• So
    22.10.17
    11:00
    Auftakt
    Literaturhaus
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    Einladung an die Waghalsigen

    Eröffnung Literaturhaus Freiburg

    Ein Festtag als Auftakt, mit Veranstaltungen von früh bis spät, für Jung und Alt – herzlich willkommen im Literaturhaus Freiburg!

    Auf den folgenden Seiten können Sie durch die hier genannten Eröffnungsveranstaltungen blättern.

    Sonntag, 22.10.2017

    11 Uhr
    Worte für ein neues Literaturhaus
    Aufgrund begrenzter Plätze: auf Einladung

    14-17 Uhr
    Buchstaben für ein Junges Literaturhaus
    Ein knallbunter Nachmittag für Jung und Alt

    18 Uhr
    Buenaventura
    Live-Hörspiel mit Dorothee Elmiger, Veit Arlt, Ephraim Wegner

    20 Uhr
    Mein Leben mit Ernest Hemingway
    von Hanns-Josef Ortheil

    22 Uhr
    Einladung an die Geheime Gesellschaft der Schlaflosen
    mit Iris Wolff

    Die Eröffnungswoche wird gefördert von: Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau

  • Fr
    25.04.25
    19:30
    Gastveranstaltung
    Gastveranstaltung
    < >

    Gastspiel: Lotte Paepcke

    Szenische Lesung des Seniorentheaters „die methusalems“

    Die Veranstaltung ist ausverkauft!

    Nach Aufführungen im SWR Studio Freiburg und im neu eröffneten Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg gastieren „die methusalems“ mit einer Lesung aus Lotte Paepckes „Ein kleiner Händler, der mein Vater war“ im Literaturhaus. Die Erzählung der jüdischen Schriftstellerin handelt von ihrem Vater Max Mayer, dem ehemaligen Freiburger Lederhändler und SPD-Stadtrat. Im letzten Moment musste er vor den Nationalsozialisten in die Schweiz fliehen und konnte von dort Jahre später in die USA emigrieren. Regie und Textfassung: Ullo von Peinen.

    Weitere Informationen: www.methusalems-freiburg.de.

    Veranstalter: „die methusalems“, gefördert von der Freiburger Bürgerstiftung und der Volker-Homann-Stiftung, mit Unterstützung der Waisenhausstiftung Freiburg, der Sparkasse Freiburg und der Deutsch-Israelischen-Gesellschaft (DIG)

    Datum: 25.4.2025, Einlass: 19 Uhr, Beginn: 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Mi
    30.04.25
    21:00
    Literaturhaus
    Tanz in den Mai
    < >

    Tanz in den Mai

    Frühlings Erwachen

    Zu Ehren des nahenden Wonnemonats stapeln wir die Stühle zur Seite, rollen die Diskokugel in den Saal und drehen den Bass auf. Der Klassiker ist wieder da – das Literaturhaus bittet zum Tanz!

    Mit dem liebsten Rauschmittel der Dichter*innen arbeiten wir an der Abschaffung der Nacht, entzünden ein Maifeuer der Beats, drehen irrlichternde Pirouetten: Anmut bei hoher Umdrehungszahl. An den Plattentellern: der Trägerverein höchstselbst.

    Mitglieder des Literatur Forum Südwest legen auf, darunter die beliebten Opener Werner Baur aka DDDJayWaba und Eberhard Bittcher aka DJ Brüno, gefolgt von den Fritzi*s. Special guests: Early Bird feat. joey ambientino und DJ Fred Pferd feat. monkeybrain. Im stündlichen Wechsel geht es querbeet durch den Stilgarten des Pop.

    Foto: © Manfred Werner

    Datum: 30.4.2025, 21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Di
    06.05.25
    19:00
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
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    Entfällt: Anne de Marcken: Es währt für immer und dann ist es vorbei

    Zweisprachige Lesung und Gespräch mit René Freudenthal

    Die Veranstaltung entfällt!

    Unsere Heldin befindet sich im Jenseits. Sie lebt im Hotel der Untoten, hat einen Arm zu wenig, dafür eine Krähe zu viel. An ihren Namen kann sie sich nicht erinnern, ebenso wenig an ihre Kindheit. Eine einzige kostbare Erinnerung ist ihr geblieben „nach der großen Katastrophe“ – das Echo eines starken Gefühls, das Bild einer Person, mit ihr, in den Dünen. Also macht sie sich auf den Weg nach Westen, ans Meer, auf die Suche nach dem, was im Leben einmal wichtig war.

    Gewitzt, geheimnisvoll und irre gut erzählt: Mit „Es währt für immer und dann ist es vorbei“ (Suhrkamp, 2025, aus dem Englischen von Clemens J. Setz) ist der US-amerikanischen Schriftstellerin, Künstlerin und Verlegerin Anne de Marcken ein großer Wurf gelungen, prämiert mit dem Novel Prize 2022 sowie dem Ursula K. Le Guin Prize for Fiction 2024. Das Gespräch auf Englisch führt René Freudenthal (Carl-Schurz-Haus), den deutschen Text liest Doris Wolters.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Carl-Schurz-Haus Freiburg

    Datum: 6.5.2025, 19 Uhr
    Ort: Max-Kade-Auditorium II, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Mi
    14.05.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Mirrianne Mahn: Issa

    Lesung und Gespräch

    Eigentlich will Issa diese Reise gar nicht antreten. Schwanger sitzt sie im Flugzeug nach Douala, auf Drängen ihrer Mutter, um in Kamerun, dem Land ihrer Kindheit, unter den Adleraugen ihrer Großmütter den Weg der Rituale zu gehen und mit ihren Ahnen in Kontakt zu treten. Kunstvoll verwebt Mirrianne Mahn in ihrem Romandebüt „Issa“ (Rowohlt, 2024) die Lebensgeschichten von Frauen aus fünf Generationen zwischen Deutschland und Kamerun, die durch koloniale Ausbeutung und Traumata, aber auch durch das Streben nach weiblicher Selbstermächtigung verbunden sind.

    Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums des Africa Centre for Transregional Research (ACT) kommt Weertje Willms (Deutsches Seminar, Universität Freiburg) zusammen mit Studierenden ins Gespräch mit der Autorin.

    Foto: © Angelina Schülke

    Veranstaltet von Afrika-Zentrum for Transregional Research (ACT) und Deutschem Seminar der Universität Freiburg in Kooperation mit Dr. Richard Tsogang Fossi (Universität Dschang/Kamerun), dem Literaturhaus Freiburg sowie der Buchhandlung und dem Café jos fritz, gefördert von der Stadt Freiburg und der Burckhardt-Stiftung der Universität Freiburg.

    Datum: 14.5.2025, 19:30 Uhr
    Ort: jos fritz Café, Wilhelmstraße 15
    Eintritt: 11/7 Euro (Studierende und Schüler*innen: Eintritt frei)
    Karten gibt es bei der jos fritz-Buchhandlung im Vorverkauf und an der Abendkasse. Für Schüler*innen und Studierende gibt es ein begrenztes Kontingent an Freikarten.

  • So
    18.05.25
    11:30
    Außer Haus
    Freileser
    < >

    Freileser unterwegs

    Lese-Kiosk und Freiluft-Aktionen für Kinder und Familien

    In der Freiluft-Saison 2025 steuert das Junge Literaturhaus mit seinem mobilen Lesekiosk Freileser Orte an, an denen Freiburger Kinder und Familien den Sommer verbringen: öffentliche Feste, Freibäder und andere grüne Inseln in den Stadtteilen. Im Mai macht das umgebaute Lastenfahrrad Station beim Familienfest des Freiburger Bündnis für Familie in der VHS. Mit dabei: Bilderbücher, Kinderromane, Sachbücher, Comics und vieles mehr. Viel Spaß beim Stöbern, Lesen und Basteln.

    Mehr Informationen zum Familienfest finden sich hier.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V., Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Volksbank Freiburg, Eugen-Martin-Stiftung und Regio Bäder GmbH

    Datum: 18.5.2025, 11:30–14 Uhr
    Ort: Volkshochschule Freiburg, Rotteckring 12
    Eintritt frei

  • Di
    20.05.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Eva Strasser: Wildhof

    Open Air Lesung und Gespräch mit Leo Boquoi

    An diesem Abend weitet sich der Blick vom Wiehremer Hinterhof bis in den Schwarzwald: In Eva Strassers Debütroman „Wildhof“ (Wagenbach, 2025) summt, leuchtet und duftet es so eindrücklich, dass man sich beim Lesen selbst im Wald wähnt.

    Lina reist mit leichtem Gepäck. Sie hat nicht vor zu bleiben. Was in ihrem Heimatort auf sie wartet, wiegt schwer. Schon vor Jahren ist ihre Zwillingsschwester Luise spurlos verschwunden, nun sind ihre Eltern bei einem Unfall ums Leben gekommen. Sie ist gezwungen, zurückzukehren, aufzuräumen, nachzuforschen, zu begraben und abzuschließen.

    Auf ihrer Suche nach einem Käufer für das Elternhaus findet sie wieder, was auf immer versunken schien. In einer Gegenwart, in der sie gehalten wird vom durchsonnten Wald und von alten Freundschaften, kratzt sie beidhändig die vermooste Vergangenheit frei – und damit ihre eigene Zukunft. Ins Gespräch kommt die Autorin, selbst im Schwarzwald aufgewachsen, mit Leo Boquoi aus dem Literaturhaus-Team.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 20.5.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Hinterhof der Günterstalstraße 55, bei Regen: Buchhandlung Schwarz, Günterstalstraße 44
    Eintritt: Pay after, Anmeldung: info@buchhandlung-schwarz.de

  • Do
    22.05.25
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Ein Brief an die Mutter, die ihn nie lesen wird: Mit ungeschönter Intimität und lyrischer Präzision erzählt Ocean Vuong in seinem Romandebüt „Auf Erden sind wir kurz grandios“ (Hanser, 2019, aus dem Englischen von Anne-Kristin Mittag) von einem jungen amerikanisch-vietnamesischen Mann, der zwischen Kulturen, Erinnerungen und Erwartungen nach Identität und Zugehörigkeit sucht. Unser „Literarischer Frühsport“ ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.5.2025, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    22.05.25
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Ralf Kiefer.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.5.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    26.05.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
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    Esther Kinsky: Heim.Statt

    Musikalische Lesung und Gespräch mit José F. A. Oliver

    „Ein jedes will zuflucht / auch der stein / im unsteten acker / das ausgeweidete / goldammernherz / die verbliebene feder der letzte / schlag des züngleins / im vogelmund / jede schädelwölbung sucht die hohle / hand die ihr halt gibt / jeder laut will gehör“

    Flucht, Vertreibung und Verletzung über die Jahrtausende hinweg: Eurydike, panisch vor Aristaios fliehend, übersieht die Schlange und stirbt an ihrem Biss. Landlose Häusler in Nordschottland werden umgesiedelt oder zur Auswanderung gezwungen. Eine polnische Magd verwandelt sich in einen Vogel und entkommt den Zumutungen des Lebens. Im Norden Italiens verweigern Frauen, über Monate auf sich allein gestellt, nach der Rückkehr der Männer die menschliche Sprache.

    Berührende Bilder und Geschichten in bezwingender Sprache: Die vielfach preisgekrönte Dichterin und Übersetzerin Esther Kinsky liest aus „Heim.Statt“ (Suhrkamp, 2025), einem Zyklus aus sieben mehrstimmigen Langgedichten, begleitet von der Sängerin und Oud-Virtuosin Negar Bouban und dem international renommierten Perkussionisten und Festivalmacher Murat Coşkun.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Kommunales Kino Freiburg, Buchhandlung jos fritz

    Datum: 26.5.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Kommunales Kino, Urachstraße 40
    Eintritt: 8/5 Euro (VVK: KoKi)

  • Mo
    23.06.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    zwischen/miete: Mascha Unterlehberg

    Junge Literatur in WGs

    Jara steht auf der alten Eisenbahnbrücke über der Ruhr und starrt ins dunkle Wasser. Anto, die gerade noch neben ihr saß, ist in den Fluss gesprungen und taucht nicht wieder auf. Nur der Baseballschläger, mit dem sie in dieser Nacht ein Autofenster eingeschlagen haben, treibt an der Oberfläche und will nicht sinken …

    In ihrem Debütroman „Wenn wir lächeln“ (DuMont, 2025) zeichnet Mascha Unterlehberg das bestechende und kraftvolle Porträt einer Freundinnenschaft in den Nullerjahren, die sich gegen den Druck von außen und eine stets drohende Gewalt behaupten muss.

    Über Schwesternschaft, Lipgloss, Cherry Cola und den Moment des Zurückschlagens, der alles verändert, spricht die Autorin und unvergessene Freiburger Festivalmacherin („zwischen/wege“, 2015) in unserer Reihe „zwischen/miete“, moderiert und organisiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 23.6.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Quartiersbüro St. Georgen, Blumenstraße 9
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Do
    26.06.25
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Juno pflegt ihren schwerkranken Mann, tanzt, spielt Theater – und verbringt schlaflose Nächte in Chats mit Love-Scammern. Doch als sie auf Benu trifft, verschwimmen die Grenzen zwischen Spiel und Sehnsucht. Unser „Literarischer Frühsport“, diesmal zu Martina Hefters Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ (Klett-Cotta, 2024), ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.6.2025, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.06.25
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest, diesmal Eberhard Bittcher.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.6.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    03.07.25
    19:30
    Literaturhaus
    Gastveranstaltung
    < >

    Gastveranstaltung: Hands, Skills, Tools

    Lesung, Gespräch, Fotografie und Musik

    Wer Geigen baut, folgt Idealen in Klang und Form. Hierfür geben die Regeln des Geigenbaus eine grobe Orientierung, ausschlaggebend sind aber persönliche Anleitung, Übung und Erfahrung: Die Geigenbauschulen bilden das Fundament – und sind zugleich höchst unterschiedlich in ihren Traditionen und Ansprüchen. Wie gestalten sich Lernen und Lehren im Geigenbau? Inwiefern unterscheiden sich die europäischen Schulen? Wie reagieren sie auf technische und kulturelle Veränderungen?

    Mit Foto- und Textstrecken suchen Sarah May (Kulturwissenschaft), Janine Wildhage (Geigenbau), Sinah Osner und Fabian Stransky (Fotografie) in ihrer gemeinsamen Publikation „Hands, Skills, Tools. Learning the Craft of Violin Making“ nach Besonderheiten im Handwerk des Geigenbaus. An diesem Abend stellen sie ihr Werk vor und diskutieren Chancen und Herausforderung von solchen Kooperationen zwischen Handwerk, Kunst und Wissenschaft, die in eine gemeinsame Forschung mündet. Begleitet wird der Abend von einem musikalischen Programm (Dining Dolphins, Freiburg) und einer Lesung (Roxana Willis, Freiburg/London).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Veranstalter: Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Freiburg

    Datum: 3.7.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    06.07.25
    16:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    Riso Lab: Erste Auflage

    Soli-Druckparty mit Siebdruck-Station und Postkarten-Prints

    Willkommen zum Riso Lab! Das Literaturhaus hat eine nagelneue japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph angeschafft, nachdem unserem geliebten archaischen Modell die Puste ausgegangen ist. Ab jetzt starten wieder analoge Abenteuer in der offenen Druckwerkstatt, unserem Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen.

    Wir feiern den Neuzugang mit einer sommerlichen Soli-Party: Im ratternden Beat des Riso entstehen Postkarten-Sets im Sekundentakt. An der Siebdruck-Station werden mitgebrachte T-Shirts oder Taschen geschmückt; Illustrator*innen vom Illu e.V. zeigen Tipps und Tricks für handgemachte Unikate und Upcycling-Notizbücher. Dazu servieren wir spritzige Drinks!

    Kommt früh, bleibt lang und spendet großzügig: Jede Unterstützung für den Riso und sein neues Literaturhaus-Lab ist willkommen.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Mitveranstalter: Illu e.V.

    Datum: 6.7.2025, 16–20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Drucke gegen Spende

  • Do
    17.07.25
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Der Buchclub lädt vor der Sommerpause zu einem Schweiz-Spezial: Zu Gast sind die Freiburger Autorin Daniela Engist mit ihrer literarischen Erkundungstour durch „Mein Basel. Die bewegte Stadt“ (8 grad, 2024) und ihr Schweizer Kollege Peter Stamm mit seinem Roman „In einer dunkelblauen Stunde“ (S. Fischer, 2023). Er porträtiert einen Schriftsteller, der sich seiner eigenen Vergangenheit und einem Dokumentarfilm über seine Person entzieht. Willkommen zu Geschichten von Orten, die prägen, und Spuren, die bleiben. Um Anmeldung wird gebeten.

