• Do
    10.03.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung
    < >

    Nicole Seifert und Anna Bers: Frauenliteratur, Frauen | Lyrik

    Lesung und Gespräch

    Angefangen bei der Schullektüre zeigt Nicole Seifert mit „Frauenliteratur“ (KiWi, 2021), wie Strukturen an den Schaltstellen von Universitäten, Verlagshäusern und Redaktionen weibliches Schreiben lange Zeit abgewertet und verdrängt haben. Wie man Mechanismen von Kanonisierung und Wertung wirksam und ungemein lesenswert unterläuft, führt Anna Bers vor: „Frauen | Lyrik“ (Reclam, 2020) ist eine Anthologie als Debattenbuch. Mehr als 500 Gedichte lassen weibliche Dichtung in all ihrer Vielfalt schillern. Ins Gespräch kommen beide mit der Lyrikerin Carolin Callies.

    Foto: © Marc Doradzillo

    In Kooperation mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Datum: 10.03.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Der Zutritt erfolgt nach dem 3G-Modell (geimpft / genesen / getestet). Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Detaillierte Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    07.04.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Nino Haratischwili: Das mangelnde Licht

    Lesung und Gespräch mit Viola Hasselberg

    Die Veranstaltung ist ausverkauft. Nutzen Sie unseren kostenfreien Livestream!

    Nach ihrem internationalen Bestseller „Das achte Leben. Für Brilka“ und dem Roman „Die Katze und der General“ legt mit Nino Haratischwili eine der bekanntesten Stimmen der georgischen Literatur ihr nächstes großes Werk vor: „Das mangelnde Licht“ (FVA, 2022) führt nach Tbilissi, Ende der 1980er Jahre. Vier junge Frauen erleben die Gespaltenheit einer neuen Demokratie, Straßenschlachten, die erste Liebe und eine Freundschaft, die auf tragische Weise zerbricht. Jahre später treffen drei von ihnen in Brüssel bei einer Retrospektive mit Fotografien ihrer verstorbenen Freundin erneut aufeinander. Sie blicken durch die Bilder hindurch auf ihre Geschichte zurück, die eng und untrennbar mit der Geschichte Georgiens verwoben ist.

    Nur einen Tag nach Erscheinen des Romans brachte ihn das Thalia Theater Hamburg auf die Bühne. Im Freiburger Stadttheater war zuletzt Haratischwilis Drama „Zorn“ zu sehen, mit Viola Hasselberg als Dramaturgin. Heute führt die stellvertretende Intendantin der Münchner Kammerspiele durch den Abend.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Künstlertribüne Freiburg, Katholische Akademie Freiburg

    Mehr zur Initiative #artistsinshelter, erstunterzeichnet von Nino Haratischwili, Juri Andruchowytsch und Jan Wagner

    Datum: 07.04.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Fr
    08.04.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Poedu: Hokus pokus Zottelrock, Schlangenzunge, Lollipop

    Wilder Freitag mit Poesie von Kindern für Kinder (ab 5 Jahren)

    „In unserer Werkstatt darf jede und jeder mitmachen: ich, er, sie und du. Wir machen PoeDU.“ Ob Lügengedicht, Zauberspruch oder deine eigene Fantasiesprache – schon bist du auf Du und Du mit der Poesie. Also mit PoeDU.

    In der großen Stille des ersten Lockdowns, im Frühjahr 2020, ist die virtuelle Gedichtewerkstatt „Poedu“ für Kinder entstanden. Seitdem wird an jedem Freitag eine Poesieaufgabe in alle Welt versandt, ausgedacht von namhaften Dichter*innen. Aus den postwendend zurückgeschickten Kindergedichten ist inzwischen ein Buch entstanden (Elif Verlag, 2021). Und das Poedu reist durchs Land, stiftet Kinder zum Dichten an. Auch in Freiburg: Was eine Schulklasse vormittags dichtet, erklimmt am Nachmittag die Literaturhaus-Bühne. Eine poedufantastische Idee!

    Foto: © Burkhardt

    Vormittags zu Gast: Freiburger Grundschulkinder

    Datum: 08.04.2022, 15–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Fr
    08.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    26.04.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Esther Kinsky: Rombo

    Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel

    „Ein Erdbeben ist doch, als bewegte sich etwas Gewaltiges im Traum. Oder als wäre einem Riesen nicht wohl im Schlaf. Und das Erwachen ist eine neue Ordnung der Dinge in der Welt.“ In „Rombo“ (Suhrkamp, 2022) spürt Esther Kinsky den beiden großen Erschütterungen nach, die 1976 das italienische Friaul heimsuchten. Benannt nach dem dunklen Grollen aus dem Erdinneren vor dem Beben, entwirft der Roman eine Topographie der Erinnerung an die Katastrophe: Sieben Bewohner*innen eines Bergdorfs berichten von den Spuren in ihrem Leben, suchen eine Sprache für die Erfahrung der plötzlich zersprengten Existenz. Begriffe und Landschaft geraten ins Rutschen, wenn Erinnerungsfragmente aneinanderstoßen wie Steinplatten. Die Zwischenräume füllt Esther Kinsky mit faszinierenden Beschreibungen der geologischen Verschiebungen und Überlagerungen, die sich in Flora und Fauna einschreiben. Darüber, was Sprache, was Literatur vermag, um Erinnerung greifbar zu machen, spricht die vielfach ausgezeichnete Autorin mit Katharina Knüppel (Literaturhaus).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 26.04.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    28.04.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Fatma Aydemir: Dschinns

    Lesung und Gespräch mit Frederik Skorzinski

    „Migration ist immer ein Versprechen auf ein besseres Leben“, schreibt Fatma Aydemir in der von ihr herausgegebenen Anthologie „Eure Heimat ist unser Albtraum“, auf die mit „Dschinns“ (Hanser, 2022) nun der nächste Roman folgt. Nach fast dreißig Jahren Überstunden und Extraschichten in Deutschland nähert Hüseyin sich endlich seinem besseren Leben: in einer eigenen Wohnung in Istanbul. Doch eine Woche vor der Frührente stirbt er an einem Herzinfarkt. Seine Frau und seine vier Kinder reisen aus Deutschland zur Beerdigung an, mit Wunden, Zorn und Geheimnissen im Gepäck. Voller Wucht und Intensität erzählt Fatma Aydemir aus sechs Perspektiven von einer zwischen zwei Welten gefangenen Familie.

    Nach ihrem vielfach ausgezeichneten Debüt „Ellbogen“ liefert die Autorin und taz-Redakteurin mit „Dschinns“ einen großen Familienroman – „ein Wunderwerk an Präzision und Einfühlung“ (SZ). Über Identität, Machtgefälle und Wertesysteme spricht sie mit Frederik Skorzinski (Literaturhaus).

    Foto: © Sibylle Fendt

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz, Radio Dreyeckland, Feministische Geschichtswerkstatt e.V.

    Datum: 28.04.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

    Ausverkauft

  • Do
    28.04.22
    19:30
    Literaturhaus-Büro
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „… nicht der Stift erinnert sich, sondern die Tinte, die wüst ist, aber nicht leer, die dann trocken wird wie ein beim Schlafen geöffneter Mund, und sie kratzt bloß über das Papier wie ein Messer über Stein, wundenbeschrifteter Loseblattblock.“
    – Joshua Cohen: „Witz“ (Schöffling, 2022)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Philipp Brotz, Antigone Kiefner und Ralf Kiefer, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 28.04.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg Büro, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    29.04.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    03.05.22
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Yeah, Yeah, Yeah

    Offene Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Geübte Gestalter*innen unterstützen beim Erstellen von Vorlagen und beim Drucken. Welcome to the club!

    Grafik: © Ludmilla Bartscht

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V.
    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 03.05.2022, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Di
    03.05.22
    20:30
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Karl-Heinz Ott: Verfluchte Neuzeit

    Nachholtermin: Freiburger Andruck

    Querdenker stürmen den Reichstag. Ein Schamane triumphiert im Kapitol. Als „Eine Geschichte des reaktionären Denkens“ (Hanser, 2022) führt Karl-Heinz Otts jüngster Essay direkt in unsere Gegenwart, nach Polen, Ungarn, in die USA, auf Corona-Spaziergänge. Der in Wittnau lebende Schriftsteller legt die geistigen Fundamente antidemokratischer Bewegungen frei. Sein Blick auf die lange Tradition der Rebellion gegen die Aufklärung zeigt: Die Vernunft kann nur die Oberhand behalten, wenn sie ihre Gegner kennt. Moderation: Thomas Steiner (Badische Zeitung).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 03.05.2022, 20:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer-Foyer, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9/6 Euro,
    VVK: Theater Freiburg, Tel. 0761 201 28 53

  • Do
    05.05.22
    19:00
    Junges Literaturhaus
    Große Pause
    < >

    Olaolu Fajembola und Tebogo Nimindé-Dundadengar: Mit Kindern über Rassismus Sprechen

    Große Pause für Pädagog*innen, Eltern, Multiplikator*innen

    „Gib mir mal die Hautfarbe“ (Beltz, 2021) setzt bei der angeborenen Neugierde und dem ausgeprägten Gerechtigkeitssinn von Kindern an und macht klar: Menschen sind zwar nicht alle gleich, aber gleichwertig. Offen, persönlich und engagiert zeigen die Autorinnen mit diesem Ratgeber-Buch, wie sehr Kinder und Erwachsene von einer diversitätssensiblen und rassismuskritischen Erziehung profitieren. Sie stärkt den Zusammenhalt, fördert Kreativität und lässt Kinder unerschrockener und offener ins Leben gehen.

    Die Kulturwissenschaftlerin Olaolu Fajembola und die Psychologin Tebogo Nimindé-Dundadengar bieten in ihrem Online-Shop Tebalou Spielwaren für Kinder in einer diversen Gesellschaft an. 2019 wurden die beiden mit dem Kreativpiloten-Preis der Bundesregierung ausgezeichnet.

    Die „Große Pause“, unser offener Austausch mit Impulsen aus der Praxis, richtet sich an alle, die sich für Literatur und ihre Vermittlung begeistern.

    Foto: © Jennifer Rohrbacher

    Mitveranstalter: Volkshochschule Freiburg, Buchhandlung jos fritz
    Gefördert vom Amt für Schule und Bildung Freiburg

    Anmeldung: guede@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 05.05.2022, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    06.05.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    VERSCHOBEN: Laura D’Arcangelo: Herr Bert und Alfonso Jagen einen Dieb

    Wilder Freitag mit Verfolgungsjagd (ab 5 Jahre)

    Die Lesung muss krankheitsbedingt leider verschoben werden: Der Ersatztermin findet sich in Kürze an dieser Stelle.

    Herr Bert ist so klein wie die Kleinstadt, in der er mit seinem Hund Alfonso lebt. Ständig werden sie übersehen. Für einen Detektiv ist Unsichtbarkeit allerdings nicht das Schlechteste! Als ein Dieb die kleine Stadt unsicher macht, fällt der Verdacht auf die beiden. Nun gilt es: den richtigen Dieb finden, bevor sie selbst verhaftet werden. Eine Geschichte mit wilder Verfolgungsjagd und ziemlich viel Knoblauchwurst – ein vergnügtes, buntkariertes Bilderbuch (Atlantis, 2021), ausgezeichnet mit dem Serafina-Preis für Illustration.

    Nach der Lesung hat die Schweizer Illustratorin und Bilderbuchautorin Laura D’Arcangelo für alle Spürnasen noch eine Extra-Überraschung dabei. Aber pssst!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Freiburger Bündnis für Familie
    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 06.05.2022, 15–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

  • So
    08.05.22
    11:30
    Literaturhaus
    Gastveranstaltung
    < >

    Rosemarie Bronikowski: Das Leben hat’s in sich

    Gastveranstaltung: Filmpremiere

    Das Leben hat’s in sich
    es hat seine Festlichkeiten
    auch seine Traurigkeiten
    aber meistens fließt’s nur dahin

    Der Film „Das Leben hat’s in sich“ ist eine Hommage an die Lyrikerin Rosemarie Bronikowski, die am 2. Mai vor 100 Jahren geboren wurde. Von 1971 bis 2016 hat sie in Ebringen gelebt und die Literaturszene in Freiburg mitgeprägt. Der Film erzählt in 60 Minuten von ihrem Leben und Wirken in 15 Bildern. Bislang unbekanntes Bildmaterial und seltene Tonmitschnitte zeugen von ihrer literarischen Entwicklung, aber auch von ihrer bewegten Biografie in der Kriegs- und Nachkriegszeit.

    Drehbuch: Sia Bronikowski
    Film: Dietrich von Oppeln
    Einführung: Eva-Maria Berg

    Der Trescher Verlag, bei dem die meisten ihrer Lyrikbände publiziert wurden, lädt im Anschluss zu einem Sektempfang. Um Anmeldung wird gebeten: event@trescher-verlag.de.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Veranstalter: Trescher Verlag
    Datum: 08.05.2022, 11:30 Uhr (Einlass: 11 Uhr)
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    10.05.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Zwischen/miete: Lea Draeger

    Junge Literatur in WGs

    „Das Lachen meiner Mutter war schön und frei. Es war leer und hässlich. Ich liebte es. Ich hasste es. Es endete im Totengrinsen meiner Großmutter.“ Wie ein Mosaik setzt sich die Geschichte einer Familie über drei Generationen hinweg zusammen. Voller Grausamkeit und Zartheit erzählt die 13-jährige Enkelin in Lea Draegers Debüt „Wenn ich euch verraten könnte“ (hanserblau, 2022) vom Leben ihrer Urgroßmutter, Großmutter und Mutter. Es ist eine Geschichte der Verletzung und Sprachlosigkeit. Eine Geschichte über patriarchale Strukturen und generationsübergreifende Traumata.

    Lea Draeger ist Schauspielerin, Autorin und bildende Künstlerin. Sie studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig und spielt seit 2015 im Ensemble des Berliner Maxim Gorki Theater. Über ihren ersten Roman spricht sie in unserer Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 10.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: josfritzcafé, Wilhelmstraße 15/1
    Eintritt: 5 Euro

  • Mi
    11.05.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Lukas Rietzschel: Raumfahrer

    Lesung und Gespräch mit Anna Lux

    „Mutter, Vater. Für Jan waren sie Raumfahrer. Schwebten in einer Zwischenwelt, ihrem Ausgangspunkt entrissen.“ Auch Jan selbst führen erst die Begegnung mit einem verrückten Alten und ein verschwundener Baselitz auf die Suche nach seinem biografischen Fundament: Er taucht ein in die Geschichte der Baselitz-Brüder und in die seiner Eltern.

    Nach dem Bestseller „Mit der Faust in die Welt schlagen“ verknüpft Lukas Rietzschel in seinem zweiten Roman „Raumfahrer“ (dtv, 2021) Erfahrungen ostdeutscher Nachwendekinder mit denen der Nachkriegsgeneration vor dem nostalgiefreien Porträt eines verödenden sächsischen Landstrichs. In kurzen, prägnanten Sätzen geht es um große Träume und gewaltige Ideologien. Auch sie schweben zwischen den Welten. Zwischen Ost und West, Vergangenheit und Gegenwart. Über Kunst, Kontraste und das Erbe der DDR kommt der 1994 in Sachsen geborene Autor ins Gespräch mit der Freiburger Historikerin Anna Lux.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Historisches Seminar der Universität Freiburg

    Datum: 11.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    12.05.22
    12:00
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Die Stadt von Morgen / La ville á venir

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Wem gehört die Stadt? Welche Dynamiken bestimmen gegenwärtige Tendenzen – soziopolitisch, ökologisch, demografisch? Und wohin entwickelt sich die Stadt von morgen? Mit explizit europäischer Perspektive diskutieren die aus dem Jahr 2020 verschobenen Deutsch-Französischen Kulturgespräche kulturelle und gesellschaftliche Grundlagen urbaner Fragestellungen für das 21. Jahrhundert.

