Wem gehört die Stadt?
12. Deutsch-Französische Kulturgespräche Freiburg
Eine beeindruckende Vielfalt von Menschen mit verschiedenen Interessen, Wünschen und Erwartungen lebt im städtischen Raum. Stadtquartiere formen ein Mosaik, in dem gesellschaftliche Gruppen ungleichmäßig vertreten sind. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen und Konflikten darüber, wie und von wem bestimmte Standorte in der Stadt genutzt, bewahrt oder verändert werden sollen. So werden etwa Ansätze zur Schaffung bezahlbarer Wohn- und Lebensräume in der Stadt und zur Regulierung von Mobilität (Fahrverbote, City-Maut etc.) weltweit kontrovers diskutiert. Wie kann dieser Prozess des kontinuierlichen Aushandelns offen und fair gestaltet werden und eine gleichberechtigte Teilhabe für alle ermöglichen?
Impulsvortrag
Fabienne Hoelzel: Stadt und Politik: Die Rolle der Städtebauerin
Podium
Marie-Hélène Bacqué, Soziologin und Stadtplanerin, Université Paris Nanterre
Fabienne Hoelzel, Architektin und Städteplanerin, Staatliche Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, Gründungsdirektorin und Leiterin des Büros Fabulous Urban, Zürich
Alain Jund, Stadtrat in Strasbourg, zuständig für die Entwicklung gemeinschaftlichen Wohnens, und Vize-Präsident der Eurométropole Strasbourg (angefragt)
Katrin Lompscher, ehemalige Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Berlin, und Mitglied des Vorstands der Hermann-Henselmann-Stiftung
Moderation
Hartmut Fünfgeld, Professur für Geographie des Globalen Wandels, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg
Foto: © Fabienne Hoelzel
Veranstalter: Kulturamt Freiburg und Frankreich-Zentrum der Albert-Ludwigs-Universität in Zusammenarbeit mit dem Literaturhaus sowie weiteren regionalen und überregionalen Partnern.
Alle Redebeiträge werden simultan übersetzt.
Programmheft und weitere Informationen: www.freiburg.de/korrespondenzen
Datum: 13.05.2022, 16–18 Uhr
Orte: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
Eintritt frei
Im Literaturhaus ist das Tragen einer FFP2 Maske erforderlich. Weitere Informationen finden Sie hier.