    Am Abend liest Peter Stamm dann bei den Herdermer Sommerlesungen alte und neue Erzählungen aus dreißig Jahren, unter anderem aus seinem neuen Erzählband “Auf ganz dünnem Eis”, der im Herbst erscheinen wird. Es moderiert die Kuratorin der Sommerlesungen Daniela Engist. Mehr Informationen finden sich hier.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.7.2025, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    17.07.25
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation übernimmt diesmal Antigone Kiefner.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.7.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    05.09.25
    22:00
    Außer Haus
    Sommer
    < >

    Sommerfrische

    Weiterlesen, weiterschreiben

    Wir danken für eine vielseitige Saison! Seien Sie im Herbst wieder bei uns zu Gast: Das neue Literaturhaus-Programm erscheint am 10. September als Heft und online an dieser Stelle.

    Junges Literaturhaus: Hier entlang zur Bewerbung um einen „Schreibcouch“-Platz (ab 13 Jahre)!

    Zum Vormerken: Das 39. Freiburger Literaturgespräch findet vom 6. bis zum 9. November statt. Der Karten-Vorverkauf startet am 10. September.

    Posteingang für Leser*innen: Unser Newsletter versorgt Sie monatlich mit schönster Vorschau-Prosa.

    Foto: © Marc Doradzillo

  • Do
    18.09.25
    16:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    Riso Lab Spezial

    Druckwerkstatt für Kulturtätige mit Cora Meyer

    Postkarten, Poster oder Mini-Zines – mit dem neuen Risographen verwandelt sich das Literaturhaus regelmäßig in eine Druckwerkstatt und produziert schönste Prints, die mit oder ohne Vorkenntnisse entstehen. Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer.

    In dieser Ausgabe lädt die Schweizer Illustratorin und Riso-Expertin Cora Meyer Freiburger Kulturtätige ein, die analoge Drucktechnik kennenzulernen und Impulse für eigene Projekte zu sammeln. Nach einem Blick in ihre Arbeiten greift sie einfache künstlerische Techniken auf und lädt zu Zufalls-Experimenten am Riso ein. Nach eigenen Ideen entstehen einzigartige Prints im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 90 bis 240 g/m². Derzeit in Blau, Pink, Orange und Rot, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar.

    Willkommen zum Riso Lab!

    Foto: © Johannes Gier

    Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Mitveranstalter: ILLU e.V.

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 18.9.2025, 16–20 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei, Plätze begrenzt

  • Do
    25.09.25
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Zeichnung: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.9.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    30.09.25
    19:30
    Außer Haus
    Gespräch
    < >

    Von #booklove zu #bücherliebe

    Hieronymustag mit Dejla Jassim und Katharina Triebner-Cabald

    Die Genres New und Young Adult sind das aktuelle Erfolgsrezept auf dem Buchmarkt. Tropes, Social Media und Hashtags – so neu und vielfältig wie die Texte sind auch die Erfahrungen von Übersetzenden, die es statt mit Verlagen immer häufiger mit Selfpublisher*innen zu tun haben. Wie überträgt man die Originale ins Deutsche, wenn die Fristen knapper werden und die Erwartungen an Literatur sich stetig wandeln?

    Die Übersetzerinnen Dejla Jassim (Freiburg) und Katharina Triebner-Cabald (Straßburg) geben Einblicke in Herausforderungen und Glücksmomente beim Übersetzen aus dem Englischen und Französischen, etwa der Oxbridge-Reihe von Lulu Moore oder der Kyra-Stormrider-Bände von Jupiter Phaeton. Über spannende Storys, Spice Level und die schöne neue Welt in Pastell kommen sie zum Internationalen Tag des Übersetzens mit ihrer Kollegin Karolin Viseneber ins Gespräch.

    Fotos: © Literaturhaus Freiburg

    Gefördert von der Weltlesebühne e.V. und dem Kulturamt der Stadt Freiburg

    Mitveranstalter: Stadtbibliothek Freiburg, Übersetznetz Freiburg

    Datum: 30.9.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek Freiburg, Münsterplatz 17
    Eintritt frei

  • Mi
    01.10.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Annette Pehnt: Einen Vulkan besteigen

    Freiburger Andruck, Moderation: Martin Bruch

    Wir verlieben uns, es gibt Missverständnisse, der Vater stirbt, eine Freundin geht. Unser Leben steckt voller Wendungen, Widersprüche und geheimer Zeichen. Aber wie viele Worte braucht es, um dieses Leben zu beschreiben?

    Mit ihrem neuen Band „Einen Vulkan besteigen“ (Piper, 2025) betritt Annette Pehnt unbekanntes Terrain: Ohne Abschweifungen, in schnörkellosdirekter Sprache, entwickelt sie konsequent die Form der „minimalen Geschichten“. Kurze Texte zoomen in fremde Leben, berühren, überraschen. Entstanden sind Miniaturen nahe am Schweigen: Alles ist plötzlich zwangsläufig – Liebe, Einsamkeit, natürlich der Tod. Und dann zeigt sich in beglückender Knappheit das, was uns Menschen ausmacht.

    Über die Präzision der kleinen Form und das Auskundschaften von Räumen zwischen den Zeilen kommt die vielfach ausgezeichnete Freiburger Schriftstellerin ins Gespräch mit Martin Bruch (Literaturhaus).

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Stadttheater sowie Badische Zeitung

    Datum: 1.10.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Stadttheater, Winterer Foyer, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9+1/6 Euro (VVK über die Theaterkasse)

  • Fr
    10.10.25
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Ausverkauft: Franziska Schutzbach: Revolution der Verbundenheit

    Lesung und Gespräch mit Andrea Zimmermann in der Reihe Girl, Woman, Other

    Ausverkauft! 

    Bis heute werden weibliche Beziehungen oft infantilisiert oder in Konkurrenz zueinander dargestellt: als eine Art Vorstufe zum eigentlichen Ziel, „Mr. Right zu finden”, als stetiges Ringen um den Platz der „besten Mutter”, der „Schönsten der Klasse” oder der „leidenschaftlichen Geliebten”. Die Spaltung der Frauen ist eine der Grundlagen patriarchaler Macht. Sich dagegen zu wehren – eine Revolution.

    In ihrem aktuellen Buch (Droemer Knaur, 2024) zeigt Franziska Schutzbach anhand von fesselnden Beispielen, Briefen und Essays, welche Rolle Beziehungen, Freundschaften und Konflikte in Emanzipationsprozessen spielen, und erkundet politische Handlungsräume, deren Bedeutung oft übersehen wird. Darüber, wie weibliche Solidarität die Gesellschaft verändern kann, spricht die Soziologin und Autorin mit Andrea Zimmermann ((Vorstandsmitglied der Frauenrechtsorganisation Amica e.V.).

    Foto: © Anne Morgenstern

    Gefördert durch die Partnerschaft für Demokratie Freiburg mit Mitteln aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms Demokratie leben!

    Mitveranstalter: Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Amica e.V., Buchhandlung jos fritz, Soroptimist International Club Freiburg, Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, freundlich unterstützt von der GLS Gemeinschaftsbank

    Datum: 10.10.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: Eintritt: 11/7 Euro

  • Fr
    24.10.25
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    zwischen/miete: Jehona Kicaj

    Junge Literatur in WGs

    Als Kind von Geflüchteten aus dem Kosovo wächst die Erzählerin in Deutschland auf. Das Wüten des Kosovokriegs Ende der 90er-Jahre verfolgt sie aus sicherer Entfernung. Doch auch in der Diaspora sind Zerstörung und Tod präsent – sie werden nur anders erlebt als vor Ort.

    In ihrem Debüt „ë“ (Wallstein Verlag, 2025) erzählt Jehona Kicaj „von der Sprachlosigkeit, von dem, was stumm bleibt, von dem, was splittert und bricht. Es ist ein Roman über das Erinnern und Vergessen, über Krieg, Auslöschung. Ich habe beim Lesen immer gedacht, es ist, als ob die Sprache Augen hätte“, so die Schriftsteller-Kollegin Ronya Othmann. Über eine Vergangenheit, die nicht vergehen kann, spricht Jehona Kicaj in unserer Reihe „zwischen/miete“, moderiert und organisiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 24.10.2025, 19:30 Uhr
    Ort: WG in der Reiterstr. 29, 79100 Freiburg
    Eintritt: 5 Euro (nur Abendkasse)

  • Do
    06.11.25
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Rachel Cusk: Parade

    Eröffnungslesung des 39. Freiburger Literaturgesprächs

    Begrüßung: Martin Horn, Oberbürgermeister der Stadt Freiburg

    Seit ihrer „Outline“-Trilogie und den Memoiren „Lebenswerk“ und „Danach“ wird Rachel Cusk international gefeiert, für ihre brillanten Analysen der Geometrie menschlicher Beziehungen und unseres spätmodernen Lebensgefühls. 1967 in Kanada geboren, in den USA und Großbritannien aufgewachsen, lebt die Guggenheim-Stipendiatin heute in Paris. Ihr jüngstes Werk „Parade“ (Suhrkamp, 2024, aus dem Englischen von Eva Bonné) erkundet die Verflechtung von Kunst und Leben: Plötzlich malt G verkehrt herum. Die eigene Frau zum Beispiel. Dabei macht er sie hässlich. Die Bilder werden ein Riesenerfolg. In Paris wird eine Frau auf offener Straße von einer Unbekannten attackiert. Die Angreiferin dreht sich um, ihr Opfer zu betrachten wie eine Künstlerin ihre Leinwand.

    Rachel Cusk schreibt von Gewalt, Weiblichkeit, Identität, Elternschaft und spiegelt in Episoden über Künstler*innen die Familiengeschichte(n) des erzählenden Wir. Dabei sprengt sie bewusst jegliche Gattungsnorm und setzt damit einen „Meilenstein in der englischsprachigen Literatur des 21. Jahrhunderts“ (The Observer). Über formale Wagnisse und die Verwandlungskraft der Kunst spricht die Autorin mit ihrer Kollegin Annette Pehnt. Übersetzung: Eva von Contzen (Universität Freiburg).

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Lyrikempfehlungen für Kinder, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 6.11.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 16/8 Euro

  • Fr
    07.11.25
    19:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Nora Gomringer: Am Meerschwein übt das Kind den Tod

    39. Freiburger Literaturgespräch: Langer Abend mit Lesung, Gespräch und Vinyl-Beats

    Ausverkauft!

    Moderation: Gesa Schneider, DJ-Set: Scratch Dee

    Was der Musik die Fermate ist, ist der Trauerarbeit die Lücke. Der Bindestrich zwischen den Jahreszahlen auf dem Grabstein der Mutter steht für ein Leben voller Rätsel. „Als vermissende Tochter, als wütende Frau, als verstummte Dichterin“ hat Nora Gomringer das unkonventionelle Leben ihrer Mutter, ihren morbiden Humor, Ratschläge und Verlorenheiten zum Thema eines Erinnerungstextes gemacht: „Am Meerschwein übt das Kind den Tod“ (Voland & Quist, 2025). Zutiefst berührend und feinsinnig komisch erzählt die vielfach prämierte Lyrikerin und Performerin in ihrem Romandebüt von Kindheitsorten, handschriftlichen Rezeptzetteln, Tag- und Albträumen und der Sache mit den Meerschweinchen.

    Die Erschütterungen der Trauer münden in ein musikalisches Nachbeben: Als Nora Gomringer das Totenbett ihrer Mutter abtrug, fand sie im Bettkasten vierzig LPs, die den exquisiten, souligen Musikgeschmack der verstorbenen Sammlerin attestieren. Nach Lesung und Gespräch mit Nora Gomringer und der Literaturwissenschaftlerin und Kuratorin Gesa Schneider mixt DJ Scratch Dee die Vinyl-Beats auf der Literaturhaus-Bühne und lässt nachklingen, was bleibt: das Leben, ein Bindestrich.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Lyrikempfehlungen für Kinder, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 7.11.2025, 19 Uhr
    Ort: Literaturhaus, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Sa
    08.11.25
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Katerina Poladjan / Heike Geißler / Dorothee Elmiger

    39. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

    Ausverkauft!

    Katerina Poladjan: Goldstrand
    Moderation: Annette Pehnt

    Odessa 1922, eine junge Frau springt vom Passagierdampfer in den weißen Schaum des Kielwassers und verschwindet. Ihr Vater Lew und der kleine Bruder Felix begeben sich auf die Suche und landen an der bulgarischen Schwarzmeerküste. Dreißig Jahre später möchte sich Felix hier seinen Traum erfüllen und einen Ferienort aufbauen: Goldstrand, als Platz an der Sonne für alle. Auf der Baustelle wird Eli gezeugt. Seine Familiengeschichte mutmaßt und fabuliert er ein halbes Jahrhundert später in seinen preisgekrönten Filmen – und auf der Couch der rätselhaften Dottoressa in Rom, die jede Sitzung mit „Wie geht es Ihnen heute?“ beginnt.

    Katerina Poladjans Romane sind „Schatzkästchen”, so die Jury des Großen Preises des Deutschen Literaturfonds, mit dem die Schriftstellerin in diesem Jahr ausgezeichnet wird. Ihr neues Werk „Goldstrand“ (S. Fischer, 2025) führt durch ein ganzes Jahrhundert und quer über den europäischen Kontinent, von Odessa über Konstantinopel und Warna in Bulgarien bis nach Rom. Mit formaler Finesse erzählt Katerina Poladjan von Exil, Verlust und Aufbruch und fügt dabei Splitter des alten Europa zu einem heiter-melancholischen Bild der Gegenwart.

    Veranstaltungshinweis: Katerina Poladjan liest außerdem aus „Hier sind Löwen” am 9.11., um 16 Uhr im Kommunalen Kino im Rahmen der Veranstaltungsreihe FEAR LESS HOPE. Weitere Informationen finden sich hier.

    Heike Geißler: Verzweiflungen
    Moderation: Miriam Zeh

    Ein Mädchen steht vor der Schwimmlehrerin und bettelt, endlich in die Fortgeschrittenengruppe zu dürfen. Dabei kann sie ohne Leine nur am Beckenrand gut schwimmen. Die Lehrerin ist gnadenlos, das Mädchen verzweifelt. Dreißig Jahre später ist Heike Geißler erwachsen und noch immer verzweifelt – aber entschlossen, sich diesem Gefühl zu stellen. Denn „die Verzweiflung ist allhier”, tief verwurzelt, wie die Menschenfeindlichkeit in Kriegen, rechten Bewegungen, Landesparlamenten und Geschlechterrollen. Sie ist eine Zumutung der heutigen Zeit, „ein expandierendes Gewächs”, das sich von den globalen Klima- und Kriegskatastrophen in die engen Wohnverhältnisse und den mühsamen Alltag verästelt.

    In ihrem persönlichen Langessay wehrt sich die vielfach ausgezeichnete Leipziger Schriftstellerin Heike Geißler gegen das vorherrschendste Gefühl der Gegenwart und übt einen neuen Ansatz, einen anderen Blick. „Und nein, man ist nicht weniger verzweifelt nach der Lektüre dieses Buches, aber irgendwie … gewappneter. Zugewandter. Klüger. Weicher. Durchlässiger. Und das ist so viel!“, so der Autor Jess Jochimsen.

    Dorothee Elmiger: Die Holländerinnen
    Moderation: Thomas Geiger

    Zehn Jahre nachdem sich die Spur zweier Frauen im südamerikanischen Regenwald verliert, plant ein gefeierter Theatermacher eine Expedition zu den letzten gesicherten Stationen ihrer Reise, um den Fall zu rekonstruieren. Als Teil der dafür angeheuerten Gruppe dokumentiert eine Schriftstellerin
    genauestens alle Umstände und Erlebnisse der Reise, um gleichzeitig den Stoff für ein neuartiges Stück zu liefern, in dem Fiktion und Wirklichkeit ineinanderfließen sollen. Doch das Protokoll der Geschehnisse wird von fragwürdigen Elementen unterwandert: Assoziationen, Verwechslungen, Zufälle. Angetrieben von der unbeirrbaren Intuition des Theatermachers setzt die Gruppe ihre Reise fort, immer tiefer in das von Unbehagen überwucherte Dickicht hinein.