    Eröffnung in der Aula der Universität mit Bürgermeister für Stadtgestaltung in Bordeaux Bernard Blanc, Vorträge und Diskussionen im Literaturhaus mit Andreas Ruby, Fabienne Hoelzel, Katrin Lompscher, Marie-Hélène Bacqué, Tim Freytag, Dominik Neidlinger, Michael Gies, Bernard Blanc, Liz Rech, Gabu Heindl, Dominique Gauzin-Müller, Isabelle Regnier und anderen mehr. Begleitet durch eine Arte-Filmreihe im Kommunalen Kino, eine Exkursion durch Freiburg-Vauban, ein Podiumsgespräch zu neuen Stadtteilen in Freiburg und Strasbourg sowie eine Ausstellung von Justine Siret im Centre Culturel Français.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft ab Anfang April bei allen Veranstaltern erhältlich; weitere Informationen:
    www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 12.–14.05.2022
    Orte: Universität, Literaturhaus, Centre Culturel Français und Kommunales Kino Freiburg
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    13.05.22
    16:00
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Wem gehört die Stadt?

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Eine beeindruckende Vielfalt von Menschen mit verschiedenen Interessen, Wünschen und Erwartungen lebt im städtischen Raum. Stadtquartiere formen ein Mosaik, in dem gesellschaftliche Gruppen ungleichmäßig vertreten sind. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen und Konflikten darüber, wie und von wem bestimmte Standorte in der Stadt genutzt, bewahrt oder verändert werden sollen. So werden etwa Ansätze zur Schaffung bezahlbarer Wohn- und Lebensräume in der Stadt und zur Regulierung von Mobilität (Fahrverbote, City-Maut etc.) weltweit kontrovers diskutiert. Wie kann dieser Prozess des kontinuierlichen Aushandelns offen und fair gestaltet werden und eine gleichberechtigte Teilhabe für alle ermöglichen?

    Impulsvortrag
    Fabienne Hoelzel: Stadt und Politik: Die Rolle der Städtebauerin

    Podium
    Marie-Hélène Bacqué, Soziologin und Stadtplanerin, Université Paris Nanterre
    Fabienne Hoelzel, Architektin und Städteplanerin, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Gründungsdirektorin und Leiterin des Büros Fabulous Urban, Zürich
    Alain Jund, Stadtrat in Strasbourg, zuständig für die Entwicklung gemeinschaftlichen Wohnens, und Vize-Präsident der Eurométropole Strasbourg (angefragt)
    Katrin Lompscher, ehemalige Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin, und Mitglied des Vorstands der Hermann-Henselmann-Stiftung

    Moderation
    Hartmut Fünfgeld, Professur für Geographie des Globalen Wandels, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

    Foto: © Fabienne Hoelzel

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft und weitere Informationen: www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 13.05.2022, 16–18 Uhr
    Orte: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    13.05.22
    18:30
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Strasbourg Deux-Rives und Freiburg Dietenbach: Stadtteile von morgen?

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    In Strasbourg und in Freiburg werden neue Stadtteile realisiert. In Freiburg ist der neue Stadtteil Dietenbach nach einem Bürgerentscheid 2019 auf den Weg gebracht worden, in Strasbourg wird das Gebiet Deux-Rives, das die vier Quartiere Citadelle, Starlette, COOP und Rives & Port-du-Rhin umfasst, weiterentwickelt und neu gestaltet.

    Ausgangspunkt für ein offenes Gespräch mit dem Publikum ist eine kurze Vorstellung dieser beiden kommunalen Großbauprojekte durch die Podiumsteilnehmer*innen. Die vergleichende Perspektive soll dazu beitragen, in der Diskussion den Blick auf die jeweilige Planung und ihre Zukunftsfähigkeit zu schärfen.

    Podium
    Wolfgang Borgards, Architekturbüro K9, Freiburg, und Verfasser des städtebaulichen Rahmenplans Dietenbach
    Ingo Breuker, Stellvertretender Leiter der Projektgruppe Dietenbach, Stadt Freiburg
    Alice Frémeaux, Leiterin Stadtentwicklung der Société publique locale (SPL) Deux-Rives, Strasbourg
    Jean Werlen, Stadtrat in der Eurométropole Strasbourg und Präsident der SPL Deux-Rives

    Moderation
    Michael Gies, Freier Architekt, Freiburg
    Dominik Neidlinger, Architekt und Stadtplaner, ZNAA, Zeuner Neidlinger Architekten Architectes, Strasbourg/Berlin, und Dozent an der Ecole nationale supérieure d‘architecture de Strasbourg

    Foto: © privat

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft und weitere Informationen: www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 13.05.2022, 18:30–20 Uhr
    Orte: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    14.05.22
    10:00
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Alte Bauten, neues Leben?

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Städte wirken ganz unmittelbar durch ihre Architektur – die gebaute Substanz, in der wir wohnen, arbeiten und uns bewegen. Viele vorhandene Flächen, Bauten und Einrichtungen sind Zeugnisse einer früheren Zeit, haben aber einen Nutzungswandel erfahren: Die Telefonzelle wird zum öffentlichen Bücherschrank, aus alten Fabrikgebäuden werden Lofts, Bekleidungsgeschäfte schließen für immer. Die Entwicklung hin zu „smart cities“ ist ebenso wie die Begrünung urbaner Räume mit besonderen Herausforderungen verbunden.

    Wie können digitale und ökologische Transformationen gelingen? Wie sieht eine vorausschauende und verantwortungsvolle Planung aus, die es ermöglicht, die Stadt schrittweise an aktuelle Veränderungen anzupassen und dabei die Prinzipien einer nachhaltigen Stadtentwicklung zu verwirklichen?

    Podium
    Bernard Blanc, Gründer der Beratungsgesellschaft Nouveaux paradigmes und ehemaliger Generaldirektor der Wohnungsbaugesellschaft Aquitanis, Bordeaux
    Nicolas Husson, Bürgermeister von Lyon, zuständig für Biodiversität, Natur in der Stadt und Tierschutz
    Friederike Kluge, Architektin, Fachhochschule Nordwestschweiz, Muttenz, Gründerin Alma Maki Architektur, Basel
    Liz Rech, Regisseurin, Dramaturgin, Performerin und Aktivistin der Künstlerinitiative „Komm in die Gänge“, Gängeviertel Hamburg

    Moderation: Dominique Carré, Verleger, Editions Dominique Carré

    Foto: © Milly Vueti

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft und weitere Informationen: www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 14.05.2022, 10–12 Uhr
    Orte: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Sa
    14.05.22
    15:30
    Literaturhaus
    Kulturgespräche
    < >

    Wie sieht die Stadt von morgen aus?

    12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg

    Die Stadt dient seit jeher als Verkörperung oder Projektionsfläche visionärer Ideen: als Metapher, Symbol und manchmal auch als Schauplatz utopischer Gesellschaftsmodelle. Weniger abstrakt gefasst sind demgegenüber Leitbilder und Rahmenpläne für städtebauliche Entwicklungen. Ganz konkret werden urbane Räume aber letztlich durch Veränderungen und Innovationen geprägt, die durch unternehmerisches Handeln, zivilgesellschaftliches Engagement und kommunale Politik vorangetrieben werden. Dieses Forum geht der Frage nach, in welchem Verhältnis die Ideen, Pläne und Handlungen zur Gestaltung von Städten zu einander stehen. Wie kann es gelingen, die Städte von morgen so konzipieren, dass die dort lebenden Menschen mit künftigen Herausforderungen gut umgehen können?

    Podium (mit kurzen Eingangsstatements)
    Chantal Deckmyn, Architektin und Stadtplanerin, Verein Lire La Ville, Marseille
    Dominique Gauzin-Müller, Architektin, UNESCO-Honorarprofessorin und freie Publizistin, Stuttgart
    Gabu Heindl, Architektin, Stadtplanerin und Inhaberin des Büros GABU Heindl Architektur, Wien, Professorin für Städtebau, TH Nürnberg

    Moderation
    Isabelle Regnier, Journalistin im Ressort Architektur und Kulturerbe bei Le Monde

    Foto: © Danist Soh

    Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.

    Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.

    Programmheft und weitere Informationen: www.freiburg.de/korrespondenzen

    Datum: 14.05.2022, 15:30–17:30 Uhr
    Orte: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    18.05.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Dinçer Güçyeter: Mein Prinz, ich bin das Ghetto

    Peter-Huchel-Preis 2022: Lesung und Gespräch mit Evi Zemanek

    Expressionistische Sprachwucht trifft auf feinsinnige Ambivalenz, antike Chöre auf gefälschte Nike-Turnschuhe, der Niederrhein auf Anatolien: „Mein Prinz, ich bin das Ghetto“ (Elif Verlag, 2021) ist der vierte Gedichtband des Lyrikers, Verlegers und Theatermachers Dinçer Güçyeter, ausgezeichnet mit dem Peter-Huchel-Preis 2022 für die Radikalität und den Wortwitz, mit dem sich hier ein Dichter der Welt öffnet.

    „Vater, Mutter, wohin jetzt mit mir / wohin mit diesen Gedichten“ heißt es am Anfang des Bandes. Die Überschreibung von Familienbildern, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn, ist das poetische Verfahren dieser „wilden Archäologie der Herkunftswelt“ (Michael Braun). Nach der Verleihung des vom Land Baden-Württemberg und dem SWR gestifteten Peter-Huchel-Preises in Staufen stellt Dinçer Güçyeter im Gespräch mit Jury-Mitglied, Literatur und Medienwissenschaftlerin Evi Zemanek seine Dichtung in Freiburg vor.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: SWR

    Dichter dran: Vormittags-Workshop mit einer Freiburger Schulklasse (19.05.)

    Datum: 18.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    19.05.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ich schreibe nun Tag und Nacht Wörter, male mit ihrem Klang die Fluten des Himmels, die einen tollwütigen Fisch vor mein Fenster treiben; ich baue Türme und Brücken, lasse die Sonne mit blitzendem Besen die Schatten aus den Schluchten kehren und schüttle den Kopf, wenn der Wind, den ich beschreibe, wie ein Vagabund in einem Winkel alte Zeitungen liest; hastig, mit lachhafter Neugier, blättert er um.“
    – Adelheid Duvanel: „Fern von hier“ (Limmat, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet ausnahmsweise am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch:
    info@literaturhausfreiburg.de

    Datum: 19.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Fr
    20.05.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg
    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Mo
    23.05.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    David Diop: Reise ohne Wiederkehr oder die Geheimen Hefte des Michel Adanson

    Zweisprachige Lesung und Gespräch

    Für „Nachts ist unser Blut schwarz“ – die Geschichte von Senegalesen, die im Ersten Weltkrieg auf der Seite der Kolonialmacht Frankreich gegen Deutschland kämpften – erhielt David Diop 2021 als erster französischsprachiger Autor den britischen International-Booker-Literaturpreis. Sein neuer, dritter Roman „Reise ohne Wiederkehr“ (Aufbau, 2022) führt wieder in den Küstenstaat, diesmal auf die Spuren des Botanikers Michel Adanson (1727-1806), der als erster weißer Naturforscher den Senegal bereist. Sein Ziel einer umfassenden Enzyklopädie der afrikanischen Fauna gerät aus dem Fokus, als er die mysteriöse Maram findet, die sich vor Sklaventreibern in einem Dschungeldorf versteckt. David Diop verwebt eindrucksvoll die Leidenschaft des Entdeckens mit den Abgründen des Kolonialismus. Aus der deutschen Übersetzung von Andreas Jandl liest der Schauspieler Heinzl Spagl. Moderation: Katja Meintel.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg
    Mitveranstalter: Centre Culturel Français und Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg im Vorfeld der Konferenz „Africa – Europe: Reciprocal Perspectives“ (7.–10. Juni 2022, Freiburg)

    Anmeldung erwünscht: kultur@ccf-fr.de

    Datum: 23.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Centre Culturel Français Freiburg, Münsterplatz 11
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    25.05.22
    12:30
    Literaturhaus
    Lange Tafel
    < >

    Lange Tafel

    Bei Suppe und Brot mit Bücherfreund*innen

    „Ich zeichnete beim Essen auf die gefalteten Papierservietten, ich bemalte die Wände unseres Hofs mit Kreide. Ich zeichnete Gegenstände und Menschen, manchmal möglichst wirklichkeitsgetreu, manchmal als undefinierbare, abstrakte Konstrukte, die ich mir selbst nicht erklären konnte.“
    – Nino Haratischwili: „Das mangelnde Licht“ (FVA, 2022)

    Wir laden ein zu Suppe und Brot an der langen Tafel mit Freiburger Autor*innen, Übersetzer*innen und Bücherfreund*innen. Darunter Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins und solche, die es werden wollen. Kommen Sie ins Gespräch über Fragen des Schreibens, Lesens, Druckens, des Geschmacks. Es ist angerichtet!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Anmeldung bis 19.05. unter:
    info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.05.2022, 12:30–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5/3 Euro (nur Tageskasse)

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • So
    29.05.22
    18:00
    Außer Haus
    #StandWithUkraine
    < >

    Radio Ukraïna Auf Empfang – Ein Live-Radio-Format

    Genau hinhören, Stimmen erheben – Resonanzräume schaffen: das ist Radio Ukraïna – ein Live-Radio-Format zwischen Kunst und Musik, Kulturaustausch und politischem Diskurs, Literatur und bewegten Bildern. Radio Ukraïna ist die Einladung an unser Publikum, auf Empfang zu gehen und zuzuhören: Stimmen aus einem Land und über ein Land, in dem gerade die Grundwerte der Demokratie auf Leben und Tod verteidigt werden – und über das wir erschreckend wenig Kenntnis haben. Was erzählen uns ukrainische Kulturschaffende, Journalist*innen, Aktivist*innen, Musiker*innen und Autor*innen, was Ukraine-Expert*innen? Welche Macht haben alte und neue Narrative?

    Durch den Abend führt der Musiker, DJ, Autor und Radiomoderator Yuriy Gurzhy. Er präsentiert zudem in einem Erzählkonzert Ausschnitte aus seinen Texten in Kombination mit Live-Musik und bewegten Bildern und redet mit der Forscherin und Aktivistin Oleksandra Bienert über Interaktionsräume der Ukraine und Deutschland zwischen Protest, Aufklärung und Rock ’n’ Roll. Die Slawistikprofessorin Dr. Juliane Besters-Dilger unterhält sich mit Journalist Ingo Petz vom Medienprojekt dekoder.org über Wege und Wissen zur Ukraine. Die Sängerin, Komponistin und Pianistin Ganna Gryniva vereint mit Loops und Effekten Ethno-Jazz mit ukrainischer Folklore. Und die Autorin und Journalistin Tanja Maljartschuk liest aus ihrem Werk und spricht im Anschluss mit Slawistikprofessor Dr. Heinrich Kirschbaum über die Macht und Ohnmacht der Worte in den Zeiten großen Unheils.

    Grafik: © Any Studio

    Eine Veranstaltung im Rahmen von „Performing Democracy – Freiburg Festival 2022″

    Veranstalter: Theater Freiburg, E-Werk, Theater im Marienbad
    Datum: 29.05.2022, 18–21:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Kleines Haus, Bertoldstraße 46

    Mehr Informationen: www.freiburgfestival.de

  • Di
    31.05.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Die SWR-Bestenliste

    Mit Cornelia Geißler, Kirsten Voigt und Jan Wiele, moderiert von Carsten Otte

    In Deutschland erscheinen rund 90.000 Buchtitel pro Jahr, fast 250 Titel am Tag. Eine Jury aus derzeit 30 renommierten Literaturkritiker*innen wählt jeden Monat zehn Bücher auf die „SWR-Bestenliste“, denen sie möglichst viele Leser*innen wünscht. Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, ist die „SWR-Bestenliste“ auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autor*innen, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlags zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen. Das garantiert monatlich immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltsames.

    Über die Liste des Monats Juni diskutieren die Journalist*innen und Literaturkritiker*innen Cornelia Geißler (Berliner Zeitung), Kirsten Voigt und Jan Wiele (FAZ). Die Moderation übernimmt Carsten Otte (SWR2). Das Gespräch im Literaturhaus wird aufgezeichnet und am 5. Juni um 17:05 Uhr im SWR 2 gesendet.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: SWR, in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 31.05.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Mi
    01.06.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Verschoben: Joshua Cohen: Witz

    Lesung und Gespräch mit Ulrich Blumenbach

    Die Lesung muss leider verschoben werden: Der Ersatztermin findet sich in Kürze an dieser Stelle.

    Joshua Cohen gilt spätestens seit seinem „Buch der Zahlen“ 2015 als eine der aufregendsten Stimmen der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Nun erscheint sein Frühwerk „Witz“ (Schöffling, 2022) in der Übertragung von Ulrich Blumenbach auf Deutsch. Ein postmodernes Epos, eine jüdische Geschichtssatire, ein unglaublicher Sprachrausch.

