadlober ebenfalls an einer Grenze wieder, im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Ungarn und Österreich. Und dort legten sich plötzlich Melodien über diese beinahe ein Jahrhundert alten Texte, und es entstanden Lieder, die über all die Jahre und Grenzen hinweg in unser Heute hinein sprechen. Lieder von Liebe und Tod, von den Vergessenen und den Verschwiegenen, von der Trauer und dem freudigen Überschwang der Geschichte. Von Deutschland und vom Antifaschismus. Von der Hoffnung der Zukunft und der Zukunft der Hoffnung. Im Sinne Stefan Heyms: „Vom Aufstoßen der Fenster“ (Argon Hörbuch, 2021).

    Mit dem Schauspieler und Musiker Robert Stadlober finden seine Texte eine neue, eine unverkennbare Stimme. Zwischen Singen und Sprechen, zornigem Aufbegehren und stillem Zagen bricht sich ein steter, lebensbejahender Jubel seine Bahn – getragen von Daniel Moheits Akkordeon und Stadlobers Gitarrenakkorden.

    Foto: © Melanie Willmann

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 11.11.2022, 20:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

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  • Sa
    12.11.22
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Anna Kim / Uljana Wolf / Andreas Stichmann

    36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

    Anna Kim: Geschichte eines Kindes
    Moderation: Thomas Geiger

    1953, Green Bay, Wisconsin. Die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttman bringt ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie es zur Adoption frei. Anders als von der Mutter angegeben, scheint es jedoch nicht „weiß“ zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, „indianisch“, „polnisch“ oder „negrid“ – ein Skandal in der homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will … In ihrer erschütternden „Geschichte eines Kindes“ (Suhrkamp, 2022) erzählt Anna Kim auch von der halbkoreanischen Österreicherin Franziska, die genau 60 Jahre später in das Städtchen kommt, ihre eigenen Erfahrungen mit Fremdzuschreibungen gemacht hat und nun der Geschichte des einzigen Schwarzen in Green Bay nachgeht.

    Für ihren 2008 erschienenen Roman „Die gefrorene Zeit“ erhielt Anna Kim u.a. den European Union Prize for Literature; 2018 veröffentlichte die im südkoreanischen Daejeon geborene und seit 1979 in Wien lebende Autorin die Spionagegeschichte „Die große Heimkehr“. Mit „Geschichte eines Kindes“ ist sie nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022.

    Uljana Wolf: Etymologischer Gossip. Essays und Reden
    Moderation: Annette Pehnt

    Uljana Wolf gilt als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Dichtung – den Preis der diesjährigen Leipziger Buchmesse hat sie jedoch in der Kategorie Sachbuch gewonnen. Ihr Band mit Essays und Reden enthalte sowohl hinreißende Gedichte als auch brillante Übertragungen aus anderen Sprachen, so Laudator Andreas Platthaus, insofern hätte er auch in der Belletristik und der Übersetzung nominiert werden können. Als intellektuelle Autobiografie führe dieses vor Esprit funkelnde Buch aber vor allem in die Fragen von Ethik und Poetik der Übersetzung ein – und sensibilisiere für deren gesellschaftspolitische Relevanz.

    Ob Prosagedicht, Übersetzung, translinguales Schreiben – Uljana Wolfs Augenmerk gilt dem schmugglerischen Sprachhandeln, den hybriden Formen, dem „Grundrecht“, „jenes und zugleich ein anderes zu sein“. Davon bleibt auch die Form des Essays nicht unberührt, wird „Guessay“, „Translabor“, Versuchsanordnung eines poetischen Denkens, das immerwährendes Gespräch ist – unter anderem mit Ilse Aichinger, Peter Huchel, Gertrude Stein, Elisabeth Barrett Browning und Theresa Hak Kyung Cha –, eine Form, die zum Weitersprechen, Fabulieren und Gossipen einlädt. Erschienen ist „Etymologischer Gossip“ 2021 im Verlag kookbooks.

    Andreas Stichmann: Eine Liebe in Pjöngjang
    Moderation: Martin Bruch

    „Dichtung: Sich in etwas hineinversetzen, das den eigenen Rahmen sprengt. Dichtung: An einem Vulkan, auf eng beieinanderstehenden Holzstühlen zusammenkommen und im Anderen das Fremde gelten lassen, als das Unverständliche. Trotzdem dichten.“ So beginnt Claudia Aebischer – 50 Jahre alt und in Ostdeutschland sozialisiert – im Schlussteil dieses Romans einen Brief an Sunmi, der sie als Mitglied einer Delegation von Kulturschaffenden in Nordkorea begegnet. Sunmi ist Dolmetscherin und Germanistin, vor allem aber Agentin der Demokratischen Volksrepublik Korea und damit beauftragt, die feierliche Eröffnung und Einrichtung der Deutschen Bibliothek in Pjöngjang, die Anlass der Reise ist, zu begleiten.