    Mit „Die Holländerinnen“ (Hanser, 2025) legt die Schweizer Schriftstellerin Dorothee Elmiger ihren vierten, dicht gewobenen Roman vor. Der bildgewaltige, atmosphärische Text zieht die Leser*innen wie ein Mahlstrom durch immer weitere Schichten hinab und entfaltet eine beunruhigende Geschichte von Furcht und Gewalt, von der Verlorenheit im Universum und vom Versagen der Erzählungen.

    Foto der Lesung mit Dorothee Elmiger: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Lyrikempfehlungen für Kinder, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Datum: 8.11.2025, 10–13 Uhr
    Ort: Literaturhaus, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Sa
    08.11.25
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Olga Martynova / Ozan Zakariya Keskinkılıç / Daniela Dröscher

    39. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

    Ausverkauft!

    Olga Martynova: Such nach dem Namen des Windes
    Moderation: Beate Tröger

    Wie lässt sich die Gegenwart aushalten, wenn von einem geliebten Menschen nichts als Erinnerungen bleiben? Wenn die eigene Heimat unbetretbar wird und sich die Muttersprache dem Gebrauch entzieht?

    Nach dem Tod ihres Mannes findet die russische Schriftstellerin Olga Martynova ihre sprachliche Heimat im Deutschen. Mit dem Gedichtband „Such nach dem Namen des Windes“ (S. Fischer, 2024) lotet sie die Möglichkeiten aus, den Verlust eines geliebten Menschen poetisch zu vergegenwärtigen. Unsentimental, präzise und mit feiner Ironie reiht sich die Dichterin mit ihren lyrischen Totengesprächen in die Tradition der Zurückgebliebenen ein. Sie zeige, befindet die Jury des Peter-Huchel-Preises zu Martynovas diesjähriger Auszeichnung, „die Möglichkeiten der Poesie, mit Schmerz umzugehen und […] einen Halt zu bieten, der flüchtig ist“. Erinnernd und beobachtend, kunstvoll gewoben mit kompositorischen Überlagerungen und Verweisen, „so tastet sich Martynovas eindrückliche Lyrik über den Rand des Lebendigen hinaus.“ (Christian Metz, FAZ)

    Ozan Zakariya Keskinkılıç: Hundesohn
    Moderation: Thomas Geiger

    Dies ist eine Liebesgeschichte. Sie spielt im Juni, im Juli, im August in Adana, dreitausend Kilometer weit weg von Berlin, wo Zeko lebt. Hier trifft er Männer in Parks und Cafés, auf Dating-Apps und vor der Moschee. Doch jedes Mal reißen ihn die Gedanken zurück zu Hassan, dem Nachbarsjungen in Adana, den Dede, sein Großvater, immer nur „Hundesohn“ nennt. Zeko kennt das laute Viertel, den Staub in den Gassen nur aus den Sommerferien. Dann stirbt Dede an einem Herzinfarkt. Aber Zeko will nicht vergessen: nicht den Großvater, der alten Männern die Sorgen aus dem Bart schnitt und auf Arabisch sang, nicht die religiösen Rituale und den Geschmack von Bamya. Und vor allem nicht Hassan.

    „Das ist der zärtlichste und klügste Roman seit langem über Liebe, Freundschaft, Begehren – man wünscht sich, dieses Erzählen möge nie enden“, schreibt Martina Hefter über das Debüt (Suhrkamp, 2025) des Autors und Politikwissenschaftlers Ozan Zakariya Keskinkılıç. Radikal und poetisch erzählt er von der Euphorie und Verletzlichkeit, der Angst und dem Glück, wenn man liebt. Und vermisst dabei unsere zerrissene Gegenwart, über alle Grenzen von Ländern, Sprache und Körper hinweg.

    Daniela Dröscher: Junge Frau mit Katze
    Moderation: Beate Tröger

    Ela steht kurz vor dem Promotionsabschluss, als sie einen Zusammenbruch erleidet. Dabei könnte es nach dem kräftezehrenden Studium endlich bergauf gehen: Die ersehnte Selbstständigkeit ist in greifbarer Nähe, und ein unerwartetes Stipendium verspricht Zeit und Geld. Doch die Vergangenheit hat ihre Spuren hinterlassen: Aus der Jugend im Schatten einer allgegenwärtigen Mutter klingen Selbstzweifel nach. Während Ela unbewusst mit der Frage ringt, ob sie ihren Platz in der akademischen Welt wirklich verdient hat, rebelliert ihr Körper: der Hals, das Herz, die Haut – Ela steht in Flammen und gerät in immer größere Panik.

    So wie Daniela Dröschers großer Romanerfolg „Lügen über meine Mutter“ ist auch Elas späte Selbstfindung und Selbstermächtigung meisterhaft autofiktional konstruiert. „Junge Frau mit Katze“ (Kiepenheuer & Witsch, 2025) ist ein schriftlicher Rettungsversuch – psychologisch mitreißend und hinreißend komisch. „Daniela Dröscher in einem Atemzug mit Annie Ernaux zu nennen, ist unbedingt angemessen.“ (Wiebke Porombka, DLF)

    Foto der Lesung mit Ozan Zakariya Keskinkiliç: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Lyrikempfehlungen für Kinder, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Kooperationspartner: Zwetajewa-Zentrum an der Universität Freiburg

    Datum: 8.11.2025, 15–18 Uhr
    Ort: Literaturhaus, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • So
    09.11.25
    11:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Wir dachten, wir könnten fliegen

    39. Freiburger Literaturgespräch: Matinee mit Daniela Dröscher, Katerina Poladjan, Iris Wolff und Matthias Jügler

    Zum großen Finale des 39. Freiburger Literaturgesprächs führt der Schriftsteller und Herausgeber Matthias Jügler mit der Anthologie „Wir dachten, wir könnten fliegen“ (Penguin, 2025, illustriert von Barbara Dziadosz) in eine zoologische Wunderkammer. Neunzehn ausgestorbene Tier- und Pflanzenarten werden von renommierten Autor*innen kraft des Zaubers der Imagination in literarischen Porträts wieder zum Leben erweckt: Zwei majestätisch stolzierende Nebelparder-Damen, deren Flecken Wolken gleichen. Eine im roten Pailettenkleid Mazurka tanzende Seekuh, die alle um sich herum mit ihrer Grandezza verzaubert. Und ein Tiger mit golden-zimtbraunem Fell, der das Herz eines Forschers im Sturm erobert.

    Poetisch, bewegend und manchmal fantastisch – in eindrucksvoll ausgefeilten Kurzgeschichten lassen die Schriftsteller*innen vergangene Lebewesen auferstehen. Vom Verschwinden der Arten mit klingenden Namen wie Formosanischer Wolkenleopard, Stellersche Seekuh, Kaspischer Tiger und über die Kraft der Literatur spricht Matthias Jügler an diesem Vormittag mit den Autorinnen Daniela Dröscher, Katerina Poladjan und Iris Wolff.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia und Lyrikempfehlungen für Kinder, freundlich unterstützt von der Buchhandlung jos fritz und dem Park Hotel Post

    Kooperationspartner: Stadttheater Freiburg

    Datum: 9.11.2025, 11 Uhr
    Ort: Stadttheater: Winterer Foyer, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 16+1/10 Euro

  • Do
    20.11.25
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Annett Gröschner: Schwebende Lasten

    Lesung und Gespräch mit Carolin Callies

    Die Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, einen Aufstand, zwei Weltkriege und zwei Niederlagen, zwei Demokratien, den Kaiser und andere Führer, gute und schlechte Zeiten erlebt, hat sechs Kinder geboren und zwei davon nicht begraben können. Später, nachdem ihr Blumenladen längst Geschichte war, hatte sie vom Kran eines Schwermaschinenbaubetriebes in Magdeburg einen guten Überblick auf die Beziehungen der Menschen zehn Meter unter ihr und starb rechtzeitig, bevor sie die Welt nicht mehr verstand.

    Nüchtern und temporeich erzählt die vielfach ausgezeichnete Autorin Annett Gröschner in „Schwebende Lasten“ (C.H. Beck, 2025) die Geschichte eines Jahrhunderts in einem einzigen Leben und gibt mit ihrer unvergesslichen Protagonistin denen ein Gesicht, die zu oft unsichtbar bleiben. Durch den Abend führt die Lyrikerin Carolin Callies.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung jos fritz

    Datum: 20.11.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Sa
    22.11.25
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print it, baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum fünften Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen, Riso- und Siebdruckfans höherschlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Zu Gast sind unabhängige Verlage, Labels und Künstler*innen aus Freiburg und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche: 38Punkt, Adela Knajzl, Andreas Koch & Rita Jagmann, Andrea Rausch, Antonin Caniparoli, Collectif l‘oeuf, Janta Island, Jeanne Tocqueville, kunstanstifter, Lilienfeld Verlag, Line Hoven, Natalis Lorenz, OdB: Anne Deuter & Marianne Nagel, Olesia Sekeresh, Risofort, Romina Ferrarotti.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem!

    Grafik: © Ludmilla Bartscht

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU7: ILLU Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 22.11.2025, 11–19 Uhr
    Öffnungszeiten: 22.–23.11.2025
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Sa
    22.11.25
    13:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    Ausgebucht: Riso Lab: Exquisite Creatures

    Poster-Werkstatt mit Risofort

    Willkommen zum Riso Lab! Inmitten der Messe für Gedrucktes „Print it, Baby!“ öffnet unsere Werkstatt die Türen für analoge Experimente. Angeleitet vom Hamburger Druck-Kollektiv Risofort fügen die Teilnehmer*innen surrealistische Kreaturen aus Köpfen, Flügeln und Flossen zusammen – ganz nach eigenem Gusto und dem Prinzip des famosen Cadavre Exquis. Der Risograph übernimmt den letzten Schliff: Schnell und umweltfreundlich entstehen leuchtende Unikate im A3-Format mit unverwechselbarem Charakter – feinste Geschenke für alle Riso-Fans!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Mitveranstalter: ILLU e.V.

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.11.2025, 13–17 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Ausverkauft

  • So
    23.11.25
    11:00
    Literaturhaus
    Messe
    < >

    Print it, baby!

    Messe für Gedrucktes

    Zum fünften Mal lässt die „Print it, Baby!“ alle Herzen von Bücherfreund*innen, Riso- und Siebdruckfans höherschlagen: Die in Süddeutschland einzigartige Messe bietet unbezahlbare Unikate zu bezahlbaren Preisen. Bei freiem Eintritt.

    Zu Gast sind unabhängige Verlage, Labels und Künstler*innen aus Freiburg und dem Dreiländereck mit Sinn für das Außergewöhnliche: 38Punkt, Adela Knajzl, Andreas Koch & Rita Jagmann, Andrea Rausch, Antonin Caniparoli, Collectif l‘oeuf, Janta Island, Jeanne Tocqueville, kunstanstifter, Lilienfeld Verlag, Line Hoven, Natalis Lorenz, OdB: Anne Deuter & Marianne Nagel, Olesia Sekeresh, Risofort, Romina Ferrarotti.

    Herzlich willkommen zu einem Wochenende im Literaturhaus zwischen Gedrucktem und Gebundenem!

    Grafik: © Ludmilla Bartscht

    Veranstalter der Messe im Rahmen des Festivals ILLU7: ILLU Freiburg e.V. in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 23.11.2025, 11–16 Uhr
    Öffnungszeiten: 22.–23.11.2025
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • So
    23.11.25
    11:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    Riso Lab: Speed Dating

    Offene Druckwerkstatt mit ILLU e.V.

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Lab regiert die weiche Tür.

    Im Rahmen der „Print it, Baby!“ lädt der ILLU e.V. zu spontanen Rendezvous mit dem Literaturhaus-Risograph. Dabei entstehen in stündlichen Dates leuchtende Postkarten im Format A6 – in kleiner Runde und ganz ohne Anmeldung. Willkommen zum Riso Lab!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Mitveranstalter: ILLU e.V.

    Alle weiteren Infos vor Ort beim Stand des ILLU e.V. – einfach vorbeikommen!

    Datum: 23.11.2025, 11–14 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 5 Euro

  • Mi
    26.11.25
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Nava Ebrahimi: Und Federn überall

    Lesung und Gespräch mit Christoph Schröder

    Große Erwartungen im Geflügelschlachthof einer verschlafenen Kleinstadt: Die alleinerziehende Sonia hofft auf einen Job fernab vom Hähnchen-Zerlege- Fließband, für Ingenieurin Anna steht mit dem Testlauf eines neuen Automatisierungsverfahrens ihre Karriere auf dem Spiel. Kollege Merkhausen fiebert auf sein Date hin, während der Geflüchtete Nassim mit Justyna anbändelt und davon träumt, mit seinen Gedichten die deutschen Beamten zu erweichen. Um diese zu übersetzen, ist die deutsch-iranische Autorin Roshi extra aus Köln angereist…

    Kunstvoll verwebt die Schriftstellerin Nava Ebrahimi in ihrem Gesellschaftsroman „Und Federn überall“ (Luchterhand, 2025) sechs Schicksale, die sich in den vernebelten Landschaften der norddeutschen Provinz begegnen. Darüber, was Menschlichkeit in finsteren Zeiten ausmacht, spricht sie mit dem Literaturkritiker Christoph Schröder.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach

    Datum: 26.11.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Do
    27.11.25
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    In „Abseits“ (Berenberg Verlag, 2024) erzählt Ulrich Rüdenauer vom Leben eines Neunjährigen, der nach Kriegsende in einem gefühlskalten Umfeld aufwachst. Wo die Eltern sind, zieht sich als Geheimnis durch die Geschichte dieser einsamen Kindheit, die als sicheren Ort nur die Wiese hinterm Hügel kennt. Unser monatlich stattfindender „Literarischer Frühsport“ ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.11.2025, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    27.11.25
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ bietet als offenes Format Schreibenden aller Generationen Gelegenheit, unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion zu stellen. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest, diesmal Ralf Kiefer.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 27.11.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    02.12.25
    17:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    Ausgebucht: Riso Lab: Weihnachtsedition

    Postkarten-Werkstatt für Einsteiger*innen

    Das Literaturhaus hat eine neue japanische Schnelldruckmaschine namens Risograph angeschafft, nachdem unserem geliebten archaischen Modell die Puste ausgegangen ist. Auf zu analogen Abenteuern in der offenen Druckwerkstatt, unserem Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen, Erfahrungen!

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. So entstehen nach eigenen Ideen einzigartige Prints im Format bis zu DIN A3, Gewichtsklasse 90 bis 240 g/m2. Derzeit in Blau, Pink, Orange und Rot, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar.

    Ohne Vorkenntnisse gelingen an der Wundermaschine leuchtende Geschenke – die Freiburger Illustratorin Vanesa Idiaquez Salinas unterstutzt beim Erstellen von Vorlagen und Drucken. Willkommen zum Riso Lab!

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert durch den Innovationsfonds Kunst des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, die Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau und den Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Mitveranstalter: ILLU e.V.

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 2.12.2025, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Ausverkauft

  • Fr
    05.12.25
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Durchs Bücherjahr mit…

    Britta Baumann, Annette Pehnt, Felix Rothenhäusler und Jana Mathy

    Ausverkauft!

    Die letzten Seiten des neunten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich leuchtende Finale der Saison – und Bücher, die bleiben! Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Britta Baumann, die im Freiburger Kulturamt seit Jahrzehnten die Geschicke in Sachen Literatur gelenkt und von der regionalen bis zur frankophonen Szene alles im Blick hat. Annette Pehnt, die als vielseitig erfinderische Autorin und begeisterte Professorin für „Literarisches Schreiben“ die Entstehung neuster Texte aus nächster Nähe erlebt. Felix Rothenhäusler, neuer Intendant des Theater Freiburg, der mit flammendem Herz Literatur auf die Bühne und Menschen „zämme“ bringt. Vervollständigt wird das Quartett durch Jana Mathy vom Literaturhaus.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Datum: 5.12.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    16.12.25
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Susanne Siegert: Gedenken neu denken

    Lesung und Gespräch in der Reihe Gegenworte mit Caroline Klemm

    Es sind wieder Tickets erhältlich! Aufgrund der großen Nachfrage wird die Veranstaltung in die Aula des St. Ursula Gymnasiums (Bismarckallee 14) verlegt.