    Witz – das heißt nicht nur Scherz, sondern auch Sohn. Benjamin ist das dreizehnte Kind und der einzige Sohn von Hanna und Israel. Er kommt am letzten Weihnachten des letzten Jahrtausends vollständig ausgewachsen, mit Bart und Brille, auf die Welt, als eine mysteriöse Seuche die gesamte jüdische Bevölkerung der USA dahinrafft. Als einziger Überlebender avanciert er zur Kultfigur in dieser wahnwitzigen Umkehr aller Regeln und Rollen, die Biblisches mit Comedy, Hochkultur mit Trash, Familiengeschichte mit Slapstick vermischt. Über die vielen Gesichter dieses Schelmenromans spricht der Autor mit seinem Übersetzer.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus Freiburg
    Gefördert von ProHelvetia

    Datum: 01.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    02.06.22
    19:00
    Literaturhaus
    Gastveranstaltung
    < >

    Gastveranstaltung: Widerstand gegen Rechts: vom Direktflugblatt zum #hashtag

    Vortrag und Podiumsdiskussion

    So wie sich die extreme Rechte in Deutschland gewandelt hat, so haben sich auch die Formen des Widerstands verändert. Wurden in den 1960er Jahren Flugblätter auf Matrizen in Wirtshausstuben vervielfältigt und auf der Straße verteilt, sind heute Social-Media-Kampagnen als Form des Protestes nicht mehr wegzudenken. Immer bleiben die demokratischen Akteure herausgefordert. Wie haben sich die Protestformen seit den 60er Jahren gewandelt? Wie hat sich Widerstand organisiert, wie organisiert er sich heute? Haben sich die Formen jeweils an einen neuen Zeitgeist angepasst oder hat sich der Protest auch inhaltlich gewandelt? Was steht heute im Kern des Protestes gegen Rechts: Bekämpfung der Feinde der Demokratie? Aufklärung? Schutz von Opfern?

    Programm:
    19 Uhr Begrüßung
    Archiv für Soziale Bewegungen
    Fritz-Erler-Forum

    19:15 Uhr Vortrag: „Wie wir die NPD 1968/1969 stoppten“
    Dietrich Elchlepp, 1976 Mitglied des Bundestags (nachgerückt für Erhard Eppler), 1996-99 Mitglied des Europäischen Parlaments, in den späten 1960er Jahren Mitinitiator der Freiburger Bürgeraktion zum Schutz der Demokratie, die die damaligen Proteste gegen die NPD anführte.

    19:45 Uhr Podiumsdiskussion: Vom „Direktflugblatt“ zum #hashtag – zivilgesellschaftliches Engagement und Protest gegen rechts im Wandel
    Dietrich Elchlepp
    Angelina Flaig, Autorin von „Erfolgreich gegen rechts“
    Prof. Dr. Gesa Köbberling, Evangelische Hochschule Freiburg
    Ein*e Vertreter*in des Freiburger Bündnisses gegen Verschwörungsideologie, Antisemitismus und Coronaverharmlosung (FreiVAC)

    Foto: © Teemu Paananen

    Veranstalter: Archiv Soziale Bewegungen, Fritz-Erler-Forum
    Datum: 2.06.2022, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Anmeldung unter: anja.dargatz@fes.de

  • Fr
    03.06.22
    18:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    KAWACAJ

    Begegnungscafé im Literaturhaus

    Herzlich willkommen zu unserer Reihe offener ukrainisch-deutscher Treffen im Literaturhaus: Bei Kaffee und Tee erwarten alle neu Angekommenen Begegnungen, Informationen zum Leben in Deutschland und Antworten auf dringliche Fragen. Zu Gast sind auch ein Team von Helfer*innen und Akteur*innen der Freiburger Kulturszene.

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Foto: © Anna Ausheva

    Mitveranstalter: Direkthilfe Ukraine Freiburg, FAIRburg e.V. mit dem Projekt samo.fa_plus

    Termine: freitags, ab 18 Uhr
    8. April, 29. April, 20. Mai, 3. Juni, 24. Juni
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.

  • Do
    23.06.22
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Carolin Amlinger: Schreiben

    Im Gespräch mit Martin Ebel, Thomas Maagh und Annette Pehnt

    Die Veranstaltung entfällt krankheitsbedingt! Bereits erworbene Tickets behalten ihre Gültigkeit. Ein Ersatztermin wird schnellstmöglich bekanntgegeben.

    „Die mühsam errungene Autonomie der Literatur“, so Carolin Amlinger in ihrer herausragenden Studie „Schreiben“ (Suhrkamp, 2021), ist „keine unumstößliche Tatsache“. Doch statt das Ende der Buchkultur heraufzubeschwören, beschreibt die Literatursoziologin prägnant, klug und erhellend die Geschichte des Buchmarktes, die Dynamiken des aktuellen Literaturbetriebs und die häufig prekären Arbeits- und Lebenswelten zeitgenössischer Autor*innen. Ein Buch, das uns die Welt des Büchermachens erschließt. Diskutiert in einer Runde, die dieser „Soziologie literarischer Arbeit“ nachspürt und einen Blick auf digitale Transformationen sowie die Zukunft des Buchgeschäfts wagt.

    Mit der in Basel lehrenden Forscherin ins Gespräch kommen der freie Literaturkritiker Martin Ebel, der Geschäftsführer des Frankfurter Verlags der Autoren Thomas Maagh und die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus Annette Pehnt.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Katholische Akademie Freiburg, in Kooperation mit dem Deutschen Seminar der Universität Freiburg

    Datum: 23.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    24.06.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Adelheid Duvanel: Fern von hier

    Hommage an eine Waghalsige von Elsbeth Dangel-Pelloquin und Erwin Künzli

    Eine Meisterin der kleinen Form: Die radikale poetische Kraft ihrer Sprache macht Adelheid Duvanel zu einer der bedeutendsten Stimmen der Schweizer Literatur des 20. Jahrhunderts. Der Band „Fern von hier“ (Limmat, 2021) versammelt erstmals ihre sämtlichen Erzählungen und wurde auf der aktuellen Hotlist der unabhängigen Verlage als „verlegerische Großtat“ gefeiert.

    Über Duvanels „Porträts von Menschen am Rand der Gesellschaft, einsame meistens, aber von einer unheimlichen Einmaligkeit“ (Peter von Matt) spricht die Herausgeberin Elsbeth Dangel-Pelloquin mit ihrem Verleger Erwin Künzli. Aus dem OEuvre der 1996 bei Basel verstorbenen Schriftstellerin und Malerin liest die Schauspielerin Renate Obermaier. Präsentiert in der Literaturhaus-Reihe „Hommage an eine(n) Waghalsige(n)“, denn „Fern von hier“ zählt zu unseren Herzensbüchern der Saison.

    Cover-Ausschnitt: © Limmat Verlag

    Mitveranstalter: Verein der Hotlist, Buchhandlung jos fritz

    Datum: 24.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: jos fritz Café, Wilhelmstraße 15/1
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Sa
    25.06.22
    14:00
    Literaturhaus
    Sommerfest
    < >

    Sommerfest

    1 Jahr Schreibcouch, 25 + 2 Jahre Drey-Verlag

    Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause öffnet das Literaturhaus an diesem Festtag für sommerliche Begegnungen: Besucher*innen, Mitglieder und Freund*innen des Hauses sind eingeladen zur offenen Postkarten-Druckwerkstatt mit Freiburger Gestalter*innen, zur Präsentation der Jugendschreibwerkstatt „Schreibcouch“ und zu einer nachgeholten Jubiläums-Werkschau des Drey-Verlag – über 25 Jahre feine Bücher aus Gutach mit Blick ins Dreyeckland zwischen Straßburg, Basel und Konstanz. Willkommen beim Wiedersehen!

    14 Uhr: Eröffnung! „Schreibcouch“ – Lesung unserer Jahresschreibwerkstatt für Jugendliche

    15–17 Uhr: 25 plus 2! Der Drey-Verlag mit zahlreichen Gästen – Durch die Verlagsannalen führen Verleger Wendelinus Wurth, Lektor Markus Manfred Jung und Grafiker Franz Handschuh. Es lesen: Eva-Maria Berg, Heide Jahnke, Claudia Scherer und Karlheinz Kluge.

    Ab 17 Uhr: Apéro mit Tischtennis – Freiburger Übersetzer*innen laden zu Aufschlag und Rundlauf

    Foto: © Marc Doradzillo

    Unterstützt vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Datum: 25.06.2022, 14–19 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt frei

  • So
    26.06.22
    15:00
    Außer Haus
    Freiluft-Lesung
    < >

    Dita Zipfel: Brummps

    Freiluft-Lesung für Kinder und Käfer (ab 6 Jahre)

    Jonny Ameise reicht’s! Im Ameisenhügel sind alle kleiner, wendiger, flinker und stärker als er. Zu allem Überfluss beginnt auch noch sein Körper zu zittern und zu surren. Die Diagnose: Jonny hat Brummps. Da sucht er mit seiner Freundin Butz kurzerhand das Weite, raus aus dem Hügel und rein ins große Abenteuer. Und zwischen Bäumen, Wiesen und Gras werden Jonnys Schwächen plötzlich zu Stärken.

    Dita Zipfels neuer Kinderroman „Brummps“ (Hanser, 2022), gefördert mit dem Radau-Stipendium 2021 des Freiburger Literaturhauses, summt und schwirrt vor Sprachwitz und Fantasie. Unser radelnder Lesekiosk „Freileser“ lädt am Waldrand zur Lesung unter freiem Himmel ein!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2022 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e. V.

    Datum: 26.06.2022, 15–16 Uhr
    Treffpunkt: Sternwaldwiese, Waldseestraße
    Eintritt frei

  • Mi
    29.06.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Gegenworte: Per Leo, Géraldine Schwarz, Elke Gryglewski

    Auftakt der Gesprächsreihe mit dem Freiburger Dokumentationszentrum NS in Gründung

    Ende 2023 soll in Freiburg das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus eröffnen. Vorab durchleuchtet die gemeinsame Gesprächsreihe „Gegenworte“ Möglichkeitsräume eines Erinnerns für die Zukunft. Der Titel lehnt sich an Paul Celans Definition des Gedichts als „Gegenwort“ an, das der historischen Schrecken eingedenk zugleich die Gegenrede, den Widerspruch in sich trägt.

    Zum Auftakt liest Per Leo aus seinem Essayband „Tränen ohne Trauer. Nach der Erinnerungskultur“ (Klett-Cotta, 2021), der einen Weg aus der routinierten Betroffenheit hin zu einem weltoffeneren Blick auf unsere Gegenwart als vielfältiges Einwanderungsland sucht. Ins Gespräch treten die deutsch-französische Journalistin und Dokumentarfilmerin Géraldine Schwarz („Die Gedächtnislosen“, Secession, 2018) und die Leiterin der Gedenkstätte Bergen-Belsen sowie Geschäftsführerin der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten Elke Gryglewski. Durch den Abend führt mit Julia Wolrab die Leiterin des entstehenden NS-Dokumentationszentrums.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Radio Dreyeckland

    Datum: 29.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstr. 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    30.06.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Hier kenne ich alles. Jeden Stock und jeden Stein. Die Tiere und die Menschen. Ich schreibe auf, was ich in Erinnerung behalten will. Das Wetter, die Ernte, das Kommen und Gehen, Unglücke. Überraschungen.“
    – Esther Kinsky: „Rombo“ (Suhrkamp, 2022)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 30.06.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    01.07.22
    18:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Dietmar Dath: Cordula killt dich!

    Eröffnungslesung und Gespräch mit Philipp Theisohn

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Ein Fest des Anfangs, ein Sommerwochenende mit 20 literarischen Debüts und der Frage: Wie beginnt das Schreiben? 10 druckfrische Bücher treffen auf 10 Erstlinge aus den letzten 25 Jahren. Willkommen zu Begegnungen, Lesungen und Gesprächen im Grünen! Am Freitag beim Alten Wiehrebahnhof, am Samstag in den Lauben der Wonnhalde und am Sonntag in den himmlischen Gärten des Klosters St. Lioba.

    Die erste Seite des Festivals „Aller Anfang ist Yeah“ schlägt mit Dietmar Dath der aktuelle Reinhold-Schneider-Preisträger der Stadt Freiburg auf – veröffentlicht hat er sie 1995. Es folgen drei herausragende Debüts aus den Jahren 2008, 2010 und 2013 im Gespräch. Und bei Anbruch der Dunkelheit: eine Graphic Novel auf großer Leinwand. Dieser Anfang ist auch eine leuchtende Rückkehr. Wir sind zu Gast im alten Zuhause des Literaturbüros, wo das Kommunale Kino in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag feiert. Wir gratulieren sehr herzlich!

    In „Cordula killt dich!“ (Verbrecher Verlag, 1995/2021) verschwindet die Komponistin, Denkerin und Dichterin Cordula Späth nach einem Sturz aus dem Fenster und lässt ihre Freund*innen Katja, Wolfgang, Dietmar und Barbara ratlos mit der Realität ringend zurück. Zwischen Erzählung, Science-Fiction und linker Theorie, gespickt mit Musik, Comics und schier allen Ideen der 1990er Jahre erschien Daths Debütroman als erstes Buch des Verbrecher Verlags und wurde letztes Jahr neu aufgelegt – ergänzt um fünf kurze Kapitel, in denen die Romanfiguren über Werk und Autor richten.

    Foto: © Marc Doradzillo
    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 18 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Fr
    01.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    María Cecilia Barbetta, Jonas Lüscher und Leif Randt

    Debüts im Gespräch

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Aller Anfang sucht nach Figuren, Orten, Zeiten. Diese drei Romandebüts finden je eine ganz eigenwillige, stilprägende Sprache für ihre Stoffe. Sie führen ins Buenos Aires der 1980er Jahre, ins hippe East End Anfang des neuen Jahrtausends und in die tunesische Wüste einer allzu nahen Zukunft. Sie führen in eine Änderungsschneiderei, durch den Friseursalon, ins Luxusressort und in die Psychiatrie. Über das Spiel mit doppelten Böden, über Verstrickungen von Privatem und Politischem, Fantasie und Realität sprechen die vielfach ausgezeichneten Schriftsteller*innen María Cecilia Barbetta, Jonas Lüscher und Leif Randt. Moderation: Beate Tröger.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 9/6 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Fr
    01.07.22
    21:30
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Mia Oberländer: Anna

    Leinwandlesung

    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Drei Generationen außergewöhnlicher Frauen. Drei Annas, deren Gliedmaßen nicht nur jedes Comic-Panel sprengen. Bad Hohenheim, wo „die Kuh zufrieden auf der Weide schmatzt“ und „der Metzger den Kindern Lyoner schenkt“, ist eben klein und die Annas sind riesig. „Im Stil eines entzückend altmodischen Schulhefts mit Schnürlschrift erzählt Mia Oberländer mit ebenso viel Ironie wie Empathie vom Anderssein – und davon, wie Größe letztendlich nicht nur ertragen, sondern als solche empfunden wird: großartig.“ (Missy Magazin)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 01.07.2022, 21:30 Uhr
    Ort: Alter Wiehrebahnhof (unter den Kastanien)
    Regenvariante: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 5 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Freitag (alle Veranstaltungen: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Sa
    02.07.22
    11:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Festival-Samstag: 11–14 Uhr

    1 Ticket, 4 Lauben, 12 Kurzlesungen

    Ausverkauft! Restkarten an der Tageskasse.
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Der Lesefest-Samstag führt durch die verschlungenen Pfade der Kleingartenanlage in der Wonnhalde, zu Wiederentdeckungen und Neubegegnungen. Das Publikum wandert – und hat stündlich die Wahl. Am Wegesrand laden weitere Lauben zu Picknick und Getränken, zum Drucken und Stempeln und natürlich an den reich gedeckten Büchertisch des Festivals ein. Wir danken allen Gärtner*innen, die ihre Lauben für Debüts und Gäste öffnen!