    Nach seinem Erzählungsband „Jackie in Silber“ und den Romanen „Das große Leuchten“ und „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“ entwirft der vielfach ausgezeichnete Autor Andreas Stichmann in „Eine Liebe in Pjöngjang“ (Rowohlt, 2022) die unwahrscheinliche Geschichte einer Liebe zwischen zwei ungleichen Frauen, zwei Lebensaltern, zwei Kulturen. Ein Buch, das sich das Fremde anverwandelt wie jemand, der sich verliebt: schlagartig, voller Hingabe, geblendet vom Leuchten der eigenen Projektionen. Ein Abenteuer in packender, eleganter Sprache, erzählt mit großer Finesse.

    Foto: Anna Kim © Werner Geiger

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 12.11.2022, 10–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro (für alle drei Lesungen)

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  • Sa
    12.11.22
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Sharon Dodua Otoo / Volha Hapeyeva / Emine Sevgi Özdamar

    36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

    Sharon Dodua Otoo: Herr Gröttrup setzt sich hin
    Moderation: Annette Pehnt

    Mit ihrer ersten auf Deutsch geschriebenen Erzählung „Herr Gröttrup setzt sich hin“ gewann Sharon Dodua Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Vier Jahre später hielt sie dort selbst die Eröffnungsrede „Dürfen Schwarze Blumen Malen?“. Ihre Mischung aus Polemik und Humor, Gesellschaftskritik und Empathie sorgte wieder für Furore. Der diesen Herbst bei S. Fischer veröffentlichte Band versammelt nun beide Texte, ergänzt um einen bisher unveröffentlichten, einer imaginären Reise mit den Eltern nach Klagenfurt.

    Sharon Dodua Otoo ist die charismatische Sprecherin einer neuen Generation – schwarz, selbstbewusst, feministisch – und lebt als Schriftstellerin, politische Aktivistin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ (edition assemblage) in Berlin. Ihr Debütroman „Adas Raum“ war ein großer Erfolg. Er folgt Adas Geschichte(n): Durch die Jahrhunderte und von Westafrika über Großbritannien bis nach Deutschland verwebt die Autorin Perspektiven und Erfahrungen zu einem neuartigen Zugang zu Weltgeschichte, Erinnerung und Trauma. Als weiteres Buch bringt Sharon Dodua Otoo in diesem Jahr „Gesammeltes Schweigen“ (Edition Zweifel) heraus, eine Textsammlung als imaginäres Gespräch mit Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll.

    Volha Hapeyeva: Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils
    Moderation: Hanna Hovtvian

    „meine hände gestützt auf einen baum / darauf liegt ein anderer weißer baum / in dem ich mit dem dritten / schreibe / tisch notizbuch stift / um mich herum: gedächtnis eines ganzen waldes / in mir: gedächtnis des holzfällers“ – So hebt ein Gedicht aus Volha Hapeyevas Band „Mutantengarten“ (2020) an, das auch von jenem Baum in Großmutters Garten erzählt, den man fällte, als er keine Früchte mehr trug. Was passiert, wenn man Schönheit an Nutzen misst, fragt ihr aktueller Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ (Verbrecher Verlag, 2022), ausgezeichnet mit dem Wortmeldungen-Literaturpreis 2022. In ihrem herausragenden Text setze Hapeyeva „despotischen Machtstrukturen ein poetisches, nomadisches Denken entgegen“, so die Jury. Sie reflektiere die Sprache als Instrument der Macht, aber zugleich die Macht der Poesie als Ort des Widerstands, als mögliche Heimat im Exil.

    Die 1982 in Minsk geborene Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin Volha Hapeyeva hat für ihr Werk zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Sie zählt zu den bekanntesten und meistübersetzten Autor*innen ihres Landes. Im Herbst 2020 kam sie für ein Stipendium an die Villa Waldberta am Starnberger See. Aufgrund der Repression gegen Oppositionelle kehrte sie seither nicht nach Belarus zurück.