    „Alles, was du in der Schule NICHT über Nazi-Verbrechen lernst“: So lautet der Slogan der Social-Media-Profile von Susanne Siegert, die seit 2020 auf TikTok und Instagram hunderttausende Menschen über den Holocaust aufklärt. Ihre umfangreichen Recherchen und Vermittlungserfahrungen bringt sie in „Gedenken neu denken“ (Piper, 2025) auf den Punkt und zeigt, warum unsere Erinnerungskultur sich dringend verändern muss. Siegert plädiert für eine neue, pluralistische Gedenkarbeit mit einem Schwerpunkt auf der Verantwortung der Nachfahr*innen der Täter*innen-Generation anstelle der „einstudierten“ gemeinsamen Rückschau aus der Perspektive der Verfolgten.

    Darüber, was eine aktivere, vielfältigere Gedenkkultur ausmacht, spricht die mehrfach ausgezeichnete Journalistin in unserer Reihe „Gegenworte“ mit Caroline Klemm, der wissenschaftlichen Mitarbeiterin des Dokumentationszentrums Nationalsozialismus Freiburg.

    Foto: © Ina Lebedjew

    Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg
    Kooperationspartner: St. Ursula Gymnasium

    Datum: 16.12.2025, 19:30 Uhr
    NEU * Ort: St. Ursula Gymnasium, Aula, Bismarckallee 14 * NEU
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Do
    29.01.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Philipp Brotz.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 29.1.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    10.02.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Ausverkauft: Kaleb Erdmann: Die Ausweichschule

    Lesung und Gespräch mit Christin Schäfer

    Im Jahr 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Über zwanzig Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet in das Leben eines namenlosen Erzählers, der den Amoklauf als Elfjähriger selbst erlebte. Die pausenlose Beschäftigung mit dem Thema bewegt ihn zum Schreiben. Doch wie kann er das kaum Sagbare erzählen? Hat er ein Recht dazu? Persönliche Erinnerungen stehen neben offiziellen Berichten, und am Ende bleibt die Frage, welchen Versatzstücken des eigenen kindlichen Ichs der Erzähler trauen kann.

    Nach seinem viel beachteten Debüt „wir sind pioniere“ wagt sich Kaleb Erdmann in seinem für den Deutschen Buchpreis nominierten Roman (park x ullstein, 2025) auf eine „Reise ins eigene Innere“ (DLF). Behutsam und eindrücklich spinnt der Autor eine Geschichte, die sich unablässig selbst reflektiert und die Möglichkeit von Literatur als Traumaverarbeitung auslotet. Über das Schreiben als Ordnen spricht Kaleb Erdmann mit Christin Schäfer (Literaturhaus).

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Schwarz

    Datum: 10.2.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    17.02.26
    17:00
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Riso Club: Das Analoge ist politisch

    Lecture und Druckwerkstatt in der Reihe Girl, Woman, Other

    Wie unterscheiden sich analoge Räume, Protestformen und Druckverfahren gegenüber der digitalen Welt? Wie stärken sie den öffentlichen Raum und stiften greifbare Gemeinschaften und Bündnisse? Wie können wir sie nutzen, wertschätzen und verteidigen? Im „Riso Club“ mit der Autorin Katharina Mevissen und dem Grafikdesigner Simon Wahlers (www.zweifel.jetzt) entstehen Plakate für den 8. März, angestiftet von feministischen Drucksachen früherer Proteste und der Geschichte der Pionier*innen des analogen Druckens. Denn Frauen und FLINTA machen schon lange Druck.

    Nach einer einführenden Lecture entstehen laut- und bildstarke Schriftzüge und Motive – collagierte Protestkunst, vervielfältigt am hauseigenen Risograph. Ein Atelier für Begegnungen zwischen Generationen, Sprachen und Erfahrungen rund um unsere japanische Schnelldruckmaschine zum feministischen Kampftag, an dem die Ergebnisse im Stadtraum plakatiert werden.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Eine gemeinsame Reihe mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, bei dieser Ausgabe in Kooperation mit: Stelle zur Gleichberechtigung der Frau der Stadt Freiburg, ILLU e.V., Soroptimist Club Freiburg, BücherFrauen Freiburg

    Die Werkstatt ist ausgebucht, Interessierte an der Lecture zu Beginn des Abends schreiben bitte an: info@literaturhaus-freiburg.de.

    Datum: 17.2.2026, 17–21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro (zzgl. Druckkosten in bar nach Verbrauch)

    Ausverkauft

  • Do
    19.02.26
    20:00
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Pina Kühr: Ein Kind ist ein ganzes Leben

    Freiburger Andruck, Moderation: René Zipperlen

    Als Mathildas neugeborener Sohn 34 Tage nach der Geburt stirbt, verliert sie das Vertrauen und die Zuversicht in die Welt. „Das Einzige, was wir müssen, ist weiterleben“, so lautet das Mantra trauernder Eltern. Doch für Mathilda findet das Weiterleben lediglich an der Oberfläche statt: Sie kehrt zurück in den Alltag, auf die Bühne, spricht fremde Texte, trägt fremde Gesichter – und verliert sich darin selbst. Erst das Schreiben über ihren Sohn und das Scheitern ihrer Beziehung führen sie zu sich und zurück ins Leben.

    Leise und unerschrocken erzählt die Freiburger Autorin und Schauspielerin Pina Kühr in ihrem Debüt „Ein Kind ist ein ganzes Leben“ (März, 2025) von einer Frau, die in ihrer Trauer fast untergeht – und langsam, tastend, einen neuen Boden findet. Über ihren beeindruckenden Roman kommt sie ins Gespräch mit René Zipperlen (Badische Zeitung).

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 19.2.2026, 20 Uhr
    Ort: Stadttheater: Weltraum, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 9+1/6 Euro (VVK über die Theaterkasse)

  • Di
    24.02.26
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    SWR Bestenliste

    Mit Eberhard Falcke, Meike Feßmann, Jörg Magenau, moderiert von Carsten Otte

    In Deutschland erscheinen rund 90.000 Buchtitel pro Jahr, fast 250 Titel am Tag. Eine Jury aus 30 renommierten Literaturkritiker*innen wählt jeden Monat zehn Bücher auf die „SWR Bestenliste“, denen sie möglichst viele Leser*innen wünscht. Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, ist die „SWR Bestenliste“ auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autor*innen, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlags zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen. Das garantiert monatlich immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltsames.

    Über die Liste des Monats März diskutieren die Literaturkritiker*innen Jörg Magenau, Meike Feßmann und Eberhard Falcke. Moderation: Carsten Otte (SWR Kultur). Lesestimmen: Antje Keil, Sebastian Mirow. Das Gespräch im Literaturhaus wird aufgezeichnet und am 1. März um 17:05 Uhr in SWR Kultur gesendet.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Veranstalter: SWR, in Kooperation mit dem Literaturhaus

    Datum: 24.2.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Do
    26.02.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ bietet Schreibenden aller Generationen Gelegenheit, unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion zu stellen. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins, diesmal Ralf Kiefer.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.2.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    03.03.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Clarice Lispector

    Hommage an eine Waghalsige von Sebastian Guggolz

    „Sie war allein. Sie war verlassen, glücklich, nahe dem wilden Herzen“, schreibt Clarice Lispector (1920-1977) über Joana, die Protagonistin ihres ersten Romans. 1944 in Brasilien erschienen, machte er die junge Schriftstellerin schlagartig berühmt. Es folgte ein radikales und rätselhaftes Werk vor allem kurzer Prosa, das gerade von Luis Ruby neu ins Deutsche übersetzt und oft mit Virginia Woolf verglichen wird, mit Kafka und Joyce. Für den Berliner Verleger Sebastian Guggolz sticht Lispectors Aktualität als Autorin heraus – ebenso wie ihre stilistische Meisterschaft, gepaart mit grotesker Komik, die viele nachzuahmen versuchen, ohne aber an sie heranzukommen.

    In seiner Hommage legt der neue Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels Fährten durch das aufregend unkonventionelle Leben und Werk dieser Lieblingsautorin, die, in der Ukraine geboren und aus ärmlichen Verhältnissen stammend, später in Rio de Janeiro lebte, Jura studierte und eine Karriere als Journalistin begann. Ausgewählte Erzählungen liest die Schauspielerin Laura Palacios.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Datum: 3.3.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Mo
    09.03.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    zwischen/miete: Nefeli Kavouras

    Junge Literatur in WGs

    Georg stirbt, und das schon viel zu lange. Während Ruth ihren Mann selbstvergessen zu Hause pflegt und sich von ihrer fünfzehnjährigen Tochter Lea entfremdet, möchte diese endlich Normalität und ungebremst ein jugendliches Leben führen. Und dann passiert etwas mit Georg, das niemand erwartet hat.

    Nefeli Kavouras’ Debüt „Gelb, auch ein schöner Gedanke“ (Kiepenheuer & Witsch, 2026) ist von einer poetischen Direktheit durchdrungen, es erzählt wütend, zärtlich und humorvoll von einer nicht enden wollenden Ausnahmesituation. Ins Gespräch kommt die Autorin und Literaturvermittlerin in unserer Reihe „zwischen/miete“, moderiert und organisiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 9.3.2026, 19:30 Uhr
    Ort: WG in der Dietenbachstr. 32A, 79114 Freiburg
    Eintritt: 7 Euro (nur Abendkasse)

  • Mi
    11.03.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Oliwia Hälterlein: Wir Töchter

    Freiburger Andruck, Moderation: Hanna Hovtvian

    Als Waleria erfährt, dass sie keine Kinder bekommen kann, löst es Unerwartetes in ihr aus, obwohl sie nie einen Kinderwunsch verspürte: Was bedeutet es, die Letzte in der Generationenfolge ihrer Familie zu sein? Ihre Großmutter Marianna, geboren während des Zweiten Weltkriegs, war eine Bäuerin. Die Mutter Róza, geprägt von der sozialistischen Volksrepublik Polen, ist ebenfalls auf dem Land aufgewachsen. Durch Zufall lernt sie die Stadt Gdansk und das Leben inmitten der Solidarność-Revolution kennen und verlässt Polen Ende der 1980er Jahre Richtung Westdeutschland, wo Waleria groß wird.

    Raffiniert verwebt die in Freiburg lebende Autorin Oliwia Hälterlein in ihrem Debütroman „Wir Töchter“ (C.H. Beck, 2026) die Geschichte dreier Generationen. Sie erzählt von Töchtern und Müttern, Körper und Sprache, Herkunft und Zukunft. Moderation: Hanna Hovtvian.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 11.3.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 9/6 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    26.03.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Es habe einen Zwischenfall mit ihrem siebenjährigen Sohn und einem Mädchen gegeben, erklärt die Lehrerin Pia. Aber das, was ihm vorgeworfen wird, würde Luca nie tun – oder? In ihrem Roman „Kleine Monster“ (Hanser Berlin, 2024) entfaltet Jessica Lind ein fesselndes Drama über die Illusion einer heilen Kindheit. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.3.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.03.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins, diesmal Antigone Kiefner.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.3.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    27.03.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Gaea Schoeters: Das Geschenk

    Lesung und Gespräch mit Luzia Stettler

    Eine riesige Horde Elefanten mitten in Berlin? Als Reaktion auf das von der deutschen Regierung verhängte Einfuhrverbot von Großwildjagdtrophäen entsendet der botswanische Präsident 20.000 Elefanten in die Hauptstadt und stellt den Bundeskanzler vor enorme Herausforderungen. Der Vorwurf: „Ihr Europäer wollt uns vorschreiben, wie wir zu leben haben. Vielleicht solltet ihr es einmal selbst versuchen.“

    Mit ihrem neuen Roman „Das Geschenk“ (Zsolnay, 2025, aus dem Niederländischen von Lisa Mensing) gelingt Gaea Schoeters ein Kunststück: eine Geschichte voll blitzgescheitem Humor trifft Diskurse um Postkolonialismus und Klimawandel. Auf 144 Seiten entwirft die flämische Autorin des Sensationserfolgs „Die Trophäe“ eine kluge, unterhaltsame Politsatire, die beleuchtet, „wie sehr der europäische Blick noch immer kolonial geprägt ist“ (SWR). Durch den Abend führt die Literaturvermittlerin Luzia Stettler.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, mit freundlicher Unterstützung von Flanders Literature

    Datum: 27.3.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldtstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    16.04.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Lena Gorelik: Alle meine Mütter

    Lesung und Gespräch mit Insa Wilke

    Mit ihren Reden und Essays der letzten Zeit hat Lena Gorelik immer wieder auf der Möglichkeit von Zusammenhalt bestanden und an die stärkende Kraft von Verbindungen und Verbindlichkeit erinnert. Mit ihrem neuen Roman „Alle meine Mütter“ (Rowohlt, 2026) wendet sie sich Figuren zu, die wie keine anderen in der Familienkonstellation emotional und politisch aufgeladen werden: Müttern und Nicht-Müttern. Lena Gorelik erzählt von Töchtern, die der Blick der Mutter trifft, von werdenden Müttern, von Frauen, die ihre Schwangerschaft abbrechen. Ein literarisch orchestrierter Tanz, der die vielen Seiten des Lebens berücksichtigt. „Alle meine Mütter“ ist ein außergewöhnliches Buch, das von der Kälte weiß, der die Menschen ausgesetzt sind, und gegen sie anerzählt. Eine Zu- und Hinwendung, die andere achtet und eigen sein lässt.

    Über ihre Figuren und Geschichten kommt die vielfach ausgezeichnete Autorin ins Gespräch mit der Literaturkritikerin Insa Wilke, die Anfang des Jahres zum Mannheimer Literaturfestival „lesen. hören“ einlädt und immerzu ins cafelit.de.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Fundevogel

    Datum: 16.4.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    17.04.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Ulli Lust: Die Frau als Mensch 2: Schamaninnen

    Lesung und Gespräch mit Andrea Zimmermann in der Reihe Girl, Woman, Other

    Stark behaarte Männer mit Speeren auf der Jagd – bis heute prägen eben solche Bilder unsere Vorstellung von Steinzeitmenschen. Doch warum sind es meistens Frauendarstellungen, die von Frühmenschen hinterlassen wurden?

    In ihrem minutiös recherchierten Comic „Die Frau als Mensch“ geht die Künstlerin Ulli Lust diesen stereotypen Annahmen nach und zeigt, wie stark unsere Geschichtsschreibung durch patriarchale Denkmuster beeinflusst wird. Gekonnt verwebt sie Zeitebenen, wissenschaftliche Erkenntnisse und Alltagserfahrungen zu einem bahnbrechenden Werk, das im letzten Jahr als erster Comic überhaupt mit dem Deutschen Sachbuchpreis ausgezeichnet wurde.

    Über die Fortsetzung ihrer groß angelegten Erforschung unserer Ursprünge (Reprodukt, 2026) spricht Ulli Lust mit der Geschlechterforscherin Andrea Zimmermann.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Eine gemeinsame Reihe mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, bei dieser Ausgabe in Kooperation mit: Soroptimist Club Freiburg, BücherFrauen Freiburg, Buchhandlung jos fritz

    Datum: 17.4.2025, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldtstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Do
    30.04.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Lionel und David, zwei Musikstudenten, lernen sich während des Ersten Weltkriegs in einer Bar kennen und verbringen einen gemeinsamen Sommer. Ihre geheime Liebe währt nur wenige Wochen, klingt aber Jahrzehnte später noch nach. Der monatlich stattfindende „Frühsport“ diskutiert im April „Die Geschichte des Klangs“ (Hanser, 2025, aus dem Englischen von Dirk van Gunsteren) von Ben Shattuck. Offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 30.4.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    30.04.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 30.4.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    05.05.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Judith Schalansky: Marmor, Quecksilber, Nebel

    Lesung und Gespräch mit Jutta Person in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    Am Anfang steht kein weißes Blatt, sondern ein weißer Block: 17 Tonnen massiver Marmor. Diesem Ungetüm, gesichtet auf einer Fähre vor der Insel Thassos, folgt Judith Schalansky auf eine Fährte in Steinbrüche und Bildhauerei-Ateliers, durch die dunkle, oft gewalttätige Geschichte von Materialgewinnung und Weltaneignung. Ein Workshop an der Kunsthochschule von Guadalajara wiederum gerät zu einer tollkühn-quecksilbrigen Performance als Apologetin der Buchkultur. Und eine lang zurückliegende Besteigung des nebelverhangenen Brocken verdichtet sich zu einer Enzyklopädie der Undurchsichtigkeit.