    Einlass und Information: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2 – Eingang zu den Schrebergärten in der Wonnhalde

    Laube 1
    (Regenvariante: Literaturhaus Freiburg)

    11 Uhr ABSAGE: Hengameh Yaghoobifarah: Ministerium der Träume – Blumenbar, 2021
    11 Uhr NEU: Mia Oberländer im Gespräch über ihre Graphic Novel „Anna“ – Edition Moderne, 2020
    12 Uhr Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt – Hanser, 2012
    13 Uhr Yade Yasemin Önder: Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron – Kiepenheuer & Witsch, 2022

    Laube 2
    (Regenvariante: Buchhandlung Schwarz)

    11 Uhr Anna Yeliz Schentke: Kangal – S. Fischer, 2022
    12 Uhr Eva Raisig: Seltene Erde – Matthes & Seitz, 2022
    13 Uhr Jonas Lüscher: Frühling der Barbaren – C. H . Beck, 2013

    Laube 3
    (Regenvariante: Kunstverein Freiburg)

    11 Uhr María Cecilia Barbetta: Änderungsschneiderei Los Milagros – S. Fischer, 2008
    12 Uhr Lin Hierse: Wovon wir träumen – Piper, 2022
    13 Uhr Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch – Lenos, 2016

    Laube 4
    (Regenvariante: DELPHI_space/gvbk)

    11 Uhr Leif Randt: Leuchtspielhaus – Berliner Taschenbuchverlag, 2010
    12 Uhr Sven Pfizenmaier: Draußen feiern die Leute – Kein & Aber, 2022
    13 Uhr Matthias Nawrat: Wir zwei allein – Nagel & Kimche, 2012

    Lauben-Moderationen: Chris Möller, Matthias Nawrat (beide Berlin), Jule Steinmetz (Stuttgart), Tilman Strasser (Köln), Jürgen Reuß, Mirja Riggert (beide Freiburg)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 02.07.2022, 11–14 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde (Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2)
    Eintritt: 15/8 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Samstag (Alle Lesungen am Vormittag: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • Sa
    02.07.22
    16:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Festival-Samstag: 16–19 Uhr

    1 Ticket, 4 Lauben, 12 Kurzlesungen

    Ausverkauft! Restkarten an der Tageskasse.
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Der Lesefest-Samstag führt durch die verschlungenen Pfade der Kleingartenanlage in der Wonnhalde, zu Wiederentdeckungen und Neubegegnungen. Das Publikum wandert – und hat stündlich die Wahl. Am Wegesrand laden weitere Lauben zu Picknick und Getränken, zum Drucken und Stempeln und natürlich an den reich gedeckten Büchertisch des Festivals ein. Wir danken allen Gärtner*innen, die ihre Lauben für Debüts und Gäste öffnen!

    Einlass und Information: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2 – Eingang zu den Schrebergärten in der Wonnhalde

    Laube 1
    (Regenvariante: Literaturhaus Freiburg)

    16 Uhr Laura Cwiertnia: Auf der Straße heißen wir anders – Klett-Cotta, 2022
    17 Uhr Anna Yeliz Schentke: Kangal – S. Fischer, 2022
    18 Uhr Olga Grjasnowa: Der Russe ist einer, der Birken liebt – Hanser, 2012

    Laube 2
    (Regenvariante: Buchhandlung Schwarz)

    16 Uhr Kai Weyand: Am Dienstag stürzen die Neubauten ein – Wallstein, 2005
    17 Uhr Michelle Steinbeck: Mein Vater war ein Mann an Land und im Wasser ein Walfisch – Lenos, 2016
    18 Uhr Sven Pfizenmaier: Draußen feiern die Leute – Kein & Aber, 2022

    Laube 3
    (Regenvariante: Kunstverein Freiburg)

    16 Uhr Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther – Suhrkamp, 2014
    17 Uhr Eva Raisig: Seltene Erde – Matthes & Seitz, 2022
    18 Uhr Mirjam Wittig: An der Grasnarbe – Suhrkamp, 2022

    Laube 4
    (Regenvariante: DELPHI_space/gvbk)

    16 Uhr Lin Hierse: Wovon wir träumen – Piper, 2022
    17 Uhr Yade Yasemin Önder: Wir wissen, wir könnten, und fallen synchron – Kiepenheuer & Witsch, 2022
    18 Uhr Laura Cwiertnia: Auf der Straße heißen wir anders – Klett-Cotta, 2022

    Lauben-Moderationen: Chris Möller, Matthias Nawrat (beide Berlin), Jule Steinmetz (Stuttgart), Tilman Strasser (Köln), Jürgen Reuß, Mirja Riggert (beide Freiburg)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 02.07.2022, 16–19 Uhr
    Ort: Schrebergärten in der Wonnhalde (Treffpunkt: Gartenwirtschaft, Wonnhaldestraße 2)
    Eintritt: 15/8 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Samstag (Alle Lesungen am Nachmittag: 15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • So
    03.07.22
    11:00
    Außer Haus
    Aller Anfang ist Yeah
    < >

    Zsuzsa Bánk, Nora Bossong und Mirjam Wittig

    Lesegarten mit Gespräch

    Ausverkauft!
    Das Festival-Programm findet sich hier.

    Ein Ausflug als Abschluss: Die in einer Spanne von zwei Jahrzehnten veröffentlichten Debüts dieses Vormittags verzweigen sich in verschiedene Zeiten und Länder. Getragen werden alle drei von einer besonderen Atmosphäre, von der Nähe zur Natur. In kleinen Gruppen folgt das Publikum den Fährten der Bücher und den Wegen des Klosters St. Lioba. Das Gespräch im Anschluss moderiert die Freiburger Schriftstellerin und Professorin für Kreatives Schreiben Annette Pehnt.

    Zsuzsa Bánk: Der Schwimmer
    (S. Fischer, 2002)

    Über dieses preisgekrönte Debüt geriet nicht nur der ungarische Erzähler Péter Nádas ins Schwärmen, auch die Kritik und eine riesige Leserschaft sind begeistert. Es erzählt von Ungarn im Jahr 1956. Eine Frau flüchtet in den Westen, ihr Mann zieht mit den zwei Kindern durchs Land, nur am Wasser fühlen sie eine Art Glück. Sie ahnen, dass ihr Leben erst beginnt. „Als ich das Buch das erste Mal fertig sah, dachte ich, das kommt nicht von mir, ich habe nur jemandem geholfen, dass es entstehen konnte.“

    Nora Bossong: Reglose Jagd
    (zu Klampen, 2007)

    Hunde, Katzen, Fische, ein Fuchs, Krokodile, Marder und Läuse – rund zwanzig verschiedene Tiere zählte die FAZ in diesem Lyrik-Debüt. Nora Bossong ist in vielen literarischen Genres zuhause, ihre ersten Gedichte: geschliffen schön. Mit diesen Zeilen aus „Standort“ endet der Band: „Doch es gibt keinen Halt, diese Stadt ist / wie ein Schneerest im März. Nur der Wind, / der den Regen in seine Form treibt, / deutet ein Ortsende an. Unser Haus bleibt / von Eis bedeckt und verschwunden.“

    Mirjam Wittig: An der Grasnarbe
    (
    Suhrkamp, 2022)
    Noas Angst sitzt ihr tief in den Knochen, lässt ihr Herz poltern, ihre Gedanken rasen und vertreibt sie aus den U-Bahnschächten Berlins nach Südfrankreich aufs Land. Hier, auf einem kleinen Hof zwischen Bergen und Tälern, hütet sie nun Schafe, setzt Zäune, baut Früchte an, während ihr Blick über den wasserarmen Fluss und die erodierte Erde streift. Das Landleben birgt nicht weniger Ängste und Widersprüche als Noas früheres Leben … „Ein flirrendes, faszinierendes Panorama.“ (Südwest Presse)

    Foto: © Marc Doradzillo

    Das Projekt wird gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V. sowie weiteren Förderern und Partnern.

    Datum: 03.07.2022, 11 Uhr
    Ort: Kloster St. Lioba (Treffpunkt: Kloster-Pforte, Riedbergstraße 3)
    Regenvariante: Kaminzimmer des Klosters St. Lioba
    Eintritt: 12/9 Euro

    Buddy-Ticket für Studierende: Festival-Sonntag (15 Euro für 3 Personen)
    Ticket-Bestellung bis 22. Juni 2022 ausschließlich per Mail unter: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

    Ausverkauft

  • Mi
    06.07.22
    15:00
    Literaturhaus
    #StandWithUkraine
    < >

    Kawacaj: Special Edition

    Mal-Workshop mit Olga Karika und Liliia Matiushko in ukrainischer Sprache (ab 5 Jahre)

    Hier entlang zu einem zweisprachigen Handzettel zum Herunterladen.

    Herzlich willkommen zum Mal-Atelier im Literaturhaus! Die Kyjiwer Künstlerin Olga Karika und ihre Mutter Liliia Matiushko begeben sich mit Kindern und Müttern auf Entdeckungsreise durch die schillernde Tierwelt der ukrainischen Malerin Marija Prymatschenko. Mit Schere, Papier und Passtellkreiden entstehen märchenhafte Vögel, orange-leuchtende Monster und mit Fischen gefüllte Biber. Fell geschüttelt, Pinsel gezückt und: auf die Tatzen, fertig, los!

    Der Workshop findet in ukrainischer Sprache statt.

    Bild: © Marija Prymatschenko: Rote Mohnblumen

    Mitveranstalter: Our Voice, filia.die frauenstiftung

    Datum: 06. und 07.07.2022, 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

    Anmeldung: hovtvian@literaturhaus-freiburg.de

  • Mi
    06.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Marie Malcovati: Als hätte jemals ein Vogel verlangt, dass man ihm ein Haus baut

    Freiburger Andruck

    Drei Frauen, eine faszinierende Reise: Auf das Debüt „Nach allem, was ich beinahe für dich getan hätte“ folgt der nächste Roman der bei Freiburg lebenden Autorin und Übersetzerin Marie Malcovati mit einem der eigensinnigsten Titel der Saison (Edition Nautilus, 2022). Iona, Tine und Karolin reisen in den Norden Finnlands, auf den Spuren von Tahvo, dem Verschwundenen. Doch es ist nicht der abwesende Mann, der ihre Leben bestimmt … Moderation: Paula Kersten (SWR).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 06.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    13.07.22
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    zwischen/miete: Judith Keller

    Junge Literatur in WGs

    Alice Kneter und Charli Uetz haben ein Problem: Sie sind schlecht erzählt. Also nehmen die beiden schwierigen Töchter das Heft selbst in die Hand und begeben sich auf die Suche nach ihrem Autor. „Oder?“ (Der gesunde Menschenversand, 2021) ist das Logbuch einer seltsamen Reise, die von den Luchswiesen über den Peloponnes und wieder zurück in die Fantasiewelt Oerlikon führt. Über ihren ersten Roman spricht die Schweizer Autorin Judith Keller in unserer Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 13.07.2022, 20 Uhr
    Ort: WG-Garten im Almendweg 2
    Regenalternative: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Do
    14.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Hilary Leichter: Die Hauptsache

    Zweisprachige Lesung und Gespräch

    Scharfsinnige Sozialkritik trifft absurden Humor: Die New Yorkerin Hilary Leichter legt einen fantastischen Roman über das Arbeitsleben der Zukunft vor. Hochhausputzerin, Verkehrspolizistin, Assistentin eines Mörders – der Alltag ihrer Protagonistin ändert sich von Woche zu Woche. Und zu jeder Lebens- und Gemütslage findet sie den passenden Partner. Über „Die Hauptsache“ (Arche, 2021, aus dem Amerikanischen von Gregor Runge) kommt die Autorin ins Gespräch mit René Freudenthal (Carl-Schurz-Haus).

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus Freiburg
    Datum: 14.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Garten des Goethe-Institut Freiburg, Wilhelmstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    15.07.22
    15:00
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Olesia Sekeresh: Pssst! Grasgeräusche!

    Stempel-Workshop im Grünen (ab 5 Jahren)

    Es raschelt, knackt und summt: Mit Schere, Stempel und Schablone lauscht die Freiburger Künstlerin Olesia Sekeresh dem Käferkrabbeln und Halmflattern im Sommergras. Auf dem Spielplatz am Marienmattenweg lädt sie große und kleine Ohren ein, auf Spurensuche zu gehen und Grasgeräusche und Insektengesumme in bunte Druckkunst zu verwandeln. Pssssst! Ohren gespitzt und losgeschnipselt!

    Im Sommer steuert das umgebaute Lastenfahrrad „Freileser“ Freiburger Freibäder und weitere Ziele im Grünen an, jede Menge Bücher im Gepäck. Der Lese-Kiosk lädt zu einer luftigen Veranstaltungsreihe für Familien ein, mit Lesungen und Workshops unter freiem Himmel.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2022 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Volksbank Freiburg und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e. V.

    Mitveranstalter: Stadtteilbibliothek Haslach, Heiß auf Lesen

    Datum: 15.07.2022, 15-17 Uhr
    Treffpunkt: Spielplatz Marienmattenweg, Haslach
    Eintritt frei

  • Mo
    18.07.22
    19:00
    Außer Haus
    Lesung mit Live-Musik
    < >

    Marco Maurer: Meine italienische Reise

    Ein Leseabend mit Live-Musik von Francesco Wilking

    Mit einem uralten Fiat Cinquecento fährt der Reporter Marco Maurer vom südlichsten Ende Italiens nach Deutschland, tausende Kilometer weit, begleitet vom Fotografen und Pulitzer-Preisträger Daniel Etter. Immer wieder machen sie Halt, lernen Olivenbauern und Ordensschwestern, Cafébesitzerinnen und Pizzabäcker, Großväter und Mütter kennen. Ihr 2021 im Prestel Verlag erschienenes „Sehnsuchtsbuch“ (Der Spiegel) ist eine sinnliche Reise ins Herz Italiens, das heute zusammen mit dem Musiker Francesco Wilking auf einem der italienischsten Plätze Freiburgs zu schlagen beginnt.

    Foto: © Penguin Random House Verlagsgruppe

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz, Bürgerverein Mittel- und Unterwiehre, Eis Boutique & Café Scheinpflug, Restaurant Beb & Bene, Strombolicchio – La Pizza & Urlaub an der Stiefelspitze, Swamp

    Datum: 18.07.2022, 19 Uhr
    Ort: Annaplatz, Wiehre
    (bei Regen: Weingut Andreas Dilger, Urachstraße 3)
    Eintritt frei, Spenden erwünscht

  • Mi
    20.07.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Nahid Shahalimi: Wir sind noch da! Mutige Frauen aus Afghanistan

    Lesung und Gespräch

    In „Wir sind noch da!“ (Elisabeth Sandmann Verlag, 2021) porträtiert Nahid Shahalimi dreizehn couragierte afghanische Frauen – von der politischen Aktivistin bis zur Pilotin. Die Künstlerin, Filmemacherin und Autorin spricht in unserer Reihe „Girl, Woman, Other“ über ihr Buch, das kurz nach dem Abzug der internationalen Truppen und der Machtübernahme der Taliban im Sommer 2021 erschien. Ein aufrüttelnder Appell zu Solidarität und Zusammenhalt.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, Buchladen in der Alten Post Titisee, Deutsch-Afghanische Initiative e.V. Freiburg, Krone Theater Kino Titisee-Neustadt, Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Live-Übertragung ins Krone-Theater Kino, Titisee-Neustadt
    Platzreservierung: www.krone-theater.de
    Eintritt frei, Spenden zugunsten eines Frauenprojekts der DAI sind willkommen.

    Datum: 20.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    21.07.22
    19:30
    Eintritt frei
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Unsere Reihe ist offen für alle: Schreibende wie Interessierte, die gern über Texte im Entstehen diskutieren. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Eberhard Bittcher, Ralf Kiefer, Philipp Brotz und Antigone Kiefner, die durch diese Ausgabe führt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 21.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    22.07.22
    15:00
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Markus Orths: Billy Backe

    Freiluft-Lesung im Murmeltierrevier (ab 6 Jahren)

    Das schlaue Murmeltier Billy Backe schlittert zusammen mit seinen Freunden Polly Posthörnchen, dem geheimnisvollen Schrönk und Billy the Kid von einem irrwitzigen Abenteuer ins nächste: Mit knapper Not entkommen sie den Klapperkrokodilen, treffen auf lachwütige Wackelriesen und müssen dem kleinen Murmeltier Mini Murmel helfen, das mutterseelenallein in einem Heißluftballon auf dem Murmelhügel gelandet ist. Bühne frei für Kinderbuchautor Markus Orths und die Ehrengäste des Tages: die Kinder der Literaturhaus-Partnerklasse!