    Emine Sevgi Özdamar: Ein von Schatten begrenzter Raum
    Moderation: Thomas Geiger

    Am 5. November 2022 wird der diesjährige Georg-Büchner-Preis an eine Autorin verliehen, „der die deutsche Sprache und Literatur neue Horizonte, Themen und einen hochpoetischen Sound verdankt“. Wozu wir eine Woche später, beim Freiburger Literaturgespräch, sehr herzlich gratulieren! Emine Sevgi Özdamar, geboren 1946 in Malatya/Türkei, ist Schriftstellerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin. 1991 gelang ihr mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis der literarische Durchbruch; sie las aus ihrem Debüt „Das Leben ist eine Karawanserei, hat zwei Türen, aus einer kam ich rein, aus der anderen ging ich raus“ (1992). Es folgten „Die Brücke vom Goldenen Horn“ (1998) und 2003 als Abschluss ihrer Romantrilogie „Seltsame Sterne starren zur Erde“.

    Nach einer Publikationspause erschien 2021 ihr Opus magnum „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp): Vom Osmanischen Reich über die Berliner und Pariser Theaterszene der 1970er Jahre spannt Emine Sevgi Özdamar auf 800 Seiten einen großen Bogen in die Gegenwart, erzählt von Grenzüberschreitungen, von Aufbruch und Exil. Angelehnt an ihre eigene Biografie öffnet sich ein vielstimmiges Panorama des 20. Jahrhunderts: „Ein Theaterroman. Ein Künstlerinnenroman. Ein Salon, in dem die Toten herumspazieren und reden. Eine Geschichte von Freundschaften. Eine Gedichtsammlung. Eine Erkundung Europas. Ein Spiegel der Weltpolitik.“ (NZZ)

    Foto: Sharon Dodua Otoo © Ralf Steinberger

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 12.11.2022, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro (für alle drei Lesungen)

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  • So
    13.11.22
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Die Vermessung eines poetischen Kontinents

    900 Jahre spanischsprachige Lyrik mit Jaime Luis Huenún, Martin von Koppenfels, Susanne Lange und José F. A. Oliver

    Zehn Jahre hat ein ganzes Team an Herausgeber*innen und Übersetzer*innen an einem Mammutprojekt gearbeitet, das nun pünktlich zum Gastlandauftritt Spaniens bei der Frankfurter Buchmesse vorliegt: Ihre vierbändige Anthologie (C.H. Beck, 2022) mit über 800 Gedichten leistet Pionierarbeit. Die zweisprachige Edition präsentiert in größtenteils neuen Übertragungen 200 Autor*innen aus 20 Ländern. Eine Einladung zur Reise von den Anfängen im mittelalterlichen Al-Andalus bis in die Gegenwart und quer durch die gesamte transatlantische Sprachwelt, die Spanien mit Hispanoamerika verbindet.

    Der Komparatist Martin von Koppenfels und die Übersetzerin Susanne Lange führen durch dieses Gemeinschaftswerk von Literaturwissenschaft und Übersetzungskunst. Aus Chile reist der Dichter Jaime Luis Huenún an, der in seinen Werken das Scheitern der Revolutionen auf seinem Kontinent sowie das Schicksal der indigenen Mapuche thematisiert. Die von vielfältigen kulturellen Einflüssen geprägten Sprach- und Bildwelten Lateinamerikas sind im deutschen Sprachraum noch immer wenig bekannt. Das Podium komplettiert der Hausacher Lyriker, Literaturvermittler und Übersetzer José F. A. Oliver. Alle vier sprechen über die Geschichte der spanischsprachigen Lyrik und lesen ihre liebsten Gedichte aus beinahe 1000 Jahren.

    Foto: Jaime Luis Huenún © Álvaro de la Fuente

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 13.11.2022, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

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  • Do
    01.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Daniela Dröscher und Martin Kordić

    Auftakt der Reihe Herkunft

    Nach „Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“ schreibt Daniela Dröscher in „Lügen über meine Mutter“ (Kiepenheuer & Witsch, 2022) über eine Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre, die beherrscht wird von der fixen Idee des Vaters, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt. Ein Buch über subtile Gewalt, Verantwortung, Fürsorge – und eine Frau, die für Selbstbestimmung kämpft.

    „Jahre mit Martha“ (S. Fischer, 2022), der zweite Roman von Martin Kordić;, erzählt von Željko, genannt Jimmy, der mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen lebt. Er ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Eine Professorin in Heidelberg, bei der seine Mutter putzt. Mit Marthas Liebe wächst Željkos Welt. Doch was ist das für eine Welt, die er da betritt, und wen lässt er dafür zurück? Über Geschichten von Familie und Aufstieg sprechen die beiden Gäste mit dem Kölner Lektor Jan Valk.