    Über ihre drei Expeditionen (Suhrkamp, 2026) spricht die vielfach ausgezeichnete Autorin und Herausgeberin der wunderbaren „Naturkunden“ (Matthes & Seitz) mit Literaturkritikerin Jutta Person. Über die Bedingungen des Lebens und Schreibens auf unserem bedrohten Planeten, die Substanz von Weltentwürfen und Erhellendes im Ungewissen.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 05.05.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Di
    12.05.26
    17:00
    Literaturhaus
    Riso Lab
    < >

    AUSVERKAUFT: Riso Club: Landscapes

    Eine kollektive Druckwerkstatt

    Wir feiern den Zauber der archaischen Druckmaschine: den ratternden Sound, die handgemachte Ästhetik, die geheimnisvollen Fehler im Druckbild. Alle, denen es jetzt in den Fingern juckt, sind willkommen, denn beim Riso Club im Literaturhaus regiert die weiche Tür. In dieser Ausgabe erobern Pflanzen die Stadt zurück: Zwischen Beton und Blattwerk wachsen neue Landschaften.

    Das Schablonendruckverfahren funktioniert wie Siebdruck – nur eben mechanisch und deshalb einfach und schnell wie ein Kopierer. Gedruckt wird diesmal zweifarbig in Rot und Blau, umweltfreundlich auf Sojabasis und biologisch abbaubar. Durch Zufallskombination vorbereiteter Bildvorlagen entstehen lebendige Prints in unverwechselbarer Riso-Optik. Die offene Werkstatt lädt ein zum Ausprobieren, geübte Gestalter*innen unterstützen beim Drucken.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: ILLU Freiburg e.V.

    Datum: 12.05.2026, 17-21 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 15/10 Euro (zzgl. Druckkosten nach Verbrauch)

    Ausverkauft

  • Mo
    18.05.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    AUSVERKAUFT: Saša Stanišić und Christian Streich: Reden gegen das Nichtstun

    Lesung und Gespräch mit Katharina Knüppel in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    Saša Stanišić ist ein begnadeter Geschichtenerzähler. Mit Sprache, Schneid und Zauberei stemmt er sich in „Mein Unglück beginnt damit, dass der Stromkreis als Rechteck abgebildet wird“ (Luchterhand, 2025) gegen das Nichtstun. Über seine hier versammelten Reden – gehaltene und ungehaltene –, über Herkunft, Haltung und Humor kommt er ins Gespräch mit Christian Streich, legendärer Trainer des SC Freiburg, jüngst ausgezeichnet mit dem Friedenspreis der Stadt Memmingen. Ein Abend unter Fußballfreunden, die zwischen Zeilen ebenso zuhause sind wie an der Seitenlinie. Von dort aus rufen sie uns unermüdlich Ermutigungen zu, Appelle für Menschlichkeit und Toleranz, Kritik an politischer Bequemlichkeit und fauler Doppelmoral. Reden gegen das Nichtstun!

    Foto: © Sophie Tichonenko

    Mitveranstalter: Theater Freiburg

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 18.05.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Stadttheater, Großes Haus, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 25+1/10 Euro

    Ausverkauft

  • Mi
    20.05.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Juliane Liebert: mörderballaden

    Lesung und Gespräch mit Inak Jürgens in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    Verse über Verbrechen, Schuld und Furcht – Mörderballaden gibt es, seitdem der Mensch Geschichten erzählt. Juliane Liebert eignet sich das von Bertold Brecht bis Nick Cave bisher männlich dominierte Genre an und holt es in ihren Liedern und Gedichten (Suhrkamp, 2025) in die Gegenwart. Wir lesen von einer Bankräuberin in Männerkleidern, die in einem Stand-off mit der Polizei erschossen wird, von einem dilettantischen Henker, der nicht mehr zur Tat schreiten will, von Völlerei und Überdruss.

    Mit trockenem Sprachwitz und entwaffnender Originalität webt Liebert groteske Szenen in schauerliche Zeilen. Dabei kleidet sie das Düstere in hellen Humor und lacht dem Wahnsinn der Welt unerschrocken entgegen. Über ihre „mörderballaden“ kommt die Autorin und Journalistin mit Inak Jürgens vom Verein Vers & Vielfalt ins Gespräch.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Vers & Vielfalt e.V.

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 20.05.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Do
    21.05.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Josef ist anders, Töne und Wörter sieht er in Farben; mit sieben Jahren spricht er sein erstes Wort. Wie dieses Anderssein während der NS-Diktatur zur Bedrohung wird, beschreibt Sabine Eschbach in ihrem Debüt „Seerauchen“ (Dörlemann, 2025) und schlägt vor der Kulisse des Bodensees eine Brücke zwischen Fiktion und Historie. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 21.05.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    21.05.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Ralf Kiefer.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 21.05.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Mo
    08.06.26
    19:00
    Außer Haus
    Lesung
    < >

    AUSVERKAUFT: Angela Merkel: Freiheit

    Lesung

    16 Jahre trug Angela Merkel die Regierungsverantwortung für Deutschland, führte das Land durch zahlreiche Krisen und prägte mit ihrem Handeln und ihrer Haltung die deutsche und internationale Politik. In ihren gemeinsam mit ihrer langjährigen politischen Beraterin Beate Baumann verfassten Erinnerungen schaut sie zurück auf ihr Leben in zwei deutschen Staaten – 35 Jahre in der DDR, 35 Jahre im wiedervereinigten Deutschland. Sie erzählt von ihrer Kindheit, Jugend und ihrem Studium in der DDR und dem dramatischen Jahr 1989, in dem die Mauer fiel und ihr politisches Leben begann. Sie lässt uns teilhaben an ihren Gesprächen mit den Mächtigsten der Welt und erhellt anhand bedeutender politischer Wendepunkte anschaulich und präzise, wie Entscheidungen getroffen wurden, die unsere Zeit prägen. Ihr Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Innere der Macht – und ist ein entschiedenes Plädoyer für die Freiheit.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Theater Freiburg

    Datum: 08.06.2026, 19 Uhr
    Ort: Stadttheater, Großes Haus, Bertoldstraße 46
    Eintritt: 46+1/40+1/32+1/10 Euro

    Ausverkauft

  • Di
    16.06.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Alexander Leistner, Manja Präkels, Barbara Thériault: Extremwetterlagen

    Lesung und Gespräch in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    „Wann haben wir gemerkt, dass wir in einem neuen Land leben? Und woran? Und wie lernen wir, gegen den Wind zu atmen, der sich unheilvoll zusammenbraut und mit scharfen Böen in die Lungen drückt?“ Mit diesen Fragen im Kopf initiierte der Kultursoziologe Alexander Leistner ein literarisch-soziologisches Experiment: Als „Überlandschreiberinnen“ bereisten – von der VolkswagenStiftung gefördert – Manja Präkels, Tina Pruschmann und Barbara Thériault im Wahljahr 2024 Brandenburg, Sachsen und Thüringen, sprachen mit den Menschen vor Ort und dokumentierten ihre Beobachtungen zu der seit Jahrzehnten merklichen Veränderung des gesellschaftlichen Klimas.

    Die im Buch „Extremwetterlagen“ (Verbrecher Verlag, 2025) versammelten literarischen Reportagen liefern „Erklärungsansätze dafür, wie die Neue Rechte so dominant werden konnte“ (taz). Über ihre Erkenntnisse zu diesem gesamtdeutschen Phänomen sprechen Alexander Leistner, Manja Präkels und Barbara Thériault.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltung der Baden-Württemberg-Stiftung, www.literatursommer.de

    Mitveranstalter: Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg, jos fritz e.V., in Kooperation mit dem Historischen Seminar der Universität Freiburg

    Datum: 16.06.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Fr
    19.06.26
    17:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Birgit Weyhe: Schweigen

    Lesung und Gespräch mit Ella Detscher in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    Das Schweigen über Menschenrechtsverletzungen nutzt Täter*innen und verhindert das Gedenken an die Opfer. Birgit Weyhe bricht das „Schweigen“ (Avant Verlag, 2025) und erzählt ein kaum bekanntes Kapitel deutsch-argentinischer Geschichte: Ellen Marx war 17, als sie in Buenos Aires ankam. Als Jüdin musste sie 1939 aus Nazi-Deutschland fliehen. 30 Jahre später ging Elisabeth Käsemann als politisch engagierte Studentin nach Argentinien.

    Wie Ellens Tochter Nora Marx wurde sie Opfer der Militärdiktatur, deren Gegner*innen in den 1970er Jahren in Folterlagern verschwanden. Das Auswärtige Amt schwieg – aufgrund wirtschaftlicher Interessen und der geplanten Fußball-WM in Argentinien.

    „Für mich ist Erinnerung zu einem Akt des Widerstands geworden“, sagt Birgit Weyhe und setzt dem Vergessen in ihrer Graphic Novel eindrucksvolle Bilder entgegen. Ins Gespräch darüber kommt sie mit Ella Detscher vom Dokumentationszentrum Nationalsozialismus.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Museum für Neue Kunst Freiburg, Augustinermuseum Freiburg

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 19.06.2026, 17:30 Uhr
    Ort: Freundeskreis-Auditorium des Augustinermuseum, Augustinerplatz
    Eintritt: 10/8 Euro

  • So
    21.06.26
    11:00
    Literaturhaus
    Lesung und Konzert
    < >

    Im Handgelenk ein Vogel

    Lesekonzert mit Frieda Paris und dem Ensemble Recherche in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    „das Gedicht ist wie Flaschenpost
    oder Postkarte
    ist ohne Du undenkbar
    hält auf uns zu“

    Frieda Paris‘ Langgedicht „Nachwasser“ (Voland & Quist, 2024), ausgezeichnet mit dem Österreichischen Buchpreis Debüt, ist gebaut wie ein Mobile: ein schwebendes Gebilde, das sich zu allen Seiten öffnet, auffaltet, anreichert mit Einflüsterungen ihrer „Wortmütter“ oder des Vogels, der auf ihrer Schreibschulter sein Nest gebaut hat. Von dort blickt auch die Leserin auf die Entstehung des Texts am SCHNEIDETISCH, auf gestrandetes Poesiegut, Tränensalz, Wörter der Kindheit – und Zettelrückseiten aus dem Nachlass von Friederike Mayröcker.

    Auf Passagen aus diesem federleichten und beglückenden Text antworten Sofia von Atzingen (Bratsche) und Åsa Åkerberg (Cello) vom Ensemble Recherche mit verspielten Szenen und Anrufungen musikalischer Vorbilder aus György Kurtágs Setzkasten „Signs, Games and Messages“ (1989-2005), mit Improvisationen und gezupften Kommentaren aus dem Handgelenk.

    Foto: © Marc Doradzillo

    Mitveranstalter: Ensemble Recherche

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 21.06.2026, 11 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

  • Do
    25.06.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    2014 verschwinden zwei Frauen im südamerikanischen Regenwald. Zehn Jahre später plant ein gefeierter Theatermacher eine Expedition zu ihren letzten Stationen. Eine Schriftstellerin dokumentiert Umstände und Erlebnisse dieser Reise in die Finsternis. Der „Literarische Frühsport“, diesmal zu Dorothee Elmigers „Die Holländerinnen“ (Hanser, 2025), ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.06.2026, 10-12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    25.06.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 25.06.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    25.06.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Helena Barop: Mythen, Macht und Muttermund. Eine feministische Geschichte der Geburt

    Freiburger Andruck, Moderation: Philine Sauvageot

    Die Geschichte vom Anfang unseres Lebens ist eine, die wir alle teilen. Helena Barop erzählt sie als „Eine feministische Geschichte der Geburt“ (Siedler, 2026) vom Beginn der Menschheit bis in die Gegenwart. Ihre erhellende Reise durch die Kreißsäle der Geschichte zeigt, wie sehr das Geburtserlebnis beeinflusst ist vom wechselnden Verständnis der Geburtshilfe. Ein Verständnis, bestimmt von Techniken, Fähigkeiten, Wissenshorizonten – und Vorstellungen von Weiblichkeit.

    Die heutige Norm der medizinisch betreuten Klinikgeburt ist eine Erfindung des 18. Jahrhunderts, tief geprägt von patriarchaler Hierarchie, die von hilfsbedürftigen Patientinnen Gehorsam und Passivität erwartet. Mit ihrer historischen Perspektive zeigt Barop, wie diese tradierten Machtstrukturen mit Gewalt unter der Geburt zusammenhängen – und spricht mit Philine Sauvageot (SWR) darüber, was sich verändern muss, damit Frau und Kind selbstbestimmt und sicher im Zentrum stehen können.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 25.06.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Stadtbibliothek, Münsterplatz 17, Open air
    Eintritt frei

  • Fr
    26.06.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
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    AUSVERKAUFT: Judith Hermann: Ich möchte zurückgehen in der Zeit

    Lesung und Gespräch mit Luzia Stettler in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    „Er ist Leerstelle, zugleich ist er das Gegenteil, er ist ein schrecklich blinder Fleck, es will mir nicht gelingen, ihn zu stellen.“ Judith Hermann folgt in ihrem neuen Buch (S. Fischer, 2026) den Spuren ihres Großvaters, der während des Zweiten Weltkriegs für die SS im polnischen Radom stationiert war. Nach ihrer Frankfurter Poetikvorlesung „Wir hätten uns alles gesagt“ (2023) blickt die vielfach ausgezeichnete Autorin erneut zurück und erforscht ein Stück lang verleugnete Familiengeschichte.

    In tastenden Suchbewegungen und mit der „Präzision des Ungefähren“ (F.A.S.), die Judith Hermann meisterhaft beherrscht, versucht sie, von Polen nach Neapel reisend, das fragmentarische Bild des Großvaters zu vervollständigen. Über Lücken in unserer Biografie, Verdrängtes in der Gesellschaft und das Erinnern und Vergessen der Generationen spricht die Autorin mit der Literaturvermittlerin Luzia Stettler.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Buchhandlung Rombach, Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 26.06.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Ausverkauft

  • Fr
    10.07.26
    18:00
    Literaturhaus
    Schreibcouch
    < >

    Schreibcouch-Finale

    Lese-Performance der jüngsten Literaturhaus-Autor*innen

    Bühne frei für die „Schreibcouch“! Erstaunliche Erzählungen, Lügengedichte und poetische Befehle aus der Feder von zwölf jungen Autor*innen zwischen 13 und 19 Jahren. Entstanden im Schatten der uralten Baumriesen des Innenhofs, in der heizungswarmen Winterluft unserer Teeküche und im lichten White Cube des Literaturhaus-Saals.

    Im Schuljahr 2025/26 begleiteten die Autor*innen Laura Friedrich und Laura Anton die Jugendschreibwerkstatt. In leuchtenden Farben präsentiert unsere jüngste Riso-Publikation die entstandenen Texte.

    Die „Schreibcouch“, unsere monatliche Werkstatt für Jugendliche, sucht Zuwachs: Bewirb dich jetzt für die nächste Runde (Start: Oktober 2026), mit Angabe von Namen, Alter sowie einer kurzen Textprobe. Information und Anmeldung: Birgit Güde, guede@literaturhaus-freiburg.de.

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Gefördert vom Förderkreis Literaturhaus Freiburg e.V.

    Datum: 10.07.2026, 18 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    14.07.26
    19:00
    Außer Haus
    Lesung und Open Mic
    < >

    zwischen/stand

    Junge Lesebühne mit Open Stage

    Seit 2010 bringt unsere Reihe „zwischen/miete“ erste Bücher ins Gespräch: Organisiert und moderiert von einem Team Studierender lesen Debütautor*innen in WGs, Cafés und Gärten aus ihren druckfrischen Romanen, Gedicht- oder Essaybänden.

    Die aktuellen Kurator*innen gehen wieder einen Schritt zurück und suchen nach Entwürfen, die noch in Schubladen oder Träumen schlummern. Nach einem Open Call im Frühjahr werden beim fünften „zwischen/stand“ neue Texte aus Freiburg präsentiert: Ob fertig, am Anfang oder irgendwo dazwischen – gesucht wird Unveröffentlichtes aller Formen und Gattungen. Dieser Abend präsentiert ausgewählte Einsendungen, ins Gespräch gebracht vom „zwischen/miete“-Team.