    Im Sommer steuert das umgebaute Lastenfahrrad „Freileser“ Freiburger Freibäder und weitere Ziele im Grünen an, jede Menge Bücher im Gepäck. Der Lese-Kiosk lädt zu einer luftigen Veranstaltungsreihe für Familien ein, mit Lesungen und Workshops unter freiem Himmel.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2022 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Volksbank Freiburg und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e. V.

    Kooperationspartner: Haus der Jugend, Karlschule Förderschwerpunkt LRS

    Datum: 22.07.2022, 15–16 Uhr
    Ort: Haus der Jugend, Uhlandstraße, Wiehre
    Eintritt frei

  • Fr
    29.07.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    Gastspiele: Nochnichtmehrdazwischen

    Unabhängige Lesereihen zu Besuch in Freiburg

    Literatur ist: Ausdrucksform, Begegnungsort und Verhandlungsraum für Gesellschaftliches und Politisches. Sie kann: überall passieren – ob im Café, im Park oder der Kneipe um die Ecke. Die Reihe „Gastspiele“ holt eine Vielfalt an Lesungsformaten nach Freiburg. Im Juli zu Gast: Die unabhängige Lesereihe „Nochnichtmehrdazwischen“ aus dem Berliner Wedding mit Texten, Fragen und Diskussionen zum Thema Solidarität.

    Foto: © nochnichtmehrdazwischen

    Eine Veranstaltung des samt & sonders e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 29.07.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Schrebergarten Lehener-Wanner, Koordinaten: 48.001461,7.830028
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • So
    14.08.22
    0:00
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Freileser

    Die literarische Badesaison ist eröffnet

    Sommerpause im Literaturhaus!

    Herzlich willkommen im Freien: In den ersten beiden Augustwochen ist unser Lese-Kiosk Freileser im Strandbad unterwegs. Im Gepäck: Comics, Kinderbücher und jede Menge Ideen.

    Standort, Fotos und mehr:
    www.instagram.com/literaturhaus_freiburg

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Eine Veranstaltung des Literatursommers 2022 der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de, unterstützt von der Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, der Volksbank Freiburg und dem Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Kooperationspartner: Regio Bäder, Buchhandlung Fundevogel

    Datum: 01.–14.08.2022
    Ort: Freiburger Strandbad, Schwarzwaldstraße 195
    Eintritt frei

  • So
    04.09.22
    17:00
    Literaturhaus
    Leselabore
    < >

    Lirum Larum Leselabore: Waahhnsinn!

    Ferienworkshops für Kinder und Jugendliche zwischen 10 und 16 Jahren

    Herzlich willkommen in den Lirum Larum Leselaboren! Hier könnt ihr eine Woche lang wild experimentieren, erfinden, basteln und bauen. Mit Stift und Pinsel, Spraydose und Schreibmaschine arbeitet ihr an Text- und Illustrationsprojekten. Die Workshop-Leitung übernehmen die Kinder- und Jugendbuch-Autoren Christian Duda und Benjamin Tienti sowie die Illustratorinnen Nele Palmtag und Lena Steffinger.

    Zum Auftakt der Leselabore laden wir am Sonntag, den 4. September um 17 Uhr ins Literaturhaus ein: mit Kurzlesungen, Blitzinterviews und einem Blick in die privaten Ateliers der Büchermacher*innen. Eltern, Freund*innen, Interessierte willkommen, Eintritt frei!

    Und beim Finale des „Lirum Larum Lesefests“ im Theater Freiburg am 16. Oktober präsentieren die Workshop-Teilnehmer*innen die Ergebnisse aus den Leselaboren vor großem Publikum!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mehr Informationen und Anmeldung hier

    Eine Veranstaltung von Kulturamt Freiburg, Literaturhaus Freiburg, Jugendkunstschule im JBW und Theater Freiburg im Rahmen des Kinder- und Jugendliteratursommers 2022, gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung und der Volker-Homann-Stiftung

    Datum: 04.–09.09.2022, 9–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    09.09.22
    19:30
    Außer Haus
    Gastspiele
    < >

    GASTSPIELE: BLUMENMONTAG

    Unabhängige Lesereihen zu Besuch in Freiburg

    Die Reihe „Gastspiele“ bringt Unabhängige Lesereihen aus dem deutschsprachigen Raum nach Freiburg. Zur zweiten Ausgabe im September reist die Wiener Lesereihe „Blumenmontag“ an. Ihr Konzept: Diversität und Überraschung. Autor*innen treffen auf Künstler*innen, Literatur auf Soundinstallationen und Bildende Kunst.

    Mit einem Fokus auf Genderdiversität und Positionen nichtdeutscher Erstsprache gibt „Blumenmontag“ einen abwechslungsreichen und spannenden Einblick in die aktuelle österreichische Kunst- und Literaturszene.

    Für den Abend in Freiburg hat die Reihe die Autorin Barbi Marković, die Autorin und Radioredakteurin Magdalena Stammler, die Künstlerin Claudia Holzinger und die Sound-Performance-Künstlerin Katarina Maria Trenk mit ihrem Projekt KMT eingeladen.

    Vorhang auf für Blumenmontag mit einer bunten Mischung verschiedener Kunstrichtungen – für einen Abend ausnahmsweise nicht im Café Stadtbahn in Wien, sondern live in Freiburg!

    Foto: © Apollonia Theresa Bitzan

    Eine Veranstaltung des samt & sonders e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 09.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Café POW, Belfortstraße 52
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)
    Mehr Infos: samt-sonders.de

  • Sa
    10.09.22
    15:00
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Stefanie Höfler: Waldtage

    Freiluft-Lesung zwischen Rutsche und Schaukel (ab 5 Jahre)

    Wetterbedingt muss die Veranstaltung leider entfallen.

    Waldwoche in der Kindergarten-Igel-Gruppe: Jeden Tag stapfen die Kinder in den Wald, dort gibt es so viel zu entdecken! Gekribbel, Gekrabbel und dieses komische Knacksen? Sind das wilde Tiere? Wildschweine, Einhörner, Wölfe und so? „Waldtage!“ (Beltz & Gelberg, 2020) ist eine waldgrün-duftende Geschichte von großartigen kleinen Kindern, die sich erst vorsichtig, dann immer sicherer den Wald erobern.

    Die preisgekrönte Kinder- und Jugendbuchautorin Stefanie Höfler macht eine Freileser-Tour über die Stühlinger Spielplätze und lädt ein zu kleinen Leseinseln im Grünen. Viel Spaß beim letzten Streich unserer sommerlichen Veranstaltungsreihe rund um den Lese-Kiosk Freileser!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Datum: 10.09.2022, 15–17 Uhr
    Ort: Spielplätze im Stühlinger, Friedhofsstraße/Kreuzstraße/Kirchplatz
    Eintritt frei

  • So
    11.09.22
    0:00
    Außer Haus
    Sommer
    < >

    Sommerfrische

    Weiterlesen, weiterschreiben

    Wir danken für eine anregende, begegnungsreiche und prallvolle Saison, für alle Neugier und Unterstützung! Seien Sie im Herbst wieder bei uns zu Gast: Das neue Literaturhaus-Programm erscheint am 7. September 2022 als Heft und online an dieser Stelle.

    Junges Literaturhaus: Hier entlang zu den Lirum Larum Leselaboren (10–16 Jahre), zur Bewerbung um einen „Schreibcouch“-Platz (ab 13 Jahre) und zu unserem Lese-Kiosk Freileser, der am 10. September mit der Autorin Stefanie Höfler auf den Spielplätzen im Stühlinger gastiert (Eintritt frei).

    Das 36. Freiburger Literaturgespräch findet vom 10. bis zum 13. November 2022 statt. Der Karten-Vorverkauf wird vorgezogen: Start am 7. September.

    Posteingang für Leserinnen und Leser: Unser Newsletter versorgt Sie monatlich mit schönster Vorschau-Prosa.

    Foto: © Marc Doradzillo

  • Fr
    16.09.22
    19:30
    Literaturhaus
    Saisonauftakt
    < >

    Duo Sourati: Sketchmap

    Neuvermessung eines Landes in Comic & Illustration

    Sie sind hier geboren, aufgewachsen, hergezogen, wieder weggezogen, haben hier gearbeitet, studiert, gelebt – und schauen auf Baden-Württemberg. Am Tag nach der Buchpremiere gastiert die „Sketchmap“ in Freiburg: 17 Comic-Künstler*innen und Illustrator* innen erzählen in persönlichen, eigenwilligen und kurzweiligen Bildern und Comicstrips von der Vermessung ihres Landes. Auf Einladung des Stuttgarter Literaturhauses ist so eine gezeichnete Landkarte entstanden, deren Höhen und Tiefen sich aus den Geschichten der Künstler*innen speisen.

    Hinter der hinreißend liebevollen Geschichte des Duo Sourati stehen der Zeichner und Illustrator Mehrdad Zaeri und die Fotografin und Kinderbuchautorin Christina Laube. An diesem Abend öffnet das Künstlerpaar seine Sketchmap – mit Stift und Papier, im Gespräch und beim Live-Zeichnen. Ausgestellt werden die Beiträge der drei Freiburger Künstler*innen Esfir Brod, Vanesa Idiaquez und Ansgar Reul.

    Vom 16. bis 28. September ist die „Sketchmap“ als Ausstellung im Garten des Freiburger Goethe-Instituts zu entdecken. Eintritt frei!

    Foto: © privat

    Ein Projekt des Literaturhauses Stuttgart und der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Literatursommers 2022, in Zusammenarbeit mit den Literaturhäusern Freiburg, Heilbronn und Karlsruhe, gefördert von der Berthold Leibinger Stiftung

    Kooperationspartner: Goethe-Institut Freiburg, ILLU Freiburg e. V.

    Datum: 16.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mi
    21.09.22
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Werner Weimar-Mazur: Heimwehe

    Freiburger Andruck

    „wir richteten uns ein im bauch eines wales / und hofften er würde uns wieder ausspeien / nach seinen tauchgängen im marianengraben / seinen flügen über wellenberge“ – mit diesen Zeilen aus dem Gedicht „isenheim“ eröffnet Werner Weimar-Mazur seinen vierten Band. Die als „gesänge“ titulierten Poeme beschreiten weite Wege, führen durch Träume, in mythologische Landschaften, ferne Erdzeitalter. Als offene Gebilde mit einer weitschwingenden Musikalität beschrieb der Dichter und Grafiker Christoph Meckel die lyrischen Bewegungen des Buches. Ihren Ausgang nehmen sie in einem vorangestellten Motto: „wir tragen mehrere heimaten in uns, also haben wir auch allerlei heimwehe“. Über „heimwehe“ (edition offenes feld, 2022) ins Gespräch kommt der in Waldkirch bei Freiburg lebende Autor und Ingenieurgeologe Werner Weimar-Mazur mit dem Lyriker und Hausacher Leselenz-Kurator José F. A. Oliver.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 21.09.2022, 20 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    22.09.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    23.09.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Katja Petrowskaja: Das Foto schaute mich an

    Lesung und Gespräch mit Per Leo

    Ein Bild trifft eine Betrachterin und lässt sie nicht mehr los. Seit 2015 schreibt die in Kyjiw geborene und heute in Berlin und Tbilissi lebende Autorin Katja Petrowskaja Kolumnen, die mit großer Genauigkeit nach einer Sprache suchen, um unsere Gegenwart zu verstehen. Wie schnell und radikal sich diese verändern kann, zeigt in brutaler Form der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. „Das Foto schaute mich an“ (Suhrkamp, 2022) versammelt kurze Prosa, Biografie und Zeitgeschichte. „Viele, doch längst nicht alle Bilder des Bandes richten den Blick auf die Ukraine. Doch immer geht es Katja Petrowskaja um das Flüchtige, Vergängliche, Zerbrechliche.“ (Deutschlandfunk)

    Die Autorin gehört zu den prägenden ukrainischen Intellektuellen und wurde für ihr in über 30 Sprachen übersetztes Debüt „Vielleicht Esther“ vielfach ausgezeichnet. Ins Gespräch über das Finden von Bildern und die Suche nach Worten tritt sie mit dem Schriftsteller und Historiker Per Leo.

    Foto: © Gunter Glücklich

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 23.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Mo
    26.09.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Édouard Louis: Anleitung ein anderer zu werden

    Zweisprachige Lesung und Gespräch

    Veranstaltung verschoben!
    Nachholtermin: 20. Dezember 2022
    Bereits erworbene Eintrittskarten können an der Theaterkasse umgetauscht oder storniert werden.

    In seinem Debüt „Das Ende von Eddy“ (2015) erzählte der junge französische Autor Édouard Louis die Geschichte einer homosexuellen Befreiung aus einer erdrückenden Kindheit, inspiriert von seiner eigenen. Mit „Anleitung ein anderer zu werden“ (Aufbau, 2022, aus dem Französischen von Sonja Finck) knüpft er nun an diesen ersten Roman an, der ein internationaler Bestseller wurde.

    Mit 26 Jahren hat er schon mehrere Leben hinter sich: eine Kindheit in extremer Armut, die Scham über die eigene Herkunft, die Flucht vom Dorf in die Stadt, nach Paris. Er nimmt einen neuen Namen an, probiert sich aus, erschließt sich neue Welten, liest und schreibt wie ein Besessener: „Das Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, die Vergangenheit zu fixieren und mich so vielleicht von ihr zu befreien.“ Über das, was man zurücklässt, um bei sich selbst anzukommen, spricht Édouard Louis mit seiner Übersetzerin Sonja Finck. Den deutschen Text liest Tim Al-Windawe (Theater Freiburg).

    Foto: © Christian Werner

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Theater Freiburg und Buchhandlung jos fritz

    Datum: 26.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer Foyer
    Eintritt: 12/9 Euro (VVK: Theater Freiburg)

  • Di
    27.09.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Bettina Wilpert: Herumtreiberinnen

    bauschen & biegen zu Gast im Literaturhaus

    Anlässlich der feierlichen Buchpräsentation von „Reihenweise. Veranstalten in der freien Literaturszene” laden die Unabhängigen Lesereihen vom 25. September bis 3. Oktober online und vor Ort in Deutschland, Österreich und der Schweiz zum Kennenlernen ein.

    An diesem Abend ist Bettina Wilpert bei der Freiburger Lesereihe bauschen & biegen im Literaturhaus zu Gast. Ihr neuer Roman „Herumtreiberinnen“ (Verbrecher Verlag, 2022) schildert die Geschichten dreier junger Frauen in den Jahren 1940, 1980 und 2010 und stellt damit grundsätzliche Fragen: Welchen Einfluss haben die Zeit und die Staatsform auf ihr jeweiliges Leben? Was heißt es, wirklich über sich selbst bestimmen zu dürfen?

    Diese und andere Aspekte diskutieren Clara Kopfermann von bauschen & biegen und Birgit Heidtke von der Feministischen Geschichtswerkstatt mit der Autorin.

    Foto: © Nane Diehl

    Eine Veranstaltung des samt & sonders / bauschen & biegen e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Mehr unter: www.samt-sonders.de/gruppen/bauschen-biegen

    Gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V., das Kulturamt der Stadt Freiburg und Demokratie leben

    Datum: 27.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Do
    29.09.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Aber was heißt es, dass die Worte zu sich kommen? Stimmt es eigentlich, dass die Sprache da allein spricht?“
    – Uljana Wolf: „Etymologischer Gossip“ (kookbooks, 2021)

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus Freiburg hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen hier seit über 30 Jahren unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion.

    Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest: Philipp Brotz, Antigone Kiefner, Ralf Kiefer und Eberhard Bittcher, der durch diese Ausgabe führt. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 29.09.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    30.09.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Laura D’Arcangelo: Herr Bert und Alfonso jagen einen Dieb

    Wilder Freitag mit Verfolgungsjagd (ab 5 Jahre)

    Herr Bert ist so klein wie die Kleinstadt, in der er mit seinem Hund Alfonso lebt. Ständig werden sie übersehen. Für einen Detektiv ist Unsichtbarkeit allerdings nicht das Schlechteste! Als ein Dieb die kleine Stadt unsicher macht, fällt der Verdacht auf die beiden. Nun gilt es, den richtigen Übeltäter zu finden, bevor sie selbst verhaftet werden. Eine Geschichte mit wilder Verfolgungsjagd und ziemlich viel Knoblauchwurst – ein vergnügtes, buntkariertes Bilderbuch (Atlantis, 2021), ausgezeichnet mit dem Serafina-Preis für Illustration.