    Fotos: Daniela Dröscher © Carolin Saage, Martin Kordić © Peter Hassiepen

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

    Kooperationspartner: Deutsches Seminar der Universität Freiburg, Georg Brandes-Gesellschaft e. V.

    Datum: 01.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

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  • Fr
    02.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Christian Baron: Schön ist die Nacht

    Auftakt der Reihe Herkunft

    Unter dem Titel „Herkunft“ initiiert das Literaturhaus eine „Reihe zu feinen Unterschieden“, die Fragen nach Klasse, Distinktion und Migration stellt. Ausgehend von neuesten Erzähltexten weitet sich im Jahr 2023 ein Gesprächsraum in verschiedene Freiburger Stadtteile. Am zweiten Tag unseres Schwerpunkts stellt der Autor Christian Baron seinen Roman „Schön ist die Nacht“ (Classen, 2022) vor, der eine ganze soziale Schicht im Westdeutschland der 1970er Jahre porträtiert. Zwischen Spekulantenträumen und Baustellenwirklichkeit kämpfen Protagonisten wie Willy und Horst um ihren Anteil am Wohlstand. Müssen wir sie uns als glückliche Menschen vorstellen?

    Christian Barons Debüt „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt die Geschichte seiner Kindheit in prekären Verhältnissen, wurde mehrfach ausgezeichnet und avancierte zum Bestseller. 2021 erschien die mit Maria Barankow herausgegebene Anthologie „Klasse und Kampf“. Mit dem Autor ins Gespräch tritt der Freiburger Literaturwissenschaftler Dominik Zink.

    Foto: © Hans Scherhaufer

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg und durch die Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

    Kooperationspartner: Deutsches Seminar der Universität Freiburg, Georg Brandes-Gesellschaft e. V.

    Datum: 02.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Di
    13.12.22
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Weinachtsedition

    Offene Druckwerkstatt mit Papercut

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Dieses Mal werfen wir Vorlagen und Stifte über Bord und gestalten mit Papercut. Eine weihnachtliche Werkstatt mit Schere, Kleber und Papier: Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V.

    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 13.12.2022, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

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      September 2022

    • Sa
      10
      15:00

      Stefanie Höfler: Waldtage

      Freiluft-Lesung zwischen Rutsche und Schaukel (ab 5 Jahre)

      Außer Haus
      Freileser
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      Oktober 2022

    • So
      09
      11:00

      Mawil: Comiclesung und Live-Zeichnen

      Auftakt des Lirum Larum Lesefests (ab 4 Jahre)

      Außer Haus
      Comiclesung
    • So
      09
      14:00

      Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

      Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

      Junges Literaturhaus
      Ausstellung
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      November 2022

    • Do
      10
      19:30

      Saša Stanišić: Meine Damen und Herren, ich brauche einen Freiwilligen

      Eröffnungslesung des 36. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

      Außer Haus
      Literaturgespräch
    • Fr
      11
      16:30

      Saša Stanišić und Uljana Wolf: Uno, dos, Taxi!

      Wilder Freitag mit magischen Verwandlungen und einer Buchpremiere (ab 5 Jahre)

      Junges Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Fr
      11
      20:30

      Stefan Heym: Vom Aufstoßen der Fenster

      Lesekonzert mit Robert Stadlober und Daniel Moheit

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Sa
      12
      10:00

      Anna Kim / Uljana Wolf / Andreas Stichmann

      36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Sa
      12
      15:00

      Sharon Dodua Otoo / Volha Hapeyeva / Emine Sevgi Özdamar

      36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • So
      13
      11:00

      Die Vermessung eines poetischen Kontinents

      900 Jahre spanischsprachige Lyrik mit Jaime Luis Huenún, Martin von Koppenfels, Susanne Lange und José F. A. Oliver

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
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      Dezember 2022

    • Do
      01
      19:30

      Daniela Dröscher und Martin Kordić

      Auftakt der Reihe Herkunft

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Fr
      02
      19:30

      Christian Baron: Schön ist die Nacht

      Auftakt der Reihe Herkunft

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Di
      13
      17:00

      Riso Club: Weinachtsedition

      Offene Druckwerkstatt mit Papercut

      Literaturhaus
      Druckwerkstatt