    Den Aufruf verpasst? Kein Problem: Die Open Stage am Ende lädt zu spontanen Auftritten ein. Premierenfieber garantiert!

    Foto: © Literaturhaus Freiburg

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: www.instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 14.07.2026, 19 Uhr
    Ort: bis powi, Belfortstraße 52
    Eintritt frei

  • Do
    16.07.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    In ihrem Roman „Der Chor“ (Suhrkamp, 2024) erzählt Anna Katharina Hahn von einem Stuttgarter Frauenchor nach der Pandemie. Im Zentrum stehen die Freundschaft von vier Frauen, ihre Konflikte, ihr Neid und die Frage nach Musik als verbindendem Element. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal monatlich statt und ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 16.07.2026, 10-12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    16.07.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ bietet Schreibenden aller Generationen Gelegenheit, unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion zu stellen. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins, diesmal Antigone Kiefner.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 16.07.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    17.09.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Helene Bukowski: Wer möchte nicht im Leben bleiben

    Lesung und Gespräch mit Clara Kopfermann in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

    „Deine Geschichte muss mit diesem Klavier beginnen. Ich stelle es an den Anfang und helfe den fluchenden Männern, die es das Treppenhaus hinauf, in die Wohnung deiner Eltern tragen.“ Stück für Stück zeichnet Helene Bukowski in ihrem dritten Roman (Claassen, 2026) das kurze Leben der jungen Pianistin Christina nach: vom Aufwachsen im leistungsorientierten Elternhaus über die Spezialschule für Musik in Ostberlin bis zum Moskauer Konservatorium. Zwischen musikalischen Höhenflügen und erzieherischem Drill erzählt „Wer möchte nicht im Leben bleiben“ vom Klavierspiel als Zuflucht – und von einer Erkrankung, für die es erst heute eine Diagnose gibt: prämenstruelle dysphorische Störung (PMDS).

    Mit Clara Kopfermann (Lesereihe bauschen&biegen) und der Freiburger Musikermedizinerin Claudia Spahn spricht die Autorin über den Anpassungsdruck an ein – heute wie damals – männlich geprägtes System und Kunst als Widerstand.

    Foto: © Tobias Kruse

    Mitveranstalter: samt&sonders e.V., in Kooperation mit der Stelle zur Gleichberechtigung der Frau, Stadt Freiburg und dem Ensemble Recherche

    Gefördert im Rahmen des Literatursommers 2026 – Eine Veranstaltungsreihe der Baden-Württemberg Stiftung, www.literatursommer.de

    Datum: 17.09.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Ensemblehaus, Schützenallee 72
    Eintritt: 11/7 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    24.09.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Der erste Buchclub nach der Sommerpause widmet sich Leon Englers „Botanik des Wahnsinns“ (DuMont, 2025). Feinsinnig lotet der Autor in seinem autobiografisch grundierten Debutroman die Abgründe einer Familiengeschichte aus. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Leselustigen; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 24.09.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    24.09.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Antigone Kiefner.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 24.09.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Di
    29.09.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Şeyda Kurt: Zeit der Monster

    Lesung und Gespräch mit Fabienne Imlinger in der Reihe Girl, Woman, Other

    Der Ort: ein Stadtviertel. Die Zeit: die Apokalypse. Jedenfalls glauben das immer mehr Menschen, angestachelt von einer durchs Netz rasenden Prophezeiung. Durch das wilde, kaputte Quartier, in dem man trotz allem zusammenhält, streift die junge Sanya, eine Pistole im Rucksack – bis sie auf eine seltsame Gestalt trifft.

    Nach den viel beachteten Sachbüchern „Radikale Zärtlichkeit“ (2021) und „Hass“ (2023) ist diesen Sommer „Zeit der Monster“ (Hanser, 2026) erschienen. Auf die Frage, für wen sie dieses Buch geschrieben hat, antwortet Şeyda Kurt: „Für alle, die hoffen, und für alle, die verzweifeln.“ Ihr Romandebüt fragt nach den Chancen, die im Zerfall bestehender Ordnungen liegen. Klug, furios und voller Mut ist es „eine Hommage an so viele Leben, die nie erzählt wurden“ (Fatih Akin).

    Foto: © Harriet Meyer

    Eine gemeinsame Reihe mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, bei dieser Ausgabe in Kooperation mit: Soroptimist Club Freiburg, Bücherfrauen Freiburg, Buchhandlung jos fritz, mit freundlicher Unterstützung des Vorderhaus Freiburg

    Datum: 29.09.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Vorderhaus, Habsburgerstraße 9
    Eintritt: 11/7 Euro

    Karten kaufen

  • Fr
    02.10.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
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    zwischen/miete: Liv Thastum

    Junge Literatur in WGs

    Es beginnt mit einem Riss, einer Spaltung im Stein. Ausgehend von der Jammerbugt an der dänischen Nordseeküste, wo die weißen Kalkfelsen des Bulbjerg geologische Formationen ebenso sichtbar machen wie die Narben der Geschichte, folgt Liv Thastum den Spuren von Krieg, Erinnerung und ökologischem Wandel. Zwischen den Überresten des Atlantikwalls, Wanderdünen und trockengelegten Seen erscheint der Boden als Archiv, das Fossilien ebenso bewahrt wie militärische Überreste.

    Mit Feingefühl und einer hybriden „Språche“ – halb Deutsch, halb Dänisch – führt Liv Thastum in ihrem Lyrikdebüt „åben die erda“ (kookbooks, 2026) an Orte, die von Eingriffen in Landschaft und Sprache geprägt sind. Über ihre drei miteinander verwobenen Langgedichte, die das Grenzland als geologischen, historischen und sprachlichen Raum erkunden, kommt die Autorin ins Gespräch mit der „zwischen/miete“. Unsere Reihe wird moderiert und organisiert von einem Team Studierender.

    Foto: © Felix Ernst

    Mitveranstalter: Studierendenwerk Freiburg

    Mehr unter: instagram.com/zwischen.miete

    Datum: 02.10.2026, 19:30 Uhr
    Ort: wird online bekannt gegeben
    Eintritt: 7 Euro (nur Abendkasse)

  • Di
    13.10.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
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    Neu übersetzt: Timothée de Fombelle und Karine Tuil

    Freiburger Andruck mit Tobias Scheffel und Maja Ueberle-Pfaff

    Zwei Übersetzungen, deren Originale in Frankreich auf große Begeisterung stießen, zwei Freiburger Übersetzer*innen, die beide schon seit vielen Jahren mit „ihren“ beiden Autor*innen vertraut sind: Während „Das Leben, das wir nie haben werden“ (dtv, 2026) von Timothée de Fombelle, die Geschichte einer Flucht in Gedanken zur Zeit der Résistance, für seine „fulminante Schönheit“ (Le Figaro) gelobt wird, fesselt „Die Liebeshungrigen“ (dtv, 2026) durch analytische Schärfe und „eine gehörige Portion Boshaftigkeit“ (SZ), mit der Karine Tuil die Gratwanderung zwischen Triumph und Verlust der politischen und künstlerischen Elite Frankreichs zeichnet.

    Über beide Neuerscheinungen, über Zwischensprachliches und Zwischenmenschliches sprechen Tobias Scheffel und Maja Ueberle-Pfaff mit Viola Maury (SWR).

    Fotos: Maja Ueberle-Pfaff © Selen Özer Günday, Tobias Scheffel © privat

    Mitveranstalter: „Freiburger Andruck“: Kulturamt, Stadtbibliothek, SWR Studio und Theater Freiburg sowie Badische Zeitung

    Datum: 13.10.2026, 19:30 Uhr
    Ort: SWR Studio Freiburg, Schlossbergsaal, Kartäuserstraße 45
    Eintritt: 9/6 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    22.10.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
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    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    In „Sanditz“ (dtv, 2025) verwebt Lukas Rietzschel das Schicksal der Familie Wenzel zu einem fesselnden, vielschichtigen Panorama ostdeutscher Geschichte, das von der Wende bis in die jüngste Gegenwart reicht. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Lesefreudigen; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.10.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    22.10.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
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    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Veranstaltung findet am letzten Donnerstag des Monats statt. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest, diesmal Philipp Brotz.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 22.10.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Fr
    23.10.26
    19:00
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Christina Clemm: Ein ungehaltenes Plädoyer

    Lesung und Gespräch mit Andrea Zimmermann in der Reihe Girl, Woman, Other

    „Christina Clemm spricht aus, was wir nicht hören wollen: Gewalt spiegelt die gesellschaftlichen Verhältnisse, in denen sie stattfindet. Was wir wissen müssen, was wir tun können, das steht in diesem dringend notwendigen Buch.“ (Maria Furtwängler)

    Seit fast dreißig Jahren setzt sich die Rechtsanwältin Christina Clemm in ihrer Arbeit für Opfer geschlechtsspezifischer und rassistisch motivierter Gewalt ein. Als Familienrechtlerin und Strafverteidigerin hat sie unzählige Male für die Wahrheit der Opfer gestritten, im Namen von Angehörigen, Misshandelten, Verkauften, Vergewaltigten für Gerechtigkeit gekämpft. Und sie ist sich sicher: Was in den Gerichtssälen geschieht, geht uns alle an.

    In „Ein ungehaltenes Plädoyer“ (Hanser Berlin, 2026) nimmt uns die Autorin, ausgezeichnet als „BücherFrau 2025“, mit in die Verhandlung und zeigt, wo wir als Gesellschaft versagen – und wie eine solidarische und gerechte Zukunft möglich ist.

    Foto: Christian Werner

    Eine gemeinsame Reihe mit der Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, bei dieser Ausgabe in Kooperation mit: Buchhandlung Rombach, Amica e.V., Soroptimist Club Freiburg, Bücherfrauen Freiburg

    Datum: 23.10.2026, 19:00 Uhr
    Ort: St. Ursula Gymnasium, Aula, Bismarckallee 14
    Eintritt: 16/8 Euro (Vorverkauf: Buchhandlung Rombach)

  • Mi
    04.11.26
    19:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
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    Judith Hermann: Glück ist immer der Moment davor

    40. Freiburger Literaturgespräch: Eröffnungslesung und Werkschau mit Insa Wilke

    „Mein erster und einziger Besuch bei einem Therapeuten kostete mich das rote Korallenarmband und meinen Geliebten.“

    Ein unvergessener erster Satz, dem viele unvergessliche Sätze folgten. Mit Judith Hermanns Debüt „Sommerhaus, später“ (1998) zog ein neuer Ton in die deutschsprachige Literatur ein. Nüchtern, lakonisch, fast wortkarg gelang es der Autorin, Dichte und Intensität von Stimmungen zu beschreiben, ein ganzes Lebensgefühl zwischen den Zeilen zu entfalten.

    Aus diesen stilprägenden Anfängen sind bis heute vier Erzählbände und zwei Romane erwachsen. Blickt man von „Wir hätten uns alles gesagt“ (2023), ihrer Frankfurter Poetikvorlesung, zurück, dann klingt der erste Satz der Erzählung „Rote Korallen“ wie ein Fingerzeig, der bereits auf alles Kommende verweist. Ein Schreiben, das von Leerstellen lebt, von der „Präzision des Ungefähren“ (F.A.S.), mit der sich Hermann ihren Sujets nähert, in einer tastenden Bewegung zwischen Wahrheit, Erfindung und Geheimnis. Und von ihrer einzigartigen Gabe, ein solches zu bewahren.

    „Ich schreibe über mich. Ich schreibe am eigenen Leben entlang, ein anderes Schreiben kenne ich nicht“, so Judith Hermann. Diesem Weg durch ihr Werk folgt die vielfach ausgezeichnete Autorin heute Abend im Gespräch mit der Literaturkritikerin Insa Wilke.

    Foto: © Andreas Reiberg

    Begrüßung: Roland Meder, Bürgermeister für Kultur, Soziales und Integration der Stadt Freiburg

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 4.11.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 16/8 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    05.11.26
    18:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
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    Nadja Küchenmeister: Der Große Wagen

    40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger

    Nadja Küchenmeister spannt unter dem Sternbild „Der Große Wagen“ (Schöffling & Co., 2025) einen Raum auf, der Berlin, Köln und Lissabon ebenso ineinander blendet wie Vergangenheit und Gegenwart.

    Ihr Langgedicht ist eine Reise durch innere und äußere Landschaften, erzählt von Aufbruch, Umbruch und Erinnerung, dehnt und verdichtet die Zeit. Das Wuhletal steht für das Aufwachsen in Ost-Berlin und den Abschied von den Eltern. Köln ist für die Dichterin ein transitorischer Berufsort des steten Willkommens und Abschieds. Lissabon, als würde dort bis heute das Erdbeben von 1755 nachhallen, der Schauplatz einer Liebe, die aus den Fugen gerät.

    Seite für Seite fügen sich acht reimlose Dreizeiler zu weitgespannten Bilderbögen. Ein festes Schema voller Bewegung, mit dem hell leuchtenden Sternbild als Fixpunkt am Nachthimmel. Mit Thomas Geiger spricht die Dichterin über ihren mit dem Peter-Huchel-Preis 2026 ausgezeichneten Band, über in der Dusche monologisierende Gespenster, die Bedeutung der Farbe Gelb und die Kunst, im Gehen stehenzubleiben.

    Foto: © Dirk Skiba

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 5.11.2026, 18:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro / Kombiticket (inkl. Lesung mit Lutz Seiler): 20/10 Euro

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  • Do
    05.11.26
    20:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Lutz Seiler: Das tickende Herz

    40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Christoph Schröder

    Nach seiner Robinsonade „Kruso“, die von Schiffbrüchigen auf Hiddensee zur Zeit der DDR erzählt, und seinem Roman „Stern 111“, mit dem er das Chaos der Nachwendezeit einfängt, führt Lutz Seiler die Geschichte seines Helden Carl Bischoff fort.

    Sein neues Werk „Das tickende Herz“ (Suhrkamp, 2026) beginnt mit einer kleinen, nicht heilenden Wunde, die ein Kuss verursacht hat. Eine märchenhaft-magische wie zweifelhafte Liebe zu Aysha, der Tochter eines kasachischen Schamanen, führt Carl zu Beginn des neuen Jahrtausends von Berlin nach Amsterdam, Rotterdam, auf die Kurische Nehrung, in die winterkalte Steppe und auf ein altes Atombombentestgelände. Dort hat sich Ayshas Sippe verschanzt, um ein Opfer zur Rettung der Erde vorzubereiten – während Carl der Welt abhandenkommt.

    Lutz Seiler, der über Gedichte zum Erzählen fand, bleibt auch als Romancier ein sprachgewandter Lyriker mit unverwechselbarer Stimme: „melancholisch, eindringlich, aufrichtig, voll von wunderbaren Echos aus einer langen literarischen Tradition“, wie es in der Urkunde zum Georg-Büchner-Preis 2023 heißt. In diesem Jahr reist er zum fünften Mal zum Freiburger Literaturgespräch.

    Foto: © Jürgen Bauer

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 5.11.2026, 20:00 Uhr
    Ort: Historisches Kaufhaus, Münsterplatz 24
    Eintritt: 11/7 Euro / Kombiticket (inkl. Lesung mit Nadja Küchenmeister): 20/10 Euro

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  • Fr
    06.11.26
    18:00
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    DEBÜTANT*INNENBALL: Anja Gmeinwieser / Martin Piekar / Lara Rüter

    40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Debüts im Gespräch

    Drei Bücher, drei Songs, ein Abend! Drei großartige Erstlinge, die große Fragen stellen: Was ist der Mensch, was ist ein Tier? Wer sind meine Nächsten? Welche Sprache sprechen wir?

    Anja Gmeinwieser: Wir Königinnen
    Moderation: Leo Boquoi

    Anja Gmeinwieser eröffnet den Reigen mit ihrer Roadnovel „Wir Königinnen“ (Berlin Verlag, 2026) und einem Handy, das „mit einer übertriebenen Geste vom ersten Gipfel“ der Alpen fliegt. Auf der Flucht vor ihrem allzu normalen Leben trifft die Erzählerin auf Anna, die einen Schwertransport mit trächtigen Kühen in die Türkei steuert. Aus einem spontanen „Ich fahre mit“ wird eine Annäherung über international bad english und einen zuweilen halluzinierenden Handy-Übersetzer, eine Liebesaffäre zwischen Autobahnen. Aber weil es immer heißer wird im Transporter, die Tiere erkranken und Annas Chef nicht zahlt, auch ein Höllentrip – bis an die EU-Außengrenze, wo Träume und Kühe stranden.