    Nach der Lesung hat die Schweizer Illustratorin und Bilderbuchautorin Laura D’Arcangelo für alle Spürnasen noch eine Extra-Überraschung dabei. Aber pssst!

    Cover-Ausschnitt: © Atlantis Verlag

    Mitveranstalter: Freiburger Bündnis für Familie

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 30.09.2022, 15–16 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Sa
    01.10.22
    19:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    Navid Kermani: Jeder soll von da, wo er ist, einen Schritt näher kommen. Fragen nach Gott

    Lesung und Gespräch (ab 13 Jahre und für Erwachsene)

    Abend für Abend erzählt ein Vater seiner Tochter von der Religion. Nicht nur von der eigenen, dem Islam, sondern von den großen Fragen, die sich alle Kinder stellen und als Erwachsene wieder vergessen: nach Gott und dem Nichts, nach Liebe und Tod, nach der Unendlichkeit um uns herum. Mit spielerischer Leichtigkeit, umwerfend poetisch und sehr persönlich spürt Navid Kermani dem Geheimnis des Glaubens nach – zugänglich in Sprache und Gedanken, ehrlich im Zweifel, einzigartig in seinem Wissen aus zwei Kulturen.

    Der Kölner Schriftsteller Navid Kermani wurde für seine Romane, Essays und Reportagen vielfach ausgezeichnet. In Freiburg spricht der Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels mit der Religionswissenschaftlerin Magdalena Modler-El Abdaoui über sein Bestseller-Buch, „das so einladend ist, wie sein Titel“ (Süddeutsche Zeitung).

    Foto: © Heike Bogenberger

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Schulstiftung der Erzdiözese Freiburg, Katholische Akademie Freiburg

    Im Rahmen der Interkulturellen Wochen Freiburg 2022

    Datum: 01.10.2022, 19 Uhr
    Ort: St. Ursula Gymnasium, Aula, Bismarckallee 14
    Eintritt: 15/8 Euro

  • Di
    04.10.22
    19:30
    Literaturhaus
    Hommage
    < >

    Ror.Wolf.Lesen

    Hommage an einen Waghalsigen von Jan Wilm und Annette Pehnt

    Die Literaturhaus-Reihe „Hommage an eine(n) Waghalsige(n)“ fragt nach Lesebiografien, Erweckungserlebnissen, Herzensbüchern. An diesem Abend blättert der Autor und Übersetzer Jan Wilm im Gespräch mit seiner Schriftstellerkollegin Annette Pehnt durch das vielseitige Gesamtwerk des Künstlers Ror Wolf. Eines der verblüffendsten in der deutschsprachigen Literaturlandschaft, das sich seit den 1950er Jahren von Bildcollagen über Prosa, Gedicht, Essay bis hin zu Hörspiel und Film alle erdenklichen Genres und Medien erobert hat und dabei virtuose Formstrenge mit eigensinnigem Humor verbindet, befeuert von immenser Erneuerungslust. Zum 90. Geburtstag erschien in diesem Sommer Jan Wilms Erinnerungsbuch „Ror.Wolf. Lesen“ (Schöffling, 2022), eine Hommage an den Dichter und zugleich eine Einladung an Ror- Kundige und Wolf-Neulinge zu einer Feier der Sprache, Bilder, Klänge.

    Cover-Ausschnitt: © Schöffling Verlag

    Datum: 04.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • So
    09.10.22
    11:00
    Außer Haus
    Comiclesung
    < >

    Mawil: Comiclesung und Live-Zeichnen

    Auftakt des Lirum Larum Lesefests (ab 4 Jahre)

    Rosa und hellblau, Krönchen und Bauarbeiterhelme, Einhörner und Bagger – alles alte Hüte. Aber heute wird diese Welt auf den Kopf gestellt: Die Prinzessinnen pfeifen auf die Hofetikette und pesen auf der Suche nach Abenteuern durch die Provinz, während Bauarbeiter Boris nach dem Baggern erstmal mit seinen Kumpels bummeln geht.

    Die verschmitzten Kinderbuchparodien „Mauer, Leiter, Bauarbeiter“ und „Power-Prinzessinnen-Patrouille“ (Reprodukt, 2021) ziehen mit einer unnachahmlichen Mischung aus Humor, Fabulierfreude und wildem Strich Klischees durch den Kakao. Endlich zeichnet der preisgekrönte Berliner Comiczeichner Mawil auch aus seinem Familienleben heraus und begeistert damit Kinder und Eltern.

    Ein Riesenspaß für Einhorn-Fans und Bauarbeiter- Freund*innen – und vorlesende Bagger- und Glitzerstaub-Allergiker*innen gleichermaßen!

    Zeichnung: © Mawil

    Kooperationspartner: Haus der Jugend

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 09.10.2022, 11 Uhr
    Ort: Haus der Jugend, Uhlandstraße 2
    Eintritt frei

  • So
    09.10.22
    14:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 14–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišić in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November. Eintrittskarten und weitere Infos finden sich hier.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes.

    Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    10.10.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 15–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes. Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    11.10.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 15–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes. Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mi
    12.10.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 15–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes. Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    13.10.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 15–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes. Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    14.10.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Ausstellung
    < >

    Lirum Larum Lesefest: Gute Nacht Taxi

    Ausstellung zum Liegen, Lesen und Lauschen (ab 4 Jahre)

    Geöffnet: 15–17 Uhr

    „Hey, hey, hey, Taxi“ – mit diesem Zauberspruch beginnen die traumhaften Taxi-Geschichten von Buchpreisträger Saša Stanišic in seinem ersten Kinderbuch (mairisch, 2021). Zu unserem Schreibwettbewerb im Sommer 2021 flatterten Taxi-Texte von 286 kleinen Freiburger Autor*innen ins Haus. Das Literaturhaus, eingerichtet als Lausch- und Liegelandschaft mit Kissen, Zelten und Mobiles, lädt nach der ersten Schau im Winter nun zum zweiten Mal ein zum Schmökern und Basteln, Entdecken und Anschauen: 24 der Geschichten präsentieren wir als Kurzfilme.

    Zum Vormerken: Am Ende unserer Reise mit dem Gute Nacht Taxi laden wir zu einer Buchpremiere! Ausgewählte Taxi-Texte von jungen wie ausgewachsenen Autor*innen präsentieren wir am 11. November.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Institut für Sagenhaftes. Gefördert im Rahmen des Lirum Larum Lesefests durch das Kulturamt der Stadt Freiburg

    Vormittags zu Gast: Kooperierende Schulklassen des Lesefests

    Öffnungszeiten: So, 09.10., 14–17 Uhr; Mo, 10.–Fr, 14.10., 15–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    18.10.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Andrei S. Markovits: Der Pass mein Zuhause

    Lesung und Gespräch in der Reihe Gegenworte

    Andrei S. Markovits legt mit „Der Pass mein Zuhause“ (Neofelis, 2022, aus dem Englischen von Robert Zwarg) die bewegte Autobiografie eines jüdischen Intellektuellen in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts vor. Geboren 1948 als Kind rumänischer Schoa-Überlebender, aufgewachsen in Timisoara, Wien und New York, prägte er über Jahrzehnte die politischen und akademischen Debatten in Deutschland und den USA mit. Seit 1999 lehrt der Soziologe an der University of Michigan in Ann Arbor, 2012 wurde ihm das Bundesverdienstkreuz erster Klasse verliehen.

    Der transatlantische Brückenschlag erhellt seine vielgestaltigen Publikationen zu jüdischer Geschichte, deutscher, europäischer und amerikanischer Politik und Gesellschaft. Nun erzählt er von der doppelten Emigration – von Rumänien nach Österreich, von Wien nach New York –, von fünf Jahrzehnten Leben und Forschen auf zwei Kontinenten. Davon, wie zwischen Orten und Sprachen in der Heimatlosigkeit ein Zuhause, in der Wurzellosigkeit der Antrieb für ein Lebenswerk zu finden ist. Moderation: Grazyna Jurewicz (Universität Potsdam).

    Foto: © University of Michigan

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg, Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Datum: 18.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    20.10.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    25.10.22
    20:00
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    ZWISCHEN/STAND

    Junge Literatur in WGs

    Seit 2010 bringt unsere Reihe „zwischen/miete“ erste Bücher ins Gespräch: Organisiert und moderiert von einem Team Studierender lesen Debütautor*innen in WGs, Cafés und Gärten aus ihren druckfrischen Romanen, Gedicht- oder Essaybänden.

    Die aktuellen Kurator*innen gehen nun einen Schritt zurück und suchen nach Entwürfen, die noch in Schubläden oder Träumen schlummern. Nach einem Open Call im August werden beim „zwischen/stand“ neue Texte aus Freiburg präsentiert: Ob fertig, noch am Anfang oder irgendwo dazwischen – gesucht war Unveröffentlichtes aller Formen und Gattungen. Heute werden die ausgewählten Einsendungen gelesen und vom „zwischen/miete“-Team ins Gespräch gebracht. Den Aufruf verpasst? Kein Problem: Die Open Stage am Ende lädt zu spontanen Auftritten ein. Ein Abend mit Premierenfieber!

    Alle Fans der klassischen Debütlesungen dürfen sich auf eine „zwischen/miete“-Ausgabe im November freuen: Ort und Termin werden online bekannt gegeben.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 25.10.2022, 20 Uhr
    Ort: Die Schachtel, Adelhauser Str. 7
    Eintritt frei, Spenden erwünscht

  • Do
    27.10.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Juri Andruchowytsch: Radio Nacht

    Lesung und Gespräch mit Katharina Raabe

    „Ich werde Sie bestimmt nicht retten und Ihnen auch kaum irgendwie helfen können. Aber ich werde Ihre Nacht mit Schlaflosigkeit füllen.“ Rund um die Uhr sendet er Musik und Poesie in eine sich verfinsternde Welt – Josip Rotsky, ein Mann mit rätselhafter Identität, in dessen Namen sich Trotzki, Brodsky und Joseph Roth spiegeln. Als „Barrikadenpianist“ hat er die Revolution in den heimatlichen Karpaten unterstützt. In der Emigration verdingt er sich als Salonmusiker. In einem Schweizer Hotel muss er für den Diktator seines Landes spielen – und wird zum Attentäter. Seine Flucht endet auf der Gefängnisinsel am Null-Meridian, von wo er seine Geschichten ins Mikrofon flüstert.

    Mit „Radio Nacht“ (Suhrkamp, 2022, aus dem Ukrainischen von Sabine Stöhr) legt Juri Andruchowytsch einen Roman von großer Aktualität vor, der 2020 in der Ukraine erschien. Klimaproteste, Pandemie, die Bedrohung durch Russland – ein Buch über eine Zeit, die alle Hoffnung auf radikale Veränderungen begraben muss. Durch den Abend führt die vielfach ausgezeichnete Lektorin für osteuropäische Literaturen im Suhrkamp Verlag Katharina Raabe.

    Foto: © Ekko von Schwichow

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 27.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    27.10.22
    19:30
    Literaturhaus-Büro
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „War nicht nur das Schreiben, sondern das Nicht-Vollenden, die Täuschung der Ordnung, die Schenkung an den Freund, die Hoffnung auf eine Verbrennung – war all das ein Versuch, der Endgültigkeit zu entgehen?“
    – Katja Petrowskaja: „Das Foto schaute mich an“ (Suhrkamp, 2022)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.10.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg (Büro), Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    10.11.22
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Saša Stanišic: Meine Damen und Herren, ich brauche einen Freiwilligen

    Eröffnungslesung des 36. Freiburger Literaturgesprächs im Ratssaal des Neuen Rathauses

    Ausverkauft!

    Nicht von ungefähr schwebt die Einladung eines Zauberkünstlers über der diesjährigen Eröffnung: Saša Stanišić kennt sich aus mit Magiern, liebenswürdigen Heuchlern und Betrügern, mit Drachen, Drahtseilakten und Doppelbödigkeiten aller Manier. Er ist einer, „der lügt wie gedruckt, weil er fabelnd denken kann“, wie Literaturkritiker Denis Scheck ihm begeistert bescheinigt. Einer, der weiß, wie man dem Zufälligen unserer Lebensläufe mit Fiktion, mit Erfindergeist beikommt. „Herkunft“ (Luchterhand, 2019), ausgezeichnet mit dem Deutschen Buchpreis, ist ein Roman über den ersten Zufall unserer Biografie: irgendwo geboren werden. Und alles, was danach kommt.

    Saša Stanišić kam 1978 in Višegrad, damals Bosnien-Herzegowina, zur Welt, floh 1992 aus dem Bürgerkrieg nach Deutschland, studierte in Heidelberg und am Leipziger Literaturinstitut. 2006 erschien sein Debütroman „Wie der Soldat das Grammofon repariert“, gefolgt von „Vor dem Fest“ (2014) über die letzten nicht globalisierten Deutschen in der Uckermark und dem Erzählband „Fallensteller“ (2016), allesamt preisgekrönt. „Niemals aufhören, Geschichten zu erzählen“, sagt Saša Stanišić. Zuletzt veröffentlichte er zwei Kinderbücher. Was als nächstes kommt, verrät er im Gespräch mit der Moderatorin und aktuellen Juryvorsitzenden des Ingeborg-Bachmann-Preises Insa Wilke.

    Begrüßung: Ulrich von Kirchbach, Erster Bürgermeister der Stadt Freiburg

    Foto: © Katja Sämann

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 10.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Ratssaal des Neuen Rathauses Freiburg, Rathausplatz 2-4
    Eintritt: 15/10 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    11.11.22
    16:30
    Junges Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Saša Stanišic und Uljana Wolf: Uno, dos, Taxi!

    Wilder Freitag mit magischen Verwandlungen und einer Buchpremiere (ab 5 Jahre)

    Ausverkauft!

    Das Taxi ist ein magisches Fahrzeug. Ein Hexenbesen auf vier Rädern. Du steigst ein und es erfüllt dir deinen Reisewunsch. Einmal zum Mond? Zweimal zum Rummel? Dreimal im Kreis herum? Mit seinem ersten Kinderbuch „Hey, hey, hey, Taxi!“ (mairisch Verlag, 2021) stiftet Saša Stanišić eindrucksvoll zum Geschichtenerfinden an: 286 Taxi-Texte von kleinen Freiburger Autor*innen flatterten bei einem groß angelegten Literaturhaus-Schreibwettbewerb im Sommer 2021 ins Haus. Dazu neun weitere Erzählungen von renommierten Autor*innen, die wir exklusiv zu literarischen Taxi-Touren eingeladen haben. Und eine Ehrenrunde von Saša mit seinem Sohn Nikolai.

    24 der Geschichten wurden zu „Gute Nacht Taxi“-Filmclips für unseren digitalen Adventskalender 2021. Sämtliche Einsendungen waren 2022 im Rahmen zweier Ausstellungen zum Liegen, Lesen und Lauschen im Literaturhaus zu entdecken. Zum Abschluss des Projekts präsentieren wir nun ein großformatiges Vorlese-Mitmach-Buch – von Kindern für Kinder. Entstanden in Workshops des Berliner Buchgestalters und Literaturhaus Grafikers Andreas Töpfer mit neun Freiburger Schulklassen. „Hier dürfen alle hampeln, / weil in dieses Taxi passen Faxen rein“, dichtet Uljana Wolf, die heute gemeinsam mit Saša Stanišić ins Taxi steigt und zur Buchpremiere ins Literaturhaus düst.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 11.11.2022, 16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    11.11.22
    20:30
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Stefan Heym: Vom Aufstoßen der Fenster

    Lesekonzert mit Robert Stadlober und Daniel Moheit

    Ausverkauft!

    „Ich aber ging über die Grenze“, schrieb der junge Helmut Flieg im Frühjahr 1933, kurz nachdem er genau das getan hatte. Kurz bevor er sich den Namen gab, unter dem er weltberühmt werden sollte: Stefan Heym. Über die Grenze gegangen, nach Prag, war er wegen eines Gedichts. Eines von über 300, die er bis in den Sommer 1936 schrieb.

    Anfang 2020 fanden sich Klara Deutschmann, Daniel Moheit und Robert Stadlober ebenfalls an einer Grenze wieder, im Dreiländereck zwischen der Slowakei, Ungarn und Österreich. Und dort legten sich plötzlich Melodien über diese beinahe ein Jahrhundert alten Texte, und es entstanden Lieder, die über all die Jahre und Grenzen hinweg in unser Heute hinein sprechen. Lieder von Liebe und Tod, von den Vergessenen und den Verschwiegenen, von der Trauer und dem freudigen Überschwang der Geschichte. Von Deutschland und vom Antifaschismus. Von der Hoffnung der Zukunft und der Zukunft der Hoffnung. Im Sinne Stefan Heyms: „Vom Aufstoßen der Fenster“ (Argon Hörbuch, 2021).

    Mit dem Schauspieler und Musiker Robert Stadlober finden seine Texte eine neue, eine unverkennbare Stimme. Zwischen Singen und Sprechen, zornigem Aufbegehren und stillem Zagen bricht sich ein steter, lebensbejahender Jubel seine Bahn – getragen von Daniel Moheits Akkordeon und Stadlobers Gitarrenakkorden.

    Foto: © Melanie Willmann

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 11.11.2022, 20:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Sa
    12.11.22
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Anna Kim / Uljana Wolf / Andreas Stichmann

    36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

    Anna Kim: Geschichte eines Kindes
    Moderation: Thomas Geiger

    1953, Green Bay, Wisconsin. Die zwanzigjährige Telefonistin Carol Truttman bringt ein Kind zur Welt. Noch in derselben Nacht gibt sie es zur Adoption frei. Anders als von der Mutter angegeben, scheint es jedoch nicht „weiß“ zu sein, sondern, wie es in der Behördensprache der damaligen Zeit heißt, „indianisch“, „polnisch“ oder „negrid“ – ein Skandal in der homogen weißen, den rigorosen Gesetzen der Rassentrennung unterworfenen Gesellschaft. Eine Sozialarbeiterin soll die wahre ethnische Herkunft des Kindes ermitteln. Dazu muss sie allerdings den Vater des Kindes ausfindig machen, dessen Identität die leibliche Mutter nicht preisgeben will … In ihrer erschütternden „Geschichte eines Kindes“ (Suhrkamp, 2022) erzählt Anna Kim auch von der halbkoreanischen Österreicherin Franziska, die genau 60 Jahre später in das Städtchen kommt, ihre eigenen Erfahrungen mit Fremdzuschreibungen gemacht hat und nun der Geschichte des einzigen Schwarzen in Green Bay nachgeht.

    Für ihren 2008 erschienenen Roman „Die gefrorene Zeit“ erhielt Anna Kim u.a. den European Union Prize for Literature; 2018 veröffentlichte die im südkoreanischen Daejeon geborene und seit 1979 in Wien lebende Autorin die Spionagegeschichte „Die große Heimkehr“. Mit „Geschichte eines Kindes“ ist sie nominiert für den Deutschen Buchpreis 2022.

    Uljana Wolf: Etymologischer Gossip. Essays und Reden
    Moderation: Annette Pehnt

    Uljana Wolf gilt als eine der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Dichtung – den Preis der diesjährigen Leipziger Buchmesse hat sie jedoch in der Kategorie Sachbuch gewonnen. Ihr Band mit Essays und Reden enthalte sowohl hinreißende Gedichte als auch brillante Übertragungen aus anderen Sprachen, so Laudator Andreas Platthaus, insofern hätte er auch in der Belletristik und der Übersetzung nominiert werden können. Als intellektuelle Autobiografie führe dieses vor Esprit funkelnde Buch aber vor allem in die Fragen von Ethik und Poetik der Übersetzung ein – und sensibilisiere für deren gesellschaftspolitische Relevanz.

    Ob Prosagedicht, Übersetzung, translinguales Schreiben – Uljana Wolfs Augenmerk gilt dem schmugglerischen Sprachhandeln, den hybriden Formen, dem „Grundrecht“, „jenes und zugleich ein anderes zu sein“. Davon bleibt auch die Form des Essays nicht unberührt, wird „Guessay“, „Translabor“, Versuchsanordnung eines poetischen Denkens, das immerwährendes Gespräch ist – unter anderem mit Ilse Aichinger, Peter Huchel, Gertrude Stein, Elisabeth Barrett Browning und Theresa Hak Kyung Cha –, eine Form, die zum Weitersprechen, Fabulieren und Gossipen einlädt. Erschienen ist „Etymologischer Gossip“ 2021 im Verlag kookbooks.

    Andreas Stichmann: Eine Liebe in Pjöngjang
    Moderation: Martin Bruch

    „Dichtung: Sich in etwas hineinversetzen, das den eigenen Rahmen sprengt. Dichtung: An einem Vulkan, auf eng beieinanderstehenden Holzstühlen zusammenkommen und im Anderen das Fremde gelten lassen, als das Unverständliche. Trotzdem dichten.“ So beginnt Claudia Aebischer – 50 Jahre alt und in Ostdeutschland sozialisiert – im Schlussteil dieses Romans einen Brief an Sunmi, der sie als Mitglied einer Delegation von Kulturschaffenden in Nordkorea begegnet. Sunmi ist Dolmetscherin und Germanistin, vor allem aber Agentin der Demokratischen Volksrepublik Korea und damit beauftragt, die feierliche Eröffnung und Einrichtung der Deutschen Bibliothek in Pjöngjang, die Anlass der Reise ist, zu begleiten.

    Nach seinem Erzählungsband „Jackie in Silber“ und den Romanen „Das große Leuchten“ und „Die Entführung des Optimisten Sydney Seapunk“ entwirft der vielfach ausgezeichnete Autor Andreas Stichmann in „Eine Liebe in Pjöngjang“ (Rowohlt, 2022) die unwahrscheinliche Geschichte einer Liebe zwischen zwei ungleichen Frauen, zwei Lebensaltern, zwei Kulturen. Ein Buch, das sich das Fremde anverwandelt wie jemand, der sich verliebt: schlagartig, voller Hingabe, geblendet vom Leuchten der eigenen Projektionen. Ein Abenteuer in packender, eleganter Sprache, erzählt mit großer Finesse.

    Foto: Anna Kim © Werner Geiger

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 12.11.2022, 10–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro (für alle drei Lesungen)

  • Sa
    12.11.22
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Sharon Dodua Otoo / Volha Hapeyeva / Emine Sevgi Özdamar

    36. Freiburger Literaturgespräch Kurzlesungen mit Gespräch

    Ausverkauft!

    Sharon Dodua Otoo: Herr Gröttrup setzt sich hin
    Moderation: Annette Pehnt

    Mit ihrer ersten auf Deutsch geschriebenen Erzählung „Herr Gröttrup setzt sich hin“ gewann Sharon Dodua Otoo 2016 den Ingeborg-Bachmann-Preis. Vier Jahre später hielt sie dort selbst die Eröffnungsrede „Dürfen Schwarze Blumen Malen?“. Ihre Mischung aus Polemik und Humor, Gesellschaftskritik und Empathie sorgte wieder für Furore. Der diesen Herbst bei S. Fischer veröffentlichte Band versammelt nun beide Texte, ergänzt um einen bisher unveröffentlichten, einer imaginären Reise mit den Eltern nach Klagenfurt.

    Sharon Dodua Otoo ist die charismatische Sprecherin einer neuen Generation – schwarz, selbstbewusst, feministisch – und lebt als Schriftstellerin, politische Aktivistin und Herausgeberin der englischsprachigen Buchreihe „Witnessed“ (edition assemblage) in Berlin. Ihr Debütroman „Adas Raum“ war ein großer Erfolg. Er folgt Adas Geschichte(n): Durch die Jahrhunderte und von Westafrika über Großbritannien bis nach Deutschland verwebt die Autorin Perspektiven und Erfahrungen zu einem neuartigen Zugang zu Weltgeschichte, Erinnerung und Trauma. Als weiteres Buch bringt Sharon Dodua Otoo in diesem Jahr „Gesammeltes Schweigen“ (Edition Zweifel) heraus, eine Textsammlung als imaginäres Gespräch mit Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll.

    Volha Hapeyeva: Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils
    Moderation: Hanna Hovtvian

    „meine hände gestützt auf einen baum / darauf liegt ein anderer weißer baum / in dem ich mit dem dritten / schreibe / tisch notizbuch stift / um mich herum: gedächtnis eines ganzen waldes / in mir: gedächtnis des holzfällers“ – So hebt ein Gedicht aus Volha Hapeyevas Band „Mutantengarten“ (2020) an, das auch von jenem Baum in Großmutters Garten erzählt, den man fällte, als er keine Früchte mehr trug. Was passiert, wenn man Schönheit an Nutzen misst, fragt ihr aktueller Essay „Die Verteidigung der Poesie in Zeiten dauernden Exils“ (Verbrecher Verlag, 2022), ausgezeichnet mit dem Wortmeldungen-Literaturpreis 2022. In ihrem herausragenden Text setze Hapeyeva „despotischen Machtstrukturen ein poetisches, nomadisches Denken entgegen“, so die Jury. Sie reflektiere die Sprache als Instrument der Macht, aber zugleich die Macht der Poesie als Ort des Widerstands, als mögliche Heimat im Exil.

    Die 1982 in Minsk geborene Lyrikerin, Autorin, Übersetzerin und promovierte Linguistin Volha Hapeyeva hat für ihr Werk zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhalten. Sie zählt zu den bekanntesten und meistübersetzten Autor*innen ihres Landes. Im Herbst 2020 kam sie für ein Stipendium an die Villa Waldberta am Starnberger See. Aufgrund der Repression gegen Oppositionelle kehrte sie seither nicht nach Belarus zurück.

    Emine Sevgi Özdamar: Ein von Schatten begrenzter Raum
    Moderation: Thomas Geiger

    Am 5. November 2022 wird der diesjährige Georg-Büchner-Preis an eine Autorin verliehen, „der die deutsche Sprache und Literatur neue Horizonte, Themen und einen hochpoetischen Sound verdankt“. Wozu wir eine Woche später, beim Freiburger Literaturgespräch, sehr herzlich gratulieren! Emine Sevgi Özdamar, geboren 1946 in Malatya/Türkei, ist Schriftstellerin, Schauspielerin und Theaterregisseurin. 1991 gelang ihr mit dem Ingeborg-Bachmann-Preis der literarische Durchbruch; sie las aus ihrem Debüt „Das Leben ist eine Karawanserei, hat zwei Türen, aus einer kam ich rein, aus der anderen ging ich raus“ (1992). Es folgten „Die Brücke vom Goldenen Horn“ (1998) und 2003 als Abschluss ihrer Romantrilogie „Seltsame Sterne starren zur Erde“.

    Nach einer Publikationspause erschien 2021 ihr Opus magnum „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp): Vom Osmanischen Reich über die Berliner und Pariser Theaterszene der 1970er Jahre spannt Emine Sevgi Özdamar auf 800 Seiten einen großen Bogen in die Gegenwart, erzählt von Grenzüberschreitungen, von Aufbruch und Exil. Angelehnt an ihre eigene Biografie öffnet sich ein vielstimmiges Panorama des 20. Jahrhunderts: „Ein Theaterroman. Ein Künstlerinnenroman. Ein Salon, in dem die Toten herumspazieren und reden. Eine Geschichte von Freundschaften. Eine Gedichtsammlung. Eine Erkundung Europas. Ein Spiegel der Weltpolitik.“ (NZZ)

    Foto: Sharon Dodua Otoo © Ralf Steinberger

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 12.11.2022, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 10/5 Euro (für alle drei Lesungen)

    Ausverkauft

  • So
    13.11.22
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Die Vermessung eines poetischen Kontinents

    900 Jahre spanischsprachige Lyrik mit Jaime Luis Huenún, Martin von Koppenfels, Susanne Lange und José F. A. Oliver

    Zehn Jahre hat ein ganzes Team an Herausgeber*innen und Übersetzer*innen an einem Mammutprojekt gearbeitet, das nun pünktlich zum Gastlandauftritt Spaniens bei der Frankfurter Buchmesse vorliegt: Ihre vierbändige Anthologie (C.H. Beck, 2022) mit über 800 Gedichten leistet Pionierarbeit. Die zweisprachige Edition präsentiert in größtenteils neuen Übertragungen 200 Autor*innen aus 20 Ländern. Eine Einladung zur Reise von den Anfängen im mittelalterlichen Al-Andalus bis in die Gegenwart und quer durch die gesamte transatlantische Sprachwelt, die Spanien mit Hispanoamerika verbindet.

    Der Komparatist Martin von Koppenfels und die Übersetzerin Susanne Lange führen durch dieses Gemeinschaftswerk von Literaturwissenschaft und Übersetzungskunst. Aus Chile reist der Dichter Jaime Luis Huenún an, der in seinen Werken das Scheitern der Revolutionen auf seinem Kontinent sowie das Schicksal der indigenen Mapuche thematisiert. Die von vielfältigen kulturellen Einflüssen geprägten Sprach- und Bildwelten Lateinamerikas sind im deutschen Sprachraum noch immer wenig bekannt. Das Podium komplettiert der Hausacher Lyriker, Literaturvermittler und Übersetzer José F. A. Oliver. Alle vier sprechen über die Geschichte der spanischsprachigen Lyrik und lesen ihre liebsten Gedichte aus beinahe 1000 Jahren.

    Foto: Jaime Luis Huenún © Álvaro de la Fuente

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 13.11.2022, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Fr
    18.11.22
    20:00
    Literaturhaus
    Gastveranstaltung
    < >

    entfällt: Gastveranstaltung: HENDRIK BOLZ: Nullerjahre

    Lesung und Gespräch

    Leider muss die Lesung mit Hendrik Bolz entfallen. Bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarten können an der Vorverkaufsstelle zurückgegeben werden, an der sie gekauft wurden.

    Mehr Infos hier

    Während in den Plattenbauten von Knieper West immer mehr Erwachsene die Suche nach einem Platz im neuen System aufgeben, nehmen Hendrik und seine Freunde die Herausforderung an: Sie finden Auswege aus der Langeweile und Fluchtwege, um keine Prügel zu kassieren. Langsam zerfallen die Frontlinien der Baseballschlägerjahre, an die Stelle der Springerstiefel treten Turnschuhe, die Böhsen Onkelz werden von Aggro Berlin abgelöst, die Optionen bleiben die gleichen: Fressen oder Gefressenwerden.

    Im Kindergarten, in der Schule und im Fußballverein haben sie gelernt, dass ein großer Junge nicht weint und dass der Klügere nur so lange nachgibt, bis er der Dümmere ist. Nun gilt es, härter zu werden, um, wenn es drauf ankommt, dem anderen die Nase zu brechen. Und stumpfer zu werden, um dabei nicht zu zögern. Die Mittel finden sich – Kraftsport, Drogen, Rap. Und bald sind es neue „Kleine“, die sich verstecken müssen. Hendrik Bolz erzählt in seinem Roman „Nullerjahre – Jugendjahre in blühenden Landschaften“ (KiWi, 2022) eindringlich von einem Jahrzehnt im Osten Deutschlands, das uns ein Stück bundesrepublikanische Gegenwart erklären kann.

    Foto: © Greta Baumann

    Veranstalter: Vaddi Concerts

    Mehr unter: www.vaddi-concerts.de

    Datum: 18.11.2022, 20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 20,50 Euro

  • Di
    22.11.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Sonja Eismann: Moments and Movements. Indigene Feminismen

    Leinwandlesung und Gespräch

    Eine Comic-Sammlung mit Stimmen indigener feministischer Bewegungen weltweit: „Movements and Moments“ (Jaja Verlag, 2022) erzählt in zehn Graphic Novels von den anarchistischen Chola-Gewerkschafterinnen im Peru der 1920er Jahre, vom brasilianischen Kampf für die Rechte indigener LGBTQIA+-Personen, von der Pflege bedrohter musikalischer Traditionen im vietnamesischen Hochland. Die Themen der Comics, in denen Frauen mutig und entschlossen gegen herrschende Verhältnisse aufbegehren, sind so vielseitig wie die künstlerischen Stile, in denen die Geschichten grafisch Gestalt annehmen. Sie zeigen neue Facetten im globalen Kampf um Gleichberechtigung.

    Im Literaturhaus spricht die Autorin Sonja Eismann, Mitgründerin des Missy-Magazins und Herausgeberin der Anthologie, in unserer Reihe „Girl, Woman, Other“ über Unterdrückung und Widerstand mit der brasilianischen Künstlerin Taís Koshino und der ecuadorianischen Illustratorin Cecilia Larrea, die live zugeschaltet werden. Durch den Abend führt die Kommunikationswissenschaftlerin Sevda Can Arslan.