    „Diese beiden Frauen sind nicht nur Romanfiguren, sie sind Solidarität, Hoffnung, Rebellion“, schreibt die Autorin Mareike Fallwickl über Gmeinwiesers Debüt, das den klassischen Western-Plot des Viehtriebs gegen den Strich bürstet und mit Fragen nach Mutterschaft, Arbeit und Identität verknüpft.

    Martin Piekar: Vom Fällen eines Stammbaums
    Moderation: Sonja Karadza

    Als Martin Piekar beim Bachmann-Wettlesen 2023 Auszüge aus seinem Debütroman „Vom Fällen eines Stammbaums“ (Rowohlt, 2026) vortrug, beeindruckte er mit präziser, poetischer Sprache – und einem lauten, langen Schrei: Der Schrei der Überforderung eines jungen Mannes, der vaterlos mit seiner Mutter in einer engen Zwei-Zimmer-Wohnung aufwächst und sie nach einer Krebsdiagnose bis zu ihrem Tod pflegt.

    Marcin heißt der junge Mann. In den 1980er Jahren floh seine Mutter mit ihm aus Polen nach Deutschland, arbeitete als Altenpflegerin, kämpfte mit der Sucht. Während Marcin zwischen Videospielen, Nu Metal und Gedichten nach seinem Platz sucht, leben die beiden in einer Nähe zwischen Fürsorge und Abgründen. Mit der Erkrankung der Mutter tritt die Familiengeschichte in ihrer ganzen Wucht zutage: Aus Erinnerungen, Anekdoten und schmerzhaften Erkenntnissen entsteht das Porträt einer deutsch-polnischen Familie, in der Krieg, Migration und soziale Ausgrenzung bis in die Gegenwart hineinwirken.

    Lara Rüter: Affenliebe
    Moderation: Katharina Knüppel

    Am schwarzen Brett las Lara Rüter den Aushang: „Aushilfe in der Primatenforschung gesucht“. Fünf Jahre verbrachte die Lyrikerin im Affenhaus des Leipziger Zoos und verankert dort ihr Nachdenken über Nähe, Verlust, Sehnsucht und Grenzen.

    Ihr Essay „Affenliebe“ (Hanser, 2026) vermisst die Lücke zwischen den Menschen und ihren nächsten Verwandten, spiegelt im eigentümlichen Sozialverhalten der Tiere persönliche Erfahrungen der Autorin: eine Abtreibung, in deren Vorbereitung sie den politischen Druck davon spürt, was Frauen wollen sollen. Die Suche nach dem leiblichen Vater und die Beziehung zu ihrem „Kuckucksvater“. Entstanden ist ein hochliterarischer, durchlässiger Text, der autobiografisches und erfinderisches Erzählen kurzschließt mit Zitaten von Roland Barthes, Emily Dickinson und Martina Hefter, mit wissenschaftlichen Fragestellungen und Szenen im Gehege.

    Fotos: Anja Gmeinwieser © Linda Sier, Martin Piekar © Charlotte Werndt, Lara Rüter © Michael Bader

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 6.11.2026, 18–20:00 Uhr
    Ort: Theater im Marienbad, Marienstraße 4
    Eintritt: 11/7 Euro / Kombiticket (inkl. Comiclesung mit Mia Oberländer) mit Drink: 18/12 Euro

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  • Fr
    06.11.26
    20:30
    Außer Haus
    Literaturgespräch
    < >

    Mia Oberländer: Saloon

    40. Freiburger Literaturgespräch: Comiclesung mit Kristine Harthauer

    Großmutter lädt zum Familienfest! Die Tochter, angereist mit dem Prosecco-Express, kehrt unfreiwillig in die Enge ihres Kinderzimmers zurück. Sohn 1 hört sich gerne reden, während seine Begleitung eisern schweigt. Sohn 2 hingegen ist unfähig, für sich und andere einzustehen, ganz im Gegensatz zu seiner Frau, die immer kurz vorm Explodieren ist. Und die Enkelkinder wären lieber ganz woanders … Die Spannung steigt, Triggerpunkte werden massiert, passive Aggressionen drängen ins Offene. Was macht eigentlich die Kassiererin des lokalen Supermarkts hier?

    Humorvoll und treffsicher seziert die Comicbuchpreisträgerin der Berthold-Leibinger-Stiftung Mia Oberländer in ihrer furiosen Graphic Novel „Saloon“ (Edition Moderne, 2025) Rollenbilder und Machtverhältnisse: Eine Familienaufstellung als wilder Western, erzählt mit ungezähmtem Strich und vibrierenden Bildern – willkommen zum Showdown des Abends!

    Foto: © Alexandra Polina

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 6.11.2026, 20:30 Uhr
    Ort: Theater im Marienbad, Marienstraße 4
    Eintritt: 7/5 Euro / Kombiticket inkl. Drink (mit Debütant*innenball mit Anja Gmeinwieser / Martin Piekar / Lara Rüter): 18/12 Euro

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  • Sa
    07.11.26
    10:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Martina Hefter / Arne Rautenberg / Julia Weber

    40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

    Martina Hefter: Nach der Sonne schauen
    Moderation: Annette Pehnt

    Iona Bartschok sieht die Zukunft so hochgetürmt über einem See im Leipziger Süden, dass sie sich hineinstürzen möchte. Fünftausend Jahre, weit genug entfernt von der Gegenwart, aber gerade noch nah genug für ihr neues Projekt. Die Installationskünstlerin bezieht den Sommer über eine umgebaute Industriehalle inmitten einer künstlich gefluteten Tagebau-Region, die von Abraumhalden und einem immerwährenden Wind geprägt ist. Sie sucht Abstand zu ihrem Stadtleben, nachdem ein Maler eines ihrer wichtigsten Kunstwerke, ein Baumhaus, mit dem Wort „Bullshit“ besprüht hat. Ein Hund läuft ihr zu, die kämpferische Nichte ihres Vermieters steht vor der Tür und während draußen der Wind zunimmt, der Regen die Straßen flutet, drängt sich mit aller Macht das Leben zurück in die Halle.

    Wie in ihrem mit dem Deutschen Buchpreis 2024 ausgezeichneten Roman „Hey guten Morgen, wie geht es dir?“ gelingt der Schriftstellerin und Performance-Künstlerin Martina Hefter mit „Nach der Sonne schauen“ (Klett-Cotta, 2026) eine atmosphärisch aufgeladene Erzählung. Über eine Frau, die aufbricht, so leichtfüßig wie existenziell.

    Arne Rautenberg: 19 Türen
    Moderation: Katharina Knüppel

    „Unter den deutschen Lyrikern der Gegenwart ist Arne Rautenberg eine wundersame Doppel- und Dreifachbegabung“, schreibt der Literaturwissenschaftler und Dichter Heinrich Detering. Leichtfüßig und trittfest balanciere er mit seinen Gedichtbänden, Kinderversen und bildkünstlerischen Arbeiten an den Grenzen der Genres, zwischen Lyrik und Grafik, Bild und Text.

    Der jüngste Band „19 Türen“ (Wunderhorn, 2026) versammelt „lyrische Mobiles, anmutige kleine Kunstmaschinen“ (FAZ), angetrieben vom Wind, der in Rautenbergs schleswig-holsteinischer Heimat weht. Das Meer und die Küstenlandschaft bilden einen der poetischen Resonanzräume, in denen Natur und Sprache in Verbindung treten. Die Verse führen weiter nach Rom, das der Autor als Stipendiat der Villa Massimo erkundet, und immer wieder in die Kunst- und Literaturgeschichte. Und, hinter den 19 Türen, in ein unbewusstes Reich, zum Ursprung der Sprache, ihrem Eigensinn – dorthin, wo sie Zauber, Wunder, Wagnis ist.

    Julia Weber: Weil ich Ruth bin
    Moderation: Martin Bruch

    Ein Werk, das herausragt aus der Schweizer Gegenwartsliteratur: In ihrem dritten Roman erzählt Julia Weber kühn, sinnlich und unbeirrbar von Ruth, die mit einem Fell geboren wird und über einen magischen Zugang zur Welt verfügt. Ihre Geschichte verfängt wie ein langer, fantastischer Traum und berührt Fragen nach Mensch- und Tiersein, Gewalt und Gemeinschaft.

    „Für mich hat Kunst sehr viel mit Zugewandtheit und Trost zu tun und soll dennoch ein Ort sein, der die Welt schonungslos zeigt“, sagt die Autorin. Getragen wird ihre Geschichte von einer Sprache, die solche Widersprüche übersetzt in ein bildreiches Nachdenken über die Welt, wie sie ist oder auch sein könnte. Nach ihren Romanen „Immer ist alles schön“ und „Die Vermengung“ hat Julia Weber zehn Jahre an „Weil ich Ruth bin“ (Limmat, 2026) gearbeitet – an einem Erzählkosmos, dem die Kraft der Verwandlung innewohnt.

    Fotos: Martina Hefter © Maximilian Gödecke, Arne Rautenberg © Birgit Rautenberg, Julia Weber © Ayse Yavas

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 7.11.2026, 10–13:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

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  • Sa
    07.11.26
    15:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Tristan Marquardt & Andreas Töpfer / Heike Geißler / Radka Denemarková

    40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

    Tristan Marquardt & Andreas Töpfer: katalog der kataloge
    Moderation: Martin Bruch

    Kataloge über Freundschaft und Liebe, Leere, Licht und Schlaf, über erstaunliche Redensarten und Formen von Lügen sowie Listen im Alltag kaum gebräuchlicher, aber durchaus alltagstauglicher Wörter. In diesem kongenialen Künstlerbuch treten Worte von Tristan Marquardt und Zeichnungen von Andreas Töpfer in einen poetischen Dialog – auf der Suche nach einer neuen Sprache, um die Welt zu beschreiben. Der „katalog der kataloge“ (kookbooks, 2026) präsentiert eine inspirierend kluge, witzige und pointierte Ordnung von Gefühlen, Dingen und Phänomenen.

    Verbunden sind die zwei Wort- und Bildartisten seit Tristan Marquardts Gedichtbänden „das amortisiert sich nicht“ (2013) und „scrollen in tiefsee“ (2018), beide erschienen im Verlag kookbooks, den der freie Grafikdesigner, Illustrator und Zeichner Andreas Töpfer 2003 mit Daniela Seel gründete. Beim Literaturgespräch wird Töpfer live zu Marquardts Lesung zeichnen.

    Heike Geißler: Michaela Kohlhaas
    Moderation: Annette Pehnt

    In ihrer tollkühnen Überschreibung (Suhrkamp, 2026) holt Heike Geißler Heinrich von Kleists rachsüchtigen Pferdehändler Michael Kohlhaas aus dem 16. Jahrhundert in die Gegenwart und macht aus ihm die aufbäumende Friedhofsverwalterin Michaela.

    Befeuert von erfahrener Willkür und Ohnmacht, wird sie zur Aufsässigen und zieht in einen gnadenlosen Rachefeldzug gegen all die Gierigen und Unbarmherzigen. Wo Michael Kohlhaas mordet und brandschatzt, legt sie ihre Stadt mit der bloßen Kraft ihrer Worte und Gedanken in Schutt und Asche: Zuspitzung, Übertreibung, Sabotage und Show sind ihre Waffen. Als Bürgerin, die weder Regeln noch einer Obrigkeit Beachtung schenkt, wird sie zu einer Wahnsinnigen erklärt. Doch sobald sie den Widerstand entfacht hat, breitet er sich unaufhaltsam aus. Ihr Ziel ist kein geringeres als eine neue Zusammensetzung der Welt.

    „Heike Geißler schreibt die rasanteste, lebendigste Widerstandsprosa der deutschen Gegenwartsliteratur“, urteilt die FAZ. Über ihre zärtliche, stinkende, schimpfende, liebende Heldin spricht sie mit ihrer Schriftstellerkollegin Annette Pehnt.

    Radka Denemarková: „Schokoladenblut“
    Moderation: Thomas Geiger

    „Eine lebensverändernde Zeitreise“ (SZ), „ein ultimativer Brandbeschleuniger für den Geist“ (Die Presse), „ein Zauberspiegel“ (Olga Tokarczuk): In „Schokoladenblut“ (Hoffmann und Campe, 2026, übersetzt von Eva Profousová) führt die vielfach ausgezeichnete tschechische Schriftstellerin Radka Denemarková in die kleine Schreibstube der Autorin Božena Němcová, die mit schwerer Hand ein patriotisches Märchen verfasst, an dessen Botschaft sie selbst nicht glaubt. George Sand, ihre französische Zeitgenossin, kann sich den Zwängen der Konventionen widersetzen und schreibt mit leichter Feder Romane. Auf der anderen Seite des Atlantiks gründet J.D. Rockefeller, der erste Milliardär der Weltgeschichte, sein Imperium auf einem dickflüssig-braunen Rohstoff.

    In ihrem neuen Meisterwerk erzählt Radka Denemarková die Geschichte des 19. Jahrhunderts und seiner Protagonist*innen: weltumspannend, hochaktuell, brillant. Von der Frankfurter Buchmesse kommend, die in diesem Jahr Tschechien als Gastland ehrt, hat die Autorin, Dramatikerin, Essayistin und Übersetzerin auch ihren zweiten in diesem Jahr auf Deutsch erscheinenden Roman „Kobold“ im Gepäck.

    Fotos: Tristan Marquardt © Dirk Skiba, Andreas Töpfer © Katja Zimmermann, Heike Geißler © Heike Steinweg, Radka Denemarková © Karel Cudlín

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 7.11.2026, 15–18:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

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  • So
    08.11.26
    11:00
    Literaturhaus
    Literaturgespräch
    < >

    Katharina Mevissen / Natascha Gangl & Christian Dierstein / Chor der Singenden Hände

    Eine Matinee zwischen Laut- und Gebärdensprache

    Katharina Mevissen: Laut werden. Eine Rede

    Am Abend des 12. Mai 2024, nach ihrer Dankesrede für den Droste-Förderpreis im Neuen Schloss Meersburg, macht Katharina Mevissen eine frappierende Entdeckung: Am Seiteneingang des Gebäudes liest sie auf einer Tafel von der Nutzung der Bischöflichen Barockresidenz am Bodensee u.a. als „Fräulein-Institut, nationalsozialistische Reichsfinanzschule und Taubstummenanstalt“.

    Ausgehend vom überholten Begriff „Taubstummenanstalt“ beginnt Mevissen eine Recherche zur Einrichtung, die in ihrer 72-jährigen Geschichte mehrfach „verlegt“ wurde. Im Landesarchiv stößt sie auf 33 Ergebnisse für den Standort Freiburg, 57 für Karlsruhe: „Bestände, die zur Sprache gebracht werden müssten … Hätte ich eine andere Ansprache geschrieben, hätte ich früher davon gewusst? Ich glaube: ja.“ Diese unerhörte Rede erklingt zum Abschluss des 40. Freiburger Literaturgesprächs und zum Auftakt der neuen Literaturhaus-Reihe „Laut werden“.

    Wer spricht, wer wird gehört, wem geben wir unsere Stimme? Welche Narrative setzen sich durch, welche Geschichten bleiben unerzählt, wie verständigen wir uns? In Fragen des Hörens und Nichthörens offenbaren sich die Nahtstellen unserer Demokratie, politische Mechanismen von Macht und Verletzlichkeit, Widerstand und Teilhabe. Ein Vormittag für hörendes und Taubes Publikum, in deutsche Gebärdensprache gedolmetscht von Barbara Herold und Yvonne Weichsel.

    Natascha Gangl, Christian Dierstein: Da Sta
    Lesekonzert

    Der Titel von Natascha Gangls Text „Da Sta“, mit dem sie 2025 den Ingeborg-Bachmann-Preis in Klagenfurt gewann, bedeutet auf Südoststeirisch „Der Stein“, auf Slowenisch „Ja, sie sind“. In ihrer Heimat in der Steiermark treffen die Grenzen Österreichs, Ungarns und Sloweniens aufeinander – und mit ihnen drei Sprachen. Die Menschen und ihre Worte haben sich eingeschrieben in den Boden, sie steigen förmlich auf, sobald jemand darauf tritt, stehen im Raum, sofern man genau hinhört. So wie Natascha Gangl in ihrer akustischen Recherche, die sprachlich virtuos den Spuren eines NS-Verbrechens folgt, das gegen Ende des Zweiten Weltkriegs hier verübt wurde.

    Die Erzählerin geht dem Geheimnis eines privat errichteten Gedenksteins im Wald nach, stellt Fragen zu Erinnern und Vergessen, arbeitet mit Field Recordings und Interviews – und bricht mit dem Schweigen auch den Klang der Sprache auf. Hören, Schreiben, Sprechen sind für Gangl eine Einheit. Ihre Texte verbinden Dialekt, Mehrsprachigkeit und rhythmische Sprachkomposition zu akustischen Erzählräumen, ihre Leseperformances sind ein Erlebnis. Heute bekommt diese vielschichtige Literatur im Zusammenspiel mit dem Perkussionisten Christian Dierstein (Ensemble Recherche) eine weitere klangliche Dimension.

    Chor der Singenden Hände
    Abschlusskonzert

    Zum Finale des 40. Literaturgesprächs feiern wir die Verbindung aus Chormusik und Gebärdenpoesie, einer Kunstform der Gebärdensprache. Der inklusive Chor der Singenden Hände begeistert seit 2023 mit seinen Auftritten und seinem innovativen Ansatz: In einem intensiven künstlerischen Prozess werden eigene und bekannte Stücke in mehrsprachige Arrangements überführt. Das Ensemble aus Tauben und hörenden Mitgliedern singt sowohl lautsprachlich als auch mit Gebärden. Aus Worten und Gesten in Bewegung erwächst ein besonderer Dialog zwischen Performer*innen und Publikum.

    Im Literaturhaus treffen Werke von Ludwig van Beethoven auf Kompositionen von Johann Sebastian Bach, bevor die Matinee mit einem Medley aus Volksliedern und einem Wortspiel des finnischen Komponisten Einojuhani Rautavaara ausklingt. Künstlerische Leitung: Sophia Kirstein (Chorleitung) und Stephanie Mündel-Möhr (Gebärdenpoesie).

    Fotos: Katharina Mevissen © Maischa Souaga, Natascha Gangl © Daniel Sostaric, Christian Dierstein © Peter Gwiazda, Chor der Singenden Hände © Leif Möhr

    Förderer: Kulturamt der Stadt Freiburg, Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg, Sparkasse Freiburg-Nördlicher Breisgau, Guzzoni-Federer-Stiftung, Deutsche Pfandbriefbank; Kooperationspartner: Theater im Marienbad, Buchhandlung jos fritz; Kulturpartner: SWR Kultur

    Datum: 8.11.2026, 11–13:00 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

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  • Mo
    16.11.26
    20:00
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Carolin Emcke: Was zählt ein Mensch?

    Lesung und Gespräch mit Lena Gorelik in der Reihe Gegenwart lesen

    Zum Auftakt unserer neuen Reihe „Gegenwart lesen“ mit dem Theater Freiburg fragt Carolin Emcke, was radikaler Humanismus bedeutet: Gibt es Grenzen der Einfühlung in andere? Wozu verpflichtet uns die Erinnerung an die Geschichte? Gibt es Grenzen der Pflicht, im Namen der Menschenrechte zu sprechen? Oder darf nichts uns daran hindern, die anderen als Teil des universalen „Wir“ wahrzunehmen?

    Die vielfach ausgezeichnete Publizistin, Reporterin und Friedenspreisträgerin stellte sich diese Fragen bereits vor dem 7. Oktober und Gaza. Seither sind sie noch dringlicher. Seit über 20 Jahren reist Emcke nach Israel-Palästina, zuletzt, um mit Menschen aus Be’eri oder Jenin, aus Tel Aviv oder Ramallah zu sprechen – und die toten Winkel der Empathie im hiesigen Diskurs auszuleuchten. Über ihr neues Buch „Was zählt ein Mensch?“ (S. Fischer, 2026) kommt Carolin Emcke ins Gespräch mit der Autorin und Kuratorin Lena Gorelik.

    Foto: © Andreas Labes

    Mitveranstalter: Theater Freiburg

    Datum: 16.11.2026, 20:00 Uhr
    Ort: Theater Freiburg, Kleines Haus
    Eintritt: 16+1/10 Euro (Vorverkauf: Theater Freiburg, Link folgt mit Verkaufsstart)

  • Mi
    18.11.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Lukas Bärfuss: Königin der Nacht

    Lesung und Gespräch mit Andreas Platthaus

    Eine kleine Stadt in der Schweiz. Ein Haushalt mit einer Frau und ihrem Sohn. Es gibt keinen Mann, es gibt Männer. Und an Geld herrscht immer Mangel, an Zärtlichkeit erst recht. Mit „Königin der Nacht“ (Rowohlt, 2026) schließt Lukas Bärfuss an seinen Essay „Vaters Kiste“ an und wendet sich seiner Mutter zu. Als Frau ohne Bildung und ohne Perspektiven, dafür mit unstillbarem Freiheitsverlangen, bleibt ihr nur die Waffe der Ohnmächtigen: das böse Maul. Und der Sohn? Muss sich früh in der Kunst üben, diese Mutter zu überleben.

    „Was dann auf gerade einmal 120 Seiten folgt, ist tatsächlich ‚Ein kurzes Buch über meine Mutter‘, und doch viel mehr: eine ganze Gesellschaftsanalyse anhand ihres individuellen Falls. Die aber literarisch höchsten Ansprüchen genügt“, schreibt Andreas Platthaus (FAZ), der mit dem Büchner-Preisträger ins Gespräch kommt.

    Foto: © Lea Meienberg

    Mitveranstalter: GLS Gemeinschaftsbank, Buchhandlung Schwarz; gefördert von der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia

    Datum: 18.11.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

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  • Do
    19.11.26
    19:30
    Literaturhaus
    Lesung und Gespräch
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    Dmitrij Kapitelman: Eine Dekade in der Schublade

    Lesung und Gespräch mit Natalia Herrera

    Nach zehn Jahren als Reporter für die ZEIT kennt Dmitrij Kapitelman sie alle: die schönen, die hässlichen, die eigenen, die fremden, die lustigen und die traurigen Seiten Deutschlands. Das Heimatdorf des ermordeten CDU-Politikers Walter Lübcke. Eine Haftbefehlstraße in Offenbach? Das osteuropäische Berlin während des russischen Kriegs gegen die Ukraine.

    In seinem Roman „Russische Spezialitäten“ (Hanser Berlin, 2025) wendet der in Kyjiw geborene und nach Deutschland emigrierte Autor die bizarren Realitätsverdrehungen der Gegenwart ins Fantastische: Vor der Kulisse des „Magasin“, einem Laden für russische Spezialitäten in Leipzig, verwandeln sich Menschen in überdimensionierte Zigaretten, Fische und Maschinengewehre fangen an zu sprechen, während die „vermaledeite Zungenmuttersprache“ im Munde der Kriegstreiber die Mutter des Erzählers mit Fernsehlügen ködert. Über seine klugen Reportagen und seinen berührenden Roman spricht Kapitelman mit der Kulturvermittlerin Natalia Herrera.

    Foto: © Paula Winkler

    Mitveranstalter: Egalitäre Jüdische Chawurah Gescher e.V. Freiburg, gefördert vom Zentralrat der Juden in Deutschland

    Datum: 19.11.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Karten kaufen

  • Do
    26.11.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Sophia Klink legt in ihrem außergewöhnlichen Debütroman „Kurilensee“ (FVA, 2025) die rationale Sprache der Wissenschaft und emotionale Naturbetrachtungen wie Linsen übereinander, mit denen sie die Biologin Anna und ihre Versuche zur Rettung bedrohter Lachsbestände in den Fokus nimmt. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Lesefreudigen; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.11.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    26.11.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Das „Literarische Werkstattgespräch“ ist die älteste Reihe des 1988 gegründeten Literaturbüros, aus dem im Herbst 2017 das Literaturhaus hervorgegangen ist: Schreibende aller Generationen stellen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Die Moderation dieser Ausgabe übernimmt Eberhard Bittcher.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 26.11.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    03.12.26
    19:30
    Literaturhaus
    Gespräch
    < >

    Durchs Bücherjahr mit …

    Christina Müller, Christoph Müller, Karl-Heinz Ott und Christin Schäfer

    Die letzten Seiten des zehnten Literaturhaus-Jahres, das vorweihnachtlich schillernde Finale der Saison – und Bücher, die bleiben!

    Über ihre literarischen Entdeckungen des Jahres diskutieren: Christina Müller, Neu-Freiburgerin und bekennender Krimi-Fan, die nach 20 Jahren Branchenerfahrung seit 2024 den Zürcher Dörlemann Verlag leitet. Christoph Müller, Vielleser und Schauspieler, der sich in diesem Sommer nach knapp drei Jahrzehnten und 33 Rollen von der Bühne des Theater im Marienbad verabschiedet hat, um noch mehr zu lesen. Karl-Heinz Ott, jüngst ausgezeichnet mit dem Friedrich-Schiller-Preis für seine klugen politischen Analysen und luziden Romane, der von Händel und Hölderlin ebenso lebendig erzählen kann wie von einem Wunderheiler auf den Philippinen. Vervollständigt wird das Quartett durch Christin Schäfer vom Literaturhaus.

    Fotos: Christina Müller © privat, Christoph Müller © MiNZ&KUNST, Karl-Heinz Ott © Betty Einhaus, Christin Schäfer © Marc Doradzillo

    Datum: 03.12.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt: 11/7 Euro

    Karten kaufen

  • Di
    15.12.26
    19:30
    Außer Haus
    Lesung und Gespräch
    < >

    Geraldine Oetken: Frieda

    Lesung und Gespräch mit Julia Wolrab in der Reihe Gegenworte

    Frieda, von der nie jemand erzählt hat. Von der niemand mehr weiß, als dass sie 1941 in einer Anstalt für Menschen mit Behinderungen gestorben ist. Als Geraldine Oetken von ihrer Urgroßtante erfährt, geht sie ihrer Geschichte nach, empathisch und akribisch: Sie liest Krankenakten, recherchiert zum Umgang mit psychischen Erkrankungen im Nationalsozialismus, zu dezentraler „Euthanasie“ und Hungermorden. Ihre Spurensuche führt sie in Archive und auf Friedhöfe, ins Oldenburg der Nazis und das ihrer Jugend – und in die Untiefen der eigenen Familiengeschichte.

    Über ihr erstes Buch und die Arbeit gegen das Vergessen spricht die in Hannover lebende Künstlerin und Journalistin Geraldine Oetken mit Julia Wolrab, die das Dokumentationszentrum Nationalsozialismus leitet.

    Foto: © Amande Dionne

    Mitveranstalter: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus Freiburg

    Datum: 15.12.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Dokumentationszentrum Nationalsozialismus, Rotteckring 14
    Eintritt: 11/7 Euro

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  • Do
    17.12.26
    10:00
    Literaturhaus
    Buchclub
    < >

    Literarischer Frühsport

    Buchclub

    Die Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause hat zwei Revolutionen, zwei Diktaturen, zwei Demokratien erlebt. In „Schwebende Lasten“ (C.H. Beck, 2025) setzt Annett Gröschner ihr ein literarisches Denkmal. Der „Literarische Frühsport“ findet einmal im Monat statt und ist offen für alle Lesebegeisterten; um Anmeldung wird gebeten.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Anmeldung: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.12.2026, 10–12 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

  • Do
    17.12.26
    19:30
    Literaturhaus
    Werkstatt
    < >

    Literarisches Werkstattgespräch

    Offene Textwerkstatt

    Im „Literarischen Werkstattgespräch“ stellen seit über 30 Jahren Schreibende aller Generationen unveröffentlichte literarische Texte zur Diskussion. Das Format ist offen für alle: Schreibende wie Interessierte, die gern über Texte im Entstehen diskutieren. Die Moderation übernehmen im Wechsel Mitglieder des Literaturhaus-Trägervereins Literatur Forum Südwest, diesmal Ralf Kiefer.

    Grafik: © Andreas Töpfer

    Texteinsendungen bis spätestens eine Woche vor dem Gespräch: info@literaturhaus-freiburg.de

    Datum: 17.12.2026, 19:30 Uhr
    Ort: Literaturhaus Freiburg, Bertoldstraße 17
    Eintritt frei

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      September 2026

    • Do
      17
      19:30

      Helene Bukowski: Wer möchte nicht im Leben bleiben

      Lesung und Gespräch mit Clara Kopfermann in der Reihe „Kompass: 8 Visionen“

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      24
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      24
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstatt
    • Di
      29
      19:30

      Şeyda Kurt: Zeit der Monster

      Lesung und Gespräch mit Fabienne Imlinger in der Reihe Girl, Woman, Other

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • >

      Oktober 2026

    • Fr
      02
      19:30

      zwischen/miete: Liv Thastum

      Junge Literatur in WGs

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • Di
      13
      19:30

      Neu übersetzt: Timothée de Fombelle und Karine Tuil

      Freiburger Andruck mit Tobias Scheffel und Maja Ueberle-Pfaff

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      22
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      22
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstatt
    • Fr
      23
      19:00

      Christina Clemm: Ein ungehaltenes Plädoyer

      Lesung und Gespräch mit Andrea Zimmermann in der Reihe Girl, Woman, Other

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • >

      November 2026

    • Mi
      04
      19:30

      Judith Hermann: Glück ist immer der Moment davor

      40. Freiburger Literaturgespräch: Eröffnungslesung und Werkschau mit Insa Wilke

      Außer Haus
      Literaturgespräch
    • Do
      05
      18:00

      Nadja Küchenmeister: Der Große Wagen

      40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Thomas Geiger

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Do
      05
      20:00

      Lutz Seiler: Das tickende Herz

      40. Freiburger Literaturgespräch: Lesung und Gespräch mit Christoph Schröder

      Außer Haus
      Literaturgespräch
    • Fr
      06
      18:00

      DEBÜTANT*INNENBALL: Anja Gmeinwieser / Martin Piekar / Lara Rüter

      40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Debüts im Gespräch

      Außer Haus
      Literaturgespräch
    • Fr
      06
      20:30

      Mia Oberländer: Saloon

      40. Freiburger Literaturgespräch: Comiclesung mit Kristine Harthauer

      Außer Haus
      Literaturgespräch
    • Sa
      07
      10:00

      Martina Hefter / Arne Rautenberg / Julia Weber

      40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Sa
      07
      15:00

      Tristan Marquardt & Andreas Töpfer / Heike Geißler / Radka Denemarková

      40. Freiburger Literaturgespräch: Drei Lesungen mit Gespräch

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • So
      08
      11:00

      Katharina Mevissen / Natascha Gangl & Christian Dierstein / Chor der Singenden Hände

      Eine Matinee zwischen Laut- und Gebärdensprache

      Literaturhaus
      Literaturgespräch
    • Mo
      16
      20:00

      Carolin Emcke: Was zählt ein Mensch?

      Lesung und Gespräch mit Lena Gorelik in der Reihe Gegenwart lesen

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • Mi
      18
      19:30

      Lukas Bärfuss: Königin der Nacht

      Lesung und Gespräch mit Andreas Platthaus

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      19
      19:30

      Dmitrij Kapitelman: Eine Dekade in der Schublade

      Lesung und Gespräch mit Natalia Herrera

      Literaturhaus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      26
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      26
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstatt
    • >

      Dezember 2026

    • Do
      03
      19:30

      Durchs Bücherjahr mit …

      Christina Müller, Christoph Müller, Karl-Heinz Ott und Christin Schäfer

      Literaturhaus
      Gespräch
    • Di
      15
      19:30

      Geraldine Oetken: Frieda

      Lesung und Gespräch mit Julia Wolrab in der Reihe Gegenworte

      Außer Haus
      Lesung und Gespräch
    • Do
      17
      10:00

      Literarischer Frühsport

      Buchclub

      Literaturhaus
      Buchclub
    • Do
      17
      19:30

      Literarisches Werkstattgespräch

      Offene Textwerkstatt

      Literaturhaus
      Werkstatt