    Cover-Ausschnitt: © Jaja Verlag

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, FAIRburg e. V., Buchhandlung jos fritz, Feministische Geschichtswerkstatt e. V., Radio Dreyeckland

    Datum: 22.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    24.11.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    24.11.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Beim Schreiben auch: Läuft das Wort über das Seil bis ans Ende, oder fällt es vom Seil herunter? Manchmal schrie ich laut: ‚Wen soll es angehen, was du schreibst, wen?‘ Aber ich schrieb weiter.“
    – Emine Sevgi Özdamar: „Ein von Schatten begrenzter Raum“ (Suhrkamp, 2021)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet in der Regel am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 24.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    25.11.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Gastspiele: Meine drei lyrischen ichs

    Unabhängige Lesereihen zu Besuch in Freiburg

    Von der Metropole nach Freiburg, von Lyrik bis Sachbuch: Die Veranstaltungsreihe „Gastspiele“ des samt & sonders e. V. holt eine Vielfalt an Lesungsformaten aus Berlin, Wien und München auf Bühnen im Freiburger Stadtraum. Zum Finale im November zu Gast: die Münchener Lesereihe „meine drei lyrischen ichs“, die Texte von Mara Genschel, Rasha Habbal und Felix Schiller sowie Kunst von Sarah Degenhardt nach Freiburg bringt.

    Seit 2012 präsentiert die Reihe dreimal im Jahr drei Dichter*innen: spannende neue Stimmen der Gegenwartslyrik im deutschsprachigen Raum. Zwei kommen von extern, eine*r aus München. Dabei interagiert die Literatur mit bildender Kunst und Performance. Für jede Ausgabe bespielt ein*e Künstler*in aus München den Raum oder greift in die Lesesituation ein. Seit Sommer 2018 ist die Reihe im Kunstverein München zuhause, an diesem Abend reist sie nach Freiburg – für ein lyrisches Kennenlernen, eine Feier der Gegenwartskunst und Dialoge, die weit über die regionale Kulturszene hinausreichen.

    Grafik: © meine drei lyrischen ichs

    Eine Veranstaltung des samt & sonders e. V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Mehr unter: www.instagram.com/samtundsondersfreiburg

    Gefördert im Rahmen von „Neustart Kultur“ der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien durch den Deutschen Literaturfonds e. V.

    Datum: 25.11.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Weingut Dilger, Urachstraße 3
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Di
    29.11.22
    20:00
    Außer Haus
    Freiburger Andruck
    < >

    Maria Bosse-Sporleder: Im Kielwasser der Zeit

    Freiburger Andruck

    In ihrem neuen Buch „Im Kielwasser der Zeit“ (Derk Janßen Verlag, 2022) versammelt Maria Bosse-Sporleder in zwei Teilen „autofiktive Geschichten“. In „Herkunft“ ist der Blick auf Estland gerichtet, das Land, in dem die in Freiburg lebende Autorin geboren wurde, das sie als Kind verlassen musste und in das sie nach 1991 zurückkehrte und dort unter anderen als Dozentin für Deutsch arbeitete. Der zweite Teil „Begegnung“ fängt Momente ein, in denen ein intensiver Kontakt zwischen Menschen entsteht. Die Moderation übernimmt die Literaturkritikerin Bettina Schulte. Musikalisch begleitet wird der Abend von Elisabeth Horzig.

    Die Freiburger Autorin, Dozentin und Übersetzerin Maria Bosse-Sporleder wurde 1932 in Tallinn (Reval) geboren und erlebte in ihrer Kindheit und Jugend Flucht und Emigration in Tallinn, Poznan, Bad Kissingen und im kanadischen Edmonton. Sie studierte Romanistik und Germanistik an der University of Alberta, der Pariser Sorbonne und der McGill Universität Montreal und arbeitete als Dozentin für deutsche Sprache und Literatur in Kanada und Finnland. Seit 40 Jahren leitet sie Schreibwerkstätten. Sie übersetzte unter anderem den Roman „Die Wellen“ und einige Tagebücher von Virginia Woolf. 2013 erschien ihr Buch „Im fünften Koffer ist das Meer“.

    Foto: ©  Nona C. Bosse

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 29.11.2022, 20 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro (Nur Abendkasse; Voranmeldung unter kulturamt@stadt.freiburg.de)

  • Do
    01.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Daniela Dröscher und Martin Kordic

    Auftakt der Reihe Herkunft

    Nach „Zeige deine Klasse. Die Geschichte meiner sozialen Herkunft“ schreibt Daniela Dröscher in „Lügen über meine Mutter“ (Kiepenheuer & Witsch, 2022) über eine Kindheit im Hunsrück der 1980er Jahre, die beherrscht wird von der fixen Idee des Vaters, das Übergewicht seiner Frau wäre verantwortlich für alles, was ihm versagt bleibt. Ein Buch über subtile Gewalt, Verantwortung, Fürsorge – und eine Frau, die für Selbstbestimmung kämpft.

    „Jahre mit Martha“ (S. Fischer, 2022), der zweite Roman von Martin Kordić, erzählt von Željko, genannt Jimmy, der mit seinen Eltern und Geschwistern zu fünft in einer Zweizimmerwohnung in Ludwigshafen lebt. Er ist fünfzehn, als er sich in Martha verliebt. Eine Professorin in Heidelberg, bei der seine Mutter putzt. Mit Marthas Liebe wächst Željkos Welt. Doch was ist das für eine Welt, die er da betritt, und wen lässt er dafür zurück? Über Geschichten von Familie und Aufstieg sprechen die beiden Gäste mit dem Kölner Lektor Jan Valk.

    Fotos: Daniela Dröscher © Carolin Saage, Martin Kordić © Peter Hassiepen

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Kooperationspartner: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Deutsches Seminar der Universität Freiburg, Georg Brandes-Gesellschaft e. V.

    Datum: 01.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    02.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Christian Baron: Schön ist die Nacht

    Auftakt der Reihe Herkunft

    Die Lesung muss leider krankheitsbedingt verschoben werden! Der Ersatztermin findet sich in Kürze an dieser Stelle.

    Unter dem Titel „Herkunft“ initiiert das Literaturhaus eine „Reihe zu feinen Unterschieden“, die Fragen nach Klasse, Distinktion und Migration stellt. Ausgehend von neuesten Erzähltexten weitet sich im Jahr 2023 ein Gesprächsraum in verschiedene Freiburger Stadtteile. Am zweiten Tag unseres Schwerpunkts stellt der Autor Christian Baron seinen Roman „Schön ist die Nacht“ (Classen, 2022) vor, der eine ganze soziale Schicht im Westdeutschland der 1970er Jahre porträtiert. Zwischen Spekulantenträumen und Baustellenwirklichkeit kämpfen Protagonisten wie Willy und Horst um ihren Anteil am Wohlstand. Müssen wir sie uns als glückliche Menschen vorstellen?

    Christian Barons Debüt „Ein Mann seiner Klasse“ erzählt die Geschichte seiner Kindheit in prekären Verhältnissen, wurde mehrfach ausgezeichnet und avancierte zum Bestseller. 2021 erschien die mit Maria Barankow herausgegebene Anthologie „Klasse und Kampf“. Mit dem Autor ins Gespräch tritt der Freiburger Literaturwissenschaftler Dominik Zink.

    Foto: © Hans Scherhaufer

    Gefördert im Impulsprogramm „Kunst trotz Abstand“ des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

    Kooperationspartner: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Deutsches Seminar der Universität Freiburg, Georg Brandes-Gesellschaft e. V.

    Datum: 02.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

  • Do
    08.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Julia Galandi-Pascual, Heinzl Spagl, René Zipperlen und Hanna Hovtvian

    Die letzten Seiten des sechsten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich glänzende Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Julia Galandi-Pascual, die im Herbst vom Freiburger PEAC-Museum zur Marburger Sammlung Pohl wechselt und heute für einen Abend die weißen Räumen für internationale Gegenwartskunst gegen die lichte Literaturhaus-Bühne tauscht. Heinzl Spagl, langjähriges Ensemble-Mitglied des Theaters im Marienbad, Schauspieler und Sprecher, der zusammen mit Renate Obermaier den Reinhold-Schneider-Ehrenpreis 2020 auch für seine unbändige Liebe zur Literatur erhielt. René Zipperlen, der mit seinen Texten die Wochenzeitung Der Sonntag mitprägte und seit Jahresanfang in der Kulturredaktion der Badischen Zeitung für die Literatur zuständig ist. Vervollständigt wird das Quartett von Literaturhaus-Mitarbeiterin Hanna Hovtvian.

    Willkommen zu einem inspirierenden Salon für alle, die gern überraschen und überrascht werden.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 08.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    09.12.22
    15:00
    Junges Literaturhaus
    Wilder Freitag
    < >

    Johanna Schaible: Es war einmal und wird noch lange sein

    Wilder Freitag als Zeitreise (8-12 Jahre, Eltern verboten!)

    „Vor einem Jahr zogen die Vögel nach Süden. Vor einem Monat war noch Herbst. Gestern gab es ein Gewitter. Vor einer Stunde ist die Sonne untergegangen. Vor einer Minute wurde das Licht gelöscht. Jetzt! Wünsch dir was!“

    Von den Dinosauriern über die ersten Schiffe bis hin zu dem, was die Welt noch gar nicht kennt: Johanna Schaibles Bilderbuch „Es war einmal und wird noch lange sein“ (Hanser, 2021) führt wie im Flug durch Jahrmillionen. Ein umwerfender Blick auf das, was war, ist, sein wird. Und ein gestalterischer Geniestreich: Die Schweizer Illustratorin erhielt für ihr Debüt den Schweizer Kinder- und Jugendliteraturpreis 2022. Im Literaturhaus blättert sie in Lesung und Workshop durch die Zeit. Mit Scheren, Schablonen und Collagen basteln die Kinder ihr eigenes Zeitreise-Bilderbuch – zum Verschenken oder Immer-wieder-selbst-Anschauen!

    Foto: © Nikkol Rot

    Gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 09.12.2022, 15–16:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 6/4 Euro

    Ausverkauft

  • Mo
    12.12.22
    19:30
    Außer Haus
    zwischen/miete
    < >

    Zwischen/miete: Selene Mariani

    Junge Literatur in WGs

    „Italien 2002. Ich weiß nicht, dass mein Leben morgen geteilt wird und ich die erste Hälfte wegwerfen muss.“ Als Ellis ein kleines Kind ist, zerbricht die Ehe ihrer Eltern. Mit ihrer Mutter zieht sie von Italien nach Deutschland. Das Leben in der neuen Umgebung ist schwer, die Kinder in der Schule grenzen sie aus. Eines Tages kommt ein neues Mädchen in die Schule, Grace: Zu ihr entwickelt sich eine Freundschaft, die Ellis Halt gibt, ihr das fehlende Gefühl von Zugehörigkeit ersetzt. Bis Grace plötzlich die Seiten wechselt. Meisterhaft schildert Selene Mariani in ihrem Debütroman „Ellis“ (Wallstein, 2022) eine Kindheit und Jugend zwischen Deutschland und Italien, eine Freundschaft zwischen Nähe und Distanz, erzählt zwischen Erinnerung und Gegenwart.

    Selene Mariani wuchs in Verona und Dresden auf und lebt in Hannover. Sie studierte am Literaturinstitut Hildesheim und ist als Leiterin von Schreibwerkstätten sowie im Vorstand des Vereins Autor*innenzentrum Hannover aktiv. Über ihren ersten Roman spricht sie in unserer Reihe „zwischen/miete“, organisiert und moderiert von einem Team Studierender.

    Foto: © privat

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 12.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: WG im Rennweg 28 (Hinterhaus)
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Di
    13.12.22
    17:00
    Literaturhaus
    Druckwerkstatt
    < >

    Riso Club: Weinachtsedition

    Offene Druckwerkstatt mit Papercut

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen rund um die japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen und Entwürfen Poster, Postkarten und Magazine im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 80 bis 240 g/m². Derzeit in Grün, Rot und Violett, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Dieses Mal werfen wir Vorlagen und Stifte über Bord und gestalten mit Papercut. Eine weihnachtliche Werkstatt mit Schere, Kleber und Papier: Welcome to the club!

    Riso-Druck: © Andrea Staiger

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e. V.

    Gefördert vom Kulturamt der Stadt Freiburg

    Datum: 13.12.2022, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 7/5 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

  • Do
    15.12.22
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Unser neu gegründeter Buchclub lädt zum literarischen Frühsport: Am 22.9., 20.10., 24.11. und 15.12. diskutieren alle Leselustigen von 10–12 Uhr im Literaturhaus. Offen für alle, Anmeldung erforderlich, Titelliste im Büro (Telefon: 0761-28 99 89 oder per E-Mail: info@literaturhaus-freiburg.de). Herzlich willkommen!

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Datum: 22.09.2022, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    15.12.22
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstattgespräch
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    „Ich dachte an die Musik von Michael Jackson. Und dann tat ich etwas, das mich selbst überraschte. Ich trat mit einer einzigen Bewegung den Computermonitor vom Schreibtisch.“ – Martin Kordić: „Jahre mit Martha“ (S. Fischer Verlag, 2022)

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ können Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion stellen. Die Veranstaltung findet aufgrund der Winterpause ausnahmsweise am vorletzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernimmt Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 15.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    20.12.22
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Nachholtermin: Édouard Louis: Anleitung ein anderer zu werden

    Zweisprachige Lesung und Gespräch

    Ausverkauft!

    In seinem Debüt „Das Ende von Eddy“ (2015) erzählte der junge französische Autor Édouard Louis die Geschichte einer homosexuellen Befreiung aus einer erdrückenden Kindheit, inspiriert von seiner eigenen. Mit „Anleitung ein anderer zu werden“ (Aufbau, 2022, aus dem Französischen von Sonja Finck) knüpft er nun an diesen ersten Roman an, der ein internationaler Bestseller wurde.

    Mit 26 Jahren hat er schon mehrere Leben hinter sich: eine Kindheit in extremer Armut, die Scham über die eigene Herkunft, die Flucht vom Dorf in die Stadt, nach Paris. Er nimmt einen neuen Namen an, probiert sich aus, erschließt sich neue Welten, liest und schreibt wie ein Besessener: „Das Schreiben ist für mich eine Möglichkeit, die Vergangenheit zu fixieren und mich so vielleicht von ihr zu befreien.“ Über das, was man zurücklässt, um bei sich selbst anzukommen, spricht Édouard Louis mit der Übersetzerin Katja Meintel. Den deutschen Text liest Tim Al-Windawe (Theater Freiburg).

    Foto: © Christian Werner

    Mitveranstalter: Centre Culturel Français, Frankreich-Zentrum der Universität Freiburg, Theater Freiburg und Buchhandlung jos fritz

    Datum: 20.12.2022, 19:30 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Winterer Foyer
    Eintritt: 12/9 Euro (VVK: Theater Freiburg)

    Die Lesung wurde vom 26. September auf den 20. Dezember 2022 verschoben. Bereits erworbene Eintrittskarten können an der Theaterkasse umgetauscht oder zurückgegeben werden.

    Ausverkauft

    • >

      Dezember 2022

    • Do
      01
      19:30

      Daniela Dröscher und Martin Kordic

      Auftakt der Reihe Herkunft

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Fr
      02
      19:30

      Christian Baron: Schön ist die Nacht

      Auftakt der Reihe Herkunft

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      08
      19:30

      Durchs Bücherjahr mit …

      Julia Galandi-Pascual, Heinzl Spagl, René Zipperlen und Hanna Hovtvian

      Literaturhaus
      Gespräch
    • Fr
      09
      15:00

      Johanna Schaible: Es war einmal und wird noch lange sein

      Wilder Freitag als Zeitreise (8-12 Jahre, Eltern verboten!)

      Junges Literaturhaus
      Wilder Freitag
    • Mo
      12
      19:30

      Zwischen/miete: Selene Mariani

      Junge Literatur in WGs

      Außer Haus
      zwischen/miete
    • Di
      13
      17:00

      Riso Club: Weinachtsedition

      Offene Druckwerkstatt mit Papercut

      Literaturhaus
      Druckwerkstatt
    • Do
      15
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      15
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstattgespräch
    • Di
      20
      19:30

      Nachholtermin: Édouard Louis: Anleitung ein anderer zu werden

      Zweisprachige Lesung und Gespräch

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch